Christopher Rohde

Christopher Rohde

BAD EMSTAL. Blutspenden sind für Empfänger einer dringend benötigten Blutkonserve wichtig. Für Unfallpatienten, bei Krebs- und Herzerkrankungen sowie bei Komplikationen zu operativen Eingriffen werden dringend Blutkonserven benötigt. Allein in Hessen und Baden-Württemberg werden täglich mehr als 2.700 Blutkonserven benötigt, um eine lückenlose Versorgung der Krankenhäuser zu gewährleisten und Patientinnen und Patienten aller Altersklassen ausreichend zu versorgen.

Aus diesem Grund findet am Mittwoch (9. April 2025) in der Zeit von 15.30 Uhr bis 19.15 Uhr im Tränkeweg 15 in 34308 Bad Emstal eine Blutspendeaktion statt. Blutspenden können nur mit vorheriger Terminreservierung stattfinden. Die Terminbuchung kann unter der Rufnummer 0800/1194911 erledigt werden.

Wer darf spenden?

Blut spenden dürfen alle gesunden Menschen im Alter zwischen 18 und 71 Jahren mit mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Erstspender sollten nicht älter als 64 sein. Blut spenden kann, wer in den vergangenen vier Wochen keinen Infekt und keine Durchfallerkrankung sowie keinen operativen Eingriff hatte. Zwischen zwei Blutspenden sollten mindestens 56 Tage Abstand liegen. Männer dürfen in der Regel sechsmal, Frauen viermal im Jahr spenden. Spender werden gebeten, ihren Blutspenderausweis mitzubringen, Erstspender benötigen den Personalausweis.

Link: Terminreservierung über diesen Link (Klicken).

DIEMELSEE. An gleich zwei Parkplätzen zwischen Flechtdorf und Adorf sollten ahnungslose Autofahrer am Samstag abgezockt werden - wer auf die Masche hereingefallen ist, kann sich bei der Polizei melden.

Tatort ist die Aartalstraße (L 3076) zwischen Flechtdorf und Adorf, am ersten Parkplatz gegen 16 Uhr. Hier hat der Fahrer eines Audis am Samstag ahnungslose Fahrzeugführer herausgewunken und um Bargeld gebeten. Sein Tank sei leer und er müsse unbedingt zu einer Trauerfeier, die Kreditkarte funktioniere wegen eines Defekts nicht. Als Pfand würde er teuren Schmuck übergeben, den würde er wieder für 300 Euro auslösen, sobald er an sein Geld käme. Immerhin, so der Mann, sei der Schmuck einige Tausend Euro wert. Für 200 Euro in bar würde er den Deal machen. Eine Visitenkarte wollte er auch übergeben. Aus diesem "Deal" wurde allerdings nichts, der angehaltene Fahrzeugführer hatte den Braten gerochen.

Böhse Onkelz helfen

So ähnlich hatte sich eine weitere Szene etwa um 15 Uhr auf dem Parkplatz am Abzweig nach Benkhausen abgespielt. Eine junge Fahrzeugführerin sollte um 100 Euro betrogen werden. Glücklicherweise hielt eine Gruppe von Motorradfahrern an, um sich die Beine zu vertreten. Die Szene gefiel den Bikern nicht, sodass die Hilfe suchenden Blicke des Mädchens die Augen der Motorradfahrer kreuzte. Schnell beendeten die Biker die Unterhaltung und verscheuchten den Audifahrer vom Parkplatz. Einer der Zweiradfahrer benutzte den Begriff "Straßengold" und erklärte der jungen Frau die Namensgebung. "Ihnen wurde versucht Schmuck anzudrehen, der nichts, aber auch gar nichts wert ist", so der drahtige Biker. Die Masche sei bekannt und hat scheinbar seit Jahren Konjunktur, immer dann, wenn der Frühling Einzug hält und geht bis in den September hinein. 

-Anzeige-

BAD AROLSEN. Einer Sachbeschädigung geht die Polizei Bad Arolsen derzeit nach - ein roter Audi ist am 31. März auf dem Parkplatz vor dem Herkules-Center beschädigt worden.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der rote Audi von einem Herrn aus Wetterburg gegen 10 Uhr auf dem belgischen Platz vor dem Getränkemarkt abgestellt. Wenige Minuten später kehrte der Besitzer des Wagens zum Fahrzeug zurück und bemerkte eine tiefe Delle am Radlauf und an der rechten hinteren Tür. Die Polizei vermutet, dass ein "herrenloser" Einkaufswagen die Schramme verursacht hat.

Weil der Parkplatz etwas abschüssig ist, besteht die Möglichkeit, dass einer dieser Einkaufswagen, die oftmals nicht zurück in die Parkbox gestellt, sondern einfach auf dem Platz nach dem Einkauf zurückgelassen werden, gegen den Audi geprallt ist. Eventuell kann sich jemand an die Szene erinnern. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

-Anzeige-

Sonntag, 06 April 2025 10:21

Unfall bei Eppe - Zeugen gesucht

KORBACH. Im Bereich der Haltestelle "Aartal" hat sich am Freitagabend in Eppe ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine Person verletzt und drei Autos beschädigt wurden. Während zwei PKW nicht mehr fahrbereit waren, konnte ein Ford mit leichten Blessuren die Weiterfahrt antreten.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall am Freitag gegen 22.45 Uhr auf der Landesstraße 3083 im Bereich Eppe. Dort war eine 20-jährige Frau aus Medebach mit ihrem schwarzen Polo von Hillershausen über Eppe in Richtung Korbach unterwegs gewesen. In vermeintlich sicherem Abstand folgte ihr eine gleichaltrige Fahrzeugführerin ebenfalls aus Medebach mit ihrem grauen Ford Fokus. 

Um 22.49 Uhr kam den beiden Fahrzeugen aus Richtung Korbach ein Opel entgegen, gesteuert von einem Mann (47) ebenfalls aus Medebach. Im Bereich der Haltestelle "Aartal" muss mindestens eines der beiden Fahrzeuge nach links auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß, wobei sowohl der Opel, als auch der Polo so schwer beschädigt wurden, dass die Firma Gäbler beide Fahrzuge abschleppen musste. Wie es zum Unfall kam und wer die Schuld trägt, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Von den drei Medebachern zog sich lediglich die Frau im schwarzen Polo leichte Verletzungen zu.

Weil bei dem Crash Fahrzeugteile abgerissen wurden, krachten diese gegen den nachfolgenden grauen Ford Fokus der 20-jährigen Frau aus Medebach. Hinweise zum Unfallgeschehen nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

-Anzeige-

Donnerstag, 03 April 2025 19:40

Täter will Flugzeug stehlen, scheitert aber

DIEMELSTADT. Am frühen Donnerstagmorgen versuchte ein bisher unbekannter Täter ein Ultraleichtflugzeug vom Flugplatz in Wethen zu entwenden. Dies gelang ihm nicht, er konnte lediglich einen geringen Betrag Bargeld stehlen, verursachte aber einen hohen Sachschaden.

Im Zeitraum zwischen  4 und 6 Uhr gelangte der Unbekannte gewaltsam in die Lagerhalle des Luftsportvereins Warburg in der Diemelstraße in Wethen. Er öffnete ein Tor und schob ein Ultraleichtflugzeug nach draußen. Anschließend begab er sich auf die Suche nach dem Schlüssel, dazu drang er gewaltsam in einen anderen Gebäudeteil ein. Die Suche war erfolglos, der Täter fand lediglich eine geringe Menge Bargeld.

Da auch der Versuch, das Flugzeug ohne Schlüssel zu starten, misslang, musste der Täter mit der geringen Beute flüchten. Vorher hatte er noch einen Pulverfeuerlöscher entleert und dadurch Sachschaden von mehreren tausend Euro verursacht.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

-Anzeige-

GEMÜNDEN. Feuerwehrleute aus Gemünden, Sehlen und Frankenberg haben am Mittwoch (2. April) das Ausbreiten eines Waldbrandes bei Herbelhausen verhindert. Mit vereinten Kräften konnte das Feuer mit einem Umfang von 150 m² gelöscht werden.

Gegen 13 Uhr rückten die Einsatzkräfte nach der Alarmierung über die Burgstraße nach Herbelhausen zum Wald aus. Bereits bei der Anfahrt war eine Rauchwolke zu erkennen, daher ließ Einsatzleiter Thomas Weber mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten. Zwischenzeitlich näherten sich zwei zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus Frankenberg dem Waldstück. Zügig wurden aufgestellte Faltbehälter mit Löschwasser gefüllt. Rund 25 Einsatzkräfte bekämpften erfolgreich den Waldbrand.

Die Polizei geht davon aus, dass eine Selbstentzündung auszuschließen ist. Ein angezündeter Sägemehlhaufen könnte als Quelle des Feuers infrage kommen. Hinweise nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

-Anzeige-

-

WALDECK. Am heutigen Mittwoch ereignete sich auf der B 485 zwischen Sachsenhausen und Netze ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Für einen 40-Jährigen kam zudem jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Zu dem Unfall kam es gegen 10.40 Uhr. Ein 40-Jähriger aus Waldeck fuhr mit seinem Dacia von Netze in Richtung Sachsenhausen. In einer längeren Rechtskurve geriet er nach ersten Erkenntnissen der Polizei Bad Wildungen nach links von seinem Fahrstreifen ab und kollidierte mit einem entgegen kommenden Audi. Der Fahrer des Dacia verstarb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen der Notärzte und Rettungskräfte noch an der Unfallstelle.

In dem Audi saßen ein Mann und eine Frau aus dem Raum Iserlohn. Sie wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht werden. Da die Unfallbeteiligten bisher nicht befragt werden konnten, ist der genaue Unfallhergang noch unklar. Die Polizei sucht daher auch Zeugen zum Unfall. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat einen Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt, der Mittwochmittag seine Arbeit an der Unfallstelle aufgenommen hat. 

Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, die Polizei stellte beide Fahrzeuge sicher, sie mussten abgeschleppt werden. Im Auto des 40-Jährigen befand sich ein Hund, der nach ersten Erkenntnissen unverletzt blieb. Der Hund wurde in die Obhut des Tierheims Korbach gegeben. Im Einsatz waren auch mehrere Feuerwehren aus Waldeck und die Straßenmeisterei. Die Bundesstraße 485 zwischen Sachsenhausen und Netze war aufgrund der andauernden Bergungs- und Aufräumarbeiten durch die Firma Gäbler bis 14.45 Uhr voll gesperrt.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder andere Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 zu melden. (ots/r)

Hier gehts zur Erstmeldung: Vollsperrung nach schwerem Crash.

WILLINGEN. Was sich einige Menschen ausdenken, um an das Geld anderer Leute zu kommen ist bemerkenswert, wenn auch strafbar.

So geschehen am Montagnachmittag auf dem Parkplatz am Dommel, dort hatten sich zwei Männer positioniert, die grüne Westen mit der Aufschrift "Kassierer" trugen. Ziel der Aktion war offensichtlich Mountainbiker, die den Green-Trail in Richtung Stormbruch befuhren, um je 20 Euro zu erleichtern. Vermutlich hätte das Unterfangen auch Erfolg gehabt, glücklicherweise hatten die vier Mountainbiker, die in einer Gruppe fuhren, keine 20-Euro-Scheine dabei.

Grundsätzlich gilt, wer die Green-Trails in Waldeck-Frankenberg benutzt, muss dafür kein Geld bezahlen.

-Anzeige-

BAD WILDUNGEN. Ein Entschuldigungsschreiben, das ein Fahrzeugführer an einem Renault Clio hinterlassen hat, reicht nach Ansicht der ermittelnden Beamten der Polizeidienststelle Bad Wildungen nicht aus - daher bitten die Beamten den Unfallverursacher, sich umgehend bei der Polizei zu melden, um die Schadensregulierung durchführen zu können.

Wie die Polizei mitteilt, wurde ein im Steinweg geparkter Renault im Heckbereich beschädigt. Am 23. März stand der PKW noch unbeschädigt auf dem Parkplatz vor der Hausnummer 1. Als die Fahrzeugführerin am 27. März 2025 erneut ihr Fahrzeug aufsuchte, erkannte sie die Beschädigung im Heckbereich ihres Clio. Auf etwa 2500 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden. Vermutlich wurde der Clio beim Rangieren angefahren.

Zwar hatte der Unfallbeteiligte einen Zettel mit einer Entschuldigung an das beschädigte Fahrzeug geklebt, daraus geht jedoch nicht hervor, wer für den Schaden verantwortlich ist. Zumindest Name und Anschrift oder eine Telefonnummer des Verursachers hätten Licht ins Dunkel gebracht. Unter der Rufnummer 05621/70900 nimmt die Polizei Zeugenaussagen in diesem Fall entgegen.

-Anzeige-

KASSEL. Auf dem Firmengelände eines Stahlhändlers in Kaufungen ist es am gestrigen Montagnachmittag gegen 17.20 Uhr zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem ein 19-jähriger Arbeiter einer anderen Firma schwer verletzt wurde.

Wie die am Unfallort eingesetzte Streife des Polizeireviers Ost berichtet, hatte der Verunglückte gemeinsam mit Kollegen Photovoltaik-Anlagen auf dem Paralleldach einer Werkshalle installiert, welche mit Wellblechen und teilweise mit Lichtplatten eingedeckt ist. Aus bislang unbekannten Gründen durchbrach der 19-Jährige eine Lichtplatte, wodurch er rund 14 Meter in die Tiefe stürzte.

Der Mann aus Waldeck wurde nach notärztlicher Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Nach bisherigen Informationen besteht akute Lebensgefahr für ihn. Wie es genau zu dem schweren Unfall kommen konnte, ist noch ungeklärt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zur Klärung der Umstände dieses Arbeitsunfalls wurde, wie in solchen Fällen üblich, auch die Abteilung für Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium Kassel eingeschaltet.

-Anzeige-

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige