Michael Fränkel

Michael Fränkel

MARSBERG. Auf der A 44 bei Marsberg beginnen die Vorbereitungen für den Ersatzneubau der Diemeltalbrücke. Dafür muss die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Diemelstadt an zwei Wochenenden jeweils in einer Fahrtrichtung vollständig gesperrt werden.

Die erste Sperrung beginnt am Freitag, 4. September 2026, um 20 Uhr und dauert bis Montag, 7. September 2026, um 5 Uhr. Betroffen ist die Fahrtrichtung Dortmund. Der Verkehr wird während dieser Zeit über die B 252 und die B 7 umgeleitet.

Bereits um 18 Uhr wird am Freitag die Zufahrt zur Tank- und Rastanlage Biggenkopf Nord gesperrt. Verkehrsteilnehmer, die sich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Anlage befinden, können diese bis 20 Uhr über die Autobahn verlassen.

Eine weitere Vollsperrung ist vom 18. bis 21. September 2026 vorgesehen. Dann soll die A 44 im gleichen Abschnitt in Fahrtrichtung Kassel gesperrt werden.

Die Autobahn Westfalen will die Diemeltalbrücke östlich der Anschlussstelle Marsberg in den kommenden Jahren durch einen Neubau ersetzen. Nach Angaben des Unternehmens hält die bestehende Brücke den künftigen Verkehrsbelastungen nicht mehr stand.

Während der beiden Wochenendsperrungen wird die Fahrbahn in beiden Fahrtrichtungen instandgesetzt. Damit soll sie auf die spätere Verkehrsführung innerhalb der Baustelle vorbereitet und das Risiko von Fahrbahnschäden während der Bauzeit verringert werden.

Anschließend soll die Fahrbahnplatte der bestehenden Brücke in Fahrtrichtung Dortmund verstärkt und verbreitert werden. Sie soll während der späteren Bauphase den Verkehr mit jeweils zwei verengten Fahrstreifen pro Fahrtrichtung aufnehmen können.

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FRANKENBERG. Die Arbeiten an der Brücke über den Mühlgraben in der Wilhelmstraße sind abgeschlossen. Seit Freitag ist die halbseitige Sperrung aufgehoben und die Straße wieder in beide Richtungen befahrbar.

Seit dem 7. Juli 2026 war die Wilhelmstraße im Bereich der Brücke halbseitig gesperrt (wir berichteten). Ursprünglich hatte die Stadt angekündigt, dass die Verkehrsbehinderung voraussichtlich bis zum 5. September bestehen sollte.

Grund für die Arbeiten war die Verbreiterung der sogenannten Brückenkappen. Dabei handelt es sich um die Gehwege auf beiden Seiten der Brücke. Deren nutzbare Breite wurde jeweils von 1,50 Meter auf 2,50 Meter erweitert.

Mehr Sicherheit für den Schulverkehr

Mit der Verbreiterung reagierte die Stadt auf den zunehmenden Fußgängerverkehr zwischen dem Bahnhof am Goßberg und der Innenstadt. Seit der Reaktivierung der Bahnstrecke nach Korbach hatte insbesondere der Schulverkehr in diesem Bereich deutlich zugenommen.

Ziel der Maßnahme war es, mehr Platz für Fußgänger zu schaffen und die Sicherheit auf dem Schulweg in diesem Abschnitt zu verbessern.

Bei den Arbeiten handelte es sich um die letzte Teilmaßnahme der Gesamtkonzeption zur Umgestaltung der Uferstraße. Mit der Ausführung war die Firma Schmees & Lühn beauftragt.

Während der Bauzeit wurde der Verkehr in Richtung Stadtmitte über die Ruhrstraße, die Röddenauer Straße, die Bahnhofstraße und die Uferstraße umgeleitet.

Mit dem Abschluss der Arbeiten ist diese Verkehrsführung seit Freitag, 4. September 2026, nicht mehr erforderlich. Die Umleitungsbeschilderung wurde entfernt.

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BIELEFELD. Nach einem Sekundenschlaf ist ein BMW-Fahrer auf der Morsestraße von der Fahrbahn abgekommen und hat sich mit seinem Wagen überschlagen. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Mit seinem BMW war der Bielefelder am Donnerstag, 3. September 2026, um 1.25 Uhr in Richtung Paderborner Straße unterwegs. Während der Fahrt schlief der junge Mann nach Angaben der Polizei kurz ein und kam dadurch nach links von seinem Fahrstreifen ab.

