Michael Fränkel

Michael Fränkel

Freitag, 09 Januar 2026 19:57

Zivilfahnder schnappen Handy-Betrüger

KASSEL. Zivilpolizisten haben im Stadtteil Oberzwehren einen 19-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, mit gefälschten Smartphones über ein Kleinanzeigenportal gehandelt zu haben.

Der Zugriff erfolgte am Donnerstagabend, 8. Januar, bei einem inszenierten Verkaufstreffen. Zuvor hatte sich ein 46 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Paderborn bei der Polizei gemeldet und geschildert, dass er am vergangenen Wochenende auf einem Kleinanzeigenportal auf ein annonciertes Apple iPhone für 1.250 Euro aufmerksam geworden war. Nach einem schriftlichen Kontakt kam es am Montag zu einem Treffen nahe des Bahnhofs „Kassel-Oberzwehren“, bei dem der 46-Jährige das Handy von einem anderen Mann gegen Barzahlung in einem versiegelten Karton erwarb.

Als er später feststellen musste, dass er eine billige Fälschung des Marken-Smartphones gekauft hatte und somit einem Betrüger aufgesessen war, konnte er den Verkäufer nicht mehr erreichen. Am gestrigen Donnerstag entdeckte der 46-Jährige schließlich online ein nahezu identisches Inserat in Kassel, woraufhin er den Anbieter unter einem anderen Account anschrieb und Kaufinteresse vorgab. Gleichzeitig alarmierte er die Polizei und besprach das weitere Vorgehen mit den Ermittlern.

Festnahme durch Zivilfahnder

So erwartete den 19-Jährigen, der wie vereinbart um 22 Uhr mit dem gefälschten iPhone am gleichen Treffpunkt in Oberzwehren erschien, statt des vermeintlichen Käufers ein Zivilpolizist, der den Tatverdächtigen gemeinsam mit seinen Kollegen festnahm. Neben einem täuschend echt aussehenden Apple-Smartphone stellten die Beamten bei dem Festgenommenen noch zwei weitere Handys sicher. Nach den polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier wurde seine Wohnung durchsucht, wobei keine weiteren Fälschungen gefunden wurden. Gegen den 19-jährigen Mann aus Kassel wird nun wegen Betrugs und Verstoßes gegen das Markengesetz ermittelt.

Tipps der Polizei zum Schutz vor Betrug

Um sich beim Kauf eines Smartphones vor einem Betrug zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Kaufen Sie hochwertige Smartphones nur bei autorisierten Fachhändlern, zertifizierten Online-Shops oder direkt beim Hersteller.

  • Achten Sie bei Verkaufsplattformen im Internet auf die Angabe vollständiger Kontaktdaten und belastbare Bewertungen des Anbieters sowie bei Online-Shops auf ein ordnungsgemäßes Impressum.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn der Preis für das Gerät deutlich unter dem üblichen Marktpreis liegt – hier besteht erhöhte Fälschungsgefahr.

  • Vermeiden Sie spontane Käufe, lassen Sie sich von Formulierungen wie „nur heute verfügbar“ oder „bereits viele Anfragen“ nicht unter Druck setzen.

  • Holen Sie vor dem Kauf die Seriennummer bzw. die IMEI-Kennung ein und überprüfen Sie sie auf der Homepage des Geräteherstellers. Auch hier ist jedoch Vorsicht geboten: Diese Nummern können imitiert werden.

  • Verlangen Sie bei privaten Käufen die Rechnung oder den Kaufbeleg, seriöse Anbieter können diese vorlegen.

  • Hinweise auf einen Betrugsversuch mit einer Warenfälschung kann auch eine ungewöhnliche oder mangelhafte Verpackung sein.

  • Kaufwillige sollten aufhorchen, wenn ein Anbieter auf Nachfragen ausweichend reagiert oder um eine direkte Kontaktaufnahme außerhalb der eigentlichen Verkaufsplattform bittet.

  • Nehmen Sie Zahlungen nur mit Käuferschutz (z. B. über PayPal) ohne Vorauszahlung oder Vorkasse vor. So besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückerhalten.

  • Sollte es zu einem persönlichen Treffen mit dem Anbieter kommen, verabreden Sie einen Übergabetermin im öffentlichen Raum und lassen Sie sich den Ausweis des Verkäufers zeigen.

  • Sie haben den Verdacht, Opfer eines Betruges geworden zu sein? Erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache. (ots/r)

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Freitag, 09 Januar 2026 19:35

Alleinunfall: Skoda landet auf dem Dach

FRANKENBERG. Ein 50-jähriger Autofahrer aus Battenberg ist bei einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 252 verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 11.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann mit seinem silbergrauen Skoda aus Richtung Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Viermünden und Ederbringhausen verlor er aus bislang ungeklärten Gründen in einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Überschlag im Straßengraben

Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, geriet in den Graben, überschlug sich einmal und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in das Frankenberger Krankenhaus gebracht.

