Michael Fränkel

Michael Fränkel

Samstag, 09 Mai 2026 08:30

Gespann landet im Flutgraben

LICHTENFELS. Ein Alleinunfall auf der Landstraße von Goddelsheim nach Korbach hat am Freitagabend einen Einsatz nach sich gezogen. Ein Gespann kam nach einem Schleudervorgang im Flutgraben zum Stillstand.

Am 8. Mai ereignete sich der Unfall gegen 20.20 Uhr. Ein 37 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen war mit einem VW Golf samt Anhänger unterwegs, als der Anhänger nach seinen Angaben plötzlich ins Schlingern geriet.

Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle über das Gespann, das ins Schleudern kam. Bei dem Versuch, das Fahrzeug noch abzufangen, riss der Anhänger das Gespann komplett herum, sodass dieses rechts im Flutgraben entgegen der Fahrtrichtung zum Erliegen kam.

Ein Abschleppdienst wurde mit der Bergung beauftragt. Auf etwas mehr als 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Davon entfallen rund 6000 Euro auf den VW Golf und etwa 4000 Euro auf den Anhänger. Zudem wurde auch der Straßenbelag leicht beschädigt.

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BAD AROLSEN. Nach einer gefährlichen Körperverletzung im Stadtteil Helsen sucht die Polizei Zeugen. Ein 58 Jahre alter Mann wurde in der Nacht auf der Straße von drei bislang unbekannten Personen angegriffen und verletzt.

Wie das Opfer den eingesetzten Beamten der Polizeistation Bad Arolsen berichtete, war es in der Nacht von Mittwoch, 6. Mai, auf Donnerstag, 7. Mai, gegen 2.30 Uhr auf eine dreiköpfige Gruppe junger Männer aufmerksam geworden, die lautstark durch die Straßen zog. Der Anwohner sprach die Lärmenden daraufhin an und bat sie, etwas leiser zu sein.

Daraufhin soll einer aus der Gruppe besonders aggressiv aufgetreten sein und dem 58-Jährigen gegen das Bein getreten haben. Anschließend sollen alle drei gemeinsam auf den am Boden liegenden Mann eingetreten haben. Dabei wurde er am Kopf und am Oberkörper getroffen und verletzt, bevor die Unbekannten die Flucht ergriffen.

Das Opfer wurde durch Rettungskräfte zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die sofort in der Nacht eingeleitete Fahndung nach den drei Personen verlief ohne Erfolg.

Die Gesuchten wurden als 25 bis 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und akzentfrei Deutsch sprechend beschrieben. Zwei von ihnen sollen schlank gewesen sein, der dritte wurde als korpulenter beschrieben.

Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Angreifer geben können oder relevante Beobachtungen in der Nacht in Bad Arolsen-Helsen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 oder bei der Polizei Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)

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STEINHEIM. Ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Sedanstraße / Anton-Spilker-Straße hat am Mittwochnachmittag drei beschädigte Autos und einen Verletzten gefordert.

Am Mittwoch ereignete sich das Geschehen gegen 16.10 Uhr. Ein 52 Jahre alter Mann aus Steinheim befuhr mit einem VW Passat die Sedanstraße in Fahrtrichtung Bahnhofstraße und beabsichtigte, nach links in die Anton-Spilker-Straße abzubiegen.

Zeitgleich war ein 30 Jahre alter Mann aus Steinheim mit einem Mercedes auf der Sedanstraße in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Durch die Kollision wurde der Mercedes gegen einen Volvo geschoben, der auf der Anton-Spilker-Straße im Kreuzungsbereich wartete. In dem Volvo befanden sich ein 19 Jahre alter Fahrer sowie ein 43 Jahre alter Beifahrer.

Der 52-jährige Fahrer des VW Passat erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die übrigen Beteiligten blieben unverletzt.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auf 25.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. (ots/r)

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FRANKENBERG. Das Museum im Kloster St. Georgenberg lädt zum Internationalen Museumstag ein. Unter dem Motto „Museen als Brückenbauer“ soll die verbindende Rolle von Museen in den Mittelpunkt gestellt werden.

Am 17. Mai findet der Internationale Museumstag im Museum im Kloster St. Georgenberg in Frankenberg von 11 bis 17 Uhr statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Kreative Brücken über gesellschaftliche Grenzen

„Als Orte des Dialogs und der Verständigung können Museen Menschen zusammenbringen und mit kreativen Formaten Brücken über gesellschaftliche, kulturelle und politische Grenzen hinweg schlagen“, sagt Dr. Birgit Kümmel, die ehrenamtliche Leiterin des Museums im Kloster Frankenberg. „Unter diesem Motto möchten wir alle Gäste sehr herzlich in unser vor einiger Zeit neu gestaltetes Museum im Kloster einladen.“

Führung, Rallye und Worträtsel mit Museumsgeist

Um 11.30 Uhr findet daher eine Kurzführung von etwa 45 Minuten durch das neu gestaltete Museum statt. Für Kinder und Jugendliche werden außerdem eine Museumsrallye und Worträtsel mit dem Museumsgeist Wigand und verschiedene Malaktionen angeboten. Für Groß und Klein gibt es somit ein abwechslungsreiches kulturelles Programm.

Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte

Das Museum im Kloster St. Georgenberg wurde 1952 als Heimatmuseum im Nordflügel des einst im Zuge der Reformation aufgehobenen Zisterzienserinnenklosters St. Georgenberg gegründet. In diesem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, in dem ab Mitte des 16. Jahrhunderts verschiedene Ämter untergebracht waren, befindet es sich bis heute. Nach einer umfassenden Neukonzeption finden Besucherinnen und Besucher im ehemaligen Kreuzgang, im Refektorium, im Dormitorium sowie in der romanischen Mauritiuskapelle eine Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Sie führt von der großen Blütezeit im Humanismus bis in die Industrialisierungs- und Modernezeit des 19. und 20. Jahrhunderts.

Für interessierte Gäste gibt es daher einiges zu erfahren und zu entdecken. Der Eintritt zum Internationalen Museumstag ist frei. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/veranstaltungen.

Donnerstag, 07 Mai 2026 15:52

Schockanrufe bringen Täter an hohe Beute

FRANKENBERG. Offenbar gehen zwei Betrugsfälle in Frankenberg auf das Konto ein und derselben Täter. Mit der perfiden Masche der Schockanrufe erbeuteten Unbekannte am Mittwoch, 6. Mai, mehrere zehntausend Euro.

Auf russischer Sprache teilten sie den beiden hochbetagten Opfern mit, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht und dabei einen anderen Menschen schwer verletzt habe. Nur durch die Hinterlegung einer hohen Kaution könne verhindert werden, dass die Familienangehörige unmittelbar eine Haftstrafe antreten müsse. Von den Tätern massiv unter Druck gesetzt und in großer Sorge übergaben die Seniorinnen schließlich die hohen Geldbeträge an ihrer Haustür.

Die Ermittler der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Nordhessen suchen nun nach Zeugen, welche Hinweise auf die bislang unbekannten Geldabholer geben können.

In beiden Fällen holten die Täter, die sich als Polizeibeamte ausgaben, das Geld an der Haustür der hochbetagten Opfer in einem Wohngebiet nördlich der Ruhrstraße ab. Die erste Übergabe ereignete sich gegen 10.30 Uhr, als eine der beiden Rentnerinnen das gebündelte Geld an einen Mann übergab, der damit in unbekannte Richtung davonging.

Personenbeschreibung des ersten Geldabholers:

  • schlank
  • sportlich gekleidet
  • dunklerer Hautteint

Gegen 20 Uhr erschien dann ein Täter bei der anderen, nur einige hundert Meter entfernt wohnenden Dame, welche das Bargeld in eine schwarze Ledertasche gepackt hatte. Auch dieser Mann ging nach der Geldübergabe zu Fuß in unbekannte Richtung davon.

Personenbeschreibung des zweiten Geldabholers:

  • etwa 25 bis 30 Jahre alt
  • normale Statur
  • schwarze Haare
  • schwarze Lederjacke
  • schwarze Hose

In beiden Fällen konnten die Geldabholer trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr gefasst werden. Wer den Ermittlern Hinweise auf die beschriebenen Männer geben kann oder im Bereich der Tatorte weitere verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. (ots/r)

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Donnerstag, 07 Mai 2026 15:07

Radfahrerin stürzt nach Kontakt mit Auto

KASSEL. Nach einer Verkehrsunfallflucht im Stadtteil Brasselsberg sucht die Polizei nach Zeugen. Eine 14 Jahre alte Radfahrerin kam auf dem Weg zur Schule zu Fall, nachdem es zum Zusammenstoß mit einem anfahrenden Auto gekommen sein soll.

Wie das Mädchen später gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten beim Polizeirevier Süd-West zur Anzeige brachte, war sie am Mittwochmorgen, 6. April, gegen 7.50 Uhr in der Dachsbergstraße unterwegs. Sie fuhr von der Konrad-Adenauer-Straße kommend in Richtung Kuhbergstraße.

Plötzlich soll ein am Straßenrand geparkter blauer Kleinwagen angefahren und gegen das Rennrad der 14-Jährigen gestoßen sein. Das Mädchen habe daraufhin die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren, sei auf den Gehweg geraten und schließlich gestürzt.

Obwohl der unbekannte Autofahrer den Sturz mitbekommen habe, sei der blaue Kleinwagen anschließend davongefahren, ohne sich um das leicht verletzte Kind zu kümmern.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den blauen Kleinwagen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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Donnerstag, 07 Mai 2026 14:52

Blitzer in Korbach

KORBACH. Derzeit überwachen die Behörden die Geschwindigkeit in der Flechtdorfer Straße. Gemessen wird gegenüber eines Fahrradgeschäfts.

An der Messstelle gilt Schrittgeschwindigkeit.

Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.


Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.


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Donnerstag, 07 Mai 2026 04:37

Neuer Chefarzt stärkt Frauenklinik

FRANKENBERG. Das Klinikum Waldeck-Frankenberg am Standort Frankenberg freut sich, einen Experten für die Frauenheilkunde gewonnen zu haben: Zum 1. Mai hat Dr. med. Mehmet Yiğit die chefärztliche Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe übernommen. Mit seiner Erfahrung in der onkologischen Chirurgie und der speziellen Geburtshilfe wird die wohnortnahe Versorgung in der ländlichen Region nachhaltig gestärkt und der Aufbau spezialisierter Zentren vorangetrieben.

In diesem Jahr haben im Frankenberger Kreißsaal schon über 100 Kinder das Licht der Welt erblickt. Herr Dr. Yiğit freut sich auf die Arbeit in der Geburtshilfe, die ihm besonders am Herzen liegt und ein zentrales Entscheidungskriterium für seine Bewerbung war. Das etablierte Info-Café Mutmacher für onkologische Patientinnen wird er ebenfalls fortsetzen und dazu Experten aus seinem beruflichen Netzwerk einladen. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Frankenberg gilt als Leuchtturm der medizinischen Versorgung für Frauen - auch über die Region hinaus. Dr. Yiğit wird als Chefarzt diese Position mit seiner Expertise ausbauen. Er betont: „Für mich stehen die Patientin und ihre Herausforderungen im Fokus meiner Arbeit.“

Fokus auf ländliche Versorgung und Brustkrebstherapie

Die Gewinnung von Dr. Yiğit unterstreicht das Ziel des Klinikums, eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau auch abseits der Metropolregionen zu garantieren. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Standorts ist dabei der landkreisweit einzige Versorgungsauftrag für Operationen bei Brustkrebspatientinnen. Dr. Yiğit wird hier seine Expertise einbringen, um die Qualität der onkologischen Versorgung auszubauen. Die Geschäftsführerin Anne Bülling blickt sehr zuversichtlich in die Zukunft der Abteilung: „Mit Dr. Yiğit gewinnen wir eine Persönlichkeit, die fachliche Exzellenz mit strategischer Weitsicht verbindet und über eine langjährige Erfahrung in unserem medizinischen Schwerpunkt verfügt. Seine Expertise als Senior-Mammaoperateur ist für unseren Standort von existenzieller Bedeutung. Dies ist ein klares Signal für die Stärkung unserer ländlichen Region. Ein herzliches Dankeschön sprechen wir unserer leitenden Oberärztin Gabriele Schalk aus, die die Vakanz der Stelle als kommissarische Leiterin überbrückte und dabei ein außerordentliches Engagement gezeigt hat. Dem ganzen Team der Gynäkologie und Geburtshilfe, ob Ärzte, Hebammen, die Mitarbeiterinnen der Chemo-Ambulanz oder der Pflege, gilt unsere Anerkennung für ihre empathische und professionelle Fürsorge für ihre Patientinnen.“

Spezialisierte Zentren geplant

Neben der Onkologie plant der neue Chefarzt den Ausbau der minimalinvasiven Operationstechniken, Laparoskopie, sowie die Etablierung spezialisierter Zentren für Beckenboden- und Endometriose-Behandlungen. In der Geburtshilfe setzt er auf ein familienorientiertes Konzept unter dem Motto „Sanfte und sichere Geburtshilfe in voller Geborgenheit“. Dr. Mehmet Yiğit betonte bei seiner Vorstellung: „Ich folge herausfordernden Aufgaben, nicht Orten, und suche hier ganz bewusst eine langfristige Führungsaufgabe. Ziele im neuen Team sind Transparenz und eine offene Kommunikation, die Vertrauen schaffen. Besonders wichtig ist es mir, die Potenziale aller Mitarbeitenden zu entfalten und die Verantwortung für die Patienten zu teilen. Besonders am Herzen liegt mir eine empathische Kommunikation auf Augenhöhe – sowohl innerhalb des Teams als auch gegenüber unseren Patientinnen. Das schließt auch meinen Wunsch nach einer starken Vernetzung mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie Hebammen vor Ort ein, denn in der Regel beginnt die Versorgung der Frauen in einer ambulanten Praxis und wird nach dem Aufenthalt bei uns dort auch fortgeführt.“

Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Jürgen van der Horst begrüßte Dr. Yiğit herzlich: „Die Besetzung dieser Schlüsselposition mit einem erfahrenen Mediziner mit weit gefächerter Expertise sichert die Zukunftsfähigkeit der gynäkologischen Abteilung. Wir investieren damit gezielt in die Versorgungssicherheit der Menschen vor Ort und festigen unser Profil als verlässlicher Gesundheitsanker in der Region. Auch im fusionierten Klinikum Waldeck-Frankenberg wird es an beiden Standorten, Frankenberg und Korbach, eine Gynäkologie und eine Geburtshilfe geben. Bei der Behandlung von Brustkrebs ziehen sie bereits an einem Strang, denn beide Häuser sind bereits gemeinsam Mitglied im Brustzentrum Regio. Die Chefärzte, Dr. med. Ioannis Tsitlakidis, Standort Korbach, und Dr. Yiğit sind im Austausch, um die Synergien durch eine enge Zusammenarbeit auszuloten.“

Zur Person:

Dr. med. Mehmet Yiğit wurde 1971 in Diez an der Lahn geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. Seine Promotion schloss er im August 2024 an der Universität Frankfurt ab.

Dr. Mehmet Yiğit blickt auf über 20 Jahre Berufserfahrung zurück, die Hälfte der Zeit in leitenden Positionen. Seine Zusatzqualifikationen belegen ein breit gefächertes Fachwissen innerhalb der Gynäkologie und Geburtshilfe. So ist er Experte für Gynäkologische Onkologie und seit 2019 zertifizierter Senior-Mammaoperateur, DKG. Er erwarb zudem die Zusatzbezeichnungen für Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Zuletzt war Dr. Yiğit als Chefarzt und Leiter des Brustzentrums am KMG Klinikum Sömmerda tätig. Vorherige Stationen führten ihn unter anderem als Chefarzt nach Bad Salzungen und Wittlich sowie über zwölf Jahre an das Marienhaus Klinikum Neuwied, einen Maximalversorger mit über 1800 Geburten pro Jahr.

WALDECK. Auch das Waldecker Stadtgebiet ist am Dienstagabend von einem Unwetter nicht verschont geblieben. In Sachsenhausen und Alraft rückte die Feuerwehr zu mehreren Einsatzstellen aus, um überflutete Bereiche zu sichern und Wasserschäden abzuwenden.

Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr am Dienstag, 5. Mai, in Sachsenhausen. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing wurde die Werbaer Straße nach größeren Regenfällen von Geröll überspült. Die Einsatzkräfte reinigten die Fahrbahn, kontrollierten einen möglicherweise betroffenen Keller und sorgten für freien Ablauf an einem verstopften Kanaldeckel.

Parallel ging eine Einsatzlage aus Alraft ein, die sich nach erster Erkundung zu einem größeren Einsatz entwickelte. Da das weitere Geschehen im Stadtgebiet zunächst nicht absehbar war, wurde frühzeitig das Führungsteam zur Besetzung des Funkraums im Feuerwehrhaus nachalarmiert, um gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen die Einsätze zu koordinieren.

Drei Einsatzstellen in Alraft

In Alraft arbeiteten die Einsatzkräfte drei Einsatzstellen ab.

Am Dorfgemeinschaftshaus lief Wasser in Richtung Keller. Mit einer Tauchpumpe und Sandsäcken konnte verhindert werden, dass Wasser in das Gebäude eindrang.

Die Fahrbahn Alraftsgraben wurde durch Wasser aus dem angrenzenden Bach überspült. Dort entfernte die Feuerwehr Geröll und reinigte die Straße mit Wasser über die Schnellangriffseinrichtung.

Zudem waren Bachdurchläufe verstopft, weshalb übergetretene Bäche mehrere Straßenzüge in Bachläufe verwandelten. Hier kontrollierten die Einsatzkräfte die Lage, während ein landwirtschaftliches Unternehmen Erdarbeiten zur Abwendung weiterer Schäden durchführte.

Zur großflächigen Ausleuchtung der Arbeitsbereiche brachte die Feuerwehr neben dem Abrollbehälter für Technische Hilfe auch den Abrollbehälter Flutlicht mit dem Wechsellader nach Alraft. Bürgermeister und Anwohner machten sich vor Ort ebenfalls ein Bild der Lage.

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Während der gesamten Maßnahmen arbeiteten die Einsatzkräfte überwiegend im strömenden Regen.

Mittwoch, 06 Mai 2026 16:59

Verkehrskontrolle endet mit Festnahme

WARBURG. Eine Verkehrskontrolle auf der Papenheimer Straße hat für einen 45 Jahre alten Mann mit Festnahme und Polizeigewahrsam geendet.

Am Dienstag, 5. Mai, führten Beamte der Polizeiwache Warburg eine allgemeine Verkehrskontrolle auf der Papenheimer Straße in Fahrtrichtung B 252 durch. Dabei hielten sie einen Citroën mit polnischer Zulassung an.

Am Steuer saß ein 45-jähriger polnischer Staatsbürger, auf dem Beifahrersitz seine 40-jährige Ehefrau. Der Fahrer gab zunächst an, ausschließlich Polnisch zu sprechen. Da ein Polizeibeamter diese Sprache beherrschte, konnte die Kontrolle unmittelbar auf Polnisch fortgeführt werden.

Im Verlauf der Überprüfung machte der Mann zunächst falsche Angaben zu seiner Identität. Nach weiteren Ermittlungen und durch die Vorlage eines Ausweisdokuments durch die Beifahrerin konnten die tatsächlichen Personalien des 45-Jährigen festgestellt werden.

Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Er wurde daraufhin festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. (ots/r)

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