Michael Fränkel

Michael Fränkel

Donnerstag, 01 Januar 2026 13:19

Neujahrsnacht: Dreimal Alarm in Korbach

KORBACH. Dreimal mussten die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr in der Silvesternacht ausrücken, um kleinere Brände im Stadtgebiet zu löschen.

Am Donnerstag (1. Januar) ging der erste Alarm gegen 1.20 Uhr ein. Der Löschzug der Kernstadtwehr fuhr in die Schillerstraße. Gut eine halbe Stunde später folgte die nächste Meldung über einen Kleinbrand im Neuen Weg.

Gegen 2.30 Uhr waren erneut Löschmaßnahmen in der Innenstadt erforderlich. In der Bahnhofstraße hatte sich im Bereich einer Baustellenabsperrung ein Entstehungsbrand entwickelt. In allen drei Fällen stellten sich Reste von Feuerwerk als Brandursache heraus.

Donnerstag, 01 Januar 2026 10:15

Bilanz: 15 Einsätze im Kreisgebiet

KREIS HÖXTER. Eine verhältnismäßig ruhige Silvesternacht haben die Beamten der Kreispolizeibehörde verlebt, auch wenn ein Dachstuhlbrand die Einsatzkräfte kurz nach dem Jahreswechsel forderte.

Im Zeitraum von Mittwochabend (31. Dezember), 18 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen (1. Januar), 6 Uhr, verzeichnete die Leitstelle insgesamt 15 Einsätze mit Bezug zu den Feierlichkeiten. Überschattet wurde die Nacht von einem Feuer in Ottbergen. Kurz nach Mitternacht geriet dort ein Dachstuhl in Brand. Während der Löscharbeiten musste die Ortsdurchfahrt komplett gesperrt werden. Zwar blieben die Bewohner unverletzt, am Gebäude entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05271/9620 zu melden.

Abgesehen von diesem Großfeuer blieb die Lage meist überschaubar. Zweimal mussten die Beamten verbale Streitigkeiten schlichten, eine Person wurde aufgrund starker Alkoholisierung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zu Körperverletzungsdelikten mit leicht Verletzten kam es in Bad Driburg, Ottbergen und Steinheim; entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Kleinere Brände beschäftigten die Feuerwehr ebenfalls. In Beverungen (Lange Straße) und Steinheim (Höxterstraße) brannten Mülltonnen, in Bad Driburg (Karlsring) mussten Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht werden. Zu größeren Sachschäden kam es hierbei nicht. Fünfmal beschwerten sich Anwohner zudem über die Art und Weise des Abbrennens von Feuerwerk. (ots/r)

Donnerstag, 01 Januar 2026 09:49

Erster Einsatz im neuen Jahr

FRANKENBERG. Kaum hatte das neue Jahr begonnen, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits zum ersten Einsatz ausrücken. In der Hangstraße war eine Hecke in Brand geraten.

Am Donnerstagmorgen ging der Alarm um 0.03 Uhr bei den ehrenamtlichen Helfern ein. Vermutlich durch gezündetes Feuerwerk hatte die Bepflanzung Feuer gefangen. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost gingen die Kräfte gegen die Flammen vor. Mit einem C-Rohr und Wasser konnte der Brand zügig abgelöscht werden.

Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet, berichtet Trost. Insgesamt waren drei Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte vor Ort, um die Gefahr zu beseitigen.

Mittwoch, 31 Dezember 2025 21:41

Großbrand auf Bauernhof: 650 Kühe gerettet

DIEMELSEE. Ein Großbrand in einem landwirtschaftlichen Betrieb hat am Silvestertag ein Großaufgebot der Feuerwehr gefordert und einen enormen Sachschaden verursacht. Dank des schnellen und beherzten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine Katastrophe für den Tierbestand verhindert werden.

