FRANKENBERG. Ein Brand in der Müllumladestation in Geismar und zehn weitere Einsätze nach einem Unwetter mit Starkregen haben die Feuerwehr am Dienstagabend stark beansprucht. Innerhalb weniger Stunden rückten die Kräfte zunächst zu einem Brandeinsatz und anschließend zu mehreren Einsatzstellen in verschiedenen Stadtteilen aus.
Brandeinsatz in Geismar
Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr am Dienstag, 5. Mai, gegen 18 Uhr unter dem Stichwort „F 2 Rauchentwicklung Gebäude - unklar“. Einsatzort war die Müllumladestation in Geismar. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Frankenberg und Geismar unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost.
Vor Ort musste ein Container geöffnet werden. Anschließend löschten die Einsatzkräfte den brennenden Inhalt über die Drehleiter unter Zumischung von Netzmittel ab. Danach wurde der Container mit Schaum abgedeckt. Rund 30 Einsatzkräfte waren bei diesem Brandeinsatz vor Ort. Die Brandursache ist bislang unbekannt.
Starkregen sorgt für zehn weitere Einsätze
Nach dem Brandeinsatz folgten ab 19.10 Uhr die nächsten Alarmierungen infolge eines Unwetters mit Starkregen. Betroffen waren Röddenau, Schreufa und Viermünden. Dort wurden Straßen und Grundstücke überflutet, teils standen auch Keller unter Wasser.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Frankenberg, Rodenbach, Röddenau, Schreufa, Viermünden und Willersdorf. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost arbeiteten die Kräfte an insgesamt zehn Einsatzstellen. Dort übernahmen sie Reinigungs- und Pumparbeiten, öffneten Sinkkästen und Straßeneinläufe und nahmen die Feuerwehr-Einsatzzentrale sowie den Stab in Betrieb.
„Rund 80 Einsatzkräfte waren bei den Unwettereinsätzen im Einsatz. Gegen 21.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden“, berichtet Trost.
BAD AROLSEN / DIEMELSTADT. Beamte der Polizeistation Bad Arolsen haben am Dienstag Verkehrskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit durchgeführt und dabei ein besonderes Augenmerk auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr gelegt.
Bei den Kontrollmaßnahmen, die in der Zeit von 14 bis 20 Uhr in der Thielebachstraße in Bad Arolsen und an der B 252 bei Rhoden stattfanden, wurden sie von Kollegen der Polizeistationen Bad Wildungen und Melsungen, dem Regionalen Verkehrsdienst sowie der Autobahnpolizei Baunatal unterstützt.
In dieser Zeit wurden rund 120 Fahrzeuge einer Verkehrskontrolle unterzogen. Insgesamt drei der kontrollierten Fahrzeugführer hatten sich unter dem Einfluss von THC hinters Steuer gesetzt, zwei andere standen unter Alkoholeinfluss.
Sie mussten die Beamten auf die Dienststelle begleiten, wo ihnen ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Gegen sie wird nun wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogen- beziehungsweise Alkoholeinfluss ermittelt.
Außerdem verwarnten die Polizisten zwölf Verkehrsteilnehmer wegen Ordnungswidrigkeiten, wie etwa nicht angelegten Sicherheitsgurten, und stellten in zwei Fällen technische Mängel an Kraftfahrzeugen fest. (ots/r)
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BRILON. Ein Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag hat am Montagabend einen Feuerwehreinsatz im Ortsteil Madfeld ausgelöst. Durch ein schnelles Eingreifen konnte die Feuerwehr einen größeren Brand verhindern.
Am Montag, 4. Mai, wurde die Feuerwehr Brilon um 18.47 Uhr zu dem Einsatz in der Schützenstraße in Madfeld alarmiert. Die Löschgruppe Madfeld konnte einen Entstehungsbrand im Dachbereich durch einen schnellen Einsatz unter schwerem Atemschutz eindämmen.
Über die Drehleiter wurde nachfolgend die Dachhaut geöffnet. Mit einer Wärmebildkamera konnten dabei kleinere Glutnester festgestellt und mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht werden.
Im Anschluss an die Löschmaßnahmen wurde der betroffene Dachbereich über die Drehleiter mit einer Plane provisorisch abgedeckt, um das Gebäude vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen.
Die Löschgruppen Madfeld und Thülen sowie der Löschzug Brilon waren mit 37 Einsatzkräften vor Ort. Personen kamen nicht zu Schaden. Zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppe Madfeld konnte den Einsatz gegen 22 Uhr beenden.
Zeitgleich wurden drei weitere kleinere Einsätze abgearbeitet. In Messinghausen wurde die Löschgruppe Messinghausen zu einer Nachschau alarmiert. Dort wurde im Bahnhofsbereich eine Bahnanlage nach einem vermutlichen Blitzschlag ohne weitere Feststellung überprüft. In der Kernstadt gab es daneben zwei Alarmierungen wegen vollgelaufener Keller.
BRILON. Bei einem Wohnungsbrand in der Straße „Am Renzelsberg“ sind in der Nacht mehrere Menschen gerettet worden. In einem Mehrfamilienhaus schlugen Flammen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss, während sich auf mehreren Balkonen noch Bewohner befanden.
Gegen 1.40 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Nacht zu Dienstag, 5. Mai, alarmiert. Zunächst war ein Balkonbrand mit Menschenleben in Gefahr gemeldet worden.
Den ersteintreffenden Einsatzkräften bot sich ein dramatisches Bild: Aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss schlugen die Flammen vollflächig aus den Balkonfenstern. Auf den Balkonen im Erd- und Obergeschoss befand sich jeweils eine Person, auf einem Balkon im Dachgeschoss stand eine Mutter mit ihren beiden Kindern.
Umgehend wurde parallel die Rettung der Personen von den Balkonen mittels tragbarer Leitern sowie ein Löschangriff eingeleitet. Da die Briloner Drehleiter aufgrund einer Störung nicht ausrücken konnte, befand sich die Drehleiter aus Olsberg auf der Anfahrt.
Aufgrund der erhöhten Anzahl verletzter beziehungsweise betroffener Bewohner wurde das Rettungsdienst-Stichwort ManV, Massenanfall von Verletzten, ausgelöst. Dadurch wurden weitere Rettungswagen und Notärzte alarmiert.
Innerhalb kürzester Zeit konnten alle Bewohner in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Bewohner der Brandwohnung hatte nach ersten Löschversuchen das Haus selbstständig verlassen.
Nach der Sichtung durch den leitenden Notarzt wurden sechs Personen vom Organisatorischen Leiter Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung auf eine mögliche Rauchgasintoxikation auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Keine der Personen erlitt schwere Verletzungen.
Bei den Löscharbeiten im Innenangriff zog sich auch ein Feuerwehrmann eine leichte Rauchgasintoxikation zu. Auch er wurde in ein Krankenhaus transportiert, konnte dieses jedoch nach kurzer Untersuchung ohne Befund wieder verlassen.
Das Feuer war gegen kurz vor 3 Uhr unter Kontrolle, etwa 45 Minuten später konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
Der Löschzug Brilon, der mit 35 Einsatzkräften vor Ort war, konnte die Einsatzstelle gegen 5 Uhr verlassen. Im Anschluss waren noch umfangreiche Aufräumarbeiten notwendig, um die Feuerwehrfahrzeuge wieder einsatzklar zu machen.
Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.
NORDHESSEN. Behördenübergreifende Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs auf der Autobahn 7 bei Malsfeld haben am Montag zahlreiche Verstöße ans Licht gebracht. In vier Fällen waren die Beanstandungen so gravierend, dass die betroffenen Fahrzeuge vorübergehend oder endgültig stehenbleiben mussten.
Beamte der Polizeistation Melsungen führten die Kontrollen gemeinsam mit Polizisten der Verkehrsdienste Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, der Direktion Verkehrssicherheit/ Sonderdienste und des Kasseler Polizeireviers Nord durch. Unterstützt wurden die fachkundigen Beamten von Mitarbeitern des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, BALM, und vom Regierungspräsidium Kassel.
Insgesamt überprüften die Kontrollkräfte zwischen 9 und 18 Uhr auf dem Maxi-Autohof Malsfeld 24 Fahrzeuge, darunter acht mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 12 Tonnen. Ziel der Maßnahmen war die Steigerung der Verkehrssicherheit. Insgesamt wurden 15 Verstöße gegen Verkehrsvorschriften festgestellt.
Bei einem Großteil der Verstöße handelte es sich um fehlende Aufzeichnungen der Fahrtenschreiber und fehlende Unterlagen. In einem Fall war das vorgeschriebene Kontrollgerät in einem Lastwagen überhaupt nicht vorhanden.
