Michael Fränkel

Michael Fränkel

VÖHL. Auf der Kreisstraße 30 bei Marienhagen ist es zu einem Abbiegeunfall mit zwei Skoda gekommen. Beide Fahrerinnen blieben unverletzt.

Eine 73-jährige Frau aus der Gemeinde Vöhl befuhr am Samstag gegen 14.50 Uhr mit ihrem Skoda Karoq die K 30 aus Richtung Marienhagen. Sie beabsichtigte, nach links in einen Wirtschaftsweg abzubiegen.

Dort wartete bereits eine 27-jährige Frau, ebenfalls aus der Gemeinde Vöhl, mit einem Skoda Yeti. Sie wollte aus dem Wirtschaftsweg nach rechts abbiegen.

Beim Abbiegen fuhr die 73-Jährige so eng in den Wirtschaftsweg, dass ihr Karoq mit dem wartenden Yeti zusammenstieß. Beide Fahrzeuge kollidierten mit der jeweils linken Fahrzeugfront.

Der Schaden am Skoda Karoq wird auf rund 6.000 Euro geschätzt, am Skoda Yeti entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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PADERBORN. Nach einem Verkehrsunfall auf der Nordstraße musste ein 21-jähriger BMW-Fahrer leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand erheblicher Sachschaden.

Der junge Mann befuhr am Samstag gegen 5.55 Uhr die Detmolder Straße aus Richtung Detmolder Tor. Beim Versuch, nach links in die Nordstraße abzubiegen, geriet er offenbar aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts auf den Gehweg.

Dort kollidierte der BMW zunächst mit vier abgestellten Fahrrädern und einem Fiat. Durch den Zusammenstoß wurde der Fiat gegen einen weiteren Pkw, einen VW-Bulli, geschoben. Erst die Kollision mit einer Laterne brachte den BMW zum Stillstand.

Bei dem Fahrer ergaben sich zudem Hinweise auf eine durch Alkohol und Betäubungsmittel bedingte Fahruntüchtigkeit. Sein Führerschein wurde sichergestellt, ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.

Mittels Abschleppwagen wurde der BMW von der Unfallstelle aus sichergestellt. An der beschädigten Laterne mussten durch die Stadt Paderborn Arbeiten vorgenommen werden, um Gefahren durch herabfallende Teile auszuschließen. (ots/r)

MESCHEDE. Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Klause und Wehrstapel ist ein 18 Jahre alter Autofahrer aus Bestwig tödlich verunglückt.

Der junge Mann befuhr am Samstag gegen 12.25 Uhr die Landstraße zwischen dem Mescheder Ortsteil Klause und Wehrstapel. Auf Höhe des Abzweigs nach Blüggelscheidt kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Der 18-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die Landstraße war für mehrere Stunden gesperrt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Meschede unter der Telefonnummer 0291/90200 zu melden. (ots/r)

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PADERBORN. Zahlreiche Einsätze haben Feuerwehr und Rettungsdienst in Paderborn gefordert. Das Spektrum reichte von Tierrettungen und Bränden bis zu technischen Hilfeleistungen. Zusätzlich unterstützten Einsatzkräfte aus Paderborn die Waldbrandbekämpfung bei Marsberg-Helminghausen.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden rückte die Feuerwehr bis Samstag, 15. August 2026, zu insgesamt 17 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Fünfmal wurden die Kräfte zu Tieren in Notlagen gerufen, außerdem mussten acht Brandeinsätze bewältigt werden.

Dabei reichte das Einsatzspektrum von einer brennenden Mülltonne bis zu einem brennenden Lastkraftwagen. Nach Angaben der Feuerwehr konnten die Brände jeweils unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Weitere vier Alarmierungen entfielen auf technische Hilfeleistungen. Unter anderem befand sich eine Person hinter einer verschlossenen Tür. In einem weiteren Fall war der Fuß eines Kindes in einem Gitter eingeklemmt.

