NORDHESSEN. Behördenübergreifende Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs auf der Autobahn 7 bei Malsfeld haben am Montag zahlreiche Verstöße ans Licht gebracht. In vier Fällen waren die Beanstandungen so gravierend, dass die betroffenen Fahrzeuge vorübergehend oder endgültig stehenbleiben mussten.
Beamte der Polizeistation Melsungen führten die Kontrollen gemeinsam mit Polizisten der Verkehrsdienste Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg, der Direktion Verkehrssicherheit/ Sonderdienste und des Kasseler Polizeireviers Nord durch. Unterstützt wurden die fachkundigen Beamten von Mitarbeitern des Bundesamtes für Logistik und Mobilität, BALM, und vom Regierungspräsidium Kassel.
Insgesamt überprüften die Kontrollkräfte zwischen 9 und 18 Uhr auf dem Maxi-Autohof Malsfeld 24 Fahrzeuge, darunter acht mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 12 Tonnen. Ziel der Maßnahmen war die Steigerung der Verkehrssicherheit. Insgesamt wurden 15 Verstöße gegen Verkehrsvorschriften festgestellt.
Bei einem Großteil der Verstöße handelte es sich um fehlende Aufzeichnungen der Fahrtenschreiber und fehlende Unterlagen. In einem Fall war das vorgeschriebene Kontrollgerät in einem Lastwagen überhaupt nicht vorhanden.
Darüber hinaus stellten die Polizisten mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften und Mängel an den Fahrzeugen, etwa an den Bremsen und dem Fahrgestell, fest. Den Fahrern von zwei Sattelzügen und einem Kleintransporter wurde die Weiterfahrt wegen unzureichender Ladungssicherung und Mängeln an den Reifen untersagt.
Vorerst dauerhaft stehenbleiben musste ein Fahrzeuggespann, bei dem die zulässige Achslast zu 100 Prozent überschritten wurde. Die Deichsel des gezogenen Anhängers, der mit einem Pritschenwagen beladen war, befand sich durch die Überschreitung nur wenige Zentimeter über dem Boden. Die Beamten beendeten die gefährliche Fahrt, bevor etwas passierte. Den Fahrer erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. (ots/r)
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