Am Mittwochmittag wurden die Retter gegen 12 Uhr zu dem Hof an der Landesstraße 3078 alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand ein Gebäudeteil, in dem sich die Technikräume der Melkanlage befanden, bereits in Vollbrand. Die Situation war kritisch, da die Flammen auf die angrenzenden Stallungen und das Wohnhaus überzugreifen drohten. In den Ställen befanden sich rund 650 Milchkühe.

Rund 130 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Diemelsee rückten an, unterstützt von der Drehleiter aus Bad Arolsen und dem Gerätewagen Atemschutz aus Korbach. Unter der Leitung der Gemeindebrandinspektoren Karl Wilhelm Römer und Torsten Behle bauten die Kräfte umgehend sogenannte Riegelstellungen auf, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen. Die Wasserversorgung wurde durch mitgeführte Tanklöschfahrzeuge sowie eine hofeigene Zisterne sichergestellt.

Mit Erfolg: Ein Übergreifen der Flammen auf die Stallungen und das Wohnhaus konnte verhindert werden. Menschen und Tiere waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet; alle 650 Kühe blieben unverletzt. Zur Sicherheit stand ein Rettungswagen an der Einsatzstelle bereit. Auch Spezialaufgaben wurden koordiniert: Die Feuerwehr Stormbruch stellte das Atemschutznotfallteam, während die Feuerwehr Deisfeld mit der neuen Hygienekomponente vor Ort war. Aus der Luft wurde die Einsatzstelle mit einer Drohne überwacht.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Bad Arolsen löste ein technischer Defekt das Feuer aus. Auf mindestens 300.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Während der Löscharbeiten musste die Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Vasbeck voll gesperrt werden. Erst gegen 18 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Mittwoch, 31 Dezember 2025 13:00

Großeinsatz auf Bauernhof - Vollsperrung

DIEMELSEE. Wegen eines Brandes in einem landwirtschaftlichen Betrieb kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen auf der Landesstraße 3078.

Am heutigen Mittwoch sind zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zwischen Adorf und Vasbeck vor Ort. Aufgrund der laufenden Löscharbeiten ist die Strecke in beide Richtungen voll gesperrt.

Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Weitere Informationen zu der Ursache oder möglichen Verletzten liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor und werden nachberichtet.

Link: Großbrand auf Bauernhof: 650 Kühe gerettet

Mittwoch, 31 Dezember 2025 10:36

Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer

FRITZLAR. Auf der Bundesstraße 253 in Höhe der Domstadt Fritzlar sind am gestrigen Abend, Dienstag, 30.12.2025, zwei Autos aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Dabei wurden zwei Männer verletzt. Ein Autofahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften in eine Kasseler Klinik gebracht. Ein Fahranfänger wurde nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse leicht verletzt; Rettungskräfte brachten auch ihn in ein Krankenhaus.

Der Notruf gegen 22.15 Uhr nach dem Unfall löste einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus, da gemeldet worden war, dass eine Person in einem brennenden Pkw eingeklemmt sei.

Kein brennender Pkw – Autofahrer eingeklemmt

Ein Brand war glücklicherweise nicht entstanden. Der Unfallhergang ist noch nicht eindeutig geklärt und ist Bestandteil weiterer polizeilicher Ermittlungen. Fest steht bislang, dass ein 18 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen in einem Lexus und ein 33-Jähriger aus Felsberg in einem Audi kollidierten. Während der 33-Jährige schwere, nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitt, in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und von Feuerwehrleuten mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste, zog sich der Jüngere mutmaßlich keine schweren Verletzungen zu.

An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Beide Autos wurden abgeschleppt. Bis dahin war die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt.