Auch zu einem Verkehrsunfall mit einer gemeldeten eingeklemmten Person wurde die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage glücklicherweise nicht. Ausgelöst worden war die Alarmierung durch den E-Call eines Mobiltelefons. Hinzu kam ein Einsatz wegen einer Ölspur.

Neben den Einsätzen im Stadtgebiet unterstützte die Feuerwehr Paderborn die Waldbrandbekämpfung bei Marsberg-Helminghausen. Bereits am Morgen wurde ein Tanklöschfahrzeug zur Unterstützung der dortigen Einsatzkräfte entsandt. Am frühen Nachmittag folgten zwei weitere Löschfahrzeuge aus Paderborn.

Bis in die Nacht hinein blieben die Fahrzeuge dort im Einsatz, bevor die Kräfte anschließend nach Paderborn zurückkehrten.

Stark gefordert war innerhalb der vergangenen 24 Stunden auch der Rettungsdienst der Feuerwehr Paderborn. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zu 50 Notfalleinsätzen aus. Darüber hinaus wurden 31 Krankentransporte durchgeführt.

Nach Angaben der Feuerwehr zeigt das Einsatzgeschehen erneut die große Bandbreite der Aufgaben von Feuerwehr und Rettungsdienst. Neben den unterschiedlichen Einsätzen im eigenen Stadtgebiet leisten die Kräfte bei besonderen Einsatzlagen auch überörtliche Unterstützung. Dabei sind sowohl die hauptamtlichen als auch die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Paderborn gefordert. (ots/r)

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Samstag, 15 August 2026 10:59

BMW kollidiert mit Wildtier - Totalschaden

ZIERENBERG. Nach einer Kollision mit einem Wildtier ist ein BMW M2 im Bereich der Autobahnausfahrt Zierenberg von der Fahrbahn abgekommen und im Gebüsch gelandet. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Zu dem Unfall kam es am Freitag gegen 18.35 Uhr im Bereich Burghasungen nahe der Ausfahrt Zierenberg der A 44. Nach den vorliegenden Informationen erfasste der BMW ein Wildtier und kam anschließend von der Fahrbahn ab.

Der BMW wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt. Der Halter des Fahrzeugs stammt aus der Gemarkung Twistetal.

Mit der Bergung des Unfallwagens wurde das Abschleppunternehmen Gäbler beauftragt, das den BMW anschließend von der Unfallstelle abtransportierte.

 

FRANKENBERG. Rauch über einem Waldgebiet zwischen Schreufa und Hommershausen hat am Abend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Während der zunächst schwierigen Suche nach der Brandstelle meldete schließlich ein Radfahrer ein Feuer im Bereich Gossberg/Totenhöhe. Rund 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk standen dort in Flammen.

Unter dem Einsatzstichwort „F WALD 1“ wurden die Feuerwehren Frankenberg und Schreufa am Freitag um 20.57 Uhr wegen einer Rauchentwicklung im Wald zwischen Schreufa und Hommershausen alarmiert. Da die genaue Lage der Brandstelle unklar war, fuhren die rund 40 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen zunächst einen Bereitstellungsraum im Industriepark Nord an.

Von dort begann die Erkundung mit einem Kommandowagen. Noch während der Suche erreichte die Einsatzkräfte über die Leitstelle die Meldung eines Radfahrers, der einen Waldbrand im Bereich Gossberg/Totenhöhe entdeckt hatte.

Drei Fahrzeuge fuhren daraufhin unmittelbar zur Brandstelle, während die übrigen Kräfte einen neuen Bereitstellungsraum an der Wigand-Gerstenberg-Schule bezogen. Rund 300 Meter unterhalb der Totenhöhe in Richtung Schreufa brannten direkt am Wegesrand etwa 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk. Das Feuer breitete sich zu diesem Zeitpunkt weiter aus.

Mit einem C- und einem D-Rohr nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung auf. Die Wasserversorgung wurde über Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.