Darüber hinaus stellten die Polizisten mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften und Mängel an den Fahrzeugen, etwa an den Bremsen und dem Fahrgestell, fest. Den Fahrern von zwei Sattelzügen und einem Kleintransporter wurde die Weiterfahrt wegen unzureichender Ladungssicherung und Mängeln an den Reifen untersagt.
Vorerst dauerhaft stehenbleiben musste ein Fahrzeuggespann, bei dem die zulässige Achslast zu 100 Prozent überschritten wurde. Die Deichsel des gezogenen Anhängers, der mit einem Pritschenwagen beladen war, befand sich durch die Überschreitung nur wenige Zentimeter über dem Boden. Die Beamten beendeten die gefährliche Fahrt, bevor etwas passierte. Den Fahrer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. (ots/r)
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HÖXTER. Nach einer Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz des Kaufland-Marktes an der Brenkhäuser Straße ermittelt die Polizei gegen einen 94 Jahre alten Autofahrer. Eine 30 Jahre alte Frau beobachtete den Zusammenstoß aus dem geparkten Wagen heraus und alarmierte umgehend den Notruf.
Am Montag, 4. Mai, befuhr der 94-Jährige gegen 18.20 Uhr mit einem Renault Captur den Parkplatz des Marktes. Dabei streifte er einen geparkten Skoda und entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich die 30 Jahre alte Halterin des Skoda auf der Rückbank ihres Fahrzeugs. Sie beobachtete den Unfall, merkte sich das Kennzeichen des flüchtigen Wagens und verständigte sofort die Polizei.
Die eingesetzten Beamten konnten den 94-jährigen Fahrzeugführer später an seiner Wohnanschrift antreffen. Da das verursachende Fahrzeug rundherum Beschädigungen aufwies, wurde eine Überprüfung der Eignung und Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde angeregt.
Auf rund 1000 Euro wird der Sachschaden am Skoda geschätzt. (ots/r)
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FRANKENBERG. Nach einer intensiven Phase des Wiederaufbaus und der Modernisierung infolge des Brandes im Oktober 2024 (Wir berichteten) nimmt die Station 3 heute offiziell ihren Betrieb wieder auf. Mit einem konsequenten Fokus auf den „Lean-Hospital“-Ansatz wurden nicht nur die Räumlichkeiten grundlegend saniert, sondern auch Prozesse optimiert, um die Patientenversorgung und die Arbeitsbedingungen für das Personal nachhaltig zu verbessern. Die Belegung der Station wird vorrangig mit Patienten der Inneren Medizin erfolgen.
Patientenwohl im Mittelpunkt: Komfort und Würde
Die neu gestaltete Station bietet eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität. Alle Patientenzimmer sind nach dem Brand renoviert und verfügen über eigene, moderne Bäder direkt im Zimmer. Das helle und freundliche Design schafft eine angenehme Atmosphäre, die den Heilungsprozess unterstützen soll.
Die Geschäftsführerin Anne Bülling erklärt: „Station 3 war die am meisten betroffene Station des Brandes und eine Komplettrenovierung war notwendig. Nachdem die Fachfirma zur Beseitigung der Brandschäden abgezogen war, standen quasi nur noch die Außenwände. Das gab uns die Chance, von Grund auf wiederaufzubauen. Die zusätzlichen Investitionen, die den Beitrag der Versicherung übersteigen, werden aus Eigenmitteln und durch die Spenden der Bürgerinnen und Bürger nach dem Brand finanziert, für die wir uns herzlich bedanken.“
Der Vorsitzende des Fördervereins des Kreiskrankenhauses, Dr. med. Harald Schmid, ergänzt: „Nach dem schrecklichen Brand erlebten wir eine Welle der Hilfsbereitschaft im ganzen Frankenberger Land. Wir bedanken uns nochmals herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die durch ihre große Solidarität einen bemerkenswerten Beitrag zur Abmilderung der Brandfolgen an „ihrem Krankenhaus“ geleistet haben. Sie profitieren nun auch selbst im Krankheitsfall von den Modernisierungen.“
„Ein besonderes Herzstück der Station ist der ‚Raum der Stille‘. Er bietet Angehörigen einen geschützten, würdevollen Ort, um in Ruhe Abschied von ihrem verstorbenen Familienmitglied zu nehmen und einen letzten Moment des Innehaltens zu erleben. Ein solcher Raum ist von großer Bedeutung für den Trauerprozess: Er gibt Halt in einer Ausnahmesituation, schafft Raum für persönliche Rituale und ermöglicht es den Hinterbliebenen, bewusst Abschied zu nehmen“, betont die Klinikseelsorgerin Sabrina Niemeyer.
Optimierte Abläufe durch „Lean Hospital“ und Digitalisierung
Neben dem Patientenkomfort standen effiziente Arbeitsvoraussetzungen für das Team im Fokus der Planung. Durch die Umsetzung des Lean-Hospital-Konzepts wurden Wege verkürzt, Strukturen modernisiert und Arbeitsabläufe optimiert. Da die Arztzimmer in unmittelbarer Nähe zu den Patientenzimmern platziert sind, sind Absprachen zwischen Pflegekräften und Ärzten schnell möglich und der Kontakt zum Patienten wird intensiviert.
Das bauliche Konzept sorgt für kurze Wege zwischen Stützpunkt, Versorgungsbereichen und Patientenzimmern. Die Materialwirtschaft in den Lagerräumen ist durch ein Kanban-System optimiert. Da viele Patienten der Inneren Medizin zur Untersuchung in die Endoskopie gebracht werden, profitieren alle von dem nun kürzeren Weg dorthin.
Stationsmanagerin Saskia Hennig freut sich besonders über das neue digitale Board: „Dieses moderne Arbeitsmittel sorgt für eine bessere und schnellere Übersicht der Stationsabläufe. Es erleichtert damit die Absprache zwischen Ärzten und Pflegekräften enorm, und auch die Übergabebesprechungen zwischen den Schichten werden perfekt unterstützt.“
„Die vergangenen 18 Monate haben unser Team vor große Herausforderungen gestellt. Umso beeindruckender war der Zusammenhalt, den die Mitarbeitenden der Station 3 in dieser Zeit gezeigt haben. Mit der Wiedereröffnung kehren sie nicht nur in modernisierte Räume zurück, sondern auch an einen Ort, den sie mit Engagement, Professionalität und Herz geprägt haben. Diese Station lebt durch ihr Team – und genau darauf sind wir besonders stolz“, fasst Pflegedienstleiterin Silvia Vesper zusammen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Jürgen van der Horst zeigt sich beeindruckt von der Leistung des gesamten Teams: „Trotz der schwierigen Situation seit dem Brand wurde hier eine zukunftssichere Umgebung geschaffen, die Sicherheit und höchste medizinische Qualität vereint. Die Bettenkapazität des gesamten Hauses ist nun wieder auf dem gleichen Niveau wie vor dem Brand. Die Ausweichstation für die Innere Medizin kann nun wieder für Büros und Untersuchungszimmer genutzt werden, was die angespannte Raumsituation der Klinik deutlich entlastet. Der Standort Frankenberg im fusionierten Klinikum Waldeck-Frankenberg ist somit sehr gut aufgestellt, um die Anforderungen an die Daseinsvorsorge der Menschen im Landkreis zu gewährleisten.“
HAINA (KLOSTER). Unbekannte sind in eine Tankstelle in der Straße Zur Aulisburg eingebrochen und nach dem Auslösen des Einbruchalarms ohne Beute geflüchtet. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten es die Täter mutmaßlich auf Zigaretten abgesehen.
In der Nacht von Donnerstag, 30. April, auf Freitag, 1. Mai, brachen vier maskierte Täter mit Hebelwerkzeugen die Eingangstür der Tankstelle auf und stiegen in das Gebäude ein. Dabei lösten sie den Einbruchalarm aus.
Daraufhin flüchteten die Einbrecher sofort wieder nach draußen, stiegen in einen blauen VW Golf mit KB-Kennzeichen und fuhren davon. Beute machten sie nicht.
Der an der Tür der Tankstelle angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 4000 Euro. Die Tatzeit steht genau fest, denn der Einbruchalarm der Tankstelle löste um 2.23 Uhr in der Nacht aus. Die umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg.
Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kripo des Polizeipräsidiums Nordhessen geführt. Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch in die Tankstelle geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei. (ots/r)
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HÖXTER. Gleich sieben Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Zweirädern haben die Einsatzkräfte der Polizei stark gefordert. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, teils schwer.
