PADERBORN. Ein technischer Defekt ist vermutlich der Auslöser eines Brandes in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im Vogtland in Marienloh (wir berichteten). Das ergaben die Ermittlungen der Brandsachverständigen der Polizei.
Bewohner des Hauses hatten am Freitagabend, 19. Dezember, gegen 20.45 Uhr die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie eine Rauchentwicklung festgestellt hatten. Das Gebäude konnten sie unverletzt verlassen. Die Feuerwehr konnte das Feuer, welches vermutlich durch eine Powerbank in einem Büroraum der Wohnung ausgelöst worden war, löschen.
Während die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist, wurden die anderen Wohnungen und eine Kleintierpraxis im Erdgeschoss nicht beschädigt. Auf rund 70.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)
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KASSEL / CALDEN. Eine tragische Nachricht erreichte die Polizei nach dem schweren Reitunfall in Ehrsten, bei dem eine junge Frau lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte. Am Sonntag, 21. Dezember, verstarb die 22-jährige Frau aus dem Landkreis Kassel im Krankenhaus an den Folgen des Unglücks.
Der ursprüngliche Unfall ereignete sich am Montag, 1. Dezember, gegen 16.45 Uhr in der Straße "Trift". Zu diesem Zeitpunkt wurden die Polizei und der Rettungsdienst zu dem tragischen Geschehen gerufen. Wie die nach dort geeilten Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichteten, hatte die verletzte Frau zuvor gemeinsam mit einer Freundin zwei Pferde am Halfter ausgeführt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ertönte plötzlich ein Knallgeräusch, woraufhin das von der 22-Jährigen geführte Pferd durchging. Die junge Frau wurde beim Versuch, das weggaloppierende Tier am Zügel festzuhalten, mitgeschliffen und geriet im weiteren Verlauf am Boden liegend unter das Pferd. Hierbei erlitt sie lebensgefährliche Verletzungen und wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo sie nun den Folgen der schweren Verletzungen erlag.
Das Pferd lief nach dem Vorfall zunächst davon, wurde aber später wieder eingefangen. Die eingesetzten Polizisten konnten vor Ort ermitteln, dass zwei zehn und zwölf Jahre alte Kinder zuvor hinter einer Hecke im Bereich des Unfallorts erlaubnisfreie, frei verkäufliche Feuerwerkskörper gezündet haben sollen. Die Reste abgebrannter Feuerwerkskörper, bei denen es sich um sogenannte Kleinstfeuerwerke der Kategorie F1 handelte, wurden sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass das Pferd aufgrund der gezündeten pyrotechnischen Gegenstände durchgegangen ist. Wie es zu dem tragischen Geschehen im Einzelnen kommen konnte, ist Inhalt der weiteren Ermittlungen. Die Erziehungsberechtigten der Kinder wurden bereits über das Verfahren informiert. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)
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GIEßEN. Der Zoll warnt zum Ende des Jahres eindringlich vor dem Kauf und der Einfuhr von gefährlichem Feuerwerk aus dem Ausland. Da der Jahreswechsel näher rückt, rückt damit auch die Zeit näher, in der vielerorts Feuerwerk gekauft wird. Doch Vorsicht: Einige Produkte, die in benachbarten Ländern oder online angeboten werden, entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards und können beim Zünden unberechenbare und schwere Folgen haben. Zollbeamtinnen und -beamte stellen jedes Jahr bei Kontrollen und in Paketsendungen unter anderem nicht konforme und teils extrem gefährliche Pyrotechnik sicher – allein 2024 waren es bundesweit über sieben Tonnen. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf genau hinzuschauen und sich vorab zu informieren.
Alle im Handel erhältlichen Feuerwerkskörper müssen getestet und mit dem CE-Zeichen versehen werden. Die Einfuhr von nicht konformem Feuerwerk ohne CE-Kennzeichen nach Deutschland ist nach dem Sprengstoffgesetz verboten. Es ist möglich, dass Feuerwerk aus dem Ausland diese geltenden Kriterien nicht erfüllt oder sogar gefälschte Zulassungszeichen verwendet werden. „Derartige Pyrotechnik wird daher bei unseren Kontrollen konsequent beschlagnahmt. Wer versucht, nicht zugelassene Feuerwerkskörper nach Deutschland zu bringen, macht sich strafbar“, so Michael Bender, der Pressesprecher des Hauptzollamtes Gießen.
