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BÖMIGHAUSEN. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend auf der B251 in Bömighausen. Notarztwagenbesatzung und die Crew des Gießener Rettungshubschraubers mussten ihre Reanimationsversuche ohne Erfolg einstellen. Ein Radfahrer ist bei dem schweren Unfall gestern Abend ums Leben gekommen.

Wie die Polizei vor Ort berichtete, war eine 23-jährige Frau aus Brilon mit ihrem VW auf der B251 von Korbach kommend unterwegs, als in der Gemarkung Bömighausen nach Zeugenaussagen plötzlich von links aus einem steilen Weg in einem Wohngebiet ein Radfahrer auf die Straße fuhr, ohne dabei auf den fließenden Verkehr zu achten. Es kam zum Zusammenstoß mit dem VW, in den der Radfahrer seitlich prallte. Der 30-jährige Willinger sei dann über das Dach des Wagens geflogen und auf der Bundesstraße aufgeprallt.

Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen brachten leider keinen Erfolg mehr. Der junge Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Wie die Polizei mitteilte, hat der Radfahrer beim Unfall keinen Helm getragen. Nach derzeitigem Stand sind die schweren Kopfverletzungen todesursächlich gewesen.

Die junge Frau aus Brilon überstand den Unfall zumindest körperlich unverletzt, stand aber unter Schock. Ihr Pkw wurde auf der Beifahrerseite erheblich beschädigt, die Airbags lösten aus.

Vor Ort kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zum Einsatz, der mit der Rekonstruktion des Unfalles beauftragt wurde. Bis spät in die Nacht hinein blieb die B 251 voll gesperrt, der Verkehr wurde durch die Feuerwehr umgeleitet. Außerdem leuchteten die Kameraden die Unglücksstelle aus und waren so bei der Spurensicherung behilflich.

Beide Unfallfahrzeuge wurden durch die Polizei sichergestellt.

Publiziert in Feuerwehr

BRILON-WALD. Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten kam es in der Nacht zu heute auf der Korbacher Straße in Brilon-Wald. Insgesamt sechs Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Ein vermutlich betrunkener Autofahrer aus dem Kreis Paderborn hat den Unfall verursacht und ein mit fünf Personen besetztes Fahrzeug von der Straße katapultiert.

Wie die Polizei mitteilte, war der 32-jährige Paderborner von Willingen in Richtung Brilon-Wald unterwegs und dabei vermutlich deutlich zu schnell gefahren. Einige Zeit vorher war ein 25-jähriger Winterberger mit seinem weißen Kleinwagen, in dem er noch vier Mitfahrer hatte, aus Richtung Elleringhausen/Feuereiche von der Landstraße 643 auf die B251 in Richtung Brilon-Wald eingebogen. Als er dort schon einige Zeit unterwegs war, fuhr der Paderborner unmittelbar nach der Einmündung nach Elleringhausen mit hoher Geschwindigkeit auf das vorausfahrende Fahrzeug des Winterbergers auf. Dabei war der Aufprall so heftig, dass der weiße Wagen sich überschlug und auf dem Dach am Randstreifen zum Liegen kam. Der Fahrer dieses Wagens wurde schwer verletzt, drei seiner vier Mitfahrer ebenfalls schwer, ein weiterer leicht. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls leicht verletzt. Die vier Mitfahrer im weißen Fahrzeug des Winterbergers waren allesamt junge Menschen im Alter von 19 bis 26 Jahren aus dem Raum Winterberg, einer aus Bad Berleburg.

Die Feuerwehren aus Brilon und Hoppecke waren vor Ort im Einsatz, um die Einsatzstelle auf der Korbacher Straße auszuleuchten, den Brandschutz sicherzustellen und bei den Aufräumarbeiten behilflich zu sein. Erste Meldungen, nach denen Menschen eingeklemmt sein sollten, bestätigten sich zum Glück nicht.

Der schwarze Wagen des Paderborners drehte sich um 180 Grad und kam auf dem Randstreifen in Gegenrichtung zum Stehen.

Vor Ort waren zwei Notärzte und mehrere Rettungswagen aus dem Kreis Soest, dem Hochsauerlandkreis und dem Landkreis-Waldeck Frankenberg im Einsatz. Die Polizei sperrte die Korbacher Straße im Bereich der Unfallstelle komplett, um die Beweise und Spuren vor Ort zu sichern und die Unfallstelle auszumessen. Bis spät in die Nacht waren die Beamten mit der Benachrichtigung der Angehörigen der Unfallopfer befasst.

Dem Paderborner Unfallverursacher wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

WILLINGEN/BRILON-WALD. Nach dem Vorführungstermin des Täters, der gestern Nachmittag sein Fahrzeug absichtlich in den Gegenverkehr gelenkt hat, hat die Staatsanwaltschaft im bereits angekündigten erneuten Telefonat neue erschütternde Details bekannt gegeben.

„Der hat uns gesehen und sofort auf uns zu gelenkt“, hatten die schwer Verletzte Frau und ihr neuer Lebensgefährte in der Vernehmung bei den Ermittlungsbehörden – soweit diese bereits möglich war – berichtet.

„Der Verursacher und die Frau im zweiten Pkw sind miteinander verheiratet. Der Verursacher ist der verlassene Ehemann der Geschädigten“, erklärte Staatsanwalt Klaus Neulken.

Besonders perfide die Vorgehensweise des 52-jährigen Briloners: „Die Frau hatte das gemeinsame Kind gemeinsam mit ihrem neuen Lebensgefährten nach Willingen zum Sport gefahren und dabei hat der verlassene Ehemann sie bereits an dieser Stelle gesehen. Etwa eine Stunde später, als das Kind wieder vom Sport abgeholt wurde, ist der Mann in den Pkw der Ehefrau und des neuen Lebensgefährten gefahren“, berichtet der Staatsanwalt. Ob der Mann die Sportzeiten seines Kindes noch kannte und daher genau wusste, wann der Wagen wieder zurück fahren würde, werden weitere Ermittlungen zeigen. Bereits im Vorfeld habe der Täter Morddrohungen gegen seine Frau geäußert.

„Hier liegt das Mordmerkmal der Heimtücke vor“, erklärt Staatsanwalt Klaus Neulken: „Sie denken an nichts Böses, fahren über die Bundesstraße und plötzlich lenkt ein Pkw-Fahrer absichtlich in sie hinein, um sie umzubringen. Damit kann im Vorfeld niemand rechnen. Das ist, als würde Sie jemand in den Rücken schießen. Man ist völlig arg- und wehrlos“, schildert der Ermittler.

Nach dem folgenschweren Zusammenstoß, bei dem zunächst Lebensgefahr für die Frau bestanden hatte und auch das gemeinsame Kind der Frau und des Verursachers mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber nach Kassel geflogen wurde, hatten bis zum frühen Dienstagmorgen Ermittlungen und Beweissicherungen auf der B251 stattgefunden. Dabei wurde der Tatort großräumig und aufwendig ausgeleuchtet und aus vielen verschiedenen Positionen vermessen und fotografiert. Die Bundesstraße nach Willingen war dafür die gesamte Nacht komplett gesperrt. Das aus diesen Ergebnissen erstellte Unfallrekonstruktionsgutachten wird die weiteren Ermittlungen und Maßnahmen bestimmen.

Staatsanwalt Klaus Neulken hatte direkt Haftbefehl gegen den 52-jährigen Briloner beantragt. „Der Haftrichter hat dem Antrag stattgegeben und der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft“, erklärte der Staatsanwalt am Telefon.

Publiziert in HSK Polizei

WILLINGEN. Unverantwortlich hat ein 25-jähriger Mann aus Korbach gehandelt, als er am 26. Februar einen Rettungswagen überholte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 25-Jährige mit seinem schwarzen Audi A6 am Samstag gegen 20.40 Uhr die Bundesstraße 251 zwischen Usseln und Willingen. Scheinbar war dem Korbacher die Geschwindigkeit des vorausfahrenden RTWs nicht hoch genug, sodass er zum Überholen ansetzte. 

Noch während des Überholvorgangs näherte sich ein Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw auf der Gegenfahrbahn dem Audi. Um eine Kollision mit dem Entgegenkommenden zu vermeiden, lenkte er seinen Audi nach rechts und kollidierte mit dem RTW. Es blieb bei Sachschäden, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt.

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Montag, 24 Januar 2022 17:14

Unfall zwischen Freienhagen und Ippinghausen

FREIENHAGEN/IPPINGHAUSEN. An der Kreisgrenze zwischen Waldeck-Frankenberg und Kassel hat sich am 24. Januar ein Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr ereignet - während einer der Kontrahenten vorschriftsmäßig anhielt, um den Schaden zu regulieren, suchte der Fahrer des Pritschenwagens sein Heil in der Flucht.

Wie die Beamten der Polizeistation Wolfhagen mitteilen, ereignete sich der Spiegelunfall auf der Bundesstraße 251 gegen 6.45 Uhr im Nahbereich der Einfahrt zu Gut Höhnscheid. Zum angegebenen Zeitpunkt war der Fahrer mit seinem weißen VW-Crafter von Freienhagen kommend in Richtung Ippinghausen unterwegs, als ihm ein Pritschenwagen entgegenkam. Als beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe waren, zersplitterten die linken Spiegel.

Vom Fluchtfahrzeug ist nur bekannt, dass es sich um einen Pritschenwagen handeln soll. Hinweise nimmt die Polizeistation Wolfhagen unter der Rufnummer 05692/98290 oder die Kollegen in Korbach, unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 05 Dezember 2021 08:40

Senior baut Unfall in Netze

WALDECK. Im Waldecker Ortsteil Netze hat sich am Freitagabend ein Verkehrsunfall ereignet - vorangegangen war der Anruf eines Verkehrsteilnehmers bei der Polizei, der einen silbergrauen Renault Clio mit auffälliger Fahrweise gemeldet hatte.

Direkt nach dem Anruf nahm eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach Fahrt auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Gegen 19.40 Uhr, also nur etwa 15 Minuten nach dem Hinweis traf die Streife in Netze am Abzweig nach Naumburg ein. Dort waren zwei Personenkraftwagen kollidiert, allerdings konnten sich die Beamten anfänglich keinen Reim zum Unfallgeschehen machen.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme kam dann aber doch Licht ins Dunkel. Zunächst wurde der 93-jährige Unfallverursacher betreut und die verfahrene Situation protokolliert. Zeugen gaben an, dass der silbergraue Clio, der von dem 93-jährigen Mann aus Korbach von Sachsenhausen kommend, in Richtung Bad Wildungen gesteuert wurde, kurz hinter Netze gedreht haben muss, um den Rückweg in Richtung einzuschlagen.

Im gleichen Zeitraum befuhr ein Mann (58) aus Naumburg mit seinem blauen Skoda Fabia die Bundesstraße 251 von Sachsenhausen kommend, um nach links in Richtung Naumburg abzubiegen. Dazu sollte es nicht mehr kommen. Nachdem der Naumburger sich links eingeordnet hatte, kam ihm der silbergraue Renault entgegen, verließ die eigene Fahrspur und prallte mit der linken Seite in den stehenden Fabia. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf 7500 Euro.

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Publiziert in Polizei
Montag, 25 Oktober 2021 12:35

Blitzer auf der Bundesstraße 251

WALDECK-FRANKENBERG. Aktuelle Geschwindigkeitsmessungen werden von unseren Lesern im Landkreis Waldeck-Frankenberg gemeldet.

Derzeit geht es Rasern auf der Bundesstraße 251 zwischen den Waldecker Ortsteilen Sachsenhausen und Freienhagen an den Geldbeutel. Gemessen wird in einem Waldstück aus einem silbergrauen Vito heraus in Fahrtrichtung Freienhagen in Höhe eines Parkplatzes.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten, auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

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Publiziert in Blitzer
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Freitag, 10 September 2021 15:56

Unfall nach riskantem Überholmanöver

KORBACH. Nicht angepasste Geschwindigkeit und Mut zum Risiko führten am Freitagmittag zu einem Unfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Meingeringhausen und Korbach - eine Frau (37) aus Korbach wurde dabei verletzt und musste ins Krankenhaus transportiert werden.

Nach ersten Angaben an der Unfallstelle befuhr ein 36 Jahre alter Mann eines Opel-Transporters mit Aschaffenbuger Kennzeichen (AB) die Bundesstraße 251 von Meineringhausen in Richtung Korbach. Gegen 12 Uhr überholte der Fahrer des Transporters ein vor ihm fahrendes Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit. Weil im selben Augenblick zwei Pkw auf der Gegenfahrbahn aus Richtung Korbach entgegenkamen, lenkte der Fahrer seinen Transporter nach rechts, plättete einen Leitpfosten, durchfuhr dabei einen Grünstreifen und kam nach etwa 100 Metern auf einer Wiese zum Stehen.   

Schlechter erging es der 37-jährigen Frau aus Korbach. Die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes war mit ihrem weißen Renault von Korbach in Richtung Meineringhausen unterwegs. Zum angegeben Zeitpunkt tauchte der Transporter auf ihrer Fahrspur auf - reflexartig legte die Frau eine Vollbremsung hin. Ein hinter ihr fahrender Mann (25) aus einem Korbacher Ortsteil erkannte die Situation zu spät, mit seinem weißen Audi prallte er ins Heck des Renault, sodass dieser in den Graben geschoben wurde.

Während der Unfallverursacher unverletzt seine Fahrt nach Aufnahme des Unfalls fortsetzen konnte, musste die Mitarbeiterin des Pflegedienstes mit Verletzungen ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert werden. Auch der 25-Jährige kam mit dem Schrecken davon. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme und den anschließenden Bergungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen. Herausragend hat sich ein Mitarbeiter der Energie-Waldeck-Frankenberg verhalten, er sicherte die Unfallstelle ab und versorgte die Ersthelfer mit Verbandsmaterial.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 am 10. September 2021.

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Publiziert in Polizei
Montag, 23 August 2021 18:31

Citroen auf B 251 verunglückt

WILLINGEN. Glimpflich ausgegangen ist am Montag ein Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 im Upland - Zunächst hieß es, zwei Personen seien verletzt worden.

Dies bestätigte sich allerdings nicht, wie die Polizei gegenüber unserer Redaktion auf Nachfrage mitteilte. Ereignet hatte sich der Unfall, gegen 12.15 Uhr zwischen den Ortschaften Usseln und Neerdar, etwa in Höhe der Ohlenbeck. Nach Informationen von Zeugen befuhr ein 18-Jähriger aus Allendorf (Eder) die Strecke Usseln in Richtung Neerdar. Vermutlich unterschätzte der Allendorfer die scharfe Linkskurve kurz vor dem Abzweig nach Welleringhausen. Der Fahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Wiesengrund.

Ersthelfer bemühten sich unmittelbar nach dem Unfall um die beiden Fahrzeuginsassen und alarmierten die Rettungsleitstelle. Daraufhin wurden zwei RTW an die Einsatzstelle beordert. Wie durch ein Wunder konnten Fahrer und Beifahrer das Auto unverletzt verlassen. Beamte der Polizeistation Korbach nahmen den Unfall auf und schätzen den Schaden auf 4000 Euro beim schwarzen Citroen und 100 Euro für den umgefahrenen Leitpfosten.

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BRILON. Die Feuerwehr Brilon wurde am Montagabend zu einem Verkehrsunfall auf der B 7 zwischen dem Kreisverkehr B 251 und dem Thülener Kreuz alarmiert. Dort war gegen 18.40 Uhr eine Pkw-Fahrerin in Fahrtrichtung Marsberg nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.

Sie touchierte eine Leitplanke und einen Baum. Bei dem Aufprall wurde die Ölwanne des Fahrzeuges beschädigt. Das auslaufende Motoröl wurde durch die Feuerwehr aufgefangen und die Unfallstelle gesichert. Die rund 150 m lange Ölspur musste durch eine Fachfirma aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt werden. Für die Unfallverursacherin war nach einer ersten Behandlung durch den Rettungsdienst keine Einlieferung ins Krankenhaus erforderlich. Zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis 20 Uhr im Einsatz.

Die B 7 wurde für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt. Zur Unfallursache und zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
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