FRANKENBERG. Auf der Landesstraße 3076 in Höhe der Einfahrt Linnermühle kam es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 12.10 Uhr zwischen Frankenberg und Rosenthal. Ein 46-jähriger Fahrer eines Audi A5 hatte abgebremst, weil ein vorausfahrender Pkw in einen Feldweg abbiegen wollte. Ein nachfolgender 21-jähriger Motorradfahrer aus Bielefeld erkannte dies zu spät und fuhr mit seiner schwarzen Aprilia in das Heck des Audi.
Der junge Mann wurde leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus Frankenberg behandelt. Am Motorrad entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro, am Audi beträgt der Sachschaden rund 1500 Euro.
Im Einsatz waren ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und eine Streife der Polizei.
FRANKENBERG. Zwei Personenkraftwagen kollidierten auf der Landesstraße 3073 und verursachten schwere Verletzungen sowie Totalschäden.
Am Samstag, 9. August, gegen 11.15 Uhr, ereignete sich der Unfall auf der Landesstraße 3073 zwischen Röddenau und Frankenberg. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilte, befuhr ein 63-jähriger Mann aus Frankenberg mit seinem grünen Subaru die Strecke in Richtung Frankenberg, während ein 18-jähriger Fahrer aus Elnhausen mit seinem roten Mitsubishi Colt in Richtung Röddenau unterwegs war.
Unfallhergang
Aus unbekannten Gründen, wobei beide Fahrer behaupten, der andere sei zu weit links gefahren, kollidierten die Fahrzeuge im Gegenverkehr. Der Subaru prallte gegen den Mitsubishi Colt, was zu Totalschäden an beiden Autos führte.
Verletzungen und Maßnahmen
Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde der 63-jährige Subarufahrer schwer verletzt und mit einem Rettungswagen ins Universitätsklinikum Marburg gebracht. Seine 27-jährige Tochter, Beifahrerin im Subaru, wurde verletzt ins Krankenhaus Frankenberg transportiert. Der 18-jährige Fahrer des Mitsubishi Colt erlitt schwere Verletzungen und wurde per Rettungswagen nach Kassel gebracht.
Drei Rettungswagen, ein Notarzt und eine Polizeistreife waren im Einsatz. Die Feuerwehr Frankenberg, unter Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost, befreite den 63-jährigen Fahrer. Der Einsatz mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen dauerte von 11.23 bis 12.30 Uhr.
Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, und die Straße war bis zur Bergung voll gesperrt. Der Sachschaden ist nicht bezifferbar.
BAD WILDUNGEN. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten um Hinweise zur Identität der Täter.
Am 25. September 2024 begaben sich vier Täter, davon drei bislang unbekannt, in einen Drogeriemarkt in Bad Wildungen, um dort gemeinschaftlich hochwertige Parfums zu entwenden. Ein inzwischen namentlich bekannter Tatverdächtiger betrat die Filiale und nahm Parfums aus dem Regal. Die anderen Täter nahmen die Parfums entgegen, um sie unbemerkt zu verstauen. Als die Mitarbeiterinnen den Diebstahl bemerkten und die Täter aufhalten wollten, lenkte einer der Unbekannten diese ab, indem er sich vor sie stellte und sie beleidigte. Die Täter konnten so mehrere Parfumflakons im Gesamtwert von mehreren hundert Euro entwenden.
Die drei unbekannten Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1:
Männlich
Ca. 20-25 Jahre alt
Sportliche Statur
Dunkle Haare
Gebräunte Haut
Trug dunklen Trainingsanzug
Weißes T-Shirt mit rotem Druck
Weiße Kappe
Weiße Schuhe
Airpods
Täter 2:
Männlich
Ca. 20 Jahre alt
Schlank
Kurze dunkle Haare
Schwarzer Kinnbart
Gebräunte Haut
Bekleidet mit blauem Trainingsanzug mit hellgrünen Streifen der Marke Adidas
Schwarzer Steppweste
Turnschuhen der Marke Nike mit schwarzen Schnürsenkeln
Täter 3:
Männlich
Ca. 20 Jahre alt
Schlank
Schwarze kurze Haare
Gebräunte Haut
Bekleidet mit Sportjacke der Marke "ellesse" in hellblau mit weißem Streifen und großem Schriftzug
Schwarze Sporthose
Helle Turnschuhe
Airpods
Da die bisherigen Ermittlungen der Polizei nicht zur Identifizierung der drei Männer führten, wird nun öffentlich mit Bildern der Überwachungskamera nach den drei Unbekannten gefahndet. Hinweise zur Identität der Täter bitte an die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900.
KORBACH. Ein 26-jähriger Motorradfahrer aus dem Schwalm-Eder-Kreis kam auf der Frankenberger Landstraße von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Schutzplanke.
Am Mittwoch, 6. August, gegen 17.15 Uhr befuhr der Fahrer mit seinem Kraftrad Suzuki GSX-R600 die Frankenberger Landstraße von Korbach in Richtung Vöhl-Dorfitter. Auf dem Sozius saß ein 35-jähriger Mann aus Wolfhagen.
An der ehemaligen Einmündung zur Bundesstraße 252, die inzwischen Teil der K 25 ist, bremste der Fahrer plötzlich stark ab und verlor die Kontrolle über seine Maschine.
Er geriet nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Der Sozius wurde durch die Wucht des Aufpralls etwa sechs Meter hinter die Schutzplanke ins Feld geschleudert und zog sich Verletzungen zu.
Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach c geflogen. Über den Schweregrad seiner Verletzungen ist noch nichts bekannt. Der 26-Jährige wurde ebenfalls verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
An dem Kraftrad entstand Sachschaden in Höhe von rund 4000 Euro. Auslaufende Betriebsstoffe nahm die Feuerwehr Korbach auf.
Zahlreiche Ersthelfer versorgten beide Verletzte bis zum Eintreffen des medizinischen Rettungsteams.
Einsatzkräfte: Feuerwehr Korbach, Rettungsdienst mit Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug, Rettungshubschrauber, Polizei Korbach.
FRANKFURT AM MAIN. Ermittler nahmen zehn Personen vorläufig fest und stellten große Mengen Cannabis sowie Amphetamin bei Durchsuchungen sicher.
Am Montag und Dienstag, 4. und 5. August, führten Beamte des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main sowie des Hessischen Landeskriminalamts umfangreiche Ermittlungen durch.
Ermittlungen und Sicherstellungen
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hessen führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt seit Juli 2025 ein Ermittlungsverfahren gegen eine Tätergruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet, die im Verdacht steht, insbesondere Cannabis in großer Menge in das Bundesgebiet einzuführen. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit war den Fahnderinnen und Fahndern von Zoll und Polizei bekannt geworden, dass am 25. Juni in einer kanadischen Hafenstadt 800 Kilogramm Marihuana in einem Seecontainer durch die dortigen Strafverfolgungsbehörden sichergestellt werden konnten. Das Cannabiskraut war unter Dämmmaterial verborgen und an Empfängerfirmen im Rhein-Main-Gebiet adressiert.
Durchsuchungen und Festnahmen
Die Ermittlungen richten sich gegen die mutmaßlichen Empfänger der sichergestellten Lieferung, fünf Tatverdächtige im Alter von 36 bis 44 Jahren. Die in den vergangenen Tagen durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen in Frankfurt am Main, Langen, im Kreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis führten zur Sicherstellung von weiteren Beweismitteln, wie Handys und Laptops. In durchsuchten Lagerräumen in Langen konnten zudem rund 70 Kilogramm Amphetamin sowie 60 Eimer mit einer rauschgiftverdächtigen Flüssigkeit sichergestellt werden, die nun kriminaltechnisch untersucht werden. Beim Abtransport der Beweismittel unterstützte das Technische Hilfswerk, Ortsverband Neu-Isenburg.
Weitere Maßnahmen
Weitere Zugriffe der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hessen erfolgten am Dienstag, 5. August, im Raum Groß-Gerau, in Mainz und Wiesbaden. Zuvor waren am 4. August durch den Zoll am Hamburger Hafen in einem Container aus den USA rund 350 Kilogramm Marihuana sichergestellt worden, die ebenfalls mutmaßlich an die Tätergruppierung ins Rhein-Main-Gebiet geliefert werden sollten. Hier konnten durch umfangreiche Ermittlungen fünf weitere Tatverdächtige identifiziert werden, die im weiteren Verlauf, unter anderem in der Mainzer Altstadt und auf der Bundesautobahn 66 bei Wiesbaden, durch Spezialkräfte festgenommen werden konnten. Bei der Durchsuchung in Wiesbaden stellten die Einsatzkräfte auf einem Balkon rund 106 Kilogramm Haschisch sicher.