Kontrolleinheiten des Hauptzollamtes Gießen haben im vergangenen Jahr fast eine Tonne illegale Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen. Der größte Teil wurde in Paketzentren entdeckt und stammte aus Onlinebestellungen in Osteuropa. Und auch in diesen Tagen hat der Zoll schon jede Menge illegale Böller sichergestellt.
„Wir können nur eindringlich warnen: Für die eigene Sicherheit sollte man auf Feuerwerkskörper verzichten, deren Herkunft man nicht klar nachvollziehen kann oder die keine vorgeschriebene CE-Kennzeichnung haben“, betont Bender, „nicht auf ihre Sicherheit getestete Böller sind unberechenbar und sie zu nutzen, kann extrem gefährlich werden. Im schlimmsten Fall kann es zu Verbrennungen, Verätzungen oder dem Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht kommen.“
Für bestimmte Kategorien und Arten von Feuerwerkskörpern ist außerdem eine Erlaubnis der zuständigen Behörde erforderlich. Die Überwachung der Einhaltung der sprengstoffrechtlichen Vorschriften obliegt in Deutschland den für das Sprengstoffrecht zuständigen Behörden der Bundesländer sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Der Zoll unterstützt diese Behörden bei der Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen zu explosionsgefährlichen Stoffen.
Weitere Informationen zu den Bestimmungen und der konkreten Kategorisierung von Feuerwerk finden Sie auf der Internetseite der BAM und unter zoll.de:
BRILON. Mit einem Schornsteinbrand in der Rochusstraße begann ein arbeitsreicher Einsatztag für die Feuerwehr. Am Samstag, 20. Dezember, wurde der Löschzug Brilon um 10:57 Uhr zu einem Rußbrand im Schornstein alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Der Kamin wurde über die Drehleiter mithilfe eines speziellen Kehrwerkzeugs gereinigt. Die dabei gelösten Glutreste wurden kontrolliert aus dem Schornstein entfernt und im Außenbereich abgelöscht.
Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen rund 3,5 Stunden im Einsatz. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr nicht vor.
Parallel zu diesem Einsatz wurden am Samstag um 13:24 Uhr die Löschgruppen Hoppecke und Messinghausen zu einer Gewässerverunreinigung auf der Hoppecke alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte Ölschlieren auf dem Gewässer sowie einen deutlichen Heizöl- bzw. Dieselgeruch fest. Bei der Erkundung wurde im Industriegebiet „Im Lies" ein Abflussrohr entdeckt, aus dem Heizöl austrat. Ursache war ein undichter, frisch betankter Heizöltank, aus dem das Öl über die Regenwasserkanalisation in den Fluss gelangt war.
Die Löschgruppe Messinghausen errichtete eine Ölsperre auf der Hoppecke, während die Löschgruppe Hoppecke das weiter austretende Heizöl auffing. Ein Fachunternehmen pumpte den Heizöltank leer. Zusätzlich wurde der Gerätewagen Gefahrgut nachalarmiert, um das Abflussrohr abzudichten und verbliebene Ölreste aufzunehmen. Nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde wurde der Abfluss abschließend gespült. Gegen 15:45 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte wieder einrücken. Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte rund drei Stunden im Einsatz. Angaben zur Schadenshöhe liegen auch hier nicht vor.
Der letzte Alarm des Tages erfolgte um 18:50 Uhr. Auf der B251 zwischen Brilon Wald und Brilon hatte ein Traktor mehrere Liter Hydrauliköl verloren. Die Fahrbahn war stellenweise spiegelglatt. Gemeinsam mit der Polizei sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert. Gegen 22:00 Uhr konnten die sechs eingesetzten Kräfte des Löschzug Brilon die Einsatzstelle verlassen.
WALDECK. Auf der Kreisstraße 20 zwischen Sachsenhausen und Ober-Werbe kam ein Autofahrer von der Fahrbahn ab und stürzte einen Abhang hinunter. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zu Samstag um 0.16 Uhr.
Ein 48-jähriger Mann aus Vöhl befuhr die Kreisstraße in Fahrtrichtung Ober-Werbe. Infolge von Alkoholgenuss verlor er die Kontrolle über seinen schwarzen Audi A4. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und stürzte anschließend einen steilen Abhang hinab.
An dem Audi A4 entstand bei dem Unfall ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Polizei ordnete bei dem 48-Jährigen eine Blutentnahme an. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.
