PADERBORN. Erneut hat ein Brand in dem als Lost Place bekannten ehemaligen Bürokomplex an der Riemekestraße 160 einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der östliche Teil des Gebäudes war über mehrere Etagen stark verraucht.
Die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst alarmierte am Freitag, 18. September 2026, gegen 14.58 Uhr zunächst wegen einer unklaren Rauchentwicklung. Zu den ersten Kräften gehörten ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Nord sowie eine Drehleiter, ein Rettungswagen und ein Einsatzleitwagen der Feuer- und Rettungswache Süd.
Aufgrund weiterer Informationen erhöhte die Leitstelle das Meldebild noch während des Ausrückens auf „Wohnungsbrand“. Nachalarmiert wurden ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Süd, das sich zu diesem Zeitpunkt in einem Paralleleinsatz befand, sowie eine Drehleiter und ein Einsatzleitwagen der Feuer- und Rettungswache Nord. Zusätzlich rückten die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte, Stadtheide und Elsen aus. Ein Notarzteinsatzfahrzeug wurde ebenfalls zur Riemekestraße entsandt.
Die Besatzung eines in der Nähe befindlichen Krankentransportwagens der Feuerwehr Paderborn bestätigte die Rauchentwicklung sowie offenes Feuer im Erdgeschoss des ehemaligen Bürokomplexes.
Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte begann umgehend ein Löschangriff unter Atemschutz. Bei der weiteren Erkundung zeigte sich eine starke Verrauchung im östlichen Gebäudeteil über mehrere Etagen.
Parallel zu den Löscharbeiten wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personensuche in die verrauchten Bereiche geschickt. Personen wurden in dem weitläufigen Bürokomplex nicht angetroffen.
Anschließend begann die Feuerwehr abschnittsweise mit einer weiträumigen maschinellen Belüftung. Das Feuer selbst konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Im weiteren Verlauf kamen insgesamt sieben Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Um den erhöhten Bedarf an Atemschutzgeräten sicherzustellen, wurde zusätzlich der Abrollbehälter Atemschutz angefordert.
Zusätzlich wurde ein Gerätewagen Rettungsdienst angefordert. Dieser brachte Wechselkleidung gemäß dem Hygienekonzept der Feuerwehr Paderborn für die eingesetzten Kräfte mit.
Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der beiden hauptamtlichen Wachen und der drei ehrenamtlichen Einheiten an der Riemekestraße tätig. Die währenddessen nicht besetzten Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd wurden durch die Löschzüge Marienloh, Wewer und Dahl besetzt.
Im Rahmen der Wachbesetzung rückte der Löschzug Marienloh zu einer Tragehilfe aus, während der Löschzug Dahl wegen eines Tieres in Notlage alarmiert wurde.
Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage am Arnikaweg wurde der Löschzug Dahl um 17.36 Uhr gemeinsam mit dem Löschzug Benhausen und der Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Süd alarmiert. Die Drehleiter war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Einsatz an der Riemekestraße entlassen worden. In der Tiefgarage stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus.
Nach gut zweieinhalb Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz an der Riemekestraße beenden und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese beschlagnahmte das Gebäude, sperrte den Bereich weiträumig ab und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. (ots/r)
WINTERBERG. Mit einer professionell betriebenen Cannabis-Aufzuchtanlage erheblichen Ausmaßes sind Kriminalbeamte in Winterberg-Langewiese auf einen umfangreichen Fund gestoßen. Insgesamt wurden 213 ausgewachsene Cannabispflanzen, 637 Setzlinge sowie 207 bereits abgeerntete Pflanzen sichergestellt.
Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis durchsuchten am Donnerstag, 17. September 2026, ein Objekt in Langewiese. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis aus der Bevölkerung.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärteten sich die Hinweise, sodass schließlich die Durchsuchung des betreffenden Objekts erfolgte. Dabei stießen die Einsatzkräfte auf die professionell betriebene Aufzuchtanlage.
Neben den ausgewachsenen Pflanzen und Setzlingen fanden die Beamten auch 207 bereits abgeerntete Pflanzen. Die komplette Anlage sowie die aufgefundenen Pflanzen und Setzlinge wurden sichergestellt.
Nach einer ersten kriminalpolizeilichen Einschätzung hätte die festgestellte Aufzucht bei entsprechender Entwicklung und Ernte einen Ertrag von etwa 60 bis 80 Kilogramm Cannabis ermöglichen können. Der daraus resultierende Straßenverkaufswert könnte sich – abhängig von Qualität, Wirkstoffgehalt und Verkaufsform – auf etwa 600.000 bis 800.000 Euro belaufen.
Bei diesen Angaben handelt es sich nach Mitteilung der Polizei um eine vorläufige Schätzung. Die genaue Höhe ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
In dem Objekt trafen die Kriminalbeamten einen 50 Jahre alten albanischen Staatsangehörigen an. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und soll am Freitag einem Haftrichter in Brilon vorgeführt werden.
Kriminalrat Deniz Özkan, Leiter der Kriminalpolizei, erklärt: „Der Umfang der aufgefundenen Anlage und die zu erwartenden Ertragsmengen verdeutlichen die erhebliche Dimension der hier betriebenen Cannabisaufzucht. Ausgangspunkt unserer Ermittlungen war ein Hinweis aus der Bevölkerung, dem wir konsequent nachgegangen sind.“
Weiter betont Özkan: „Dieser Fall zeigt, welchen wichtigen Beitrag aufmerksame Bürgerinnen und Bürger zur polizeilichen Arbeit leisten können. Daher möchten wir die Bevölkerung ausdrücklich ermutigen, verdächtige Wahrnehmungen der Polizei mitzuteilen.“
Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an. Dabei geht es insbesondere um die Hintergründe der Anlage sowie um mögliche weitere Tatbeteiligte. (ots/r)
-Anzeige-
PADERBORN. Wegen ausgetretenen Reinigungsmittels sind bei einem Logistikunternehmen an der Pamploner Straße 16 Menschen betroffen gewesen. Neun von ihnen mussten mit Atemwegsreizungen in Paderborner Kliniken gebracht werden.
Die Feuerwehr Paderborn wurde am Dienstag gegen 6 Uhr zu dem Unternehmen alarmiert. Bei Verladetätigkeiten war Reinigungsmittel aus einem 60-Liter-Fass ausgetreten.
Durch den Austritt entstanden Dämpfe, die von mehreren Mitarbeitenden eingeatmet wurden. Insgesamt waren 16 Personen betroffen. Neun von ihnen klagten über Atemwegsreizungen und wurden durch den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in Paderborner Kliniken transportiert.
Unmittelbar nach dem Eintreffen leitete die Feuerwehr Maßnahmen zur Erkundung und Sicherung des Gefahrstoffes ein. Unter entsprechenden Schutzmaßnahmen nahmen die Einsatzkräfte das ausgelaufene Reinigungsmittel auf und sperrten den betroffenen Bereich ab.
Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte durch einen Fachberater ABC. Gegen Mittag war der Gefahrstoff gesichert und die Feuerwehr konnte ihre Aufräumarbeiten abschließen. (ots/r)
KASSEL. Nach einem Ausweichmanöver auf der Friedrich-Ebert-Straße ist ein 44 Jahre alter Fahrradfahrer gestürzt und leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach der Fahrerin eines grauen Opel Corsa.
Der Radfahrer war am Freitagnachmittag gegen 13.35 Uhr stadtauswärts auf dem Fahrradstreifen unterwegs. Nach seinen Angaben kam aus der Westendstraße ein grauer Opel Corsa, dessen Fahrerin seine Vorfahrt missachtet haben soll.
Beim Versuch, dem Kleinwagen auszuweichen, stürzte der 44-Jährige und zog sich leichte Verletzungen an den Beinen zu. Anschließend unterhielt er sich kurz mit der Opel-Fahrerin.
Während der Mann sein Fahrrad von der Fahrbahn räumte, fuhr die Unbekannte jedoch weiter. Zu einem Austausch der Personalien kam es nicht.
Die Polizei sucht nun nach der Fahrerin des grauen Opel Corsa mit Kasseler Kennzeichen. Sie wird wie folgt beschrieben:
Zeugen, die Hinweise zu der Fahrerin geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)
-Anzeige-
ALLENDORF (EDER). Auf der B 253 an der Viessmannkreuzung sind ein Seat Ateca und ein Suzuki Ignis zusammengestoßen.
