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Freitag, 09 September 2022 17:39

Lastkraftwagen krachen auf der B 252 zusammen

VÖHL. Zwischen den Vöhler Ortsteilen Dorfitter und Thalitter hat sich am Donnerstag ein Unfall mit zwei Lastkraftwagen ereignet - eine Person wurde verletzt.

Gegen 9.30 Uhr war der Fahrer (58) eines Mercedes-Benz von Herzhausen in Richtung Korbach unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve, etwa in Höhe des alten Bahnhofs, kam der LKW nach links von der Fahrbahn ab - der Trucker erkannte einen entgegenkommenden Volvo und steuerte seinen Truck wieder nach rechts. Dadurch konnte er zwar einen Zusammenprall mit seinem Führerhaus verhindern, der angehängte Sattelauflieger schlug allerdings in die Fahrgastzelle des Volvo ein. Dadurch wurde der Volvo nach rechts in die Leitplanke gedrückt. 

Mit leichten Verletzungen kam der 43-jährige Volvo-Fahrer ins Korbacher Krankenhaus. Der Sachschaden konnte bislang nicht ermittelt werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Bundesstraße 252 gesperrt werden. Hessen Mobil unterstützte die Bergungsarbeiten.

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VÖHL. Wie gut die Zusammenarbeit der Vöhler Feuerwehren und der Landwirte ist, konnte am Dienstag erneut unter Beweis gestellt werden. Zwar brannte ein Maishäcksler völlig aus, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Felder konnte allerdings verhindert werden.

Gegen 14.25 Uhr ging die Meldung über einen brennenden Maishäcksler auf einem Acker zwischen Schmittlotheim und Altenlotheim ein. Vermutlich war ein Lager heißgelaufen, sodass der Fendt innerhalb von Minuten in Vollbrand stand. Rund 20 Einsatzkräfte aus Schmittlotheim, Altenlotheim, Herzhausen und Ederbringhausen rückten mit Tanklöschfahrzeugen an und bekämpften das Feuer.

Parallel dazu wurde das Maisfeld mit einer Riegelstellung abgesichert. Vom angrenzenden Hof wurde zusätzliches Löschwasser aus einer Zisterne gepumpt. Ebenfalls mit Engagement waren ortsansässige Landwirte an der Löschaktion beteiligt. Mehrere mit Wasser gefüllte Güllefässer wurden auf den Acker gefahren, um den bereits gegrubberten Bereich zu bewässern. Gemeindebrandinspektor Marco Amert ließ sicherheitshalber auf die abgebrannte Maschine einen Schaumteppich legen. Nach gut einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Die Höhe des Sachschadens beziffert die Polizei auf 300.000 Euro. Zur Brandabsicherung war ein RTW des Promedica Rettungsdienstes aus Herzhausen vor Ort.

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KORBACH. Ungebührliches Verhalten eines Verkehrsteilnehmers führte am Sonntag zu Fahndungsmaßnahmen durch Beamte der Polizeistation Korbach - Gesucht wird der Fahrer eines grauen Opel Omega.

Nach derzeitiger Aktenlage befuhr der Fahrer eines Omega, gegen 19.55 Uhr, die Medebacher Landstraße (L 3083) aus Richtung Lengefeld kommend stadteinwärts. In Höhe des Heinemann-Kreisels kam der Fahrer nach rechts ab und "rasierte" mehrere Verkehrszeichen - danach entfernte sich der Opel. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, flüchtete der Verkehrsteilnehmer.

Um den Fall zügig aufklären zu können, sucht die Polizei Hinweisgeber, die Angaben zum Opel oder zum Fahrer des Omega machen können. Der graue Opel hat ein im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenes (KB) Kennzeichen. Die Rufnummer zu den ermittelnden Beamten lautet 05631/9710.

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Publiziert in Polizei

EDERTAL. Sportlich unterwegs war am Samstagabend ein 19-Jähriger mit seinem BMW - im Bereich der Ederseerandstraße war die Fahrt plötzlich zu Ende.