Absicherung und Sachschaden

Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Da der Skoda nicht mehr fahrbereit war, musste er durch einen Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden. Die Polizei sicherte die Unfallstelle während der Bergungsmaßnahmen ab.

Freitag, 09 Januar 2026 13:51

Weißer Caddy beschädigt: Zeugen gesucht

BAD WILDUNGEN. Ein weißer VW Caddy ist im Stadtteil Reinhardshausen durch eine Unfallflucht erheblich beschädigt worden.

Der 56-jährige Fahrzeughalter aus Hofheim am Taunus hatte seinen Wagen am Donnerstag, dem 1. Januar, gegen 16 Uhr im Bereich der Homburger Allee, Ecke Fichtenstraße, ordnungsgemäß abgestellt. Als er am Sonntag, dem 4. Januar, gegen 13.45 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen massiven Schaden an der Front fest. Ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer war gegen den geparkten Caddy gestoßen und hatte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Schaden an Kotflügel und Scheinwerfer

Die Wucht des Zusammenstoßes muss deutlich gewesen sein, da am weißen Caddy erhebliche Beschädigungen an der linken Seite entstanden sind. Nach ersten Erkenntnissen wurden der linke Kotflügel, der Scheinwerfer sowie die Stoßstange durch den Aufprall in Mitleidenschaft gezogen. Trotz des offensichtlichen Schadens suchte der Verursacher das Weite und hinterließ den Geschädigten auf den Kosten sitzend.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei in Bad Wildungen hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Da der Unfallzeitraum sich über mehrere Tage erstreckt, hoffen die Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die zwischen Donnerstagnachmittag und Sonntagmittag verdächtige Beobachtungen an der Kreuzung Homburger Allee / Fichtenstraße gemacht haben oder Angaben zu einem Fahrzeug mit passenden frischen Unfallspuren machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621-70900 bei der Polizeistation Bad Wildungen zu melden.

Donnerstag, 08 Januar 2026 21:22

Katze aus Regenabflussrohr befreit

KORBACH. Eine Katze in einer misslichen Lage hat in Ober-Ense für einen ungewöhnlichen Rettungseinsatz der Feuerwehr gesorgt.

Die Feuerwehren Ober-Ense und Nordenbeck wurden zu dieser speziellen Notlage am Donnerstagnachmittag, 8. Januar, gegen 16 Uhr alarmiert. Passanten hatten zuvor ein „trauriges Jammern“ aus einem Regenabflussrohr bemerkt. Ein Stubentiger hatte die Größe des Rohres wohl überschätzt und steckte fest, woraufhin der Notruf abgesetzt wurde.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten unter der Leitung von stellv. Stadtbrandinspektor Sascha Franken das Tier schnell lokalisieren, wobei das Rohr etwa 80 cm tief im Boden lag. Rasch wurde ein Minibagger aus der Nachbarschaft organisiert, der die Arbeit mit Hacke und Schüppe unterstützte. Als die Retter näher kamen, mobilisierte die „Samtpfote“ nochmals alle Kräfte und konnte der misslichen Lage entfliehen.

Erfolgreiche Rettung am Rohrauslauf

Am Rohrauslauf konnten die Einsatzkräfte das Tier schließlich einfangen und wieder beruhigen. Die Katze hat das Abenteuer wohl unbeschadet überstanden. Nach knapp einer Stunde konnte die Einsatzbereitschaft der Wehren wieder hergestellt werden.

Dank an ehrenamtliche Unterstützung

Ein besonderer Dank geht an den Eigentümer des Minibaggers, der ebenfalls aktives Mitglied der Feuerwehr Ober-Ense ist und die Rettungsaktion unkompliziert unterstützte.

Donnerstag, 08 Januar 2026 17:23

Verkehrsversuch soll Unfälle verhindern

FRANKENBERG. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg informiert über die Einführung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h im Bereich der Bundesstraße 253 bei Frankenberg.

Das Tempolimit gilt als Verkehrsversuch zunächst bis zum 30. Juni 2027. Hintergrund für diese Entscheidung, die der Landkreis gemeinsam mit Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Bad Arolsen sowie der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg und der Stadt Frankenberg getroffen hat, ist, dass es auf der Bundesstraße 253 – insbesondere an den Abzweigen zur Landesstraße 3073 und zur Kreisstraße 125 – in der Vergangenheit wiederholt zu Verkehrsunfällen gekommen ist.

Verbesserung der Verkehrssicherheit

Umfangreiche Untersuchungen ergaben zwar, dass überhöhte Geschwindigkeit nicht als Hauptursache der Unfälle einzustufen ist und dieser Streckenabschnitt nach den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung bislang auch nicht den Kriterien einer sogenannten Unfallhäufungsstelle entspricht. Trotzdem soll im Rahmen eines Verkehrsversuchs geprüft werden, ob eine Geschwindigkeitsreduzierung dennoch zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen kann.

Verkehrsversuch bis 30. Juni 2027

Der Versuch ist bis zum 30. Juni 2027 befristet und umfasst den Einmündungsbereich der B253/K125 in beiden Fahrtrichtungen und den Einmündungsbereich der B253/L3073 aus Fahrtrichtung Korbach. Die Wirksamkeit der Geschwindigkeitsbegrenzungen wird durch regelmäßige verdeckte Verkehrserhebungen sowie durch die Auswertung des Unfallgeschehens untersucht. Im zweiten Halbjahr 2027 wird der Versuch dann analysiert und dessen Wirksamkeit bewertet werden.

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Donnerstag, 08 Januar 2026 12:51

Aufmerksame Nachbarin stoppt Einbrecher-Duo

BAD WILD2NGEN. Eine aufmerksame Nachbarin hat in Reinhardshausen einen Einbruch in eine Gaststätte verhindert und so maßgeblich zur Festnahme eines Tatverdächtigen beigetragen.

Am frühen Donnerstagmorgen, 8. Januar, brachen zwei Täter in ein Lokal in der Günter-Hartenstein-Straße ein. Die Zeugin hatte verdächtige Geräusche aus dem Gebäude gehört und umgehend die Polizei Bad Wildungen verständigt. Nur wenige Minuten nach der Mitteilung trafen die ersten Polizeibeamten am Tatort ein. Dort konnten sie eine offensichtlich aufgebrochene Kellertür feststellen und ebenfalls Geräusche aus der Gaststätte wahrnehmen. Kurze Zeit später sahen die Beamten aus einiger Entfernung, wie ein Täter flüchtete. Eine sofort eingeleitete kurze Verfolgung blieb jedoch ohne Erfolg.

Festnahme im Keller

Anschließend durchsuchten mehrere Polizeibeamte das Gebäude der Gaststätte. Dabei trafen sie auf einen zweiten Tatverdächtigen, der versuchte, sich im Keller zu verstecken. Der 21-Jährige wurde festgenommen und zur Polizeistation Bad Wildungen gebracht. Bei der anschließenden Durchsuchung des Tatortes fanden die Beamten im Eingangsbereich der Gaststätte Einbruchswerkzeug. Auf dem Fluchtweg des unbekannten flüchtigen Täters entdeckten sie zudem zahlreiche Spirituosenflaschen und Getränkedosen – Diebesgut aus der Gaststätte – sowie weiteres Einbruchswerkzeug. Alle Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt.

Der 21-Jährige wurde nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Kassel im Laufe des Tages, 8. Januar, entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Er wird sich aber wegen des Einbruchs in die Gaststätte und möglicher weiterer Straftaten zu verantworten haben.

Zusammenhang mit zweiter Tat wahrscheinlich

Am Donnerstagmorgen wurde bekannt, dass es in der Nacht in Reinhardshausen zu einem weiteren Einbruchsdelikt gekommen war, bei dem die Täter jedoch ohne Beute blieben. Bei einer Gaststätte in der Quellenstraße hatten die Täter eine Scheibe eingeschlagen, konnten aber nichts entwenden. Ein Tatzusammenhang mit dem Einbruch in der Günter-Hartenstein-Straße gilt als sehr wahrscheinlich.

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt. Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Täter oder zu verdächtigen Beobachtungen in der Quellenstraße geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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BAD WILDUNGEN. Ein bisher unbekannter Einbrecher ist in ein Einfamilienhaus in der Odershäuser Straße eingedrungen und musste schließlich ohne Beute flüchten.

In der Nacht zum heutigen Donnerstag, 8. Januar, hebelte der Unbekannte gegen 3.00 Uhr die Terrassentür des Gebäudes auf. Anschließend konnte er in das Gebäude einsteigen. Er durchsuchte mehrere Räume und traf dabei auf eine Bewohnerin. Als der Täter diese bemerkte, trat er ohne Beute die Flucht an. Von dem Täter ist bisher lediglich bekannt, dass er etwa 170 bis 180 cm groß und schlank ist.

Einbrecher trifft auf Bewohnerin

Die Bewohnerin wurde durch die Geräusche im Haus aufmerksam und traf schließlich auf den Unbekannten. Dieser hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Zimmer des Hauses durchstöbert. Da er durch das Aufeinandertreffen gestört wurde, sah er von weiteren Handlungen ab und rannte sofort aus dem Haus, bevor er wertvolle Gegenstände oder Bargeld entwenden konnte.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Odershäuser Straße beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise zu dem schlanken, etwa 170 bis 180 cm großen Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631-9710 bei der Polizei zu melden.

