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Dienstag, 03 August 2021 10:16

Kajütboot im Edersee gesunken

VÖHL/EDERSEE.  Am Sonntag, 01. August 2021 gegen 17.10 Uhr, wurde durch einen Zeugen die DLRG Rehbach informiert, dass ein Kajütboot am Steg in Asel-Süd untergegangen sei.

Die DLRG Rehbach und Fürstental erkundeten vor Ort und meldeten der Wasserschutzpolizei, dass keine Gewässerverunreinigung vorliegt, das Boot gegen Abtreiben am Steg gesichert ist und noch nicht völlig auf dem Grund des Sees aufliegt. Die Bergemaßnahmen wurden durch die Wasserschutzpolizei in Abstimmung mit dem Wasserschiffahrtsamt (WSA) für Montag 9.30 Uhr geplant. Das gesunkene Boot konnte mit einem Kran des Arbeitsschiffes des WSA gehoben werden. Nachdem das restliche Wasser aus dem Boot gepumpt worden war, wurde es zur nahe gelegenen Slipanlage der Fähre Asel-Süd transportiert und dort mit einem Trailer aus dem Wasser geborgen. Es kam zu keiner Gewässerverunreinigung.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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WALDECK/EDERSEE. Zu einem Unfall ausgerückt sind die Beamten aus Bad Wildungen am Freitagnachmittag - ein Hyundai war von der Straße abgekommen und in ein Geländer gekracht.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignet sich der Alleinunfall gegen 13.45 Uhr zwischen Terrassenhotel und Waldeck-West auf der Ederseerandstraße.  Zum angegebenen Zeitpunkt befuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Hyundai die Landesstraße 3086 von der Sperrmauer kommend in Richtung Nieder-Werbe. Nach eigener Aussage war Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr ursächlich für den Crash. 

Der in Felsberg wohnende Mann war in einer Kurvenkombination nach links von der Fahrbahn abgekommen, schleuderte mit dem Hyundai über den Radweg und schlug nach einer seitlichen Drehung in das Abgrenzungsgeländer zum Edersee ein. Unverletzt konnte der Fahrer seinen Pkw verlassen und die Polizei informieren. Die schätzt den Schaden am Hyundai mit HR-Kennzeichnen auf 5000 Euro. Rund 3000 Euro wird die Reparatur des Geländers kosten.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/MARBURG. Seine wertvolle Holzfracht hat am heutigen Montagvormittag der Fahrer (62) eines MAN verloren - nach Angaben an der Unfallstelle kann sich der 62-Jährige, der für ein Logistikunternehmen aus Bottendorf fährt, den Unfallhergang selbst nicht erklären. 

Anhand der Spurenlage war die weiße Zugmaschine mit Anhänger von Frankenberg kommend in Richtung Marburg unterwegs. In Höhe der Abfahrt Wehrda auf der Bundesstraße 3 (Stadtautobahn) sah der Fahrer im Seitenspiegel, dass sich der Hänger zur Seite neigte. Das Abbremsen begünstigte die Fliehkräfte, sodass der Hänger zur Seite kippte. Dabei wurde das Bodenunterteil einer Holzkonstruktion eines Fertighauses stark beschädigt. 

Mittels Spezialkran rückte das Bergungsunternehmen AVAS aus Frankenberg an, stellte den Hänger auf die Räder und verstaute die Ladung erneut auf der Ladefläche. Mit Spezialwerkzeug konnte die verbogene Deichsel des Hängers an Ort und Stelle gerichtet werden. Gegen 14 Uhr war die Arbeit erledigt. 

Polizei und Hessen Mobil waren ebenfalls von 11.30 Uhr bis 14 Uhr im Einsatz, danach wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Über die Höhe des Schadens liegen noch keine Informationen vor. Über die Dauer der Bergungsarbeiten war eine der beiden Fahrspuren in Richtung Marburg gesperrt. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 23. November 2020 auf der Bundesstraße 3.

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BAD WILDUNGEN. Nach langer Debatte, wer den Smart aus dem Steilhang im Sondertal herausholt und unzähligen Anfragen von Behörden auch bei überregionalen Bergungsfirmen, die alle den Auftrag ablehnten, sagte am Montag die Firma AVAS aus Frankenberg zu, den seit Samstagnacht (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) im Hang liegenden Smart zu bergen.

Mit drei Firmenfahrzeugen erreichte das Frankenberger Spezialunternehmen am Dienstag das Gelände direkt am Dr. Marc-Turm. Vorausgegangen war eine intensive Beratung über Bergungsmöglichkeiten mit der Stadt Bad Wildungen, der Polizei und der Bergwacht. Zunächst wollte man den Smart von unten über das Helenental aus dem Hang ziehen. Dieser Vorschlag wurde schnell zu den Akten gelegt, man entschied sich für eine Bergung oberhalb des Sondertals. 

Um 14 Uhr begann die Bergungsaktion mit dem Schwerlastkran. Zunächst wurde das Fahrzeug rückwärts an die Klippen gefahren, ausgerichtet und gegen Wegrutschen abgesichert. Maik Neuschäfer von der Firma AVAS und ein vierköpfiges Team der Wildunger Bergwacht unter der Leitung von Yannik Wagener waren bereit, den in etwa 70 Metern Tiefe liegenden Smart nach oben zu befördern. Während Maik Neuschäfer mit dem nötigen Equipment ausgerüstet wurde, darunter ein Brust- und ein Hüftgurt sowie ein Funkgerät und ein Helm, machte sich auch Ben Schwarz von der Bergwacht bereit für den Abstieg zum Fahrzeug.  

Gemeinsam stiegen Ben Schwarz und Maik Neuschäfer unter der ständigen Sicherung durch Leinen und zwei Bergführer zum Smart hinab, legten die Abschleppgurte beim Unfallfahrzeug an und hielten über Funk Kontakt zum Bergungsfahrzeug. Vier Beamte der Bad Wildunger Polizei sperrten den Gefahrenbereich vorsichtshalber weiträumig ab. Ralf Schmidt, der Geschäftsführer von AVAS koordinierte die Bergung ebenfalls über Funk. Mit dem Teleskoparm, der bis auf 31 Meter ausgefahren wurde, konnte der völlig demolierte Smart nach etwa drei Stunden aus dem Steilhang geholt und auf einen bereitgestellten Lkw abgeladen werden.  

Wie Ralf Schmidt gegenüber dem 112-magazin mitteilte, hätte die Bergungsaktion ohne Polizei und Bergwacht nicht durchgeführt werden können.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 24 September 2020 17:34

Paderborn: Spritzenanhänger mit Glyphosat umgekippt

PADERBORN. Am späten Mittwochabend ist auf der Wewerschen Straße in Paderborn-Wewer ein mit 3000 Liter Glyphosat befüllter Spritzenanhänger umgekippt.

Ein geringer Teil der Flüssigkeit lief dabei aus. Der 37-jährige Fahrer des Traktors, an dem der Anhänger befestigt war, hatte zuvor versucht von einem Feld auf die Straße aufzufahren. Die Wewersche Straße musste für die Dauer der Unfall- und Bergungsmaßnahmen für rund drei Stunden gesperrt werden.

Der Fahrer des Traktors blieb unverletzt. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 01 Juli 2020 07:10

Mit Rüstwagen Audi aus Teich gezogen

DIEMELSTADT-GASHOL. Vermutlich war die Handbremse an einem Audi nicht angezogen worden, wahrscheinlich wurde auch kein Gang eingelegt. Anders lässt sich die "Alleinfahrt" eines Audis auf abschüssiger Strecke in einen Teich nicht erklären.

Wie die Polizei auf Nachfrage von 112-magazin.de mitteilt, war der rote Audi in einem Carport eines Einfamilienhauses, zwischen Gashol und dem Trainingscamp Diemelstadt, in der Straße "Zur Helle" abgestellt worden. Die 28-jährige Halterin des Fahrzeugs erblickte gegen 21.35 Uhr ihren Pkw im Teich und alarmierte die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg.

Daraufhin rückte die Freiwillige Feuerwehr Rhoden mit elf Kameraden zum Einsatzort aus. Geleitet wurde die Aktion von Florian Kistner, der die Seilwinde vom Rüstwagen an den Audi hängen ließ. Kurzerhand wurde der Pkw rückwärts aus dem Teich gezogen. Protokolliert wurde der Vorgang von der Polizeidienststelle Bad Arolsen, da aber kein Fremdschaden aufgenommen werden musste und auch keine Umweltschäden durch ausgelaufene Betriebsstoffe erkennbar waren, rückte die Streife wieder ab. (www.112-magazin.de)

Link: Einsatzstandort Teichanlage bei Rhoden am 30.06.2020.

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Publiziert in Feuerwehr

BUCHENBERG/NIEDERORKE. Ein Alleinunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 3084, zwischen Buchenberg und Niederorke.

Gegen 13.29 Uhr befuhr ein 21-Jähriger aus einem Vöhler Ortsteil mit seinem Fendt und einem Gülleanhänger die Landesstraße in Richtung Niederorke.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug auf abschüssiger Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab - im Straßengraben kippte das Gespann auf die Seite, sodass es sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien ließ.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten übernahmen die Landwirte selbst, insgesamt dauerten diese etwa vier Stunden. Den Gesamtsachschaden schätzen die Frankenberger Polizeibeamten auf ungefähr 20.500 Euro. Der 21-Jährige wurde nicht verletzt.

