Michael Fränkel

Michael Fränkel

VELLMAR. Unter erheblichem Alkoholeinfluss hat ein Autofahrer am Sonntagnachmittag in Vellmar einen Verkehrsunfall verursacht und ist anschließend einfach davongefahren. Seine Flucht wurde jedoch nur wenige Minuten später durch die Besatzung eines Rettungswagens beendet.

Der Vorfall ereignete sich am 3. August gegen 14.40 Uhr. Der 63-Jährige aus dem Landkreis Kassel war rückwärts gegen einen Gartenzaun sowie eine Hecke gefahren. Anstatt sich um den angerichteten Schaden von mehreren Hundert Euro zu kümmern, fuhr der Mann weiter in Richtung Kassel.

Sanitäter wählen den Notruf

Weit kam er jedoch nicht: Seine unsichere und sehr langsame Fahrweise fiel der Besatzung eines hinter ihm fahrenden Rettungswagens auf. Die Sanitäter wählten sofort den Polizeinotruf und folgten dem Fahrzeug bis zur Kronenstraße im Kasseler Stadtteil Harleshausen. Dort hielt der Fahrer an einer Ampelkreuzung an – die Sanitäter sprachen ihn an und hielten ihn mit einem Gespräch bis zum Eintreffen der Streife des Reviers Süd-West fest.

Polizei stellt Führerschein sicher

Der Grund für das Verhalten des Mannes wurde bei einem Atemalkoholtest schnell deutlich: Er hatte über 2,6 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte den Führerschein sicher. Der 63-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Unfallflucht verantworten. (ots/r)

VOLKMARSEN. Eine verletzte Person musste am Samstagabend nach einem Treppensturz aus einem Obergeschoss gerettet werden. Die Feuerwehr Volkmarsen kam mit einer Hubarbeitsbühne zum Einsatz, um den Rettungsdienst zu unterstützen.

Der Einsatz ereignete sich am 2. August gegen 18.20 Uhr. Eine Person war im Treppenbereich eines Wohnhauses gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Da eine Rettung über das Treppenhaus nicht möglich war, wurde eine patientengerechte Rettung vorbereitet. Neben einem Notarzt wurde auch die Hubarbeitsbühne der Feuerwehr Volkmarsen angefordert.

Nach dem Aufbau und der Absicherung konnte die verletzte Person zügig und sicher über die Bühne aus dem Obergeschoss befördert und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Volkmarsen mit Hubarbeitsbühne und Löschgruppenfahrzeug sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des DRK-Kreisverbandes Korbach-Bad Arolsen.

WALDECK. Ein Motorradfahrer verletzte sich bei einem Schleuderunfall auf der K 21 vor Ober-Werbe, nachdem er die Kontrolle über seine Kawasaki verlor.

Am Sonntag, 3. August, gegen 14 Uhr, ereignete sich der Vorfall auf der K 21 bei Ober-Werbe. Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilte, kam ein 31-jähriger Fahrer aus den Niederlanden aus Richtung Sachsenhausen in einem Kurvenbereich ins Schleudern.

Unfallhergang

Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn verdrehte sich der Lenker des Motorrads, was zum Sturz etwa 500 Meter vor dem Ortseingang Ober-Werbe führte. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Rettung und Sicherungsmaßnahmen

Nach Angaben der Einsatzkräfte versorgte der Rettungsdienst den Mann vor Ort, unterstützt von einem Notarzt. Die Feuerwehren aus Ober-Werbe und Sachsenhausen sicherten ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel und entfernten das beschädigte Motorrad von der Straße, um den Verkehrsfluss wiederherzustellen. Einsatzleiter war Andreas Lamotte. Der Sachschaden an der Kawasaki wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

FRANKENBERG. Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshausen im Dienst für die Allgemeinheit – ob bei Bränden, technischen Hilfeleistungen oder anderen Notfällen. Am 16. August möchte die Feuerwehr nun mit der Bevölkerung ein besonderes Jubiläum feiern.

Anlässlich ihres 55-jährigen Bestehens lädt die Wehr an diesem Samstagabend zur Grillhütte ein. Geboten werden Musik und Tanz, eine Würstchenbude sowie kühle Getränke – der Eintritt ist frei. Die Feuerwehr freut sich auf einen geselligen Abend mit vielen Gästen aus dem Ort und der Umgebung.

Mit dem Fest möchte sich die Einsatzabteilung auch für die langjährige Unterstützung durch die Bevölkerung bedanken. Der Beginn der Veranstaltung ist für den frühen Abend ab 19 Uhr geplant.

MARSBERG. Auf dem Parkplatz Blankenrode an der A 44 ist am Sonntagnachmittag ein Mercedes GLE vollständig ausgebrannt. Der Brand eines Hybridfahrzeugs führte zu einem mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr.

Fahrzeug stand bei Ankunft in Vollbrand

Gegen 14.15 Uhr wurden die Einheiten aus Meerhof, Oesdorf und Essentho alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wies eine tiefschwarze Rauchwolke den Einsatzkräften den Weg. Bei Eintreffen stand der Mercedes im Vollbrand. Da es sich um ein Hybridfahrzeug handelte, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt, um die Batterietechnik gezielt zu kühlen. Die Hitze war so stark, dass Motorblock und Leichtmetallfelgen schmolzen.

Spezialmulde nötig – Ausrüstung getauscht

Mehrere tausend Liter Wasser und sieben Atemschutzgeräteträger waren notwendig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Da die Akkus immer wieder aufflammten, wurde eine Spezialmulde angefordert, das Wrack dort hineingesetzt und mit Wasser geflutet. Zur Sicherstellung der Einsatzstellenhygiene brachte der Löschzug Marsberg frische Kleidung und transportierte kontaminierte Ausrüstung ab. Die Fahrbahn wurde durch ein Spezialunternehmen gereinigt. Insgesamt 23 Kräfte waren etwa vier Stunden unter Leitung von Cyrill Stute im Einsatz.

FULDATAL. Wegen Beleidigung und Bedrohung von Rettungskräften ist ein 46 Jahre alter Mann vorübergehend festgenommen worden.

Einsatz auf der Jahnstraße
Zu dem Vorfall kam es am 31. Juli 2025 gegen 13.30 Uhr in der Jahnstraße. Der Mann aus dem Landkreis Kassel soll dort mit seinem Auto so auf der Fahrbahn gestanden haben, dass ein mit Blaulicht fahrender Rettungswagen auf dem Weg zu einem Notfall nicht passieren konnte.

Beleidigung und Bedrohung
Nach ersten Erkenntnissen machte der 46-Jährige erst nach einiger Zeit Platz und soll dabei die Besatzung des Rettungswagens beleidigt und bedroht haben. Anschließend entfernte er sich vom Ort des Geschehens, konnte jedoch wenig später von der Polizei festgenommen werden.

Polizeiliche Ermittlungen
Gegen den bereits polizeibekannten Mann wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen, Bedrohung sowie Beleidigung ermittelt. (ots/r)

KASSEL. Ermittler der Kripo Kassel haben in Waldau einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen und bei Durchsuchungen erhebliche Mengen Heroin, Bargeld sowie mehrere Waffen sichergestellt.

Der Einsatz fand am 31. Juli 2025 gegen 9 Uhr in zwei Gartenhütten innerhalb von Kleingartenanlagen in Waldau statt. Neben Kriminalbeamten waren auch Spezialeinheiten, Diensthundeführer sowie Experten des Zolls beteiligt.

Durchsuchung und Funde

Laut Carina Orth, Sprecherin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main, hatte eine Spürhündin im Bereich des Laderaums Unregelmäßigkeiten angezeigt. Ein mobiles Röntgenteam bestätigte per Bildgebung den Verdacht: In einem Sattelauflieger waren Gegenstände im Dachbereich versteckt.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten zwei Kilogramm Heroin, 50 Gramm Kokain, fünf Kilogramm Streckmittel sowie über 26.000 Euro mutmaßliches Drogengeld. Zudem wurden eine scharfe Pistole samt Munition, zwei Armbrüste mit Bolzen sowie eine täuschend echt wirkende Anscheinswaffe in Form eines Sturmgewehrs AK47 sichergestellt.

Ermittlungen und Hintergrund

Vor Ort nahmen die Ermittler einen 66-jährigen Mann mit ukrainischer Staatsangehörigkeit fest. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er sich unter falschem Namen Zugang zu einer Gartenhütte verschafft, die er offenbar als Wohn- und Umschlagsort für Drogen nutzte. Auch aus einer zweiten Laube heraus soll der Handel organisiert worden sein.

Dem Mann wird vorgeworfen, mit harten Drogen gehandelt und dabei bewusst getarnt agiert zu haben. Die Durchsuchung erfolgte auf richterliche Anordnung. Neben Betäubungsmitteln wurden auch verschreibungspflichtige Arzneimittel aufgefunden, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.

Der Festgenommene wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

HÖXTER. Nach einem Unfall ist ein Geländewagen in Albaxen auf einer Leitplanke zum Stehen gekommen – mit der kompletten rechten Fahrzeugseite auf dem Metall.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 1. August 2025 gegen 14.50 Uhr im Einmündungsbereich von Hansastraße und B 64.

Ein 20 Jahre alter Mann aus Boffzen war mit dem Wagen von der Hansastraße nach links auf die Bundesstraße in Richtung Stahle abgebogen. Auf regennasser Fahrbahn verlor er die Kontrolle, kam nach rechts von der Straße ab und geriet auf die angrenzende Leitplanke.

Leichte Verletzungen zog sich der Fahrer dabei zu, eine medizinische Behandlung war aber nicht erforderlich.

Unverletzt blieb der 17-jährige Beifahrer aus Hildesheim.

Laut ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Zur Bergung des Fahrzeugs kam ein Kran zum Einsatz. (ots/r)

BAD WILDUNGEN. Ein alkoholisierter BMW-Fahrer ist mit seinem Fahrzeug in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben gelandet.

Der Unfall geschah am 2. August 2025 gegen 2.20 Uhr in der Quellenstraße auf Höhe von Hausnummer 5 im Stadtteil Reinhardshausen.

Laut Polizei war der 46 Jahre alte Mann aus Bad Arolsen in Richtung Reinhardshausen unterwegs, als der sogenannte eCall des Fahrzeugs automatisch einen Notruf absetzte. Der blaue BMW erlitt Totalschaden, die Airbags wurden ausgelöst.

Ein Atemalkoholwert von über zwei Promille wurde festgestellt. Zudem bestand der Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt.

Unter dem Einsatzstichwort „H E-Call Y“ wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen alarmiert. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei rückten die Einsatzkräfte zur Unfallstelle aus. Da keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt waren, beschränkten sich die Maßnahmen auf das Absichern und Ausleuchten der Einsatzstelle.

Samstag, 02 August 2025 11:46

Polizei sucht Unfallflüchtige

KORBACH. Zwei Unfallfluchten beschäftigen derzeit die Polizeibehörde in Korbach.

Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin mitteilte, ereigneten sich die Vorfälle an geparkten Fahrzeugen, deren Verursacher jeweils flüchteten.

Unfallflucht in Korbach

Am Donnerstag, 31. Juli, zwischen 12.20 und 15.00 Uhr, wurde ein Seat Leon mit WOH-Kennzeichen in der Raiffeisenstraße in Korbach, Höhe Hausnummer 9, gegenüber der Einfahrt zum LaLeLu - Abenteuerland, beschädigt. Ein unbekanntes Fahrzeug verursachte Schäden am linken Außenspiegel und am vorderen linken Kotflügel. Der Unfallverursacher flüchtete.

Unfallflucht in Usseln

Am Freitag, 1. August, zwischen 8.00 und 18.30 Uhr, wurde ein Hyundai I10 mit HSK-Kennzeichen auf dem REWE-Parkplatz in der Korbacher Straße 27 in Usseln, gegenüber der Pizzeria La Piccola, vorwärts eingeparkt beschädigt. Der Verursacher hinterließ Schäden am hinteren linken Kotflügel und der linksseitigen Heckstoßstange und entkam unerkannt.

Der Sachschaden ist in beiden Fällen nicht bezifferbar.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Polizei in Korbach zu melden.

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