BATTENBERG. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Sonntag (26. April 2026) gegen 1.56 Uhr auf der Bundesstraße B 252 zwischen der Anschlussstelle Wetter und dem Kreisverkehr Goßfelden.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 18-Jähriger aus Fronhausen mit seinem Opel die Bundesstraße von Wetter kommend in Richtung Goßfelden. Im Fahrzeug befanden sich noch ein 19-jähriger Beifahrer aus Weimar und ein 18-jähriger Fondinsasse ebenfalls aus Weimar. Der Pkw kam im Bereich der Unfallstelle aus derzeit ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, überquerte die beiden Fahrspuren der Gegenfahrbahn, überschlug sich, kollidierte an der Leitplanke der Gegenfahrbahn und kam zum Stillstand.
Das Trümmerfeld zog sich über mehrere hundert Meter. Der 18-jährige Fondinsasse wurde infolge des Unfallgeschehens aus dem Fahrzeug geschleudert. Er wurde unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus eingeliefert. Hier erlag er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen und verstarb. Der Opelfahrer und der Beifahrer wurden schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert und aufgenommen.
Zunächst wurden Hinweise auf eine mögliche weitere Person im Unfallfahrzeug bekannt. Intensive Suchmaßnahmen und Ermittlungen führten jedoch nicht zum Auffinden weiterer Unfallbeteiligter. Zahlreiche Einsatzkräfte der Hilfs- und Rettungsdienste sowie der Polizei waren im Einsatz. Die Bundesstraße 252 musste im betroffenen Bereich für fünf Stunden voll gesperrt werden. An dem Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Neben der polizeilichen Unfallaufnahme wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger für Unfallursachenermittlung mit der Untersuchung des Unfallgeschehens beauftragt. Sollten Zeugen den Verkehrsunfall beobachtet haben, so werden sie gebeten sich bei der Polizeistation in Marburg unter der Rufnummer (06421/406-0) zu melden.
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BAD AROLSEN. In Bad Arolsen wurde ein Gartenzaun angefahren - das Verursacherfahrzeug könnte ein Mercedes Sprinter sein.
Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, hat sich am Freitag (24. April) ein Verkehrsteilnehmer aus dem Staub gemacht. Wie die Polizei mitteilt, liegt der Tatzeitraum zwischen 15.45 und 17.30 Uhr. Im genannten Zeitraum hat der Verursacher vermutlich beim Rangieren den Gartenzaun in Höhe der Hausnummer 17 a beschädigt. Aufgefundene Fahrzeugteile deuten auf einen Mercedes Sprinter hin. Da sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, geht die Polizei von einer Verkehrsunfallflucht aus.
Hinweise nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/979958 entgegen.
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FRANKENBERG. Derzeit häufen sich die Straftaten im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ursächlich für den Anstieg sind sogenannte Verkehrsunfallfluchten.
So auch am Freitag (24. April) in der Rosenthaler Straße 9 in Frankenberg, im Kreuzungsbereich zum Osterweg. Dort hatte eine Verkehrsteilnehmerin um 17.30 Uhr ihren schwarzen Hyundai am rechten Fahrbahnrand geparkt. Bei ihrer Rückkehr zum PKW um 21.55 Uhr stellte sie einen abgefahrenen Außenspiegel an der linken Fahrzeugseite fest. Die hinzugerufene Polizei geht davon aus, dass der unbekannte Unfallverursacher mit seinem Fahrzeug in Richtung Bundesstraße (B253) unterwegs war.
Hinweise zum Fluchtfahrzeug oder zum Unfallverursacher nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.
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BURGWALD. Erneut hat sich ein schwerer Verkehrsunfall im Landkreis Waldeck-Frankenberg ereignet. Ein Motorradfahrer aus Burgwald konnte mit seiner 900-er Honda nicht mehr ausweichen, der 39-Jährige wurde schwer verletzt.
Insgesamt waren an dem Unfallgeschehen zwei PKW und ein Motorrad beteiligt. Nach derzeitiger Kenntnislage befuhr ein ukrainischer Staatsbürger (26) am Donnerstag (23. April) mit seinem grauen Touran die Kreisstraße 117 von Burgwald gegen 16.50 in Richtung Wiesenfeld. Ihm folgte mit einem schwarzen Hyundai (MR) eine 34-Jährige aus Marburg-Biedenkopf. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam der Volkswagen von der eigenen Fahrspur ab und geriet in den Gegenverkehr. Es kam zur Kollision mit dem Wiesenfelder, der mit seiner Honda zunächst gegen die Leitplanke geschleudert und zurück auf die Fahrbahn katapultiert wurde.
Um das Unglück komplett zu machen, stieß auch der schwarze Hyundai mit Marburger Kennzeichen gegen das Motorrad und den Biker. Mit schweren Verletzungen musste der Hondafahrer ins Krankenhaus transportiert werden. Da in diesem Teilstück eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlaubt ist, muss der Bad Arolser mit einer Anzeige rechnen. Die Firma AVAS war vor Ort und schleppte die beschädigten Fahrzeuge ab.
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KASSEL. Die Unit-Dose-Versorgung ist ein neues System der Krankenhausapotheke des Klinikums Kassel, das zur individuellen Arzneimittelversorgung für Patienten eingesetzt wird. Das Verfahren verbessert die Arzneimitteltherapiesicherheit erheblich, entlastet das Pflegepersonal und stärkt die direkte Patientenversorgung.
Von der Verordnung bis ans Bett – der neue Prozess im Überblick
Grundlage des neuen Versorgungswegs ist die digitale ärztliche Verordnung. Die Stationsapotheker*innen prüfen jede Verordnung pharmazeutisch und optimieren sie gemeinsam mit dem ärztlichen Personal. Anschließend verpackt ein Unit-Dose-Automat im neu eingerichteten Herstellungsraum der Krankenhausapotheke Tabletten und Kapseln unter kontrollierten Bedingungen in kleine, patientenindividuelle Beutel. Jeder Beutel trägt die Patientendaten, die Arzneimittelbezeichnung sowie Einnahmehinweise. Ein spezielles Prüfgerät kontrolliert die Beutel visuell, bevor sie auf Station geliefert und durch das Pflegepersonal an die Patient*innen ausgegeben werden. „Bereits seit vielen Jahren unterstützt das Team der Krankenhausapotheke im Klinikum Kassel die Patienten- und Arzneimitteltherapiesicherheit. Ziel ist ein geschlossener und transparenter Medikationsprozess, der von der Aufnahme bis zur Entlassung eine optimale Arzneimittelversorgung sicherstellt“, so Sandy Strödter vom Leitungsteam der Krankenhausapotheke.
Konkrete Vorteile der neuen Technik
Das neue Verfahren entlastet das Pflegepersonal spürbar. Das zeitaufwändige manuelle Stellen und die Vorratshaltung von Medikamenten entfallen auf den Stationen. Die gewonnene Zeit setzen die Pflegekräfte direkt für die Patientenversorgung ein. Für die Patient*innen ist darüber hinaus die eindeutige Beschriftung der Beutel, die sie über ihre Arzneimittel und die korrekte Einnahme informiert, eine unmittelbare Verbesserung. Über einen QR-Code auf dem Beutel rufen sie zusätzlich die digitale Packungsbeilage mit weiterführenden Informationen ab. Zukünftig wird ein digitaler Scanprozess am Patientenbett die Arzneimittelgabe lückenlos in der Patientenakte dokumentieren und so die Patienten- und Arzneimitteltherapiesicherheit weiter erhöhen.
Schrittweiser Ausbau – zunächst eine Teststation
Das Klinikum Kassel startet die Unit-Dose-Versorgung auf einer Teststation und weitet das System anschließend schrittweise auf weitere Stationen aus. Perspektivisch soll auch das Krankenhaus Bad Arolsen in die Unit Dose-Versorgung eingeschlossen werden. Mit diesem Schritt verstärkt die Gesundheit Nordhessen (GNH) ihr Engagement für eine patientenorientierte, sichere und zukunftsfähige Versorgung. Das Projekt fördern der Bund, das Land Hessen und die Europäische Union im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG). Weitere Informationen zur Krankenhausapotheke des Klinikums Kassel sehen Sie auf der Website: https://www.gesundheit-nordhessen.de/krankenhausapotheke/
Info:
Die Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) ist ein regionaler Gesundheitskonzern, der in Nordhessen ein breites medizinisches Leistungsspektrum von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin bietet. Mittelpunkt der GNH ist das Klinikum Kassel als Maximalversorger und größtes kommunales Krankenhaus Hessens sowie akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg. Im Umland bietet das Krankenhaus Bad Arolsen eine spezialisierte internistische sowie geriatrische Therapie an. Dazu kommen das medizinische Versorgungszentrum mit vielen Fachgebieten und Standorten in Nordhessen, das Reha-Zentrum mit Angeboten der ambulanten Rehabilitation in Kassel und das Medizin-Studienangebot der Kassel School of Medicine sowie die Servicegesellschaft ökomed. Die Krankenhäuser der GNH versorgen jährlich über 52.000 stationäre Patient*innen bei einer Kapazität von über 1200 Betten. Mehr als 110.000 Menschen werden ambulant behandelt. Mit rund 5000 Mitarbeitenden und über 440 Ausbildungsplätzen gehört die GNH zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region. In einem wachsenden Netzwerk mit vielen Partnern bildet das Team der Gesundheit Nordhessen den zentralen Akteur für die medizinische Versorgung in der Region – mit Kopf, Herz und Hand.
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KORBACH. Am Donnerstag ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht im Gegenverkehr in Korbach. Tatort ist die Louis-Peter-Straße, den Zeitraum gibt die Polizei mit 9.20 Uhr an.
Nach Polizeiangaben befuhr der Geschädigte mit seinem PKW die Louis-Peter-Straße in Richtung Medebacher Landstraße. In Höhe der Hausnummer 24 kam dem Korbacher ein dunkelgrüner VW (T5 oder T6) entgegen. Es kam zur seitlichen Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei zumindest der linke Außenspiegel des Geschädigten abgefahren wurde. Ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern, setzte der unbekannte Fahrzeugführer seine Fahrt in Richtung Briloner Landstraße fort, während der 49-Jährige seinen PKW unverzüglich stoppte, um die Sache zu regeln. Nach Angaben der Polizei ist ein Schaden von 300 Euro entstanden.
Hinweise zum Tatfahrzeug oder zum Fahrer nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.
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FRANKENBERG. Seiner Verantwortung durch Flucht entzogen, hat sich ein unbekannter Verkehrsteilnehmer am 22. April in Frankenberg.
Nach derzeitiger Lage hatte eine Frau ihren weißen VW-Golf am Mittwoch gegen 16.30 Uhr auf dem Herkules-Parkplatz an der Röddenauer Straße abgestellt, um Einkäufe zu erledigen. Etwa 45 Minuten später kehrte die VW-Fahrerin zu ihrem PKW zurück und erkannte an der Fahrerseite tiefe Dellen und Kratzspuren (Fahrertür und hintere Tür). Umgehend zeigte sie die Beschädigung bei der Polizei an. Wie hoch die Reparaturkosten an dem im Landkreis Marburg-Biedenkopf (MR) zugelassenen Golf sind, konnte noch nicht ermittelt werden. Die Polizei vermutet, dass es beim Rangieren auf dem Parkplatz zu dem Rempler gekommen ist.
Hinweise zur Unfallflucht nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.
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ALLENDORF. Tragisch endete am heutigen Freitag eine Motorradtour im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Um die Mittagszeit wurden die Feuerwehren zur B 236 in Höhe der Ortschaft Osterfeld alarmiert. Im Einsatz sind die Feuerwehren Allendorf, Osterfeld und Haine, mehrere RTW, Notärzte und Polizeikräfte aus Frankenberg. Nach ersten Informationen kam es zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und zwei PKW. Aufgrund der Schwere der Verletzungen verstarb der Motorradfahrer an der Unfallstelle. Der Fahrer eines PKWs musste verletzt ins Krankenhaus transportiert werden.
Für mehrere Stunden bleibt die Straße gesperrt. Die Polizei bittet sämtliche Verkehrsteilnehmer, geeignete Umleitungen zu nutzen. Ein Gutachter wurde eingeschaltet, hieß es aus Polizeikreisen.
Hier gehts zum Folgeartikel mit Fotostrecke (bitte Klicken)
BAD WILDUNGEN. Am Montag, dem 13. April haben Dr. med. Ulf Jonas und Prof. Dr. med. Oliver Rick vom Lions Club Bad Wildungen der Feuerwehr Bad Wildungen einen AED (Automatisierter externer Defibrillator) in Wert von 1700 Euro übergeben.
Die Anwesenden von Vorstand und Wehrführung bedankten sich herzlich für die Spende dieses AED's. Wehrführer Alexander Conradi erklärte allen anwesenden Personen nochmals die Wichtigkeit des AED's und die erforderlichen Sofortmaßnahmen, die mit dem Gerät eingeleitet werden können. In Zukunft wird dieser auf dem ersten Löschgruppenfahrzeug mitgeführt und ist somit an allen Einsatzstellen immer dabei, um im Notfall die nötige schnelle Hilfe zu Leisten.
Danke an den Lions Club Bad Wildungen für diese wertvolle Unterstützung unserer Arbeit und für ein Stück mehr Sicherheit in Bad Wildungen. Im Anschluss an die Übergabe erhielten die Gäste eine Führung durch den Feuerwehrstützpunkt.
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WILLINGEN. Erneut haben dreiste Gauner einen Senior betrogen und eine größere Summe Bargeld und Gold ergaunert. Einer der Täter hatte sich am Telefon als Kriminalbeamter vorgestellt und dem angerufenen Senior vorgegaukelt, dass sein Vermögen in Gefahr sei und daher die Einbruchssicherheit am Wohnhaus überprüft werden müsse. Ein angeblicher Kriminalbeamter erschien am Haus, überprüfte vermeintlich die Sicherheit und nahm eine größere Summe Bargeld und Gold mit, um dieses angeblich auch zu überprüfen. Die Polizei bittet um Hinweise zum Gelabholer, warnt erneut vor dieser miesen Masche und gibt Hinweise, wie man sich schützen kann.
Am Dienstag, 21. April, gegen 16.00 Uhr, erhielt der Schwalefelder Senior zunächst einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters seines Geldinstitutes. Dieser sprach von einer verdächtigen Überweisung auf dem Konto des Seniors im Zusammenhang mit einer angeblichen Bestellung. Der Senior glaubte dem Betrüger nicht und legte auf. Etwa eine halbe Stunde später folgte der zweite Anruf, diesmal stellte sich der Anrufer als Kriminalpolizist aus Korbach vor. Er erzählte die schon bekannte Lügengeschichte, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruchsdiebstahl gekommen sei und man bereits einen Täter festgenommen habe. Bei diesem habe man eine Liste mit Namen und Adresse sichergestellt, auf der auch der Name des Seniors stehe. Er sei gefährdet, daher müsse man sein Haus auf Einbruchssicherheit prüfen. Am Telefon wurde er bereits nach Wertsachen ausgefragt. Der angebliche Kriminalpolizist kündigte an, dass ein Kollege von ihm zu dem Senior kommen wird, dafür wurde ein Passwort vereinbart. Kurze Zeit später erschien der angebliche Kriminalpolizist, nannte das mit den Betrügern vorher vereinbarte Passwort und tat so, als ob er die Einbruchssicherheit überprüfen würde.
Auf die erneute Frage nach Wertsachen zeigte der Senior sein Geld und Gold. Dieses nahm der Betrüger an sich und erklärte, dass die Polizei dies überprüfen und dafür mitnehmen müsse. Ein weiterer Betrüger hatte während dieser Zeit den Senior am Telefon unter Druck gesetzt und das Vorgehen der angeblichen Polizei erläutert. Erst als der falsche Polizist nicht, wie vereinbart, nach einiger Zeit zurückkehrte, schöpfte der Senior Verdacht und verständigte die richtige Polizei. Ihm entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.
Von dem Täter, der die Wertsachen abholte, liegt bisher folgende Beschreibung vor: Etwa 20 bis 25 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß, gepflegte Erscheinung, kurze, dunkle Haare, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit Jeans und dunkler Weste.
Die EG SÄM der Kasseler Kriminalpolizei hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Wer am Dienstag, 21. April, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in Schwalefeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
An dem Dienstag wurden der Polizei Korbach zahlreiche weitere Betrugsversuche am Telefon gemeldet. Während die Betrüger am Morgen überwiegend Bürger aus Korbach anriefen, waren sie nachmittags im Raum Willingen aktiv. In den meisten Fällen schilderten die Betrüger die Lügengeschichte, dass Einbrecher in den jeweiligen Regionen unterwegs seien. Die Polizei habe einen Täter festnehmen können und bei diesem die Adresse des Angerufenen gefunden, sodass man davon ausgehe, dass der Angerufenen das nächste Opfer der Einbrecher werde. Man müsse die Wertsachen in Sicherheit bringen. Außer dem Senior aus Schwalefeld erkannten alle angerufenen Bürger die betrügerischen Anrufe, sie legten auf und informierten die richtige Polizei.
Da davon auszugehen, dass die Kriminellen auch zukünftig mit ihren verschiedenen Betrugsmaschen am Telefon versuchen, die Bürger um ihre Ersparnisse zu bringen, gibt die Polizei die folgenden Tipps:
Seien Sie misstrauisch: Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen, Vertrauenspersonen und der örtlichen Polizei.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen oder einschüchtern. Legen Sie einfach auf. Auch wenn Sie im Display die "110" oder eine Telefonnummer mit einer ihnen bekannten Vorwahl sehen: Das sogenannte "Call-ID-Spoofing" erlaubt es Kriminellen, die eigene Rufnummernanzeige zu ändern und statt der Originalrufnummer eine beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen. Kriminelle nutzen diese Möglichkeit nicht nur, um ihre Identität zu verschleiern, sondern auch um gezielt bei ihrem Gesprächspartner den Eindruck zu erwecken, es handele sich um einen Anruf der Polizei oder einer anderen Behörde.
Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie schon Opfer geworden sind. WICHTIG: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst nach einigen Minuten die 110. Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche. (ots/r)
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