Christopher Rohde

Christopher Rohde

Mittwoch, 17 Juli 2024 14:24

Spiegel abgefahren und abgehauen

WALDECK. Einer ungewöhnlich dreisten Verkehrsunfallflucht gehen die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen derzeit nach.

Nach Angaben der Ermittler ereignete sich die Tat am Montag auf der Kasseler Straße (B 251) in Höhe der Straße "Auf d. Mauer" gegen 11 Uhr im Ortsteil Freienhagen. Eine LKW-Fahrerin war in der Ortsdurchfahrt Freienhagen in Richtung Korbach unterwegs, als ihr ein Muldenkipper aus Richtung Korbach entgegenkam.

Eingangs einer scharfen Kurve berührten sich die beiden Außenspiegel der Fahrzeuge, sodass zumindest einer der Spiegel zu Bruch ging. Zunächst hielten beide Fahrzeugführer ihre LKWs an und verabredeten, jeweils rechts auf die Gehwege zu fahren, um den Sachverhalt in einem Gespräch zu klären. Vermutlich hat das Kurzzeitgedächtnis bei einem der Fahrer nicht so richtig funktioniert. Der Unbekannte gab Gas und verschwand mit seinem Muldenkipper in Richtung Ippinghausen. 

Nun fahndet die Polizei nach dem unbekannten LKW-Fahrer. Bekannt ist nur, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen weißgrauen Muldenkipper mit der Ortskennung PB (Paderborn) handeln soll. Hinweise nimmt die Polizei Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.

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BAD WILDUNGEN. Die Asklepios Stadtklinik in Bad Wildungen hat einen neuen Sektionsleiter für Orthopädie und Unfallchirurgie. Zum 1. Juli 2024 hat Prof. (Univ.-Kairo) PD Dr. med. Khaled Hamed Salem die Leitung dieses wichtigen Fachbereichs innerhalb der chirurgischen Abteilung übernommen und soll maßgeblich zur medizinischen Weiterentwicklung und Stärkung des Fachbereichs beitragen.

Dr. med. Salem ist ein hoch qualifizierter Facharzt mit umfangreicher Erfahrung auf dem Gebiet der orthopädischen und unfallchirurgischen Versorgung. Der 49-jährige Spezialist ist Deutsch-Ägypter und begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1997 in Kairo. Nach seiner Promotion an der Universitätsklinik Ulm und der Habilitation an der RWTH Aachen arbeitete er jahrelang als leitender Oberarzt im Brüderkrankenhaus Paderborn. Anschließend war er als Chefarzt am Klinikum Lippe in Lemgo tätig, bevor er Anfang 2023 als Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie an die Helios Kliniken Kassel wechselte. Seit Anfang Juli ist er nun neuer Sektionsleiter der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen.

Spezialisiert hat er sich, insbesondere auf die minimalinvasive Primär- und Wechsel-Endoprothetik der Hüft-, Knie- und Schultergelenke. Darüber hinaus ist er ein Experte in der arthroskopischen Gelenkchirurgie, der Alterstraumatologie, der Fußchirurgie und der Kinderorthopädie. Weiterhin verfügt er über die Zusatzbezeichnungen spezielle orthopädische Chirurgie, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen. „Mit Herrn Prof. (Univ.-Kairo) Dr. Salem konnten wir einen Spezialisten mit langjähriger Erfahrung im Fachbereich Orthopädie und Unfallchirurgie gewinnen. Sein umfangreiches Wissen und seine Fachkompetenz werden dazu beitragen, die bestehenden Stärken unserer chirurgischen Abteilung weiter auszubauen und die Patientenversorgung auf höchstem Niveau zu halten“, freut sich Fabian Mäser, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Wildungen.

