Michael Fränkel

Michael Fränkel

Mittwoch, 28 Januar 2026 17:50

Bewohner verhindert größeren Brand

LICHTENFELS. Dank des beherzten Eingreifens eines Bewohners und der schnellen Alarmierung zahlreicher Brandschutzkräfte konnte nach einem Zimmerbrand im Dachgeschoss eines Wohnhauses im Stadtteil Goddelsheim ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude am Mittwochmorgen erfolgreich verhindert werden.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte um 6.37 Uhr, nachdem in einem Raum des Obergeschosses ein Feuer ausgebrochen war. Begrenzt blieb der Brand glücklicherweise auf diesen einen Raum, da der Bewohner, der selbst aktives Mitglied der Einsatzabteilung in Goddelsheim ist, durch sofortige Löschversuche wertvolle Zeit gewann und die Rettungskräfte umgehend in Kenntnis setzte.

Unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Peter Bochon rückten insgesamt 56 Feuerwehrkräfte aus den Ortsteilen Goddelsheim, Rhadern, Immighausen und Fürstenberg sowie die Feuerwehr Korbach mit Drehleiter, Tanklöschfahrzeug und einem Gerätewagen Atemschutz zur Einsatzstelle aus. Abgeschlossen war der Einsatz für die Brandschützer sowie den Rettungsdienst und die Polizei schließlich gegen 9.30 Uhr.

Untersuchungen zur Brandursache

Vermutlich auf einen technischen Defekt beziehungsweise einen Kabelbrand lässt sich das Feuer nach ersten polizeilichen Erkenntnissen zurückführen. Bewohnbar bleiben die Räumlichkeiten in den unteren Geschossen des Hauses, da dort weder Wasser- noch Rauchschäden zu verzeichnen sind. Beziffert wird der entstandene Sachschaden durch die Polizei auf rund 15.000 Euro.

Mittwoch, 28 Januar 2026 15:24

Zoll beendet illegale Beschäftigung

GIEßEN. Infolge einer gezielten Kontrolle durch Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Gießen mussten die Geschäftsaktivitäten in einem örtlichen Restaurant am gestrigen Dienstag vorzeitig eingestellt werden, nachdem die Ermittler auf mehrere Angestellte ohne die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen für eine Beschäftigung gestoßen waren.

Festgestellt haben die Einsatzkräfte bei der hinweisbezogenen Überprüfung des Gastronomiebetriebes insgesamt sechs Personen, wobei es sich um den 49-jährigen deutschen Geschäftsführer sowie fünf kirgisische Küchenhilfen im Alter zwischen 22 und 26 Jahren handelte. Zwar wiesen sich die Angestellten bei der Kontrolle mit kirgisischen Reisepässen sowie bulgarischen ID-Karten aus, jedoch fehlten die für eine legale Tätigkeit in Deutschland zwingend notwendigen Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen.

Vorläufig festgenommen wurden die fünf Männer noch vor Ort, was zur Folge hatte, dass die Küche des Restaurants an diesem Tag kalt bleiben musste. Eingeleitet wurden zudem entsprechende Ermittlungsverfahren sowohl gegen die illegal beschäftigten Arbeiter als auch gegen den verantwortlichen Geschäftsführer des Betriebes.

Stephanie Auerswald, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Gießen, erläuterte hierzu, dass Personen, die illegal arbeiten oder Beschäftigte ohne Papiere anstellen, mit deutlichen rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Hinweise aus der Bevölkerung würden konsequent geprüft und seien ein wichtiges Mittel, um derartige Verstöße aufzudecken. Übergeben wurden die Ausweisdokumente der Betroffenen an die zuständige Ausländerbehörde, welche nun über den weiteren Verbleib und den künftigen Aufenthalt der Arbeiter zu entscheiden hat.

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Mittwoch, 28 Januar 2026 14:57

Mann entblößt sich vor Mutter und Kind

KORBACH. Infolge einer exhibitionistischen Handlung auf einem Spielplatzgelände im Bereich des Westrings fahndet die Kriminalpolizei nach einem bislang unbekannten Mann, der sich einer Mutter und ihrem Kind gegenüber in schamverletzender Weise zeigte und anschließend unerkannt flüchtete.

Ereignet hat sich der Vorfall am späten Nachmittag, als eine 32-jährige Frau mit ihrem Kind den Spielplatz „Laake“ besuchte. Unwohl fühlte sich die Mutter bereits während des Aufenthalts, da sie sich von einem Unbekannten beobachtet fühlte, weshalb sie das Gelände vorzeitig verlassen wollte.

Am Ausgangsbereich trat der Täter plötzlich neben die Frau und entblößte sich vor ihr und dem Kind, indem er seine Hose herunterließ. Geistesgegenwärtig verließen die Zeugin und ihr Kind daraufhin sofort den Spielplatz und verständigten die Polizei, während der Mann sich ebenfalls vom Tatort entfernte. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten die alarmierten Beamten den Tatverdächtigen nicht mehr antreffen.

Beschrieben wird der Tatverdächtige von der Zeugin wie folgt:

  • Alter: etwa 50 bis 60 Jahre alt

  • Größe: circa 180 cm groß

  • Statur: schlanke Gestalt

  • Merkmal: trug eine schwarze Brille

  • Kleidung: schwarze Jogginghose, schwarze Mütze

  • Besonderheit: schwarze Jacke mit auffälliger oranger Aufschrift im Rückenbereich

Hinweise zur Identität des Mannes oder Beobachtungen, die im Zusammenhang mit der Tat am Dienstag gegen 16.50 Uhr stehen könnten, nimmt die Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. Eingeleitet wurden die Ermittlungen wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls. (ots/r)

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Mittwoch, 28 Januar 2026 10:57

Technischer Defekt löst Brand aus

BRAKEL. Infolge eines mutmaßlichen technischen Defekts an einem kurz zuvor abgestellten Quad ist am frühen Montagmorgen ein Scheunentrakt im Brakeler Stadtteil Riesel in Brand geraten und machte einen massiven Einsatz der umliegenden Feuerwehren sowie polizeiliche Ermittlungen erforderlich.

Alarmiert wurden Polizei und Feuerwehr gegen 6.30 Uhr, nachdem Anwohner die Flammen an dem Wirtschaftsgebäude bemerkt hatten. Gelöscht werden konnte der Brand durch die Feuerwehr schließlich bis gegen 8.30 Uhr, woraufhin die ersten Einsatzkräfte die Brandstelle wieder verlassen konnten.

Aufgenommen hat die Kriminalpolizei Höxter unmittelbar nach Abschluss der Löscharbeiten die Untersuchungen zur genauen Brandursache. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge dehnte sich das Feuer von einem Quad aus, welches der Besitzer am Morgen noch genutzt und anschließend in der Scheune abgestellt hatte. Von dort griffen die Flammen rasch auf die gesamte Bausubstanz des Gebäudes über.

Belaufen dürfte sich der entstandene Sachschaden nach ersten Schätzungen auf rund 70.000 Euro. Beschlagnahmt wurde der Brandort für weitere Detailuntersuchungen, da die Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossen sind.

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Dienstag, 27 Januar 2026 20:38

Frontalzusammenstoß mit Sattelzug

FRANKENBERG. Aufgrund eines folgenschweren Abbiegefehlers im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 252 zur Abfahrt nach Viermünden kam es am Vormittag zu einem Zusammenstoß zwischen einem niederländischen Sattelzug und einem Personenkraftwagen, bei dem eine Autofahrerin Verletzungen erlitt und ein erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen entstand.

