VÖHL. Am Mittwoch (27. Dezember 2023) ereignete sich gegen 9 Uhr ein Verkehrsunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht auf der Kreisstraße 30 bei Marienhagen.
Zur angegebenen Uhrzeit befuhr der Fahrer eines Kleinbusses die Kreisstraße 30 von Marienhagen in Richtung Korbach. Als ihm ein grüner Lastkraftwagen auf der eigenen Fahrspur entgegenkam, wich der Fahrer nach rechts aus und kollidierte mit der Schutzplanke. Der LKW-Fahrer hielt nicht an und setzte seine Fahrt in Richtung Marienhagen fort.
Hinweise zum grünen LKW oder dessen Fahrer nehmen die Beamten der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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HAINA. Nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkoholgenuss führten am Dienstagabend gegen 21 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3077 im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der 58-Jährige aus Kirchhain mit seinem roten Ford Ranger die Landesstraße von Löhlbach in Fahrtrichtung Haina. Angehängt hatte der Mann einen Pferdeanhänger, der Gott sei Dank leer war. Auf regennasser Fahrbahn geriet das Gespann ins Schleudern, beim Gegenlenken knickte der Hänger ein und schleuderte den Pick-up um die eigene Achse. Im Graben kam das Gespann zum Stehen. Dabei zog sich der Mann aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf schwere Verletzungen zu.
Der Fahrer wurde mit einem RTW ins Uniklinikum Marburg gebracht. Laut Polizei stand er unter Alkoholeinwirkung. Die Feuerwehren Löhlbach und Haina waren vor Ort und reinigten die Unfallstelle. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 5300 Euro.
KORBACH. Am 2. Januar 2024 hat sich erneut eine Unfallflucht auf der Landesstraße 3083 ereignet - die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 16.30 Uhr befuhr ein 77-Jähriger aus der Gemeinde Diemelsee mit seinem Mercedes GLA die Strecke von Eppe in Richtung Goldhausen, als ihm ein Linienbus des NVV entgegenkam. Dieser geriet nach Angaben des Geschädigten auf dessen Fahrbahn, sodass die Fahrzeuge kollidierten. Nach der Kollision wendete der Senior - vom Linienbus fehlte allerdings jede Spur.
Den Sachschaden am Außenspiegel des GLA schätzen die Beamten der Polizeistation Korbach auf rund 300 Euro. Weitere Hinweise zum Verursacher werden unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegengenommen.
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ALLENDORF/EDER. Ein Mitbürger aus der Gemeinde Allendorf hat mutmaßlich mit seinem PKW einen Fußgänger in Rennertehausen angefahren und sich anschließend aus dem Staub gemacht.
Als am Dienstag die Meldung über einen verletzten Spaziergänger um 23.40 Uhr bei der Polizeistation Frankenberg einging, ahnten die Beamten nicht, dass der Verursacher bereits das Weite gesucht hatte. Bei der Anfahrt zur Unfallstelle im Bereich der Jahnstraße, etwa in Höhe des Schützenhauses, wurde über Funk mitgeteilt, dass das Verursacherfahrzeug, ein Ford Focus, die Unfallstelle verlassen habe. Umgehend wurde eine Ringfahndung ausgelöst, sodass eine Streifenwagenbesatzung den Fahrer, einen 47-Jährigen aus der Gemeinde Allendorf zeitnah festnehmen konnte.
Weil Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt nicht auszuschließen sind, musste der mutmaßliche Täter zur Blutentnahme antreten. Gegen den 47-Jährigen wird nun wegen unterlassener Hilfeleistung, Fahrerflucht und einer Trunkenheitsfahrt ermittelt. Den Führerschein des Mannes stellten die Beamten sicher. Am Fahrzeug selbst entstand ein Sachschaden von gut 1000 Euro.
Nach der medizinischen Erstversorgung des Verletzten musste der Fußgänger mit einem RTW ins Krankenhaus nach Frankenberg transportiert werden. Der Hund des Mannes blieb indes unverletzt.
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WALDECK. An Silvester und Neujahr wurden die Feuerwehren der Stadt Waldeck zu drei Einsätzen alarmiert. Den Beginn machte am Silvestermorgen eine Unterstützung des Rettungsdienstes in Höringhausen. Die Feuerwehr Höringhausen, der Einsatzleitwagen aus Sachsenhausen und die Korbacher Drehleiter wurden angefordert, um einen Patienten nach einem medizinischen Notfall schonend aus dem 1. Obergeschoss zu transportieren.
Als das neue Jahr gerade 35 Minuten alt war, brannte es auf einem Parkplatz eines ehemaligen Lebensmitteldiscounters in Sachsenhausen in einem Altkleidercontainer. Die erste Herausforderung war, an den Brand im Inneren des Containers zu gelangen. Hierfür kam der akkubetriebene Spreizer zum Einsatz, um das Schloss gewaltsam zu öffnen. Parallel dazu wurde als Alternativweg eine Löschlanze vorbereitet. Nachdem die Containertür geöffnet worden war, löschten die Einsatzkräfte mit der Schnellangriffseinrichtung unter Einsatz von 500 Litern Löschwasser die brennende Kleidung ab. Dafür wurde sie mit dem Dunghaken auseinandergezogen und abschließend mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend kümmerten die Einsatzkräfte sich noch um nachbrennende Feuerwerksbatterien auf dem Parkplatz.
Nur wenig später wurde die Stadtteilfeuerwehr Waldeck sowie Einsatzleitwagen und Wechselladerfahrzeug aus Sachsenhausen zu einem brennenden Holzschuppen in der Bahnhofstraße alarmiert. Der Holzschuppen befand sich unmittelbar neben einem Gebäude, weshalb ein schneller Löschangriff zur Verhinderung einer Brandausbreitung nötig war. Ein Trupp ging unter Atemschutz und mit einem Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Weitere Trupps bauten eine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz auf. Die Einsatzstelle wurde parallel dazu ausgeleuchtet.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um auch alle Glutnester abzulöschen, wurde das Brandgut auseinandergezogen. Die Wärmebildkamera bestätigte den Löscherfolg sowie den Erfolg, das angrenzende Gebäude erfolgreich geschützt zu haben. Noch an der Einsatzstelle kam das Einsatzstellenhygienekonzept vollständig zum Tragen, um die Atemschutzgeräteträger auch im Nachhinein vor den Folgen des giftigen Brandrauchs auf ihrer Kleidung zu schützen. Am Abrollbehälter Brand kleideten sich die Kräfte mit sauberer Kleidung neu ein, konnten sich reinigen und mit neuen Atemschutzgeräten ausstatten, um direkt wieder einsatzbereit zu sein.
BRILON. Die Feuerwehr Brilon wurde am frühen Neujahrsmorgen um 1.40 Uhr zum Brand einer Gartenhütte nach Rösenbeck alarmiert. An der Laurentiusstraße brannte eine Hütte zwischen Wohnhaus und Garage in voller Ausdehnung. Die Bewohner hatten das Feuer selbst bemerkt und das Haus vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.
Zwei Trupps gingen sofort unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit zwei Strahlrohren vor und konnten durch den schnellen und gezielten Einsatz ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude verhindern. Da das Wohnhaus im Untergeschoss verraucht war, erkundete ein Trupp unter Atemschutz mit der Wärmbildkamera die Wohnung im Kellergeschoss. Dort wurde kein Feuer festgestellt.
Durch den eingedrungenen Brandrauch ist die Kellerwohnung nicht mehr bewohnbar. Das Gebäude wurde abschließend mit einem Lüfter belüftet.
Personen kamen nicht zu Schaden. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppen Rösenbeck, Thülen, Madfeld und Alme waren mit 30 Feuerwehrkräften rund 90 Minuten lang im Einsatz.
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GEMÜNDEN/WOHRA. Am 1. Januar des neuen Jahres rückten die Feuerwehren Gemünden, Sehlen, Grüsen und Schiffelbach zu einem Brand der Kategorie F2 aus. Nach Angaben eines Anrufers bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg sollte in der Katzbachstraße eine Wohnung brennen.
Bereits bei der Anfahrt stieg dichter schwarzer Rauch sichtbar aus einem Innenhof auf. Einsatzleiter Thomas Weber ließ bei Eintreffen zwei Trupps unter Atemschutz einen schnellen Löschangriff starten. Gerümpel, Müllsäcke und einige Fahrräder in einem etwa 30 Quadratmeter großen Innenhof hatte sich aus ungeklärter Ursache entzündet und standen in Vollbrand.
Weil aus einem angrenzenden Haus einige Bewohner den Löscharbeiten zuschauten, der Rauch aber genau in diese Fenster zog, musste sich ein weiterer Trupp unter Atemschutz der Menschenrettung widmen. Die Bewohner, darunter einige Kinder, wurden in angrenzende Räume gebracht, die Fenster geschlossen und so die Sicherheit der Bewohner gewährleistet. Inzwischen hatte sich das Feuer zum Dach vorgearbeitet, das erschwerte die Brandbekämpfung, weil die Dachhaut immer wieder Feuer fing. Auch ein angrenzender Öltank bereitete der Feuerwehr Sorgen - mit vereinten Kräften konnte ein Durchschlagen der Flammen verhindert werden. Schlussendlich meldete der Einsatzleiter nach zwei Stunden "Feuer aus". Wie das Feuer entstanden ist, steht nicht fest.
GIEßEN. Am Dienstag, (2. Januar) kam es gegen 1.16 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3.
Nach bisherigen Ermittlungen befuhr ein 20-Jähriger aus Amöneburg, mit seinem 19-jährigen Beifahrer aus dem Ebsdorfer Grund, die B 3 von Gießen kommend in Richtung Marburg. In Höhe der Anschlussstelle Roth verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Volkswagen. Der Golf stieß zunächst gegen die Mittelleitplanke und prallte zurück an den rechtsseitigen Hang, wo er sich mehrfach überschlug. Der Pkw kam dann auf der Fahrbahn, auf der rechten Spur zum Stillstand.
Vermutlich wurde der Fahrzeugführer aus dem Auto geschleudert und auf der Fahrbahn von einem in gleicher Richtung fahrenden Sattelzug erfasst. Der PKW-Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Beifahrer konnte von der Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Die Fahrbahn in Richtung Marburg musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Sachschaden wird derzeit mit 4.200 Euro beziffert. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger beauftragt. (ots/r)
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FRANKENBERG. Nicht angepasste Geschwindigkeit führte am Neujahrsabend zu einem Alleinunfall auf der Ruhrstraße - der Schaden beträgt mindestens 12.250 Euro.
Ereignet hat sich der Unfall am 1. Januar 2024, als ein 21-Jähriger mit seinem Ford die Landesstraße 3073 von Somplar in Richtung Frankenberg befuhr. Gegen 19.40 Uhr kam der Frankenberger mit seinem Focus in einer leichten Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn von der Idealspur ab, überfuhr einen Leitpfosten und pflügte sich im Flutgraben etwa 50 Meter vorwärts. Dabei setzte der Pkw mehrfach auf. Der Unterboden und die Front des grauen Wagens wurden erheblich beschädigt. Auf 12.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden am Pkw.
Ersthelfer kümmerten sich um den verletzten Fahrer, sodass eine RTW-Besatzung den jungen Mann nach Frankenberg ins Krankenhaus transportierte. Ebenfalls im Einsatz war die Straßenmeisterei, die mit großem Aufwand die Straße reinigen musste.
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DAUTPHETAL. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am frühen Sonntagmorgen zwischen den Ortschaften Hommertshausen und Mornshausen.
Ein 28-Jähriger aus Dautphetal befuhr mit seinem Pkw am Sonntag, (31. Dezember), gegen 5 Uhr eine Nebenstraße zwischen Ortschaften Hommertshausen und Mornshausen. Aus derzeit ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug nach links von dem geteerten Feldweg ab, durchbrach den Gitterstabzaun des angrenzenden Friedhofs und kollidierte dort mit einem Baum. Dabei fing der Pkw Feuer.
Der Fahrzeugführer erlitt durch den Unfall und das Brandgeschehen tödliche Verletzungen und verstarb noch im Fahrzeug. Neben der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme wurde seitens der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger für Unfallursachenermittlungen mit der Untersuchung des Unfallgeschehens beauftragt. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Polizei, inkl. eines Polizeihubschraubers waren im Einsatz. Der Gesamtschaden wird momentan auf 10.000 Euro geschätzt.
Sollten Zeugen das Unfallgeschehen beobachtet haben, so werden sie gebeten, sich bei der Polizei in Biedenkopf unter der Rufnummer 06461/92950) zu melden.
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