Auch Prof. (Univ.-Kairo) Dr. Salem blickt positiv auf seine zukünftige Tätigkeit als Sektionsleiter: „Ich freue mich, meine medizinische Expertise in der Bad Wildunger Stadtklinik einzubringen und die Leitung der Sektion Orthopädie und Unfallchirurgie zu übernehmen. Mein Ziel ist es, die notfallchirurgische Versorgung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die elektive orthopädische Versorgung auszubauen. „Dafür werde ich mich aktiv vernetzen, sowohl mit den Kolleginnen und Kollegen der Stadtklinik als auch mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten“, so Salem. Wichtig ist ihm zudem, eine integrative Betreuung der Reha-Patienten am Gesundheitsstandort Bad Wildungen zu gewährleisten.

Hussein Al-Muddaeai, Chefarzt der chirurgischen Kliniken in Bad Wildungen, ist ebenfalls zuversichtlich, dass Dr. Salem mit seiner Expertise und langjährigen Führungserfahrung einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Sektion für Orthopädie und Unfallchirurgie leisten wird. „Unsere Patienten können sich damit auch zukünftig auf eine erstklassige Versorgung mit innovativen Behandlungsmethoden verlassen.“

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Dienstag, 16 Juli 2024 16:44

Polo wird von LKW erfasst

TWISTETAL. Für einen 87-jährigen Mann aus Berndorf endete am Montag die Fahrt in Twiste - sein Polo hat nur noch Schrottwert; der Senior kam nach der medizinischen Erstversorgung mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach.

 Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 14.50 Uhr in der Hauptstraße in Twiste. Zum angegebenen Zeitpunkt wollte der 89-Jährige von der Straße "Im Bangern" auf die Bundesstraße 252 auffahren. Beim Abbiegen in Richtung Berndorf übersah der Senior einen auf der Durchfahrt befindlichen LKW der Marke Mercedes. Trotz Vollbremsung konnte der Marsberger (58) seinen LKW nicht mehr rechtzeitig stoppen. An seiner Zugmaschine entstand Sachschaden von 4000 Euro.

Der silbergraue Polo wurde von der Firma Gäbler aus Twistetal abgeschleppt. Die Polizei gibt an, dass der Pkw nur noch Schrottwert besitzt. Für die Zeit der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Link: Unfallstandort am 15. Juli 2024 in Twiste.

BAD AROLSEN. Für Aufsehen sorgte am Mittwoch ein Verkehrsunfall auf der Bahnhofstraße in Bad Arolsen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Ereignet hat sich der Unfall um 14.55 Uhr, als eine Frau (82) aus Bad Arolsen mit ihrem Renault Twingo aus der Parkbucht in Höhe der Hausnummer 92 auf die Durchgangsstraße auffuhr und in einer 180-Grad-Wende in Richtung Stadtmitte weiterfahren wollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Zeitgleich befuhr eine 43-Jährige mit ihrem Golf die Bahnhofstraße stadtauswärts in Richtung ihrer Heimatstadt Marsberg. Völlig überrascht vom Wendemanöver stieß die Fahrerin des Golfs in die Fahrerseite des Twingo. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. 

Zunächst hieß es, die Unfallverursacherin sei in Ihrem Renault eingeklemmt - dies bestätigte sich nicht. Lediglich die Tür klemmte, sodass die Frau von Feuerwehrkräften und Rettungsdienst befreit werden konnte. Beide Frauen blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.

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KORBACH. In Strothe hat sich am Dienstag ein Unfall ereignet - ein Jugendlicher kam mit seinem Kleinkraftrad zu Fall und verletzte sich.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 17-Jährige gegen 14 Uhr die Werbetalstraße von Korbach in Richtung Höringhausen. In der Ortsdurchfahrt Strothe kam von links ein schwarzer SUV aus der Bogenstraße heraus, ohne auf den Verkehr zu achten. Dieser SUV bog nach links auf die Werbetalstraße in Richtung Höringhausen ab. Um einen Zusammenstoß mit dem PKW zu vermeiden, musste der 17-Jährige eine Gefahrenbremsung hinlegen. Auf dem nassen Asphalt kam das Kleinkraftrad ins Schleudern, der Fahrer stürzte. Dabei zog sich der Jugendliche Verletzungen zu. Auch der Helm und die Rieju mussten Blessuren hinnehmen.

Es ist gut möglich, dass der Fahrer des SUV den Sturz des Kleinkraftrades nicht mitbekommen hat. Jetzt sucht die Polizei den Fahrer des SUV, um die Angelegenheit ins Reine zu bringen. Zeugen des Unfalls melden sich bitte unter Rufnummer 05631/9710 bei der Polizei in Korbach. Idealerweise meldet sich der SUV-Fahrer bei der Polizei.

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BURGWALD. Dem Besitzer eines schwarzen A6 hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer am Montag übel mitgespielt.

Wie die Polizei in Frankenberg mitteilt, hatte der Besitzer seinen A6 um 21 Uhr im Pfaffengrund geparkt. Bei seiner Rückkehr zum Fahrzeug um 23.45 Uhr bemerkte er einen Sachschaden an der hinteren Stoßstange. Die Spurenanalyse ergab, dass ein anderes Fahrzeug beim Rückwärtsfahren, vermutlich mit der Anhängerkupplung, den schwarzen Audi beschädigt hat. Ohne sich um den Vorfall zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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FRANKENBERG. Vermutlich hat sich bei einer Kollision mit einem Volkswagen ein Rollerfahrer verletzt - trotzdem flüchtete der Biker, ohne sich um das Unfallgeschehen zu kümmern.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Verkehrsunfall am Montag (1. Juli) gegen 21.30 Uhr, als eine 63-jährige Frau aus Frankenberg mit ihrem schwarzen Golf die Gershäuser Straße in Fahrtrichtung Waldecker Straße befuhr. Zeitgleich befuhr ein Rollerfahrer den Fußweg zwischen der Hainstraße und dem Gernshäuser Weg.  Beim Einfahren in den Gernshäuser Weg kollidierte der Roller mit der rechten Kotflügelpartie des Volkswagens. Bei der Kollision wurde der Fahrer, der einen weißen Helm trug, über die Motorhaube des Golfs abgeladen und kam auf dem Asphalt zum Liegen.

Nach nur zwei Sekunden berappelte sich der Gestürzte, nahm den Roller wieder auf und flüchtete. Zurück blieb die Fahrerin des Volkswagens. An dem VW entstand ein Sachschaden von 3500 Euro. Hinweise zu dem Helmträger nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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BAD AROLSEN. Ein feuchter Fahrbahnbelag und nicht angepasste Geschwindigkeit führten am Sonntag zu einem Alleinunfall in der Aartalsenke.

Ereignet hatte sich der Unfall am 30. Juni, als ein mit drei Personen besetzter Mercedes gegen 12.45 Uhr die B 450 von Landau in Richtung Bad Arolsen befuhr. Zunächst bog der 29-Jährige in Richtung Wetterburg ab, danach ging die Fahrt auf der Landauer Straße weiter. In der Aartalsenke passierte dann das Unglück - die schwarze C-Klasse kam nach links von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Während die Insassen unverletzt blieben, zog sich der Benz-Fahrer leichte Verletzungen zu. 

Das Auto musste mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt werden.

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LICHTENFELS. Zunächst ging die Leitstelle Waldeck-Frankenberg von einem medizinischen Notfall mit anschließendem Unfallgeschehen am heutigen Montagmorgen aus. Gemeldet war ein Verkehrsunfall in Goddelsheim mit eingeklemmten Personen. Ein mit vier Personen besetzter PKW soll gegen einen Baum geprallt sein, hieß es in der Meldung.

Gemäß Alarmplan rückte neben der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels auch die Feuerwehr Korbach gegen 7.50 Uhr mit zwei Einsatzwagen aus. Bei Eintreffen der Korbacher Wehr konnte aber Entwarnung gegeben werden: Die 37-jährige Fahrerin aus Goddelsheim und ihre drei Kinder konnten bereits unverletzt aus dem Auto gerettet und dem Sanitätspersonal übergeben werden. Mit Rettungswagen ging die Fahrt nach Korbach ins Krankenhaus, dort wurden die Personen durchgecheckt. 

Was war passiert?

