ALLENDORF/EDER. Bei einem nächtlichen Flächenbrand in der Gemeinde Bromskirchen brannte am frühen Freitagmorgen eine Wiesenfläche. Zur Brandbekämpfung rückten mehrere Einheiten aus, zusätzlich unterstützte eine Drohnenstaffel den Einsatz.
Unter dem Einsatzstichwort „F-Wald 1“ wurden die Feuerwehren Bromskirchen und Somplar um 0.23 Uhr alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine rund 150 Quadratmeter große Wiesenfläche brannte.
Zur Brandbekämpfung setzten die Einsatzkräfte zwei C-Rohre ein. Unterstützung erhielten sie von der Drohnenstaffel Haine sowie durch den Einsatzleitwagen aus Allendorf.
Unter der Einsatzleitung von Patrick Kemmler, stellvertretender Gemeindebrandinspektor, waren insgesamt 32 Einsatzkräfte beteiligt. Neben den Feuerwehrkräften war die Polizei vor Ort.
Gegen 2.10 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
MARSBERG. Nach dem großflächigen Wald- und Flächenbrand bei Helminghausen dauern die umfangreichen Löscharbeiten weiterhin an. Inzwischen ist das Feuer nach Angaben der Feuerwehr unter Kontrolle und breitet sich nicht weiter aus. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze flammen jedoch immer wieder Glutnester auf. Für die Stadt Marsberg handelt es sich um den größten Feuerwehreinsatz der vergangenen Jahrzehnte im Stadtgebiet.
Nach Angaben der Stadt Marsberg kam es am Donnerstag, 13. August 2026, gegen 14 Uhr im Bereich „Zum Birkenhof“ zunächst zu einem Flächenbrand. Aufgrund der anhaltenden Trockenperiode breitete sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit auf ein angrenzendes Waldgebiet aus.
Betroffen sind derzeit rund 35 Hektar Fläche. Dazu gehören private Wiesenflächen sowie überwiegend städtische Waldflächen. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang nicht vor. Nach Auskunft der Polizei gibt es keine Hinweise auf verletzte Personen. Weiterhin unklar ist die Brandursache.
Mehr als 650 Feuerwehrkräfte bislang beteiligt
Mehr als 650 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner waren nach Angaben der Stadt Marsberg bislang in wechselnden Schichten an den Einsatzmaßnahmen beteiligt. Aktuell befinden sich nach Angaben der Feuerwehr Marsberg noch rund 400 Einsatzkräfte vor Ort.
Neben nahezu allen Einheiten der Feuerwehr Marsberg unterstützen Kräfte aus Bestwig, Arnsberg, Schmallenberg, Brilon, Medebach, Meschede und Winterberg die Löscharbeiten. Hinzu kommen Einsatzkräfte aus den Kreisen Paderborn, Höxter und Waldeck-Frankenberg sowie Feuerwehrbereitschaften aus verschiedenen Teilen Nordrhein-Westfalens, darunter Münster und Dortmund.
Wasserförderzüge aus dem Hochsauerlandkreis sowie aus Düsseldorf, Krefeld und Kleve befinden sich ebenfalls im Einsatz. Unterstützungen leisten außerdem das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die DLRG sowie Landwirte und Forstunternehmen mit Maschinen und Geräten.
Auch Feuerwehren aus den hessischen Gemeinden Diemelsee, Willingen und Bad Arolsen unterstützten die Brandbekämpfung. Nach Einschätzung der Feuerwehr Marsberg wäre eine Eindämmung des Feuers bei der derzeitigen Wetterlage ohne diese umfangreiche überörtliche Hilfe nicht möglich gewesen.
Löschwasserversorgung aufwendig organisiert
Besondere Bedeutung kommt weiterhin der Löschwasserversorgung zu. Wegen des hohen Wasserbedarfs hatte die Stadt Marsberg die Bevölkerung am Donnerstagnachmittag zunächst dazu aufgerufen, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.
Zwischenzeitlich wird die Löschwasserversorgung mithilfe eines sogenannten „Hytrans Fire Systems“ (HFS) sichergestellt. Über das System wird Oberflächenwasser aus dem Ausgleichsweiher des Diemelsees zur Einsatzstelle gefördert und damit die Trinkwasserversorgung entlastet.
Nach Angaben von Stadtwerke-Leiter Gerd Frericks konnte der Aufruf zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser inzwischen aufgehoben werden. Aufgrund der anhaltenden Trockenperiode bittet er dennoch weiterhin um einen grundsätzlich bewussten und sparsamen Umgang mit der Ressource Trinkwasser.
Zeitweise war es am Donnerstag im Bereich Helminghausen zu Eintrübungen des Trinkwassers gekommen. Laut Stadtwerken war die Qualität jedoch jederzeit hygienisch unbedenklich.
Unterstützung auch aus Hessen
Unterstützung kam unter anderem von der Feuerwehr Willingen. Alarmiert wurde sie am Donnerstag um 17.27 Uhr zur überörtlichen Hilfe nach Marsberg-Helminghausen. Mit ELW, STLF, TLF und GW-L2 rückten die Kräfte zur Einsatzstelle aus.
Mit dem Einsatzleitwagen wurde eine Wasserentnahmestelle koordiniert. STLF und TLF stellten im Pendelverkehr die Versorgung mit Löschwasser sicher.
Auch mehrere Einheiten der Feuerwehr Diemelsee waren über viele Stunden im Einsatz. Ursprünglich erfolgte die Alarmierung um 14.11 Uhr unter dem Stichwort „F Wald 1“ zu einem vermeintlichen Brand in der Gemarkung Heringhausen. Nachdem sich die Rauchentwicklung als Folge des Waldbrandes im angrenzenden Marsberg-Helminghausen herausgestellt hatte, wurde der Einsatz auf „F5 Wald“ erhöht.
Nach Rücksprache zwischen den zuständigen Leitstellen fuhren die Kräfte aus Heringhausen, Stormbruch, Adorf, Vasbeck und Rhenegge/Sudeck nach Helminghausen weiter. Auch der Bauhof der Gemeinde Diemelsee war beteiligt.
Vor Ort unterstützten die Diemelseer Kräfte bei der Brandbekämpfung, der Wasserversorgung und im Pendelverkehr. Über einen ELW 1 wurden zudem die eingesetzten Kräfte aus Waldeck-Frankenberg geführt. Erst nach rund elf Stunden rückten die letzten Einsatzkräfte wieder ein.
Löschhubschrauber unterstützt aus der Luft
Unterstützung aus der Luft erhielt die Feuerwehr durch einen Polizeihubschrauber mit Löschwassertank. Dabei war auch der H145 „Hummel“ der Polizei Nordrhein-Westfalen im Einsatz.
Kräfte aus Siedlinghausen waren am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr unter dem Einsatzstichwort „F5 Wald“ nach Marsberg-Helminghausen alarmiert worden. Als Teil des Wasserversorgungszuges Ost des Hochsauerlandkreises rückten sie mit einem LF 10 und einem Kommandowagen aus.
Auch aus der Luft wurde die Brandbekämpfung unterstützt. Ein Löschhubschrauber warf gezielt Wasser über dem betroffenen Gebiet ab.
Bis tief in die Nacht dauerte der Einsatz für die Siedlinghäuser Kräfte. Nachrückende Einheiten lösten sie gegen 2 Uhr ab, anschließend konnte die Rückfahrt angetreten werden. Bereits am Freitagmorgen machten sich erneut Kräfte aus dem Stadtgebiet Winterberg auf den Weg nach Helminghausen.
Glutnester werden aufgespürt und abgelöscht
Auch der Alarmzug Bestwig mit dem Löschzug Velmede-Bestwig sowie den Löschgruppen Heringhausen und Nuttlar wurde am Donnerstag um 19.39 Uhr mit drei Fahrzeugen nach Helminghausen alarmiert.
