KASSEL. Die Asiatische Hornisse breitet sich zunehmend in Hessen aus. Inzwischen wurden auch in Kassel erste Exemplare gesichtet. Bei der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) handelt es sich um eine invasive, nicht-heimische Hornissenart.
Wer kann in Kassel Nester der Asiatischen Hornisse entfernen?
Bürgerinnen und Bürger sollten die Nester auf privaten Grundstücken keinesfalls selbst entfernen. Das ist Aufgabe der ausgebildeten Fachberater. Sichtungen sollten über die genannten Stellen gemeldet werden, damit Entfernungen veranlasst werden können. Die ausgebildeten Fachberater stellen derzeit sogenannte Locktöpfe an gemeldeten Sichtungsstellen auf, um mögliche Neststandorte zu lokalisieren. Ein persönlicher Kontakt ist über den Imkerverein Kassel möglich. Kontaktmöglichkeiten finden sich auf deren Webseite: www.imkerverein-kassel.de/asiatische-hornisse.
Für die Entfernung von Nestern an Schulen, Kindergärten sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen ist das städtische Ordnungsamt zuständig. Entsprechende Einrichtungen können sich dort telefonisch unter der Behördennummer 115 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.
Wie gefährlich ist die Asiatische Hornisse und was ist bei einem Stich zu tun?
Die Asiatische Hornisse gilt grundsätzlich nicht als aggressiver als heimische Wespen- oder Hornissenarten und verhält sich Menschen gegenüber in der Regel nur dann aggressiv, wenn sie sich bedroht fühlt oder ihr Nest gestört wird. Für gesunde Menschen sind einzelne Stiche zwar schmerzhaft, jedoch meist nicht gefährlicher als ein Stich einer heimischen Europäischen Hornisse. Vorsicht ist jedoch bei Allergikerinnen und Allergikern sowie bei mehreren Stichen geboten, insbesondere im Bereich von Mund oder Hals. Nach einem Stich sollte die betroffene Stelle gekühlt und auf mögliche allergische Reaktionen wie Atemnot, starke Schwellungen oder Kreislaufprobleme geachtet werden. In solchen Fällen ist umgehend medizinische Hilfe erforderlich. Grundsätzlich wird empfohlen, Abstand zu Nestern zu halten.
Wie ist die Asiatische Hornisse von Europäischen Hornissen zu unterscheiden?
Ob es sich um eine invasive Asiatische Hornisse oder die geschützte heimische Europäische Hornisse handelt, lässt sich anhand von Körperfärbung, Größe und Nestform unterscheiden. Die Asiatische Hornisse unterscheidet sich von der heimischen Europäischen Hornisse vor allem durch ihren deutlich dunkleren Körper, gelbe Beinenden sowie orangene Binden auf dem Hinterleib. Die Europäische Hornisse ist dagegen größer, stärker gelb und rotbraun gefärbt und weist mehrere gelbe Streifen mit Punkten am Hinterleib auf. Zudem baut die Asiatische Hornisse ihre Nester häufig hoch in Bäumen mit seitlichem Einflugloch, während Europäische Hornissen bevorzugt geschützte Hohlräume mit untenliegendem Einflug nutzen. Die Europäische Hornisse ist eine geschützte heimische Art und darf nicht entfernt oder getötet werden.
Wie verändert die Asiatische Hornisse das heimische Ökosystem?
Eine weitere Ausbreitung der Asiatischen Hornisse kann erhebliche Auswirkungen auf heimische Ökosysteme sowie auf die Imkerei haben. Die Art jagt intensiv Honigbienen und andere bestäubende Insekten, wodurch Bienenvölker geschwächt und die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen beeinträchtigt werden kann. Für die Landwirtschaft und den Obstbau könnten dadurch mittel- bis langfristig wirtschaftliche Schäden entstehen.
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WALDECK. Hessen Mobil setzt die Sanierung der Landstraße 3256 fort und leitet in Kürze den nächsten Bauabschnitt ein. Im Fokus der Baumaßnahme steht die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn zwischen dem Stadtgebiet und dem Anschluss an die B 485.
Am Montag, 18. Mai, beginnen die Arbeiten im Bereich der Bahnhofstraße. Während die Erneuerung der Dr.-Mauser-Straße zum Wochenende abgeschlossen wird und die Freigabe für den Verkehr erfolgt, erfordert der neue Abschnitt umfangreiche Anpassungen. Neben der Fahrbahnsanierung werden neue Verkehrsinseln errichtet und Versorgungsleitungen umgelegt. Zudem sieht die Planung den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle am ehemaligen Bahnhof nahe dem Ederseebahn-Radweg vor.
Innerhalb der Maßnahme werden auch Verbesserungen für den Radverkehr umgesetzt. Bestehende Wege, die das Stadtgebiet an den Ederseebahn-Radweg anbinden, werden von 1,50 Meter auf 2,50 Meter verbreitert. Diese Maßnahme soll den Komfort sowie die Sicherheit im Begegnungsverkehr erhöhen.
Voraussichtlich bis zum Jahresende bleibt die Landstraße voll gesperrt. Eine Umleitung für Kraftfahrzeuge erfolgt ab der B 485 über die Landstraße 3388. Für Radfahrende wird eine Route ab Netze über die Oranier-Fahrrad-Route sowie den Haardtweg und Waldwege nach Buhlen eingerichtet. Sämtliche Strecken werden entsprechend ausgeschildert.
Künftig wird die Entwässerung der Straße über ein neues System geregelt. Das Regenwasser gelangt über Straßendurchlässe in eine Sedimentationsanlage, in der Feststoffe wie Sand oder Erde abgelagert werden. Das gereinigte Wasser wird anschließend in drei Speicherrigolen geleitet, um allmählich im Boden zu versickern. Dieses Verfahren beugt Verschmutzungen der Kanäle und Überschwemmungen der Fahrbahn vor.
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BERLIN. Der Internationale Tag der Familie am 15. Mai rückt in diesem Jahr auch die Sicherheit älerter Angehöriger in den Mittelpunkt. Das Netzwerk für Brandschutz in der Küche mit der Initiative „Stop Herdbrand“ nutzt den Aktionstag, um auf Brandrisiken im Haushalt aufmerksam zu machen und Familien für präventive Maßnahmen zu sensibilisieren.
Internationaler Tag der Familie am 15. Mai: Mehr Sicherheit für ältere Angehörige
Der Internationale Tag der Familie am 15. Mai wurde 1993 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und wird von der Weltgesundheitsorganisation unterstützt. Er erinnert daran, wie wichtig Zusammenhalt, Fürsorge und gegenseitige Unterstützung im Alltag sind. Für viele Familien ist er ein willkommener Anlass, Zeit mit Eltern, Großeltern und anderen Angehörigen zu verbringen. Gleichzeitig bietet er eine gute Gelegenheit, auch die Sicherheit im Haushalt älterer Familienmitglieder stärker in den Blick zu nehmen.
Das Netzwerk für Brandschutz in der Küche mit der Initiative „Stop Herdbrand“ rät Familien, regelmäßige Besuche bei älteren Angehörigen auch dazu zu nutzen, sie im Alltag zu unterstützen. Dazu zählen kleinere Reparaturen, das Prüfen von Rauchmeldern und Beleuchtung sowie das Beseitigen von Stolperfallen in Fluchtwegen. Auch alte Kabel und beschädigte Elektrogeräte sollten ausgetauscht werden, um Brandrisiken zu verringern.
Gefahren erkennen und Risiken verringern
„Viele möchten ältere Angehörige unterstützen, wissen aber nicht immer, wo sie anfangen sollen. Gerade in der Küche können schon kleine Einschränkungen im Gedächtnis, beim Sehen oder in der Reaktionsfähigkeit zu gefährlichen Situationen führen. Deshalb ist es wichtig, Risiken frühzeitig zu erkennen und praktische Lösungen zu nutzen, die im Alltag unterstützen“, sagt Saskia Weiß, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz.
Technische Unterstützung kann gerade für Familien, in denen bereits eine Pflegebedürftigkeit oder beginnende kognitive Einschränkungen eine Rolle spielen, ein wichtiger Baustein sein. Sie schafft zusätzliche Sicherheit, ohne die Selbstständigkeit vorschnell einzuschränken.
In der Küche ist das Risiko besonders hoch
Besonders die Küche birgt für ältere Menschen Gefahren. Der Grund: 48 Prozent der Brände entstehen in der Küche und 61 Prozent der Brandopfer in Deutschland sind älter als 60 Jahre. Gerade bei Senioren können nachlassende Sinneswahrnehmungen, Gedächtnisprobleme oder eingeschränkte Mobilität dazu führen, dass sie gefährliche Situationen am Herd zu spät erkennen und sie nicht mehr schnell genug reagieren können.
Herdwächter verhindern Brände, bevor sie entstehen
Eine wirksame präventive Lösung sind sogenannte Herdwächter. Sie überwachen das Koch-Geschehen gezielt über einen Sensor oberhalb des Kochfeldes. Erkennt das System eine gefährliche Temperaturentwicklung, wird zunächst ein akustisches Warnsignal ausgelöst. Erfolgt keine Reaktion, unterbricht die Steuereinheit die Spannungszufuhr und schaltet das Kochfeld automatisch ab.
