KORBACH. Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Briloner Landstraße hat sich eine Unfallflucht ereignet.
Gegen 11 Uhr am Mittwoch (21. Januar 2026) stellte eine 80-jährige Frau ihren grauen Suzuki mit KB-Zulassung ordnungsgemäß auf dem Gelände des Herkules E-Centers ab. Während ihres Einkaufs kam es zu einer Beschädigung an dem Fahrzeug durch einen bislang unbekannten Verursacher, welcher sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernte.
Bislang liegen keine Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug vor. Auf 1200 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631 9710 zu melden.
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ALLENDORF. Im Bereich eines Kreisverkehrs ist es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Linienbus und einem Sattelzug gekommen.
Zu dem Unfall im Allendorfer Riedweg kam es am Dienstag (20. Januar 2026) gegen 17.54 Uhr. Ein 37-jähriger Mann aus Rosenthal befuhr mit einem Iveco Omnibus den Riedweg in Richtung Battenfeld. An der Einmündung zum Kreisverkehr missachtete er nach ersten Erkenntnissen trotz Wartepflicht die Vorfahrt eines Fahrzeugs, das sich bereits im Kreisel befand.
Hierbei handelte es sich um einen Mercedes Actros Sattelzug, der von einem 43-jährigen Mann aus Frankenberg gesteuert wurde. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der Lastwagenfahrer eine Kollision nicht mehr verhindern. Infolge des Vorfahrtsfehlers prallte die rechte Front des Sattelzugs in das linke Heck des Omnibusses.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils 5000 Euro. Auf 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
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WIESBADEN. Hessische Strafverfolgungsbehörden setzen ihren Einsatz zur Bekämpfung von Kindes- und Jugendmissbrauch sowie kinder- und jugendpornografischer Inhalte konsequent fort.
In der vergangenen Woche fand zwischen Montag und Freitag (12. bis 16. Januar 2026) die erste Schwerpunktmaßnahme des Jahres statt. Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei durchsuchten im Auftrag der hessischen Staatsanwaltschaften insgesamt 68 Wohnungen und Häuser, wobei das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) den Einsatz koordinierte. Über 400 Datenträger konnten im Rahmen dieser Maßnahmen, die sich gegen 65 Beschuldigte richteten, sichergestellt werden.
Beschuldigte Personen – allesamt Männer – sind zwischen 14 und 72 Jahre alt. Ihnen wird überwiegend die Herstellung, der Besitz und die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie zur Last gelegt. In 15 Fällen steht zudem der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von unter 18-Jährigen im Raum. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen stehen die Beschuldigten untereinander nicht im Austausch.
Knapp zehn Beschuldigte mussten die Beamtinnen und Beamten im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchungen zwecks Vernehmung auf die nächstgelegene Dienststelle begleiten. Ein Haftbefehl wurde vollstreckt. Umfangreiche Beweismittel wurden sichergestellt, darunter 405 Speichermedien aller Art. Diese Datenträger werden nun ausgewertet, kriminalistisch bewertet und auf weitere Ermittlungsansätze geprüft.
Durchsuchungsmaßnahmen fanden in den Städten Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Kassel und Wiesbaden statt. Zudem waren die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Fulda, Gießen, Groß-Gerau, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunus, Kassel, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Main-Taunus, Marburg-Biedenkopf, Offenbach, Odenwald, Rheingau-Taunus, Schwalm-Eder, Vogelsberg, Waldeck-Frankenberg und Wetterau betroffen. Jeweils eine Maßnahme wurde zudem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
Zur Bekämpfung, Verfolgung und Aufklärung von Sexualstraftaten zum Nachteil Minderjähriger wurde vor über fünf Jahren bei der hessischen Polizei die Einheit „FOKUS“ (Fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie Und Sexuellen Missbrauch von Kindern) gegründet. Über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören dieser Ermittlungseinheit inzwischen an. Hinweise, die von ihnen bearbeitet werden, erreichen sie auf verschiedenen Wegen:
Beispielsweise erstatten Bürgerinnen oder Bürger Anzeige(n) auf Polizeirevierien oder über die Online-Wache auf der Homepage der hessischen Polizei.
Teilweise entwickeln sich aus bereits laufenden Verfahren Folgeverfahren.
In den meisten Fällen erhalten die hessischen Ermittlerinnen und Ermittler jedoch Hinweise von Internetdienstleistern oder der US-amerikanischen Organisation NCMEC (National Center for Missing and Exploited Children), die von Internetprovidern über Missbräuche im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpornografie oder sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen informiert wird.
Amerikanische oder in Amerika tätige Netzbetreiber sind verpflichtet, mögliche strafbare Inhalte an NCMEC zu melden. NCMEC schickt die Daten weiter in die Länder, in Deutschland an das Bundeskriminalamt, von wo aus sie an die Polizeien der Bundesländer weitergeleitet werden. In Hessen lag die Zahl der NCMEC-Meldungen im vergangenen Jahr bei 4290 Fällen. Eine spezielle Stelle im HLKA mit 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kontrolliert diese Meldungen darauf, ob ein Kind akut real missbrauchsgefährdet ist und direkter Handlungsbedarf besteht.
Einheiten wie „FOKUS“ sind seit Februar 2024 fester Bestandteil der Regelorganisation der sieben hessischen Polizeipräsidien und des HLKA. Mit dem Ziel, polizeiliche Maßnahmen gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie in Hessen zu bündeln und zu intensivieren, verfolgt die hessische Polizei mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezielt Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen. Alleine im vergangenen Jahr wurden über 1600 Durchsuchungsbeschlüsse sowie 48 Haftbefehle gegenüber knapp 1620 Beschuldigten vollstreckt und mehr als 15.400 Datenträger sichergestellt. (ots/r)
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BAD WILDUNGEN. In Bad Wildungen wird eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt.
Die Messstelle befindet sich in Höhe Heleponte in der Stresemannstraße in Fahrtrichtung Gymnasium. Innerhalb dieses Bereichs ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.
Gerade in sensiblen Bereichen wie vor Pflegeeinrichtungen oder Schulen sind Tempolimits besonders wichtig, um Fußgänger und Anwohner zu schützen. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
STEINHEIM. Auf der L 827 bei Steinheim kam es zu einem Verkehrsunfall. Am Montag, 19. Januar 2026, ereignete sich der Vorfall gegen 10 Uhr am Vormittag.
Eine 52-jährige Frau aus Steinheim befuhr mit einem Fiat Punto die L 827 aus Richtung Steinheim kommend in Fahrtrichtung Vinsebeck. Auf gerader Strecke verlor sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw kam auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand.
Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro. Der Fiat war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. (ots/r)
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KASSEL. Drei bislang unbekannte Täter sollen am Sonntagabend zwei junge Männer in einer Straßenbahn in Kassel verbal und mit Gesten beleidigt, bespuckt und mit geballten Fäusten bedroht haben. Da erkennbar ein homophobes Motiv vorliegt, werden die weiteren Ermittlungen wegen Beleidigung und Bedrohung wie in derartigen Fällen üblich bei der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Nordhessen geführt. Die Polizei sucht nach Zeugen und Fahrgästen, die Hinweise auf das unbekannte Täter-Trio geben können.
Wie das 20 Jahre alte Opfer bei der Anzeigenerstattung am Montag auf dem Polizeirevier Ost schilderte, hatte sich die Tat zwischen 19:40 Uhr und 20:00 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 7 zwischen dem Königsplatz und der Weserspitze ereignet. Dort hatten die drei unbekannten männlichen Jugendlichen ihn und seinen neben ihm sitzenden Begleiter unvermittelt verbal und durch anstößige Gesten homophob beleidigt. Die beiden Männer hatten daraufhin nach Angaben des 20-Jährigen ruhig reagiert und das Trio aufgefordert, sie in Ruhe zu lassen.
Als die Unbekannten an der Haltestelle „Weserspitze“ ausstiegen, sollen sie die Männer noch bespuckt und an der Hose getroffen, mit geballten Fäusten gedroht und von außen gegen die Scheibe der Tram geschlagen haben, bevor diese weiterfuhr. Bei den Tätern soll es sich um ca. 16 Jahre alte und 1,70 Meter bis 1,80 Meter große Jugendliche mit schwarzen Haaren gehandelt haben, die alle drei schwarze Hose mit weißem Aufdruck „Under Armour“ trugen. Zwei sollen schwarze Jacken getragen und schmal gewesen sein, während der dritte Täter mit einer grauen Jacke etwas kräftiger beschrieben wird.
Neben den laufenden Ermittlungen, bei denen auch die Aufnahmen der Videoaufzeichnung der Bahn ausgewertet werden, bittet die Polizei nun um Hinweise auf die unbekannten Täter. Fahrgäste und Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen.
Ansprechperson für LSBT*IQ im PP Nordhessen
Für Fragen rund um das Thema lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Lebensweisen (LSBTIQ) aller Menschen in der Stadt Kassel sowie den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg steht eine Ansprechperson im Polizeipräsidium Nordhessen zur Verfügung. Die Ansprechperson fungiert als Bindeglied zwischen der LSBTIQ Community, den lokalen oder auch überregionalen Organisationen und der Polizei, um Hemmschwellen und Vorurteile aufzuklären und ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.polizei.hessen.de/service/ansprechpersonen/lsbtiq-in-nordhessen. (ots/r)
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BEVERUNGEN. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 80 bei Herstelle erlitten am Montag zwei Personen leichte Verletzungen.
Gegen 11.30 Uhr befuhr eine 69-jährige Frau aus Bad Karlshafen mit einem Opel Mokka die B 80 aus Richtung Beverungen kommend in Fahrtrichtung Herstelle. Zeitgleich beabsichtigte eine 84-jährige Frau aus Wesertal, von der B 83 nach links auf die B 80 in Richtung Beverungen mit einem Mitsubishi einzufahren. Dabei übersah sie offenbar den von links kommenden Opel.
Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 21.000 Euro. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
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WALDECK. Am Dienstagmorgen, den 20. Januar 2026, wurde die Feuerwehr Sachsenhausen sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck (ÖTEL) um 08:34 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Wald zwischen Sachsenhausen und Freienhagen alarmiert. Aufmerksame Passanten hatten den Rauch im Bereich der B251 bemerkt und richtigerweise den Notruf abgesetzt.
Der Einsatzleitwagen rückte zur Erkundung aus und konnte die Ursache im Feldweg Richtung Selbach schnell ausfindig machen: Es handelte sich um ein ordnungsgemäß angemeldetes Nutzfeuer, das jedoch vor der angekündigten Uhrzeit entfacht worden war. Ein weiteres Eingreifen der Brandschützer war daher nicht erforderlich.
Der Einsatz unter der Leitung von Dirk Müller konnte nach etwa 16 Minuten beendet werden.
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MARSBERG. Am späten Mittag des Montag 19.1.2025 kam es in Marsberg im Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ zu einem Brand in einem Industriebetrieb. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Das Feuer war in einer Absauganlage entstanden und breitete sich nicht weiter aus. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 13.30 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr Marsberg ein, ein bestätigter Brand in einem Industriebetrieb war gemeldet. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle eine große Zahl an Einsatzmitteln, die zum Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ nach Marsberg ausrückten. Dort hatte es in einer Absauganlage für Metallstaub angefangen zu brennen. Mitarbeiter hatten das Feuer bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandherd schnell ausmachen; allerdings war das Feuer nur schwer zugänglich. Mit Einreißhaken wurde über die Drehleiter die Anlage geöffnet, der Brand von außen zunächst über ein C-Rohr und dann über die Drehleiter der Brand unter Atemschutz bekämpft. Ein Innenangriff war nicht erforderlich.
Nach erfolgter Brandbekämpfung wurde die Absauganlage noch so lange herunter gekühlt, bis eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden konnte.
Nach knapp anderthalb Stunden konnte der Löschangriff zurückgebaut werden, die unter Atemschutz tätigen Einsatzkräfte durchliefen die notwendige Einsatzstellenhygiene.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz unter der Leitung von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny beendet. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz. Personen kamen nicht zu Schaden.
Seitens der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg, Westheim, Giershagen, Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und der Rathauswache aus sowie die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Auch aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK rückten zwei Sonderfahrzeuge an.
Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist bei Alarmmeldungen „Brand in Industriebetrieb“ grundsätzlich vorgesehen, um im Bedarfsfall besondere Einsatzaufgaben, die neben der Brandbekämpfung anfallen, zeitnah einleiten zu können, etwa die Einsatzstellenhygiene oder die Bereitstellung und Förderung größerer Mengen Löschwasser über lange Wegstrecken.
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KORBACH. An der Bundesstraße B 252 zwischen Korbach und Berndorf finden am 21. und 22. Januar Gehölzarbeiten statt. Hierfür wird jeweils in der Zeit von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine von drei Fahrspuren gesperrt. Während der Arbeiten muss die Straße zwischendurch zu verschiedenen Zeitpunkten aus Sicherheitsgründen für wenige Minuten voll gesperrt werden.
Hessen Mobil bittet um Verständnis für die erforderlichen Arbeiten und den damit verbundenen Einschränkungen.
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