Michael Fränkel

Michael Fränkel

Montag, 11 Mai 2026 20:14

Alleinunfall endet mit Totalschaden

DIEMELSTADT. Ein Alleinunfall auf der Kreisstraße 1 hat am Montagmittag zwischen Wethen und Rhoden für erhebliche Schäden an einem Auto gesorgt. Die 35 Jahre alte Fahrerin aus Diemelstadt blieb dabei unverletzt.

Gegen 12.15 Uhr war die Frau mit ihrem weißen Fiat aus Richtung Wethen in Fahrtrichtung Rhoden unterwegs. Beim Durchfahren einer Senke verlor sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug.

Zunächst prallte der Wagen nach links gegen die Leitplanke und schleuderte anschließend nach rechts in den angrenzenden Straßengraben. Das Auto war danach nicht mehr fahrbereit.

Die Bergung übernahm das Abschleppunternehmen Gäbler. An dem Fiat entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

- Anzeige -

KASSEL. Die Ortung eines im Stadtteil Wolfsanger/Hasenhecke entwendeten Pedelecs hat zur Sicherstellung mehrerer Zweiräder und zur Festnahme einer Tatverdächtigen geführt. Dank eines versteckten Trackers gelang es Beamten, das Diebesgut in einer Garage in Niestetal ausfindig zu machen.

Am Freitagmittag verständigte eine 39-jährige Besitzerin Beamte des Polizeireviers Nord. Neben ihrem E-Bike war auch das Kinderfahrrad ihres Sohnes aus dem Kellergeschoss eines Wohnhauses im Schlehenweg entwendet worden. Ein im Rad verbauter Tracker übermittelte nach der Anzeigenaufnahme einen Standort in Sandershausen, der sich über längere Zeit nicht veränderte.

In einer unverschlossenen Garage lokalisierten Polizisten das gesuchte Pedelec schließlich anhand eines ausgelösten Signaltons. Vor Ort fand eine Streife zudem das vermisste Kinderfahrrad sowie ein Mountainbike. Letzteres wurde bereits im Jahr 2024 in Lohfelden gestohlen und war seitdem zur Fahndung ausgeschrieben.

Als Tatverdächtige ermittelten Beamte die 37-jährige Garageninhaberin. Die Frau wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls sowie der Hehlerei verantworten.

Während die Ermittlungen andauern, konnten die rechtmäßigen Eigentümer ihre Räder wieder in Empfang nehmen. (ots/r)

- Anzeige -

PADERBORN. Vier Menschen wurden bei einem Alleinunfall im Bereich der Auffahrt von der B 64 auf die B 1 in Fahrtrichtung Salzkotten verletzt. Am Sonntag, 10. Mai, geriet ein in Lettland zugelassener Audi von der Fahrbahn ab und prallte mehrfach gegen die Schutzplanken.

Gegen 22.10 Uhr war ein 33 Jahre alter Mann aus Lettland mit drei weiteren Insassen aus Richtung Borchen kommend unterwegs. In einer leichten Rechtskurve der Abfahrt kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Leitplanke. Im weiteren Verlauf schleuderte das Auto gegen die gegenüberliegende Begrenzung sowie ein Brückengeländer und kam nach ungefähr 100 Metern zum Stillstand.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der schwer verletzte Fahrer sowie ein 40-jähriger Beifahrer im Wrack eingeschlossen waren. Während sich zwei Mitfahrer im Alter von 22 und 23 Jahren, beide ukrainische Staatsangehörige, leicht verletzt selbstständig befreien konnten, setzte die Feuerwehr technisches Gerät zur Rettung der Frontinsassen ein. Alle vier Patienten wurden zur weiteren Behandlung in Paderborner Krankenhäuser transportiert.

Neben dem Personal der Feuer- und Rettungswache Süd trugen auch die ehrenamtlichen Mitglieder des Löschzuges Stadtmitte zum Einsatz bei. Zur Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Bielefelder Polizei hinzugezogen. Während des rund einstündigen Einsatzes blieb der Bereich für den Verkehr gesperrt.

Ersten Ermittlungen zufolge stand der 33-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Auf 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Die weiteren Untersuchungen zum genauen Hergang dauern an. (ots/r)

DIEMELSEE. Am Samstag, 9. Mai, fand eine groß angelegte Gemeinschaftsübung der Feuerwehr Diemelsee mit den Auszubildenden der Rettungsdienste der Johanniter-Unfall-Hilfe, des DRK-Kreisverbandes Bad Wildungen sowie der Promedica Rettungsdienst Waldeck-Frankenberg GmbH statt. Beteiligt waren außerdem die Feuerwehren aus Adorf, Deisfeld, Rhenegge-Sudeck, Heringhausen und Ottlar. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst praxisnah zu trainieren und das gegenseitige Verständnis innerhalb der Hilfsorganisationen weiter zu stärken.

Die Auszubildenden aus unterschiedlichen Lehrjahren hatten die Aufgabe, mehrere realitätsnahe Einsatzszenarien gemeinsam mit den Feuerwehren abzuarbeiten. Besonders im Fokus standen alltägliche Einsatzlagen, wie sie den Einsatzkräften jederzeit im realen Dienst begegnen können. Gerade diese Nähe zur Praxis machte die Übungen für alle Beteiligten besonders wertvoll.

Unterstützt wurde die Übung vom RUD-Team für realistische Unfalldarstellung. Mit aufwendiger Schminke und authentischer Darstellung wurden die „Verletzten“ so realistisch wie möglich dargestellt, wodurch die Einsatzkräfte unter nahezu echten Bedingungen arbeiten konnten.

Am Vormittag standen zwei verschiedene Szenarien auf dem Programm. Das erste Szenario spielte in der Grube Christiane in Diemelsee-Adorf. Hier kam es zu einem internistischen Notfall rund 400 Meter innerhalb des Bergwerks. Der Patient musste zunächst reanimiert und anschließend aus der Grube gerettet werden. Das zweite Szenario stellte einen Fahrradunfall am Diemelsee dar. Dabei war ein Fahrradfahrer einen Hang in Richtung See hinuntergestürzt. Die Feuerwehr übernahm die technische Rettung aus dem schwierigen Gelände, bevor der Patient an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause folgte die große Abschlussübung: ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw und insgesamt acht verletzten Personen. Mehrere Personen waren in den Fahrzeugen eingeklemmt, zudem stand eines der Fahrzeuge in Brand. Insgesamt fünf Rettungswagen sowie zahlreiche Einsatzfahrzeuge der beteiligten Feuerwehren arbeiteten das Szenario gemeinsam ab.

Ein wichtiger Bestandteil des Übungstages war zudem die direkte Nachbereitung der einzelnen Einsätze. Beobachter der Feuerwehr sowie Praxisanleiter aus dem Rettungsdienst begleiteten die Szenarien aufmerksam und gaben im Anschluss wertvolle Hinweise und konstruktives Feedback. Dadurch konnten Auffälligkeiten und Verbesserungspotenziale unmittelbar besprochen werden – stets auf Augenhöhe und mit dem gemeinsamen Ziel, voneinander zu lernen und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

In der Abschlussbesprechung wurde deutlich, welchen hohen Stellenwert solche gemeinsamen Übungen für Feuerwehr und Rettungsdienst haben. Neben dem fachlichen Training stärken sie insbesondere das gegenseitige Verständnis und fördern die Zusammenarbeit im Einsatzalltag. Alle Beteiligten zeigten sich mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden und waren sich einig, diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr fortzuführen.

- Anzeige -

BRILON. Ein frontaler Zusammenstoß zwischen einem Transporter und einem Sattelzug hat auf der Landesstraße 637 einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Drei Menschen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Am Donnerstag, 7. Mai, kam es gegen 16.05 Uhr auf der Bredelarer Straße in Fahrtrichtung Madfeld zu dem Unfall. Ein 19-jähriger Mann aus Warstein war zusammen mit seinem 43-jährigen Beifahrer aus Anröchte in einem Transporter unterwegs. In einer scharfen Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr.

Dort stieß der Transporter frontal mit dem Sattelzug eines 39-jährigen Mannes aus Olsberg zusammen, der mit seinem Auflieger in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Insassen des Transporters in ihrem Fahrzeug eingeschlossen.

Die Feuerwehr Brilon entfernte die Türen mit hydraulischen Rettungsgeräten und befreite den Fahrer sowie seinen Beifahrer. Beide Männer erlitten lebensgefährliche Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Neben dem Rettungsdienst kamen auch zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Der Fahrer des Lastwagens verletzte sich leicht und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach der Personenrettung streuten die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsmittel ab und sicherten die Unfallstelle. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Seitens der Feuerwehr Brilon waren die Löschgruppen Madfeld, Alme, Thülen und Rösenbeck sowie der Löschzug Brilon vor Ort.

Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kreispolizeibehörde Paderborn hinzugezogen. Die L 637 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung bis 21.40 Uhr voll gesperrt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Samstag, 09 Mai 2026 08:30

Gespann landet im Flutgraben

LICHTENFELS. Ein Alleinunfall auf der Landstraße von Goddelsheim nach Korbach hat am Freitagabend einen Einsatz nach sich gezogen. Ein Gespann kam nach einem Schleudervorgang im Flutgraben zum Stillstand.

Am 8. Mai ereignete sich der Unfall gegen 20.20 Uhr. Ein 37 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen war mit einem VW Golf samt Anhänger unterwegs, als der Anhänger nach seinen Angaben plötzlich ins Schlingern geriet.

Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle über das Gespann, das ins Schleudern kam. Bei dem Versuch, das Fahrzeug noch abzufangen, riss der Anhänger das Gespann komplett herum, sodass dieses rechts im Flutgraben entgegen der Fahrtrichtung zum Erliegen kam.

Ein Abschleppdienst wurde mit der Bergung beauftragt. Auf etwas mehr als 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Davon entfallen rund 6000 Euro auf den VW Golf und etwa 4000 Euro auf den Anhänger. Zudem wurde auch der Straßenbelag leicht beschädigt.

- Anzeige -

BAD AROLSEN. Nach einer gefährlichen Körperverletzung im Stadtteil Helsen sucht die Polizei Zeugen. Ein 58 Jahre alter Mann wurde in der Nacht auf der Straße von drei bislang unbekannten Personen angegriffen und verletzt.

Wie das Opfer den eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen berichtete, war es in der Nacht von Mittwoch, 6. Mai, auf Donnerstag, 7. Mai, gegen 2.30 Uhr auf eine dreiköpfige Gruppe junger Männer aufmerksam geworden, die lautstark durch die Straßen zog. Der Anwohner sprach die Lärmenden daraufhin an und bat sie, etwas leiser zu sein.

Daraufhin soll einer aus der Gruppe besonders aggressiv aufgetreten sein und dem 58-Jährigen gegen das Bein getreten haben. Anschließend sollen alle drei gemeinsam auf den am Boden liegenden Mann eingetreten haben. Dabei wurde er am Kopf und am Oberkörper getroffen und verletzt, bevor die Unbekannten die Flucht ergriffen.

Das Opfer wurde durch Rettungskräfte zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die sofort in der Nacht eingeleitete Fahndung nach den drei Personen verlief ohne Erfolg.

Die Gesuchten wurden als 25 bis 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und akzentfrei Deutsch sprechend beschrieben. Zwei von ihnen sollen schlank gewesen sein, der dritte wurde als korpulenter beschrieben.

Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Angreifer geben können oder relevante Beobachtungen in der Nacht in Bad Arolsen-Helsen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 oder bei der Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)

- Anzeige -

STEINHEIM. Ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Sedanstraße / Anton-Spilker-Straße hat am Mittwochnachmittag drei beschädigte Autos und einen Verletzten gefordert.

Am Mittwoch ereignete sich das Geschehen gegen 16.10 Uhr. Ein 52 Jahre alter Mann aus Steinheim befuhr mit einem VW Passat die Sedanstraße in Fahrtrichtung Bahnhofstraße und beabsichtigte, nach links in die Anton-Spilker-Straße abzubiegen.

Zeitgleich war ein 30 Jahre alter Mann aus Steinheim mit einem Mercedes auf der Sedanstraße in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Durch die Kollision wurde der Mercedes gegen einen Volvo geschoben, der auf der Anton-Spilker-Straße im Kreuzungsbereich wartete. In dem Volvo befanden sich ein 19 Jahre alter Fahrer sowie ein 43 Jahre alter Beifahrer.

Der 52-jährige Fahrer des VW Passat erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die übrigen Beteiligten blieben unverletzt.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auf 25.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)

- Anzeige -

FRANKENBERG. Das Museum im Kloster St. Georgenberg lädt zum Internationalen Museumstag ein. Unter dem Motto „Museen als Brückenbauer“ soll die verbindende Rolle von Museen in den Mittelpunkt gestellt werden.

Am 17. Mai findet der Internationale Museumstag im Museum im Kloster St. Georgenberg in Frankenberg von 11 bis 17 Uhr statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Kreative Brücken über gesellschaftliche Grenzen

„Als Orte des Dialogs und der Verständigung können Museen Menschen zusammenbringen und mit kreativen Formaten Brücken über gesellschaftliche, kulturelle und politische Grenzen hinweg schlagen“, sagt Dr. Birgit Kümmel, die ehrenamtliche Leiterin des Museums im Kloster Frankenberg. „Unter diesem Motto möchten wir alle Gäste sehr herzlich in unser vor einiger Zeit neu gestaltetes Museum im Kloster einladen.“

Führung, Rallye und Worträtsel mit Museumsgeist

Um 11.30 Uhr findet daher eine Kurzführung von etwa 45 Minuten durch das neu gestaltete Museum statt. Für Kinder und Jugendliche werden außerdem eine Museumsrallye und Worträtsel mit dem Museumsgeist Wigand und verschiedene Malaktionen angeboten. Für Groß und Klein gibt es somit ein abwechslungsreiches kulturelles Programm.

Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte

Das Museum im Kloster St. Georgenberg wurde 1952 als Heimatmuseum im Nordflügel des einst im Zuge der Reformation aufgehobenen Zisterzienserinnenklosters St. Georgenberg gegründet. In diesem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, in dem ab Mitte des 16. Jahrhunderts verschiedene Ämter untergebracht waren, befindet es sich bis heute. Nach einer umfassenden Neukonzeption finden Besucherinnen und Besucher im ehemaligen Kreuzgang, im Refektorium, im Dormitorium sowie in der romanischen Mauritiuskapelle eine Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Sie führt von der großen Blütezeit im Humanismus bis in die Industrialisierungs- und Modernezeit des 19. und 20. Jahrhunderts.

Für interessierte Gäste gibt es daher einiges zu erfahren und zu entdecken. Der Eintritt zum Internationalen Museumstag ist frei. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veranstaltungen.

Donnerstag, 07 Mai 2026 15:52

Schockanrufe bringen Täter an hohe Beute

FRANKENBERG. Offenbar gehen zwei Betrugsfälle in Frankenberg auf das Konto ein und derselben Täter. Mit der perfiden Masche der Schockanrufe erbeuteten Unbekannte am Mittwoch, 6. Mai, mehrere zehntausend Euro.

Auf russischer Sprache teilten sie den beiden hochbetagten Opfern mit, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht und dabei einen anderen Menschen schwer verletzt habe. Nur durch die Hinterlegung einer hohen Kaution könne verhindert werden, dass die Familienangehörige unmittelbar eine Haftstrafe antreten müsse. Von den Tätern massiv unter Druck gesetzt und in großer Sorge übergaben die Seniorinnen schließlich die hohen Geldbeträge an ihrer Haustür.

Die Ermittler der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen suchen nun nach Zeugen, welche Hinweise auf die bislang unbekannten Geldabholer geben können.

In beiden Fällen holten die Täter, die sich als Polizeibeamte ausgaben, das Geld an der Haustür der hochbetagten Opfer in einem Wohngebiet nördlich der Ruhrstraße ab. Die erste Übergabe ereignete sich gegen 10.30 Uhr, als eine der beiden Rentnerinnen das gebündelte Geld an einen Mann übergab, der damit in unbekannte Richtung davonging.

Personenbeschreibung des ersten Geldabholers:

  • schlank
  • sportlich gekleidet
  • dunklerer Hautteint

Gegen 20 Uhr erschien dann ein Täter bei der anderen, nur einige hundert Meter entfernt wohnenden Dame, welche das Bargeld in eine schwarze Ledertasche gepackt hatte. Auch dieser Mann ging nach der Geldübergabe zu Fuß in unbekannte Richtung davon.

Personenbeschreibung des zweiten Geldabholers:

  • etwa 25 bis 30 Jahre alt
  • normale Statur
  • schwarze Haare
  • schwarze Lederjacke
  • schwarze Hose

In beiden Fällen konnten die Geldabholer trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr gefasst werden. Wer den Ermittlern Hinweise auf die beschriebenen Männer geben kann oder im Bereich der Tatorte weitere verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/r)

- Anzeige -

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige