KORBACH. Dieser Kindergartentag wird so schnell nicht vergessen. Mehrere unglückliche Umstände sorgten dafür, dass ein Kleinkind plötzlich allein in einem Fahrzeug eingeschlossen war.
Die Schlüssel befanden sich im Fahrzeuginneren, das Kind war bereits im Kindersitz gesichert. Bevor die Mutter das Fahrzeug ebenfalls besteigen wollte, stellte sie fest, dass sich der Wagen versehentlich verschlossen hatte. Ein sofortiger Anruf in einer Fachwerkstatt brachte keine Hilfe, vom Kindergarten wurde daher der Notruf abgesetzt.
Gegen 15.15 Uhr wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr sowie vorsorglich ein Rettungswagen zur Kindertagesstätte in der Medebacher Landstraße alarmiert. Vor Ort wurde zunächst versucht, das Fahrzeug mit diversen Hilfsmitteln zu öffnen. Es kamen kleine Luftkissen und verschiedenes Spezialwerkzeug zum Einsatz.
Dabei gingen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sehr behutsam vor, um das Kleinkind nicht zu verunsichern. Tapfer und äußerst cool fieberte es seiner Rettung entgegen.
Schlussendlich musste doch eine Fahrzeugscheibe entfernt werden. Überglücklich konnte die Mutter das Kind wieder in den Arm nehmen. Zur Beruhigung gab es von den ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr einen Teddybären überreicht, der noch lange an das Abenteuer erinnern wird.
Während der Maßnahmen waren zwei Rettungssanitäter in Bereitschaft, deren Einsatz war jedoch nicht erforderlich. Nach gut 30 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.
KORBACH. Auf dem Mitarbeiterparkplatz eines Unternehmens in der Limmerstraße ist ein geparkter Audi Kombi beschädigt worden. Der Verursacher entfernte sich anschließend, ohne seinen Pflichten nachzukommen.
Am Freitag, 16. Mai, wurde im Zeitraum von 4.45 bis 14.15 Uhr auf dem Conti-Mitarbeiterparkplatz in der Limmerstraße, Tor 2, der geparkte Audi Kombi eines 31-Jährigen aus der Gemeinde Diemelsee angefahren.
Der Unfallverursacher, der mit einem weißen Fahrzeug unterwegs war, wollte offenkundig links neben dem Audi einparken, unterschätzte dabei jedoch offenbar den Seitenabstand und touchierte den Wagen.
Beschädigt wurden die Frontschürze vorne links und möglicherweise auch der dort verbaute Annäherungssensor. Auf etwa 2500 Euro wird der Sachschaden geschätzt.
Der Unfallverursacher verließ die Unfallstelle, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.
-Anzeige-
BAD WILDUNGEN. Flammen aus dem Dachstuhl eines leerstehenden Gebäudes in der Dr.-Born-Straße haben in der Nacht einen größeren Feuerwehreinsatz erforderlich gemacht. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand.
Riegelstellung zu Hotel und Villa
Um 1.26 Uhr am Samstag, 16. Mai, ging die Alarmierung bei der Leitstelle ein. Da sich die gemeldete Lage vor Ort bestätigte, bauten die Einsatzkräfte sofort eine Riegelstellung zu den umliegenden Gebäuden auf, darunter ein Hotel und eine denkmalgeschützte Villa. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung über die Drehleiter und mehrere Strahlrohre im Außenangriff eingeleitet. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren aus Fritzlar und Odershausen hinzugezogen.
Trupps gehen ins Gebäude vor
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Personensuche in das Gebäude vor, konnten dort jedoch glücklicherweise keine Person auffinden. Da sich das Feuer in der Zwischenzeit auch auf den Keller ausgebreitet hatte, wurde dieser zunächst von außen und später von einem Atemschutztrupp im Inneren gelöscht. Anschließend wurde der Bereich mit Schaum geflutet.
Drohne begleitet die Löscharbeiten
Während der Löscharbeiten überflog eine Drohne das Brandobjekt, um die Maßnahmen aus der Luft aufzuzeichnen und mit einer Wärmebildkamera zu überwachen. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Arbeiten. Insgesamt waren knapp 60 Einsatzkräfte mit zwölf Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt.
BAD WILDUNGEN. Ein Dachstuhlbrand in der Brunnenallee hält die Feuerwehr derzeit in Atem. Betroffen ist ein Gebäude gegenüber dem Hotel Quellenhof.
Die Alarmierung lief am 16. Mai um 1.27 Uhr unter dem Stichwort „F 2 brennt Dachstuhl“ bei der Leitstelle ein. Neben der Feuerwehr sind auch der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.
Das Gebäude steht derzeit noch in Brand. Die Einsatzkräfte arbeiten weiter an der Brandbekämpfung.
Weitere Infos folgen.
HÖVELHOF. Ein Alleinunfall auf der Schloßstraße hat am Freitagvormittag einen tödlichen Ausgang genommen. Ein 68 Jahre alter Mann prallte mit seinem Hyundai gegen einen Baum und anschließend gegen die Hauswand eines Gebäudes.
Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 9 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen bog der Wagen aus dem Kreisverkehr in die Schloßstraße in Richtung Sennelager ein. Auf der Schloßstraße kam das Auto aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Begrenzungspoller und stieß gegen einen Baum. Danach prallte der Hyundai gegen die Hauswand eines Gebäudes an der Schloßstraße.
Ersthelfer kümmerten sich sofort um den Mann und setzten den Notruf ab. Der Fahrer verletzte sich zunächst lebensgefährlich. Nach einer späteren Mitteilung der Polizei ist der Mann jedoch verstorben.
Nach Angaben der Polizei wird derzeit von einem medizinischen Notfall ausgegangen. Das Auto hatte kurzzeitig Feuer gefangen, war aber von der Feuerwehr sofort gelöscht worden.
Die Schloßstraße war ab dem Kreisverkehr in Richtung Ortsmitte und in Richtung Sennelager gesperrt. Das Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei Bielefeld war für die Unfallaufnahme im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
- Anzeige -
VOLKMARSEN. Die Drohnenstaffel der Feuerwehr ist am Donnerstagvormittag zur Unterstützung auf die Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert worden. Hintergrund war die Meldung über einen Motorradunfall durch ein automatisches eCall-System.
Die Alarmierung erfolgte am 14. Mai um 9.15 Uhr unter dem Stichwort „H 1 - Anforderung Drohne, Motorradunfall BAB 44 Fahrtrichtung Kassel“. Die Feuerwehr Volkmarsen wurde durch die Feuerwehr Warburg nachgefordert.
Da die Einsatzkräfte vor Ort trotz intensiver Erkundung kein verunfalltes Motorrad feststellen konnten, wurde die Drohnenstaffel eingesetzt, um die angrenzenden Wege sowie Wald- und Böschungsbereiche entlang der Autobahn aus der Luft abzusuchen.
Mithilfe der Drohne konnten mehrere Wärmesignaturen festgestellt werden, die anschließend durch die Einsatzkräfte aus Warburg kontrolliert wurden. Weitere Auffälligkeiten oder Hinweise auf einen Unfall konnten jedoch nicht festgestellt werden.
- Anzeige -
BAD AROLSEN. Qualm aus einer Steckdose hat am Freitagnachmittag (15. Mai) einen Feuerwehreinsatz im Stadtteil Helsen ausgelöst. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
Die Alarmierung erfolgte um 14.16 Uhr unter dem Stichwort „F 2 – Feuer und Qualm aus Steckdose“ in das Luisenthal. Vor Ort bestätigte sich die Lage.
Die Feuerwehr Helsen reagierte schnell. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den Innenangriff vor und löschte den Brand gezielt mit einem CO2-Löscher ab. Während des gesamten Atemschutzeinsatzes besetzten weitere Einsatzkräfte den Sicherheitstrupp, um im Notfall sofort eingreifen zu können.