Wie Christian Rinnert (Kreisbrandmeister Presse) berichtet, waren die Feuerwehren aus Fritzlar, Ungedanken und Kleinenglis unter der Leitung von Matthias Lengemann an der Unfallstelle. Ebenfalls im Einsatz waren Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und Kreisbrandmeister Björn Nöchel. Jeweils zwei Besatzungen von Notarzteinsatzfahrzeugen und Rettungswagen sowie zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst kümmerten sich um die Verletzten. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Fritzlar nahm den Unfall auf. (nh24)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

jedes Jahr in der Adventszeit frage ich mich von Neuem, was ich den Menschen im Landkreis Waldeck-Frankenberg als Botschaft mit in das neue Jahr geben könnte. Ich denke an die bald zu Ende gehenden 365 Tage zurück und überlege, was uns von den unzähligen Ereignissen in Erinnerung bleiben wird, was auch am ehesten in das nächste Jahr hineinwirkt. Momentan sind es wahrscheinlich die Geschehnisse im letzten Jahresquartal, einfach weil diese noch am frischesten und eindringlichsten sind. Aber was werden wir wohl in ein paar Jahren mit dem Jahr 2025 verbinden, wovon werden wir erzählen, uns worüber unterhalten?

Zur Auswahl stehen so eindrückliche Ausrufezeichen wie die Vereidigung von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika mit all ihren Folgen für die Weltpolitik. Der Tod von Papst Franziskus oder der 80. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs... die Anerkennung von Palästina als Staat durch einige bedeutende Nationen wie Kanada... das schwere Erdbeben in Afghanistan mit mehr als 2.200 Todesopfern... nicht zuletzt der Brand des Hochhauskomplexes in Hongkong, der über 150 Menschen das Leben kostete – sie alle haben das Zeug, zu „globalen Erinnerungsstücken 2025“ zu werden.

Ganz andere Themen werden wohl bei den Ereignissen im Landkreis weit vorne auf der Prioritätenliste stehen. Angefangen von der weiterhin mehr als prekären Haushaltssituation der Kommunen über Krankenhausfusion oder Ederseeresolution bis hin zur Sorge um den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest und den tatsächlichen Ausbruch der Vogelgrippe - die regionalen Erinnerungsstücke sind eher von der Sorge um direkte Einschnitte in die Lebenssituation in Waldeck-Frankenberg geprägt.

Es liegt leider in der menschlichen Natur, dass wir uns viel intensiver an Dinge erinnern, die schiefgegangen sind, an peinliche Situationen, an all das Schlechte, was uns zugestoßen ist. Dabei machen wir uns das Leben mit rückwirkenden Gedanken an Negatives unnötig schwer, verstärken dadurch nur das alltägliche Gefühl, in schlimmen Zeiten zu leben und lediglich düstere Zukunftsaussichten zu haben. Dabei stimmt das gar nicht und das merken wir ganz schnell, wenn wir auch einmal die „frohen Botschaften“ des Jahres 2025 im Landkreis Revue passieren lassen.

So sind wir zum Beispiel auf einem guten Weg, mit den Folgen des Klimawandels besser umgehen zu können; wir haben in der Kreisverwaltung Anfang 2025 ein Klimaanpassungs-Management etabliert, das aus zwei Personen besteht und unter anderem für jede Kommune einen individuellen Maßnahmenkatalog zur Anpassung an den Klimawandel erstellen wird. Einen großen Schritt zur Sicherung des dualen Studienangebots im Landkreis haben wir ebenfalls gemacht: Der Neubau des StudiumPlus-Standorts der Technischen Hochschule Mittelhessen in Frankenberg macht Fortschritte, ein wichtiger Faktor für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Waldeck-Frankenberg.

Auch in der Breitband-Mobilfunkabdeckung, der Beseitigung „weißer Flecken“ zur Verbesserung unserer digitalen Infrastruktur hat sich im zu Ende gehenden Jahr einiges getan – bei Haina-Hüttenrode und Hatzfeld-Lindenhof wurden neue Mobilfunkmasten errichtet.

