KORBACH. Auf dem Lidl-Parkplatz in der Medebacher Landstraße 23 ereignete sich am Sonntag (5. Januar) zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr eine Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug touchierte einen dort abgestellten braunen Opel Insignia. Dabei entstand eine Eindellung am vorderen rechten Radkasten. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 entgegen.
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Winterruhe und Genuss in der Bärenmühle
Wenn die Tage kürzer werden und klare Winterluft das Tal erfüllt, entfaltet die Bärenmühle ihre besondere Atmosphäre. Sanftes Kerzenlicht, das Knistern des Feuers und die stille Landschaft rund um den winterlichen Hof schaffen einen Ort, an dem man zur Ruhe kommt – fernab vom Alltag.
Im Romantik Hotel Landhaus Bärenmühle laden individuell gestaltete Zimmer im eleganten Landhausstil zum Verweilen ein. Der Tag beginnt mit dem reichhaltigen Bärenfrühstück, bevor sich die Umgebung erkunden lässt. Direkt vor der Haustür führen idyllische Wanderwege durch Wälder und Wiesen, die im Winter ihren ganz eigenen Reiz entfalten. Nach einem Tag in der Natur sorgt die Wiesensauna für wohltuende Wärme, bevor der Abend entspannt bei einem Glas Wein am Kamin ausklingt. Natur und Genuss stehen hier im Einklang – passende Übernachtungsangebote finden Sie online auf der Webseite des Hotels.
Auch für einen Tagesausflug ist die Bärenmühle ein besonderes Ziel. Eingebettet in eine der schönsten Winterlandschaften Nordhessens liegt die ehemalige Wassermühle abgeschieden im Tal, umgeben von Wald, Wiesen und dem leisen Rauschen des Baches. Ein Ort, der entschleunigt und Raum zum Durchatmen bietet.
Kulinarisch wird der Winter in der Bärenmühle ebenso genussvoll begleitet. Im Bistro Buddenbroock erwarten Sie von Donnerstag bis Sonntag zwischen 12.00 und 17.00 Uhr frisch zubereitete Gerichte aus der feinen Landküche. Während am Nachmittag hausgebackene Kuchen zum Verweilen einladen, ergänzen zur Mittagszeit herzhafte Klassiker das Angebot.
Am Abend öffnet das Restaurant Maison Martron seine Türen. Hier kreiert der Küchenchef täglich ein sorgfältig komponiertes 3- bis 6-Gang-Menü, auf Wunsch auch in vegetarischer Ausführung. Das Restaurant ist von Mittwoch bis Sonntag zwischen 18.00 und 21.00 Uhr geöffnet. Ihre Tischreservierung nehmen wir gern unter 06455 759040 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.
Die Bärenmühle – ein Ort für stille Wintertage, feinen Genuss und besondere Momente. Zum Restaurant Maison Martron gelangen Sie direkt über diesen Link.
LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg erweitert im neuen Jahr sein Unterstützungs- und Informationsangebot für Familien: Mit den digitalen Elternabenden startet ein neues Format, das niedrigschwellig und ortsunabhängig Wissen und Orientierung zu zentralen Themen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen bietet. Die Abende finden alle zwei Wochen dienstags statt. Die erste Online-Veranstaltung ist für den 20. Januar geplant.
„Eltern stehen heute vor vielen Herausforderungen. Mit den digitalen Elternabenden möchten wir sie dabei unterstützen, sich zu informieren und mehr Sicherheit im Familien- und Schulalltag zu gewinnen“, sagt Svenja Lotze vom Fachdienst Schulen und Bildung des Landkreises. „Das neue Format ermöglicht es, Expertinnen und Experten einzubinden und Informationen unabhängig von Zeit und Ort bereitzustellen.“
Eltern in Erziehungsarbeit stärken
Die digitalen Elternabende werden vielfältige Fragestellungen rund um das Familienleben, den schulischen Alltag sowie die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aufgreifen. Ziel ist es, Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu stärken, aktuelle Themen aufzugreifen und fachlich fundierte Impulse zu geben – flexibel, zeitgemäß und gut erreichbar. Die Referentinnen und Referenten werden hierfür sorgfältig ausgewählt und verfügen über ausgewiesene fachliche Expertise sowie praktische Erfahrung in den jeweiligen Themenbereichen.