„Herdwächter sind ein sehr gutes Beispiel für modernen Brandschutz. Sie setzen genau dort an, wo in vielen Haushalten ein hohes Risiko besteht: in der Küche. Wenn eine gefährliche Situation erkannt und die Kochplatte automatisch abgeschaltet wird, kann ein Brand verhindert werden, bevor Menschen überhaupt in Gefahr geraten. Herdwächter bieten daher besonders für ältere Menschen und ihre Familien ein wichtiges Plus an Sicherheit“, meint Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes und ständiger Vertreter des Präsidenten.
Pflegekassen fördern die Installation von Herdwächtern
Herdwächter sind anerkannte technische Pflegehilfsmittel. In vielen Fällen kann die Pflegeversicherung die Kosten für die Anschaffung und den Einbau eines Herdwächters übernehmen. Grundvoraussetzung hierfür ist ein Pflegegrad. Der Antrag als Pflegehilfsmittel kann durch den/die Pflegebedürftige/n, bevollmächtigte Angehörige/Vertreter, Pflegefachkräfte oder den medizinischen Dienst erfolgen. Alternativ zur Kostenübernahme als Pflegehilfsmittel können Herdwächter von den Pflegekassen auch als wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschusst werden.
Über Stop Herdbrand
„Stop Herdbrand“ ist eine Initiative des Netzwerks für Brandschutz in der Küche. Unterstützer dieses Netzwerks sind die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAG), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), der Ausschuss Brandschutzerziehung, Brandschutzaufklärung und Selbsthilfe von DFV und vfdb, die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik sowie Hersteller von Herdwächtern.
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PADERBORN. Eine Serie von Unfällen auf der B 64 hat am Vormittag zu massiven Behinderungen und mehreren Verletzten geführt. Infolge eines Überholvorgangs kam es zu einer Kettenreaktion, die umfangreiche Maßnahmen von Rettungsteams und Polizei erforderlich machte.
Erster Unfall mit mehreren Schwerverletzten
Gegen 7.44 Uhr ereignete sich zwischen dem George-Marshall-Ring und der Warburger Straße ein Überholunfall. Beteiligt waren nach polizeilichen Erkenntnissen ein 27-jähriger Opel-Fahrer aus dem Kreis Gütersloh, ein 47-jähriger Paderborner in einem VW Golf sowie ein weiterer 27-jähriger Mann in einem Honda. Zudem waren eine 52-jährige Kia-Fahrerin und ein am Fahrbahnrand geparkter Baustellenkran involviert.
Der Golf-Fahrer, der Honda-Fahrer und der Opel-Fahrer erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser transportiert. Die Kia-Fahrerin und der 52 Jahre alte Kranführer blieben unverletzt.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst
Um 7.43 Uhr alarmierte die Leitstelle am 12. Mai mit dem Meldebild einer eingeklemmten Person die Feuerwehr. Von der Feuer- und Rettungswache Süd rückten ein Einsatzleitwagen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Rüst sowie zwei Rettungswagen aus. Zusätzlich wurden ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Einsatzleitwagen der Wache Nord sowie Mitglieder des Löschzugs Stadtmitte beordert. Ein Notarzt aus Hövelhof unterstützte die medizinische Versorgung vor Ort.
An der Einsatzstelle fanden die Teams zunächst vier Pkw vor, wobei ein VW Tiguan auf der Beifahrerseite lag. Insgesamt waren laut Feuerwehr sieben Personen in sieben Fahrzeugen betroffen. Drei Personen befanden sich noch in ihren Fahrzeugen, waren jedoch nicht eingeklemmt und wurden patientenorientiert gerettet. Ein weiterer Notarzt und ein zusätzlicher Rettungswagen wurden nachgefordert. Einsatzkräfte sicherten die Stelle ab, stellten den Brandschutz sicher und führten ein Batteriemanagement durch.
Zwei weitere Unfälle in unmittelbarer Nähe
In unmittelbarer Nähe kam es in etwa 20 Meter Entfernung zu einem Folgeunfall mit drei weiteren Fahrzeugen, bei dem es bei Blechschäden blieb. Ein dritter Vorfall ereignete sich in Höhe Dahl, wobei die Beteiligten beim Eintreffen der Fachleute nicht mehr anzutreffen waren.