Und nicht zuletzt können wir stolz sein auf eine höchst leistungsfähige Klinik in der Philipp-Soldan-Stadt, denn in der renommierten Studie der FAZ wurde das Kreiskrankenhaus Frankenberg als eines von „Deutschlands besten Krankenhäusern 2025“ gelistet. Gemeinsam mit dem Stadtkrankenhaus in Korbach werden wir nach der in 2026 anstehenden Klinikfusion ein zukunftsfähiges gemeinsames Krankenhaus an zwei Standorten haben. So können wir allen Menschen in der Region eine bestmögliche und nachhaltige Gesundheitsversorgung bieten.

Sie sehen an dieser Auflistung, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im auslaufenden Jahr gab es wahrhaftig genug, das uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen kann. Und genau das möchte ich Ihnen für 2026 mit auf den Weg geben – seien Sie zuversichtlich, lassen Sie sich nicht von negativen Schlagzeilen vereinnahmen, sehen Sie die vielen guten Ereignisse, die Ihnen überall immer wieder begegnen. Ich bin mir sicher, dass mit einer solch positiven Grundeinstellung die neuen 365 Tage im Landkreis Waldeck-Frankenberg gelingen werden. Ihnen und Ihren Lieben wünsche ich einen entspannten, harmonischen Jahreswechsel und nur das Allerbeste für 2026.

Ihr Landrat
Jürgen van der Horst

Mittwoch, 31 Dezember 2025 00:16

BMW rutscht in drei geparkte Autos

KORBACH. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen ist ein Autofahrer von der Fahrbahn abgekommen und in mehrere parkende Fahrzeuge geprallt.

Am Montag war ein 29-jähriger Mann aus Korbach gegen 1.05 Uhr mit seinem BMW auf der Louis-Peter-Straße unterwegs. Er befuhr die Strecke von der Briloner Landstraße kommend in Richtung Medebacher Landstraße. In Höhe der Hausnummer 16 verlor der Fahrer auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen.

Der BMW kam nach rechts von der Straße ab und kollidierte dort mit drei geparkten Pkw. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Die Wucht des Aufpralls war jedoch so stark, dass sowohl der BMW als auch die drei geparkten Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Der nicht mehr fahrbereite BMW musste vom Abschleppdienst Gäbler geborgen werden.

Auf rund 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.

Dienstag, 30 Dezember 2025 20:20

Snackautomat am See gesprengt

TWISTESEE. Eine heftige Detonation hat einen Snackautomaten am Twistesee zerstört und einen Einsatz der Feuerwehr sowie der Kriminalpolizei ausgelöst.

In der Nacht zum Sonntag ereignete sich die Tat am Wohnmobilhafen im Bericher Seeweg. Eine Videoaufzeichnung zeigt den Tathergang: Ein Unbekannter steckte einen Gegenstand in den Ausgabeschacht des Geräts und entfernte sich zügig. Um 4.02 Uhr kam es zu einer starken Explosion, die den Automaten zerstörte und sofort in Brand setzte.

Der Täter kehrte anschließend zum Wrack zurück, griff sich die Geldkassette und flüchtete zu Fuß in Richtung Staudamm. Eine nähere Beschreibung der Person ist anhand des Videos nicht möglich. Ein Zeuge beobachtete jedoch unmittelbar nach der Tat ein dunkles Auto, das sich schnell über den Staudamm in Richtung Wetterburg entfernte.

Die Feuerwehr musste anrücken, um den brennenden Automaten zu löschen. Auf mindestens 10.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt. Der Wert des erbeuteten Bargelds liegt im mittleren dreistelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. Die Beamten suchen Zeugen, die Hinweise zu dem dunklen Pkw geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

Dienstag, 30 Dezember 2025 19:03

Feuerwerk verursacht Gebäudeschaden

DELBRÜCK. Eine verfrüht gezündete Silvesterrakete hat an einem Wohnhaus einen Brand verursacht und für einen Einsatz der Rettungskräfte gesorgt.

Am Montag wurde die Feuerwehr gegen 1.21 Uhr zu dem Feuer in der Gerhard-Hauptmann-Straße in Boke gerufen. Die Mieterin des Hauses war bereits gegen 0.40 Uhr durch laute Knallgeräusche erwacht. Kurzzeitig fiel auch der Strom aus, bevor die Frau den Brand auf ihrer Terrasse entdeckte und sofort den Notruf wählte.

Beim Eintreffen der Polizei hatte die Feuerwehr die Flammen bereits gelöscht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Kriminalbeamte beschlagnahmten den Brandort und stellten als Ursache zweifelsfrei eine Silvesterrakete fest. Auf rund 10.000 Euro wird der entstandene Gebäudesachschaden geschätzt.

Eindringlich weist die Polizei in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerk in Deutschland offiziell nur vom 31. Dezember, 0 Uhr, bis zum 1. Januar, 24 Uhr, erlaubt ist. Gemeinden können diese Zeiten weiter einschränken oder Verbotszonen einrichten. Alles andere ist nicht nur strafbar, sondern auch hochgefährlich. (ots/r)

Das sagt die Polizei:

Ein Knall – und das Leben kann anders aussehen.

Auch im Kreis Paderborn stellt die Polizei momentan vermehrt fest, dass bereits mit Böllern hantiert wird. Unter anderem kam es zu einem Böllerwurf in eine Paderborner Babyklappe. Zum Teil wurde Pyrotechnik auch uch durch Fenster in Wohnungen, auf Balkone etc. geworfen.

Das ist nicht nur strafbar, sondern auch hochgefährlich. Daher bitten wir, dass Zeugen aktiv Personen melden, die mit Böllern hantieren oder von denen bekannt ist, dass sie im Besitz von Böllern sind.

Der Umgang mit insbesondere mit illegalen Böllern führt jedes Jahr zu heftigen Verletzungen:

  • Knalltraumen
  • Verbrennungen
  • Abgerissene Finger oder ganze Hände
  • Atemnot, Verätzungen
  • Lebensgefahr durch selbstgebastelte oder ungeprüfte Böller

Und ja: Vieles davon passiert, bevor überhaupt Silvester ist.

Illegale oder selbstgebaute Böller? Lebensgefährlich und strafbar.

Was viele nicht wissen:
Feuerwerk aus dem Ausland kann ungeprüft sein – und damit hochgefährlich.
„Selbstlaborate“ – also selbstgebaute Böller – können schon bei kleinen Erschütterungen explodieren.
Besitz, Einfuhr und Zünden solcher Böller können euch Geld- oder sogar Freiheitsstrafen einbringen.

So schützt ihr euch – Tipps der Polizei

  • Kauft Feuerwerk nur in regulären Geschäften (Supermärkte, geprüfte Shops).
  • Achtet auf CE-Zeichen und Registrierungsnummer.
  • Lest die Gebrauchsanleitung und haltet Abstand.
  • Zündet nie Feuerwerk in geschlossenen Räumen.
  • Blindgänger nicht anfassen – 15 Minuten warten, dann in Wasser legen und entsorgen.
  • Achtet auf lokale Regeln und Verbote in Duisburg.
  • Lagert Feuerwerk sicher – und niemals basteln, manipulieren oder „aufmotzen“.

Und nach Silvester?

Liegt ein Blindgänger auf der Straße: Finger weg!
Jedes Jahr verletzen sich Kinder, weil sie Reste wieder anzünden wollen.
Feuerwerksmüll nur dann einsammeln, wenn er wirklich abgekühlt ist.

Warum wir das sagen

Weil wir nicht noch mehr Menschen verlieren wollen – an Verletzungen, an Krankenhausaufenthalte, an schmerzhafte Operationen oder dauerhafte Schäden, die euer Leben und eure Zukunft beeinflussen können.

Mach’s nicht für Likes.
Mach’s nicht für Klicks.
Mach’s für dich. 
Finger weg, sonst Finger ab! 

Bleib safe. (Polizei Paderborn)

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