Michael Fränkel

Michael Fränkel

Dienstag, 13 Januar 2026 17:15

Polizeischüsse nach Bedrohungslage

WIESBADEN / HANAU. Während eines Polizeieinsatzes kam es am Montagabend, 12. Januar, gegen 20.25 Uhr im Maintaler Ortsteil Wachenbuchen zu einem Schusswaffengebrauch durch eingesetzte Polizeibeamte, bei dem ein 38-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war die Polizei bereits am Montagnachmittag in Amtshilfe für das zuständige Veterinäramt an der Wohnanschrift des Mannes in Hanau im Einsatz. Hintergrund war ein Hinweis wegen des Verdachts der Tierwohlgefährdung – er soll mehrere Hundewelpen nicht tiergerecht gehalten haben. Bei der anschließenden Kontrolle soll es zu einer Bedrohung mit einem stockähnlichen Gegenstand gegen die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte und Personen gekommen sein, weshalb der gemeinsame Einsatz zunächst abgebrochen wurde.

Am Abend meldete eine Zeugin, dass der 38-Jährige mehrere Hundewelpen aus dem Fenster seiner Wohnung werfen würde. Die nach dort entsandten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei stellten sodann Rauch fest, der aus der Wohnung des Mannes kam. In einem Ofen hatte er augenscheinlich Kunststoffmaterial verbrannt und die Wohnung anschließend zu Fuß verlassen. Die Feuerwehr beseitigte die Gefahr umgehend.

Der mit einem Messer bewaffnete 38-Jährige soll sodann durch Hanau-Mittelbuchen gegangen und auf seinem Weg einen Mann und später eine Frau bedroht haben. Unter anderem soll er mit dem Messer mehrere Schwing- und Stichbewegungen in Richtung der Passanten ausgeführt haben. Gegen den 38-Jährigen wurden daher Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Bedrohung, der Brandstiftung und des versuchten Totschlags eingeleitet.

Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die eingesetzten Polizeibeamten den Mann, der sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, schließlich in der Bachstraße / „Alt Wachenbuchen“ in Maintal feststellen und ansprechen. Hierauf habe er nicht reagiert. Daraufhin wurde der Diensthund, der auch zugebissen hat, gegen den Mann eingesetzt. Der Mann stach sodann auf den Diensthund ein.

In der weiteren Folge musste aufgrund der anhaltenden Gefahrensituation das Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) und der Teleskopschlagstock eingesetzt sowie von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Hierbei wurde der 38-jährige Mann im Bereich der Schulter getroffen. Danach soll sich der Mann mit seinem mitgeführten Messer selbst im Bereich des Halses verletzt haben.

Einsatzkräfte leisteten sofort erste Hilfe. Derzeit wird er in einem Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt. Sein Zustand ist weiterhin lebensbedrohlich. Andere Personen wurden nicht verletzt. Die genauen Hintergründe der Tat und der Ablauf des Einsatzes werden derzeit durch die Staatsanwaltschaft Hanau und das HLKA ermittelt. Die gesicherten Spuren werden im kriminaltechnischen und -wissenschaftlichen Institut des HLKA untersucht und ausgewertet.

Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit dem HLKA unter der Telefonnummer 0611/83-8300 in Verbindung zu setzen. (ots/r)

Dienstag, 13 Januar 2026 14:29

Zehn Jahre Therapiehunde im Einsatz

FRANKENBERG. Am Frankenberger Krankenhaus sind schon seit 10 Jahren regelmäßig Therapiehunde im Einsatz. Linda‐Maria Vietz und Stefanie Birkenbusch besuchen mit ihren Hunden Patienten in der Geriatrie und auf anderen Stationen. Ihre Arbeit mit den Hunden stellten sie im Rahmen der Weiterbildung für Pflegekräfte „Palliative Care“ im Schulzentrum für Pflegeberufe vor. Hier bereiten sich derzeit 10 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen der Akut‐ oder Langzeitpflege sowie aus Hospizen auf ihre Abschlussprüfung zur staatlich geprüften Fachpflegerin für palliative Versorgung vor.

Auf Initiative der Kursleiterin Heike Kümmel kamen die Finnische Lapphündin Lou und die Border‐Collie‐Dame Nala in den Unterricht und zeigten, wie unbeschwert sie auf Patienten zugehen. Linda Vietz und Stefanie Birkenbusch berichteten von ihren Einsätzen mit den Hunden, zeigten Bilder und erklärten die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit das Potenzial der Hunde in der Therapie genutzt werden kann. So durchlaufen sowohl die Hunde als auch die Hundeführer eine substantielle Ausbildung, die mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Das Krankenhaus übernimmt die Kosten für diese Ausbildung, wofür die Besitzerinnen sehr dankbar sind. Die Ausbildung beginnt bereits als Welpe, damit sich die Hunde an die vielen Gerüche, das Verhalten von Patienten und die unruhige Umgebung gewöhnen. Die Hunde werden zusätzlich regelmäßig einem Wesenstest unterzogen, um ihre Eignung zur Arbeit mit den Patienten festzustellen.

Angst und Anspannung lösen

Die Kursteilnehmerinnen interessierten sich besonders für den Einsatz der Hunde in Palliativsituationen, also bei schwerkranken Patienten am Lebensende. Die Hunde können hier durch ihre Nähe sehr beruhigend und angstlösend wirken. Sie dürfen hierzu, unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen, auch mit auf das Bett des Patienten, so dass dieser ihre Wärme spürt und sie streicheln kann. Die Pflegeexperten nennen dies basale Stimulation. Eine Teilnehmerin merkte an: „Selbst bei Sterbenden trauen sich viele Angehörige nicht, sich dazuzulegen. Die Hemmschwelle ist im Krankenhaus zu groß.“ Die Therapiehunde dagegen zeigen keine Scheu. Sie kennen ihre Aufgabe und platzieren sich auf Kommando neben den Patienten. Ihr Einsatz erfolgt selbstverständlich nur in Absprache mit den zuständigen Ärzten, den Angehörigen und dem Patienten selbst. Diese sind sehr dankbar, wenn die Hunde zum Besuch kommen, denn sie lassen für eine Weile die eigene Situation und sogar Angst und Schmerzen in den Hintergrund treten. Eine Kursteilnehmerin, die selbst zu Hause einen Hund hat, sagte: „Ich bin begeistert, dass dieses Angebot hier im Krankenhaus möglich gemacht wurde. Ich werde die Idee auch an meinen Arbeitgeber herantragen.“

Auch den Hundeführerinnen gefällt die Aufgabe sehr gut, die sie während ihrer Arbeitszeit in der Krankenhausverwaltung ausüben. Stefanie Birkenbusch berichtet: „Wir werden überall freundlich begrüßt, wenn wir mit den Hunden zu den Patienten kommen. Uns wird von den Patienten und ihren Angehörigen eine große Dankbarkeit entgegengebracht. Wir haben ein Schild an der Bürotür, mit einem Bild des Hundes, der gerade bei uns ist, und dann schauen die Kollegen spontan im Büro vorbei, um mal kurz einen Hund zu kraulen.“

Therapiebegleithunde seit 10 Jahren im Einsatz

In diesem Jahr feiert der Einsatz von Therapiebegleithunden sein zehnjähriges Jubiläum: Den Grundstein legte 2016 die weiße Schäferhündin Alaska mit Linda‐Maria Vietz. Die leitende Oberärztin Gabriele Schalk (Gynäkologie und Geburtshilfe) war damals entscheidend daran beteiligt, dieses Zusatzprogramm speziell für die Palliativmedizin zu etablieren. Wenn Patienten im Frankenberger Krankenhaus oder deren Angehörige sich für einen Besuch der Therapiehunde interessieren, einfach beim Stationsarzt anfragen oder direkt bei Linda Vietz oder Stefanie Birkenbusch melden. Ihre Telefonnummer im Büro lautet: 06451 – 55216.

Dienstag, 13 Januar 2026 14:13

ICE-Scheibe im Tunnel gesplittert

FULDA. Eine gesplitterte Scheibe an einem ICE 73 hat am Montag einen Einsatz der Bundespolizei im Bahnhof Fulda ausgelöst. Gegen 14.10 Uhr meldete die Deutsche Bahn AG der Bundespolizeiinspektion Kassel, dass bei dem Zug auf der Fahrt von Hamburg nach Basel eine Scheibe gesplittert war.

Der Zug hielt daraufhin im Bahnhof Fulda. Eine Streife des Bundespolizeireviers Fulda nahm den Schaden in Augenschein und sprach mit dem Zugpersonal sowie den Reisenden, die sich in dem betreffenden Wagen befanden. Alle Reisenden gaben übereinstimmend an, dass die Scheibe nach einem lauten Knall im Tunnel Langenschwarz gesprungen sei.

Aufgrund der Mehrfachverglasung splitterte lediglich die äußere Scheibe. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG brachte von außen eine Spezialfolie an, so dass der Zug seine Fahrt mit verminderter Geschwindigkeit fortsetzen konnte. Ob es sich bei den äußeren Einwirkungen um gelöste Eisbrocken oder aufgewirbelte Steine handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. (ots/r)

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Dienstag, 13 Januar 2026 01:28

Hyundai kracht gegen Baum

HÖXTER. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag gegen 12 Uhr auf der L 946 zwischen Fürstenau und Löwendorf. Ein 55-jähriger Mann aus Lügde befuhr gemeinsam mit seiner 48-jährigen Ehefrau in einem Hyundai die Strecke aus Richtung Fürstenau kommend in Fahrtrichtung Löwendorf.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Baum erheblich beschädigt. Der Pkw überschlug sich in der Folge und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Beide Insassen erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen. Sie wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das total beschädigte Fahrzeug musste geborgen werden. Nach ersten Schätzungen liegt der entstandene Gesamtschaden bei rund 30.000 Euro. (ots/r)

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Dienstag, 13 Januar 2026 01:18

Beherztes Eingreifen bei Zimmerbrand

MARSBERG. Ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft im Ortsteil Westheim hat am späten Abend des Freitags, 10. Januar, mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg, des Rettungsdienstes, die Polizei, das Ordnungsamt und die Kriminalpolizei auf den Plan gerufen. Zum Glück lief alles glimpflich ab – Dank des beherzten Eingreifens von Hausbewohnern, Ersthelfern und Feuerwehrleuten, die aus der Nähe zu Hilfe gerufen wurden.

Gegen 23.20 Uhr wurden die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Zimmerbrand mit dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ nach Westheim alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr brauchten die Einsatzkräfte jedoch nicht mehr tätig werden: Der Brand war bereits gelöscht und Personen kamen nicht zu Schaden. In einem Zimmer der Obdachlosenunterkunft wurden durch einen Anwesenden auf dem Holzfußboden Gegenstände angezündet; durch Bewohner wurde der Qualm entdeckt, ebenso schlugen die installierten Rauchmelder aus.

Die Einsatzstelle lag in der Nähe der Schützenhalle, wo zum Tatzeitpunkt eine Veranstaltung stattfand. Dort holten Bewohner Hilfe, woraufhin sich Einsatzkräfte der Löschgruppe Westheim sofort auf den Weg machten. Dank dieses beherzten Vorgehens konnte der Brand schnell gelöscht werden, wobei es sich glücklicherweise nur um ein kleines Feuer handelte. Die Räumlichkeiten wurden im Anschluss gelüftet.

Da bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte weder Feuer noch Rauch auszumachen waren, konnte ein Großteil der alarmierten Einheiten die Anfahrt abbrechen. Schlussendlich war der Einsatz nach wenigen Minuten beendet. Die Kriminalpolizei übernimmt nun die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall.

Im Einsatz waren die Einheiten aus Westheim, Oesdorf, Essentho, Meerhof, Marsberg und Giershagen sowie die Führungsunterstützung und die Fachgruppe Drohne. Der Rettungsdienst rückte aus Bad Wünnenberg und Marsberg an. Auch die First Responder aus Westheim waren alarmiert. Zudem kam das Ordnungsamt zur Einsatzstelle, da es sich um eine städtische Obdachlosenunterkunft handelte. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Leiter der Feuerwehr, Michael Hüwel.

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Dienstag, 13 Januar 2026 01:07

Brennender Weihnachtsbaum richtet Schaden an

KASSEL. Ein brennender Weihnachtsbaum in einem Einfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Wehlheiden hat am Sonntagnachmittag, 11. Januar, einen erheblichen Gebäudeschaden verursacht. Der Baum konnte vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Bewohner gelöscht werden, dabei erlitt aber eine Person Brandverletzungen und musste zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus transportiert werden. Durch den Rauchschaden ist das Gebäude vorerst nicht bewohnbar.

Am frühen Sonntagabend erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über einen brennenden Weihnachtsbaum in einem Einfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Wehlheiden. Daraufhin wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr von der Feuer- und Rettungswache 1 sowie der Rettungsdienst entsendet. Vor Ort hatte der Bewohner des Gebäudes bereits mit einem Feuerlöscher den brennenden Weihnachtsbaum sowie Teile eines Sofas abgelöscht, erlitt dabei aber Brandverletzungen am Kopf. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus.

Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und löschte den Baum sowie das Sofa mit einem Trupp unter Atemschutz abschließend ab. Durch den Brand wurde das gesamte Gebäude stark verraucht und musste durch die Feuerwehr umfangreich maschinell belüftet werden, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen. Durch den Rauchschaden ist das Gebäude allerdings vorerst nicht bewohnbar. Ausgelöst hat den Brand wohl eine am Baum befestigte, brennende Kerze.

In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr nochmals auf die Gefahren und den sachgerechten Umgang mit Weihnachtsbäumen und Kerzen hin:

  • Verwenden Sie im besten Fall Lichterketten statt echte Kerzen.

  • Weihnachtsbäume möglichst weit weg von Gardinen und anderen leicht brennbaren Gegenständen aufstellen.

  • Weihnachtsbäume sollten rechtzeitig nach Weihnachten aus den Wohnräumen entfernt werden.

  • Nur nicht tropfende Kerzen verwenden und so befestigen, dass keine Zweige oder Bänder in Brand geraten können.

  • Tannenbäume mit dem Fuß ins Wasser stellen, um ein schnelles Austrocknen zu verhindern.

  • Halten Sie vorsorglich einen Eimer Wasser oder Feuerlöscher griffbereit.

  • Erhöhte Vorsicht beim Anzünden der Kerzen: Stets mit den Kerzen an der Spitze des Baumes beginnen.

  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt.

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BAD WILDUNGEN. Ohne Beute blieb ein bisher unbekannter Täter am Sonntagabend bei einem versuchten Raubüberfall in Bad Wildungen. Der Unbekannte hatte versucht, einen 28-jährigen Mann zu berauben, der sich jedoch erfolgreich zur Wehr setzte. Bei dem Vorfall erhielt der Angreifer einen Schlag ins Gesicht und flüchtete anschließend ohne Beute vom Tatort.

Der 28-Jährige hatte am Sonntag gegen 20.45 Uhr an einem Geldautomaten in der Bad Wildunger Brunnenstraße Bargeld abgehoben. Unmittelbar nach dem Vorgang trat ein Unbekannter an ihn heran und forderte die Herausgabe des Geldes. Im weiteren Verlauf versuchte der Täter, den jungen Mann zu schlagen. Dieser konnte dem Angriff jedoch ausweichen und schlug seinerseits zurück. Der im Gesicht getroffene Angreifer ging kurzzeitig zu Boden, rappelte sich jedoch schnell wieder auf und ergriff die Flucht in Richtung der Altstadt.

Die anschließend verständigte Polizei Bad Wildungen leitete sofort eine Fahndung ein, die jedoch nicht zum Erfolg führte. Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Alter: ca. 40 bis 50 Jahre

  • Größe: ca. 170 bis 180 cm

  • Statur: schlank

  • Haare: schwarz, dazu ein Dreitagebart

  • Sprache: sprach eine unbekannte, ausländische Sprache

  • Kleidung: schwarze Hose, schwarze Jacke, graue Wollmütze und weiße Schuhe

Die Kriminalpolizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Wer Hinweise zu der Tat, dem beschriebenen Täter oder auch zu einer männlichen Person geben kann, auf die die Personenbeschreibung passt und die seit Sonntagabend eine Gesichtsverletzung aufweist, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Korbach unter der Telefonnummer 05631-9710 zu melden. (ots/r)

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Montag, 12 Januar 2026 19:46

Technischer Defekt führt zu Autobrand

KORBACH. Zu einem Pkw-Brand auf der Landesstraße 3076 zwischen Korbach und Nordenbeck kam es am Samstagvormittag. Gegen 11.00 Uhr am Samstag, 10. Januar, befuhr ein Fahrer aus Lichtenfels mit seinem VW Golf die Strecke, als das Fahrzeug aufgrund eines vermuteten technischen Defekts plötzlich in Brand geriet. Geistesgegenwärtig lenkte der Fahrer seinen Wagen noch in einen angrenzenden Feldweg, bevor er das brennende Fahrzeug verlassen konnte.

Noch während die Kräfte der Kernstadtwehr bei einem Verkehrsunfall zwischen Korbach und Strothe im Einsatz waren, ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Neben dem Löschzug der Kernstadt wurden die Feuerwehren aus Nordenbeck und Ober-Ense alarmiert. Bei Eintreffen der ehrenamtlichen Brandschützer stand der Volkswagen bereits im Vollbrand. Ein Totalschaden am Fahrzeug ließ sich nicht mehr vermeiden, jedoch brachten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle und löschten es schließlich vollständig ab.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Landesstraße zwischen Korbach und Nordenbeck für den Verkehr voll gesperrt werden. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt.

Montag, 12 Januar 2026 19:26

Großeinsatz nach vermutetem Eiseinbruch

VÖHL. Ein massives Aufgebot an Rettungskräften wurde am Sonntagnachmittag, 11. Januar, in den Ortsteil Marienhagen alarmiert. Um 15.42 Uhr löste die Leitstelle Alarm mit dem Stichwort „H Wasser Y“ aus, da die Vermutung bestand, dass eine Person in eine dortige Teichanlage eingebrochen sein könnte. Sofort setzten die Verantwortlichen eine umfassende Rettungskette in Bewegung, an der die Feuerwehren aus Marienhagen, Thalitter, Obernburg sowie die später nachalarmierte Wehr aus Herzhausen beteiligt waren. Auch der Rettungsdienst, die Polizei und die Taucherstaffel der DLRG Waldeck-Frankenberg eilten zum Einsatzort.

Vor Ort begannen die ersten Einsatzkräfte umgehend damit, die Eisfläche mit einem Ruderboot und einer Wärmebildkamera abzusuchen. Da dies allein nicht ausreichte, gingen Retter in speziellen Überlebensanzügen auf das Eis vor, zerstörten die Fläche mit Feuerwehräxten und suchten das Gewässer weiter ab. Um die Maßnahmen zu vereinfachen, wurde über den sogenannten Mönch in der Mitte des Teiches gezielt Wasser abgelassen. Parallel dazu suchten Taucher der DLRG den kompletten Teichgrund systematisch ab, konnten jedoch glücklicherweise niemanden finden. Auch Bürgermeister Karsten Kalhöfer verschaffte sich vor Ort einen Überblick über den aufwendigen Einsatz der Rettungskräfte.

Mit einsetzender Dunkelheit leuchtete die Feuerwehr das gesamte Gelände mit mobilen Strahlern aus. Während der laufenden Maßnahmen wurde zudem über Social-Media-Kanäle im Ortsteil Marienhagen nach vermissten Personen gefragt. Da bis zum Einsatzende weder dort noch bei der Polizei Vermisstenanzeigen eingingen, wurde die Suche nach Rücksprache mit allen beteiligten Hilfsorganisationen schließlich beendet. Wer zuvor verdächtige Beobachtungen im Bereich der Teichanlage gemacht oder Personen dort gesehen hat, wird gebeten, sich mit der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631 9710 in Verbindung zu setzen.

Montag, 12 Januar 2026 15:40

Müllwagen rutscht in Graben

FRANKENBERG. Ein Müllwagen des Mercedes Typs 2833 hat am Montagnachmittag einen schnellen Einsatz des Abschleppdienstes im Frankenberger Ortsteil Friedrichshausen ausgelöst. Gegen 13.30 Uhr am heutigen Montag befuhr der Lkw eines Entsorgungsunternehmens aus Lohfelden einen schmalen Weg. Beim Versuch, das schwere Fahrzeug rückwärts zu manövrieren, unterschätzte der Fahrer offenbar die Enge der Strecke, woraufhin der Lastwagen seitlich in den Graben rutschte und festsaß.

Zur Unterstützung rückte Ralf Schmidt, Inhaber der Firma AVAS, mit seinem 40 Tonnen schweren Bergefahrzeug an die Einsatzstelle aus. Um den Mercedes sicher aus seiner misslichen Lage zu befreien, setzte er eine der beiden am Fahrzeug verbauten Seilwinden ein. Diese weist eine enorme Zugkraft von 20 Tonnen auf, was völlig ausreichte, um den tonnenschweren Müllwagen präzise und behutsam zurück auf die befestigte Straße zu ziehen. Nach nur 15 Minuten war der routinierte Einsatz bereits erfolgreich beendet, sodass das Entsorgungsfahrzeug seine Tour ohne weitere Verzögerung fortsetzen konnte.

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