Online-Veranstaltung: „Als Paar trennen, Eltern bleiben“
Die erste Veranstaltung zum Thema „Als Paar trennen, Eltern bleiben“ findet am 20. Januar von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr im digitalen Raum statt. Trennungen gehören zu den tiefgreifendsten Umbrüchen im Leben – besonders dann, wenn es gemeinsame Kinder gibt. In diesem Vortrag werden Wege aufgezeigt, wie Mütter und Väter trotz partnerschaftlicher Trennung eine stabile, verlässliche Elternschaft fortführen können. Die Teilnehmenden erhalten einen kompakten Überblick über zentrale Aspekte einer gelungenen elterlichen Zusammenarbeit nach der Trennung. Der Vortrag greift typische Konfliktpunkte auf, vermittelt psychologisches Hintergrundwissen und stellt praxistaugliche Strategien vor, die helfen, das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und gleichzeitig die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.
Alle Informationen rund um die Teilnahme gibt es unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veranstaltungen. Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Über den auf der Webseite hinterlegten Link kann man sich einfach und schnell in die Online-Veranstaltungen einwählen. Das Angebot der digitalen Elternabende ist finanziert aus Fördermitteln des landesweiten Programms „Jugend erleben“ und richtet sich an Eltern aller Altersgruppen sowie an pädagogisch Interessierte. Die digitalen Elternabende ergänzen bestehende Beratungs- und Informationsangebote des Landkreises und tragen dazu bei, Familien im Landkreis nachhaltig zu stärken. Für Fragen und Anregungen zum Angebot steht der Fachdienst Schulen und Bildung, Svenja Lotze, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.
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BAD AROLSEN. Mit Blick auf die Krankenhausreform hat sich das Krankenhaus Bad Arolsen bereits frühzeitig als Spezialist für Innere Medizin positioniert und einen Fokus auf die Versorgung älterer Menschen gelegt. Wegen des stetig steigenden Bedarfs wird das Krankenhaus Bad Arolsen sein Angebot der geriatrischen Krankenhausversorgung erweitern.
In Abstimmung mit dem Land Hessen wird dafür im Gegenzug zum Ende des ersten Quartals 2026 die Teilnahme an der Intensiv- und Notfallversorgung im Landkreis Waldeck-Frankenberg beendet. Dr. Michael Knapp, der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nordhessen, erklärt dazu: „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir mussten sie aber nicht zuletzt wegen der abnehmenden Anzahl an Notfallpatienten und wegen des zunehmenden Mangels an Fachpersonal in den Bereichen Intensiv- und Notfallmedizin treffen.“
Das Krankenhaus Bad Arolsen soll die Region Bad Arolsen weiter optimal versorgen. Diese Aufgabe soll erfüllt werden, indem das Haus den Entscheidungen der Politik folgt und das Leistungsangebot entsprechend weiter spezialisiert. „Das ist ein zunächst schwieriger Schritt für uns, aber grundsätzlich sind wir dem Land Hessen und allen weiteren Partnern sehr dankbar für die konstruktiven Gespräche und die Möglichkeit – gemeinsam mit unserem hochqualifizierten und sehr engagierten Team vor Ort – unseren Krankenhausstandort Bad Arolsen weiterentwickeln zu können“, so Dr. Knapp weiter.
Verstärkter Fokus auf die Altersmedizin
Für das Jahr 2026 ist der Aufbau von weiteren Behandlungskapazitäten auf insgesamt 80 Betten im Bereich der Altersmedizin geplant. Im kommenden Jahr sollen zusätzlich 20 Betten hinzukommen, sodass künftig insgesamt 100 Betten für die Geriatrie zur Verfügung stehen werden. In den vergangenen Monaten wurden die bereits bestehende allgemeine Geriatrie und die Alterstraumatologie bereits um die Neurogeriatrie erweitert. Dies war die maßgebliche Weichenstellung für die Versorgungskompetenz neurologischer Erkrankungen im Alter, wie zum Beispiel Parkinson und Demenz.