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrerin mit ihren Skoda auf dem Aarweg unterwegs, um ihre Kinder in der Schule abzuliefern. Dieses Vorhaben machte ein Maus zunichte, als sie über die Füße der Fahrerin huschte und so den Unfall provozierte. Der Schreckmoment war für die Fahrerin so schlimm, dass sie die Kontrolle über ihren Roomster verlor, nach links über die Gegenfahrbahn fuhr, um dort mit einem Straßenbaum zu kollidieren. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden (6000 Euro), der Schaden am Baum schlägt mit 150 Euro zu Buche.  

Insgesamt lief der Unfall glimpflich ab - von der Maus fehlt übrigens jede Spur.

FRANKENBERG. Zum zweiten Mal fand der Gesundheitstag für Mitarbeitende des Kreiskrankenhauses Frankenberg statt und stieß auf großes Interesse.

Den ganzen Tag über besuchten zahlreiche Mitarbeitende die vielfältigen Informations- und Mitmachstände, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren und aktiv daran teilzunehmen. „Es ist uns ein Anliegen, dass auch die Gesundheit unserer Mitarbeitenden nicht zu kurz kommt. Dieser Gesundheitstag soll ein Zeichen dafür sein, dass wir ihre Bedürfnisse ernst nehmen und ihre Gesundheit fördern wollen“, erklärt Margarete Janson, Geschäftsführerin des Kreiskrankenhauses Frankenberg.

Die Veranstaltung bot eine breite Palette an Themen und Aktivitäten. An den Ständen des Kreiskrankenhauses informierten Experten über, Arbeitssicherheit und Gewaltprävention sowie Händedesinfektion. Auch das innerbetriebliche Fortbildungsprogramm sowie die Mitarbeitervorteile im Krankenhaus wurden ausführlich vorgestellt. „Wir freuen uns über das große Interesse und die positive Resonanz. Es zeigt, dass unser Engagement für die Gesundheit der Mitarbeitenden geschätzt wird“, sagt Björn Hesse, Mitglied des Betriebsrates und Mitorganisator des Gesundheitstags, während er die belebten Stände überblickt.

Neben den internen Fachbereichen waren die AOK, die Lahn-Apotheke Gießen sowie das Fitnessstudio CleverFit mit ihren Angeboten vertreten. Besonders beliebt war die „aktive Mini-Pause", die angeboten wurde. Die Mitarbeitenden wurden an ihren Arbeitsplätzen besucht und zu einer zehnminütigen Bewegungseinheit eingeladen. Diese kleine Bewegungspause war eine willkommene Abwechslung für das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur. „Der Gesundheitstag soll nicht nur gesundheitliche Aspekte fördern, sondern auch Spaß machen und den Zusammenhalt sowie das abteilungsübergreifende Kennenlernen unterstützen. Hier in Frankenberg legen wir großen Wert auf das starke WIR“, betont Carina Naumann.

Zusätzlich zu den Informationsständen und aktiven Pausen gab es auch Workshops zu verschiedenen Gesundheitsthemen wie Resilienz Training. Diese boten den Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen und neue Impulse für einen gesünderen Lebensstil zu erhalten. „Der Gesundheitstag ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeitgebermarke und unseres Personalmarketings. Er zeigt, dass uns die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden am Herzen liegen“, erklärt Carina Naumann, verantwortlich für Arbeitgebermarke und Personalmarketing im Kreiskrankenhaus Frankenberg.

Der Gesundheitstag im Kreiskrankenhaus Frankenberg war ein voller Erfolg und zeigte deutlich, wie wichtig es ist, auch im beruflichen Umfeld auf die eigene Gesundheit zu achten. „Wir sind stolz darauf, unseren Mitarbeitenden ein solch vielfältiges und wertvolles Angebot machen zu können und freuen uns schon auf den nächsten Gesundheitstag“, resümiert Margarete Janson zufrieden. Der Gesundheitstag hat eindrucksvoll bewiesen, dass das Thema Gesundheit im Krankenhaus nicht nur auf die Patientinnen und Patienten beschränkt ist, sondern auch für die Mitarbeitenden von zentraler Bedeutung ist. Ein starkes Zeichen für eine gelebte Gesundheitskultur in Frankenberg.

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