Am Maifeiertag, 1. Mai, ereigneten sich im Tagesverlauf im Kreis Höxter insgesamt sieben Verkehrsunfälle, bei denen jeweils Zweiräder beteiligt waren. Den Auftakt bildete gegen 11.15 Uhr ein Unfall in Höxter. Eine 17-jährige Fahrradfahrerin war auf der Paul-Keller-Straße in Richtung Lütmarser Straße unterwegs, als sie nach ersten Erkenntnissen stark abbremste und über den Lenker stürzte. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Nur kurze Zeit später, gegen 11.50 Uhr, kam es auf dem Weserradweg bei Beverungen-Blankenau zu einem weiteren Unfall. Ein 44-jähriger Familienvater, der mit seiner Familie auf Fahrrädern unterwegs war, stürzte, als ein 24-jähriger Fußgänger plötzlich aus einem Gebüsch auf den Radweg trat. Der Radfahrer wurde leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt. Zu einer direkten Kollision kam es nach derzeitigem Stand nicht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Gegen 13.30 Uhr ereignete sich in Steinheim-Sandebeck ein Auffahrunfall zwischen zwei Radfahrerinnen aus Marienmünster. Eine 51-Jährige fuhr auf der Wintruper Straße auf eine stehende 50-Jährige auf. Die 51-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Wenig später, gegen 13.55 Uhr, verunglückte ein 69-jähriger Motorradfahrer aus Langenhagen auf der Räuschenbergstraße in Höxter-Brenkhausen. Er kam nach bisherigen Erkenntnissen von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 3000 Euro.
Ein weiterer Unfall ereignete sich in Warburg auf der Delbrückstraße. Eine 74-jährige Autofahrerin kollidierte trotz Vollbremsung mit einem 27-jährigen Pedelec-Fahrer, der auf Höhe eines Fußgängerüberwegs auf die Straße fuhr. Der Mann wurde leicht verletzt, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Test bestätigte den Verdacht, sodass eine Blutprobe entnommen wurde.
Gegen 16.25 Uhr kam es auf der L 946 zwischen Niese und Löwendorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 25-jähriger Motorradfahrer aus Georgsmarienmünster geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Pkw eines 28-Jährigen aus Neuenkirchen-Vörden. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen, der Autofahrer wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Auf etwa 12.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
Den Abschluss des unfallreichen Tages bildete ein weiterer Unfall auf dem Weserradweg zwischen Beverungen und Blankenau. Zwei Rennradfahrer - ein 44-Jähriger aus Köln und ein 45-Jähriger aus Bremen - fuhren hintereinander, als sich ihre Fahrräder berührten. Der 45-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 44-Jährige blieb unverletzt.
Verkehrskontrollen am Feiertag
Neben den zahlreichen Unfallaufnahmen führte der Verkehrsdienst gezielte Kontrollen auf der gesperrten Strecke der L 755 zwischen Langeland und Altenbeken durch. Die Maßnahmen zeigten Wirkung:
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KASSEL. Nach einem Straßenraub auf einem Parkplatz an der Markthalle in der Straße Graben sucht die Kasseler Kripo nach Zeugen. Das leicht verletzte Opfer, eine 14 Jahre alte Jugendliche aus Kassel, hatte die Tat bei der Polizei angezeigt.
Nach Angaben des Mädchens ereignete sich der Vorfall am Mittwochnachmittag gegen 17.10 Uhr. Die 14-Jährige saß auf einer Bank auf dem Parkplatz, als sie von einer sechsköpfigen Gruppe Jugendlicher angegriffen worden sein soll.
Im weiteren Verlauf wurde sie nach ihren Angaben von zwei Täterinnen geschlagen und getreten. Anschließend nahmen diese ihr Mobiltelefon und Geld aus der Jackentasche weg.
Während des Raubes sollen die anderen Personen der Gruppe, die aus drei männlichen und drei weiblichen Jugendlichen bestanden haben soll, das Opfer bespuckt und die Tat gefilmt haben.
Eine 15 Jahre alte Tatverdächtige aus Kassel konnte inzwischen ermittelt werden. Neben den laufenden Ermittlungen zu den weiteren Tätern suchen die Ermittler der Kasseler Kripo nun Zeugen, die die Tat auf dem Parkplatz beobachtet haben und Hinweise zur Aufklärung geben können.
Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen. (ots/r)
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