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WINTERBERG. Die Skisaison hat in Winterberg noch nicht begonnen, da musste die Feuerwehr bereits in das Skigebiet ausrücken. Um 4.42 Uhr wurde die Winterberger Einheit am Dienstag zu einem winterlichen Einsatz alarmiert. Auf der Skipiste im Bereich des Schneewittchenhangs fanden die Einsatzkräfte einen Pkw vor - dieser war über den Großraumparkplatz und das Biathlonstadion auf die Skipiste gefahren und letztendlich in einem Schneehaufen stecken geblieben.

Aufgrund der Örtlichkeit war die Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen nicht möglich. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug konnte über einen noch befahrbaren Wirtschaftsweg zum festgefahrenen Fahrzeug gelangen. Mit Hilfe der am HLF verbauten Seilwinde wurde der Pkw dann wieder auf einen befestigten Weg gezogen.

Den Einsatzkräften stellte sich natürlich die Frage, wie das Fahrzeug überhaupt in das Skigebiet gelangt ist. Auf Nachfrage gaben die aus dem Ruhrgebiet stammenden Personen an, von dem Navigationsgerät auf die Skipiste geleitet worden zu sein. An dem nächtlichen Einsatz waren 9 Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug beteiligt - außerdem war ein Streifenwagen der Polizei vor Ort.

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz um 5.24 Uhr beendet. Seitens der Stadt Winterberg wird die Kostenpflichtigkeit des Einsatzes gegenüber dem Verursacher geprüft. (Feuerwehr Winterberg)

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Publiziert in HSK Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Ein medizinischer Notfall führte gegen Mitternacht zu einem Alleinunfall auf der Frankenberger Straße - der Fahrer wurde nach der medizinischen Erstversorgung ins Stadtkrankenhaus Bad Wildungen gebracht.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Sonntagmorgen um 0.30 Uhr, als ein 55-jähriger Mann mit einem VW-Crafter von Bad Wildungen in Richtung Hundsdorf fuhr. In einer Rechtskurve kam der Fahrer nach links von der Fahrbahn ab. Der in Recklinghausen (RE) zugelassene Kastenwagen blieb im Straßengraben stecken und kippte dann auf die Fahrerseite.

Verkehrsteilnehmer sicherten die Unfallstelle ab und forderten über den Notruf Polizei und Rettungskräfte an. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer weder Alkohol noch Drogen konsumiert hatte, auch zu schnelles Fahren kann ausgeschlossen werden. Der Notarzt ließ den 55-Jährigen ins Krankenhaus einliefern. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

WINTERBERG. Mehr als glimpflich endete ein spektakulärer Lkw Unfall an der Winterberger Daubermühle in Richtung Züschen am frühen Montagmorgen. „Unfall mit Eingeklemmten in Lkw“, war die Alarmmeldung für den Löschzug Winterberg, den Rettungsdienst der Wache Winterberg und die Polizei gegen viertel nach fünf.

Erleichterung gab es aber bereits kurz nach dem Eintreffen an der Unfallstelle auf der abschüssigen und kurvenreichen B 236: Der Lkw Fahrer hatte das Führerhaus selbstständig verlassen können und war bereits auf der Straße unterwegs. Vorsorglich wurde er dennoch mit dem Rettungswagen ins Winterberger Krankenhaus gebracht.

Sein Lkw – 40 Tonnen schwer und mit Kunststoffteilen beladen – hatte im Bereich einer Rechtskurve die Leitplanken durchbrochen und war dann kopfüber in einen steilen Abhang gestürzt. Gehalten lediglich von zwei Fichten, die dort standen.

Die Kameraden der Winterberger Feuerwehr leuchteten unter der Einsatzleitung von Zugführer Tim Braun die Einsatzstelle großräumig aus und pumpten aus einem der beiden Tanks mehrere hundert Liter Kraftstoff ab. Der Tank war beim Unfall aufgeschlagen und nur so konnte die Feuerwehr rasch eine größere Umweltgefahr verhindern, auch wenn das Andere vor Ort nicht nachvollziehen konnten.

Nachdem der Diesel abgepumpt und aufgefangen worden war, kam auch der Landesbetrieb Straßen zum Einsatz. In guter Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurden die vom Lkw zerstörten Leitplanken und die Pfosten klein geschnitten und mittels Greifzange auf den Baustellen Laster geladen, um die spätere Bergung durch ein Spezialunternehmen vorzubereiten. Außerdem stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, solange noch kein schweres Gerät des Bergungsunternehmens eingetroffen war, was die ganze Breite der drei Fahrspuren benötigte.

Warum der Lkw von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung gestürzt war, war zunächst unklar. Möglicherweise könne er von einer Sturmböe erfasst worden sein, hieß es vor Ort.

Der Einsatz von Feuerwehr, Landesbetrieb Straßen NRW und Bergungsunternehmen dauert derzeit noch an. Der Verkehr wird aktuell über Ampeln an der Unfallstelle vorbeigeleitet, im weiteren Verlauf wird aber eine längere Vollsperrung nötig werden.

Publiziert in HSK Feuerwehr
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