KASSEL. Unbekannte Täter haben im Stadtteil Wesertor die Außenspiegel von insgesamt zehn Fahrzeugen beschädigt und dabei erheblichen Sachschaden angerichtet.
Die Beamten des Polizeireviers Nord wurden am Dienstag gegen 7.30 Uhr in die Hartwigstraße gerufen. Ein Anwohner hatte dort festgestellt, dass der Außenspiegel seines BMW seit dem Vorabend gegen 20 Uhr offenbar abgetreten worden war. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme entdeckten die Polizisten, dass die Täter scheinbar wahllos noch neun weitere Autos unterschiedlicher Hersteller beschädigt hatten.
Alle betroffenen Fahrzeuge waren auf einem Parkstreifen am Straßenrand abgestellt und wiesen jeweils Beschädigungen an einem der Außenspiegel auf. Auf mindestens 2500 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Regionalen Ermittlungsgruppe der Polizei Kassel geführt.
KORBACH. Mehrere Schüsse aus einer Waffe haben am Mittwochnachmittag einen Polizeieinsatz bei einem Imbiss in der Klosterstraße ausgelöst.
Zeugen alarmierten am 31. Dezember gegen 15 Uhr die Ordnungshüter, nachdem ein Mann mehrfach in die Luft geschossen hatte und anschließend mit einem Auto davongefahren war. Die entsandten Streifen entdeckten das beschriebene Fahrzeug nur wenige Meter entfernt in der Korbacher Altstadt. Am Steuer trafen die Beamten einen 25-Jährigen an, der sofort angesprochen und gefesselt wurde.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Wagens fanden die Polizisten in der Ablage der Fahrertür eine Schusswaffe. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Diese wurde mitsamt der Munition sichergestellt. Der Korbacher musste die Einsatzkräfte für die weiteren Maßnahmen auf die Dienststelle begleiten.
Da der junge Mann nicht über den erforderlichen kleinen Waffenschein verfügt und das Schießen in der Öffentlichkeit ohnehin untersagt ist, wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. (ots/r)
BAD AROLSEN. Einen schwarzen Peugeot haben unbekannte Täter am frühen Mittwochmorgen in der Mittelstraße im Ortsteil Landau entwendet.
Das ältere Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen KB-LR 512 war gegen 5.30 Uhr am 31. Dezember vor dem Haus der Halter abgestellt. Wahrscheinlich verschafften sich die Unbekannten mit dem Originalschlüssel Zugang zu dem Wagen und fuhren damit in unbekannte Richtung davon.
Nach der Tat gingen bei der Polizei bereits mehrere Hinweise ein, wonach das Auto in Bad Arolsen sowie in den umliegenden Ortschaften gesehen wurde. Unter anderem hielten sich die Täter mit dem Fahrzeug in Wetterburg und Neu-Berich auf. Zeugen beobachteten dort Personen, die auffällig um Wohnhäuser herumschlichen, konnten diese jedoch nicht näher beschreiben.
Da der Wert des Wagens auf lediglich 1500 Euro geschätzt wird, gehen die Ermittler davon aus, dass der Pkw für die Begehung weiterer Straftaten genutzt werden soll. (ots/r)
KASSEL. Besorgte Anwohner haben am Mittwochnachmittag die Polizei zur Haltestelle „Liegnitzer Straße“ gerufen, da dort ein Mann mehrfach mit einer Waffe geschossen haben soll.
Die alarmierten Streifen entdeckten den beschriebenen Schützen am 31. Dezember gegen 15.50 Uhr noch direkt an der Haltestelle. Unter größter Vorsicht näherten sich die Beamten der Person an und nahmen den 48-Jährigen schlagartig fest. Wie sich im Zuge des Einsatzes herausstellte, handelte es sich bei der Waffe um eine Schreckschusswaffe. Diese wurde zusammen mit der Munition sichergestellt.
In unmittelbarer Nähe des Vorfalls hatten sich zum Zeitpunkt der Schussabgaben Kinder aufgehalten. Zeugenangaben zufolge soll der Mann nicht nur in die Luft und in den Boden geschossen, sondern die Kinder möglicherweise auch verbal bedroht haben. Bei dem Festgenommenen aus Kassel ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,6 Promille. Er musste die Einsatzkräfte für weitere Maßnahmen auf das Revier begleiten.
Da der 48-Jährige nicht über den erforderlichen kleinen Waffenschein verfügt und das Schießen in der Öffentlichkeit ohnehin untersagt ist, wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Ob zudem eine Bedrohung vorliegt, wird derzeit geprüft. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an. (ots/r)
FRANKENBERG. Zwei Autofahrerinnen sind am Donnerstagnachmittag bei einem Zusammenstoß im Bereich der Goßbergstraße verunglückt.
Die 21-jährige Frankenbergerin befuhr gegen 17 Uhr mit ihrem Renault Twingo die Goßbergstraße in Richtung Schreufa. Auf Höhe der dortigen Bushaltestelle und der abknickenden Vorfahrtstraße war zeitgleich eine 51-jährige Frau in einem Tesla auf der Wilhelmstraße unterwegs. Diese beabsichtigte, nach der Brücke links in die Goßbergstraße einzubiegen.
Dabei übersah die junge Renault-Fahrerin den Tesla, woraufhin es im Kreuzungsbereich zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Über die genaue Schadenshöhe konnten zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme noch keine Angaben gemacht werden. Der Renault war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste durch die Firma AVAS abgeschleppt werden.
PADERBORN. Wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz hat die Polizei in der Innenstadt einen Mann vorläufig festgenommen.
Eine Streife bemerkte am Donnerstag (1. Januar) gegen 0.50 Uhr Am Kamp die Explosion eines extrem lauten Knallkörpers. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes sowie zwei seiner Bekannten fanden die Beamten drei weitere Feuerwerkskörper ohne erforderliche Zulassung. Da sich der Betroffene der Identitätsfeststellung widersetzte und sich zunehmend aggressiv verhielt, erfolgte die vorläufige Festnahme.
Aufgrund des lautstarken Tumultes bildete sich eine Gruppe von ungefähr 20 Personen, welche die Einsatzkräfte umringten. Die Umstehenden hinterfragten die Festnahme und zeigten sich ebenfalls aggressiv gegenüber den Polizisten. Erst als die Beamten per Funk Unterstützung anforderten und den Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes androhten, entfernte sich die Menschenmenge.
Aus der Gruppe heraus warfen Unbekannte zwei Sektflaschen sowie einen Knallkörper in Richtung der Ordnungshüter. Glücklicherweise blieben die Beamten bei diesem Vorfall unverletzt. (ots/r)
WALDECK. Auf der Bundesstraße 251 ist ein junger Autofahrer mit seinem Fahrzeug verunglückt.
Gegen 0.10 Uhr am Freitag war der 23-Jährige aus Korbach mit seinem schwarzen Opel Crossland von Freienhagen in Richtung Meineringhausen unterwegs. Auf der schneebedeckten Fahrbahn verlor der Fahrer in einer spitzen Kurve in Höhe von Sachsenhausen die Kontrolle über seinen Wagen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit krachte das Fahrzeug nach rechts in die Leitplanke.
Glücklicherweise blieb der Korbacher bei dem Zusammenstoß unverletzt. Auf 4000 Euro wird der Gesamtsachschaden am Opel geschätzt. An der Leitplanke entstand ein Sachschaden von etwa 300 Euro. Da der Wagen nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit war, musste er durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
BAD WILDUNGEN. Brandgeruch in einem Wohnhaus hat am späten Donnerstagabend einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Neuen Straße ausgelöst.
Gegen 23.17 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Braunau alarmiert, nachdem Bewohner eine Rauchentwicklung wahrgenommen hatten. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass im Hinterhof des Wohnhauses Holz und Müll in einem Metallfass verbrannt wurden. Durch die Thermik war der entstandene Rauch direkt in das Gebäude gezogen.
Unter Vornahme eines Kleinlöschgerätes löschten die Brandschützer den Inhalt des Metallfasses zügig ab. Weitere Maßnahmen waren an der Einsatzstelle nicht vonnöten. Insgesamt befanden sich 37 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte im Einsatz.
WINTERBERG. Schwere Verletzungen hat ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 236 zwischen Langewiese und Neuastenberg erlitten.
Zu dem Unglück kam es in der Nacht zum Dienstag als der 23-jährige Mann in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Auf der winterglatten Straße überschlug sich der Wagen und beschädigte dabei einen Leitpfosten.
Anschließend entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle, ließ allerdings das stark beschädigte Auto zurück. Gemeldet wurde der Vorfall später durch einen Zeugen. Im Fahrzeugwrack wurde unter anderem ein geöffnetes Dosenbier aufgefunden.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte der Fahrer schließlich im Krankenhaus in Winterberg angetroffen werden. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt. Nun erwartet den Mann eine Strafanzeige. (ots/r)
PADERBORN. Der Jahreswechsel stellte die Feuerwehr wie jedes Jahr vor zahlreiche Herausforderungen.
Das erhöhte Einsatzaufkommen im Rettungsdienst, Brandschutz und der Hilfeleistung wurde frühzeitig antizipiert, weshalb das Personal bereits im Vorfeld verstärkt wurde. Die Notfallrettung war durch insgesamt acht Rettungswagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) rund um die Uhr besetzt. Im Krankentransport stand ein Fahrzeug ganztägig im Dienst, während weitere vier Fahrzeuge tagsüber zum Einsatz kamen. Der Brandschutzdienst erhielt in der Einsatzzentrale und durch einen weiteren Einsatzführungsdienst zusätzliche Verstärkung.
Die ersten zwölf Stunden des letzten Tages des Jahres waren bereits sehr einsatzreich. Zwischen 8 Uhr und 20 Uhr am 31. Dezember erfolgten insgesamt 74 Alarme. Die Einsätze gliederten sich in folgende Kategorien:
6 Brandeinsätze (Kleinbrände im Freien, Brandnachschau, Brandmeldeanlagen)
5 Hilfeleistungseinsätze (z.B. Tragehilfe, Absicherung von Rettungsdiensten, Ölspuren)
18 Krankentransporteinsätze
42 Einsätze der Notfallrettung (Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge)
2 Intensivtransporte
1 Einsatz der Notfallseelsorge
Einige dieser Brandeinsätze standen in Zusammenhang mit unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern.
Der Silvesterabend verlief vergleichsweise ruhig. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht wurden lediglich ein Krankentransport, zwei Einsätze der Notfallrettung sowie ein Brandeinsatz abgewickelt.
Um 0.09 Uhr erhielt die Feuerwehr den ersten Einsatz des Jahres. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr am 1. Januar wurde die Feuerwehr zu insgesamt 32 Einsätzen gerufen. Der Schwerpunkt lag in der Kernstadt und umfasste:
11 Brandeinsätze (u.a. Kleinbrände im Freien, Müllcontainer, Kellerbrand, PKW-Brand an einem Gebäude)
19 Einsätze der Notfallrettung (Verletzungen nach Feuerwerkskontakten, Stürze, internistische Notfälle)
2 Krankentransporteinsätze
Zwei Einsätze erwiesen sich als besonders umfangreich und erforderten den Einsatz zahlreicher Kräfte und Mittel. In der Kernstadt brannte eine Wohneinheit im Keller eines Mehrfamilienhauses. Alle Bewohner wurden vorsorglich aus dem Objekt evakuiert, während mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz den Brand löschten. Umfangreiche Lagermengen verlängerten die Einsatzdauer auf etwa drei Stunden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die anderen Wohnungen wieder freigegeben werden.
In der Südstadt drohte ein Brand zweier PKW auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen. Dank schnellem Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die starke Hitzestrahlung verursachte jedoch zum Teil erhebliche Schäden an Gebäudeteilen und benachbarten Fahrzeugen. Brandrauch drang durch zerborstene Fensterscheiben in die Wohnung einer sechsköpfigen Familie ein. Bedauerlicherweise wurde die Wohnung hierdurch aktuell unbewohnbar, so dass die Familie in einem Hotel unterkommen musste. Der Rettungsdienst untersuchte alle Betroffenen vor Ort; glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Neben den hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen waren auch die ehrenamtlichen Einheiten Benhausen, Elsen, Stadtheide, Stadtmitte und Schloß Neuhaus in das Einsatzgeschehen eingebunden und unterstützten die Abarbeitung dieser Einsätze. Trotz des hohen Einsatzaufkommens verlief die Silvesternacht insgesamt ruhig – Übergriffe auf Einsatzkräfte wurden nicht gemeldet. Die Feuerwehr bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr besonnenes Verhalten zum Jahreswechsel. (ots/r)