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WILLINGEN/BRILON. Zwei Rettungshubschrauber, Polizeistreifen aus Brilon und Korbach, der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg und die Freiwillige Feuerwehr aus Willingen rückten gegen 17.10 Uhr am Montagnachmittag zu einem Einsatz aus, bei dem jede Minute zählte, um Leben zu retten.

Nach ersten Erkenntnissen sind an der Nahtstelle zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen zwei Personenkraftwagen miteinander kollidiert. Anhand der Unfallspuren war ein mit drei Personen besetzter Citroën (HSK) auf der Bundesstraße 251 von Willingen in Fahrtrichtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam dem Trio ein ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassener Citroën entgegen, der von einem 52-jährigen Mann aus Brilon gesteuert wurde. Etwa 200 Meter vor der Landesgrenze zu Hessen kollidierten die beiden Pkw, wobei der in Richtung Willingen fahrende Citroën C4 auf der Straße zum Stehen kam. Der mit drei Personen besetzte blaue Citroën schleuderte in den Straßengraben und blieb dort stehen. 

Nach der Alarmierung rückte die Freiwillige Feuerwehr mit etlichen Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus. Einsatzleiter Jürgen Querl  koppelte mit dem leitenden Notarzt, ließ den Rüstsatz auspacken, sodass eine Frau (42), ein Kind (5) und eine männliche Person (42) aus dem Auto befreit werden konnten. Der Fahrer des schwarzen Picasso konnte sich selbst befreien, musste aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Noch während die Rettungsmaßnahmen liefen, forderte der leitende Notarzt die beiden Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen und Christoph 7 aus Kassel an. Die Einweisung durch die Feuerwehr verlief problemlos, beide Hubschrauber landeten auf der Bundesstraße 251. Der Junge und seine Mutter wurden mit Helikoptern ins Klinikum Kassel geflogen. Die männliche Person kam mit einem RTW in eine Klinik. Drei der vier beteiligten Personen gelten als schwerverletzt.

Gegen 19 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr Willingen in den Standort einrücken. Dafür rückte die Mordkommission aus Dortmund an. Nach Angaben der Polizei musste die Bundesstraße 251 bis 5 Uhr am Dienstagmorgen gesperrt bleiben.

Link: Unfallstandort Bundesstraße 251 (7. März 2022)

Publiziert in Retter
Dienstag, 16 November 2021 21:52

Harvester brennt im Wald bei Elsoff

ELSOFF. Spektakulärer und schwerer Einsatz zugleich am Dienstagmittag für die Feuerwehren im Elsofftal. Weit über Elsoff, in der der Verlängerung der Straße „Unterm Steimel“ brannte in exponiertem und unwegsamem Gelände ein Harvester in voller Ausdehnung. Zwei Arbeiter aus Estland waren mit dem Arbeitsgerät dabei, Käferholz zu fällen, als es plötzlich Feuer fing. „Es wurde warm unterm Hintern und dann bin ich raus“, erzählt einer der beiden Männer auf Englisch.

Die alarmierte Feuerwehr musste zunächst mal rausbekommen, wo der Brand genau ist – bei den nicht ortskundigen Arbeitern nicht so einfach. Anwohner von Elsoff hatten die Flammen aber unten im Dorf gesehen und so konnten sich die Feuerwehren dann in der Verlängerung der Straße „Unterm Steimel“ in Richtung Brandort bewegen. Das Gelände dort war nicht nur durch die exponierte sehr schwer zu erreichen, zusätzlich kam Nässe aus den letzten Tagen hinzu und massive Schäden an den letzten Zufahrtswegen, die durch die schweren Waldmaschinen entstanden waren, die das viele Käferholz in Wittgenstein wegschaffen müssen. So mussten die Löschfahrzeuge an einer Wegkreuzung unterhalb der Einsatzstelle stehen bleiben, da das Gelände schlichtweg nicht mehr zu befahren war. Die Kameraden rannten mit schwerem Material und Pressluftatmern auf dem Rücken die letzten Meter die Rückegasse zum Berg hoch, um letztlich an den brennenden Harvester zu gelangen. Ein weiteres Problem war zunächst die Wasserversorgung, denn Hydranten oder Wasserleitungen gab es in der Nähe nicht.

Dies hatten die Kameraden aber schnell gelöst: Zum einen führen viele Fahrzeuge der Feuerwehr bereits große Wassertanks mit, zum anderen wurde durch einen Rundweg zur Dorfmitte ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und in der Nähe der Einsatzstelle auch ein Löschwasserbehälter gefüllt. Im Einsatz waren dazu die Löschgruppen aus Elsoff, Alertshausen, Arfeld, Dotzlar und Bad Berleburg. Unter körperlicher Schwerstarbeit schafften die Kameraden es schnell, die Flammen des Harvesters abzulöschen. Um noch einen besseren Kühleffekt zu haben, wurde dem Löschwasser zusätzlich eine geringe Menge Schaum beigemischt. Weiterhin öffneten die Feuerwehrleute die Motorhaube des Fahrzeugs gewaltsam, um auch an letzte Glutnester heran zu kommen. Der Einsatz in dem komplizierten und anspruchsvollen Gelände zog sich mehrere Stunden hin. Aufgrund des Schaumeinsatzes hatte Einsatzleiter Jens Schmitt auch die Untere Wasserbehörde informiert. Der Leiter der Feuerwehr erklärte aber zudem vor Ort auch, dass der Löschschaum keine Umweltgefahr darstellt und biologisch abbaubar ist.

Der Harvester, der ziemlich von Anfang an bereits im Vollbrand stand, war nicht mehr zu retten. Ein weiteres Übergreifen der Flammen auf Holzpolter oder den Waldboden wurde verhindert. Verletzt wurde zum Glück niemand, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Ebenso wenig können Angaben zur Brandursache gemacht werden.   

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 06 Mai 2021 13:52

Tresor gefunden - Polizei sucht Eigentümer

BAD WILDUNGEN. Eine Streife der Polizei Bad Wildungen hat am 27. April einen aufgebrochenen Tresor auf einem Trampelpfad durch den Wald auf Höhe der Wandelhalle bei Bad Wildungen entdeckt. Es ist möglich, dass der Tresor bei einem Einbruch gestohlen wurde. Der Tresor wurde vermutlich mithilfe eines Trennschleifers oder ähnlichem Gerät geöffnet und könnte schon längere Zeit im Wald versteckt liegen.

Auffällig ist, dass der Tresor mit einer selbstgebauten Holzkonstruktion verbunden ist. Um Licht ins Dunkel zu bringen, bittet die Polizei um Hinweise die zur Aufklärung der Herkunft des Tresors beitragen. Die Telefonnummer lautet 05621/70900.

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Publiziert in Polizei

RINTHE. Glücklicherweise glimpflich endete am späten Mittwochabend ein vermeintlich schwerer Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zwischen Rinthe und Hemschlar. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, waren die Einsatzkräfte alarmiert worden, weil ein verletzter Fahrer eines Langholzwagens mit Kopfverletzungen im Wald zwischen Hemschlar und Rinthe Hilfe benötige. Glücklicherweise stellte sich die Situation vor Ort dann etwas weniger bedrohlich dar. „Der Fahrer hatte seinen Chef angerufen, weil er sich nicht gut fühlte“, erklärte die Polizei vor Ort.

Da der Chef des Langholzfahrers im Hochsauerlandkreis war, erreichte dieser über den Notruf 112 die dortige Leitstelle in Meschede. Von dort aus wiederum wurde die Rettungsleitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein alarmiert. Da die Ortsangabe „im Wald zwischen Hemschlar und Rinthe“ vom Anrufer etwas ungenau war, wurden neben dem DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und dem Bad Berleburger Notarzt auch die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Zum einen war zunächst nicht klar, was überhaupt geschehen war, weil der Lkw-Fahrer bei seinem Chef auch von Kopfverletzungen gesprochen hatte, die sich vor Ort aber zum Glück nicht bestätigten, wie die Polizei mitteilte. Zum anderen war nicht klar, wo genau sich die Einsatzstelle befindet und man war auch auf eine eventuelle Suche nach dem Lkw Fahrer eingestellt.

Glücklicherweise wurden die Einsatzkräfte kurz vor Rinthe in einem Feldweg unweit der Straße fündig. Der Lastwagenfahrer lag auf einem Feldweg, war aber ansprechbar und nicht am Kopf verletzt, hieß es vor Ort. Nach kurzer Versorgung vor Ort wurde der Mann mit einem medizinischen Notfall in ein Krankenhaus gebracht. Die Kameraden der Feuerwehr Hemschlar leuchteten die die Einsatzstelle aus. Wie Thomas Sperschneider, aktiver Feuerwehrmann der Löschgruppe Hemschlar und Einsatzkraft vor Ort, mitteilte, hat die Löschgruppe, die als erstes am Einsatzort eintraf, den Patienten bis zum Einrreffen des Rettungsdienstes erstversorgt. Der Lkw wurde später abgeholt. Nach etwa 30 Minuten konnte der Einsatz im Regen wieder beendet werden.  

Publiziert in SI Retter
Donnerstag, 24 September 2020 11:20

Zigarettenautomat im Wald gefunden - Polizei sucht Zeugen

FRANKENBERG. Im Zeitraum von Mittwoch (16. September) bis Samstag (19. September) entwendeten unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten in der Nähe einer Diskothek in der Wildunger Straße im Frankenberger Ortsteil Geismar.

Nachdem der Automat von der Wand gehebelt worden war, transportierten die Täter den Stahlkasten in ein Waldstück bei Dainrode. Dort brachen die Täter den Automat auf und entwendeten Zigaretten und Bargeld. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro, die Höhe des Diebsgutes, wird ebenfalls auf 500 Euro geschätzt.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 19 September 2020 09:31

Garagenbrand: Feuer zerstört fünf Motorroller

BRILON. Die Feuerwehr Brilon hat am Freitagmorgen einen Brand in Brilon-Wald gelöscht. Anwohner hatten an der Korbacher Straße gegen 5.20 Uhr ein Feuer in einer Garage entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Bei Eintreffen der Löschgruppe Hoppecke brannte ein Einstellplatz einer Doppelgarage. Das Tor musste gewaltsam geöffnet werden, der Brand konnte unter Einsatz von schwerem Atemschutz schnell abgelöscht werden. 

Ein Übergreifen des Feuers auf den zweiten Einstellplatz und ein direkt angrenzendes Wohnhaus wurde verhindert. In der Garage waren unter anderem fünf Motorroller abgestellt. Sie wurden durch den Brand zerstört.

Personen kamen nicht zu Schaden. Zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 30 Einsatzkräften bis 7.30 Uhr im Einsatz.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

BAD BERLEBURG. Dem schnellen Handeln des Revierleiters Hubertus Brinkschulte von der Wittgenstein Berleburg`schen Rentkammer und dem Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Waldbrand im Bereich des Westerzekopf noch einmal glimpflich endete. Am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr war es in dem schwer zugänglichen Bereich zu einer Rauchentwicklung gekommen, die der Revierleiter wahrnahm. Parallel dazu hatte ein Flugzeugpilot eine Meldung abgegeben, hatte aber den Bereich Schameder als Einsatzadresse aus der Luft vermutet. Der Förster der Rentkammer konnte von einer Anhöhe aus die Rauchentwicklung genau lokalisieren und mit seinem im Auto befindlichen Feuerlöscher bereits einen Großteil des Feuers eindämmen, nachdem er zu Fuß in den Steilhang gelaufen war. Forstdirektor Johannes Röhl, sowie Hubertus Winter von der Rentkammer konnten die Feuerwehr dann an den genauen Einsatzort lotsen.

Die Kameraden aus Bad Berleburg und Berghausen mussten von einem Waldweg aus rund 350 Meter Schlauchleitung in ein schwer zugängliches Gelände bergauf verlegen, um den Brand endgültig ablöschen zu können. Zusätzlich kontrollierten sie den Bereich mit der Wärmebildkamera und brachten Netzmittel aus, um auch ein Eindringen des Wassers in den trockenen Waldboden zu ermöglichen.

Vor Ort sah es danach aus, als sei der Brand durch ein zuvor entzündetes Lagerfeuer mitten im Mischwaldbestand entstanden. Darauf deuteten frisch gesägte Holzstämme, Überreste einer vermeintlichen Feuerstelle und Verpackungsmaterial, sowie menschliche Hinterlassenschaften hin.

Feuerwehr und Rentkammer weißen in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Feuer im Wald absolut nicht sein darf und als grob fahrlässig einzustufen ist. Auch das Wildcampen im Wald ist aus eben diesen Gründen nicht erlaubt. Möglicherweise ist der Brand in der Westerze auch erst Tage nach dem „Gelage“ entstanden, was noch einmal unterstreicht, wie gefährlich solche Aktionen sind.

Mit Löschwasser aus zwei Löschfahrzeugen des Zuges 1 konnten die Kameraden den Brand schließlich löschen.

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Donnerstag, 23 April 2020 18:46

Waldbrand bei Frankenau: Feuerwehr zur Stelle

FRANKENAU/ALLENDORF (HARDTBERG). Die anhaltende Trockenheit und der ausbleibende Niederschlag sorgten in der Stadt Frankenau für einen Waldbrand. Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Allendorf-Dainrode gegen 19.08 Uhr unter dem Alarmkürzel "FWALD 1" alarmiert, auch ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg war vor Ort.

Es brannten etwa 20 Quadratmeter abgerodete Waldfläche zwischen Allendorf (Hardtberg) und Frankenau. Unter Einsatzleitung von Wehrführer Ralf Baumann wurde die Fläche abgelöscht, Löschwasser bezogen die acht Einsatzkräfte aus dem wasserführenden Fahrzeug.

Unterstützung bot ein Wasserfass, angetrieben von einer landwirtschaftlichen Zugmaschine einer Einsatzkraft. Um alle Glutnester erreichen zu können, wurde Geäst mit Haken und Rechen auseinander gezogen. Gegen 21 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

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Freitag, 20 Dezember 2019 14:40

Brand in Brilon-Wald: Feuerwehr zur Stelle

BRILON-WALD. Die Feuerwehr Brilon hat am Freitagmorgen einen Brand bei einem Betrieb in Brilon-Wald gelöscht. An der Korbacher Straße war in einem Anbau im Garten eine Pelletheizung in Brand geraten.

Die um 10.19 Uhr alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer unter Einsatz von schwerem Atemschutz und beförderte die Pellets in den Außenbereich. Dort wurden die verbliebenen Glutnester weiter abgelöscht - der Brand konnte so auf die Heizungsanlage beschränkt werden.

Ein Übergreifen auf den Anbau, das Hauptgebäude und den Lagerbereich der Pellets wurde verhindert. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Löschgruppe Hoppecke und der Löschzug Brilon waren mit 25 Einsatzkräften rund eine Stunde vor Ort. (Feuerwehr Brilon)

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Publiziert in HSK Feuerwehr

MARSBERG. Am Dienstag brannte es gegen 19.45 Uhr in einem Wald an der Straße "Am Beuststollen" in Marsberg. Eine etwa zwei Quadratmeter große Fläche geriet aus noch ungeklärter Ursache in Brand.

Ein Zeuge beobachtete eine Person in der Nähe des Tatorts, sie wird folgendermaßen beschrieben.

  • Männlich
  • 18 bis 30 Jahre alt
  • Beige Hose
  • Weißes T-Shirt
  • Der Mann fuhr auf einem Fahrrad davon. Möglicherweise steht der Fahrradfahrer in Verbindung mit dem Brand. Die Ermittlungen dauern an, Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711. (ots/r)

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