Zu den Aufgaben gehörten der Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung sowie gezielte Nachlöscharbeiten im Wald. Vorhandene Glutnester wurden aufgespürt, freigelegt und anschließend gründlich abgelöscht, um eine erneute Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Rund zwölf Stunden dauerte der Einsatz für die Kräfte aus Bestwig.
Im Rahmen der fünften Bereitschaft der Bezirksregierung Münster befinden sich seit Donnerstagabend gegen 19 Uhr auch Einsatzkräfte aus Sassenberg mit einem LF-KatS in Helminghausen.
Zu ihren Aufgaben gehört die Sicherstellung der Löschwasserversorgung. Fahrzeuge und Wasserbehälter für den Pendelverkehr werden von den Kräften befüllt. Als Wasserentnahmestelle dient dabei die Diemelsee-Talsperre. Mittlerweile befindet sich bereits die dritte Schicht im Einsatz.
THW sorgt für Beleuchtung
Zur Unterstützung der Feuerwehren wurde am Donnerstagabend auch das THW Warburg nach Helminghausen alarmiert. Zu den Aufgaben gehörten Aufbau und Betrieb von Beleuchtungsmaterial.
Neben dem Ortsverband Warburg waren auch Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Büren, Brilon und Hallenberg-Hesborn beteiligt.
Nachlöscharbeiten dauern weiter an
Kilometerweit war die Rauchentwicklung am Donnerstag sichtbar. Auch in den kommenden Tagen muss im näheren Umfeld von Helminghausen weiterhin mit Rauch gerechnet werden, da die umfangreichen Nachlöscharbeiten noch andauern.
Nach derzeitiger Planung sollen die Löscharbeiten zunächst bis Samstagmorgen gegen 6 Uhr fortgesetzt werden. Im weiteren Verlauf soll die Lage erneut bewertet werden. Dabei steht die örtliche Einsatzleitung nach Angaben der Feuerwehr Marsberg in ständigem Kontakt mit der Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises.
Michael Martin, Leiter des Amtes Bürgerdienste und Ordnung, warnt angesichts der weiterhin hohen Brandgefahr eindringlich vor offenem Feuer. Der Waldbrand habe deutlich gezeigt, wie schnell sich ein Feuer bei der derzeitigen Trockenheit ausbreiten könne. Sein Appell richtet sich deshalb an die Bevölkerung, draußen offenes Feuer jeder Art zu unterlassen.
Bürgermeister Koch war gemeinsam mit Führungskräften von Ordnungsamt, Stadtwerken und Betriebshof vor Ort. Er dankte allen Einsatzkräften und Unterstützenden ausdrücklich für ihren außergewöhnlichen Einsatz sowie die hervorragende interkommunale Zusammenarbeit über Stadt-, Kreis- und Landesgrenzen hinweg.
BAD WILDUNGEN. Bei einem Alleinunfall auf der K 38 zwischen Albertshausen und Frebershausen ist eine 42 Jahre alte Autofahrerin aus Frankenau verletzt worden. Feuerwehrkräfte mussten die Frau aus ihrem Fahrzeug befreien.
Nach Angaben der Polizei war die 42-Jährige am Freitag gegen 14.50 Uhr mit einem blauen Renault Laguna von Albertshausen in Richtung Frebershausen unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen kam sie von der Fahrbahn ab. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb kurz vor dem Ortseingang von Frebershausen auf dem Dach im Fahrbahngraben liegen.
Unter dem Einsatzstichwort „H Klemm 1 Y“ rückten die Feuerwehren Bad Wildungen, Frebershausen, Hüddingen und Frankenau zur Unfallstelle aus. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Benjamin Frank beteiligt. Vor Ort wurde der Renault zunächst gesichert und stabilisiert. Zur Befreiung der eingeschlossenen Fahrerin wurde das Fahrzeug angehoben, zudem kam ein Spreizer zum Einsatz. Anschließend übergaben die Feuerwehrkräfte die 42-Jährige an den Rettungsdienst.
Im Einsatz befanden sich außerdem zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen, zwei Polizeistreifen sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7. Nach einer Untersuchung durch die Ärzte wurde auf einen Transport mit dem Hubschrauber verzichtet. Leicht verletzt kam die Frau stattdessen mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Anschließend wurde der Renault abgeschleppt. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst nicht vor.
Nach knapp zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz gegen 16.45 Uhr beendet.
KORBACH. Wegen eines deutlich wahrnehmbaren Chemikaliengeruchs in einer Wohnung in der Berliner Straße sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgerückt.
Unter dem Einsatzstichwort „H Gefahr 1 – Chemikaliengeruch in Wohnung“ wurde die Feuerwehr Korbach am Freitag um 11.18 Uhr alarmiert.
Nach Angaben der Feuerwehr waren zwei Reinigungschemikalien in einen Nasssauger geschüttet worden. Dadurch kam es zu einer chemischen Reaktion.
Unter Atemschutz ging ein Trupp mit Messgeräten in die betroffene Wohnung vor. Anschließend brachten die Einsatzkräfte den Nasssauger ins Freie und belüfteten die Wohnung.
Vom Rettungsdienst wurde die Mieterin versorgt und zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht.
FRITZLAR. Bei einem Stoppelfeldbrand in der Gemarkung Fritzlar hat ein Landwirt mit einem Grubber eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz.
Unter dem Einsatzstichwort „FWald 1 – Brennt Stoppelfeld“ wurde die Feuerwehr Fritzlar am Mittwoch um 10.15 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten einige Einsatzkräfte eine Rauchwolke erkennen.
An der Einsatzstelle bestätigte sich die gemeldete Lage. Glücklicherweise arbeitete nur wenige Felder entfernt ein Landwirt mit einem Grubber auf seiner eigenen Fläche.
Kurzerhand fuhr er zum brennenden Stoppelfeld und grubberte einen breiten Wundstreifen. Dadurch konnte sich das Feuer zunächst nicht weiter ausbreiten.
Mit einem C-Rohr und dem Dachmonitor des TLF 24/50 löschten die Einsatzkräfte anschließend die verbliebenen Flammen ab.
Abschließend kontrollierte die Feuerwehr die betroffene Fläche mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester und übergab die Einsatzstelle an den Eigentümer.
DIEMELSTADT. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 zwischen Diemelstadt und Warburg sind vier Menschen schwer verletzt worden. Beteiligt waren ein Sattelzug und ein auf dem Seitenstreifen stehender Rettungswagen.
Laut Polizei ereignete sich das Unglück am Donnerstag gegen 19 Uhr in Fahrtrichtung Kassel. Aus bislang ungeklärter Ursache prallte ein Sattelzug ungebremst gegen einen auf dem Seitenstreifen stehenden Rettungswagen.
Zum Zeitpunkt der Kollision wurde im Rettungswagen gerade ein Fahrer nach einer Panne behandelt. Beim Aufprall wurde die linke Seite des Rettungswagens aufgeschlitzt. Drei Besatzungsmitglieder sowie der Patient wurden aus dem Fahrzeug auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt.
Anschließend rutschte der Sattelzug eine Böschung hinab und überschlug sich. Leichte Verletzungen erlitt dabei der Lkw-Fahrer.
Unter dem Einsatzstichwort „H Klemm 1 Y – eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall“ wurde die Feuerwehr Diemelstadt-Rhoden um 19.02 Uhr alarmiert. Unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Gero Langguth rückten 23 Einsatzkräfte zur Autobahn aus.
Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle, betreuten Verletzte und unterstützten den Rettungsdienst. Zusätzlich leuchteten sie den Bereich für Polizei und Gutachter aus.
Für den Brandschutz wurde außerdem ein Feuerwehrfahrzeug auf einem Feld bereitgestellt, nachdem der Sattelzug die Böschung hinabgerutscht war.
