Michael Fränkel

Michael Fränkel

Montag, 06 Juli 2026 13:52

Blitzer in Diemelsee

DIEMELSEE. In der Nähe des Strandbads Diemelsee wird derzeit die Geschwindigkeit kontrolliert.

Der Blitzer befindet sich in einem weißen Kastenwagen. Erlaubt sind dort 60 km/h.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Gerade im Bereich von Ausflugszielen und stark frequentierten Strecken ist angepasste Geschwindigkeit besonders wichtig.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.

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MARSBERG. Auf der L 549 zwischen Marsberg und Essentho sind zwei Personenkraftwagen in einer scharfen Kurve zusammengestoßen.

Der Rettungsdienst, die Feuerwehren aus Marsberg, Essentho und Meerhof sowie die First Responder aus Essentho wurden am Samstag gegen 10.40 Uhr alarmiert. Drei Personen waren an dem Unfall beteiligt.

Vor Ort sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle und bereitete eine technische Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät vor. Während zwei Patienten die Fahrzeuge selbst verlassen konnten, war die Fahrerin eines der Unfallfahrzeuge in ihrem Wagen eingeschlossen. Sie konnte sich nicht mehr selbstständig aus dem Auto befreien.

Nachdem der Rettungsdienst alle drei Patienten erstversorgt hatte, öffnete die Feuerwehr die Fahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät. Anschließend konnte auch die eingeschlossene Frau dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach Angaben der Feuerwehr wurde niemand schwer verletzt.

Alle drei Verletzten kamen in das Krankenhaus Marsberg. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute etwa eine Stunde im Einsatz. Die L 549 war zwischenzeitlich voll gesperrt

KORBACH. Im Bereich des Kuhbachs am Hanseplatz ist eine Gewässertrübung festgestellt worden.

Die Trübung stellte die Polizei am Samstagmorgen fest. Gemeinsam mit dem Gewässerverantwortlichen der Stadt Korbach wurde für die weiteren Ermittlungen eine Wasserprobe entnommen.

Da sich der Fremdstoffeintrag nur punktuell darstellte, entschieden sich die Verantwortlichen für eine starke Verdünnung und Spülung der Uferbereiche. In Amtshilfe wurde die Feuerwehr hinzugezogen.

Über längere Zeit erfolgte eine Wasserabgabe aus einem Tanklöschfahrzeug. Durch den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte konnte die Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert werden. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet.

FRANKENBERG. Im Bereich der K 117 und der Bottendorfer Straße sind zwei Personenkraftwagen zusammengestoßen.

Mit einem grauen Passat befuhr ein 64 Jahre alter Mann aus Rosenthal am Freitag um 18.28 Uhr die Bottendorfer Straße. Von dort wollte er in die K 117 einbiegen.

Dabei übersah der Passat-Fahrer einen 49 Jahre alten Mann aus Frankenberg, der mit einem roten Ford Focus bereits auf der K 117 unterwegs war und von links auf den Passat zufuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß.

Die Beteiligten blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden von 8000 Euro. Der Ford Focus wurde von AVAS abgeschleppt, der Passat von einem anderen Abschleppunternehmen.

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WALDECK. Auf dem Brinker Weg in Höringhausen ist ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen erfasst worden.

Ein 38 Jahre alter Mann aus Twistetal wollte am Freitag um 16.20 Uhr mit einem Seat vom Parkplatz der Firma Peikko auf den Brinker Weg auffahren. Zur gleichen Zeit befuhr ein 51 Jahre alter Radfahrer aus Waldeck die Straße aus Richtung Dorfmitte.

Aufgrund eines beschädigten Außenspiegels nahm der Seat-Fahrer den von rechts kommenden Radfahrer nicht wahr. Beim Auffahren kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Seat und dem Fahrrad.

Der Radfahrer wurde verletzt. Ein Rettungswagen war vor Ort, anschließend wurde der 51-Jährige in das Krankenhaus nach Korbach gebracht. Den Sachschaden am Seat gibt die Polizei mit 2500 Euro an, am Fahrrad entstand ein Schaden von 500 Euro.

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VOLKMARSEN. Wegen eines unangemeldeten Nutzfeuers in der Feldgemarkung „An der Wande“ ist die Feuerwehr alarmiert worden. Die Flammen drohten auf trockene Vegetation überzugreifen.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Freitag, 3. Juli 2026, um 9.58 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F Wald 1 – Waldbrand unter einem Hektar“.

Vor Ort befand sich die Feuerstelle unmittelbar neben trockener Vegetation. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf die dicht angrenzende Vegetation verhindert werden.

Zügig wurde das Feuer abgelöscht. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich sorgfältig auf verbliebene Glutnester.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit weist die Feuerwehr darauf hin, dass weiterhin eine hohe Wald- und Vegetationsbrandgefahr besteht. Offene Feuer in Wald- und Feldnähe sollten vermieden werden. Rauchentwicklungen oder Brände sollen umgehend über den Notruf 112 gemeldet werden.

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GEMÜNDEN. Schwere Verletzungen hat ein 57 Jahre alter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der L 3073 zwischen Frankenberg und Gemünden erlitten. Die Fahrt endete für den Mann an einem Baum.

Am Donnerstagabend war der 57-Jährige aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg mit einem Mitsubishi auf der Landesstraße zwischen den Ortschaften Grüsen und Gemünden unterwegs.

Nach Angaben des Fahrers soll auf gerader Strecke plötzlich ein Tier auf die Fahrbahn gesprungen sein. Beim Versuch, auszuweichen, geriet der schwarze Mitsubishi auf den Grünstreifen.

Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen einen Baum am Fahrbahnrand. Der 57-Jährige erlitt schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Nach der Erstversorgung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

Am Mitsubishi entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Das Fahrzeug wurde von AVAS abgeschleppt. (ots/r)

Freitag, 03 Juli 2026 12:42

Unfall endet mit zwei Totalschäden

BURGWALD. Totalschäden an zwei Personenkraftwagen sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der L 3076 bei Bottendorf. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand.

Zu dem Unfall kam es am Mittwoch gegen 15.23 Uhr. Ein 46 Jahre alter Mann war mit einem Cupra auf der Landesstraße von Rosenthal in Richtung Frankenberg unterwegs.

In Höhe von Bottendorf kam der Cupra beim Durchfahren einer Linkskurve ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Ford.

Am Steuer des Ford saß ein 69 Jahre alter Mann aus Frankenberg. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Nach dem Zusammenstoß kamen die Fahrzeuge abseits der Fahrbahn zum Stillstand. Nach Angaben der Feuerwehr befand sich ein Fahrzeug mit ausgelösten Airbags im Graben. Der Cupra stand mit gebrochener Hinterachse in einem Feld.

Ausgelöst worden war zudem ein E-Call, allerdings ohne Sprachkontakt. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Daniel Ayora Escandell sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab und führten das Batteriemanagement an den Fahrzeugen durch.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Bottendorf und Burgwald mit drei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften.

Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden und wurden von AVAS abgeschleppt.

Donnerstag, 02 Juli 2026 15:16

Landkreis stärkt Klinikstandort Bad Arolsen

WALDECK-FRANKENBERG. Beim Thema Gesundheitsversorgung stand in den vergangenen Monaten häufig die Fusion des Stadtkrankenhauses Korbach mit dem Kreiskrankenhaus Frankenberg zum Klinikum Waldeck-Frankenberg im Fokus. Landrat Jürgen van der Horst macht deutlich, dass auch Nordwaldeck weiter im Blick bleibt.

„Wir setzen uns auch weiterhin für eine verlässliche Gesundheitsversorgung im gesamten Landkreis ein – auch in Nordwaldeck“, sagt der Landrat. Er reagiert damit auf die Presseberichterstattung über die Resolution der Stadt Bad Arolsen zur Situation und Zukunft des Bad Arolser Krankenhauses.

„Der Landkreis Waldeck-Frankenberg setzt sich entschieden für eine flächendeckende und hochwertige Gesundheitsversorgung im gesamten Kreisgebiet ein – dazu gehört ausdrücklich auch der Klinikstandort Bad Arolsen“, betont Jürgen van der Horst. Gleichzeitig unterstützt der Landkreis die Spezialisierung des Standorts in Nordwaldeck in Richtung Altersmedizin.

Sicherung und Stärkung des Standorts Bad Arolsen

Der Landkreis unterstützt die Bemühungen, den Klinikstandort Bad Arolsen dauerhaft zu sichern und die medizinische Versorgung vor Ort weiter zu stärken. Ziel ist es, die Geriatrie am Standort so auszubauen, dass dort ein spezialisiertes Angebot entstehen kann.

Dazu steht Landrat Jürgen van der Horst auch im ständigen Austausch mit dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG). Das Ministerium ist für die Planung und Genehmigung der Krankenhausstandorte in Hessen zuständig.

„Dabei fordern wir in allen Gesprächen den Erhalt des Klinikstandorts Bad Arolsen vehement ein, um eine positive Entscheidung zum Beispiel auch bei der Zuweisung der Leistungsgruppen zu erwirken“, betont der Landrat.

Spezialisierung im Bereich Geriatrie

Um die Spezialisierung in Richtung Altersmedizin in Bad Arolsen zu unterstützen, hat das Klinikum Waldeck-Frankenberg bewusst für beide Standorte in Korbach und Frankenberg auf einen durchaus denkbaren Ausbau der Geriatrie verzichtet.

An den Standorten Korbach und Frankenberg soll lediglich eine Basisversorgung angeboten werden – ergänzt um eine alterstraumatologische Versorgung, beispielsweise bei Diagnosen wie Oberschenkelhalsfrakturen, die in Bad Arolsen aufgrund der Schließung der Chirurgie nicht mehr behandelt werden können.

„Das Klinikum Waldeck-Frankenberg wird an seinen künftigen Standorten in Korbach und Frankenberg bewusst andere Schwerpunkte setzen, damit sich Bad Arolsen gezielt spezialisieren kann“, so der Landrat weiter.