Im weiteren Verlauf gruben die Feuerwehrkräfte den betroffenen Waldboden um und löschten vorhandene Glutnester gezielt ab. Zusätzlich kam Netzmittel zum Einsatz. Abschließend wurde der Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Wie Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin berichtet, waren insgesamt rund 40 Feuerwehrkräfte mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Kommunalwald und die Polizei waren vor Ort.

Zur Ursache des Feuers liegen bislang keine Angaben vor.

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BAD WILDUNGEN. Zwei große Scheiben einer Bushaltestelle in der Brunnenallee sind mit Steinen eingeschlagen worden. Die Polizei sucht nun Zeugen und bittet insbesondere um Hinweise zu einer Gruppe Jugendlicher, die mutmaßlich mit der Sachbeschädigung in Zusammenhang stehen könnte.

Gegen 19.30 Uhr alarmierte eine Passantin am Donnerstag, 13. August 2026, die Polizei, nachdem sie Knallgeräusche wahrgenommen hatte. Bei einer anschließenden Nachschau stellte sie die beschädigten Scheiben der Bushaltestelle fest. Zudem beobachtete die Frau eine Gruppe von vier Jugendlichen, die fluchtartig in Richtung der Straße „Breiter Hagen“ davonlief.

Nach Angaben der aufnehmenden Beamten wurden die beiden großen Scheiben der Haltestelle mit Steinen eingeschlagen. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 1.000 Euro beziffert.

Bereits zuvor war es an derselben Örtlichkeit zu einer weiteren Sachbeschädigung gekommen. Zwischen Mittwoch, 17.45 Uhr, und Donnerstag, 7.45 Uhr, wurde ein dort geparkter Reisebus durch Steinwürfe beschädigt. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro.

Ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht, wird derzeit von der Polizei geprüft.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 zu melden.

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KASSEL. Größere Mengen Gewerbeabfall und Sperrmüll sind in einer Lagerhalle am Lossewerk in Brand geraten. Mehr als 40 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen, eine Ausbreitung auf die gesamte Halle konnte verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Alarmiert wurde die Feuerwehr am Freitag um 9.04 Uhr, nachdem eine automatische Brandmeldeanlage das Feuer erkannt hatte. Dadurch konnten die Einsatzkräfte unverzüglich zum Brandort ausrücken. Zeitweise war über dem Bereich eine größere Rauchsäule sichtbar.

Mehrere Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz in die Lagerhalle vor. Zur Brandbekämpfung kamen Strahlrohre sowie ein Wasserwerfer zum Einsatz. Wegen der Zusammensetzung des Brandgutes gestalteten sich insbesondere die Nachlöscharbeiten aufwendig.

Nach rund drei Stunden war das Feuer gelöscht. Während der Arbeiten kamen zeitweise auch ein Radlader und ein Bagger zum Einsatz. Die Werkfeuerwehr der Daimler Truck AG am Standort Kassel hielt zudem einen Großlüfter zur Abwehr von Brandrauch bereit.

Beteiligt waren die Löschzüge der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bettenhausen/Forstfeld und Waldau. Insgesamt befanden sich mehr als 40 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Das bei den Löscharbeiten eingesetzte Wasser wurde zurückgehalten. Auch die Untere Wasserbehörde war vor Ort. Verletzt wurde niemand, vorsorglich stand ein Rettungswagen in Bereitstellung. Die Polizei war ebenfalls an der Einsatzstelle und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Seitens der Feuerwehr konnten dazu keine Angaben gemacht werden.

Erschwert wurden die Löscharbeiten zusätzlich durch hochsommerliche Temperaturen von rund 34 Grad. Als Sachschaden nennt die Feuerwehr Schäden an der Gebäudeinfrastruktur, die geschätzte Schadenshöhe liegt im sechsstelligen Bereich.