Im Einsatz befanden sich zwei Rettungshubschrauber – Christoph 7 und Christoph 44 –, zwei Notarztwagen, vier Rettungswagen, ein Leitender Notarzt, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie zwei Polizeistreifen.
Mit Rettungswagen und beiden Rettungshubschraubern wurden die Verletzten in umliegende Kliniken gebracht.
Für Unfallaufnahme mit Gutachter sowie anschließende Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die A 44 in Fahrtrichtung Kassel bis 23.45 Uhr voll gesperrt.
Rund dreieinhalb Stunden waren die Einsatzkräfte aus Diemelstadt-Rhoden bei diesem schweren Verkehrsunfall gefordert. Besonders bemerkenswert: Bereits drei Einsätze hatten sie an diesem Tag zuvor abgearbeitet – der Unfall auf der A 44 war Einsatz Nummer vier innerhalb eines einzigen Tages.
BAD AROLSEN. Nach dem Diebstahl eines Fahrzeugs im Ortsteil Mengeringhausen fahndet die Polizei öffentlich nach einem schwarzen Kia Ceed. Nach den vorliegenden Angaben gehört der Wagen einem Zeitungsausträger und war zum Zeitpunkt des Diebstahls mit Zeitungen beladen.
Wie die Polizei berichtet, wurde der Kia am Freitag, 14. August 2026, gegen 4.30 Uhr in der Berliner Straße in Mengeringhausen von einem bislang unbekannten Mann entwendet.
Gesucht wird ein schwarzer Kia Ceed mit dem amtlichen Kennzeichen M-UN 8933.
Als Tatverdächtiger wird ein bislang unbekannter, etwa 30 Jahre alter Mann gesucht.
Hinweise zum Verbleib des Fahrzeugs oder zum Tatverdächtigen nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.
-Anzeige-
DIEMELSTADT. Bei einem Verkehrsunfall im Bereich der B 252 bei Diemelstadt sind zwei Autofahrer verletzt worden. Einer der Männer musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.
Nach Angaben der Polizei war ein 30 Jahre alter Mann aus Diemelstadt am Mittwoch gegen 10.45 Uhr mit einem roten Suzuki Swift aus Richtung Rhoden unterwegs und wollte nach links auf die B 252 auffahren.
Auf der Bundesstraße kam ihm ein 66 Jahre alter Mann aus Minden mit einem schwarzen Seat Arona aus Richtung Scherfede entgegen. Er war in Richtung Arolsen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der Suzuki-Fahrer den Seat, woraufhin es zum Zusammenstoß kam.
Beide Autofahrer wurden verletzt und kamen zur Behandlung ins Krankenhaus.
Unter dem Einsatzstichwort „H Klemm 1 Y – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurde die Feuerwehr Diemelstadt-Rhoden um 10.46 Uhr alarmiert. Mithilfe hydraulischen Rettungsgeräts befreiten die Einsatzkräfte den 30-Jährigen aus seinem Fahrzeug. Rund eineinhalb Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz.
Mit der Bergung des Seat wurde das Abschleppunternehmen Gäbler beauftragt, den Suzuki transportierte die Firma Schüppler ab.
BRILON. Am 15. und 16. August findet das traditionelle Waldfest des Löschzugs Brilon im Wäldchen an der Rochuskapelle statt. Hierzu wird das Rochuswäldchen in eine Partymeile verwandelt. Zwei Festzelte, eine Cocktailbar und ein Schlemmerstand werden für unsere Gäste eigens aufgebaut. Und das alles ohne Eintritt.
Das Waldfest beginnt am Samstag um 19:30 Uhr mit einem Platzkonzert des Tambourkorps des Löschzugs Brilon. Die Musikerinnen und Musiker, die ihr Können bei vielen Festzügen in der Umgebung darbieten, freuen sich über viele Zuhörer.
Der sich anschließende Dämmerschoppen wird musikalisch von „DJ Henning“ gestaltet. DJ Henning ist von vielen Festen in und um Brilon bekannt, wo er sein besonderes Gespür für den richtigen Musikmix bewiesen hat. Mit seiner Musik, kühlen Getränken und süffigen Cocktails, guter Stimmung und angenehmen Gästen wird es ein schöner Abend. In diesem Jahr gibt es übrigens ein kleines Jubiläum: Der Cocktailstand wurde vor 25 Jahren erstmals von den „Waldgeistern“ des Tambourkorps eröffnet und ist seitdem ein Highlight des Festes.
Am Sonntagmorgen starten wir um 09:30 Uhr mit einem Festhochamt zu Ehren des hl. Rochus. Sollte schlechtes Wetter herrschen, wird die Messe unter das schützende Festzelt verlegt. Musikalisch begleitet wird die Messe vom Jugendblasorchester Brilon.
Das Jugendblasorchester Brilon spielt auch beim anschließenden Frühschoppen. „Am Sonntag bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Rochuswald“, so lautet das Motto am Sonntagmittag, wofür wir Leckereien für unsere Gäste bereiten. Am Nachmittag erwartet Sie ein großes Kuchenbuffet und natürlich Kaffee.
Für den gesamten Sonntag ist ein buntes Kinderprogramm vorbereitet, und an einem eigenen Stand bringen wir das Thema Atemschutzeinsatz näher.
Wir hoffen, allen Besuchern so ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende zu bereiten. Der Löschzug Brilon kommt zu Ihnen nach Hause, wenn Sie unsere Hilfe benötigen. Kommen Sie doch mal zu uns und feiern mit Ihrer Feuerwehr in angenehmer Runde bei zivilen Preisen. Dazu laden wir alle Freunde, Gönner, Feriengäste sowie die Feuerwehren aus den benachbarten Dörfern und Städten recht herzlich ein.
WINTERBERG. Unter schwierigen Bedingungen hat die Feuerwehr in Winterberg einen Waldbrand gelöscht. Mehrere Stunden waren die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Dunkelheit und unwegsames Gelände erschwerten die Arbeiten erheblich.
Während Einsatzkräfte der Feuerwehr Olsberg nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt bereits gegen die Flammen eines Waldbrandes kämpften, wurde die Einheit Siedlinghausen am Montag gegen 21.13 Uhr unter dem Einsatzstichwort „F 2 – Waldbrand“ alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen die Flammen bereits meterhoch in den dunklen Nachthimmel. Insgesamt war eine etwa 50 mal 30 Meter große Waldfläche von dem Brand betroffen.
Aufgrund des schwierigen Geländes und der Dunkelheit gestalteten sich die Löscharbeiten besonders anspruchsvoll. Umgehend begannen die Einsatzkräfte mit dem Aufbau einer Wasserversorgung und der Brandbekämpfung, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden die wasserführenden Fahrzeuge der Einheiten Winterberg, Niedersfeld und Züschen nachalarmiert. Zusätzlich rückten die Drohneneinheit sowie die Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser aus Silbach und Altenfeld zur Einsatzstelle aus.
In enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken erfolgte die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz. Von dort transportierten die wasserführenden Fahrzeuge das Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle.
Währenddessen überwachte die Drohneneinheit den betroffenen Bereich mithilfe einer Wärmebildkamera aus der Luft. Dadurch sollten Glutnester und eine mögliche weitere Ausbreitung frühzeitig erkannt werden.
Gegen 22.30 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten, die aufgrund des unwegsamen Geländes und der Dunkelheit ebenfalls unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden mussten.
Nach rund zwei weiteren Stunden konnte gegen 0.30 Uhr schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend verließen die eingesetzten Kräfte die Brandstelle und kehrten zu ihren Standorten zurück.
Vorsorglich kontrollierte die Einheit Siedlinghausen die Brandstelle am Dienstagmorgen erneut.
Insgesamt waren rund 85 Einsatzkräfte im Einsatz.