ALLENDORF/EDER. Sachschaden von rund 55.000 Euro und zwei leicht verletzte Frauen sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der B 253 im Bereich des Abzweigs nach Haine. Beteiligt waren ein Subaru, ein Jeep und ein Skoda.
Zu dem Unfall kam es am Samstag gegen 13.40 Uhr. Eine 71 Jahre alte Frau aus Battenberg war mit ihrem Subaru auf der B 253 in Richtung Allendorf/Eder unterwegs.
Während der Fahrt bekam die Frau gesundheitliche Probleme und verlor dadurch offenbar die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Subaru geriet auf die Gegenfahrbahn.
Dort kam es zur seitlichen Kollision mit dem Jeep einer 50 Jahre alten Frau aus Stadtallendorf, die in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß schleuderten beide Fahrzeuge von der Fahrbahn. Der Jeep kam im Straßengraben zum Stillstand, der Subaru landete in einem angrenzenden Feld.
Durch die Kollision wurden Fahrzeugteile herumgeschleudert. Diese trafen den Skoda einer 43 Jahre alten Frau aus Edertal, die ebenfalls in Richtung Allendorf/Eder unterwegs war. Auch ihr Fahrzeug wurde dadurch beschädigt.
Leicht verletzt wurden die 50 Jahre alte Jeep-Fahrerin und die 43 Jahre alte Skoda-Fahrerin. Die 71 Jahre alte Subaru-Fahrerin blieb unverletzt.
Um 13.47 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort befand sich in einem der beteiligten Fahrzeuge noch eine Frau, die jedoch nicht eingeklemmt war. Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Christian Henkel-Strieder sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab und unterstützten den Rettungsdienst.
Die im Fahrzeug befindliche Frau konnte mit Unterstützung selbstständig über die Beifahrerseite aussteigen. Insgesamt wurden zwei Personen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren die Polizei, drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Feuerwehren Allendorf, Haine und Rennertehausen mit insgesamt 32 Einsatzkräften.
Am Subaru entstand Sachschaden von rund 20.000 Euro. Der Schaden am Jeep wird mit etwa 30.000 Euro angegeben, am Skoda mit rund 5000 Euro. Subaru und Jeep wurden von AVAS abgeschleppt. Der Skoda konnte nach bisherigen Informationen weiterfahren. Der Verkehr auf der B 253 war für etwa zwei Stunden beeinträchtigt.
KASSEL. Nach einem Tötungsdelikt im Stadtteil Waldau fahndet die Polizei aktuell nach dem tatverdächtigen Bruder des Opfers und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht wird der 18 Jahre alte Dimitar Hans-Jürgen Lenz aus Kassel.
Er steht im Verdacht, seinen 21 Jahre alten Bruder in einer Wohnung in Waldau gewaltsam getötet zu haben. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme des Tatverdächtigen.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass der Tatverdächtige nicht angesprochen werden sollte, da von ihm eine Gefahr ausgehen könnte. Sollte Dimitar Lenz gesehen werden, soll umgehend über die Notrufnummer 110 die Polizei verständigt werden.
Allgemeine Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen darüber hinaus unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.
Dimitar Lenz wird wie folgt beschrieben:
Er könnte aktuell mit einem weißen T-Shirt, einer Jeanshose und grauen Sneakern bekleidet sein.
Der Leichnam des 21-Jährigen war in der vergangenen Nacht in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Waldau von der Polizei gefunden worden. Einige Stunden zuvor hatten sich Angehörige gemeldet und den Mann wegen ausbleibenden Kontaktes vermisst gemeldet.
Die Auffindesituation des Verstorbenen sprach bereits eindeutig für ein Fremdverschulden. Die am heutigen Sonntag durchgeführte Obduktion bestätigte dies.
Demnach muss davon ausgegangen werden, dass der 21-Jährige durch stumpfe Gewalt mit einem noch unbekannten Tatwerkzeug getötet wurde.