Wie Zeugen an der Unfallstelle berichten konnten, war der 19-Jährige mit seinem BMW aus Richtung Nieder-Werbe in Richtung Hemfurth unterwegs. In Höhe des Abzweigs nach Waldeck wurden Zeugen gegen 20.15 Uhr auf den BMW aufmerksam, der mit hoher Geschwindigkeit und quietschenden Reifen die kurvenreiche Strecke befuhr. Nach etwa 200 Metern intensiver Beschleunigung kam der BMW von der Fahrspur ab, krachte über den Radweg und beschädigte einen Reifen sowie den Motorblock und einen Bordstein. 

Weil die Öldruckanzeige im Display aufleuchtete, steuerte der Fahrer den nächsten Parkplatz an, um sich die Bescherung anzuschauen. Rad, Radaufhängung, und der Motorblock selbst hatten einen ordentlichen Schlag abbekommen. Polizeikräfte sicherten die Unfallstelle ab, um weitere Unfälle auf der Straße zu verhindern und forderten Mitarbeiter von Hessen-Mobil an. Nach dem Abstreuen der Ölspur konnte der BMW endlich vom Abschleppdienst abgeholt werden. Der 19-Jährige aus Bad Zwesten (Schwalm-Eder-Kreis) muss mit einer saftigen Geldstrafe rechnen und wird sicherlich weitere Übungsstunden absolvieren.

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FRANKENBERG. Erneut hat ein junger Mann aus der Gemeinde Allendorf (Eder) seinen Führerschein riskiert - nach einem Unfall entfernte sich der Autofahrer von der Unfallstelle.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 20-Jähriger aus Allendorf mit seinem Golf am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr die Bundesstraße 253 von Allendorf in Richtung Frankenberg. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Golf in Höhe der Ortschaft Röddenau nach rechts von der Fahrbahn ab, schlidderte über eine Verkehrsinsel und landete anschließend im Hang.

Verkehrsteilnehmer hatten den Unfall beobachtet und alarmierten die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg, die umgehend eine RTW-Besatzung und die Polizei zur Unfallstelle schickte. Dort angekommen, rauchte zwar noch der Motor des Volkswagens, vom Fahrer fehlte aber jede Spur. Ein Zeuge konnte der Polizei noch mitteilen, dass der Fahrer von der Unfallstelle in Richtung Röddenau gelaufen sei. Mit diesem Wissen leiteten die Beamten eine Fahndung nach dem Mann ein. 

Im Rahmen weiterer Ermittlungen konnte der 20-Jährige etwas später alkoholisiert aufgegriffen werden. Nach der Blutentnahme im Krankenhaus Frankenberg wurde dem jungen Mann der Führerschein abgenommen. Der Sachschaden am Golf wird auf etwa 2000 Euro geschätzt. Der 20-Jährige muss sich nun wegen einer Trunkenheitsfahrt und wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle verantworten.

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WALDECK. Eine Verkehrsunfallflucht, die sich am Samstag, gegen 10.30 Uhr, zwischen Nieder-Werbe und Scheid ereignet hat, konnten die Beamten der Polizeistation Korbach erfolgreich klären.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhren ein VW-Touran und ein Mercedes die Kreisstraße 22 zwischen Nieder-Werbe und Scheid in entgegengesetzter Richtung. Dort kam es zum Zusammenstoß der beiden linken Außenspiegel. Während der Fahrer (55) aus dem Hochsauerlandkreis seinen VW stoppte, um die Angelegenheit zu klären, gab der Waldecker(77) in seinem Mercedes Gas.

Etwa zwei Stunden später meldete sich der Medebacher bei der Polizei und erstatte Anzeige. Aufgrund des Kennzeichens konnte der Halter des Fahrzeugs schnell ermittelt werden. Bei Eintreffen der Polizei erkannten die Beamten den geparkten Mercedes, dessen Außenspiegel war so lädiert, dass der Schaden zum beschriebenen Unfall passte.

Zur Rede gestellt, gab der 77-Jährige an, dass der Unfallgegner zu weit auf seiner Seite gefahren sei, daher kam es zum Unfall. Auf die "Alkoholfahne" angesprochen gab der mutmaßliche Unfallverursacher zu Protokoll, erst nach dem Unfall Alkohol konsumiert zu haben. Mittels zweier durchgeführter Blutentnahmen soll dies geklärt werden. Insgesamt entstand Sachschaden von 650 Euro.