Haftbefehle und Ermittlungen
Das Amtsgericht Darmstadt erließ am 4. August auf Antrag der Staatsanwaltschaft für die am Montag festgenommenen Personen Haftbefehle und ordnete gegen drei Beschuldigte im Alter von 36, 36 und 49 Jahren den Vollzug der Untersuchungshaft an. Weitere fünf Haftbefehle erließ das Amtsgericht Darmstadt am Mittwoch, 6. August, gegen Beschuldigte im Alter von 19 bis 45 Jahren, für die ebenfalls Untersuchungshaft angeordnet wurde. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hessen von Zoll und Polizei geführt. Zum Schutz der andauernden Ermittlungen können aktuell keine weiteren Details bekanntgegeben werden.
Hintergrund
Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hessen wurde im Jahr 2012 als Zusammenschluss von Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main gegründet. Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der hessenweiten und grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Als Expertendienststelle führt die GER Hessen besonders umfangreiche Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte.
FULDATAL. Polizeibeamte führten Verkehrskontrollen auf der B 3 durch und stellten Verstöße sowie eine Schreckschusswaffe fest.
Am Mittwoch, 6. August, gegen 15 Uhr, führten Beamte des Polizeireviers Nord Verkehrskontrollen auf der Bundesstraße 3 zwischen Wahnhausen und Wilhelmshausen durch. In der Zeit von 15 bis 18 Uhr kontrollierten sie mehr als 30 Fahrzeuge und fast 50 Fahrer und Insassen.
Kontrollen und Verstöße
Unterstützt von der Direktion Bereitschaftspolizei Nord stellten die Beamten sechsmal Ordnungswidrigkeiten wie die Nutzung des Smartphones während der Fahrt oder Verstöße gegen die Gurtpflicht fest und leiteten entsprechende Anzeigen ein. Gegen 16.45 Uhr versuchte ein 23-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kassel, sich der Kontrolle zu entziehen, wurde jedoch kurz darauf von einer Streife gestoppt.
Ermittlungen und Festnahmen
Nach Angaben der Polizei besaß der Fahrer keine erforderliche Fahrerlaubnis und stand im Verdacht, das Motorrad unter Drogeneinfluss geführt zu haben. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr folgte. Wenig später entdeckten die Beamten bei einem 45-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Göttingen eine zugriffsbereite Schreckschusswaffe im Handschuhfach. Da er keinen kleinen Waffenschein besaß, wurde die Pistole sichergestellt, und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. (ots/r)
BAD AROLSEN. Ein Fahrradfahrer stürzte in Helsen schwer und erlitt kritische Kopfverletzungen.
Am Mittwoch, 6. August, gegen 11.30 Uhr, ereignete sich der Vorfall in der Rauchstraße im Ortsteil Helsen. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilte, befuhr ein 66-jähriger Mann aus Bad Arolsen die abschüssige Professor-Bier-Straße.
Unfallhergang
Aus ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrrad, geriet an der Einmündung zur Rauchstraße auf den Gehweg, prallte gegen ein Geländer und stürzte. Trotz Helm erlitt er schwere Kopfverletzungen.
Verletzungen und Maßnahmen
Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde der Mann vom Rettungsdienst erstversorgt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er sich in kritischem Zustand befindet. Die Polizei sichergestellte das Fahrrad und ermittelt zur Unfallursache, wobei ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen wird. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05691/97990 bei der Polizeistation Bad Arolsen zu melden. (ots/r)
DIEMELSEE. Ein Fahrzeug stürzte am heutigen Donnerstag in den Diemelsee und löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizeikräften und Rettungsdiensten aus.
Am heutigen Donnerstag, 7. August, gegen 7.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Diemelsee und Rettungsdienste mit der Alarmkennung „ Person in Wasser, PKW durch Geländer in See“ alarmiert. Wie Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer gegenüber 112-Magazin mitteilte, war ein Fahrzeug in den Diemelsee gestürzt. Ob sich noch Personen im versunkenen Fahrzeug befinden, ist derzeit unklar. Taucher sind dabei, das Fahrzeug zu lokalisieren, Ölsperren werden vorbereitet, um den Ölfilm auf der Wasseroberfläche zu binden.
Nach Angaben der Einsatzkräfte durchbrach das Fahrzeug ein Geländer und landete im Wasser. Neben dem Boot der Feuerwehr Adorf unterstützt ein Arbeitsschiff des Wasserschifffahrtsamtes Hann. Münden den Einsatz. Die Straße zwischen Heringhausen (Kirchstraße) und der Stormbrucher Brücke ist voll gesperrt.
Das schreibt die Polizei:
Heute Morgen gegen 7 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter der Gemeinde Diemelsee, dass ein Zaun am Diemelseeufer in Heringhausen, Fahrtrichtung Giebringhausen, beschädigt war. An der Stelle konnten außerdem Fahrzeugteile entdeckt werden, sodass der Mann einen Unfall vermutete und die Polizei alarmierte. Das verunfallte Fahrzeug war komplett im See versunken und war vom Ufer aus nicht zu sehen. Ein Kennzeichen lag am Unfallort auf der Straße. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Rettungsmaßnahmen sowie Ermittlungen zum Fahrzeug und dem Fahrer ein. Gegen 8.45 Uhr gab es dann die traurige Gewissheit. Taucher der DLRG fanden in etwa 5 Meter Tiefe das verunfallte Auto. Der Halter saß leblos am Steuer. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 23-Jährigen aus Willingen. Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen und sichergestellt. Ein Gutachter wurde zur Rekonstruktion des Unfalls hinzugezogen, die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Wasserschutzpolizei wurde in die Maßnahmen mit einbezogen und wegen austretenden Öls wurde auch die Untere Wasserschutzbehörde verständigt. Die Feuerwehr richtete eine Ölsperre ein. Die K 63 musste für die Dauer des Einsatzes zwischen Heringhausen und Giebringhausen voll gesperrt werden. Aktuell besteht die Sperrung noch
Hier gehts zum Abschlussbericht, bitte klicken
Link: Unfallstandort Diemelsee
VOLKMARSEN. Eine gestürzte Person wurde in Ehringen mit der Hubarbeitsbühne schonend aus einem Gebäude gerettet.
Am Mittwoch, 6. August, gegen 16.50 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Ehringen und Volkmarsen zur Unterstützung des Rettungsdienstes in Ehringen alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr war eine Person gestürzt und musste aufgrund des Verletzungsmusters besonders schonend gerettet werden.
Während der medizinischen Erstversorgung wurde die Hubarbeitsbühne der Feuerwehr Volkmarsen in Stellung gebracht. Anschließend konnte die Person zügig und möglichst erschütterungsfrei aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Feuerwehrkräfte aus Ehringen und Volkmarsen arbeiteten Hand in Hand mit dem Rettungsdienst, um eine sichere und patientengerechte Rettung zu gewährleisten. Im Einsatz waren die Feuerwehr Ehringen, die Hubarbeitsbühne der Feuerwehr Volkmarsen und ein Rettungswagen des DRK Kreisverbands Korbach-Bad Arolsen.
EDERTAL. In Anraff ist in einem Wohnhaus ein Schwelbrand in einem Pelletbunker ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde am 6. August gegen 13 Uhr mit dem Alarmstichwort „F2 – Brand Keller / Rauchentwicklung Pelletheizung“ zum Einsatz gerufen.
Gefahr durch glimmendes Schüttgut
Die Einsatzkräfte der Ortsteilwehren Anraff, Wellen und Bergheim-Giflitz fanden im Kellerbereich einen glimmenden Pelletbunker vor. Die Herausforderung bestand darin, an den Brandherd zu gelangen: Der Bunker war bis über die Einstiegsöffnung hinaus mit Pellets gefüllt. Beim Öffnen bestand die Gefahr, dass glühendes Material unkontrolliert in den Heizungsraum fällt – und damit direkt in Richtung der Einsatzkräfte.
Absicherung mit Technik und Taktik
Vor der Öffnung wurde eine feuerfeste Wanne in Stellung gebracht. Zudem stellte die Gemeinde Edertal einen Saugwagen bereit, ein Abfuhrunternehmen lieferte einen Container, und Löschwasser wurde vorsorglich bereitgestellt.
Ein Trupp unter Atemschutz öffnete vorsichtig die Klappe des Pelletbunkers. Herausfallendes Material wurde direkt befeuchtet und anschließend mit einem Saugschlauch in den Tank des Saugwagens abgesaugt. Dieser war mit etwas Wasser gefüllt worden, um mögliche Glutreste bereits während des Absaugens zu kühlen. Anschließend wurde das Material in den Container entleert und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Dreistündiger Einsatz unter Leitung von Dirk Rübsam
Die letzten Einsatzkräfte – darunter auch ein zur Eigensicherung alarmierter Rettungswagen – konnten die Einsatzstelle gegen 16 Uhr verlassen. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam.