FULDA. Am Sonntagabend kam es im Bahnhof Fulda zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der ein 23-jähriger Mann verletzt wurde. Gegen 20.05 Uhr am Sonntag, 11. Januar, gerieten ein 26-Jähriger und ein 23-Jähriger vor einem Drogeriemarkt in Streit. Im weiteren Verlauf soll der 26-jährige Deutsche den 23-Jährigen mehrfach so fest geschlagen haben, dass dieser zu Boden ging. Hierbei erlitt der Jüngere eine Platzwunde im Gesicht sowie eine Verletzung am Fuß.
Nachdem der 23-jährige Deutsche bereits am Boden lag, versuchte der Schläger zudem, ihn gegen den Kopf zu treten. Die beiden Personen konnten schließlich durch das Eingreifen eines bislang unbekannten Reisenden getrennt werden. Der verletzte 23-Jährige musste mit einem Rettungswagen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Fulda verbrachten den 26-Jährigen für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Dienststelle. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den Mann eingeleitet. Zur Klärung des Vorfalls werden nun Zeugen gesucht. Personen, die Angaben zu dem Geschehen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 816 160 bei der Polizei zu melden. (ots/r)
FRANKENBERG. Beim letzten Termin des vergangenen Jahres des Infocafés „Mutmacher“ im Kreiskrankenhaus drehte sich alles um Sport und Bewegung für Krebspatienten. Norbert Schlechter, Leiter der Physikalischen Therapie in der Klinik, erklärte anschaulich, welche positiven Effekte Bewegung auf die Erkrankung haben kann.
Bewegung beeinflusst Rezidivrate
Herr Schlechter begann mit einer positiven Botschaft: Nachweislich reduziert leichtes Training bei Krebserkrankungen die Nebenwirkungen medikamentöser Therapien, die Nachwirkungen von operativen Eingriffen, psychische Begleiterscheinungen wie Angst, Depressionen oder Schlafstörungen und nicht zuletzt die Rezidivrate (erneutes Auftreten des Tumors). Die individuelle Belastbarkeit steht dabei immer im Vordergrund.
Im Detail erklärte er, mit welchen Sportarten und mit welcher Intensität sich die besten Effekte erzielen lassen. Herr Schlechter empfiehlt vor allem Ausdauertraining in Kombination mit Krafttraining zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparates. Vor Therapiebeginn und auch in der Nachsorge sind eine halbe bis volle Stunde, dreimal pro Woche, anzustreben. Auch bei vorher untrainierten Personen zeigt sich so sehr schnell eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens.
Wenn es der Zustand des Patienten zulässt, ist ein Beginn des Trainings sogar vor einer geplanten Therapie oder Operation zur Prähabilitation hilfreich. Der Begriff meint die gezielte körperliche und mentale Vorbereitung auf eine bevorstehende Operation oder Behandlung, um die Erholung zu beschleunigen. Der Körper kann so mit gesteigerter Leistungs- und Belastungsfähigkeit in die Therapie starten. Der Patient kann von Beginn an mitwirken, um die Erkrankung aktiv zu bekämpfen.
Therapie mit Sport begleiten
Während der Chemo- oder Bestrahlungstherapie ist an den Behandlungstagen Schonung angezeigt. Doch an den Zwischentagen helfen zehnminütige Einheiten – dreimal pro Tag mit leichter bis mittlerer Belastung – einem Abbau der Muskeln und der Leistungsfähigkeit vorzubeugen. Auch Nebenwirkungen wie zum Beispiel die Fatigue (chronisches Erschöpfungssyndrom) können so eingegrenzt werden.
In der Klinik mobilisieren die Mitarbeitenden der Physikalischen Therapie die Patientinnen und Patienten nach operativen Eingriffen. Schon wenige Tage nach der OP wird damit begonnen, um die Beweglichkeit zu erhalten oder wiederzuerlangen, Fehlhaltungen und damit verbundenen Muskelverkürzungen oder -verspannungen Einhalt zu gebieten, den Kreislauf zu stabilisieren und Lymphödemen vorzubeugen. Dies sollte auch nach der Entlassung beibehalten werden. Herr Schlechter bat die Zuhörer, in jeder Phase genau auf ihren Körper zu achten und eine Überlastung zu vermeiden. Wenn Schwindel, starke Schmerzen oder Blutungen im OP-Bereich auftreten, sollte auf Sport verzichtet werden.
