FRANKENBERG. Nur 20 Minuten, nachdem das Jahr 2024 begonnen hatte, hat der Landkreis Waldeck-Frankenberg sein erstes Unfallopfer zu beklagen.
Nach Zeugenaussagen befuhr ein 24-Jähriger aus Rengershausen mit seinem Kraftrad die Braunshäuser Straße in Richtung Hallenberg. Kurz vor der Nuhnebrücke geriet die Cross-Maschine mit den Rädern gegen einen Bordstein, dies führte dazu, dass der junge Mann die Kontrolle über sein Krad verloren hatte. Mitsamt seiner blauen Yamaha flog der Biker gegen ein Straßenschild und zog sich tödliche Verletzungen zu. Ein sofort herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Unerklärbar ist, warum der junge Mann, an dessen F 450 weder Licht noch Blinker montiert sind, in der Dunkelheit unterwegs war.
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KORBACH. Ein verrauchtes Treppenhaus und mehrere ausgelöste Rauchwarnmelder schreckten am Donnerstagabend (28. Dezember 2023) die Bewohner eines Geschäfts- und Mehrfamilienhauses in der Arolser Landstraße auf. Gegen 21.15 Uhr wurde der Löschzug der Kernstadtwehr sowie die Atemschutznotfallteams aus Lelbach und Nordenbeck alarmiert. Die Lage stellte sich bei Eintreffen der ehrenamtlichen Kräfte als völlig unklar dar.
Im Obergeschoss konnte tatsächlich eine Verrauchung festgestellt werden. Unter Atemschutz wurden weitere Erkundungsmaßnahmen vorgenommen, ein Löschangriff wurde vorbereitet. Vermutet wurde zunächst ein Zimmerbrand. Alle Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und wurden von einer RTW-Besatzung betreut. Verletzt wurde niemand.
Im weiteren Verlauf der Erkundungsmaßnahmen fiel der Fokus jedoch auf die gemeinschaftliche Briefkastenanlage des Objekt - hier konnte die Ursache der Rauchentwicklung festgestellt werden. Vermutlich durch einen mutwillig eingeworfenen Feuerwerkskörper entzündete sich der Inhalt eines der sechs Postfächer. Mit einem Kleinlöschgerät wurden die restlichen Glutnester abgelöscht und das Treppenhaus belüftet. Die weiteren Ermittlungen hat die Polizei Korbach übernommen.
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BATTENHAUSEN. In der Zeit zwischen Freitag (22. Dezember) und Mittwoch (27. Dezember) brachen unbekannte Täter einen Baucontainer in der Hauptstraße in Battenhausen auf.
Aus dem Container entwendeten sie verschiedene Baumaschinen und Werkzeuge. Unter anderem wurde eine Verdichtungsramme entwendet. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 15.000 Euro - die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen.
Hinweise bezüglich der Täter bitte an die Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Ein bewaffneter Überfall hat sich am Morgen des 30. Dezember 2023 in Bad Arolsen ereignet. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Täter überfiel die Tankstelle in der Korbacher Straße in Bad Arolsen um 5.30 Uhr - unter Vorhalt eines Messers forderte er eine Angestellte zur Herausgabe des Bargeldes auf. Er erbeutete Bargeld und Zigaretten und flüchtete aus dem Tankstellengebäude in Richtung der Bahnhofstraße.
Täterbeschreibung
Zur Tatzeit führte der bislang Unbekannte einen bunten Beutel mit sich. Die Angestellte war zur Tatzeit allein in der Tankstelle - sie blieb körperlich unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zu dem Raubüberfall werden bei der Korbacher Kriminalpolizei geführt. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Korbach unter Telefonnummer 05631/971230. (ots/r)
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KORBACH. Das Korbacher Tierheim sucht derzeit nach "Zuma" und bittet die Leserinnen und Leser von 112-magazin.de um Mithilfe. Die Hündin war bereits am 5. Dezember 2023 entlaufen und wurde zuletzt am 21. Dezember im Feld zwischen Korbach und Lengefeld gesehen. Zuma hat beige-weißes Fell ohne auffällige Besonderheiten.
Der drei Jahre alte Terrier-Mix ist ein Angsthund. Es wird daher darum gebeten, keine eigenen Einfangversuche zu unternehmen, das Tier zu verfolgen oder es anzusprechen. Sichtungen werden unter der Telefonnummer 0178/9882471 entgegengenommen - besonders wichtige Informationen sind der Ort sowie die Uhrzeit der Sichtung und die Laufrichtung der Hündin.
Vielen Dank für Eure Mithilfe!
LICHTENFELS. Nach einer Alarmmeldung am Donnerstag rückten die Wehren aus Goddelsheim, Fürstenberg, Immighausen und Rhadern in die Straße "Vor der Steinhardt" aus.
Gegen 17.50 Uhr wurde von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Meldung einer brennenden Doppelgarage in Rhadern gemeldet. Ein Anwohner hatte Rauch aus einer Doppelgarage, die an einem Mietshaus steht, aufsteigen sehen. Daraufhin setzte der Zeuge den Notruf 112 ab. Mit dem Stichwort "F2 - brennt Garage" starteten die Wehren durch und trafen zeitnah an der Einsatzstelle ein. Inzwischen stand ein Renault Espace in der Garage in Vollbrand.
Zunächst musste das glühende Garagentor eingedrückt werden, um an den Brandherd zu gelangen. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz drangen die Einsatzkräfte unter gegenseitiger Absicherung vor und löschten den inzwischen ausgebrannten Renault, sowie die Dachkonstruktion ab, um ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude zu verhindern. Nachalarmiert wurden die Einsatzkräfte aus Sachsenberg, um weitere Atemschutzgeräte in Reserve zu haben. Im Anschluss an die Feuerbekämpfung musste Löschschaum eingesetzt werden.
Da sämtliche Notärzte und Rettungswagen im Landkreis gebunden waren, rückten ein Notarzt und eine RTW-Besatzung aus dem Nachbarkreis (NRW) an. Eine Frau, die in dem Mietshaus wohnt, hatte sich wohl eine Rauchgasvergiftung zugezogen, sie kam ins Krankenhaus.
Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, muss noch ermittelt werden. Zur Brandursache konnte Pressesprecher Herbert Klein keine Angaben machen.
MARSBERG. Ein Zimmerbrand in einer Doppelhaushälfte hat in der Nacht zum 27. Dezember 2023 zwei verletzte Personen gefordert. Knapp 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst hatten das Feuer schnell gelöscht. Dank des Anschlagens von Rauchmeldern konnten die schlafenden Hausbewohner geweckt werden und das Haus so noch rechtzeitig verlassen.
Gegen 1.30 Uhr brach das Feuer in einem Zimmer im Obergeschoss eines Wohnhauses aus, das zu einer Doppelhaushälfte gehört. Geweckt durch einen Rauchmelder konnten zwei anwesende Personen das Haus verlassen. Die anderen Bewohner waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Durch die Leitstelle wurden die Feuerwehren aus Marsberg, Obermarsberg und Erlinghausen, die Fachgruppe Drohne sowie der Rettungsdienst alarmiert. Bei Eintreffen konnten die Einsatzkräfte alle Hausbewohner und einen Angehörigen vor dem Haus vorfinden. Zwei von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, die anderen wurden später ebenfalls vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Zudem konnten zwei Hunde in Sicherheit gebracht werden, die sich auf dem Grundstück des Hauses befanden.
Die Feuerwehr leitete einen Löschangriff unter Atemschutz ein - ein Trupp ging über das Treppenhaus vor, ein zweiter über den Balkon auf der Hausrückseite. Der Brand wurde zügig gelöscht, anschließend das Brandgut ins Freie befördert und abgelöscht. Ein weiterer Trupp kontrollierte den Dachbereich des Hauses mit einer Wärmebildkamera. Später unterstützte die Drohne bei der Überwachung des Hauses von außen. Das Feuer blieb auf den Entstehungsraum begrenzt, allerdings war durch die Ausbreitung des Brandrauchs das gesamte Obergeschoss betroffen. Das Haus dürfte deshalb vorerst nicht bewohnbar sein, so eine erste Einschätzung vor Ort. Eine Ausbreitung auf den Dachstuhl konnte nach Erkundung ausgeschlossen werden.
Der erfolgreichen Brandbekämpfung schlossen sich Lüftungsmaßnahmen an. Die angrenzende Wohnung der Doppelhaushälfte wurde mit Messgeräten auf Brandrauch kontrolliert, hier konnte zum Glück nichts festgestellt werden. Nach knapp zwei Stunden begannen die Einsatzkräfte mit dem Rückbau ihrer Geräte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Knapp 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute im Einsatz, sie wurden in insgesamt drei Einsatzabschnitten eingesetzt.
Für alle war dies die Fortsetzung sehr einsatzintensiver Tage: Alle drei Einheiten waren über das Weihnachtswochenende bei Hochwasserlagen im Stadtgebiet eingesetzt, der Löschzug Marsberg hatte über die Feiertage zudem mehrere kleinere Hilfeleistungseinsätze abzuarbeiten. Zudem rückte am späten Vormittag des zweiten Weihnachtsfeiertages eine Staffel des Löschzugs aus, um Sandsäcke in den Kreis Höxter nach Lüchtringen zu bringen - diese waren wegen der dortigen Hochwasserlage entlang der Weser angefordert worden.
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VÖHL. Rund 3500 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am 28. Dezember 2023 um 11.45 Uhr in der Vöhler Henkelstraße ereignet hat.
Zur angegebenen Uhrzeit wollte eine 59-Jährige mit ihrem VW, den sie zuvor auf dem Gehweg in Fahrtrichtung Herzhausen abgestellt hatte, auf die Henkelstraße in Richtung Basdorf auffahren. Hierbei übersah die Frau aus Vöhl einen von hinten herannahenden Citroen, dessen Fahrer die Straße in Richtung Herzhausen befuhr. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch jeweils Schäden im Frontbereich entstanden.
Den entstandenen Gesamtsachschaden schätzen die Beamten der Polizeistation Korbach auf rund 3500 Euro. Verletzt wurde niemand.
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BAD AROLSEN. Normalerweise wird bei Verkehrsunfallfluchten der Verursacher gesucht - in diesem Fall konnte der Verursacher ermittelt werden, der Geschädigte allerdings bislang nicht.
Am Donnerstag (28. Dezember) hatte der Fahrer eines weinroten Mercedes seinen Pkw auf dem Parkstreifen in der Bahnhofstraße in Höhe der Hausnummer 13 (Optik Stracke) abgestellt, um Besorgungen zu erledigen. Punktgenau um 15.16 Uhr bemerkte ein Zeuge, wie ein anderer Verkehrsteilnehmer den weinroten Mercedes touchierte. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der Verursacher seine Fahrt fort. Dabei notierte sich der Zeuge das Kennzeichen, Farbe des Fluchtwagens und den Fahrzeugtyp. Umgehend nutze der Zeuge sein Mobiltelefon und informierte die Polizei.
Bei Eintreffen der Beamten war der Geschädigte allerdings bereits weggefahren - vermutlich hat er den Schaden nicht bemerkt. Nun bittet die Polizei den Fahrer des weinroten Mercedes-Benz um Kontaktaufnahme. Die Rufleitung ist 05691/97990.
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BAD WILDUNGEN. Die Bad Wildunger Polizei sucht nach Zeugen einer Unfallflucht.
Ein 61-Jähriger hatte seinen weißen BMW X1 mit Frankenberger Zulassung am 28. Dezember 2023 um 11.30 Uhr auf dem Herkules-Parkplatz in der Odershäuser Straße abgestellt. Als Mann aus Burgwald nur 15 Minuten später zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er Schäden im Bereich der vorderen Stoßstange feststellen.
Der Verursacher war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vor Ort. Hinweise zum Flüchtigen oder dessen Fahrzeug werden von den Beamten der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen.
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