BAD AROLSEN. Ein ominöser Verkehrsunfall beschäftigt derzeit die Arolser Polizei - ein Beetle hatte sich in der Anhängerkupplung des voraus parkenden Fahrzeugs verfangen.
Wie es zu dieser Situation kommen konnte, soll nun von den Ermittlern geklärt werden. Dazu sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Golf in den frühen Morgenstunden am Mittwoch (12. März) in der Wetterburger Straße in Höhe der Hausnummer 32 von seiner Besitzerin am rechten Fahrbahnrand geparkt. Bei ihrer Rückkehr um 13.23 Uhr stand hinter ihrem Fahrzeug ein roter Beetle und zwar so dicht, dass die Frontschürze auf der Anhängerkupplung saß.
Die herbeigerufene Polizei nahm den Unfall auf und befragte den Fahrer des Beetle und die Fahrerin des Golf-Plus. Die Unfallgegner waren sich uneinig, der eine sagt, der Golf sei rückwärts auf den Beetle aufgefahren, die andere sagte aus, dass ihr Hintermann die Anhängerkupplung nicht gesehen habe und deshalb "eingerastet" sei. Um Licht ins Dunkel zu bringen, sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zur Sache machen können. Die Rufnummer lautet: 05691/97990.
Google Maps: Unfallstandort in Bad Arolsen am 12. März 2025.
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TWISTETAL. Aus bislang ungeklärter Ursache ereignete sich am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall zwischen Ober-Waroldern und Korbach. Polizeikräfte, Retter sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten aus. Ebenfalls angefordert wurde die Firma Gäbler, die für freie Fahrt auf der Landesstraße 3083 sorgte.
Nach Angaben der Polizei befuhr gegen 15.15 Uhr eine Frau (34) aus Korbach mit ihrem weißen Seat Leon und ein junger Mann aus der Gemeinde Twistetal mit seinem blauen Golf hintereinander die Landesstraße 3083 von Ober-Wacholdern in Richtung Korbach. Aus entgegengesetzter Richtung näherte sich ein blauer Polo, der von einer 70-Jährigen aus Waldeck gefahren wurde. In einer Rechtskurve, etwa in Höhe der Abfahrt nach Gut Malberg, geriet der Polo auf die Gegenfahrbahn und stieß in den entgegenkommenden Seat. Danach plättete der Polo noch einen Leitpfosten und kam im angrenzenden Acker zum Stehen.
Bei dieser Aktion entstand am Seat Sachschaden von 12.000 Euro, der Totalschaden am Polo wird auf 3000 Euro geschätzt. Rund 500 Euro wird die Beseitigung der Lackschäden am Golf kosten, weil dieser von umherfliegenden Fahrzeugteilen getroffen worden war. Hinzu kommt der umgefahrene Leitpfosten, der mit 100 Euro zu Buche schlägt. Die Feuerwehr war ebenfalls vor Ort und unterstützte. Verletzt wurde niemand, wie es aus Polizeikreisen hieß.
WALDECK-FRANKENBERG. Zwei Motorradunfälle haben sich im Landkreis Waldeck-Frankenberg ereignet - darüber hinaus kontrollierten die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen am Sonntag 18 Motorräder am Diemelsee.
Das gute Wetter sorgte am Wochenende für rege Betriebsamkeit am Diemelsee durch Motorradfahrer. Dies nahm die Arolser Polizei zum Anlass, eine Kontrollstation in Heringhausen aufzubauen. Insgesamt wurden 18 Motorradfahrer angehalten. Bei der Überprüfung der Papiere konnten bis auf einen Biker, der seinen Führerschein nicht dabei hatte, keine Beanstandungen festgestellt werden. Auch die technische Überprüfung der Zweiräder verlief positiv. Weiterhin wurden die Biker nochmals in Gespräche eingebunden und sensibilisiert - ein wichtiger Faktor, um auf Unfallgefahren hinzuweisen. Die nächsten Verkehrskontrollen werden am Twistesee und Edersee durchgeführt.
Motorradunfall Rosenthal
Am Sonntag (9. März) um 13.25 Uhr wurde der Polizei und dem Rettungsdienst ein Motorradunfall auf der Landesstraße 3076 gemeldet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte und der Retter bestätigte sich der Anruf. Ein 23-Jähriger aus dem Raum Marburg-Biedenkopf war im Begriff, die Landesstraße von Rosenthal in Richtung Frankenberg zu befahren, als das Motorrad in einer Rechtskurve den Fliehkräften nachgab. Zunächst geriet die Yamaha über die Gegenfahrbahn, stieß gegen eine Steinkante und landete auf dem Grünstreifen. Hierbei wurde der Biker schwer verletzt und kam mit dem RTW ins Klinikum nach Marburg.
Motorradunfall Röddenau
Auch am 10. März (Montag) rückten Polizeikräfte aus, um einen Verkehrsunfall in Röddenau aufzunehmen. In der Ortsmitte von Röddenau kam es um 12.45 Uhr zur Kollision zwischen einem roten Golf und einer Yamaha. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein Mann (63) aus Frankenberg mit seinem Volkswagen auf dem Litzeweg in Richtung Battenberger Straße unterwegs. Hier hätte er einem Motorradfahrer (65) der auf der Battenberger Straße unterwegs war, Vorfahrt gewähren müssen. Stattdessen bog der 63-Jährige auf die Battenberger Straße ab, wo es zur Kollision kam. Die Yamaha stieß so ungünstig gegen die Frontpartie des PKWs, dass der Frankenberger über die Motorhaube geschleudert und auf dem Asphalt aufschlug. Notarzt und eine RTW-Besatzung kümmerten sich um den verletzten Kradfahrer, danach ging die Fahrt im RTW nach Bad Wildungen in die Asklepiosklinik.

FRANKENAU. Als um 14.20 Uhr am Sonntag ein Feuer in einem Waldstück bei Altenlotheim gemeldet wurde, setzte sich die Ortswehr und die Feuerwehren Schmittlotheim, Frankenau, Allendorf, Herzhausen, Korbach und Frankenberg in Bewegung - Ziel war eine Rauchentwicklung am Hang im Bereich "Im Hasenbach" im Nationalpark.
Wie Einsatzleiter Andre Hesselbein mitteilte, waren etwa 100 mal 150 Meter von dem Feuer betroffen. Auch wenn der Anfahrtsweg beschwerlich war, konnten die Wehren das Feuer schnell löschen. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute aus Korbach und Frankenberg, die mit Faltbehältern und Tanklöschfahrzeugen genügen Nachschub an Löschwasser bereitstellen konnten. Mittels einer Drohne aus Korbach wurde das Waldstück abgeflogen, um mit einem Blick von oben aufkeimende Flammen schnell ablöschen zu können.
Wie das Feuer entstanden ist, darüber konnte die Polizei noch keine Angaben machen.
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WALDECK. Auslaufende Betriebsstoffe auf der Landesstraße 3200 haben am heutigen Samstag (8. März) Polizeikräfte und Feuerwehrleute auf den Plan gerufen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde gegen 15.15 Uhr die Wache in Bad Wildungen über eine lange Ölspur informiert. Um Gefahrensituationen, insbesondere für Motorradfahrer zu minimieren, wurde die Feuerwehr mit dem Abstreuen der Uferstraße beauftragt. Es wird vermutet, dass ein Dieseltank undicht ist, anders lässt sich die Spur, die vom Ortsrand Nieder-Werbe, bis zum EDEKA-Markt in Sachsenhausen führt, nicht erklären. Ob der Verursacher die Ölspur überhaupt wahrgenommen hat, ist fraglich.
Derzeit sucht die Polizei den Verursacher. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.
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BAD WILDUNGEN. Eine 19-jährige Frau hat am Freitag (7. März) mit ihrem PKW einen Volkswagen (vermutlich ein beiger Tiguan) beim Ausparken am vorderen Kotflügel beschädigt. Als Unfallörtlichkeit gibt die Wildungerin den Parkplatz vor dem Sportstudio in der Urenbachstraße an. Dort hatte sie ihren eigenen PKW in der Zeit von 14.30 bis 15 Uhr geparkt.
In ihrer Aufregung hatte die junge Frau vergessen, sich das Kennzeichen zu notieren, ein Grund, weshalb sie die Angelegenheit der Polizei anzeigte. Um den Schaden über die Versicherung regulieren zu lassen, bitte die Polizei den Halter des Volkswagens sich bei der Polizei zu melden. Die Rufnummer lautet 05621/70900.
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VOLKMARSEN. Den grauen Golf einer EDEKA-Mitarbeiterin hat ein Unbekannter am Freitag beschädigt - vom Verursacher fehlt jede Spur.
Am 7. März 2025 fanden Mitarbeiter einer Baufirma um 9.40 Uhr Teile einer Beleuchtungseinheit, die eindeutig einem Volkswagen zugeordnet werden konnten. Schnell wurde ein grauer Golf lokalisiert, der auf dem Parkplatz vor dem EDEKA-Parkplatz in der Gerichtsstraße geparkt worden war. Einer der Bauarbeiter meldete sich bei einer Mitarbeiterin des Marktes und gab den Schaden an. Unglücklicherweise gehörte der Verkäuferin der beschädigte Golf selbst. Bei der Begutachtung des Schadens durch die Polizei wurden Schäden am Stoßfänger, der Heckklappe und der Beleuchtungseinheit festgestellt. Der Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt. Nach Einschätzung der Beamten muss ein größeres Fahrzeug oder ein Anhänger den Schaden verursacht haben.
Den Zeitraum, in dem die Unfallflucht begangen wurde, grenzt die Polizei zwischen 8 und 9.40 Uhr ein. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.
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BAD WILDUNGEN. Prellungen, Schürfwunden und jede Menge blaue Flecken hat ein Läufer (74) am Donnerstag in den Abendstunden davongetragen. Seiner guten, körperlichen Verfassung ist es zu verdanken, dass der Sportler mit einem "blauen Auge" davonkam.
Gegen 18.10 Uhr befuhr eine Frau (40) aus Wohra die Kreisstraße 43 aus Richtung Wanderparkplatz Haselnköppln in Fahrtrichtung Reinhardshausen. In der Quellenstraße befand sich eine Läufergruppe im Bereich eines Radweges und eines Zebrastreifens. Hier erfasste die Fahrerin mit ihrem MINI den Bad Wildunger, sodass der Läufer auf den Asphalt geschleudert wurde. Umgehend leisteten andere Läufer Erste Hilfe und setzten den Notruf bei der Leitstelle ab. Nach der Erstversorgung gings mit dem RTW in die Asklepiosklinik nach Bad Wildungen. Wie Passanten zu berichten wussten, hätte sich der Läufer wie ein Stuntman abgerollt. Zwischenzeitlich konnte der 74-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen.
Beamte der Polizeistation Bad Wildungen nahmen den Unfall auf.
VÖHL. Eine leichtverletzte Person und zwei demolierte Autos sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch um 14.50 Uhr zwischen Marienhagen und Vöhl ereignet hat.
Zur angegebene Zeit befuhr eine Frau (68) aus Waldeck mit ihrem Renault die Kreisstraße 30 von Vöhl in Richtung Marienhagen. An der Einmündung zur Landesstraße 3084 bog die 68-Jährige rechts ab, ohne auf den aus Richtung Herzhausen herannahenden schwarzen Polo zu achten. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Polo mit Totalschaden auf dem Dach zum Liegen kam. Selbständig konnte sich der 22-jährige Fahrer des Volkswagens aus dem Auto befreien und den Notruf absetzen. Mit leichten Verletzungen kam der junge Mann aus Thalitter, transportiert mittels RTW, ins Korbacher Krankenhaus.
Für den Twingo ging die Fahrt ins Grüne etwas glimpflicher aus, hier wird der Reparaturschaden auf 3000 Euro geschätzt. Unverletzt konnte die 68-Jährige ihren Twingo verlassen. Die Firma Gäbler war vor Ort und machte den Weg wieder frei.
Link: Unfallstandort am 5. März 2025 in der Gemeinde Vöhl.
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KORBACH. Deutlich alkoholisiert ist ein Mann (30) aus dem Hochsauerlandkreis am Dienstagabend auffällig geworden - Beamte der Korbacher Polizeistation mussten den Führerschein des Mannes sicherstellen.
Nach jetzigem Kenntnisstand befuhr ein 30-Jähriger aus Medebach mit seinem roten Golf gegen 22.10 Uhr die Landesstraße 3083 von Korbach kommend in Richtung Eppe. Vor dem Volkswagen befand sich ein weißer Mercedes-Benz, der am Abzweig zur Landesstraße 3437 nach rechts in Richtung Alleringhausen abbiegen wollte. Dies zeigte der Fahrer durch Betätigen des Fahrtrichtungsanzeigers an und verlangsamte die Geschwindigkeit. Den Abbiegevorgang konnte der Mann aus Winterberg allerdings nicht mehr durchführen - mit voller Wucht und ungebremst stieß der Golf ins Heck des Benz.
Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro, wobei allein 10.000 Euro den Golf entfallen. Im Anschluss mussten die Fahrzeuge abgeschleppt werden. Weil sich Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt erhärteten, führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei dem Golffahrer durch, der sehr deutlich über dem zulässigen Wert lag. Es erfolgten die Abnahme des Führerscheins und eine Blutentnahme im Krankenhaus.
Link: Unfallstandort am 4. März 2025 in Waldeck-Frankenberg.
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