Sperrung bis in den Mittag
Sperrungen der B 64 blieben bis 11.20 Uhr in beide Fahrtrichtungen bestehen. Ein Unfallaufnahmeteam der Polizei sicherte Spuren, während die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung des Mobiltelefons des Opel-Fahrers anordnete. Rückstaus behinderten die Anfahrt der Rettungsfahrzeuge, da einige Autofahrer gefährliche Wendemanöver vollzogen. Auf 35.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)
BRAKEL. Ein Zusammenstoß zwischen einem Transporter und einem Moped hat auf der Kreisstraße 50 zu schweren Verletzungen bei einem Zweiradfahrer geführt. Die Kollision ereignete sich im Bereich einer Abfahrt zur B 252.
Gegen 5.30 Uhr am Dienstag befuhr ein 56-jähriger Mann mit seinem Piaggio-Moped die Strecke aus Riesel kommend in Richtung Brakel. In Höhe des Abfahrtsarms zur B 252 kam ihm ein 41-jähriger Fahrer mit einem Transportfahrzeug entgegen, der die Straße stadtauswärts befuhr. Als der Fahrer des Transporters nach links auf den Abfahrtsarm abbiegen wollte, missachtete er das entgegenkommende Zweirad.
Infolge der Kollision wurde der 56-Jährige von seinem Moped geschleudert und schwer verletzt. Zunächst konnte an der Unfallstelle eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Rettungskräfte brachten den Mann nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, wo später Entwarnung gegeben werden konnte.
Der 41-Jährige stand unter Schock, blieb körperlich jedoch unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden.
Zur Sicherung der Spuren forderten die Beamten ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Paderborn an. Bis etwa 8.40 Uhr blieb die Kreisstraße 50 für die polizeilichen Maßnahmen teilweise gesperrt. Im weiteren Verlauf übernahmen Fachkräfte des Verkehrskommissariats der Polizei Höxter die Ermittlungen zum genauen Hergang. (ots/r)
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BAD WÜNNENBERG. Ein Betonmischfahrzeug ist im Ortsteil Haaren verunglückt und auf die Seite gekippt. Der Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen, während frischer Beton teilweise in die Umgebung floss.
Gegen 9.50 Uhr befuhr ein 43-jähriger Mann am Dienstag die Landesstraße 818 aus Richtung Haarener Straße in Richtung Autobahn 33. Aus bislang unbekannter Ursache kam der Lastwagen nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet ins Schleudern.
In der Folge kippte der Mischer um und blockierte die Fahrbahn in beide Richtungen. Frischer Beton floss aus der Ladetrommel in den Straßengraben.
Ein Rettungswagen brachte den Fahrer zur ambulanten Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus. Auf 100.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Für die Bergung des schweren Fahrzeugs blieb die Strecke über mehrere Stunden voll gesperrt. Erst gegen 14 Uhr hoben die Beamten die Sperrung wieder auf. Einsatzkräfte vor Ort sicherten die Unfallstelle ab und koordinierten die notwendigen Maßnahmen zur Reinigung der Fahrbahn. (ots/r)
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VOLKMARSEN. Unbekannte Täter haben einen Friseursalon im Steinweg ins Visier genommen und dabei Bargeld sowie hochwertige Rasierapparate entwendet. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den verantwortlichen Personen.
Gegen 3.40 Uhr am Donnerstag, 7. Mai, verschaffte sich eine männliche Person gewaltsam Zutritt zu dem Geschäft. Der Täter hebelte die Tür mit einem bisher unbekannten Werkzeug auf und durchsuchte anschließend die Räumlichkeiten. Dabei fielen dem Unbekannten ein zweistelliger Bargeldbetrag aus der Kasse sowie mehrere hochwertige Rasiergeräte aus den Regalen in die Hände.
Im weiteren Verlauf flüchtete die Person mit dem Diebesgut, dessen Wert auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich geschätzt wird. Den entstandenen Sachschaden beziffern die Beamten auf etwa 500 Euro.
Nach vorliegenden Erkenntnissen handelt es sich um einen etwa 180 Zentimeter großen Mann von schlanker Statur. Zur Tatzeit trug er eine helle, vermutlich graue Jacke mit dunklen Applikationen im Bereich des Bundes, eine helle Hose sowie eine Kappe unter einer Kapuze.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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FRANKENBERG. Eine außergewöhnliche Jazzveranstaltung steht im Museum im Kloster bevor. Ein Quartett aus erfahrenen Musikern widmet sich dort dem Werk des US-amerikanischen Komponisten George Gershwin.
Am 28. Juni tritt die Kasseler Formation Fables of Jazz um 17 Uhr im Museum im Kloster auf. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, das Schaffen großer Jazzpersönlichkeiten zu beleuchten. George Gershwin steht im Mittelpunkt des aktuellen Programms.
Der Komponist gilt neben Charles Ives und Aaron Copland als eine der prägenden Gestalten der US-amerikanischen Musikgeschichte. Arnold Schönberg bezeichnete den 1889 geborenen und 1937 früh verstorbenen Künstler als ein authentisches musikalisches Genie seiner Zeit.
George Gershwin im Fokus
Helmut Schäfer am Saxophon, Klaus Wenderoth am Klavier, Hannes Volkhardt am Kontrabass und Jörg Damm am Schlagzeug bringen melodisch und harmonisch eigenwillige Stücke zum Klingen. Zum Repertoire gehören Werke wie Rhapsody in Blue, Auszüge aus der Oper Porgy and Bess sowie populäre Broadway-Songs, die bis heute Grundlage für viele Jazzinterpretationen sind.
Karten für das Konzert sind zum Preis von 19 Euro direkt an der Museumskasse erhältlich. Informationen und Reservierungen sind unter der Telefonnummer 0151/20551597 möglich. Zusätzliche Details zu den Veranstaltungen finden Interessierte online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veranstaltungen.
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VOLKMARSEN. Über 1200 Nachwuchsbrandschützerinnen und Nachwuchsbrandschützer aus dem gesamten Landkreis kommen für mehrere Tage in die Stadt. Volkmarsen ist in diesem Jahr Gastgeber für dieses besondere Großereignis.
Bereits am Donnerstag beginnt das bunte Treiben mit dem Aufbau der ersten Zelte auf dem Bruch. Am Freitag folgt die offizielle Eröffnung, die in einen großen Fackelzug übergeht. Gegen 21 Uhr zieht der stimmungsvolle Fackelzug mit musikalischer Begleitung durch die historische Kernstadt.
Der Samstag startet gegen 10 Uhr mit den Wettkämpfen. Im Anschluss wird der gesamte Nachmittag durch ein umfassendes und abwechslungsreiches Alternativprogramm gestaltet. Am Abend ist gegen 19.30 Uhr eine große WM-Warm-up-Party mit anschließendem Public Viewing in der Nordhessenhalle geplant, zu der alle herzlich willkommen sind.
Zum Abschluss werden am Sonntag die Jugendflammen abgenommen und übergeben, bevor der Rückbau beginnt und die Abreise erfolgt.
Während der gesamten Veranstaltung herrscht reges Leben auf dem Bruch und im Stadtgebiet. Schon im Vorfeld gilt der Dank der Bevölkerung für ihre Rücksichtnahme. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und die besondere Atmosphäre dieses Großevents mitzuerleben.
Weitere Informationen finden sich unter www.feuerwehr-volkmarsen.de/kreiszeltlager.
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WARBURG. Ein Auffahrunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und einem Linienbus hat am Montagnachmittag zu einer stundenlangen Vollsperrung der B 7 geführt. Drei Personen erlitten dabei Verletzungen, während an den Fahrzeugen ein beträchtlicher Sachschaden entstand.
Gegen 13.30 Uhr ereignete sich das Geschehen in Fahrtrichtung Warburg. Infolge einer Panne stand ein Lastwagen in Höhe Herlinghausen am Fahrbahnrand und war vorschriftsmäßig mit einem Warndreieck abgesichert. Hinter dieser Gefahrenstelle hielten ein Pritschenwagen mit Anhänger sowie ein VW Passat und ein Mercedes. Der Fahrer eines herannahenden Linienbusses bemerkte die Situation zu spät und prallte gegen das Heck des Mercedes.
Infolge der Wucht des Aufpralls wurde der Wagen auf den Passat geschoben, welcher wiederum gegen das wartende Anhänger-Gespann stieß. Medizinische Teams kümmerten sich vor Ort um die Beteiligten. Während der 37 Jahre alte Busfahrer unverletzt blieb, wurde der 68-jährige Fahrer des Mercedes zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 33 Jahre alte Passat-Fahrer kam zur Abklärung in eine Klinik. Eine 49-jährige Mitfahrerin im Pritschenwagen wurde ambulant versorgt. Der gleichaltrige Fahrer sowie zwei weitere Mitfahrer blieben unverletzt.
Das Abschleppunternehmen Gäbler übernahm die Bergung aller beteiligten Fahrzeuge, da auch der Bus nicht mehr fahrbereit war. Auf einen Betrag im höheren fünfstelligen Bereich wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Am Mercedes entstand voraussichtlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Über mehrere Stunden blieb die B 7 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Ab 16 Uhr konnte der Verkehr wieder fließen, nachdem die aufwendigen Bergungsmaßnahmen abgeschlossen waren. Zuvor erfolgte eine Ableitung bei Wettesingen und Niederlistingen. (ots/r)