Aus der Viessmannstraße kommend wollte ein 52 Jahre alter Mann aus Allendorf am Sonntag um 18.51 Uhr mit seinem weißen Ateca auf die B 253 einbiegen. Die Vorfahrt wird an der Kreuzung durch eine Lichtzeichenanlage geregelt.
Zur gleichen Zeit war eine 69 Jahre alte Frau aus Biedenkopf mit ihrem orangefarbenen Ignis auf der B 253 aus Richtung Haine kommend in Fahrtrichtung Battenfeld unterwegs.
Beim Einbiegen übersah der 52-Jährige das Rotlicht. Daraufhin kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Sowohl der Mann als auch die 69-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Beide wurden zur Behandlung in das Krankenhaus Frankenberg gebracht.
An dem Seat entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro, am Suzuki beläuft sich der Schaden auf etwa 5000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
GIESSEN. Polizeihubschrauber, Diensthunde, SEK und viele weitere Highlights sorgten für besondere Einblicke.
Regen und Wolken – das Wetter zeigte sich beim Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums Mittelhessen von seiner wechselhaften Seite. Die Besucherinnen und Besucher ließen sich davon jedoch nur wenig beeindrucken: Rund 15.000 Menschen kamen am Sonntag auf das Gelände in der Ferniestraße und nutzten die Gelegenheit, die Polizei einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen.
Ob große Einsatztechnik, spannende Vorführungen, Mitmachangebote für Kinder und Familien oder ganz persönliche Gespräche mit Polizistinnen und Polizisten: Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Polizei in Mittelhessen zu bekommen.
Hessischer Innenminister zu Gast in Gießen
Auch der hessische Innenminister Roman Poseck ließ es sich nicht nehmen, den Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums Mittelhessen persönlich zu besuchen. Bei einem Rundgang über das Veranstaltungsgelände informierte er sich über die verschiedenen Aufgabenbereiche der Polizei und kam mit den vor Ort eingesetzten Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch. Dabei erhielt der Innenminister unter anderem Einblicke in die ausgestellte Einsatztechnik und die vielfältigen Informations- und Mitmachangebote.
„Dieser Tag ist vor allem ein Dankeschön an die Menschen in Mittelhessen“
Polizeipräsident Torsten Krückemeier zeigte sich angesichts des großen Besucherinteresses erfreut:
„Unser Tag der offenen Tür ist vor allem ein Dankeschön an die Bürgerinnen und Bürger für das Vertrauen, das sie unserer Polizei entgegenbringen. Wir wollten heute zeigen, wer hinter der Uniform steckt, welche vielfältigen Aufgaben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag wahrnehmen und wie viele Menschen mit großem Engagement für die Sicherheit in Mittelhessen arbeiten. Dass sich auch von dem teilweise regnerischen Wetter so viele Menschen nicht haben abhalten lassen, zu uns zu kommen, freut mich ganz besonders. Die vielen guten Gespräche, das Interesse und die positive Resonanz sind für uns eine schöne Bestätigung und zugleich Ansporn für unsere tägliche Arbeit.“
Und Gesprächsmöglichkeiten gab es reichlich. Auf dem gesamten Gelände präsentierten sich zahlreiche Organisationseinheiten des Polizeipräsidiums und gaben den Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit, Fragen zu stellen, Ausrüstung aus nächster Nähe anzuschauen und vieles selbst auszuprobieren. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig Polizeiarbeit tatsächlich ist: von der Einsatzbewältigung über Kriminalitätsbekämpfung und Prävention bis hin zu Verkehrssicherheit und zahlreichen spezialisierten Aufgaben.
Polizeihubschrauber sorgt für besonderes Highlight
Ein Höhepunkt des Tages war zweifellos die Landung des Polizeihubschraubers auf dem Gelände des Polizeipräsidiums. Schon lange bevor die Maschine sichtbar wurde, richteten sich viele Blicke gespannt gen Himmel. Als der Hubschrauber schließlich über dem Gelände einschwebte und landete, war die Aufmerksamkeit groß.