Der BMW touchierte zunächst einen Leitpfosten und fuhr anschließend in den Grünstreifen. Als der Fahrer wieder zu sich kam, versuchte er gegenzulenken. Dabei überschlug sich das Fahrzeug, streifte einen weiteren Leitpfosten und kam schließlich im Grünstreifen zum Stehen.

Rettungskräfte versorgten den Fahrer noch an der Unfallstelle. Der schwer beschädigte BMW wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 25.000 Euro. Den Führerschein des Bielefelders stellten die Beamten sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Gleich zweimal innerhalb weniger Tage ist ein 43 Jahre alter Mann aus Frankenau wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Bei der ersten Kontrolle zeigte er den Beamten auf seinem Handy einen Führerschein, bei dem der Verdacht besteht, dass dieser mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und gefälscht worden war.

Mit einem Audi war der Frankenauer am Samstag, 29. August 2026, um 16 Uhr in einem Ortsteil von Bad Wildungen unterwegs, als er von der Polizei kontrolliert wurde. Dabei zeigte er den Beamten den Führerschein auf seinem Mobiltelefon vor.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurden wegen verschiedener Delikte Anzeigen gefertigt, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem besteht der Verdacht einer Fälschung des auf dem Handy vorgezeigten Führerscheins.

Nur wenige Tage später begegnete eine Streife demselben Mann erneut. Während einer Dienstfahrt von Haina kommend erkannten die Beamten den Frankenauer am Donnerstag, 3. September 2026, um 15.20 Uhr in einem weiteren Ortsteil von Bad Wildungen wieder. Diesmal war er mit einem Seat unterwegs.

Auch bei dieser Fahrt besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. Die Polizei fertigte deshalb erneut eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Konsequenzen dürfte der Vorfall auch für den Besitzer des Seat haben. Dieser hatte sein Fahrzeug dem Frankenauer überlassen.

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TWISTETAL. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 252 zwischen Twiste und Berndorf ist ein Renault von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben gelandet. Die Polizei sucht nach einem bislang unbekannten Fahrzeug, das nach Angaben des Fahrers den Unfall ausgelöst haben soll.

Mit seinem Renault war ein 20 Jahre alter Mann am Donnerstag um 20.35 Uhr von Twiste in Richtung Berndorf unterwegs. Nach seinen Angaben kam ihm aus Richtung Berndorf ein Auto auf seiner Fahrspur entgegen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, leitete der Fahrer eine Vollbremsung ein, kam von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben.

Zu dem entgegenkommenden Fahrzeug und dessen Fahrer liegen bislang keine weiteren Angaben vor. Den Schaden am Renault beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro. Ob das Fahrzeug nach dem Unfall abgeschleppt wurde und gegebenenfalls durch welches Unternehmen, ist nicht bekannt.

Die Feuerwehr wurde um 20.52 Uhr unter dem Einsatzstichwort „HKlemmY“ alarmiert. Vor Ort bestätigte sich jedoch, dass keine Person im Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen war.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Twistetal waren Feuerwehrkräfte aus Bad Arolsen an der Unfallstelle. Sie befanden sich mit einem Fahrzeug auf der Rückfahrt von einem Atemschutz-Streckendurchgang, leisteten als Ersthelfer Hilfe und übergaben die Einsatzstelle anschließend an die eintreffenden Kräfte aus Twistetal.

Der erste verfügbare Rettungswagen kam aus Wolfhagen. Außerdem war ein Notarzt im Einsatz.

Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle kurzzeitig aus und kontrollierte den Bereich. 

Rund 50 Einsatzkräfte aus Twiste, Mühlhausen und Berndorf waren unter der Leitung von Thomas Wittenburg im Einsatz. Um 21.15 Uhr konnten die Feuerwehrkräfte wieder einrücken und waren anschließend erneut einsatzbereit.

Zeugen, die Angaben zu dem entgegenkommenden Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Donnerstag, 03 September 2026 23:07

Viele Autofahrer bei „Blitz for Kids“ zu schnell

NORDHESSEN. Im Rahmen der Aktion „Blitz for Kids“ hat die nordhessische Polizei gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern seit dem Ende der Sommerferien Geschwindigkeitskontrollen im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmer für die besondere Gefährdung von Kindern im Straßenverkehr zu Beginn des neuen Schuljahres zu sensibilisieren und für mehr Sicherheit auf dem Schulweg zu sorgen.

An insgesamt 40 Messstellen im Schwalm-Eder-Kreis, im Werra-Meißner-Kreis, in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Kassel sowie in der Stadt Kassel überprüften die Einsatzkräfte 12.622 Fahrzeuge. Dabei waren 1338 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Dies entspricht nordhessenweit einer Überschreitungsquote von 10,6 Prozent.

Zwei Autofahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich. Neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg müssen sie deshalb auch mit Fahrverboten rechnen.

Besonders hoch war die Überschreitungsquote im Schwalm-Eder-Kreis mit 27,6 Prozent. In der Stadt Kassel lag sie bei 13,9 Prozent.

Die niedrigste Überschreitungsquote wurde mit 5,8 Prozent im Landkreis Kassel festgestellt. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg lag mit 7,1 Prozent im Mittelfeld, im Werra-Meißner-Kreis betrug die Quote 10,5 Prozent.

Neben der Ahndung von Verkehrsverstößen steht bei „Blitz for Kids“ insbesondere der Präventionsgedanke im Mittelpunkt. Kinder sind aufgrund ihrer Größe und ihres Verhaltens im Straßenverkehr besonders gefährdet. Bereits geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen können die Reaktions- und Bremswege der Verkehrsteilnehmer erheblich verlängern.

Bei der Aktion erhält ein Teil der Fahrer, die mit angemessenem Tempo unterwegs sind und angehalten werden, von den Schülerinnen und Schülern sowie den Einsatzkräften eine grüne Karte. Damit soll vorbildliches Verhalten ausdrücklich gelobt und ein positives Zeichen gesetzt werden.

Wer dagegen zu schnell fährt, erhält eine gelbe Karte. Diese soll auf das Fehlverhalten aufmerksam machen und für die besonderen Gefahren im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten sensibilisieren.

Nordhessenweit wurden in diesem Jahr bislang 289 grüne und 91 gelbe Karten vergeben. (ots/r)

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Donnerstag, 03 September 2026 21:53

Gasbrenner löst Feuer an Tankstelle aus

MARSBERG. Bei einem Brand im Bereich eines Lagers für Gasflaschen an einer Tankstelle in der Bredelarer Straße sind mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg zum Einsatz gekommen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch Mitarbeiter gelöscht worden.

Die Alarmmeldung „brennt Gasflasche“ erreichte die Feuerwehr am Dienstag gegen 11.40 Uhr. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass keine Gasflasche, sondern Gegenstände in einem Lager für Gasflaschen in Brand geraten waren.

Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer durch die Unkrautbeseitigung mit einem Gasbrenner verursacht worden. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera, räumte Regale aus und führte Schadstoffmessungen durch. Durch die Rauchentwicklung war es auch zu Beeinträchtigungen in einem Verkaufsraum gekommen.

Die Feuerwehr rät dringend davon ab, Gasbrenner zur Unkrautvernichtung zu verwenden. Oft werden die Strahlungswärme und der Funkenflug unterschätzt. So können selbst Gegenstände in mehreren Metern Entfernung in Brand geraten.

Da es sich bei einer Tankstelle um ein „Objekt mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“ handelte, wurden deutlich mehr Einsatzkräfte alarmiert. Solche Objekte werden im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes begangen und bewertet. Anschließend legt die Leitung der Feuerwehr für einen Alarm an einem solchen Objekt besondere Maßnahmen in der Alarm- und Ausrückeordnung fest.

Zu diesen Maßnahmen können beispielsweise zusätzliches Personal oder spezielle Gerätschaften gehören. Bei dem Einsatz zeigte sich nach Angaben der Feuerwehr, dass alle vorgeplanten Maßnahmen gegriffen haben. Auch die Baustelle an der Bredelarer Straße führte zu keinerlei Verzögerungen.

Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte unter der Leitung von Jörg Wlasny im Einsatz.

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Donnerstag, 03 September 2026 13:26

Einbrecher schleppen schweren Tresor aus Restaurant

FRANKENBERG. Unbekannte Einbrecher haben im Teichweg gleich zweimal zugeschlagen. Betroffen waren der Kiosk einer Minigolfanlage und ein unmittelbar danebenliegendes Restaurant.

Der Einbruch in den Kiosk ereignete sich zwischen Dienstag, 1. September 2026, um 18.30 Uhr und Mittwoch, 2. September 2026, um 8.30 Uhr. Wie die zur Anzeigenaufnahme und Spurensicherung eingesetzten Beamten der Polizeistation Frankenberg berichten, öffneten die Täter mit einem unbekannten Hebelwerkzeug gewaltsam die hintere Eingangstür.

Anschließend nahmen die Einbrecher eine geringe Menge Wechselgeld aus der Kasse an sich und flüchteten mit ihrer Beute.

Ebenfalls in der Nacht zum Mittwoch wurde das direkt danebenliegende Restaurant zum Ziel der gleichen unbekannten Einbrecher. Dieser Einbruch wurde der Polizei am Donnerstagmorgen, 3. September 2026, gemeldet.

Wie die bisherigen Ermittlungen am Tatort und die Auswertung von Kameraaufnahmen ergaben, handelte es sich um zwei maskierte Täter. Gegen 0.55 Uhr hebelten sie ein Fenster auf und gelangten dadurch in das Restaurant.

Dort bauten die Einbrecher einen 350 Kilogramm schweren Tresor aus. Anschließend transportierten sie ihn nach draußen und luden ihn mutmaßlich in ein Fahrzeug. Von dem Tresor samt Bargeld und den Tätern fehlt seitdem jede Spur.

Hinweise zu den beiden Taten sowie zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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Donnerstag, 03 September 2026 00:17

Bundesweiter Warntag stellt Warnwege auf die Probe

LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. In Deutschland werden in der kommenden Woche wieder die Warnsysteme für den Ernstfall getestet. Beim Bundesweiten Warntag sollen möglichst viele Menschen über unterschiedliche Wege erreicht werden. Gleichzeitig wird überprüft, ob die Technik und die Abläufe zuverlässig funktionieren.

Der Bundesweite Warntag findet am Donnerstag, 10. September 2026, statt. Gegen 11 Uhr wird die Probewarnung ausgelöst. Je nach Ort können dabei unter anderem Sirenen, Warn-Apps, Radio und Fernsehen sowie digitale Anzeigetafeln zum Einsatz kommen. Auch über Cell Broadcast können Warnmeldungen direkt auf geeignete Mobiltelefone geschickt werden.

Welche zusätzlichen Warnmittel vor Ort getestet werden, entscheiden die jeweiligen Städte, Gemeinden und Landkreise. Deshalb können sich die Abläufe regional unterscheiden.

Mit dem Warntag soll nicht nur die Technik überprüft werden. Die Bevölkerung soll zugleich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut werden. Im Ernstfall ist entscheidend, dass Warnungen schnell verbreitet und von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden.

Gegen 11.45 Uhr ist eine Entwarnung über die dafür vorgesehenen Warnkanäle geplant. Über Cell Broadcast wird nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe keine Entwarnung verschickt.

Wer am 10. September eine Warnmeldung auf dem Handy erhält oder Sirenen hört, muss deshalb zunächst nicht von einer tatsächlichen Gefahrenlage ausgehen. Die Meldungen des Bundesweiten Warntags dienen ausschließlich dem Test der Warnsysteme.

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Mittwoch, 02 September 2026 23:29

Einbrecher scheitern an Kindertagesstätte

SCHWALMSTADT. Bislang unbekannte Täter haben versucht, in eine Kindertagesstätte im Fünftenweg in Schwalmstadt-Ziegenhain einzubrechen.

Der Einbruchsversuch ereignete sich zwischen Donnerstag, 27. August 2026, um 15 Uhr und Dienstag, 1. September 2026, um 14.45 Uhr. Eine Reinigungskraft rief daraufhin eine Streife der Polizeistation Schwalmstadt in den Fünftenweg.

Nach den Feststellungen der Beamten hatten die Täter mit einem Hebelwerkzeug versucht, zwei Türen und ein Fenster gewaltsam zu öffnen. Da dies offenbar misslang, gelangten die Einbrecher nicht in das Gebäude und flüchteten ohne Beute.

Durch die Aufbruchversuche entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro.

Die Polizei sucht Zeugen, die im genannten Zeitraum Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Einbruchsversuch gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können. Hinweise nimmt die Polizeistation Schwalmstadt unter der Telefonnummer 06691/9430 entgegen. (ots/r)

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