Gut tut, was Spaß macht
Wie ein roter Faden zog sich der Appell von Herrn Schlechter durch den Vortrag, sich genau zu überlegen, welche Art von Sport sich für einen persönlich eignet. Prinzipiell ungeeignet sind nur wenige Sportarten mit hoher Verletzungsgefahr wie Kampf- und Spielsportarten mit direktem Gegnerkontakt oder Geräteturnen. Um eine generelle Überlastung zu vermeiden, verzichtet man besser auf Wettkämpfe oder Leistungssport. Alles, was Spaß macht und guttut, ist geeignet.
Schon immer sportlich Aktiven fällt die Auswahl einer Sportart leichter, denn sie wissen, was ihnen guttut. Vielen anderen hilft es sehr, den „inneren Schweinehund“ zu überlisten, wenn sie in einer Gruppe oder mit Musik trainieren. Wichtig ist es, eine Sportart auszuwählen, die man dauerhaft und regelmäßig ausübt. Die Zuhörerinnen berichteten von eigenen Erfahrungen, der Auswahl von Reha-Sport-Kursen und dem vielfältigen Angebot der örtlichen Sportvereine.
Gabriele Schalk, kommissarische Leiterin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus, schloss den informativen Part der Veranstaltung mit Daten aus der aktuellen Forschung. Danach haben Patientinnen durch eine Ernährungsumstellung auf gesunde Kost in Kombination mit regelmäßigem Sport eine um 50 % erhöhte Chance, dass der Brustkrebs nicht wieder aufflammt.
Neuer Termin am 20.01.2026
Das inzwischen etablierte Format wird auch 2026 fortgesetzt. Zum ersten Treffen am 20. Januar ist Thorsten Junk, Inhaber der Lahnapotheke Gießen, eingeladen. Der erfahrene Apotheker referiert unter dem Titel „Gut informiert durch die Chemotherapie“ über komplementärmedizinische Maßnahmen. Er erläutert anschaulich, wie Betroffene durch gezielte, sanfte Methoden ihre Lebensqualität steigern und belastende Nebenwirkungen eigenständig lindern können. Im Fokus steht dabei die ganzheitliche Unterstützung, um den Körper im Einklang mit dem medizinischen Behandlungsplan bestmöglich zu stärken. Jeder ist herzlich willkommen und darf sich über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06451 55 355 anmelden oder auch Themenwünsche nennen.
BAD AROLSEN. Ein brennender Schuppen hat am späten Freitagvormittag einen Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Die Alarmierung erfolgte am 9. Januar um 11.19 Uhr, nachdem eine brennende Mülltonne Flammen auf einen angrenzenden Schuppen übertragen hatte. Unter der Einsatzleitung von Michael Pesta gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz vor, wodurch das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig abgelöscht werden konnte. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche wurde durch das zügige Eingreifen erfolgreich verhindert.
Im Vorfeld des Feuerwehreinsatzes hatte eine Bewohnerin versucht, den Brand eigenständig zu löschen. Dabei atmete sie Brandrauch ein, weshalb sie vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch erstversorgt und zur weiteren Abklärung vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert wurde. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle tätig. Auch Bürgermeister Marko Lambion machte sich vor Ort persönlich ein Bild von der Lage und dem Verlauf der Löscharbeiten.
VOLKMARSEN. Eine liebgewonnene Tradition sorgte am vergangenen Samstag, 10. Januar, für ein reges Treiben in den Straßen der Stadt und ihrer Stadtteile. Die Nachwuchsbrandschützer der Jugendfeuerwehren aus Ehringen, Herbsen, Hörle, Külte und Volkmarsen waren den gesamten Tag über im Einsatz, um die ausgedienten Weihnachtsbäume der Bürgerinnen und Bürger einzusammeln.
Dass diese Aktion weit mehr als nur eine Entsorgungsmaßnahme ist, zeigte sich besonders in der Kernstadt: Hier koordinierten zehn Betreuer den Einsatz von insgesamt 22 Kindern und Jugendlichen, die mit fünf Fahrzeuggespannen unterwegs waren. Die Bilanz der ehrenamtlichen Arbeit kann sich sehen lassen, denn am Ende des Tages wurden allein in der Kernstadt 13 volle Wagenladungen zum Schredderplatz in Volkmarsen transportiert. Dort finden die Tannenbäume eine ökologisch sinnvolle Verwendung, da das gewonnene Schreddergut weiterverarbeitet und als Kompostiergut in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird.
Doch nicht nur in der Kernstadt, sondern im gesamten Stadtgebiet bewiesen die Jugendlichen aus allen Ortsteilen großen Fleiß und sichtbares Engagement. Mit spürbarer Freude am gemeinsamen Handeln füllten sie die Anhänger und sorgten so für eine erfolgreiche Bilanz der diesjährigen Sammlung. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Bürgerinnen und Bürgern, die die Arbeit der Nachwuchsbrandschützer mit ihren Spenden unterstützt haben. Diese Zuwendungen leisten einen direkten und wichtigen Beitrag zur Förderung der lebendigen Jugendarbeit innerhalb der Wehren.
HÖXTER. Ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Höxter geriet am helllichten Tag ins Visier einer Polizeistreife, nachdem der Verdacht auf Drogenkonsum am Steuer aufgekommen war. Die Kontrolle ereignete sich am Freitag, 9. Januar, gegen 14.45 Uhr auf der Albaxer Straße in Höxter. Während der Verkehrskontrolle ergaben sich für die Beamten deutliche Verdachtsmomente, welche auf einen vorausgegangenen Rauschmittelkonsum des jungen Mannes hindeuteten. Auf Nachfrage räumte der 18-Jährige schließlich den Konsum von Cannabis ein.
In der Folge wurde dem Kraftfahrzeugführer auf der Polizeiwache Höxter eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit dem Elektroroller umgehend untersagt. Letztendliche Klarheit hinsichtlich der konsumierten Substanzen sowie deren genaue Konzentration im Blut kann erst das Ergebnis der Laboruntersuchung bringen. Sollte sich der Verdacht gegen den Fahrer im weiteren Verlauf erhärten, wird er sich für sein Handeln in einem entsprechenden Verfahren verantworten müssen.
Die Polizei nutzt diesen Vorfall, um in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter nach den geltenden Straßenverkehrsvorschriften als Kraftfahrzeuge eingestuft werden. Deren Verwendung unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterliegt somit exakt den gleichen Grenzwerten wie das Führen eines PKW. Verstöße werden dementsprechend mit identischen Straf- und Bußgeldvorschriften sanktioniert
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FRANKENBERG. Auf der Landesstraße 3073 zwischen Frankenberg und Röddenau ist es zu einem Verkehrsunfall auf winterglatter Fahrbahn gekommen, der einen erheblichen Sachschaden zur Folge hatte. Der Zusammenstoß ereignete sich am Samstag, 10. Januar, gegen 10.50 Uhr. Ein 36-jähriger Mann aus Hallenberg befuhr mit seinem Ford Fiesta die Strecke aus Richtung Röddenau kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Im Bereich einer Linkskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw und geriet ins Schleudern. Als Unfallursache stellten die Beamten vor Ort eine nicht angepasste Geschwindigkeit auf winterglatter Fahrbahn fest, wobei das Fahrzeug zudem teils mit Sommerbereifung ohne Profil ausgestattet war.
Infolge des Kontrollverlusts rutschte der Ford in den Gegenverkehr, prallte zunächst gegen einen Wall seitlich der Fahrbahn ab und stieß schließlich mit dem entgegenkommenden VW Tiguan eines 73-jährigen Mannes aus Burgwald zusammen. An dem Ford Fiesta entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro, während der Schaden am VW Tiguan auf etwa 5.000 Euro beziffert wird.
Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten durch das Abschleppunternehmen AVAS geborgen und abtransportiert werden. Nach ersten Informationen blieb es bei Sachschäden.
KORBACH. Ein folgenschwerer Frontalzusammenstoß auf winterglatter Fahrbahn hat am Vormittag einen tragischen Ausgang genommen. Auf der Kreisstraße 15 zwischen Korbach und dem Ortsteil Strothe ereignete sich am Samstag, 10. Januar, gegen 10.30 Uhr das tödliche Unglück. Ein 38-jähriger Mann aus Waldeck befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Opel Corsa die Strecke in Richtung Strothe, als er auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geriet. In der Folge rutschte das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Mazda einer 53-jährigen Frau aus Waldeck.
Einsatz der Rettungskräfte unter schwierigen Bedingungen
Gegen 10.30 Uhr am Samstagvormittag wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr Korbach zur Unfallstelle alarmiert. Die ehrenamtlichen Kräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen aus, da eine Person als eingeklemmt gemeldet worden war. Vor Ort konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des 38-jährigen Opel-Fahrers feststellen. In enger Abstimmung mit der Polizei übernahm die Feuerwehr die Bergung des Verstorbenen unter Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte aus dem massiv deformierten Wrack. Die 53-jährige Fahrerin des Mazda erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Vollsperrung und Unfallrekonstruktion
An beiden Fahrzeugen entstand durch die Wucht des Aufpralls ein wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf insgesamt rund 20.000 Euro schätzt. Zur exakten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel ein Gutachter an die Einsatzstelle gerufen. Die Beamten der Polizeistation Korbach sicherten die Unfallspuren und koordinierten die weiträumige Absperrung. Die beiden totalbeschädigten Fahrzeuge wurden im Anschluss durch das Abschleppunternehmen Gäbler geborgen und von der Unfallstelle abtransportiert. Aufgrund der Rettungsarbeiten und der anschließenden Gutachtertätigkeit blieb die Kreisstraße 15 im Bereich der Unfallstelle bis etwa 15.00 Uhr für den gesamten Verkehr voll gesperrt.
WARBURG. Ein tragischer Jagdunfall in einem unwegsamen Waldgebiet bei Warburg hat am Freitagabend ein Menschenleben gefordert. Der Vorfall ereignete sich am 9. Januar, gegen 20.30 Uhr in einem Waldstück nordwestlich von Warburg, gelegen zwischen den Ortsteilen Nörde und Rimbeck. Eine vierköpfige Personengruppe im Alter zwischen 22 und 24 Jahren befand sich dort zur Jagd, wobei im Rahmen dieser Jagd auf Wildtiere geschossen wurde. Dabei traf ein Schuss einen 23-jährigen Jäger aus dem Stadtgebiet von Paderborn lebensgefährlich. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der mutmaßliche 22-jährige Schütze aus Hannover zusammen mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz, während sich der 23-Jährige auf einem anderen, nahe gelegenen Hochsitz aufhielt. Trotz rascher notärztlicher Reanimationsversuche durch die anwesenden Personen und die alarmierten Rettungskräfte konnte dem lebensgefährlich Verletzten nicht mehr geholfen werden, sodass der Paderborner noch vor Ort im Wald verstarb.
Die Kriminalpolizei Höxter hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn noch in der Nacht die Ermittlungen am Tatort aufgenommen und Spuren gesichert. Die näheren Umstände der Schussabgabe sind nun Teil der noch laufenden Ermittlungen. Ermittelt wird wegen fahrlässiger Tötung gemäß § 222 des Strafgesetzbuches, wobei die Ermittler nach den bisherigen Erkenntnissen von einem tragischen Jagdunfall ausgehen. Im Laufe der nächsten Woche wird auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Paderborn eine Obduktion des getöteten 23-Jährigen durch die Rechtsmedizin Münster erfolgen. (ots/red.)
VOLKMARSEN. Die Feuerwehren der Stadt Volkmarsen blicken auf ein arbeitsreiches und ereignisreiches Dienstjahr zurück. Im vergangenen Jahr 2025 wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer zu insgesamt 123 Einsätzen alarmiert. Zum Jahresende 2025 gehörten den Einsatzabteilungen 256 aktive Mitglieder an, darunter 41 Feuerwehrfrauen. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein Zuwachs von acht Einsatzkräften verzeichnet werden, welche im Berichtsjahr in die Einsatzabteilungen aufgenommen wurden.
Ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit ist weiterhin die Nachwuchsarbeit. Die Kinderfeuerwehr zählt aktuell 82 Mitglieder, die Jugendfeuerwehr 74 Mitglieder. Ein besonderer Erfolg war der 1. Platz der Jugendfeuerwehr Hörle beim Kreiszeltlager, der die gute Ausbildungs- und Jugendarbeit eindrucksvoll unterstreicht! Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Feuerwehrangehörige für ihre langjährige aktive Dienstzeit und ihr besonderes Engagement geehrt.
