KORBACH. Nach einer Verkehrsunfallflucht in der Poststraße bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Beschädigt wurde ein weißer Toyota Yaris einer 28 Jahre alten Frau aus Bielefeld.
Die Frau hatte ihr Auto am Freitag, 1. Mai, um 18.45 Uhr in der Poststraße in Höhe der Hausnummer 6 auf dem dortigen Parkplatz abgestellt. Als sie um 20 Uhr zu dem Wagen zurückkehrte, stellte sie an der Fahrerseite einen Lackkratzer und Gummiabrieb in einer Höhe von 93 Zentimetern fest.
Der Schaden beträgt etwa 1000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand er vermutlich bei einem Ein- oder Ausparkvorgang durch die verursachende Person.
Die Polizei ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.
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WALDECK. Ein gemeldeter Waldbrand hat am Freitagabend einen mehrstündigen Einsatz mehrerer Feuerwehren im Bereich Höringhausen ausgelöst. Im Wald zwischen Höringhausen und Dehringhausen brannten auf einer rund 500 Quadratmeter großen Fläche Waldboden und Gehölz.
Am 1. Mai wurden die Feuerwehr Höringhausen und die Waldecker Stadtbrandinspektoren um 18.48 Uhr unter dem Stichwort F WALD 1 ursprünglich zu einem gemeldeten Waldbrand zwischen Ober- und Nieder-Waroldern alarmiert, um die Twistetaler Feuerwehren zu unterstützen. Der Einsatzort lag im Bereich Höhenweg bei Höringhausen.
Recht schnell konnten die Höringhäuser Kräfte die Rauchentwicklung jedoch dem Wald zwischen Höringhausen und Dehringhausen zuordnen, der im Waldecker Stadtgebiet liegt, und erkundeten in diese Richtung. Vom Einsatzleitwagen aus starteten die Einsatzkräfte eine Drohne und konnten schnell und gleichzeitig mit den Höringhäuser Kräften den genauen Einsatzort mitten im Wald an einem Steilhang lokalisieren.
Die starke Rauchentwicklung machte teils Atemschutz erforderlich. Zu den ersten Herausforderungen zählten der begrenzte Wassertank, die Überwindung des Steilhangs und schlecht befahrbare Wege. Die Brandbekämpfung konnte dennoch zügig eingeleitet werden.
Nun begann die koordinatorische Herausforderung. Die Feuerwehr Sachsenhausen sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck wurden nachalarmiert. Nachdem der Einsatzleitwagen die Einsatzstelle im Wald erreicht hatte, lotsten die Einsatzkräfte die wasserführenden Fahrzeuge über für Großfahrzeuge befahrbare Wege in den Wald. Mit Fahrzeugortung und Waldwegesystem wurde der beste Weg aus Richtung Dehringhausen organisiert. Dadurch konnte viel Zeit eingespart und die Unterstützung der Einsatzkräfte an der Brandstelle beschleunigt werden.
Damit stand durch die wasserführenden Fahrzeuge aus Berndorf und Sachsenhausen ausreichend Löschwasser für eine massive Brandbekämpfung zur Verfügung. Auch Waldbrandpatschen kamen bei dem kräftezehrenden Einsatz zum Einsatz. Zusätzlich richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr nach Dehringhausen ein und setzten letztlich 10.000 Liter Wasser für die etwa 500 Quadratmeter große Fläche ein.
Es brannten Waldboden und Gehölz. Nach dem abschließenden Beimischen von Netzmittel konnte das Feuer gelöscht und eine größere Ausbreitung verhindert werden.
Der Wechsellader transportierte die verschmutzte Einsatzkleidung ab und stellte vor Ort Wechselkleidung bereit. Weitere Einsatzfahrzeuge aus Twistetal standen an einem Bereitstellungsplatz in Bereitschaft, mussten den Waldweg aufgrund der verhältnismäßig geringeren Tankinhalte aber nicht mehr befahren.
Unter der Leitung von Andreas Przewdzing dauerte der Einsatz insgesamt 3 Stunden 20 Minuten.