Unterwegs war ein 52-jähriger Mann aus Bad Doberan mit seinem Lastzug am Dienstag gegen 9.30 Uhr auf der Bundesstraße 252 aus Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Korbach. Beabsichtigt hatte der Fahrer, an der Einmündung nach links in Richtung Viermünden abzubiegen, wobei er jedoch den entgegenkommenden silbergrauen Opel Meriva einer 58-jährigen Frau aus Pohlheim übersah, die aus Richtung Korbach heranfuhr.

Unvermeidbar war die anschließende Frontalkollision beider Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Leicht verletzt wurde die 58-Jährige bei dem Aufprall und musste nach einer ersten Versorgung vor Ort durch die Besatzung eines Rettungswagens zur weiteren Behandlung in das Frankenberger Krankenhaus eingeliefert werden. Unverletzt blieb hingegen der Lastwagenfahrer.

Alarmiert wurde die Feuerwehr Viermünden, die unter der Leitung von Fahrzeugführer Jan Spalding mit insgesamt neun Einsatzkräften vor Ort eintraf. Übernommen haben die Brandschützer die Absicherung sowie Reinigung der Unfallstelle und streuten zudem ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um Umweltschäden zu verhindern.

Beteiligt an der Unfallaufnahme war zudem eine Streife der Polizeistation Frankenberg. Während am Sattelzug aus Holland ein Sachschaden von etwa 3000 Euro entstand, weist der Opel der Frau einen Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro auf. Auf 8000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Nicht mehr fahrbereit war der Opel Meriva nach dem Zusammenstoß, sodass ein Abschleppdienst das Wrack von der Unfallstelle abtransportieren musste.

Dienstag, 27 Januar 2026 18:02

Zeugen nach Belästigung im Bus gesucht

MARBURG. Infolge eines unsittlichen Übergriffs während einer Fahrt in einem Linienbus ermittelt die Marburger Polizei wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung gegen einen bislang unbekannten Täter und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung des Mannes.

Eingestiegen ist eine 24-jährige Frau aus dem Raum Marburg am 18. Januar gegen 18.40 Uhr am Marburger Hauptbahnhof in die Buslinie 2 in Richtung Cappeler Gleiche. Aufgrund der starken Auslastung des Busses stand sie während der Fahrt im Bereich der zweiten Bustür, wobei ein ihr unbekannter Mann die Enge im Bus ausnutzte und ihr mehrfach unvermittelt zwischen die Beine fasste. Erst nachdem sie ihren Stehplatz wechseln konnte, ließ der Unbekannte von ihr ab.

Beschrieben wird der Tatverdächtige wie folgt:

  • Größe: etwa 180 bis 182 cm

  • Alter: 25 bis 35 Jahre

  • Statur: kräftig

  • Haare: kurze schwarze Haare

  • Bekleidung: schwarz-weiße Fleecejacke, bedruckt mit einer Art Blumenmuster

Ermittelt wird nun wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, wobei die Polizei Fahrgäste, die den Sachverhalt beobachtet haben, bittet, sich unter der Telefonnummer 06421/4060 zu melden. (ots/r)

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Dienstag, 27 Januar 2026 16:29

Sicherheit beim Weltcup im Fokus

WILLINGEN. Erwartet werden am kommenden Wochenende wieder tausende Skisprungfans an den drei Veranstaltungstagen beim FIS-Skisprung-Weltcup, wofür die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg wie in den vergangenen Jahren bestens vorbereitet ist.

Abgestimmtes Sicherheitskonzept garantiert eine sichere Veranstaltung

Bereits bei den Vorbereitungen erfolgte ein enger Austausch zwischen der Polizei, der Gemeinde Willingen (Upland), dem Ski-Club Willingen e. V. und allen anderen Sicherheitspartnern. Erarbeitet und mit allen weiteren Beteiligten aktualisiert sowie abgestimmt wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept, um ein sicheres und friedliches Wochenende für die Besucherinnen und Besucher rund um die Mühlenkopfschanze zu gewährleisten.

Erhöhte Polizeipräsenz in Willingen das ganze Wochenende

Präsent und ansprechbar wird die Polizei an allen drei Veranstaltungstagen mit zivilen und uniformierten Beamtinnen und Beamten im und am Stadion sowie in Willingen und Umgebung sein. Eingerichtet wird zudem eine Polizeiwache als feste Anlaufstelle für Betroffene und Hilfesuchende direkt im Skisprungstadion.

Verkehrskonzept sorgt für sichere An- und Abreise

Etabliert und immer wieder angepasst wurde ein Verkehrskonzept, das für eine möglichst reibungslose An- beziehungsweise Abfahrt sowie ausreichend Parkmöglichkeiten sorgt, wodurch Verkehrsströme gezielt gelenkt und Verkehrsbehinderungen minimiert werden. Soweit Sie mit Ihrem Auto anreisen, folgen Sie bitte der Ausschilderung. Nutzen Sie die zur Verfügung gestellten und frühzeitig ausgeschilderten Parkplätze und achten Sie vor Ort auf die Hinweise der Polizei.

Empfohlen wird von der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg zudem die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Bequem zu erreichen ist der Weltcup-Bahnhof Stryck mit Bus und Bahn, von wo aus es nur wenige Gehminuten zur Mühlenkopfschanze sind. Nähere Informationen über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die gültigen Fahrpläne erhalten Sie auf der Homepage des NVV unter https://www.nvv.de/skispringen-willingen.

Geleitet werden die Zuschauer in Willingen durch Feuerwehr, Sicherheitsdienste und Polizei auf dem Fußweg zum Stadion und insbesondere auf dem Rückweg zum Weltcup-Bahnhof oder nach Willingen. Folgen Sie bitte den Anweisungen und achten Sie auf die Leitsysteme.

Einlasskontrollen, Sicherheitsbestimmungen, Drohnen

Empfehlenswert ist eine frühzeitige Anreise, da es Einlasskontrollen geben wird. Kontrolliert werden Rucksäcke und Taschen an den Eingängen; um lange Wartezeiten an den Einlassstellen zu vermeiden, sollten diese möglichst nicht mit ins Stadion genommen werden. Verboten ist Pyrotechnik.

Hingewiesen wird seitens der Polizei zudem darauf, dass es untersagt ist, Drohnen ohne Genehmigung über dem Veranstaltungsgelände fliegen zu lassen. Überwacht wird dies durch die Einsatzkräfte. Geschlossen bleibt während der Veranstaltungstage zudem die Hängebrücke an der Mühlenkopfschanze – der Skywalk. Weitere Hinweise finden sich in den AGB des Veranstalters unter https://www.weltcup-willingen.de.

Vorsicht vor Taschendieben!

Großveranstaltungen ziehen erfahrungsgemäß Taschendiebe an. Auch wenn es in den letzten Jahren so gut wie keine bekannt gewordenen Diebstahlsfälle gab, rät die Polizei dazu, nur so viel Bargeld wie nötig mitzunehmen. Weitere Hinweise der Polizei zum Schutz vor Taschendieben:

  • Wertgegenstände und Geld nur in verschlossenen Innentaschen und eng am Körper tragen.

  • Taschen sollten mit dem Verschluss zum Körper und stets verschlossen getragen werden.

  • Portemonnaies gehören nicht in die Handtasche.

Sollten Sie dennoch Opfer einer Straftat geworden sein, sprechen Sie bitte sofort die Polizei oder den Sicherheitsdienst im Stadion an.

Einsatzbegleitung über Soziale Medien und Presseauskünfte

Veröffentlicht werden Informationen über die Veranstaltung und aktuelle Verkehrshinweise an den drei Einsatztagen wie gewohnt über soziale Medien. (ots/r)

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Dienstag, 27 Januar 2026 16:01

Einbruch in Modegeschäft

KORBACH. Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Bekleidungsgeschäft in der Prof.-Bier-Straße fahndet die Kriminalpolizei nach zwei bislang unbekannten Männern, die nach der Tat mit erbeutetem Bargeld in Richtung der Flechtdorfer Straße flüchteten.

Gewaltsam verschafften sich die Einbrecher Zutritt zu den Verkaufsräumen, indem sie eine gläserne Eingangstür einschlugen. Beobachtet hat ein Zeuge das Duo in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 23.30 Uhr, als die Verdächtigen das Geschäft verließen und sich eilig vom Tatort entfernten. Trotz einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung im innerstädtischen Bereich konnten die Beamten die flüchtigen Personen nicht mehr antreffen.

Entwendet wurden zwei graue Kasseneinsätze, in denen sich Bargeld im unteren vierstelligen Bereich befand. Unklar ist derzeit die genaue Höhe der durch den Einbruch entstandenen Schadenssumme sowie des finanziellen Verlustes an der zerstörten Tür.

Beschrieben werden die flüchtigen Täter wie folgt:

  • Statur: beide Personen sind schlank

  • Größe: etwa 170 bis 175 cm

  • Alter: circa 25 Jahre alt

  • Bekleidung: beide Täter waren komplett schwarz gekleidet

  • Besonderheit: ein Mann trug ein auffälliges rotes „X“ auf dem Oberteil

  • Kopfbedeckung: schwarze Wollmützen

  • Maskierung: beide trugen weiße Mund-Nase-Masken

Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Verbleib der flüchtigen Personen nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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Dienstag, 27 Januar 2026 07:51

Ohrfeige in Hessischer Landesbahn

NIEDERWALGERN. Wegen einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem 61-jährigen Zugbegleiter und zwei jungen Männern in einer Hessischen Landesbahn hat die Bundespolizei umfangreiche Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen, nachdem eine vorausgegangene Fahrkartenkontrolle am Bahnhof in Niederwalgern am vergangenen Wochenende völlig aus dem Ruder gelaufen war.

Genutzt hatten ein 29-jähriger Syrer und ein 23-jähriger Algerier am Sonntag (25. Januar) gegen 15 Uhr die Bahn HLB 24719 auf der Strecke von Anzefahr nach Niederwalgern. Bei einer routinemäßigen Kontrolle händigten die Männer dem Bahnmitarbeiter die Fahrkarte einer anderen Person aus, woraufhin sie aufgefordert wurden, den Zug am Bahnhof in Niederwalgern zu verlassen.

Aussteigen wollten die beiden Männer jedoch nicht, weshalb es zunächst zu einem verbalen Streit kam, der schließlich in körperliche Gewalt überging. Berichtet wird seitens der Ermittler, dass beide Tatverdächtigen den 61-Jährigen geohrfeigt haben sollen, woraufhin sich dieser ebenfalls mit Schlägen zur Wehr setzte.

Eingetroffen am Einsatzort ist eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen, welche alle Beteiligten vor Ort antraf und die beiden mutmaßlichen Schläger zur weiteren Bearbeitung mit zur Dienststelle nahm. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde durch die zuständige Bundespolizeiinspektion Kassel bereits eingeleitet.

Hinweise von Zeugen, die den Vorfall im Zug oder am Bahnsteig beobachtet haben, nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 entgegen.

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Dienstag, 27 Januar 2026 07:30

Zertifikat für AltersTraumaZentrum

BAD WILDUNGEN. Ein bedeutender Meilenstein in der medizinischen Entwicklung der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen wurde mit der erfolgreichen Erstzertifizierung des AltersTraumaZentrums sowie der zeitgleichen Rezertifizierung des bestehenden lokalen Traumazentrums für die kommenden drei Jahre erreicht. Bestätigt werden durch diese Auszeichnungen die hohe Behandlungsqualität der unfallchirurgischen Versorgung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit in beiden Bereichen.

Vor den erfolgreichen Zertifizierungen führten Fachexperten eines unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsunternehmens auf Basis strenger Kriterien eine gründliche Prüfung aller relevanten Komponenten durch. Fachliche sowie organisatorische Qualitätsmerkmale der Versorgung wurden im Rahmen der Audits umfassend geprüft, um sicherzustellen, dass beide Zentren den höchsten Standards entsprechen. Am Ende des Verfahrens wurde bestätigt, dass alle Mitarbeitenden der interdisziplinären Teams mit großem Engagement und Professionalität zusammenarbeiten, ihre Fachkenntnisse bündeln und so die bestmögliche Versorgung für beide Patientengruppen sicherstellen.

AltersTraumaZentrum: Erstzertifizierung bestätigt hervorragende Behandlungsqualität

Zielgerichtet verfolgt das AltersTraumaZentrum (ATZ) das Ziel, ältere Patienten nach Unfällen in allen Phasen der Behandlung bestmöglich zu versorgen – von der Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitationsphase. Gezielte Aufmerksamkeit gilt dabei der Vermeidung von verletzungsbedingter Pflegebedürftigkeit und der schnellen Rückkehr in das vertraute Umfeld. Ermöglicht wird durch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unfallchirurgie, Geriatrie, Physiotherapie, Pflege sowie weiteren Fachbereichen eine umfassende, altersgerechte Versorgung.

Zunehmendes Alter lässt die Wahrscheinlichkeit steigen, dass Patienten Knochenbrüche erleiden – oft durch Stürze, die in diesem Lebensabschnitt besonders gefährlich sind. Brüchiger werdende Knochensubstanz und abnehmende Muskelmasse führen dazu, dass selbst alltägliche Stürze schwerwiegende Verletzungen verursachen können. Ganzheitlich geht es nicht nur um die medizinische beziehungsweise unfallchirurgische Versorgung, sondern auch um die Berücksichtigung des sozialen Umfelds der Patienten. Individuell sorgt ein engagiertes Team aus Fachärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitenden für das Wohl jedes einzelnen Patienten.

„Wichtiger Schritt, um älteren Patienten mit unfallbedingten Verletzungen eine optimale Versorgung zu bieten, ist die Erstzertifizierung unseres AltersTraumaZentrums. Unser Fokus liegt auf einer frühzeitigen, interdisziplinären Zusammenarbeit, die sowohl medizinische als auch persönliche Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt“, erklärt Prof. (Kairo) PD Dr. med. Khaled Salem, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten oder wiederhergestellt wird.

Erneute Zertifizierung des lokalen Traumazentrums

Seit Jahren ist das Traumazentrum der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen Mitglied des Traumanetzwerks Mittelhessen. Spezialisiert auf die primäre Versorgung und Behandlung von Menschen mit schweren Verletzungen (Polytrauma) nach Unfällen, Stürzen oder anderen schweren Ereignissen, gewährleistet es eine sofortige Stabilisierung der Vitalfunktionen sowie die Durchführung notwendiger diagnostischer und operativer Behandlungsmaßnahmen. Kontinuierlich sorgt eine regelmäßige Re-Zertifizierung für die Optimierung der organisatorischen Abläufe und sichert die hohe Qualität der Notfallversorgung.

„Hohe Standards, die wir in der Notfallversorgung bieten, werden durch die erneute Auszeichnung unseres Traumazentrums bestätigt. Durch eine strukturierte Organisation, enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche und Verwendung moderner OP-Techniken sowie Osteosynthese-Methoden gewährleisten wir eine zeitgerechte und effiziente Behandlung von Notfallpatienten“, so Prof. Dr. Salem. „Schnelle Stabilisierung und erfolgreiche Behandlung von Trauma-Patientinnen und Patienten ist unser oberstes Ziel.“

Erfreut über die Auszeichnungen zeigt sich auch Fabian Mäser, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Wildungen: „Beide Zertifizierungen spiegeln die exzellente Arbeit und das Engagement aller Beteiligten wider und bestätigen, dass wir höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden und unseren Patientinnen und Patienten eine hervorragende medizinische Versorgung bieten.“

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