Anschließend hatten die Besucherinnen und Besucher die besondere Gelegenheit, den Polizeihubschrauber aus nächster Nähe zu besichtigen und sich über seine Einsatzmöglichkeiten zu informieren. Zahlreiche große und kleine Gäste nutzten die Gelegenheit, einmal unmittelbar vor der Maschine zu stehen, darin Platz zu nehmen und Fragen zu stellen.
Spektakuläre Vorführungen und Polizei zum Anfassen
Auch abseits des Hubschraubers gab es auf der großen Aktionsfläche viel zu sehen. Die Diensthundstaffel zeigte eindrucksvoll, zu welchen Leistungen die vierbeinigen Kolleginnen und Kollegen fähig sind. Die Vorführung des Einsatzzuges vermittelte einen Eindruck von der Arbeit und dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte außerdem das Spezialeinsatzkommando. Bei einer spektakulären Abseilaktion an der Fassade des Polizeipräsidiums demonstrierten die Spezialkräfte eindrucksvoll ihr Können und ihre besonderen Fähigkeiten.
Daneben gab es auf dem gesamten Gelände zahlreiche weitere Möglichkeiten, Polizei hautnah zu erleben. Einsatzfahrzeuge – von historischen Fahrzeugen bis hin zu moderner Spezialtechnik – konnten besichtigt werden. Auch Bereiche, die im Polizeialltag normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind, standen im Rahmen von Führungen offen. So konnten Interessierte unter anderem einen Blick in die Leitstelle und das Polizeigewahrsam werfen.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Nicht nur zuzuschauen, sondern selbst aktiv zu werden, war an vielen Stellen ausdrücklich erwünscht. Bei den Angeboten zur Verkehrssicherheit konnten die eigenen Reaktions- und Koordinationsfähigkeiten getestet werden.
Auf der Präventionsmeile informierten die Expertinnen und Experten der Polizei über verschiedene Möglichkeiten, sich im Alltag besser vor Kriminalität zu schützen oder Beratungen in Anspruch zu nehmen.
Die Kriminalpolizei gab zudem Einblicke in Themen wie Falschgeld, Betäubungsmittel und verbotene Waffen.
Ein Tag für die ganze Familie
Besonders viel los war auch im Familienbereich. Bei der Polizeirallye, Hüpfburg, Sportparcours, Kinderschminken, Malecke und Buttonmaschine konnten die jüngsten Gäste spielerisch mit der Polizei in Kontakt kommen.
Wer sich hingegen bereits Gedanken über die eigene berufliche Zukunft machte, konnte sich bei der Einstellungsberatung über den Polizeiberuf und die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten informieren.
Polizei zeigt viele Gesichter
Der Tag der offenen Tür machte vor allem eines deutlich: Polizeiarbeit besteht aus weit mehr als Einsatzfahrzeugen, Uniformen und Blaulicht. Hinter der Polizei stehen Menschen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben, Fähigkeiten und Spezialisierungen. Viele dieser Menschen waren am Sonntag vor Ort und standen den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort.
Ob bei der Einsatzhundertschaft, in der Leitstelle, bei der Kriminalpolizei, im Bereich Prävention, bei den Spezialkräften, im Verkehrsdienst oder in zahlreichen weiteren Bereichen – überall ergaben sich Gespräche und persönliche Begegnungen.
Auch das Landespolizeiorchester Hessen trug mit seinem musikalischen Programm zur besonderen Atmosphäre des Tages bei. Auf der Bühne sorgten ein DJ und eine Sängerin mit ihren musikalischen Beiträgen für Unterhaltung.
Ein gelungener Tag – auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte
Am Ende blieb vor allem der Eindruck eines gelungenen und abwechslungsreichen Tages. Viele Besucherinnen und Besucher blieben trotz Regenschauer auf dem Gelände, ließen sich die Stimmung nicht verderben und nutzten die zahlreichen Angebote.
Für die Polizei war der Tag der offenen Tür damit nicht nur eine Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren, sondern vor allem eine Gelegenheit für Begegnungen. Polizistinnen und Polizisten konnten mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, Fragen beantworten und zeigen, was moderne Polizeiarbeit in Mittelhessen ausmacht.
HALLENBERG. Bei einem Einbruch in eine Kfz-Werkstatt in der Industriestraße haben drei bislang unbekannte Tatverdächtige zwei Fahrzeuge gestohlen. Anschließend flüchteten sie mit den Autos in unbekannte Richtung.
Durch das Einschlagen einer Scheibe des Werkstores verschafften sich die Unbekannten am Donnerstag um 4.03 Uhr Zutritt zu der Werkstatt. Dort entwendeten sie zwei Fahrzeugschlüssel.
Mit den Schlüsseln gelangten die Tatverdächtigen in die beiden abgestellten Fahrzeuge und fuhren anschließend davon.
Bei den gestohlenen Autos handelt es sich um einen schwarzen Porsche Cayenne mit dem Kennzeichen WA-F 4000 sowie einen roten VW Passat mit dem Kennzeichen KB-MM 1803.
Zeugen, die Hinweise zu dem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Winterberg unter der Telefonnummer 02981/9020-3611 zu melden. (ots/r)
-Anzeige-
BAD WILDUNGEN. Bei einem Fahrradunfall in der Kirschgartenstraße sind zwei 15-Jährige aus Bad Wildungen verletzt worden.
Mit einem gleichaltrigen Mitfahrer war einer der Jugendlichen am Freitag, 11. September 2026, gegen 22.15 Uhr auf der Kirschgartenstraße aus Richtung Straße der Jugend unterwegs.
Auf der Gefällestrecke kam der Fahrradfahrer in Höhe der Kirschgartenstraße 10 aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall. Dabei stürzte auch sein Mitfahrer. Zum Unfallzeitpunkt trugen beide keinen Fahrradhelm.
Die Jugendlichen erlitten Abschürfungen und Platzwunden und wurden in ein Krankenhaus gebracht.
-Anzeige-
FRANKENBERG. Bei einem Einbruch in eine Produktionshalle haben bislang unbekannte Täter Messingstangen und hochwertige Spezialwerkzeuge im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Zum Abtransport ihrer Beute nutzten die Einbrecher vermutlich ein Fahrzeug.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat zwischen Mittwoch, 9. September 2026, 22.15 Uhr, und Donnerstag, 10. September 2026, 5.40 Uhr. In dieser Zeit schlugen die Täter ein Fenster auf der Rückseite der Produktionshalle in der Straße „Am Grün“ ein und gelangten dadurch in das Gebäude.
Anschließend durchsuchten die Einbrecher sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Mit den erbeuteten Messingstangen und Spezialwerkzeugen verließen sie die Halle wieder durch das zuvor eingeschlagene Fenster. Nach bisherigen Erkenntnissen flüchteten sie vermutlich mit einem Fahrzeug in unbekannte Richtung.
Beamte der Polizeistation Frankenberg nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren am Tatort.
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei in Korbach. Gesucht werden Zeugen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Industriegebiets beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter geben können.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
-Anzeige-
BAD WILDUNGEN. Kabeldiebe haben im Stadtteil Reinhardshausen Stromkabel im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen. Tatort war der Hinterhof eines Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße nahe der Kirchstraße.
Zu dem Gebäude wurde die Polizei am Freitag, 11. September 2026, am Vormittag gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich zwei bislang unbekannte Männer bereits in der Nacht zum Donnerstag, 10. September 2026, in den Hinterhof begeben.
Da die Täter während des Diebstahls teilweise von einer Kamera erfasst wurden, lässt sich die Tatzeit nach Angaben der Polizei genauer eingrenzen. Demnach waren die Männer zwischen etwa 1.45 und 2.20 Uhr dort unterwegs.
Während dieser Zeit entwendeten sie mehrere gelagerte Kabeltrommeln und luden diese in ein Fahrzeug. Anschließend fuhren die Täter in unbekannte Richtung davon. Das von ihnen benutzte Fahrzeug konnte bislang nicht näher beschrieben werden.
Täter teilweise von Kamera erfasst
Einer der Männer wird wie folgt beschrieben:
Sein Komplize wird folgendermaßen beschrieben:
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die weiteren Ermittlungen wegen des Diebstahls führt die Kriminalpolizei in Korbach. Gesucht werden Zeugen, die den Diebstahl beobachtet haben oder Hinweise auf die beiden Männer geben können.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
-Anzeige-