FRANKENBERG. Ein Verkehrsunfall an der Lichtzeichenanlage in Höhe der Frankenberger Kläranlage rief am Samstag den Rettungsdienst und eine Polizeistreife auf den Plan.
Nach Informationen an der Unfallstelle musste der Fahrer eines schwarzen Peugeot 206 um 15.15 Uhr an der Lichtzeichenanlage während einer Rotphase warten. Der 62-Jährige aus Frankenberg war von Herzhausen kommend, in Richtung Geismar unterwegs gewesen. Er hatte sich ordentlich nach links eingeordnet und wartete darauf, dass die Ampel auf Grün umschaltet. Dies tat sie auch, allerdings konnte der 62-Jährige davon nicht mehr profitieren, weil im selben Augenblick ein Motorrad in seinen Wagen einschlug.
Anhand von Zeugenaussagen war zum selben Zeitpunkt ein 66-Jahre alter Kradfahrer aus Richtung Geismar auf der Bundesstraße 253 in Richtung B 252 unterwegs. An der Ampelanlage bog der Bad Wildunger während der Grünphase mit seiner Honda nach rechts in Richtung Korbach ab. Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über seine Maschine - die Honda prallte ungebremst in die linke Fahrerseite des Peugeot. Dabei zog sich der Fahrer des 206 Schnittwunden zu.
Auch der Biker wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Frankenberg gebracht. Am Krad entstand Sachschaden von 1500 Euro. Der Schaden am Peugeot wird auf 2500 Euro geschätzt. Die Firma AVAS lud das nicht mehr fahrbereite Motorrad auf und transportierte die Maschine ab.
Link: Unfallstandort Bundesstraße 252 am 21. August 2021.
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ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Gleich zwei Unfälle musste die Polizei Frankenberg am 19. August auf der Bundesstraße 236 aufnehmen.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr auf der B 236, als ein 33-jähriger Mann aus Allendorf (Eder) in Richtung Bromskirchen unterwegs war. In einer Rechtskurve verlor der33-Jährige die Kontrolle über seinen schwarzen Renault Clio - der Wagen kam von der Fahrbahn ab und landete im Böschungshang. Neben einem umgefahrenen Leitpfosten wurde auch der Pkw lädiert. Rund 3000 Euro Sachschaden sind bei dem Unfall aufgelaufen. Verletzt wurde niemand.
Etwa drei Stunden später kam es aus bislang ungeklärter Ursache auf der B 236 zu einem ähnlichen Unfall. Diesmal hatte eine Frau das Lenkrad in der Hand. Die 21-Jährige, die in einem Hatzfelder Ortsteil wohnt, war gegen 16.30 Uhr mit einem Volkswagen von Allendorf in Richtung Bromskirchen unterwegs gewesen. Auch sie verlor die Kontrolle über ihren Pkw und landete in der Leitplanke. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden an der Leitplanke und am Golf wird auf 5000 Euro geschätzt. Weder der Beifahrer noch die Fahrzeugführerin erlitten Verletzungen.
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WALDECK/HEMFURTH. An der Edersee-Randstraße wurde am 18. August ein roter BMW angefahren - vom Verursacher fehlt jede Spur.
Derzeit gehen die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen einer Verkehrsunfallflucht nach, die sich am Mittwoch an der Landesstraße 3086 ereignet hat. Um 15.15 Uhr war der 24-jährige Fahrer kurz ausgestiegen, um sich die Füße zu vertreten. Nach seiner Rückkehr zum geparkten Pkw stellte der Battenberger erhebliche Beschädigungen im Heckbereich seines BMWs fest. So war die Stoßstange beschädigt worden, die Rücklichter eingestoßen und Beulen sowie Kratzer im Kotflügel zu erkennen.
Da sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte, informierte der Geschädigte die Polizei. Die nahm den Unfall auf und sucht nun Zeugen der Tat. Unter der Rufnummer 05621/70900 werden Hinweise entgegengenommen.
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BAD WILDUNGEN. Nach dem fünften erfolglosen Einbruch innerhalb einer Nacht hat ein unbekannter Täter entnervt aufgegeben.
Nach Angaben der Polizei wollte der Täter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Wertgegenstände aus mindestens fünf Autos stehlen. Er blieb ohne Beute, löste dabei zweimal eine Alarmanlage aus. Ein Autobesitzer konnte eine verdächtige Person sehen.
Gegen 2.30 Uhr schlug der Täter mit einem Stein eine Scheibe eines in der Pommernstraße parkenden BMW ein. Dabei löste er die Alarmanlage des Autos aus, weshalb er wahrscheinlich ohne Beute flüchten musste. Der Autobesitzer wurde durch die Alarmanlage geweckt und konnte später einen verdächtigen Mann sehen. Diesen soll etwa 170 bis 180 cm groß sein und einen weißen Kapuzenpulli getragen haben. Den Sachschaden schätzte die Polizisten auf etwa 800 Euro.
