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NIEDER SCHLEIDERN/OBERSCHLEDORN. Ab morgen ist die Kreisstraße 60 zwischen der Landesgrenze NRW und Hessen wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt.

Auf einer Länge von 1,2 Kilometer erhält die Fahrbahn  eine neue Asphaltdecke. Aus Gründen der Gewährleistung der Arbeits- und der Verkehrssicherheit muss der die K 60 während der Bauarbeiten in der Zeit vom 04. Juli 2016 bis zum 29. Juli 2016 zwischen Nieder-Schleidern und Oberschledorn gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt von Oberschledorn über Hillershausen nach Eppe und weiter nach Nieder-Schleidern und umgekehrt.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg und Hessen Mobil bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Straßenbauarbeiten und die damit verbundenen  Einschränkungen.

Infokarte: Kreisstraße 60 Google-Maps

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Publiziert in Baustellen

NIEDER-SCHLEIDERN/ALLERINGHAUSEN. Eine Angelschnur mit Bleigewichten wäre einem Gänseküken auf dem Raumbergteich beinahe zum Verhängnis geworden: Das etwa zwei Wochen alte Jungtier war mit Schnabel und linkem Flügel derart verfangen, dass es nicht mehr fressen und sich nur noch eingeschränkt bewegen konnte. Eine Spaziergängerin entdeckte das Küken in Not und holte Hilfe.

Nach dem Besuch der 700-Jahr-Feier in Nieder-Schleidern ging Marion Hart aus Medebach noch am Raumbergteich zwischen Nieder-Schleidern und Alleringhausen spazieren. Da entdeckte sie am Sonntagnachmittag eine Kanadagans mit ihren drei Küken auf dem Wasser. Auf den ersten Blick fiel der Medebacherin auf, dass eines der Jungtiere in der Bewegung eingeschränkt war. Beim näheren Hinsehen entdeckte Marion Hart den Grund dafür: "Das Küken hatte eine Angelschnur mit Bleigewichten im Schnabel und um einen Flügel". Für das Jungtier, aber auch für Mutter Gans und den Ganter bestand keine Chance, das von einem Angler stammende Stück Nylonschnur zu entfernen.

Angler: "Lass das Vieh verrecken"
"Da muss man doch was tun, das Küken verendet sonst jämmerlich", dachte sich die Besucherin - aber war mit diesen Gedanken offenbar die Einzige. Angesprochene Angler hätten ihr barsch geantwortet, "das Vieh doch verrecken zu lassen", dann würde "es halt eins weniger geben". Die Medebacherin ging zurück nach Nieder-Schleidern und sprach auch dort Besucher an und bat um Hilfe - doch offenbar niemand sah sich in der Lage oder war willens, das Küken aus seiner misslichen Lage zu befreien.

"Gans in Not" auch bei Facebook gepostet
Doch Marion Hart gab noch immer nicht auf. Bei Facebook postete sie ein Foto von der Gänsefamilie in Not, beschrieb das Problem und bat um Hilfe, außerdem schrieb sie der Redaktion von 112-magazin.de eine Mail. Mitarbeiter Klaus Rohde, der am Diemelsee ein Jagdrevier gepachtet hat, machte sich umgehend auf den Weg zum Raumbergteich. Um die Gänse zunächst aus dem Wasser an Land zu bewegen, schwamm Rohde durch den Teich und trieb die gefiederte Familie in eine Ecke - und tatsächlich, der Plan gelang: Während der Ganter das Weite suchte, gingen das Muttertier und ihre drei Jungen an Land. Dort war dann das in der Angelschnur verhedderte Küken rasch gefangen.

Schnabel bereits eingeschnürt
Mit einigen Schnitten befreite Klaus Rohde die junge Kanadagans von dem Nylonband. Marion Hart assistierte dabei als "OP-Schwester" - und war überglücklich, dass die Rettung gelungen und der kleine Wasservogel unverletzt war. Viel länger hätte das Tier diese missliche Lage aber wohl nicht überlebt, denn die Angelschnur hatte den noch weichen Schnabel bereits eingeschnürt, wodurch das Küken nicht mehr fressen konnte. Die Geschwister waren daher bereits deutlich größer geworden.

Nachdem die kleine Gans wieder im Wasser war, paddelte sie voller Freude zu ihrer Familie zurück. Schnatternd nahm die Mutter den kleinen Pechvogel in Empfang. Gänseglück auf dem Raumbergteich!


Immer wieder berichten wir über "tierische" Geschichten:
Reh darf im Streifenwagen mitfahren (28.01.2013)
Waschbär als Einbrecher überführt (15.04.2013)
Achtbeinigen "Einbrecher" auf frischer Tat erwischt (20.04.2013)
Pferd trabt kilometerweit bis in Biergarten (08.06.2013)
Gelangweilte Schweine büxen von Wiese aus (25.06.2013)

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Publiziert in Retter
Freitag, 23 November 2012 13:23

"Lauter Schlag und ein Feuerball"

NIEDER-SCHLEIDERN. Vermutlich durch einen Kurzschluss ist es am Freitagmittag zu einem Kabelbrand in einem Wohnhaus im Korbacher Stadtteil Nieder-Schleidern gekommen. Weil die Lage zunächst völlig unklar und das Haus weitgehend verraucht war, rückten mehrere Feuerwehren und vorsorglich auch die Besatzung eines Rettungswagens aus.

"Ein offenes Feuer war nicht zu erkennen", sagte Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Friedhelm Schmidt an der Einsatzstelle in der Straße Zum Heimberg gegenüber 112-magazin.de. Einsatzkräfte unter Atemschutz waren in das Wohnhaus, das derzeit umgebaut wird, vorgegangen und hatten nach der Quelle der starken Rauchentwicklung gesucht: Im Erdgeschoss stand ein Trockner, der Raum war raucherfüllt. Das Wäschetrockengerät war zum Zeitpunkt des Feuerwehreinsatzes kaputt und roch nach verschmortem Plastik: "Ob der Trockner kaputt ging durch einen Kurzschluss in der Elektroverteilung im ersten Stock oder dort ein Kurzschluss auftrat, in dessen Folge der Trockner zerstört wurde, wissen wir nicht", sagte der Einsatzleiter.

Die Bewohner des betroffenen Hauses hatte eigenen Angaben zufolge gegen 12.30 Uhr im Wohnzimmer im ersten Stock gesessen, als "es plötzlich einen lauten Schlag gab und ich eine Art Feuerball sehen konnte", sagte die Frau im Gespräch mit 112-magazin.de. Wenig später bemerkte sie auch Rauch im Erdgeschoss und rief die Feuerwehr. Die Leitstelle entsandte die Wehren aus Nieder-Schleidern, Goldhausen und der Kreisstadt, außerdem machte sich eine RTW-Besatzung auf den Weg in den Korbacher Stadtteil.

Einzugreifen brauchten die Helfer nicht, sie forderten die Bewohnerin allerdings auf, einen Elektriker hinzu zu ziehen. "Irgendein Problem muss es in der Elektroverteilung ja geben", bilanzierte Friedhelm Schmidt. Ob und in welcher Höhe ein Schaden entstanden war durch den Vorfall, konnte der Stadtbrandinspektor nicht sagen. Er zeigte sich erleichtert, dass nach dem Kurzschluss kein Brand ausgebrochen war.

Publiziert in Feuerwehr

NIEDER-SCHLEIDERN. Ein unbekannter Täter hat versucht, ein italienisches Motorrad aus einer Scheune zu klauen. Hätten nicht die Hunde eines Anwohners angeschlagen, so wäre der Einbrecher wohl erfolgreich gewesen.

Laut Polizeisprecher Volker König versuchte der Täter am Samstagabend um 22.30 Uhr, ein Motorrad der Marke Cagiva aus einer Scheune im Beukerweg zu stehlen. Dazu hebelte der Dieb ein mit Brettern verriegeltes Fenster der Scheune auf, stieg in das Gebäude ein und öffnete von innen das Scheunentor. Anschließend schob er das italienische Motorrad eines 23-jährigen Korbachers aus der Scheune.

Durch die Einbruchsgeräusche schlugen die Hunde eines Anwohners an und alarmierten einen 49-jährigen Mitbewohner. Als dieser nach draußen eilte, erkannte er den Dieb noch schemenhaft. Sofort verfolgte er den Täter, der daraufhin das Motorrad zurückließ und in die Dunkelheit flüchtete.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.


Mitte April hatte es unter kuriosen Umständen einen Motorrad-Diebstahl im Kreis Marburg-Biedenkopf gegeben:
Zur Probefahrt verabredet, KTM-Enduro gestohlen (16.04.2012)

Publiziert in Polizei

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