PADERBORN. Eine groß angelegte Übung bei der Firma Diebold Nixdorf hat die Jugendfeuerwehren aus mehreren Paderborner Stadtteilen gefordert. Im Mittelpunkt standen die Brandbekämpfung im Außenbereich sowie die Versorgung von Verletzten nach einem angenommenen Explosionsereignis.
Am Sonntag (26. April) trafen sich die Jugendfeuerwehren aus Elsen, Marienloh, Sande, Schloß Neuhaus, Stadtmitte und Wewer zu der Übung auf dem Gelände des Unternehmens. Angenommen wurde eine Explosion im Gebäude im Bereich der Gasübergabe. Daraufhin breitete sich das Feuer im und außerhalb des Gebäudes aus, außerdem wurden durch die Explosion zehn Personen verletzt.
Die Übung beschränkte sich auf die Brandbekämpfung außerhalb des Gebäudes und die Verletztenversorgung. Die insgesamt 87 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und Angehörige der Löschzüge brachten zunächst die Verletzten zu einer Patientenablage und mussten dort die angegebenen Verletzungsmuster bei den Übungspuppen unter fachkundiger Anleitung versorgen.
Gleichzeitig wurde damit begonnen, Wasser aus der nahegelegenen Alme zu entnehmen, um damit im Außenbereich das Feuer zunächst einzudämmen und im weiteren Verlauf zu löschen. Nachdem die Verletzten versorgt waren und dem Rettungsdienst zum Transport ins Krankenhaus übergeben wurden, konnten immer mehr Strahlrohre vorgenommen werden, sodass zum Schluss 18 Strahlrohre die Flammen bekämpften.
Im Nachgang der Übung zollten Michael Beivers, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, und Jürgen Kersting, Kreisjugendfeuerwehrwart, den Jugendlichen ihren Respekt für die guten Leistungen und bedankten sich für das Engagement, an einem Sonntag so früh freiwillig aufzustehen. Weiterhin bedankten sie sich für die Vorbereitung der Übung und für die Bereitstellung des Geländes.
Vor Übungsbeginn hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich die Produktion der Firma Diebold Nixdorf anzuschauen. Seit über 40 Jahren werden dort die verschiedensten Geldautomaten, KI-gestützte Selbstbedienungskassen und Kassensysteme, Software sowie damit verbundene Dienstleistungen entwickelt und produziert, und das von rund 1500 Beschäftigten allein an diesem Standort. Weltweit gibt es 20.000 Mitarbeiter, die in mehr als 100 Ländern vertreten sind. Viele waren überrascht, was für eine Produktionsstätte in dem von außen unscheinbaren Gebäude steckt.
Während der Führung durfte ein Hinweis auf die vielfältigen Ausbildungsberufe, darunter Industriemechaniker, Elektroniker, Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, IT-Systemelektroniker und Industriekaufmann beziehungsweise Industriekauffrau, sowie die Möglichkeit, ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik oder Mechatronik zu absolvieren, nicht fehlen. Der Leiter der Montage, Tobias Schulte, betonte in seiner Ansprache auch die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements und stellte heraus, dass Diebold Nixdorf seine Angestellten dazu ermutige, sich ehrenamtlich zu engagieren. (ots/r)
BRILON. Verantwortung, Einsatzbilanz, Ehrungen und Beförderungen haben die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Brilon geprägt. Im Feuerwehrhaus begrüßte Löschzugführer Marc Heines 118 Feuerwehrfrauen und -männer des Löschzuges sowie des Tambourkorps.
Neben den Feuerwehrfrauen und -männern der Jugendfeuerwehr, der Einsatzabteilung, des Tambourkorps und der Ehrenabteilung waren auch der Bürgermeister der Stadt Brilon, Dr. Christof Bartsch, der Leiter der Feuerwehr, Thomas Bauerfeind, sowie Vertreter des Stadtrats und der Verwaltung der Stadt Brilon anwesend.
