WILLINGEN. Auf dem Parkplatz des Lagunenbads ist ein silbergrauer Mercedes beschädigt worden.
Der Mercedes A 200 wurde am Samstag, 11. Juli 2026, gegen 14 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als der Fahrer gegen 17.30 Uhr zu dem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er eine Beschädigung vorne rechts fest.
Vermutlich wurde der Wagen beim Rangieren durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer beschädigt. Anschließend entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen.
Hinweise zum Verursacher nimmt die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9170 entgegen.
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FRANKENBERG. Beim „Info-Café Mutmacher“ des Klinikums Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg standen Sozialrecht, finanzielle Absicherung und der Weg zurück in den Beruf nach einer Krebserkrankung im Mittelpunkt.
Das Klinikum Waldeck-Frankenberg berichtete am 10. Juli 2026 über die Veranstaltung. Dank moderner Therapien überleben heute 60 Prozent der Krebspatienten langfristig. Die Krankheit wandelt sich damit zunehmend zur chronischen Erkrankung. Viele Betroffene sind zwar vom Tumor geheilt, aber noch lange nicht gesund: Sie leiden unter Spätfolgen wie chronischer Erschöpfung, Schlafstörungen oder Nervenschäden und stehen vor großen finanziellen sowie beruflichen Herausforderungen. Um Orientierung zu bieten, lud das Klinikum Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg im Rahmen der Reihe „Info-Café Mutmacher“ zu einem existenziellen Themennachmittag ein.
Kompetente Orientierung im Behördendschungel
Im Mittelpunkt der vom Frankenberger Krankenhaus organisierten Veranstaltung stand das für Betroffene lebenswichtige Thema Sozialrecht und die finanzielle Absicherung nach einer Krebserkrankung. Als hochkarätiger Referent informierte Prof. Dr. Ulf Seifart, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Ärztlicher Direktor der Klinik Sonnenblick in Marburg, welche als einzige Klinik in Hessen ein sozialmedizinisches Kompetenzzentrum unterhält.
Der Experte besitzt die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin und ist leitender Ärztlicher Direktor der Deutschen Rentenversicherung Hessen. Unterstützt wurde er im Diskussionsteil von der Leitenden Oberärztin Gabriele Schalk, die ebenfalls Fragen beantwortete und Tipps gab.
Finanzielle Weichenstellungen frühzeitig überdenken
Prof. Dr. Seifart verdeutlichte anhand von Fallbeispielen, wie sich die finanzielle Situation entwickeln kann und welche Entlastungen bei welchen Behörden beantragt werden können. Ein zentraler Sorgenfaktor ist das Geld. Nach sechs Wochen Lohnfortzahlung sinkt das Einkommen spürbar: Das anschließende Krankengeld liegt deutlich unter dem vorherigen Nettoeinkommen und wird für maximal 78 Wochen gezahlt.
Der Referent riet eindringlich, Folgeschritte wie Arbeitslosengeld oder eine Erwerbsminderungsrente sehr frühzeitig zu überdenken, da Behörden oft langsam arbeiten. Um im „Dschungel“ der Zuständigkeiten den Überblick zu behalten, empfahl er Lotsen. Kompetente Ansprechpartner seien hierbei Krebsberatungsstellen, DKH, Selbsthilfegruppen, Sozialdienste, VDK, Internetportale wie das der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, aber auch Rehabilitation.
Zurück in den Beruf: Der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg
Ein weiterer Schwerpunkt war die berufliche Wiedereingliederung. Rund 63 Prozent aller Krebspatienten kehren ins Berufsleben zurück. Prof. Dr. Seifart betonte, dass dies am ehesten mit einem strukturierten Plan gelingt.
Die Statistik spricht eine klare Sprache: 86 Prozent der Angestellten schaffen mithilfe eines strukturierten Wiedereingliederungsplans den dauerhaften Einstieg – ohne Plan geben hingegen 50 Prozent wieder auf. Wie wertvoll dieser Schritt ist, schilderte eine Zuhörerin: Ihr Arbeitsplatz und -umfang wurden in Absprache mit dem Chef und dem BMAS-Beauftragten flexibel ihrer Belastbarkeit angepasst.
Die Arbeit gebe ihr durch die Aufgaben, den Tagesablauf und die sozialen Kontakte enorme mentale Kraft und lasse die Gedanken an die Erkrankung in den Hintergrund treten. Prof. Dr. Seifart bestärkte dies und ermunterte Patienten, wann immer möglich – auch zwischen den Chemophasen –, zur Arbeit zu gehen und offen mit der eigenen Belastbarkeit umzugehen. Vorgesetzte und Kollegen seien meist sehr unterstützungsbereit. Zudem können diverse Wiedereingliederungshilfen, etwa für die ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes, beantragt werden.
Ein voller Erfolg für Betroffene und Angehörige
Die rege Beteiligung und die Fragerunde zeigten, wie groß der Informationsbedarf ist und dass sich viele Patienten im Vorfeld unzureichend informiert fühlten. Dank der profunden Antworten von Prof. Dr. Seifart konnten viele Ängste genommen werden.
„Die Klinik in Frankenberg beweist damit einmal mehr, dass zu einer ganzheitlichen Patientenversorgung mehr gehört als die reine Medizin: nämlich den Menschen auch auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben aktiv zu begleiten“, resümierte die Leitende Oberärztin Gabriele Schalk am Ende des informativen Nachmittags.
Info-Café Mutmacher wieder am 21. Juli
Der nächste Termin des Info-Cafés findet am 21. Juli 2026 um 15 Uhr statt. Der neue Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. med. Mehmet Yiğit, wird über „Neues in der hormonellen Mammakarzinomtherapie“ referieren. Um Anmeldung wird gebeten über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06451/55-355.
KORBACH/FRANKENBERG. Die Fusion des Stadtkrankenhauses Korbach und des Kreiskrankenhauses Frankenberg zum gemeinsamen Klinikum Waldeck-Frankenberg ist nun auch rechtlich vollzogen.
Mit der Eintragung der Fusion in das Handelsregister ist der Zusammenschluss des Kreiskrankenhauses Frankenberg und des Stadtkrankenhauses Korbach zum gemeinsamen Klinikum Waldeck-Frankenberg, kurz KWF, ab sofort auch juristisch abgeschlossen. Aus zwei traditionsreichen Krankenhäusern ist ein gemeinsames Klinikum mit zwei Standorten entstanden.
„Im Zentrum des KWF stehen stets die Menschen – 18.000 stationäre und 32.000 ambulante Patienten, ihre Angehörigen sowie die rund 1.300 Mitarbeiter, die das Klinikum täglich mit Fachkompetenz, Engagement und Menschlichkeit gestalten“, erläutert Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen van der Horst.
„Sie alle machen das Klinikum Waldeck-Frankenberg zu dem, was es ist: ein Haus an zwei Standorten, getragen von gemeinsamen Werten und einem gemeinsamen Verständnis von moderner Gesundheitsversorgung.“
Dem rechtlichen Vollzug geht ein intensiver Fusionsprozess voraus, der von den politischen Gremien des Landkreises und der Stadt Korbach sowie den Führungskräften und Mitarbeitern beider Häuser auch weiterhin gestaltet wird. Ziel ist es von Beginn an, die Gesundheitsversorgung in der Region nachhaltig zu sichern, die beiden Standorte zu stärken und die Weichen für eine zukunftsfähige medizinische Betreuung in der Umgebung zu stellen.
Dass dieser gemeinsame Weg auch ein neues, gemeinsames Erscheinungsbild mit sich bringt, erläutern Anne Bülling und Sassan Pur, Geschäftsführung des Klinikums Waldeck-Frankenberg: „Mit dem neuen Logo machen wir sichtbar, was in den vergangenen Monaten gemeinsam gewachsen ist. Die beiden Herzen stehen für unsere beiden Standorte, die ihre jeweiligen Stärken einbringen und gemeinsam noch leistungsfähiger werden. Gleichzeitig stehen sie für das Herzstück unserer Arbeit: die Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken, und die Mitarbeitenden, die dieses Klinikum jeden Tag mit Leben füllen. Unser neues Logo ist deshalb weit mehr als ein grafisches Zeichen – es steht für Zusammenhalt, Vertrauen, Fürsorge und unsere gemeinsame Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Waldeck-Frankenberg.“
Im Mittelpunkt des neuen Klinik-Logos stehen zwei stilisierte Herzformen. Sie symbolisieren die beiden Standorte Korbach und Frankenberg – jedes Haus mit seiner eigenen Geschichte, seinen gewachsenen Strukturen und seinen besonderen Stärken. Gleichzeitig zeigen sie das sichtbare Zusammenwachsen zu einem gemeinsamen Klinikum.
Stefan Kieweg, Bürgermeister und bisheriger Aufsichtsratsvorsitzender des Korbacher Krankenhauses, ergänzt: „Die Fusion verbindet die Kompetenzen und Erfahrungen beider Häuser und schafft die Grundlage, die medizinische Versorgung im Landkreis langfristig zu stärken und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Das neue Logo macht sichtbar: Die Fusion ist vollzogen, jetzt beginnt unser gemeinsamer Weg als Klinikum Waldeck-Frankenberg.“
Mit der juristischen Fusion ist nun der formale Grundstein für das Zusammenwachsen der beiden Standorte gelegt. Der Fokus der kommenden Monate liegt auf der fortschreitenden Integration der Teams und Abläufe an beiden Standorten. Die schrittweise Einführung des neuen, gemeinsamen Erscheinungsbildes wird diesen Prozess nach außen sichtbar begleiten.
Über das Klinikum Waldeck-Frankenberg
Das Klinikum Waldeck-Frankenberg ist aus dem Zusammenschluss des Stadtkrankenhauses Korbach und des Kreiskrankenhauses Frankenberg entstanden. Als ein Klinikum an zwei Standorten bündelt es medizinische Kompetenz, moderne Versorgungsstrukturen und die langjährige Erfahrung beider Häuser. Ziel ist es, die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung der Menschen in Waldeck-Frankenberg nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln – wohnortnah, leistungsstark und menschlich.
BAD AROLSEN. Ein Förderbescheid aus der Dorfentwicklung über 453.000 Euro ermöglicht die Umgestaltung der Stadthalle Mengeringhausen zu einer erweiterten Nutzung im kulturellen und freizeitlichen Bereich.
Erster Kreisbeigeordneter und Dezernent Ländlicher Raum Karl-Friedrich Frese ließ es sich nicht nehmen, sich bei einem Ortsbesuch persönlich über die Maßnahme zu informieren. Schließlich bedeutet die Umgestaltung eine zukunftsorientierte und attraktivitätssteigernde Ausrichtung der Veranstaltungsmöglichkeiten über die Grenzen des Stadtteils hinaus. Die Stadt Bad Arolsen investiert über 675.000 Euro in den Umbau der Stadthalle, um den Bürgern ein noch attraktiveres Kultur- und Freizeitangebot machen zu können.
Bürgermeister Lambion erläutert die Zielsetzung der Maßnahmen: „Das Projekt steigert nicht nur die Funktionalität und Flexibilität der Stadthalle.“ Darüber hinaus werde auch die lokale Kultur gefördert und die Gemeinschaft gestärkt. Mehr Raum für verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten stelle eine deutliche Aufwertung der Veranstaltungsstätte dar, erweitere das Angebot und spreche somit ein breiteres Publikum an.
Das Potenzial der Stadthalle Mengeringhausen als bei weitem größte Veranstaltungsstätte in Nordwaldeck ist unverkennbar. Aktuell finden im Großen Saal Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen statt, der kleinere Saal wird lediglich als Versammlungs- und Lagerraum genutzt. Auch die Außenflächen sind weitgehend ungenutzt.
Als Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten sind geplant:
Da die Maßnahmen nach und nach im laufenden Betrieb umgesetzt werden sollen, wird eine Fertigstellung wohl nicht vor Ende 2027 möglich sein. Zum Freischießen 2028 steht die Stadthalle für die sechs Tage intensiven Feierns aber auf jeden Fall wieder zur Verfügung, frisch überarbeitet und bestmöglich ausgestattet.
Umbaumaßnahmen Infrastruktur Stadthalle Mengeringhausen
HAINA/GILSERBERG. Die L 3425 zwischen Dodenhausen und Schönstein wird früher als geplant wieder für den Verkehr freigegeben.
Gute Nachrichten gibt es für alle Verkehrsteilnehmer, die von der Sperrung der Landesstraße betroffen sind. Die Strecke zwischen Haina-Dodenhausen und Gilserberg-Schönstein soll am Freitag, 10. Juli 2026, voraussichtlich im Laufe des Nachmittags wieder freigegeben werden.
Damit enden die Bauarbeiten mehr als sieben Wochen früher als ursprünglich vorgesehen. Hessen Mobil hatte seit Anfang Juni 2026 auf knapp 800 Metern ab Dodenhausen bis zur Kreisgrenze die Fahrbahn, die Bankette sowie die Schutzplanken erneuern lassen.
Hessen Mobil bedankt sich bei der Firma Rohde für die schnelle und gute Durchführung der Bauarbeiten sowie bei allen Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis.
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STEINHEIM. Auf der B 252 bei Steinheim sind zwei Personenkraftwagen zusammengestoßen.
Mit einem roten VW Golf war ein 72 Jahre alter Mann am Mittwoch gegen 15.25 Uhr auf der Ostwestfalenstraße in Fahrtrichtung Detmold unterwegs. Als er nach links in die Nieheimer Straße einbiegen wollte, bemerkte er einen entgegenkommenden BMW nicht rechtzeitig.
Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Sowohl der 72-Jährige als auch der 32 Jahre alte BMW-Fahrer wurden leicht verletzt. Beide kamen vorsorglich zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Am VW entstand Totalschaden, der Sachschaden am BMW wird auf 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Im Kreuzungsbereich kam es zu Verkehrsbehinderungen, die Fahrbahn in Fahrtrichtung Brakel wurde zeitweise gesperrt. (ots/r)
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WALDECK. BNE-Diplome erhalten haben kurz vor den hessischen Sommerferien die Schüler der 3. Klasse an der Grundschule Höringhausen.
Einen Höhepunkt im zu Ende gehenden Schuljahr erlebten die Kinder an der Grundschule Höringhausen, als sie von Landrat Jürgen van der Horst ihre offiziellen Bestätigungen erhielten, dass sie erfolgreich an der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ teilgenommen haben. Der Landrat und die Leiterin des Fachdienstes Schulen und Bildung des Landkreises, Claudia Knublauch, nutzten die Gelegenheit der Abschlussfeier der 4. Klasse in der Stadthalle Freienhagen für einen Besuch. Mit dem BNE-Diplom „Clever macht Zukunft“ in der Tasche konnten die Höringhäuser Drittklässler besonders beschwingt in die Sommerferien starten.
Auf die Frage, was denn ihre persönlichen Höhepunkte in den zwei Jahren bis zur Erreichung des Diploms waren, erhielt der Landrat von den Kindern eine deutliche Antwort. Das Projekt „Die Erde in Bewegung“ des Nationalen Geoparks GrenzWelten Ende der 2. Klasse hat große Begeisterung hervorgerufen. Hierbei war Geopark-Mitarbeiterin Dr. Ute Richter in der Schule, um gemeinsam mit den Mädchen und Jungen Fossilien zu untersuchen. Außerdem lernten die Kinder unter Dr. Richters fachkundiger Führung die Korbacher Spalte kennen.
Genauso großen Anklang fand aber auch die Gewässeruntersuchung der Werbe mit dem Naturpark Kellerwald-Edersee. Ausgestattet mit ihrem neuen Wissen, werden sich die Mädchen und Jungen aus der Grundschule Höringhausen nun sicherlich noch intensiver, dabei aber auch ganz automatisch und begeistert für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele einsetzen.
Hintergrund „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – Clever macht Zukunft“
Das Programm „BNE-Diplom – Clever macht Zukunft“ gibt es seit dem Schuljahr 2021/2022. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg macht damit ein Angebot für Grundschulen, für die Jahrgangsstufen 5 und 6 der weiterführenden Schulen sowie für den gesamten Förderschulbereich, „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ zu implementieren.
„Clever macht Zukunft“ bietet ein ausgearbeitetes Konzept zur intensiveren Bearbeitung des komplexen Themenfeldes der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Für einen ganzheitlichen Blick auf BNE umfasst das Diplom verschiedene Module, die erarbeitet wurden unter Berücksichtigung
Lerninhalte, die teils von den Lehrkräften selbst, teils von außerschulischen Anbietern durchgeführt werden, sind z. B. „Landwirtschaft und Tierhaltung“, „Klima, Klimawandel und Klimaschutz“, „Bienenschutz, Vogel- und Insektenschutz“ sowie „Fairer Handel“. Welche Faktoren zum Klimawandel beitragen und wie wir Menschen das Klima schützen können, ist übergreifendes Thema im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Zum Schuljahrende 2026 schlossen mehr als 50 Klassen an 18 Schulen im Landkreis Waldeck-Frankenberg das Diplom ab. Fast 1000 Schüler der 1. bis 6. Klasse beschäftigten sich darin über zwei Jahre hinweg mit den vielfältigen Themenbereichen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Einige Beispiele sind:
BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Bei Verkehrskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit haben Beamte der Polizeistation Bad Arolsen zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft.
Kontrolliert wurden am Dienstag, 7. Juli 2026, in der Zeit von 16 bis 23.30 Uhr insgesamt 132 Fahrzeuge mit 148 Fahrern und Insassen in Bad Arolsen und Volkmarsen.
An der Kontrollstelle in der Mengeringhäuser Straße stoppten die Polizisten gegen 21.30 Uhr einen 29 Jahre alten Autofahrer aus Bad Arolsen. Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein besitzt. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte für den Konsum von Betäubungsmitteln.
Nachdem ein Drogenvortest positiv auf den Wirkstoff THC reagiert hatte, wurde der 29-Jährige zur Dienststelle gebracht. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Verantworten muss sich der Mann nun wegen einer Drogenfahrt und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Die übrigen Kontrollen verliefen aus Sicht der Polizei überwiegend positiv. Lediglich bei einem Verkehrsteilnehmer wurde eine Atemalkoholkonzentration von unter 0,3 Promille festgestellt. Da keine alkoholbedingten Ausfallerscheinungen vorlagen, blieb es bei einem verkehrserzieherischen Gespräch.
Außerdem ahndeten die Beamten neun Verkehrsordnungswidrigkeiten. Dabei ging es unter anderem um die verbotswidrige Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt sowie um einen nicht angelegten Sicherheitsgurt.
An vier Fahrzeugen wurden technische Mängel festgestellt. Diese müssen nun zeitnah behoben werden. (ots/r)
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VÖHL. Auf der K 85 zwischen Ederbringhausen und Niederorke werden Schadstellen auf der Fahrbahn beseitigt.
Die Arbeiten im Auftrag des Landkreises Waldeck-Frankenberg beginnen am Montag, 13. Juli 2026, und dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 15. Juli 2026. In diesem Zeitraum wird die Kreisstraße für den Verkehr voll gesperrt.
Hessen Mobil lässt auf dem Abschnitt mehrere Schadstellen instand setzen. Betroffen sind Bereiche, die bereits im vergangenen Jahr verschlossen wurden und nun im Rahmen der Gewährleistung noch einmal nachgebessert werden.
Die Umleitung erfolgt ab Ederbringhausen über die B 252 nach Viermünden und von dort weiter über Oberorke nach Niederorke. In umgekehrter Richtung gilt die Strecke entsprechend.
Hessen Mobil und der Landkreis Waldeck-Frankenberg bitten um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.
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FRANKENBERG. Das Wundmanagement des Klinikums Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg ist erneut rezertifiziert worden.
Im Rahmen des renommierten Wundkongresses in Bremen wurde dem Wundmanagement des Klinikums Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg erneut das begehrte „Wundsiegel“ verliehen. Diese Auszeichnung bestätigt seit nunmehr 2011 ununterbrochen die herausragende Qualität der Wundversorgung in Frankenberg. Als seinerzeit erstes zertifiziertes Wundmanagement in Hessen setzt das Team damit weiterhin Maßstäbe bei der Betreuung von Patienten mit komplexen Wunden.
Hinter dem Wundsiegel steht ein strenges Prüfverfahren der Fachgesellschaft Initiative Chronische Wunden (ICW) in Kooperation mit der Zertifizierungsgesellschaft DQS. Im Fokus des Audits stehen nicht nur strukturelle Voraussetzungen wie moderne Geräte und optimierte Standardabläufe, sondern vor allem die konsequente Ausrichtung an den aktuellsten wissenschaftlichen Leitlinien.
Messbarer Mehrwert für die Patientenversorgung
Für Patienten sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich bedeutet das Zertifikat die Gewissheit, nach modernsten medizinischen Erkenntnissen behandelt zu werden. Das Wundmanagement greift dann ein, wenn Wunden länger als acht Wochen bestehen oder als Symptom schwerer Grunderkrankungen auftreten. Das häufigste Krankheitsbild ist das sogenannte „offene Bein“, das meist auf chronische Venenleiden zurückzuführen ist.
Der entscheidende Vorteil für die Betroffenen liegt in der engen interprofessionellen Zusammenarbeit: Neben der Diagnostik und leitliniengerechten Behandlung, wie etwa der individuellen Kompressionstherapie, koordiniert das Team bei Bedarf auch die Weiterleitung für gefäßchirurgische Eingriffe. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf der langfristigen Begleitung.
„Wir beraten Betroffene und Angehörige umfassend zu alltagsbezogenen Problemen, vermitteln Kontakte und unterstützen im Umgang mit den Versorgungsoptionen“, erklärt Ida Verheyen-Cronau, Pflegerische Leitung des Wundmanagements.
Um die Versorgung in der Region optimal zu sichern, findet auch eine kollegiale Abstimmung mit der Wundambulanz am Standort Korbach des Klinikums Waldeck-Frankenberg statt. Dort praktiziert Dr. med. Iris Schumacher als Ärztliche Wundexpertin (ICW).
Spezialisiertes Team für chronische Wunden
Die Pflegefachexperten für chronische Wunden Ida Verheyen-Cronau, Marvin Löhnhardt und Theresa Holz versorgen ihre Patienten, die sie nicht selten jahrelang betreuen, professionell und empathisch. Dadurch entsteht ein besonderes Vertrauensverhältnis.
Chariklia Anyfantis und Mohammad Mohandes, beide Oberärzte an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Ärztliche Wundexperten nach ICW, tragen die ärztliche Verantwortung für das Wundmanagement. Sie betonen, wie wichtig der Erfolg des gesamten Teams ist:
„Dieses Siegel ist das Ergebnis einer großartigen Gemeinschaftsleistung. Jeder Einzelne bringt ein enorm hohes Maß an Fachkompetenz, wie spezifische Zusatzqualifikationen in der Wundversorgung, insbesondere aber viel Herzblut in die tägliche Arbeit ein.“
Service für Patienten
Das Wundmanagement arbeitet als Teil des MVZ. Um Wartezeiten zu minimieren, erfolgt die Behandlung ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Eine ärztliche Überweisung ist für die Vorstellung hilfreich, jedoch nicht zwingend erforderlich.