Der Chefarzt der Altersmedizin in der Gesundheit Nordhessen, Dr. Jürgen Sasse, freut sich über die positive Entwicklung und erklärt: „Am Krankenhaus Bad Arolsen schaffen wir die besten Voraussetzungen für eine geriatrische Versorgung. Gemeinsam mit der Chefärztin der Neurogeriatrie, Frau Dr. Katarina Gabriel, können wir noch in diesem Jahr 80 Patientinnen und Patienten bestmöglich in unseren modern ausgestatteten Therapieräumen mit unseren hochqualifizierten Mitarbeitenden versorgen.“
Die Neurogeriaterin Dr. Katarina Gabriel ergänzt: „Wir reagieren hier auf die Bedürfnisse der Menschen, die eine längere Lebenszeit mit sich bringt. Vor diesem Hintergrund wird die Altersmedizin auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Wir bieten unseren Patientinnen und Patienten eine optimale Behandlung und ihren Angehörigen beratende Unterstützung. Unser Ziel ist es, dass unsere Patientinnen und Patienten die größtmögliche Selbstständigkeit für ihren Alltag zurückerlangen.“
Umbauphase startet - Personalkonzept ist erarbeitet – weiteres Personal gesucht
Alle betroffenen Mitarbeitenden der Notaufnahme und der Intensivstation erhalten selbstverständlich anderweitige Beschäftigungsangebote und -möglichkeiten im Haus oder innerhalb anderer Einrichtungen der Gesundheit Nordhessen. Durch das Einstellen der Teilnahme an der Notfallversorgung werden auch die rettungsdienstlichen Anfahrten des Krankenhauses gänzlich eingestellt werden. Diese haben zuletzt ein so geringes Ausmaß angenommen, dass ein Weiterbetrieb der zentralen Notaufnahme nicht mehr bedarfsnotwendig ist.
Geschäftsführer Nikolai Dippel erläutert das weitere Vorgehen der Umbauphase: „Da wir in diesem Jahr weiterwachsen wollen, benötigen wir auch weiteres Fachpersonal. Die Einstellung der Intensiv- und Notfallversorgung ist bereits zum Ende des ersten Quartals 2026 angedacht. Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich die Mehrheit der von der Veränderung betroffenen Kolleginnen und Kollegen entscheidet, in andere Bereiche des Hauses zu wechseln.“
Parallel dazu wird die Personalsuche intensiviert. Für den Kapazitätszuwachs werden dringend Pflegefachkräfte und Mediziner gesucht, die Interesse an der Krankenhausversorgung älterer Menschen haben; auch Initiativbewerbungen sind willkommen. Die ambulanten Leistungen im Bereich der Gastroenterologie, der Kardiologie und der Urologie sowie die hausärztliche Versorgung durch das MVZ Vimedos bleiben am Haus erhalten.
KASSEL. Ein bislang unbekannter Mann hat am Dienstagnachmittag ein zwölfjähriges Mädchen in einer Straßenbahn in der Kasseler Nordstadt sexuell belästigt. Die Ermittler der Kriminalpolizei Kassel suchen nun nach Zeugen der Tat, die sich gegen 13:20 Uhr im Bereich der Unteren Königsstraße und der Holländischen Straße ereignet hatte.
Das Opfer war an der Haltestelle „Am Stern“ in die Straßenbahn gestiegen, die weiter in Richtung Halitplatz fuhr. Wie die Zwölfjährige später der Polizei gegenüber angab, habe der etwa 30 Jahre alte Täter in der vollen Bahn hinter ihr gestanden und sie unsittlich am Gesäß berührt. Dabei stand das verängstigte Mädchen so stark unter dem Eindruck des Erlebten, dass sie sich anderen Fahrgästen gegenüber nicht bemerkbar machte.
An der Haltestelle „Halitplatz“ verließ die Zwölfjährige dann die Bahn wieder, während der Unbekannte weiterfuhr. Zu Hause vertraute sich das Mädchen seiner Mutter an und sie informierten die Polizei, die nun wegen sexueller Belästigung ermittelt.
Der Täter wird wie folgt beschrieben:
ca. 30 Jahre alt
Erscheinungsbild: dunklerer Hautteint, große Nase mit auffälligem Höcker
Drei-Tage-Bart
Kleidung: beigefarbene Jacke
Wer die Tat beobachtet hat oder der Polizei Hinweise auf den Mann geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 bei der Polizei in Kassel zu melden.
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WARBURG. Im Rahmen der Ermittlungen zu dem tödlichen Jagdunfall am 9.1.2026 bei Warburg (wir berichteten) ist am Dienstag, 13. Januar, auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Paderborn die Obduktion des Opfers durchgeführt worden. Das Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin Münster bestätigt die ursprüngliche Annahme, dass der 23-Jährige von einem Projektil im rechten Schulterbereich getroffen wurde. Die Verletzung war laut den Gutachtern todesursächlich.