Das Thema Verantwortung stand im Fokus der Begrüßung durch Löschzugführer Marc Heines. Die Verantwortung, eigene Probleme lösen zu können, werde immer mehr durch Technik und Assistenzsysteme abgelöst. Doch was passiere, wenn diese ausfallen? Probleme zu lösen, auch wenn es nicht die eigenen sind, sei Teil der Verantwortung, die jede Einheit im Katastrophenschutz trage. Marc Heines bedankte sich bei allen, die Verantwortung übernehmen.
In seinem Jahresbericht blickte Marc Heines auf das vergangene Jahr des Löschzuges zurück. Das Highlight war die Übergabe der neuen Fahrzeughalle. Im Jahr 2025 war der Löschzug bei 189 Einsätzen insgesamt 2468 Stunden unterwegs, um in Not geratenen Bürgern oder Tieren zu helfen. Nach einem Höchststand im Jahr 2024 seien die Zahlen minimal rückläufig. Verglichen mit den vergangenen Jahren bewegten sie sich dennoch auf einem hohen Niveau. Gestiegen seien insbesondere die Einsätze der Kategorie „Überörtliche Hilfe“, sagte der stellvertretende Löschzugführer Michael Klaholz, der die Einsatzstatistik vorstellte. Dabei handelt es sich um Einsätze, bei denen Feuerwehrleute außerhalb der Briloner Stadtgrenzen unterstützen.
Im Jahr 2025 konnten insgesamt 23 Personen aus einer Notlage gerettet werden. In Summe leisteten 85 aktive Einsatzkräfte mehrere tausend Stunden ehrenamtlichen Dienst für Einsätze, Ausbildung und alle weiteren anfallenden Aufgaben.
Nach den Jahresberichten, die auch von der Jugendfeuerwehr, dem Tambourkorps und der Ehrenabteilung vorgetragen wurden, begrüßte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch die Anwesenden.
Im Anschluss nahm der Bürgermeister die Ehrungen für langjähriges Engagement vor. Die Auszeichnung für 35 Jahre erhielt Bernd Lahme. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Reinhard Becker und Klaus Lüke geehrt. Die höchste Auszeichnung erhielt der ehemalige Löschzugführer Engelbert Sprenger für 60 Jahre Dienst für die Allgemeinheit.
Dem Leiter der Feuerwehr oblag es, die Beförderungen und Funktionsernennungen vorzunehmen. Gabriel Klaholz, Laurin Ledebur, Tom Arne Steinert und Felix Voß wurden zum Feuerwehrmann befördert. Nils Wigge wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Jannick Heines, Maximilian Jänsch, Marvin Thiele und Felix Schmidt wurden zum Unterbrandmeister befördert. Daniel Becker wurde zum Oberbrandmeister und Stefan Böddicker zum Brandinspektor befördert. Ebenfalls wurde Dirk Mainzer zum Brandoberinspektor befördert.
Im kommenden Jahr findet der Wandertag am 19.07.2026 statt. Außerdem können sich Gäste aus nah und fern auf das traditionelle Waldfest im Rochus freuen, das am 15. und 16.08.2026 gefeiert wird.
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EDERTAL. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf dem großen Parkplatz am Seebad im Ortsteil Rehbach bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Beschädigt wurde ein grauer Mercedes CLA 200.
Die Tat ereignete sich am Freitag, 1. Mai, zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Auto bei einem Ausparkmanöver beschädigt.
Die verursachende Person entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 05621/70900.
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KASSEL. Ein aufmerksamer Zeuge hat in der Innenstadt einen mutmaßlichen Fahrraddieb gestoppt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Gegen den 57 Jahre alten Mann wird nun nicht nur wegen versuchten Fahrraddiebstahls, sondern auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Gegen 20.20 Uhr hielt sich der Zeuge am Mittwochabend, 29. April, an einer Haltestelle in der Mauerstraße nahe der Hedwigstraße auf. Dort beobachtete er den 57-Jährigen dabei, wie er mit einem Bolzenschneider versuchte, das Schloss eines an einer Straßenlaterne gesicherten Herrenrades aufzubrechen.
Nachdem der Passant die Polizei über den Notruf alarmiert hatte, sprach er den Mann an und hielt ihn anschließend fest. Kurz darauf nahmen Beamte des Reviers Mitte den Tatverdächtigen vor Ort fest.
