Michael Fränkel

Michael Fränkel

Dienstag, 27 Januar 2026 16:29

Sicherheit beim Weltcup im Fokus

WILLINGEN. Erwartet werden am kommenden Wochenende wieder tausende Skisprungfans an den drei Veranstaltungstagen beim FIS-Skisprung-Weltcup, wofür die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg wie in den vergangenen Jahren bestens vorbereitet ist.

Abgestimmtes Sicherheitskonzept garantiert eine sichere Veranstaltung

Bereits bei den Vorbereitungen erfolgte ein enger Austausch zwischen der Polizei, der Gemeinde Willingen (Upland), dem Ski-Club Willingen e. V. und allen anderen Sicherheitspartnern. Erarbeitet und mit allen weiteren Beteiligten aktualisiert sowie abgestimmt wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept, um ein sicheres und friedliches Wochenende für die Besucherinnen und Besucher rund um die Mühlenkopfschanze zu gewährleisten.

Erhöhte Polizeipräsenz in Willingen das ganze Wochenende

Präsent und ansprechbar wird die Polizei an allen drei Veranstaltungstagen mit zivilen und uniformierten Beamtinnen und Beamten im und am Stadion sowie in Willingen und Umgebung sein. Eingerichtet wird zudem eine Polizeiwache als feste Anlaufstelle für Betroffene und Hilfesuchende direkt im Skisprungstadion.

Verkehrskonzept sorgt für sichere An- und Abreise

Etabliert und immer wieder angepasst wurde ein Verkehrskonzept, das für eine möglichst reibungslose An- beziehungsweise Abfahrt sowie ausreichend Parkmöglichkeiten sorgt, wodurch Verkehrsströme gezielt gelenkt und Verkehrsbehinderungen minimiert werden. Soweit Sie mit Ihrem Auto anreisen, folgen Sie bitte der Ausschilderung. Nutzen Sie die zur Verfügung gestellten und frühzeitig ausgeschilderten Parkplätze und achten Sie vor Ort auf die Hinweise der Polizei.

Empfohlen wird von der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg zudem die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Bequem zu erreichen ist der Weltcup-Bahnhof Stryck mit Bus und Bahn, von wo aus es nur wenige Gehminuten zur Mühlenkopfschanze sind. Nähere Informationen über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die gültigen Fahrpläne erhalten Sie auf der Homepage des NVV unter https://www.nvv.de/skispringen-willingen.

Geleitet werden die Zuschauer in Willingen durch Feuerwehr, Sicherheitsdienste und Polizei auf dem Fußweg zum Stadion und insbesondere auf dem Rückweg zum Weltcup-Bahnhof oder nach Willingen. Folgen Sie bitte den Anweisungen und achten Sie auf die Leitsysteme.

Einlasskontrollen, Sicherheitsbestimmungen, Drohnen

Empfehlenswert ist eine frühzeitige Anreise, da es Einlasskontrollen geben wird. Kontrolliert werden Rucksäcke und Taschen an den Eingängen; um lange Wartezeiten an den Einlassstellen zu vermeiden, sollten diese möglichst nicht mit ins Stadion genommen werden. Verboten ist Pyrotechnik.

Hingewiesen wird seitens der Polizei zudem darauf, dass es untersagt ist, Drohnen ohne Genehmigung über dem Veranstaltungsgelände fliegen zu lassen. Überwacht wird dies durch die Einsatzkräfte. Geschlossen bleibt während der Veranstaltungstage zudem die Hängebrücke an der Mühlenkopfschanze – der Skywalk. Weitere Hinweise finden sich in den AGB des Veranstalters unter https://www.weltcup-willingen.de.

Vorsicht vor Taschendieben!

Großveranstaltungen ziehen erfahrungsgemäß Taschendiebe an. Auch wenn es in den letzten Jahren so gut wie keine bekannt gewordenen Diebstahlsfälle gab, rät die Polizei dazu, nur so viel Bargeld wie nötig mitzunehmen. Weitere Hinweise der Polizei zum Schutz vor Taschendieben:

  • Wertgegenstände und Geld nur in verschlossenen Innentaschen und eng am Körper tragen.

