Christopher Rohde

Christopher Rohde

MARSBERG. Zu einem größeren ABC-Einsatz wurden am Morgen des 28. Januar 2023 Einheiten aus dem gesamten Stadtgebiet nach Essentho alarmiert. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen war eine größere Menge Gülle ausgetreten und hatte sich über einen Feldweg in Richtung Ortsmitte ausgebreitet. Gefahr für Bevölkerung und Umwelt bestand nicht. Unter Beteiligung der unteren Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises konnten zügig die erforderlichen Einsatzmaßnahmen eingeleitet werden.

Gegen 8.30 Uhr gab es den ersten Einsatzalarm, zunächst für die Löschgruppe Essentho. Gülleaustritt auf einem einem landwirtschaftlichen Anwesen wurde gemeldet. Als sich bei der ersten Erkundung zeigte, dass mehrere Kubikmeter Gülle ausgetreten waren, entschied Einsatzleiter Cyrill Stute, weitere Einsatzkräfte anzufordern. Die Alarmierung als ABC-Einsatz stellte dabei sicher, dass ausreichend Personal und die notwendigen Fahrzeuge und Geräte zeitnah und zielgerichtet zur Verfügung stehen - alarmiert wurden die Löschgruppen aus Westheim und Oesdorf sowie die kommunale ABC-Komponente mit Einsatzkräften aus Marsberg, Giershagen, Bredelar und Beringhausen. Auch die Fachgruppe Drohne und der Führungsstab wurden mitalarmiert. So konnte vor Ort die Einsatzstelle schnell strukturiert und passende Maßnahmen eingeleitet werden.

Nach ersten Schätzungen waren etwa 10.000 Liter Gülle ausgetreten. Der Vorfall ereignete sich beim Umpumpen der Gülle - hierbei hatte sich ein Schlauch gelöst, sodass einige Minuten lang unkontrolliert Gülle austrat. Bei Eintreffen der Feuerwehr trat keine weitere Gülle aus, der Eigentümer hatte die Pumpe bereits abschalten können. Ein Großteil der Gülle blieb in der unmittelbaren Umgebung des landwirtschaftlichen Betriebs, ein Teil erstreckte sich allerdings über zwei Feldwege bis in den Ortseingang von Essentho. Rund 400 Meter Feldweg waren betroffen sowie ein Teil der Fahrbahn in Richtung Meerhof. Der Einsatz der Drohne zeigte sich als sehr effektiv, da sehr schnell ein Überblick über die gesamte Einsatzstelle vorlag. Um die ausgetretene Gülle aufzunehmen, wurden Sägespäne eingesetzt, das aus örtlichen Sägewerken zur Einsatzstelle gebracht worden war. Dieses wurde auf die Güllespur aufgebracht. Die Einsatzkräfte legten dafür leichte Chemikalienschutzanzüge an, um sich vor Verunreinigungen zu schützen. Ferner wurden zwei Gullischächte abgedichtet, um den Eintritt der Gülle in die Kanalisation zu unterbinden.

Mit der unteren Wasserbehörde des HSK wurde dann das weitere Vorgehen unmittelbar vor Ort abgestimmt - nachdem der gesamte betroffene Bereich kontrolliert worden war und sichergestellt werden konnte, dass keine Gülle in die Kanalisation gelangt war, wurde entschieden, den gesamten verschmutzten Bereich mit Sägemehl abzustreuen. Für die Aufnahme und Entsorgung des Sägemehls zeigte sich der Eigentümer verantwortlich. Das Ordnungsamt der Stadt Marsberg sowie Stadtwerke und Wasserwerk wurden ebenfalls zur Einsatzstelle geschickt und klärten mit Einsatzleitung und der unteren Wasserbehörde das weitere Vorgehen ab. Auch von der Feuerwehr Paderborn kam ein Fahrzeug mit Sandsäcken zur Einsatzstelle, diese wurden aber nicht mehr benötigt. Da Gülle nicht als Gefahrstoff eingestuft ist, mussten keine besonderen Maßnahmen mehr eingeleitet werden. Mit Messgeräten wurde der unmittelbare Bereich der Austrittsstelle sicherheitshalber kontrolliert, es konnten aber keine Atemgifte festgestellt werden. So konnten um die Mittagszeit die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach und nach abrücken und die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.

Durch das Deutsche Rote Kreuz wurde die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Heißgetränken und belegten Brötchen sichergestellt. Knapp 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK waren unter der Leitung des Wehrleiters Cyrill Stute (Essentho) im Einsatz.

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DIEMELSEE. Am Samstagvormittag (28. Januar 2023) ereignete sich zwischen Flechtdorf und Wirmighausen ein Verkehrsunfall - zwei Personen wurden verletzt.

Gegen 9.35 Uhr befuhr eine 24-Jährige die Kreisstraße 74 von Flechtdorf in Richtung Wirmighausen. Auf gerader Strecke geriet der rote Peugeot 207 aus bislang ungeklärter Ursache zunächst auf die Bankette rechts der Straße - die Frau aus der Gemeinde Diemelsee versuchte gegenzulenken, übersteuerte dabei allerdings, sodass der Wagen über die Fahrbahn schleuderte und im folgenden Straßengraben seitlich gegen einen Baum prallte.