Die seit dem gestrigen Abend laufenden umfangreichen Ermittlungen der Kasseler Kripo ergaben frühzeitig einen Verdacht gegen den 18 Jahre alten Bruder des Opfers.
Am heutigen Nachmittag erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel die Öffentlichkeitsfahndung nach dem tatverdächtigen Dimitar Lenz.
Die weiteren Ermittlungen sowie die Fahndung dauern aktuell an und laufen auf Hochtouren.
BAD WILDUNGEN. Mehr Patienten als üblich behandelt derzeit die Zentrale Notaufnahme der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen wegen hitzebedingter Beschwerden. Der Sommer nimmt einen neuen Anlauf, Wetterexperten kündigen für die kommenden Tage für fast alle Regionen Deutschlands Hitzewarnungen an.
Erwartet werden Höchsttemperaturen von bis zu 35 Grad und mehr. Auch die Nächte werden den Prognosen zufolge so warm wie seit Jahresbeginn nicht.
Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind typische Symptome von Patienten, die sich in einer Notaufnahme vorstellen oder dorthin gebracht werden. Häufig ist Flüssigkeitsmangel Ursache für die Beschwerden.
Insbesondere ältere Menschen reagieren empfindlicher auf einen Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch Schwitzen, weil bei ihnen der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht nur etwa 60 Prozent ausmacht.

© Asklepios Stadtklinik
Patrick Müller-Nolte, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme an der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen, appelliert, bei hitzebedingten Beschwerden rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung“, erklärt Patrick Müller-Nolte, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen, die jährlich etwa 12.000 Notfallpatienten behandelt.
An heißen Tagen erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf mitunter erheblich und es kann zu einer Dehydrierung kommen. Der Mangel an Flüssigkeit im Körper ist dabei Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme und einem großen Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen.
Durch das Schwitzen gehen auch wertvolle Mineralstoffe verloren, die der Körper für seine Stoffwechselprozesse benötigt.
„Man darf nicht vergessen, dass unser Körper die Flüssigkeit benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Im Falle eines Flüssigkeitsmangels klagen die Patienten häufig über Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein“, so Müller-Nolte.
Sein dringender Rat: „Bei zunehmenden Beschwerden – insbesondere bei Bewusstseinsstörungen, Atemnot oder Verwirrtheit – sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.“
„Vor allem ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen – insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege oder des Stoffwechsels – müssen in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig sein“, warnt der Notfallmediziner.
Auch Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten ärztlich klären, ob Anpassungen notwendig sind. Bei Patienten mit Herzschwäche ist bei zunehmenden Beschwerden zeitnah der Hausarzt oder behandelnde Arzt zu kontaktieren.
Tägliches Wiegen sowie regelmäßige Blutdruckkontrollen können zur Einschätzung des Flüssigkeitshaushaltes und der Kreislaufsituation hilfreich sein.
Zehn goldene Regeln der Mediziner
Während die meisten Menschen die Sommerwärme genießen, sollten vor allem ältere Menschen und Kinder vernünftig mit der Hitze umgehen. Diese Tipps geben die Experten der Asklepios Kliniken:
Flüssigkeitsverlust und Durst
Kleine Kinder und ältere Menschen reagieren empfindlicher auf Flüssigkeitsverlust, vor allem durch Schwitzen. Bei Senioren macht der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht nur etwa 60 Prozent aus.
Bei großer Hitze gehen mit dem Körperwasser immer auch Natrium, Magnesium und Calcium verloren. Das betrifft vor allem die Körperzellen einschließlich des Nervengewebes. Diese trocknen dann regelrecht aus.
Betroffene werden dadurch müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach. Das kann unter anderem im Straßenverkehr riskant werden. Im Extremfall kann es zu regelrechten Verwirrtheitszuständen kommen.
Auch das Herz-Kreislauf-System ist gefährdet, etwa durch ein Versacken des Blutes mit Blutdruckabfall sowie durch Eindicken des Blutes mit Thrombose und Embolie.
Da im Alter auch das spontane Durstgefühl nachlässt, lautet eine der goldenen Regeln: „Trinken Sie über den Durst“.