  • Taschen sollten mit dem Verschluss zum Körper und stets verschlossen getragen werden.

  • Portemonnaies gehören nicht in die Handtasche.

Sollten Sie dennoch Opfer einer Straftat geworden sein, sprechen Sie bitte sofort die Polizei oder den Sicherheitsdienst im Stadion an.

Einsatzbegleitung über Soziale Medien und Presseauskünfte

Veröffentlicht werden Informationen über die Veranstaltung und aktuelle Verkehrshinweise an den drei Einsatztagen wie gewohnt über soziale Medien. (ots/r)

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Dienstag, 27 Januar 2026 16:01

Einbruch in Modegeschäft

KORBACH. Nach einem nächtlichen Einbruch in ein Bekleidungsgeschäft in der Prof.-Bier-Straße fahndet die Kriminalpolizei nach zwei bislang unbekannten Männern, die nach der Tat mit erbeutetem Bargeld in Richtung der Flechtdorfer Straße flüchteten.

Gewaltsam verschafften sich die Einbrecher Zutritt zu den Verkaufsräumen, indem sie eine gläserne Eingangstür einschlugen. Beobachtet hat ein Zeuge das Duo in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 23.30 Uhr, als die Verdächtigen das Geschäft verließen und sich eilig vom Tatort entfernten. Trotz einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung im innerstädtischen Bereich konnten die Beamten die flüchtigen Personen nicht mehr antreffen.

Entwendet wurden zwei graue Kasseneinsätze, in denen sich Bargeld im unteren vierstelligen Bereich befand. Unklar ist derzeit die genaue Höhe der durch den Einbruch entstandenen Schadenssumme sowie des finanziellen Verlustes an der zerstörten Tür.

Beschrieben werden die flüchtigen Täter wie folgt:

  • Statur: beide Personen sind schlank

  • Größe: etwa 170 bis 175 cm

  • Alter: circa 25 Jahre alt

  • Bekleidung: beide Täter waren komplett schwarz gekleidet

  • Besonderheit: ein Mann trug ein auffälliges rotes „X“ auf dem Oberteil

  • Kopfbedeckung: schwarze Wollmützen

  • Maskierung: beide trugen weiße Mund-Nase-Masken

Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Verbleib der flüchtigen Personen nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)

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Dienstag, 27 Januar 2026 07:51

Ohrfeige in Hessischer Landesbahn

NIEDERWALGERN. Wegen einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einem 61-jährigen Zugbegleiter und zwei jungen Männern in einer Hessischen Landesbahn hat die Bundespolizei umfangreiche Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen, nachdem eine vorausgegangene Fahrkartenkontrolle am Bahnhof in Niederwalgern am vergangenen Wochenende völlig aus dem Ruder gelaufen war.

Genutzt hatten ein 29-jähriger Syrer und ein 23-jähriger Algerier am Sonntag (25. Januar) gegen 15 Uhr die Bahn HLB 24719 auf der Strecke von Anzefahr nach Niederwalgern. Bei einer routinemäßigen Kontrolle händigten die Männer dem Bahnmitarbeiter die Fahrkarte einer anderen Person aus, woraufhin sie aufgefordert wurden, den Zug am Bahnhof in Niederwalgern zu verlassen.

Aussteigen wollten die beiden Männer jedoch nicht, weshalb es zunächst zu einem verbalen Streit kam, der schließlich in körperliche Gewalt überging. Berichtet wird seitens der Ermittler, dass beide Tatverdächtigen den 61-Jährigen geohrfeigt haben sollen, woraufhin sich dieser ebenfalls mit Schlägen zur Wehr setzte.

Eingetroffen am Einsatzort ist eine Streife des Bundespolizeireviers Gießen, welche alle Beteiligten vor Ort antraf und die beiden mutmaßlichen Schläger zur weiteren Bearbeitung mit zur Dienststelle nahm. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde durch die zuständige Bundespolizeiinspektion Kassel bereits eingeleitet.