Die Bewohnerin wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Dank des schnellen Eingreifens aller Kräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
Bürgermeister Marko Lambion machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Neben der Feuerwehr Helsen waren auch die Feuerwehr Bad Arolsen, die Feuerwehr Schmillinghausen, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Mario Sek.
- Anzeige -
WILLINGEN. In der Nacht kam es auf dem Parkplatz der Lebensmittelmärkte in der Briloner Landstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, die sich dann auf die gegenüberliegende Straßenseite vor das dortige Hotel verlagerte. Mehrere Unbekannte schlugen auf zwei Opfer ein und flohen anschließend in einem T 4 oder T 5 Bulli in Richtung Brilon.
Nach den bisherigen Ermittlungen soll es am Freitag, 15. Mai, gegen 1.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Die Gruppe der Geschädigten befand sich im Bereich der Zufahrt des Parkplatzes der Lebensmittelmärkte in der Briloner Landstraße in Willingen und wartete dort auf ein Taxi.
Die bislang unbekannten Täter fuhren mit einem dunklen VW T 4 oder T 5 vom Parkplatz herunter und sprachen die Gruppe der Geschädigten an. Aus dem Gespräch heraus entstand ein Streit. Die Täter stiegen mit acht Personen aus dem Kleinbus aus und schlugen auf zwei Männer aus der Gruppe der Geschädigten ein.
Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf die andere Straßenseite vor das dortige Hotel. Dort versuchten ein Security-Mitarbeiter des Hotels und ein Passant einzuschreiten, wobei auch diese geschlagen wurden. Nach der Tat entfernten sich die Täter mit dem Fahrzeug in Richtung Brilon-Wald.
Zu einem der Täter liegt eine Beschreibung vor. Es handelt sich um einen etwa 180 Zentimeter großen, dicklichen Mann mit Glatze, Bart und einem runden Gesicht. Er hatte ein lilafarbenes Muttermal an der linken Schläfe und trug ein weißes T-Shirt mit Logo sowie eine dunkelblaue Steppjacke. Alle Täter waren zwischen 40 und 50 Jahre alt und sprachen mit russischem Akzent.
Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Hinweise zu den Tätern oder dem Fahrzeug bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)
- Anzeige -
KASSEL. Die Fachberaterinnen und Fachberater der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen bieten am Mittwoch, 20. Mai 2026, von 10 bis 13 Uhr einen Infostand zum Thema Einbruchschutz am Bauhaus in der Holländischen Straße 203a in Kassel an.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dort kostenlos unter anderem über technische und elektronische Sicherheit zu informieren. Neben wirkungsvollen Tipps, wie man sich vor einem Einbruch schützen kann, stehen die Präventionsexperten an dem Infostand auch bei Fragen zu anderen aktuellen Präventionsthemen gerne zur Verfügung. (ots/r)
- Anzeige -
KASSEL. Fast ein Kilogramm Haschisch hat eine Streife des Polizeireviers Mitte in der Nacht auf Freitag im Auto einer 24-Jährigen gefunden. Die Frau aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg soll zudem unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen haben.
Wie die Beamten berichten, waren sie gegen 1 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße wegen der auffälligen und unsicheren Fahrweise auf die 24-Jährige aufmerksam geworden. Unter anderem fuhr sie starke Schlangenlinien, bremste mehrfach ohne erkennbaren Grund ab und war bei erlaubten 50 km/h nur mit etwa 25 Stundenkilometern unterwegs.
Die Anhaltesignale des Streifenwagens beachtete die Frau erst nach einiger Zeit und stoppte schließlich in der Wilhelmshöher Allee. Ein Drogenvortest zeigte dann den Grund für ihre Fahrweise und reagierte positiv auf den Wirkstoff Kokain.
Als sei das noch nicht genug, fanden die Polizisten bei der 24-Jährigen dann auch noch die größere Menge Betäubungsmittel in einem Rucksack. Für sie führte der weitere Weg daraufhin zunächst zwecks Blutentnahme auf die Dienststelle.
Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung der 24-Jährigen konnten indes keine weiteren Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Frau muss sich nun wegen der Drogenfahrt und dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
- Anzeige -