Hessisches Brandschutzehrenzeichen am Bande:
Silber (25 Jahre): Uwe Kann, Daniel Raulf (beide Külte)
Gold (40 Jahre): Harald Neumeier (Herbsen), Dirk Koerfer, Georg Wachs, Jan Wilke (alle Külte), Rolf Schümmelfeder (Volkmarsen)
Gold (50 Jahre): Klaus Schmand, Rainer Teppe (beide Volkmarsen)
Anerkennungsprämien für aktiven Feuerwehrdienst:
10 Jahre: Christian Engelhard (Hörle), Manuel Dambacher (Külte), Louisa Salokat, Clemens Sandhäger, Markus Sinnhuber, Pauline Spichal, Felix Teppe (alle Volkmarsen)
20 Jahre: Florian Blömecke (Volkmarsen)
30 Jahre: Martin Lüdicke (Volkmarsen)
40 Jahre: Harald Neumeier (Herbsen), Christian Wachs (Külte), Rolf Schümmelfeder, Klaus Teppe (beide Volkmarsen)
Im Bereich der Kinderfeuerwehr wurden folgende Auszeichnungen verliehen:
Kinderfeuerwehrmedaille Bronze: Katharina Sandhäger (Volkmarsen)
Kinderfeuerwehrmedaille Silber: Sven Büsse, Andreas Flore (beide Volkmarsen)
Bei der Hessischen Feuerwehrleistungsübung wurden folgende Leistungsabzeichen verliehen:
Eisen: Noah Siebert, Len Disque (beide Ehringen), Mate Vering (Volkmarsen)
Bronze: Tristan Prahl (Ehringen), Nargisa Spichal, Hendrik Leis, Steffen Schmand (alle Volkmarsen)
Silber: Niklas Gante (Ehringen)
Gold 5: Lukas Arbert, Markus Sinnhuber, Felix Teppe (alle Volkmarsen)
Gold 10: Philipp Spichal (Volkmarsen)
Eine besondere Ehrung erfuhren Martin Schmand und Burkhard Scheele, denen aufgrund ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit in verantwortungsvollen Führungspositionen innerhalb der Feuerwehr sowie in der Stadtpolitik die Ehrenplakette des Landes Hessen verliehen wurde. Unser Dank gilt allen Feuerwehrangehörigen für ihren engagierten Einsatz im Jahr 2025 sowie deren Familien und Arbeitgebern für die Unterstützung. Ebenso danken wir allen Förderern, Gönnern und Unterstützern der Feuerwehren der Stadt Volkmarsen.
BAD WILDUNGEN. Im Ortsteil Hundsdorf ist es auf der Bundesstraße 253 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden.
Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag gegen 15.10 Uhr auf der Löhlbacher Straße. Eine 63-jährige Frau aus dem Edertal befuhr mit ihrem blauen Renault Captur die B 253 aus Richtung Löhlbach kommend und beabsichtigte, nach links in Richtung Hüddingen abzubiegen. Dabei missachtete sie jedoch den Vorrang des Gegenverkehrs.
Aus Richtung Bad Wildungen kam zeitgleich eine 38-jährige Frau aus Bergkamen mit ihrem orangefarbenen Hyundai Kona entgegen. Im Einmündungsbereich kam es zur heftigen Kollision der beiden Fahrzeuge, als der Renault den Fahrweg des entgegenkommenden Hyundais kreuzte. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass an beiden Fahrzeugen massiver Sachschaden entstand.
Bei dem Zusammenstoß erlitt die 63-jährige Unfallverursacherin leichte Verletzungen, die ambulant vor Ort behandelt werden konnten. Die 60-jährige Beifahrerin im Hyundai, die aus Frankenau stammt, wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt. Sie musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrerin des Hyundais blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Hoher Sachschaden an beiden Fahrzeugen
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden an beiden Pkw auf jeweils 15.000 Euro, was einer Gesamtsumme von 30.000 Euro entspricht. Sowohl der blaue Renault als auch der orangefarbene Hyundai waren nach dem Crash nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme kam es im Bereich der Löhlbacher Straße zu Verkehrsbehinderungen.