Hinweise von Zeugen, die den Vorfall im Zug oder am Bahnsteig beobachtet haben, nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561/816160 entgegen.

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Dienstag, 27 Januar 2026 07:30

Zertifikat für AltersTraumaZentrum

BAD WILDUNGEN. Ein bedeutender Meilenstein in der medizinischen Entwicklung der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen wurde mit der erfolgreichen Erstzertifizierung des AltersTraumaZentrums sowie der zeitgleichen Rezertifizierung des bestehenden lokalen Traumazentrums für die kommenden drei Jahre erreicht. Bestätigt werden durch diese Auszeichnungen die hohe Behandlungsqualität der unfallchirurgischen Versorgung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit in beiden Bereichen.

Vor den erfolgreichen Zertifizierungen führten Fachexperten eines unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsunternehmens auf Basis strenger Kriterien eine gründliche Prüfung aller relevanten Komponenten durch. Fachliche sowie organisatorische Qualitätsmerkmale der Versorgung wurden im Rahmen der Audits umfassend geprüft, um sicherzustellen, dass beide Zentren den höchsten Standards entsprechen. Am Ende des Verfahrens wurde bestätigt, dass alle Mitarbeitenden der interdisziplinären Teams mit großem Engagement und Professionalität zusammenarbeiten, ihre Fachkenntnisse bündeln und so die bestmögliche Versorgung für beide Patientengruppen sicherstellen.

AltersTraumaZentrum: Erstzertifizierung bestätigt hervorragende Behandlungsqualität

Zielgerichtet verfolgt das AltersTraumaZentrum (ATZ) das Ziel, ältere Patienten nach Unfällen in allen Phasen der Behandlung bestmöglich zu versorgen – von der Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitationsphase. Gezielte Aufmerksamkeit gilt dabei der Vermeidung von verletzungsbedingter Pflegebedürftigkeit und der schnellen Rückkehr in das vertraute Umfeld. Ermöglicht wird durch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unfallchirurgie, Geriatrie, Physiotherapie, Pflege sowie weiteren Fachbereichen eine umfassende, altersgerechte Versorgung.

Zunehmendes Alter lässt die Wahrscheinlichkeit steigen, dass Patienten Knochenbrüche erleiden – oft durch Stürze, die in diesem Lebensabschnitt besonders gefährlich sind. Brüchiger werdende Knochensubstanz und abnehmende Muskelmasse führen dazu, dass selbst alltägliche Stürze schwerwiegende Verletzungen verursachen können. Ganzheitlich geht es nicht nur um die medizinische beziehungsweise unfallchirurgische Versorgung, sondern auch um die Berücksichtigung des sozialen Umfelds der Patienten. Individuell sorgt ein engagiertes Team aus Fachärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitenden für das Wohl jedes einzelnen Patienten.

„Wichtiger Schritt, um älteren Patienten mit unfallbedingten Verletzungen eine optimale Versorgung zu bieten, ist die Erstzertifizierung unseres AltersTraumaZentrums. Unser Fokus liegt auf einer frühzeitigen, interdisziplinären Zusammenarbeit, die sowohl medizinische als auch persönliche Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt“, erklärt Prof. (Kairo) PD Dr. med. Khaled Salem, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten oder wiederhergestellt wird.

Erneute Zertifizierung des lokalen Traumazentrums

Seit Jahren ist das Traumazentrum der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen Mitglied des Traumanetzwerks Mittelhessen. Spezialisiert auf die primäre Versorgung und Behandlung von Menschen mit schweren Verletzungen (Polytrauma) nach Unfällen, Stürzen oder anderen schweren Ereignissen, gewährleistet es eine sofortige Stabilisierung der Vitalfunktionen sowie die Durchführung notwendiger diagnostischer und operativer Behandlungsmaßnahmen. Kontinuierlich sorgt eine regelmäßige Re-Zertifizierung für die Optimierung der organisatorischen Abläufe und sichert die hohe Qualität der Notfallversorgung.

„Hohe Standards, die wir in der Notfallversorgung bieten, werden durch die erneute Auszeichnung unseres Traumazentrums bestätigt. Durch eine strukturierte Organisation, enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche und Verwendung moderner OP-Techniken sowie Osteosynthese-Methoden gewährleisten wir eine zeitgerechte und effiziente Behandlung von Notfallpatienten“, so Prof. Dr. Salem. „Schnelle Stabilisierung und erfolgreiche Behandlung von Trauma-Patientinnen und Patienten ist unser oberstes Ziel.“

Erfreut über die Auszeichnungen zeigt sich auch Fabian Mäser, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Wildungen: „Beide Zertifizierungen spiegeln die exzellente Arbeit und das Engagement aller Beteiligten wider und bestätigen, dass wir höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden und unseren Patientinnen und Patienten eine hervorragende medizinische Versorgung bieten.“

NORDHESSEN. Infolge des in der Nacht zum heutigen Montag einsetzenden Schneefalls kam es in ganz Nordhessen zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen und Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr, die die Einsatzkräfte der Region in Atem hielten.

Eingegangen sind seit 5 Uhr mittlerweile rund 70 Meldungen über Verkehrsunfälle sowie etwa 40 Mitteilungen über besonders glatte Straßen aus den vier nordhessischen Landkreisen und der Stadt Kassel. Relativ glimpflich gingen die bisher polizeilich aufgenommenen Vorfälle offenbar aus, sodass es nach bisherigem Sachstand bei leichteren Verletzungen blieb. An vielen Stellen sorgten zudem Lastwagen, die aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse insbesondere in Steigungsbereichen nicht mehr weiterkamen, für zusätzliche Behinderungen.

Rund zwei Dutzend Unfälle ereigneten sich auf den Autobahnen Autobahn 7, Autobahn 49 und Autobahn 44. Gegen 8.50 Uhr kam der Fahrer eines polnischen Sattelzuges auf der Autobahn 7 an der Anschlussstelle Homberg (Efze) in Fahrtrichtung Süden nach rechts von der Fahrbahn ab, wodurch der Auflieger in den Graben kippte. Wegen des Einsatzes der Feuerwehr aufgrund größerer Mengen ausgelaufenen Diesels und der aufwendigen Bergungsarbeiten mussten die Ausfahrt und der rechte Fahrstreifen bis 13.50 Uhr gesperrt werden.

Etwa 20 Unfälle wurden der Polizei in der Stadt Kassel gemeldet, wobei die Vorfälle nicht nur Nebenstraßen, sondern auch Hauptverkehrsstraßen wie die Kurt-Schumacher-Straße, Weserstraße und die Ihringshäuser Straße betrafen. Zahlreiche Meldungen von Fahrzeugführern gingen insbesondere ab 7 Uhr ein, die auf dem Weg zur Arbeit in geparkte Autos oder gegen Verkehrsschilder gerutscht waren. Betroffen war gegen 12.30 Uhr zudem eine Streife der Kasseler Polizei, die auf dem Weg zu einem Unfall zwischen drei Fahrzeugen in der Eckermannstraße selbst auf winterglatter Fahrbahn ins Rutschen geriet und gegen ein geparktes Auto stieß.

Auf der Bundesstraße 252 bei Bad Arolsen fuhr gegen 9 Uhr ein Mann am Steuer eines Mercedes auf einen vorausfahrenden Peugeot auf, dessen 65-jähriger Fahrer aus Korbach leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht wurde. Ein weiterer Unfall ereignete sich bei Twistetal gegen 12.20 Uhr auf der Landesstraße 3118, als eine 30-jährige Opel-Fahrerin aus Bad Wildungen nach rechts von der Straße abkam und frontal mit einem Baum kollidierte. Glücklicherweise wurde die Frau nicht schwerer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gleich zwei witterungsbedingte Verkehrsunfälle im Stadtgebiet von Bad Wildungen und auf den umliegenden Kreisstraßen haben die örtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes am Montag zusätzlich gefordert.

Erleiden musste ein 25-jähriger Mann leichte Verletzungen auf der Kreisstraße 43 bei Reinhardshausen, nachdem sein Audi A4 infolge eines Ausweichmanövers von der Fahrbahn abgekommen war und sich im Graben überschlag. Verursacht wurde dieser Vorfall gegen 16 Uhr durch einen entgegenkommenden weißen BMW, der auf schneeglatter Fahrbahn die Gegenspur schnitt und anschließend flüchtete, ohne sich um den verunfallten Wildunger zu kümmern. Eingesetzt waren hier die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen, die den Totalschaden am Audi absicherten.

Eingeliefert in das Krankenhaus nach Korbach wurde zudem die 30-jährige Frau aus Bad Wildungen, die zuvor auf der Landesstraße 3118 im Bereich von Twistetal die Kontrolle über ihren blauen Opel verloren hatte. Prallte der Wagen frontal gegen einen Baum, konnten die Rettungskräfte glücklicherweise auch hier nur leichtere Verletzungen feststellen. (ots/r)

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Montag, 26 Januar 2026 23:08

Lastzug steckt 10 Stunden im Graben

FRANKENBERG. Infolge der winterlichen Witterungsverhältnisse ist ein polnischer Lastzug im Bereich der Abfahrt von der Bundesstraße 253 zur Landesstraße 3073 in Richtung Friedrichshausen von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stecken geblieben.

Gegen Mittag am Montag (26. Januar 2026) rutschte der Mercedes Actros mit seinem Anhänger beim Abbiegevorgang auf der schneeglatten Fahrbahn nach links weg, woraufhin das Gespann im Graben feststeckte. Erfolglos versuchte der Fahrer über mehrere Stunden, sein Fahrzeug eigenständig zu befreien, wobei er unter anderem den Anhänger abkoppelte. Erst gegen 21 Uhr wies die Polizei den Mann schließlich darauf hin, dass er die Verkehrsbehinderung nicht weiter fortsetzen könne und ein professioneller Abschleppdienst beauftragt werden müsse.

Beauftragt wurde daraufhin Ralf Schmidt, Inhaber der Firma AVAS, der gegen 22 Uhr mit seinem Bergungsfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf. Zunächst wurde der Anhänger beiseitegezogen, um anschließend den Lastwagen mit einer 20-Tonnen-Seilwinde sicher aus dem Graben zu ziehen. Nachdem der Anhänger wieder angekoppelt worden war, konnte der polnische Fahrer seine Fahrt nach einer unfreiwilligen Standzeit von über 10 Stunden schließlich fortsetzen.

Montag, 26 Januar 2026 21:44

Schneeglätte: Opel kracht gegen Baum

TWISTETAL. Infolge winterlicher Straßenverhältnisse ist eine junge Frau am Montag auf der Landesstraße 3118 von der Fahrbahn abgekommen und mit ihrem Pkw frontal gegen einen Baum geprallt.

Befahren hat die 30-jährige Frau aus Bad Wildungen mit ihrem blauen Opel die Strecke aus Richtung der Bundesstraße 252 kommend in Fahrtrichtung Elleringhausen. Etwa 300 Meter nach dem Abzweig von der Bundesstraße verlor die Fahrerin auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Anschließend geriet der Wagen nach rechts von der Straße ab und kollidierte dort mit einem Baum. Leicht verletzt wurde die Autofahrerin nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Korbach eingeliefert. Angaben zur genauen Schadenssumme liegen derzeit noch nicht vor.

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Montag, 26 Januar 2026 20:15

BMW flüchtet nach Unfall

BAD WILDUNGEN. Infolge eines gefährlichen Ausweichmanövers nach dem Fehlverhalten eines bislang unbekannten Verkehrsteilnehmers hat sich ein Pkw auf der Kreisstraße 43 überschlagen und ist schließlich im Straßengraben gelandet.

Befahren hat ein 25-jähriger Mann aus Bad Wildungen mit seinem Audi A4 am Montagnachmittag gegen 16 Uhr die Kreisstraße 43 aus Richtung der Bundesstraße 253 kommend in Fahrtrichtung Reinhardshausen. Im Bereich der sogenannten Rummelskoppe geriet ein entgegenkommender weißer BMW auf der schneeglatten Fahrbahn auf die Gegenfahrspur, woraufhin der Audi-Fahrer zur Vermeidung einer Kollision ausweichen musste.

Überschlagen hat sich der Audi infolge des Ausweichvorgangs im angrenzenden Straßengraben, wobei an dem Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Glücklicherweise bestätigte sich die erste Alarmierung der Feuerwehren unter dem Stichwort „H KLEMM 1 Y“ nicht, da der leicht verletzte Fahrer den Wagen eigenständig verlassen konnte, bevor er mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert wurde.

Eingesetzt waren neben dem Rettungsdienst mit Notarzt auch die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen, die die Einsatzstelle jedoch zeitnah wieder verlassen konnten, da keine Betriebsstoffe ausgetreten waren.

Gesucht wird nun nach dem Fahrer des weißen BMW, der seine Fahrt in Richtung der Bundesstraße 253 fortsetzte, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70909 entgegen.

VÖHL. Umfangreiche polizeiliche Ermittlungen hat ein versuchter Einbruchdiebstahl in das Lager des Fahrradhauses Jähn in Thalitter nach sich gezogen, wobei die installierte Sicherheitstechnik einen Erfolg der Täter verhinderte.

Alarmiert wurden der zuständige Wachdienst sowie die Polizei unmittelbar nach der Auslösung der Alarmanlage am frühen Montagmorgen (26. Januar 2026) gegen 1.24 Uhr. Unverzüglich leiteten die Beamten nach ihrem Eintreffen eine Absuche des gesamten Tatortes im Bereich der Parkstraße ein, nachdem Unbekannte versucht hatten, gewaltsam in das Objekt einzudringen.

Standgehalten hat die betroffene Tür den massiven Hebelattacken, woraufhin die Täter versuchen, ein weiteres Tor zu öffnen. Aufgrund der sofortigen Alarmauslösung und der schnellen Präsenz der Einsatzkräfte mussten die Unbekannten jedoch ohne Beute flüchten, sodass nach jetzigem Stand nichts aus dem Lager gestohlen wurde.

Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Fahrradhauses beobachtet haben, nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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Montag, 26 Januar 2026 06:18

Tief Leonie bringt Schnee und Glätte

LANDLREIS WALDECK-FRANKENBERG. Das Tiefdruckgebiet Leonie hat in der vergangenen Nacht im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg für nennenswerte Schneefälle gesorgt. In Verbindung mit den winterlichen Temperaturen führt dies aktuell zu einer erheblichen Glättegefahr auf den Straßen der Region.

Verkehrsteilnehmer werden dringend um eine vorausschauende Fahrweise gebeten. Da die Fahrbahnen vielerorts rutschig sind, ist mit längeren Bremswegen und Beeinträchtigungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Räum- und Streudienste sind bereits im Einsatz, um die Verkehrssicherheit auf den Hauptverkehrswegen zu gewährleisten, dennoch ist auf Nebenstrecken weiterhin mit Glätte zu rechnen.

Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit:

  • Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie deutlich langsamer als gewohnt und vermeiden Sie abrupte Lenkbewegungen oder starkes Bremsen.

  • Abstand halten: Vergrößern Sie den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, um bei unvorhergesehenen Rutschpartien reagieren zu können.

  • Fahrzeugcheck: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit ist (insbesondere Scheiben, Spiegel und das Dach).

  • Vorsicht an Gefahrenstellen: Brücken, Waldstücke und exponierte Lagen können besonders tückisch glatt sein.

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