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PADERBORN. Die Feuerwehr Paderborn wurde zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr in einem Reihenhaus im Stadtteil Marienloh alarmiert. Der Alarm ging am Freitag gegen 20.50 Uhr für die Straße „Im Vogtland“ ein.
Aufmerksame Nachbarn hatten im gemeinsamen Treppenraum des Reihenhauses Brandgeruch wahrgenommen, folgerichtig den Notruf gewählt und das Haus vorbildlich verlassen. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Obergeschoss festgestellt werden.
Zu dem Zeitpunkt konnte allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Bewohner der betroffenen Wohnung dort aufhielt. Umgehend wurden zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Parallel wurde eine Anleiterbereitschaft durch die Drehleiter hergestellt.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte durch die Polizei telefonischer Kontakt zum Bewohner, welcher sich nicht in der Wohnung befand, hergestellt werden. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurde die Wohnung maschinell belüftet und abschließend mit einem Mehrgasmessgerät auf mögliche Rückstände von Brandgasen kontrolliert.
Die Brandwohnung ist fortan nicht mehr bewohnbar. Durch die Polizei wurden im Anschluss die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.
Bei diesem zweistündigen Einsatz waren neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord, auch die ehrenamtlichen Löschzüge Marienloh und Stadtheide alarmiert. Insgesamt befanden sich an der Einsatzstelle ca. 55 Einsatzkräfte mit drei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen, zwei Drehleitern, dem GW-Logistik, zwei Rettungswagen und einem Notarzt sowie dem Führungsdienst B- und C-Dienst.
HAINA. Nach langer Bauzeit atmen Autofahrer und Anwohner gleichermaßen auf, denn die Ortsdurchfahrt ist wieder für den Verkehr freigegeben. Wie Hessen Mobil mitteilt, ist die Bundesstraße 253 seit Freitag, 19. Dezember, wieder befahrbar, da die Bauarbeiten in die Winterpause gehen.
Die Ortsdurchfahrt wurde im Laufe des Tages für den Verkehr freigegeben. Allerdings müssen Autofahrer weiterhin aufpassen: In der Frankenberger Straße gilt während der Winterpause eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. Bis zum kommenden Frühjahr ruhen die Bauarbeiten nun komplett. Der genaue Zeitpunkt, wann es weitergeht, wird unter anderem vom Wetter abhängig sein.
Gegenüber 112-Magazin äußerten sich Anwohner erleichtert darüber, dass die Straße wieder frei ist und die Einschränkungen vorerst ein Ende haben. Doch die Medaille hat zwei Seiten: Einige Anwohner geben zu bedenken, dass sie nun wieder hinnehmen müssen, dass mehr Lärm herrscht, da es sich um eine stark frequentierte Bundesstraße handelt.
In den Gesprächen wurde auch das Thema einer Umgehungsstraße diskutiert. Ein Anwohner merkte an, dass eine Umgehung zwar besser für den Lärmschutz wäre, dies aber negative Folgen für die lokalen Geschäfte hätte. Tankstelle, Gästehäuser und der Tegut-Markt seien auf den Durchgangsverkehr angewiesen, weshalb die direkte Ortsdurchfahrt für die Wirtschaftlichkeit wichtig sei.
Andere Stimmen im Ort plädieren dafür, dass die aktuell angeordneten 30 km/h für immer gelten sollten. Zudem müsse die Geschwindigkeit viel öfter gemessen werden, denn dann gäbe es deutlich weniger Raser. Eine Anwohnerin zeigte sich im Gespräch sogar sehr verwundert darüber, dass es in der Ortschaft angesichts der Verkehrslage bislang noch keinen Unfall gegeben habe.
FRANKFURT AM MAIN. Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main vollstreckten am Mittwoch, 17. Dezember 2025, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern zwei Haftbefehle und hoben in Germersheim ein Lager für unversteuerte Tabakwaren aus.
Bei der Durchsuchung von insgesamt sechs Wohn- und Geschäftsräumen im Rheinpfalz-Kreis, dem Landkreis Haßberge und Germersheim stellten Einsatzkräfte in einer Garage rund 67 Kilogramm fertig gemischten Wasserpfeifentabak, 8.600 mutmaßlich gefälschte Zigaretten, rund 200 Kilogramm Kaffee und zentnerweise Vormaterialien zur illegalen Herstellung von Wasserpfeifentabak sicher. Alle beschlagnahmten Tabak- und Kaffeeprodukte waren nicht ordnungsgemäß versteuert.
„Mit den am 17. Dezember sichergestellten Vormaterialien hätten die Tatverdächtigen weitere 1.000 kg an unversteuertem Wasserpfeifentabak herstellen können“, so Carina Orth, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.
Die vier Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der illegalen Herstellung von Wasserpfeifentabak verantworten. Der 40-jährige Haupttatverdächtige und dessen 31-jährige Frau wurden mit Haftbefehl festgenommen.
Das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main ermittelt bereits seit 2023 unter anderem gegen diese Tätergruppierung. In diesem Zusammenhang erfolgten bereits im Februar 2024 die Zerschlagung zweier illegaler Produktionsstätten für Wasserpfeifentabak in Koblenz und Ludwigshafen. Damals wurden dort über 2,2 Tonnen unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt.
Der Hauptbeschuldigte wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Landgerichts Kaiserslautern vorgeführt, der entsprechend des Antrages der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern den Untersuchungshaftbefehl bestätigte. Der gegen die festgenommene Frau ergangene Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Unterstützt wurde der Einsatz durch Kräfte des Zollfahndungsamts München und der Hauptzollämter Saarbrücken und Karlsruhe. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Dienstsitz Kaiserslautern, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. Weiter Auskünfte können aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht erteilt werden.
Zusatzinformationen
Wasserpfeifentabak und Zigaretten unterliegen in der Bundesrepublik Deutschland als sogenannte verbrauchsteuerpflichtige Waren der Tabaksteuer. Tabakwaren im Sinne des Tabaksteuergesetzes dürfen in Deutschland nur zum Verkauf angeboten und verkauft beziehungsweise gekauft werden, wenn sie hier (im Steuergebiet der Bundesrepublik Deutschland) ordnungsgemäß versteuert worden sind. Das ist an den deutschen Steuerzeichen zu erkennen.
Wer Tabakwaren, für die die Tabaksteuer hinterzogen wurde, mit einer Bereicherungsabsicht ankauft oder sich oder einem Dritten verschafft, oder diese unversteuerten Tabakwaren absetzt oder abzusetzen hilft, der begeht eine strafbare gewerbsmäßige Steuerhehlerei.
KASSEL. Eine Reisende wurde während einer Zugfahrt im Regionalexpress von einem Mann sexuell belästigt und mit exhibitionistischen Handlungen konfrontiert. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im RE 30 auf der Fahrt von Frankfurt am Main in Richtung Kassel.
Eine 40-jährige Frau benutzte den Zug, als sich während der Fahrt ein 39-Jähriger zu ihr setzte und versuchte, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Diese Kontaktversuche wurden durch die Frau unterbunden. Der 39-jährige Deutsche setzte sich daraufhin auf einen anderen Sitzplatz, kehrte aber kurze Zeit später zu der 40-jährigen Französin zurück.
Kurz vor der Ankunft im Kulturbahnhof Kassel begann er, durch die Hose an seinem Glied zu manipulieren. Kurz darauf entblößte er sein Glied. Als dies durch die Frau bemerkt wurde, stand sie unverzüglich auf und drängte sich an dem Mann vorbei, um den Zug zu verlassen.
Als die Streife der Bundespolizeiinspektion Kassel vor Ort eintraf, konnte die Frau den Mann herausdeuten. Die Bundespolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet.
Wer ebenfalls etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)
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BURGWALD. Auf der Landesstraße 3076 kam es im Einmündungsbereich zum „Bergring“ zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag, gegen 15.40 Uhr.
Ein 21-jähriger Mann aus Bottendorf befuhr mit seinem roten VW Up die Landesstraße aus Richtung Rosenthal kommend in Richtung Frankenberg. Ihm folgte eine 19-jährige Frau aus einem Frankenberger Ortsteil mit ihrem blauen Skoda Fabia. Als der 21-Jährige nach links in den Bergring in Richtung Bottendorf einbiegen wollte, bemerkte die nachfolgende 19-Jährige den Abbiegevorgang zu spät.
Sie fuhr mit ihrem Wagen auf das Heck des Vorausfahrenden auf. Der 21-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. An seinem VW Up entstand ein Heckschaden in Höhe von rund 4.000 Euro, der Frontschaden am Skoda wird auf etwa 1.700 Euro geschätzt.
Im Einsatz waren ein Polizeistreife und ein Rettungsdienstwagen.
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