In Einrichtungen wie Heimen oder Krankenhäusern wird regelmäßig zum Trinken animiert. Anhand von Trinkplänen wird die Flüssigkeitsaufnahme dort auch kontrolliert.
Ältere Autofahrer sollten ebenfalls ein Prinzip der Regelmäßigkeit pflegen und alle zwei Stunden eine Pause zum Abkühlen und Trinken einlegen. Dies ist umso wichtiger, da die fehlende Wärmeabgabe im überhitzten Auto fatale Folgen für Reaktionsvermögen und Kreislauf haben kann.
Warme oder kalte Getränke
Kalte und eiskalte Getränke belasten den Körper deutlich mehr als wohltemperierte oder warme Getränke, denn der Körper muss viel Energie aufbringen, um die Temperatur zu regulieren. Als Folge schwitzen Menschen noch mehr.
Dadurch werden zusätzliche Kalorien verbrannt, mit dem Effekt, dass zusätzliche Körperwärme entsteht. Extrem kalte Getränke können außerdem zu Magenproblemen und Unwohlsein führen.
Deshalb der Hinweis: Auch warmer Pfefferminztee kann erfrischen und die Blutgefäße in Magen und Darm erweitern, sodass der Tee besser und schneller als kalte Getränke ins Blut gelangen kann.
Gefühlte Temperaturen
Die sogenannte gefühlte Temperatur weicht von der tatsächlich gemessenen Temperatur ab. Sie wird anhand von Luftfeuchte, Strahlung, Wind, tatsächlicher Temperatur sowie menschlichem Verhalten, also Aktivität und Bekleidung, berechnet.
Im Notfall immer 112 anrufen
Wenn es zu einem Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist oder der Verdacht darauf besteht, ist sofort der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen.
Betroffene Personen sollten an einen kühlen Ort gebracht werden. Kleidung sollte gelockert werden. Außerdem sollte die betroffene Person mit feuchten Tüchern abgekühlt werden.
Getränke sollten gereicht werden, allerdings nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.
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FRANKENBERG. Rauch aus dem Keller eines Wohnhauses am Kegelberg hat einen Einsatz der Feuerwehr Frankenberg ausgelöst. Ursache war nach ersten Erkenntnissen eine Fehlfunktion der Heizungsanlage.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Freitag, 26. Juni 2026, um 21.43 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F 2 – Brand Keller“. Gemeldet worden war Rauch aus dem Kellerbereich, vermutlich durch eine Pelletheizung.
Beim Eintreffen bestätigte sich die Rauchentwicklung im Keller. Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Bewohner waren nicht in Gefahr.
Unter Atemschutz kontrollierte ein Trupp den Keller und die Heizungsanlage. Offenes Feuer wurde dabei nicht festgestellt. Gefahr für das Gebäude bestand nicht, die Rauchentwicklung war auf die Anlage begrenzt.
Der Keller und die Wohnräume wurden anschließend mit einem Drucklüfter rauchfrei gemacht. Zudem wurden die Räume auf Kohlenmonoxid kontrolliert und freigemessen.
Auch der zuständige Schornsteinfeger war vor Ort und überprüfte die Anlage. Nach der Kontrolle wurde die Einsatzstelle an den Schornsteinfeger und den Hausbesitzer übergeben.
Im Einsatz war die Feuerwehr Frankenberg mit dem erweiterten Löschzug und 26 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Stefan Stroß. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.
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BRILON. Bei einem Unfall auf einem Parkplatz an der Bahnhofstraße ist eine 84 Jahre alte Rollstuhlfahrerin leicht verletzt worden. Der Fahrer eines Audi entfernte sich anschließend, ohne sich um die Frau zu kümmern.
Zu dem Unfall kam es am Samstag gegen 11.08 Uhr. Ein 34 Jahre alter Mann aus Brilon fuhr mit seinem Audi rückwärts aus einer Parklücke.
Dabei stieß der Wagen leicht gegen den Rollstuhl einer 84 Jahre alten Frau aus Brilon, die den Parkplatz langsam querte. Die Frau wurde bei dem Zusammenstoß glücklicherweise nur leicht verletzt.
Nach dem Unfall entfernte sich der Audi-Fahrer vom Parkplatz. Ein aufmerksamer Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und die Polizei informiert.
Polizeibeamte trafen den 34-Jährigen später an seiner Wohnanschrift an. Dort ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum des Mannes. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet.
Zudem stellten die Beamten den Führerschein des Autofahrers sicher.
MARSBERG. Starkregen und Hagel haben am Samstag das Stadtgebiet Marsberg getroffen. Besonders betroffen waren der Ortsteil Giershagen und die nähere Umgebung.
Am Samstag, 27. Juni 2026, fielen innerhalb kurzer Zeit rund 140 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden alarmiert. Insgesamt mussten 16 unwetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden.
Gegen 13.45 Uhr wurde zunächst die Löschgruppe Leitmar zu einem umgestürzten Baum alarmiert. Rund eine halbe Stunde später wurde der Führungsstab der Feuerwehr Marsberg einberufen. Für die Stadt Marsberg war eine Unwetterwarnung der Stufe violett herausgegeben worden. Im Gerätehaus Marsberg nahm daraufhin die Einsatzleitung ihre Arbeit auf.
Zunächst war besonders die Leitmarer Straße (L 549) zwischen Leitmar und Marsberg betroffen. Dort kam es zu mehreren umgestürzten Bäumen sowie zu Straßenverunreinigungen durch Schlamm und Geröll.
Anschließend verlagerte sich der Schwerpunkt nach Giershagen. Dort wurden drei vollgelaufene Keller gemeldet. Außerdem waren zwei Wohnhäuser im Bereich der Northolter Straße von Wasser- und Schlammfluten bedroht. Zügige Nachbarschaftshilfe dürfte dort größeren Schaden verhindert haben. Auch die Grundschule Giershagen war betroffen.
Der Einsatzschwerpunkt wurde nach Giershagen verlegt. Die Löschgruppen aus Giershagen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und Erlinghausen waren in diesem Abschnitt unter der Leitung von Tim Schandelle im Einsatz.
Durch die Löschgruppen Beringhausen und Bredelar wurden 300 gefüllte Sandsäcke vorbereitet. Diese wurden jedoch nicht mehr benötigt.
Auf der Bahnstrecke zwischen Bredelar und Marsberg kollidierte außerdem ein Zug mit einem umgestürzten Baum. Dort waren der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg im Einsatz. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Der Baum wurde von den Gleisen entfernt. Anschließend konnte der Zug nach Bredelar weiterfahren. Die Bahnstrecke war deshalb für einige Zeit gesperrt.
Darüber hinaus waren die Einheiten aus Giershagen, Padberg, Borntosten, Obermarsberg und Marsberg im Laufe des Nachmittags zur Beseitigung umgestürzter Bäume im Einsatz. Um die stark verschmutzte L 549 kümmerte sich Straßen.NRW.
Neben den eingesetzten Einheiten waren auch die Löschgruppen aus Helminghausen und Udorf alarmiert. Sie besetzten ihre Gerätehäuser, kamen aber nicht mehr zum Einsatz.
Die Gesamteinsatzleitung lag bei Ralph Pohle aus Giershagen. Gegen 18 Uhr wurde die Einsatzleitung im Gerätehaus Marsberg aufgelöst. Alle Einsätze waren bis dahin abgearbeitet.
WALDECK. Einen Waldbrand im Nationalpark bei Waldeck haben am Samstag mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet erfolgreich bekämpft. Während der laufenden Verkehrsabsicherung eines Triathlons ging die Einsatzmeldung ein.
Alarmiert wurden die Kräfte am Samstag, 27. Juni 2026, um 11.12 Uhr mit dem Stichwort „F WALD 1“ in den Bereich Eckeweg. Da sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Kräfte in der Verkehrsabsicherung befanden, wurde das Personal dort umgehend reduziert. Daraufhin rückten mehrere Einheiten zur Brandstelle aus. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Bad Wildungen angefordert.
Das Auffinden der Brandstelle gestaltete sich zunächst schwierig, da keine Rauchentwicklung sichtbar war. Daraufhin wurden die Notrufkoordinaten bei der Leitstelle angefordert, sodass die Einsatzkräfte mithilfe der Technik im Einsatzleitwagen zum Einsatzort navigieren und nachrückende Kräfte einweisen konnten.
Vor Ort brannten auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern ein umgestürzter Baum und Waldboden. Mit einem C-Rohr und dem mitgeführten Löschwasser aus den Fahrzeugtanks konnte das Feuer schnell gelöscht und eine Ausbreitung im trockenen Wald verhindert werden.
Nach dem schnellen Löscherfolg konnte die Feuerwehr Bad Wildungen den Bereitstellungsraum wieder auflösen. Nach rund einer Stunde waren die Maßnahmen unter der Leitung von Andreas Przewdzing beendet.
Vor Ort waren Kräfte aus Höringhausen, Sachsenhausen und Waldeck sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck, die Feuerwehr Bad Wildungen und ein Nationalpark-Ranger.
Die Feuerwehr bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, besonders beim Ranger vor Ort sowie bei den Verkehrsposten von Feuerwehr und Polizei, die kurzfristig umdisponiert wurden und schnell für freie Bahn gesorgt hatten.
BRILON. Ausgelöst hat eine Rauchentwicklung an einer Trafo- und Umspannstation am Donnerstagmorgen einen Feuerwehreinsatz in der Straße Derkerborn. Offenes Feuer gab es beim Eintreffen der ersten Einheiten glücklicherweise nicht.
Alarmiert wurden die Kräfte am Donnerstag, 25. Juni 2026, gegen 9.40 Uhr. Mit Unterstützung des Netzbetreibers wurde die Ursache der Rauchentwicklung mithilfe einer Wärmebildkamera zügig ermittelt. Zurückzuführen war die Rauchentwicklung auf einen kleinen Schwelbrand an einer Kabelisolierung.
Den Schwelbrand konnten die Kräfte mit einem CO₂-Löscher ersticken, sodass weitere Maßnahmen vor Ort nicht mehr erforderlich waren. Insgesamt 17 Einsatzkräfte des Löschzuges Brilon befanden sich im Einsatz, der nach rund 30 Minuten beendet werden konnte.
Angaben zur genauen Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit nicht vor.
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FRANKENBERG. Schwere Verletzungen erlitt ein 65 Jahre alter Mann aus Mülheim an der Ruhr bei einem Motorradunfall auf der L 3073 bei Friedrichshausen. Weitere Fahrzeuge waren an dem Alleinunfall nicht beteiligt.
Zu dem Sturz kam es am Freitag gegen 14.55 Uhr. Unterwegs war der Mann mit seiner Yamaha 1300 von Frankenberg in Richtung Friedrichshausen. Kurz vor dem Abzweig zur K 97 kam der Motorradfahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, woraufhin die Maschine auf der Seite liegend durch den Kreuzungsbereich rutschte und schließlich an einem Lärmschutzwall zum Liegen kam.
Transportiert wurde der Schwerverletzte nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in das Klinikum nach Marburg. Abschleppkräfte von AVAS mussten die beschädigte Yamaha 1300 von der Unfallstelle bergen.
FRANKENBERG. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz eines Penny-Marktes in der Bottendorfer Straße sucht die Polizei nach Zeugen. Beschädigt wurde ein blauer Audi A7.
Zu dem Unfall kam es am Freitag, 26. Juni 2026, zwischen 9.55 Uhr und 10.10 Uhr. Eine Frau hatte ihren Audi auf dem Parkplatz des Penny-Marktes abgestellt.
In diesem Zeitraum wurde der Wagen hinten links beschädigt. Vermutlich wurde der Audi von einem Kleinbus einer Hilfsorganisation touchiert.
Der Verursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum verursachenden Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.
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