Die weiteren Ermittlungen zu den näheren Umständen der Schussabgabe dauern unterdessen nach wie vor an. In diesem Zusammenhang wird detailliert überprüft, wie es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte, ob ein Nachtsichtgerät eingesetzt wurde und wo genau sich die Beteiligten zum Zeitpunkt der Schussabgabe aufgehalten haben. Zu diesem Zweck soll die sichergestellte Jagdausrüstung technisch untersucht und der Schusswinkel genauestens rekonstruiert werden.
Außerdem waren die Ermittler im Laufe des Dienstags ein weiteres Mal vor Ort, um zusätzliche Erkenntnisse im Umfeld des Tatortes zu erhalten. Geprüft wurden unter anderem die Sichtverhältnisse und der Abstand der Hochsitze, der nach derzeitigen Erkenntnissen über 100 Meter betragen hat. Ob sich die Beteiligten zum Zeitpunkt der Schussabgabe aber überhaupt in ihren jeweiligen Hochsitzen aufgehalten haben, ist zum jetzigen Zeitpunkt Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (ots/r)
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LANDKREIS-WALDECK-FRANKENBERG.
Fusion: Gemeinsames Krankenhaus wird „Klinikum Waldeck-Frankenberg“ heißen
Nachdem die Gremien von Landkreis und Stadt Korbach vor Kurzem offiziell die Fusion des Kreiskrankenhauses Frankenberg mit dem Stadtkrankenhaus Korbach beschlossen haben, steht nun auch der künftige Name der Klinik fest: Das neue gemeinsame Haus wird „Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF)“ heißen.
Gemeinsam stark für unsere Gesundheit
„Der Name drückt die enge Verbundenheit beider Standorte mit Waldeck-Frankenberg aus und unterstreicht den Anspruch, die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zusammen nachhaltig und auf einem hohen Qualitätsniveau zu gewährleisten und weiterzuentwickeln“, betont Landrat Jürgen van der Horst als künftiger Aufsichtsratsvorsitzender des gemeinsamen Hauses. „Das Klinikum Waldeck-Frankenberg wird für eine verlässliche und regionale Gesundheitsversorgung stehen – nah am Menschen und zukunftssicher.“
Der neue Name soll Vertrauen schaffen, ausdrücken, wofür die Klinik steht, Orientierung bieten und eine regionale Identität vermitteln. Hergeleitet wurde er von einem gemeinsamen Projektteam in einem strukturierten Prozess – von der Analyse der Zielgruppen und Wettbewerbssituation über die Entwicklung des Markenkerns, der Ideensammlung, strategischen Auswertung und rechtlichen Prüfung bis hin zur Beteiligung von Politik und den Mitarbeitenden der Krankenhäuser.
Im Fokus der Namensfindung stand, dass dieser den Anforderungen der Zielgruppe entspricht, zwar einen eindeutigen Kreisbezug hat, aber keinen Standort bevorzugt, sich klar von Mit-Wettbewerbern in der Region abgrenzt, die Identität der Marke widerspiegelt sowie markenrechtlich einwandfrei und auch digital optimal einsetzbar ist.
Mitarbeitende haben final entschieden
Das Herzstück des Prozesses war aber die Beteiligung der Politik und der Belegschaften der Häuser an beiden Standorten. Die Mitarbeitenden der Krankenhäuser haben dabei abschließend über den finalen Namen entschieden: In den vergangenen vier Wochen durften sie in einem Online-Voting über den künftigen Namen des gemeinsamen Hauses und ihres künftigen Arbeitgebers entscheiden. Mit einem Votum von 78 Prozent aller Teilnehmenden fiel das Ergebnis ganz deutlich auf Klinikum Waldeck-Frankenberg (KWF).
„Das ist ein gutes Ergebnis, das eine breite Akzeptanz des neuen Namens zeigt, die neue gemeinsame Identität unterstützt und den Zusammenhalt ausdrückt“, freut sich Stefan Kieweg, der Bürgermeister der Stadt Korbach, die bis zum abgeschlossenen Fusionsprozess Trägerin des Stadtkrankenhauses ist. „Er bringt den Anspruch einer modernen, fachlich gut aufgestellten, patientenzentrierten und verlässlichen medizinischen Versorgung für den gesamten Landkreis zum Ausdruck.“
Verschmelzung zu gemeinsamer Krankenhauswelt
Die Namensentscheidung ist ein wichtiger Meilenstein im weiteren Transformationsprozess, der im Jahr 2026 weiter an Dynamik gewinnen wird. Denn nach dem rechtlichen Zusammenschluss, der zur Mitte des Jahres rückwirkend zum 1. Januar 2026 abgeschlossen sein soll, erfolgt bereits in den kommenden Monaten nach und nach auch die Verschmelzung beider Häuser zu einer gemeinsamen Krankenhauswelt auf Arbeitsebene.
„Hierfür haben sich bereits Expertenteams aus den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung gebildet, die schon in den vergangenen Wochen mit dem fachlichen Austausch begonnen haben“, berichtet Transformationsmanager Gerd Brückmann, der den Prozess begleitet. „In den kommenden Monaten werden sie sich immer stärker auch fachlich-organisatorisch vernetzen und die Voraussetzungen für eine standortübergreifende Zusammenarbeit erarbeiten.“ Weitere Informationen zur Fusion und zum Transformationsprozess gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/krankenhausfusion.
WALDECK. Im Ortsteil Höringhausen wird aktuell eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Der Blitzer wurde in Höhe des Feuerwehrhauses positioniert. In diesem Bereich gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Gerade in sensiblen Bereichen wie vor Pflegeeinrichtungen oder Schulen sind Tempolimits besonders wichtig, um Fußgänger und Anwohner zu schützen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
MARSBERG. Ein Brandeinsatz in Bredelar hat am späten Montagnachmittag, 12. Januar, für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden; ein verkohlter Handschuh hatte für eine verrauchte Wohnung gesorgt.
Der Alarm ging gegen 16.35 Uhr bei der Feuerwehr ein, gemeldet war eine verqualmte Wohnung in Bredelar. Dies bestätigte sich vor Ort, woraufhin ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vorging. Die Einsatzkräfte fanden im Gebäude kein offenes Feuer mehr vor. In einer Badewanne lag ein verkohlter Handschuh. Vermutlich hatte dieser zuvor auf einem Holzofen gelegen und war von einem Bewohner noch rechtzeitig in die Badewanne befördert worden.
Eine aktive Brandbekämpfung war nicht mehr erforderlich. Die Wohnung wurde mit einem Hochdrucklüfter belüftet und anschließend mit Messgeräten freigemessen. Nach kurzer Zeit konnte das Gebäude den Eigentümern wieder übergeben werden. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren die Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Giershagen und Marsberg. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.
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NIEHEIM. Eine nicht alltägliche Kettenreaktion hat ein Wildunfall auf der B252 in Höhe Nieheim ausgelöst. Am Ende waren fünf Fahrzeuge beteiligt, drei Personen wurden leicht verletzt. Zunächst fuhr am Montagmorgen gegen 7.55 Uhr ein 65-Jähriger aus Nieheim mit einem Ford Focus auf der B252 aus Richtung Steinheim kommend in Fahrtrichtung Brakel. In Höhe Holzhausen stieß der Ford mit einem Wildschwein zusammen, das anschließend schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen blieb. Der 65-Jährige hielt daraufhin am rechten Fahrbahnrand an.
Ein nachfolgender Linienbus prallte anschließend gegen das liegende Wildschwein und schleuderte es auf die Gegenfahrbahn. Der Bus entfernte sich anschließend vom Unfallort. Auf der Gegenfahrbahn fuhren zu diesem Zeitpunkt drei Fahrzeuge hintereinander. Vorweg eine 39-jährige Frau aus Brakel mit einem Opel Corsa, gefolgt von einem Opel Insignia, der von einem 32-jährigen Mann aus Brakel gesteuert wurde und mit fünf Personen besetzt war. Schließlich folgte ein Lkw, gefahren von einem 58-jährigen Mann aus Baunatal.
Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte die Fahrerin des Opel Corsa das verletzte Tier auf ihrer Fahrspur noch rechtzeitig und bremste ihr Fahrzeug ab. Der nachfolgende Opel Insignia fuhr dann allerdings auf den bremsenden Corsa auf. Auch der Lkw konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen den Opel Insignia. Bei dem Unfall erlitten drei Mitfahrer im Opel Insignia im Alter von 27, 30 und 41 Jahren leichte Verletzungen. Sie wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Das schwer verletzte Wildschwein wurde durch einen Jagdausübungsberechtigten von seinem Leiden erlöst. Die Polizei Höxter hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und bittet den beteiligten Busfahrer oder weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden. (ots/r)