Am Peugeot entstand Totalschaden, das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Sowohl die Fahrerin als auch ihr Beifahrer (28) wurden bei dem Unfall nach ersten Informationen leicht verletzt.

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FRANKENAU. Nachdem am Morgen des 26. Januar eine 58-Jährige in Frankenau tot aufgefunden worden war, wurde der vorläufig festgenommene Beschuldigte (18) am 27. Januar dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.

Im Zuge der am 27. Januar durchgeführten Obduktion konnten bei der 58-jährigen Frau Schnitt- und Stichverletzungen festgestellt werden. Durch die ihr beigefügten Stiche wurden auch innere Organe verletzt. Diese Verletzungen waren mit dem einhergehenden Blutverlust todesursächlich. Nach den bislang durchgeführten Ermittlungen kannten sich der Beschuldigte und die Getötete, sie waren jedoch nicht miteinander verwandt. Die Ermittlungen zum Tatablauf und insbesondere zu den Hintergründen der Tat dauern an. Weitere Angaben hierzu können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erfolgen.

Die Ermittler suchen weiterhin dringend nach etwaigen Zeugen. Wer am Morgen des 26. Januar zwischen 6 Uhr und 8 Uhr im Bereich des Nußbaumweges in Frankenau und der näheren Umgebung etwas gesehen oder gehört hat oder anderweitige Hinweise zu dem Geschehen geben kann, wendet sich bitte an die Kriminalpolizei in Korbach (Telefonnummer 05631/9710). (ots/r)

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Freitag, 27 Januar 2023 11:09

Blutspenden in Naumburg am 1. Februar

NAUMBURG. Jede zusätzliche Blutspende hilft Leben zu retten. "Fassen Sie sich ein Herz und kommen Sie bitte zum Blutspenden", lautet der Apell von Timo Jassmann.

Zum Leben retten lädt das freundliche Team der DRK-Bereitschaft Naumburg am 1. Februar 2023 in die  Elbetalschule ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch an der Adresse "Am Kuhberg 13" Blut spenden.

Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Spenderinnen und Spender werden gebeten, sich online unter diesem Link (hier klicken) einen Termin zu reservieren.

Mit Anmeldung und Untersuchung sollte etwa eine gute Stunde Zeit eingeplant werden. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Link: Anmeldeformular für die Blutspende am 1. Februar in Naumburg

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DIEMELSEE. In Rhenegge wurde am 26. Januar 2023 ein gelber Audi A4 beschädigt - die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen.

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall um 10.55 Uhr im Nelkenweg in Höhe der Hausnummer 10. Ein bislang Unbekannter war dort mit einem abgestellten Audi A4 kollidiert und anschließend geflüchtet. Beschädigt wurde die linke Fahrzeugseite.

Trotz Zeugenaussagen konnte der Täter bislang nicht ermittelt werden, daher suchen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen nach weiteren Hinweisgebern. Diese können sich unter der Telefonnummer 05691/97990 bei der Polizei melden.

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BAD AROLSEN. Während die Polizeistationen Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg in der Nacht von Donnerstag auf Freitag keine Unfälle melden, kam es im Wirkungsbereich der Bad Arolser Beamten zu Verkehrsbehinderungen und leichten Unfällen mit Sachschaden.

Mit Sommerreifen unterwegs

Belehren lassen musste sich ein Lkw-Fahrer in der letzten Nacht durch Beamte der Polizeistation Bad Arolsen. Der Trucker war an einer Anhöhe bei Landau der glatten und schneebedeckten Fahrbahn nicht gewachsen. Den Grund für den Stillstand konnten die versierten Ordnungshüter schnell ausmachen. Anstelle von Winterreifen hatte der Lkw Sommerreifen auf den Felgen. Dies führte unweigerlich dazu, dass das Fahrzeug rückwärts auf einen Parkplatz gelotst wurde, um die Strecke freizumachen. Mit Verwunderung quittierte der Fahrer den Vorwurf eines Polizeibeamten, die Winterreifenpflicht vernachlässigt zu haben. In der kontroversen Diskussion konnte sich der Beamte durchsetzen und den Trucker belehren. In den Wintermonaten (Dezember, Januar, Februar) müssen Fahrzeuge zum Personentransport, Lkw und Busse auf allen Antriebsachsen mit M+S-Reifen oder 3PMSF-Reifen ausgestattet sein, die mind. 4 mm Profiltiefe aufweisen, so der Beamte gegenüber dem Verkehrssünder. Auch die Beschwerde, dass der Winterdienst nicht gestreut habe, ließen die Beamten nicht gelten.

Zu schnell unterwegs

war der Fahrer eines im Saale-Orla-Kreis (LBS) zugelassenen Mercedes-Benz am Freitagmorgen. Auf schneeglatter Straße befuhr der junge Mann die Kreisstraße 72 von Rhenegge in Richtung Sudeck. In einer Rechtskurve kam der Sprinter von der Fahrbahn ab, plättete einen Leitpfosten, durchbrach einen Weidezaun und kam mit einem Frontschaden etwa 20 Meter weiter in einer Wiese zum Stehen. Verletzt wurde der Fahrer dabei nicht. Weil der Stacheldraht über das Auto gerutscht war, entstand neben dem Frontschaden auf immenser Lackschaden. Die Schadensregulierung des Mietfahrzeugs wird etliche Tausend Euro betragen.

Im Graben landete

ein Verkehrsteilnehmer auf der Straße Zum Wiggenberg am Donnerstagabend. In Höhe des Parkplatzes zum Feriendorf Twistesee bei Wetterburg geriet der Fahrer ins Schleudern, überfuhr eine Verkehrsinsel und landete im Graben. Ordnungsgemäß verständigte der Fahrer die Polizei, die aber bei Eintreffen am Unfallort keinen Fremdschaden feststellen konnte.

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FRANKENAU. Am Donnerstagmorgen (26. Januar 2023) starb eine 58-Jährige in Frankenau. Die Staatsanwaltschaft Marburg und die Kriminalpolizei Waldeck-Frankenberg ermitteln wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Eine tatverdächtige männliche Person (18) hat sich nach der Tat bei der Polizei gestellt und ist vorläufig festgenommen worden.

Weitere Informationen zum tatsächlichen Ablauf oder zu den Hintergründen des Geschehens sind zu diesem frühen Zeitpunkt und aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht möglich, teilt die Polizei mit.

Die Ermittler suchen dringend nach etwaigen Zeugen. Wer am Morgen des 26. Januar zwischen 6 Uhr und 8 Uhr im Bereich des Nußbaumweges in Frankenau und der näheren Umgebung etwas gesehen oder gehört hat, soll sich bitte bei der Kriminalpolizei in Korbach melden. Die Telefonnummer lautet 05631/9710. (ots/r)

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KASSEL. Die Feuerwehr Kassel rettete bei einem Wohnungsbrand am frühen Donnerstagmorgen (26. Januar 2023) in der Erzbergerstraße mehrere Bewohner aus dem Gebäude und verhinderte durch ihren schnellen und gezielten Einsatz einen Vollbrand des kompletten Dachgeschosses. Zwei Bewohner wurden verletzt, eine Wohnung im Dachgeschoss brannte komplett aus.

Gegen 2.15 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel über den Notruf 112 die Meldung über einen Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Erzbergerstraße im Kasseler Stadtteil Nord-Holland. Daraufhin wurde umgehend der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger alarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen bestätigte sich die Lage, eine Dachgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses stand in Vollbrand und der Brand drohte unmittelbar auf das Gesamte Dachgeschoss überzugreifen. Mehrere Bewohner machten sich am Fenster bemerkbar, da ihnen durch ein verrauchten Treppenraum der Fluchtweg abgeschnitten war. Die Feuerwehr leitete unmittelbar die Menschenrettung ein.

Ein Bewohner wurde über die Drehleiter der Feuerwehr gerettet, weitere über den Treppenraum. Parallel wurde durch einen Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung eingeleitet, wodurch das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Umfangreiche Nachlöscharbeiten waren die Folge, wodurch insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz im Einsatz waren. Zwei Bewohner des Hauses wurden durch den Brand verletzt, durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Die betroffene Dachgeschosswohnung brannte aus, durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte aber ein Übergreifen auf das komplette Geschoss verhindert werden. Während der Dauer des Einsatzes konnten die Bewohner des Gebäudes in der benachbarten Rettungswache des ASB Kassel-Nordhessen untergebracht werden.

Die Kriminalpolizei hat noch im Laufe der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden wird von den Beamten auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

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Donnerstag, 26 Januar 2023 08:52

Blitzer in der Ortsdurchfahrt Sachsenberg

LICHTENFELS. Derzeit wird im Lichtenfelser Ortsteil Sachsenberg in der Landstraße eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird beidseitig, in der Ortsdurchfahrt in Richtung Schreufa, etwa in Höhe der Zahnarztpraxis. Dort gilt Tempo 50. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, grundsätzlich die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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BRILON. Die Briloner Feuerwehr hat am Montagabend (23. Januar 2023) einen 73-Jährigen aus seiner verrauchten Wohnung gerettet. In einem Mehrfamilienhaus an der Kreuziger Mauer hatte gegen 21.49 Uhr ein Rauchwarnmelder in der Erdgeschosswohnung Alarm geschlagen - daraufhin alarmierten Bewohner aus dem Obergeschoss die Feuerwehr.

Bei Eintreffen der Wehr konnten vier Bewohner das Gebäude verlassen. Der 73-Jährige wurde unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit einer so genannten Fluchthaube gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Er musste mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, anschließend wurden sowohl die Brandwohnung als auch das Gebäude belüftet. Die vier übrigen Bewohner wurden während des Einsatzes aufgrund der Witterung in einem Feuerwehrfahrzeug betreut. Sie konnten nach Einsatzende wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

30 Feuerwehrleute waren mit fünf Fahrzeugen bis etwa 23 Uhr im Einsatz. Zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Kreuziger Mauer war für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt. 

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