Bei dem hinreichend polizeibekannten Mann ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,8 Promille. Die Streife fand bei ihm nicht nur den Bolzenschneider, sondern auch einen Schlagstock.
Da er diesen in der Öffentlichkeit und zudem im Bereich der Waffenverbotszone mit sich führte, wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Der Schlagstock wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
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BAD AROLSEN. Ein Motorroller ist auf der Fahrt von Massenhausen in Richtung Bad Arolsen in Brand geraten und wenig später vollständig ausgebrannt. Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf die Umgebung verhindern.
Am Mittwoch (29. April) bemerkte ein 80 Jahre alter Mann aus Rhoden gegen 15.30 Uhr auf der Fahrt von Massenhausen in Richtung Arolsen, dass seine 125er Yamaha brannte. Er schaffte es noch bis in Höhe eines China-Restaurants, wo er das Zweirad abstellte.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Motorroller bereits in Vollbrand. Ein Angriffstrupp ging umgehend zur Brandbekämpfung vor und konnte das Feuer schnell löschen.
Nach den Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. An dem Zweirad entstand Totalschaden.
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PADERBORN. Bei einem umfangreichen Kontrolltag hat die Polizei zahlreiche Verstöße von Radfahrenden, Pedelec-Nutzenden, Führenden von Elektrokleinstfahrzeugen und auch Autofahrenden festgestellt. Im gesamten Stadtgebiet standen dabei Zweiräder und das Verhalten im Straßenverkehr besonders im Blick.
Unter dem Motto „sicher.mobil.leben.-Zweiräder“ führte die Paderborner Polizei am Mittwoch, 28. April, zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr im gesamten Paderborner Stadtgebiet Kontrollen von Radfahrenden, worunter auch Pedelecs fallen, und EKF-(Elektrokleinstfahrzeug-)Führenden durch.
Auch Verstöße gegenüber dieser Zielgruppe hatte die Polizei im Blick. Mehrere Streifenwagenbesatzungen, auch zivile Kräfte und Radstreifen, ahndeten insgesamt 145 Verstöße. Am Nachmittag war außerdem die Verkehrssicherheitsberatung in den Paderwiesen präsent und führte Präventionsmaßnahmen durch. Hier konnten 16 Radfahrende und sieben EKF-Fahrende erreicht werden.
Die Streifen hielten sieben Radfahrende an, weil sie während der Fahrt ein Handy nutzten, und stellten 126 sonstige Vergehen fest. Darunter beispielsweise das Fahren auf dem Gehweg, das Missachten von Ampeln, das Fahren durch Fußgängerzonen oder die Benutzung durch zwei Personen.
Am Nachmittag war ein E-Scooter-Fahrer auf dem Gehweg des Löffelmannweges in falscher Richtung unterwegs. Die Polizeibeamten beabsichtigten das Fahrzeug, welches zudem kein Pflichtversicherungskennzeichen trug, anzuhalten. Beim Erkennen der Polizeibeamten stoppte der Fahrer, sprang ab, verschwand im Parkgelände und ließ das Fahrzeug zurück. Die Nacheile blieb erfolglos. Der sichergestellte Scooter aus chinesischer Produktion ist in Deutschland nicht zugelassen und darf nicht benutzt werden.
Drei Verstöße gegenüber Radlern wurden ebenfalls geahndet. Außerdem schrieben die eingesetzten Kräfte sechs Anzeigen aufgrund von Geschwindigkeits- und Gurtverstößen von Autofahrenden. In der Penzlingerstraße gilt ein Überholverbot von zweirädrigen Fahrzeugen. Hier waren die Autofahrenden sehr umsichtig unterwegs, lediglich drei Fahrer erwartet jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Eine eingerichtete Eso-Messstelle führte zudem zur Feststellung von 42 weiteren Geschwindigkeitsverstößen.
Ein VW Golf aus Paderborn wurde vormittags an der Neuhäuser Straße kontrolliert. Der Wagen war nicht angemeldet, der Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis mehr. Zudem stand der 30-Jährige unter Betäubungsmitteleinfluss und musste letztlich mit zur Blutprobe. Die Kennzeichen wurden sichergestellt. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens ohne Versicherungsschutz, Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss.
Die Verkehrssicherheitsberatung informierte in den Paderwiesen mit einem Helmtestsimulator unter anderem darüber, welche Kräfte bei einem Sturz auf den Kopf wirken, und beriet zu weiteren Themen.
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KASSEL. Eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Harleshausen hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. In einem Zimmer einer Erdgeschosswohnung war es zu einem Brand gekommen.
Am Mittwoch, 29. April, wurde die Feuerwehr Kassel gegen 20 Uhr durch die Leitstelle zu dem gemeldeten Brand in der John-F.-Kennedy-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung.
Durch das zügige und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf angrenzende Bereiche zu verhindern. Verletzt wurde niemand.
Die betroffene Wohnung ist aufgrund der Rauchschäden derzeit unbewohnbar. Im Einsatz waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Harleshausen.
Die Brandursache ist unklar und wird durch die zuständige Kriminalpolizei ermittelt.
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HESSEN. Die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe Zoll und Polizei, GFG Hessen, des Hessischen Landeskriminalamts führt im Auftrag der Europäischen Staatsanwaltschaft, EuStA, seit 2024 ein Ermittlungsverfahren gegen sechs Männer und drei Frauen wegen des Verdachts der Geldwäsche und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
Ausgangspunkt war ein Ermittlungsverfahren der EuStA und der Steuerfahndung München wegen des Verdachts der Umsatzsteuerhinterziehung und der Verminderung der Zoll- und Einfuhrumsatzsteuer, bei dem sichergestelltes Geld in Höhe von 750.000 Euro niemandem zugeordnet werden konnte. Das HLKA wurde beauftragt, die Folgeermittlungen zu übernehmen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, mit Hilfe einer Organisation unter der Kontrolle chinesischer Staatsbürger gewerbsmäßig hohe Bargeldsummen im Millionenbereich über ein internationales Firmengeflecht zu transferieren und diese Gelder zu waschen.
Bei der grenzübergreifenden Kontrolle eines Mannes Anfang des Jahres 2026 konnte dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Berlin bereits eine Bargeldsumme von über 1,7 Mio. Euro sichergestellt werden.
Am Dienstag, 28.04., wurden bei einer konzertierten Aktion über 20 Wohn- und Geschäftsräume in Hessen, Landkreis Offenbach, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Berlin sowie in der Nähe von Warschau, Polen, durchsucht.
Es konnten dutzende Datenträger wie Laptops, Mobiltelefone und PCs, Wertgegenstände, Bargeld sowie drei hochwertige Fahrzeuge und sechs Luxusuhren aufgefunden und sichergestellt werden. Der Gesamtwert wird auf über 1,2 Millionen Euro geschätzt. Zudem wurden Betäubungsmittel, darunter Haschisch und etwa 50 kg Cannabis, sichergestellt. Aktuell werden die gesicherten Beweismittel ausgewertet.
Beteiligt waren neben zahlreichen Einsatzkräften der hessischen Polizei die Landeskriminalämter Nordrhein-Westfalen und Berlin, die Bundespolizei, der Zoll, die Steuerfahndung München, Gerichtsvollzieher, der polnische Inlandgeheimdienst, ABW - Agencja Bezpieczenstwa Wewnetrznego -, sowie die Financial Intelligence Unit, FIU.
Hintergrundinfos GFG:
Die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe, GFG, Hessen ist eine aus Polizei- und Zollfahndungsbediensteten bestehende, auf Dauer angelegte gemeinsame Organisationseinheit des Hessischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes Frankfurt, ZFA. Diese wurde eingerichtet, um die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zollfahndung zur erfolgreichen Bekämpfung der Geldwäsche unter Berücksichtigung des multidisziplinären und internationalen Ansatzes zu intensivieren. Der Dienstsitz der GFG Hessen ist das Hessische Landeskriminalamt. Die Facheinheit Geldwäsche des ZFA, FEG, am Flughafen Frankfurt am Main ist Bestandteil der GFG Hessen. Ihr Dienstsitz ist Frankfurt am Main - Flughafen.