Notfallversorgung wird gewährleistet

Neben der Stärkung des Krankenhauses in Bad Arolsen stellt auch die Notfallversorgung eine wichtige Säule der Gesundheitsversorgung dar.

Aktuell führt der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises, Karl-Friedrich Frese, dazu Gespräche und Verhandlungen mit zahlreichen zu beteiligenden Ärzten, um die Einzelheiten der Beteiligung festzulegen.

Die bisher vom Krankenhaus Bad Arolsen wahrgenommene notärztliche Versorgung soll zum 1. Januar 2027 übernommen werden.

„Fest steht, dass wir auch künftig die Besetzung eines Notarzteinsatzfahrzeugs, das unverändert in der Residenzstadt stationiert wird, gewährleisten werden“, sagt Frese.

Zusätzlich werden in den Rettungswachen im Kreisgebiet weitere Rettungsfahrzeuge mit direkter telemedizinischer Anbindung an einen Notarzt stationiert werden – unter anderem auch eines in Bad Arolsen.

Zulassung eines chirurgischen Arztsitzes wird unterstützt

Weiterhin macht der Landrat deutlich, dass der Landkreis auch die Zulassung eines chirurgischen Arztsitzes in Bad Arolsen durch die Kassenärztliche Vereinigung mit aller Kraft unterstützt.

Der beim Landkreis für den Fusionsprozess verantwortliche Transformationsmanager Gerd Brückmann wird sich gemeinsam mit der Geschäftsführung des Klinikums Waldeck-Frankenberg aktiv in die Verhandlungen zu diesem Thema einbringen und einen guten Konsens mit den Beteiligten suchen.

Gemeinsames Ziel

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg verfolgt das Ziel, eine qualitativ hochwertige, verlässliche und wohnortnahe Gesundheitsversorgung für alle Bürger im Kreisgebiet zu sichern.

Dazu gehört nicht nur die politische Unterstützung, sondern auch die konkrete Begleitung von Prozessen vor Ort: Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung, Abstimmungen mit dem Klinikum Waldeck-Frankenberg, die Begleitung von Zulassungsverfahren sowie die Abstimmung mit dem Land und mit niedergelassenen Ärzten.

Bad Arolsen wichtiger Baustein im Versorgungsnetz

„Bad Arolsen ist dabei ein wichtiger Baustein im Versorgungsnetz“, unterstreichen Jürgen van der Horst und Karl-Friedrich Frese abschließend.

„Wir wollen gemeinsam mit allen Partnern vor Ort gute Voraussetzungen dafür schaffen, um die Gesundheitsversorgung im gesamten Landkreis zu sichern. Der Ausbau der Geriatrie wird unterstützt, die Notfallversorgung wird gewährleistet und mögliche Lücken in der ambulanten Versorgung werden in Zusammenarbeit mit der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung durch gezielte Maßnahmen geschlossen.“

Der Landkreis werde zudem alle nötigen Schritte unterstützen und aktiv daran arbeiten, dass der Standort in Bad Arolsen eine tragfähige und spezialisierte Zukunft hat.

PADERBORN. Vor einer Verkehrskontrolle sind ein unbekannter Rollerfahrer und sein ebenfalls unbekannter Beifahrer geflüchtet. Die Polizei stellte das Kleinkraftrad sicher und sucht Zeugen.

Zu dem Vorfall kam es am Freitag, 26. Juni 2026, gegen 19.45 Uhr. Einer Streifenwagenbesatzung war der Roller auf der Neuhäuser Straße in Fahrtrichtung Rathenaustraße aufgefallen.

Da der Beifahrer keinen Helm trug, sollten er und der Rollerfahrer kontrolliert werden. Der unbekannte Fahrer hielt daraufhin kurz auf der Rathenaustraße an, damit der Mitfahrer absteigen und zu Fuß flüchten konnte.

Anschließend setzte der Rollerfahrer seinen Weg in Richtung Riemekestraße fort. Der Streifenwagen folgte ihm.

Mit dem Kleinkraftrad überfuhr der Fahrer die Kreuzung mit der Jahnstraße trotz roter Ampel und bog anschließend nach links in die Asseburgstraße ab.

Trotz mehrfacher Anhaltezeichen durch die Polizei setzte er seine Fahrt durch den Riemekepark zurück auf die Rathenaustraße fort. Von dort fuhr er in Richtung Neuhäuser Straße weiter.

Schließlich bog der Fahrer nach rechts in den Rudolphiweg ab und fuhr dort in den zugewachsenen Garten eines verlassenen Mehrfamilienhauses.

Dort verhakte sich der Roller. Der Fahrer stieg ab und flüchtete zu Fuß durch eine Hecke. Eine Fahndung im Nahbereich blieb erfolglos.

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass das Versicherungskennzeichen an dem Roller aus dem Jahr 2018 stammt. Das Kleinkraftrad wurde sichergestellt.

Beschrieben wird der Fahrer wie folgt:

  • schlank
  • vermutlich südeuropäischer Herkunft
  • graue kurze Sporthose
  • graues T-Shirt

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Fahrer oder zum Inhaber des Rollers geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05251/306-0 bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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