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Donnerstag, 17 März 2022 07:06

Nach Überholvorgang gegen Gespann gekracht

KORBACH. Gegen 20.40 Uhr wurde am Mittwochabend der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Kreisstraße 25 zwischen Korbach und Dorfitter.

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte eine weit auseinandergezogene Unfallstelle mit großem Trümmerfeld. Das Hauptaugenmerk lag auf der eingeklemmten Person in einem beteiligten Pkw. Dieser war nach einem Aufprall auf ein landwirtschaftliches Fahrzeug völlig deformiert im Straßengraben zum Stehen gekommen. Der beteiligte Traktor kam erst einige Meter entfernt am Straßenrand zum Stehen. Derart heftig war der Aufprall, dass sich der komplette Frontbereich des schwarzen Ford Fiesta massiv verformt hatte. Der eingeklemmte Fahrer, ein 39-Jähriger aus Korbach, wurde zunächst vom Rettungsdienst versorgt und stabilisiert.

Zwei Rettungssätze im Einsatz

Eine besondere Herausforderung waren die Rettungsmaßnahmen für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr. Es wurden beide mitgeführten hydraulischen Rettungssätze parallel eingesetzt. Den Einsatzkräften wurde das komplette Repertoire abverlangt. Neben der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer mussten verschiedene Rettungszylinder und der Pedalschneider eingesetzt werden. Jeder Arbeitsschritt wurde durch die erfahrenen Führungskräfte aufeinander abgestimmt. Während der gesamten Rettungsmaßnahme betreute eine Einsatzkraft der Feuerwehr den schwerverletzten Fahrer im Innenraum. Die medizinische Versorgung erfolgte weiterhin von außen durch eine Rettungsöffnung. Die komplette Fahrerseite musste geöffnet und entfernt werden, der gesamte Vorderwagen einschließlich der Lenksäule musste nach oben gedrückt werden, um den Fahrer befreien zu können.

Fahrer schwer verletzt

Nach erfolgreichen Abschluss aller Arbeiten konnte der Fahrer im Rettungswagen weiter versorgt werden. Es erfolgte der sofortige Transport in das Korbacher Krankenhaus.  Der Fahrer des landwirtschaftlichen Fahrzeugs wurde nur leicht verletzt und von der Besatzung eines zweiten Rettungswagens versorgt. Die K 25 war während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Fahrzeugbergung voll gesperrt. Neben der Polizei war auch ein Fahrzeug von Hessen Mobil im Einsatz. Gegen 22.15 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge im Stützpunkt wieder hergestellt werden.

Zu schnell unterwegs

Nach Angaben eines Zeugen hatte der 39-Jährige den Kreisverkehr an der Frankenberger Straße verlassen und war in Richtung Dorfitter unterwegs. Einen vor ihm fahrenden Pkw überholte der 39-Jährige mit hoher Geschwindigkeit und wurde von einem ebenfalls in Richtung Dorfitter fahrenden Schlepper mit Anhänger überrascht, sodass es zu Kollision kam.

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GEMÜNDEN. Am 17. Januar 2022 hat sich in Gemünden eine Verkehrsunfallflucht ereignet - es kam zum Zusammenstoß von zwei Personenkraftwagen, der Verursacher flüchtete von der Unfallstelle.

Wie die Polizei in Frankenberg mitteilt, befuhr ein 24-Jähriger aus Kassel mit seinem Ford Transit am Montag die Landesstraße 3076 von Frankenberg in Richtung Wohra. In Höhe der Hausnummer 11 in der Grüsener Straße, wollte der 24-Jährige an einem geparkten Fahrzeug vorbeifahren. Diese Vorhaben wurde von einem anderen, bislang unbekannten Verkehrsteilnehmer in einem Toyota zunichtegemacht.

Nach Zeugenaussagen war der Toyota aus der Ellnröder Straße herausgefahren und kam dem Ford entgegen. Um eine Kollision zu vermeiden, riss der Kasseler das Lenkrad nach rechts und kollidierte mit dem Standfahrzeug. Ohne sich um den Vorgang zu kümmern, setzte der Fahrer des Toyota seinen Weg in Richtung Frankenberg fort. Etwa 5000 Euro Sachschaden verzeichneten die Beamten im Unfallprotokoll. 

Hinweise zu dem schwarzen Toyota Kombi nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

Link: Unfallstandort am 17. Januar 2022 in Gemünden.

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Samstag, 15 Januar 2022 10:00

Silbergrauer BMW kracht gegen Mauer

HATZFELD. In Hatzfeld hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eine Steinmauer beschädigt - Fragmente eines Autos deuten auf einen silbergrauen 3er BMW hin.

Während die Schadenshöhe, die Örtlichkeit und der ungefähre Zeitraum des Unfalls feststehen, ist der Unfallhergang noch unklar. Nach Angaben der Polizei gibt es zwei Varianten des Unfallgeschehens: Im Zeitraum von Samstagabend, 8. Januar, bis Sonntagmorgen, 9. Januar, befuhr der Besitzer eines BMWs die Scheidstraße in Richtung Johann-Christian-Binzer-Straße und kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Dort schlug das Fahrzeug in die Gartenmauer eines Anwesens ein.

Anhand der Spurenlage könnte der Fahrer aber auch im selben Zeitraum auf der Christian-Binzer-Straße abwärts, auf dem glatten Fahrbahnbelag ins Rutschen gekommen und war ohne Bremsmöglichkeit gegen die Mauer gefahren sein. An der Unfallstelle konnten die Beamten Farbreste und Teile eines silbergrauen BMW sicherstellen. Der Schaden an der Mauer wird auf 1000 Euro geschätzt. Weil sich der Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, wird nun gegen ihn ermittelt.

Hinweise zum beschädigten BMW oder zur gesuchten Person nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. Dem Unfallverursacher legen die Beamten der Dienststelle nahe, sich umgehend bei der Polizei zu melden, um Weiterungen zu vermeiden.

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WALDECK-HÖRINGHAUSEN. Erneut hat das Zusammenwirken von Werksangehörigen der Firma Peikko in Höringhausen und den Feuerwehren der Stadt Waldeck hervorragend geklappt - eine Filteranlage für Metallstaub war am Dienstag gegen 13 Uhr in Brand geraten.

Wie Einsatzleiter Bernd Schäfer auf Nachfrage mitteilte, war der Brand im Außenbereich einer Filteranlage entstanden. Versierte Werksangehörige, die ebenfalls ihren Dienst in der Feuerwehr absolvieren, taten genau das Richtige. Zunächst wurde über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg verständigt, die daraufhin das Alarmstichwort "F3-Brand einer Absauganlage" an die Waldecker Wehren herausgab. Um den 45 Einsatzkräften aus Höringhausen, Sachsenhausen, Netze und Meineringhausen eine ungehinderte Zufahrt zu ermöglichen, wurde das Tor aufgesperrt und Fahrzeuge im Bereich der Einsatzstelle entfernt. 

Mit sechs Fahrzeugen, die allesamt mit CO²-Löschern ausgestattet sind, rückten die Wehren vor und erkundeten die Einsatzstelle. Schnell war klar, dass der Außenfilter einer Absauganlage war in Brand geraten war. Mittels Wärmebildkamera wurde eine hohe Temperatur am Außenfilter gemessen. Bei der Erkundung der Anlage in der Industriehalle konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Vom TSF-W Höringhausen wurde ein Verteiler mit C-Rohr gesetzt und ein Trupp mit Atemschutz ausgerüstet. Der Angriffstrupp vom HTLF rüstete sich bereits während der Alarmfahrt mit Atemschutz aus und stand als Sicherheitstrupp in Bereitschaft.

Mit Werkzeug musste die Abdeckung der Filteranlage geöffnet werden, zu diesem Zeitpunkt strömte dem Trupp bereits starker Rauch entgegen - Feuer und Glut waren in den Filtern zu sehen. Parallel dazu wurden drei CO²-Löscher aus den Löschfahrzeugen bereitgestellt. Die Filter wurden in der Anlage mit CO²-Feuerlöschern abgelöscht, entfernt und in eine vom Unternehmen bereitgestellte Stahlwanne geladen. Anschließend konnten die Filter in der Wanne mit einem Schaum-Feuerlöscher abgelöscht werden und im Freien kontrolliert abkühlen. Die restlichen Einsatzfahrzeuge standen währenddessen in Bereitschaft. Ebenfalls alarmiert waren das Führungsteam der Stadt Waldeck, ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte, sowie eine Polizeistreife aus Korbach.

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Neustes 112-Video

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