VOLKMARSEN. Täuschend echt wirkende Rauchwolken haben innerhalb weniger Stunden zwei Feuerwehreinsätze ausgelöst. In beiden Fällen stellte sich nach der Erkundung heraus, dass kein Feuer brannte – landwirtschaftliche Kalkstreuarbeiten hatten aus der Entfernung den Eindruck einer starken Rauchentwicklung erweckt.

Zum ersten Einsatz wurde die Feuerwehr Volkmarsen am Freitag um 9.30 Uhr alarmiert. Ein Anrufer hatte im Bereich der Alten Ziegelei nahe dem Kreisel der L 3080 eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt.

Nach der Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache waren landwirtschaftliche Kalkstreuarbeiten, ein Feuer lag nicht vor.

Nur rund zwei Stunden später folgte um 11.28 Uhr die nächste Alarmierung. Diesmal war eine deutliche Rauchentwicklung aus einem Waldstück im Bereich der Kugelsburg gemeldet worden. Unter dem Einsatzstichwort „F Wald 1“ rückte die Feuerwehr erneut aus.

Auch dort wirkte die vermeintliche Rauchentwicklung aus größerer Entfernung täuschend echt. Bei der Kontrolle stellte sich jedoch ebenfalls heraus, dass landwirtschaftliche Kalkstreuarbeiten die Ursache waren. Ein Wald- oder Vegetationsbrand lag nicht vor.

Angesichts der derzeitigen Trockenheit und hohen Temperaturen weist die Feuerwehr darauf hin, dass solche Meldungen dennoch richtig und wichtig seien. Im Zweifel gelte: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig alarmieren.

Die Wald- und Vegetationsbrandgefahr bleibt nach Angaben der Feuerwehr weiterhin hoch, die Situation angespannt.

ALLENDORF/EDER. Gleich zwei aufeinanderfolgende Einsätze haben die Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit gefordert. Bei einem Flächenbrand breitete sich das Feuer auf einem Stoppelfeld zügig in Richtung eines angrenzenden Busch- und Gestrüppstreifens aus.

Zu einem verunfallten Traktor auf der B 253 wurden die Einsatzkräfte am Freitag, 14. August 2026, um 12.55 Uhr alarmiert. An dem Fahrzeug traten Betriebsstoffe aus. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatten Zivilpersonen den betroffenen Bereich bereits mit Ölbindemittel abgestreut. Die Einsatzstelle wurde zudem durch die Polizei abgesichert. Die Feuerwehr Haine war mit acht Einsatzkräften vor Ort.

Noch während dieses Einsatzes erfolgte um 13.07 Uhr die nächste Alarmierung. Auf einem Stoppelfeld war ein Flächenbrand ausgebrochen. Da die Gefahrenstelle an der B 253 zu diesem Zeitpunkt ausreichend gesichert war, konnten die Einsatzkräfte aus Haine unmittelbar zum Brandeinsatz abrücken.

Bei Eintreffen brannten rund 400 Quadratmeter Stoppelfeld. Das Feuer breitete sich zügig in Richtung eines angrenzenden Busch- und Gestrüppstreifens aus. Die Einsatzkräfte aus Haine begannen sofort mit der Brandbekämpfung und konnten das Feuer unmittelbar vor dem Bewuchsstreifen stoppen.

Nachrückende Feuerwehren aus Allendorf und Rennertehausen übernahmen die Brandbekämpfung an den Flanken. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Traktor mit Grubber, mit dem Teile des Feldes umgebrochen wurden, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Die Löschwasserversorgung wurde durch einen Pendelverkehr sichergestellt. Zusätzlich bauten die Einsatzkräfte vorsorglich eine rund 600 Meter lange B-Leitung auf, die letztlich nicht mehr in Betrieb genommen werden musste.

Nachdem der Brandbereich vollständig mit dem Grubber bearbeitet worden war, bewässerten die Einsatzkräfte die Randbereiche nochmals gründlich. Bei dem Flächenbrand waren insgesamt 42 Einsatzkräfte beteiligt. Gegen 14.33 Uhr konnte der Einsatz auf dem Feld beendet werden.

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