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Mittwoch, 07 Januar 2026 16:19

Rauchentwicklung nach Probefahrt

FRANKENBERG. Eine Rauchentwicklung im Motorraum eines Pkw hat am späten Nachmittag für einen Einsatz der Frankenberger Feuerwehr auf dem Gelände eines Autoteilehändlers in der Berleburger Straße gesorgt.

Die Einsatzkräfte wurden am Mittwoch um 17.32 Uhr alarmiert, nachdem ein Autofahrer unmittelbar nach einer Probefahrt Qualm aus seinem Fahrzeug aufsteigen sah. Zuvor war in dem Wagen bei dem Fachhändler eine neue Batterie eingebaut worden. Die Eigentümer des Betriebs reagierten geistesgegenwärtig: Sie verständigten umgehend die Feuerwehr und klemmten vorsorglich die Batterie des Fahrzeugs ab, um Schlimmeres zu verhindern.

Wie der stellvertretende Wehrführer Philip Windisch gegenüber 112-Magazin berichtete, qualmte der Wagen bei Eintreffen der Brandschützer weiterhin aus dem Motorraum. Ein deutlicher Brandgeruch war wahrnehmbar, offene Flammen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Unter der Leitung von Michael Carle kontrollierte die Feuerwehr den Bereich intensiv mit einer Wärmebildkamera. Die Lokalisierung der Ursache gestaltete sich jedoch schwierig, da der Motor durch Verkleidungen stark verbaut war. Zur Sicherheit wurde der Bereich, aus dem der Qualm drang, mit einer Kübelspritze abgelöscht.

Nachdem die Rauchentwicklung deutlich nachgelassen hatte, traf der vom Halter verständigte Abschleppdienst AVAS ein. Um den Motorraum auch von unten gründlich auf versteckte Glutnester untersuchen zu können, demontierte die Feuerwehr die Unterbodenverkleidung des Pkw. Da keine weiteren Gefahrenquellen entdeckt wurden, konnte das Fahrzeug schließlich abgeschleppt werden. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) mit sechs Einsatzkräften, während weitere Kräfte auf der Wache in Bereitschaft verblieben. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet.

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Mittwoch, 07 Januar 2026 15:41

Vollsperrung wegen Schneeverwehungen

TWISTETAL / BAD AROLSEN. Starke Schneeverwehungen haben im Landkreis zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und unpassierbaren Straßenabschnitten geführt.

Am heutigen Mittwoch mussten die Verbindungsstrecken zwischen Berndorf und Helmscheid sowie zwischen Mühlhausen und Helmscheid für den gesamten Verkehr voll gesperrt werden. Durch den anhaltenden Wind und starke Schneefälle bildeten sich auf den Fahrbahnen so massive Verwehungen, dass ein sicheres Durchkommen für Fahrzeuge nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Die Polizei ist an beiden betroffenen Straßenabschnitten vor Ort, um die Sperrungen abzusichern und Autofahrer frühzeitig auf die Gefahr hinzuweisen. Der Winterdienst ist bereits alarmiert und bemüht sich mit schwerem Gerät, die Fahrbahnen von den Schneemassen zu befreien. Wie lange die Vollsperrungen andauern werden, ist derzeit noch unklar, da der starke Wind immer wieder neuen Schnee auf die Strecken drückt.

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Mittwoch, 07 Januar 2026 14:53

Raubüberfall nach Döner-Kauf am Platz

KASSEL. Ein 38-jähriger Mann ist am Leipziger Platz Opfer eines gewaltsamen Raubüberfalls geworden.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, dem 6. Januar, gegen 13.45 Uhr. Wie das Opfer den eingesetzten Polizeibeamten schilderte, hatte er zuvor in einem Imbiss am Leipziger Platz einen Döner gekauft. Beim Verlassen des Lokals kam ein unbekannter Mann auf ihn zu und forderte Geld. Als der 38-Jährige dies verweigerte, hielt ihn der Täter am Schal fest, schlug und trat auf ihn ein. Nachdem es dem Unbekannten gelungen war, dem Mann mehrere Geldscheine wegzunehmen, lief er stadteinwärts auf der Leipziger Straße davon.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

  • Alter: ca. 45 Jahre alt

  • Statur: sportlich/muskulöse Figur

  • Haare: grau melierte Haare

  • Bart: schwarzer Vollbart

  • Erscheinungsbild: arabisch

  • Kleidung: dunkel gekleidet

Das leicht verletzte Opfer flüchtete sich in den Dormannweg und verständigte von dort aus die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief bislang ohne Erfolg. Die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo suchen nun Zeugen, die den Raub beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können. Informationen nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561-9100 entgegen. (ots/r)

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