In der Memelstraße schlug der wahrscheinlich gleiche Täter gegen 5 Uhr eine Scheibe eines Cupra Ateca ein. Auch hier löste er eine Alarmanlage aus, die den Geschädigten alarmierte. Dieser konnte nur noch eine Person weglaufen sehen. Auch in diesem Fall blieb der Täter ohne Beute. An dem Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro.
Im Laufe des Freitagmorgens meldeten sich drei weitere Autobesitzer bei der Polizei Bad Wildungen. In der Stresemannstraße hatte es der Täter auf einen Peugeot abgesehen, in der Ostpreußenstraße auf einen BMW und in der Sudetenstraße war ein Ford Fiesta betroffen. Auch in diesen drei Fällen hatte der Unbekannte Scheiben an den Autos eingeschlagen, konnte aber auch hier nach ersten Feststellungen nichts entwenden.
Die Polizeistation Bad Wildungen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder Hinweise zu dem beschriebenen Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel. 05621/70900 zu melden.
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GEMÜNDEN. Auf der Landesstraße zwischen Gemünden und Schiffelbach kam es am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall - während der Fahrer (18) mit leichten Verletzungen davonkam, wurde ein Jugendlicher, der sich ebenfalls auf dem Traktor befunden hatte schwer verletzt.
Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ging um 18.30 Uhr der Notruf raus, dass auf der Landesstraße 3342 (Marburger Straße) in Höhe eines Aussiedlerhofes ein Trecker auf der Seite liegt, zwei Personen seien verletzt worden, hieß es in der Alarmierung an Polizeikräfte, Retter und die Feuerwehr. Bei Eintreffen an der Unfallstelle sperrte die Polizei aus Frankenberg die Einsatzstelle ab, Ersthelfer bemühten sich zu diesem Zeitpunkt bereits um den Fahrer und den Mitfahrer.
Zwei RTW-Besatzungen und der Notarzt übernahmen umgehend die medizinische Versorgung. Parallel dazu musste die Freiwillige Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe mit Granulat abbinden und den Brandschutz sicherstellen. Um den roten Same wieder auf Räder zu stellen, rückte ein Landwirt mit seinem John Deere an - mittels Drahtseil konnte der Schlepper aufgerichtet und abgeschleppt werden. An dem Same entstand ein Sachschaden von 25.000 Euro. Während der Traktorfahrer leichtverletzt wurde, musste der Jugendliche aus Grüsen mit einem RTW in die Uniklinik nach Marburg transportiert werden.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, darüber hielt sich die Polizei bedeckt - die Ermittlungen zu dem Unfall laufen noch, so ein Beamter gegenüber 112-magazin.de. Fest steht, dass der Grüsener mit seinem Traktor in einer Linkskurve nach rechts auf die Bankette gekommen war. Beim Gegenlenken übersteuerte der Fahrer den Schlepper, sodass dieser umkippte und auf der Seite zum Liegen kam.
Link: Unfallstandort am 19. August 2021 auf der Landesstraße 3342.
Link: Folgenschwerer Unfall bei Ober-Waroldern - 200.000 Euro Schaden (10.06.2021)
NEERDAR. Derzeit wird an der Bundesstraße 251 zwischen Neerdar und Bömighausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird in beiden Fahrtrichtungen, in einer 70er Zone, etwa in Höhe Forsthaus, am Abzweig in Richtung Schweinsbühl.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.
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WALDECK-FRANKENBERG. Wegen Bedrohung und Körperverletzung ermittelt seit Dienstagabend die Bundespolizeiinspektion Kassel.
Das Opfer, ein 26-jähriger, syrischer Asylbewerber, wurde durch zwei bislang unbekannte Männer, während der Zugfahrt zwischen Korbach und Mengeringhausen, bedroht und geschlagen.
Nach Zeugenaussagen sei ein Streit zwischen den Männern vorausgegangen. Die Unbekannten hätten zuvor eine Frau im Zug belästigt. Nachdem sich der 26-Jährige eingemischt hatte, gingen die Männer auf den Syrer los. Sie verpassten ihm einen Faustschlag ins Gesicht und würgten den Syrer am Hals. Zudem sollen die Täter den 26-Jährigen mit einem Messer und einer Rasierklinge bedroht haben.
Eine Zugbegleiterin, die den Streit der Männer mitbekam, schloss die Kontrahenten im Bahnhof Mengeringhausen von der Weiterfahrt aus. Der 26-Jährige erstattete anschließend Strafanzeige bei der Polizei in Bad Arolsen.
Personenbeschreibung:
Bei den beiden Tatverdächtigen handelte es sich um zwei schätzungsweise 20 bis 25 Jahre alte Männer, etwa 170-185 cm. Beide waren dunkelhäutig. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel zu melden. Die Telefonnummer lautet 0561/816160. (ots/r)
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ALLENDORF (Eder). Vier verletzte Personen und rund 41.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend auf der Bundesstraße 236 ereignet hat.
Nach ersten Informationen an der Unfallstelle befuhr ein 62-jähriger Mann aus Herrsching (Bayern) gegen 22.20 Uhr die B 236 von Allendorf kommend in Richtung Bromskirchen. Am Abzweig nach Dodenau kam der Volvo-Fahrer von der einen Fahrspur ab und geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Unglücklicherweise näherte sich aus der Gegenrichtung ein älterer Golf, der von einem Mann (24) aus Battenberg gefahren wurde. Auf der Rücksitzbank saßen seine Ehefrau (22) und ein dreijähriges Mädchen.
Nachdem der Volvo auf die linke Spur ausgebrochen war, kollidierten beide Fahrzeuge im Bereich des Bahnübergangs frontal miteinander. Dabei wurde der Battenberger schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Der 24-Jährige wurde mit einem RTW ins Uniklinikum nach Marburg verlegt.
Mittlerweile waren ein Notarzt und drei RTW an der Unfallstelle eingetroffen. Die Polizei aus Frankenberg sperrte die Unfallstelle ab und brachte Ordnung ins Geschehen. Mit leichten Verletzungen kam der Fahrer des XC 90 ins Krankenhaus nach Frankenberg. Auch die Ehefrau des Battenbergers und das Kind wurden medizinisch betreut, kamen aber mit Prellungen und leichten Abschürfungen vergleichsweise glimpflich davon - vermutlich deshalb, weil Mutter und Kind sich auf dem Rücksitz befanden und vorschriftsmäßig angeschnallt waren.
Rund zwei Stunden dauerte die Unfallaufnahme, sowie der Abtransport der beiden völlig zerstörten Personenkraftwagen. Die Firma AVAS säuberte die Straße und nahm die beiden Fahrzeuge mit nach Frankenberg. Nach Schätzung der Polizei wird der Schaden am Volvo mit 40.000 Euro beziffert.
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HOCHSAUERLANDKREIS. Wie 112-magazin.de bereits wenige Stunden nach dem Unfall auf der Bundesstraße 480 berichten konnte, kam es am 17. August bei Olsberg gegen 5.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.
Nach Angaben der Polizei war ein 33-jähriger Mann aus Brilon am Dienstag mit seinem Wagen von Bigge aus kommend in Richtung Winterberg unterwegs gewesen. Beim Überholen eines Lkws wechselte er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Auto eines 57-jährigen Mannes aus Winterberg. Beide Männer wurden schwer verletzt in Spezialkliniken geflogen. Die Fahrbahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. (112-magazin.de berichtete, hier klicken, mit Fotostrecke)
Auf diesem Weg sucht die Polizei den Fahrer oder die Fahrerin des überholten Lkws. Hinweise nimmt die Polizeiwache in Brilon unter der Telefonnummer 02961 /90200 entgegen.
Link: Schwerer Verkehrsunfall bei Olsberg - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz (17.08.2021)
WALDECK-FRANKENBERG. Derzeit gibt es einige Meldungen aus der Bevölkerung, dass sich reisende Handwerker im Landkreis Waldeck-Frankenberg aufhalten. Dabei werden beispielsweise Reinigungsarbeiten auf Höfen oder an Hausfassaden angeboten, aber auch Reparaturarbeiten an Dächern, Dachrinnen oder rund ums Haus.
Die Anbieter solcher handwerklichen Dienstleistungen tauchen unangemeldet an der Haustür auf und bieten die in ihren Augen zwingend notwendige Arbeiten an Haus oder auf dem Hof an. Die Angebote erscheinen oftmals auf den ersten Blick günstig.
Das Verhalten der reisenden Handwerker muss nicht zwangsläufig ein strafbares Verhalten darstellen. Oftmals erweist sich das durchgeführte Handwerk aber als nicht fachgerecht, teilweise werden die Arbeiten auch mit minderwertigen Materialien ausgeführt. Daher können sich die Folgekosten um ein Vielfaches erhöhten.
Zudem zeigen die bisherigen polizeilichen Erfahrungen, dass sich diese Handwerker nicht immer an die zuvor ausgehandelten Vereinbarungen halten, sondern plötzlich deutlich mehr Lohn verlangen. In der Vergangenheit wurden dabei oftmals Kunden teils massiv unter Druck gesetzt, indem sie beispielsweise die Arbeiten nicht oder erst nach Bezahlung beendeten. Nach der Ausführung der Arbeiten verschwanden die Handwerker. Der Kunde stand dann ohne Rechnung da, hatte keine Anschrift und somit keinen Ansprechpartner, um etwaige Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.
Grundsätzlich rät die Polizei von solchen Geschäften ab
Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, solche an der Haustür angebotenen Dienstleistungen auf ihre Seriosität zu prüfen. Sollten Zweifel an dieser aufkommen, rät die Polizei zum Ablehnen des Angebots. Gerne kann zur weiteren Beratung auch die örtlich zuständige Dienststelle kontaktiert werden. (ots/r)
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