Christopher Rohde

Christopher Rohde

KASSEL. In der Nacht zum heutigen Montag sprengten bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten in der Kasseler Straße in Breuna. Anwohner hatten gegen 21.45 Uhr einen lauten Knall aus dem Bereich der Bankfiliale gehört und die Polizei alarmiert.

Anschließend beobachteten sie mindestens zwei Täter, die in einem schwarzen 3er-BMW vom Tatort in Richtung Autobahn geflüchtet sein sollen. Eine sofort eingeleitete Großfahndung nach den Tätern, die nach bisherigem Kenntnisstand kein Geld erbeuteten, verlief bisher ohne Erfolg. Der Geldautomat und die Bankfiliale befinden sich im Erdgeschoss eines Gebäudes, das im 1. Stock bewohnt wird. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Durch die Explosion wurde das Gebäude erheblich beschädigt. Die Ermittlungen am Tatort und die Spurensicherung dauern aktuell noch an. Zur Höhe des Schadens können momentan noch keine Angaben gemacht werden.  Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder die weitere Flucht des schwarzen BMWs geben können. Hinweise werden unter Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen entgegengenommen.

- Anzeige -

MARSBERG. Unter Alkoholeinwirkung hat ein 37-jähriger Marsberger am Sonntag einen Unfall gebaut - ein Grund dafür könnte der erhöhte Alkoholspiegel im Blut des Fahrers gewesen sein.

Nach Polizeiangaben befuhr der 37-Jährige am 6. November gegen 5 Uhr mit seinem weißen Ford die Landstraße 870 aus Richtung Massenhausen in Fahrtrichtung Canstein. In einer Linkskurve kam der Ford nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Telefonmast. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, der Ford allerdings musste abgeschleppt werden. Da der Fahrzeugführer sichtbar unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Weil sich der Unfall an der Landesgrenze Hessen zu Nordrhein-Westfalen ereignet hatte, wurden die Polizeikräfte aus Bad Arolsen, als auch Beamte der Polizeiwache Marsberg zu dem Unfall gerufen. Nachdem die Zuständigkeit geklärt war, rückten die Arolser wieder ab. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte war der Fahrer jedoch schon aus dem Ford heraus und konnte von Ersthelfern betreut werden. Seitens der Feuerwehr wurde dieser erstversorgt und dem Rettungsdienst übergeben, die Unfallstelle ausgeleuchtet und gesichert. Unter der Leitung von Frank Wiegelmann aus Canstein waren die Löschgruppen aus Canstein, Heddinghausen, Giershagen, Udorf sowie der Löschzug Marsberg vor Ort, ebenso die First Responder aus Canstein sowie Rettungsdienst und Polizei.


In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, Fahrten unter Alkoholeinwirkung zu unterlassen. Abgesehen von den wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls unter Alkoholeinwirkung kommen Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot hinzu. Ein dringender Appell: Lassen Sie das Auto stehen und sorgen Sie bereits vor dem Feiern für Transportmöglichkeiten. 

-Anzeige-

Sonntag, 06 November 2022 10:11

Licht aus - Führerschein weg

FRANKENBERG. Im Rahmen einer Routinefahrt hat die Frankenberger Polizei am Freitag den Fahrer eines Mercedes-Benz angehalten, der ohne Licht unterwegs war.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war der 63-Jährige aus Frankenberg gegen 22 Uhr in der Innenstadt unterwegs. Allerdings hatte der Frankenberger das Licht an seinem 180 C nicht eingeschaltet, daraufhin setzte sich die Streife in der Marburger Straße vor den Mercedes und hielt den Fahrer an. Bei dem höflichen Hinweis, dass das Licht nicht eingeschaltet sei, drang starker Alkoholgeruch aus dem Innenraum des Benz. Daraufhin wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, dessen Ergebnis weit über dem erlaubten Wert lag.

Es erfolgte eine Blutentnahme im Krankenhaus und die Sicherstellung des Führerscheins.

-Anzeige-

VOLKMARSEN. Nach eigenen Angaben ist ein 24-Jähriger aus Bad Arolsen am Samstagmorgen unsanft geweckt worden - der Audi, in dem der Bad Arolser saß, war von der Fahrbahn abgekommen und im Böschungshang gelandet.

Wie es zu dem Unfall kam und wo der Fahrer geblieben ist, darüber rätselt die Polizei. Fest steht, dass der Audi gegen 2.30 Uhr aus Richtung Breuna in Richtung Volkmarsen unterwegs war. In den Serpentinen, unterhalb der Kugelsburg, kam der Audi A3 nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb dort stecken. Spuren deuten darauf hin, dass der Unbekannte versucht hatte, das Fahrzeug auf die Landesstraße zu lenken. Bei Eintreffen der Polizei sagte der 24-Jährige, dass er selbst nicht gefahren sei. Der Fahrer wäre vermutlich geflüchtet, er selbst habe geschlafen und von dem Unfall nichts mitbekommen. Die Suche der Polizei im Nahbereich des Unfallortes brachte keine weiteren Ergebnisse. Ob der im Landkreis Waldeck-Frankenberg (WA) zugelassene Audi beschädigt wurde, steht nicht fest.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen einer Verkehrsunfallflucht. Hinweise nimmt die Polizei Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

-Anzeige-

Samstag, 05 November 2022 09:29

Rätselraten über angezündeten Hochsitz

WALDECK. Am Freitag gegen 17 Uhr wurden die Feuerwehren Freienhagen und Sachsenhausen zu einem brennenden Hochsitz am Waldrand zwischen Freienhagen und Netze, nahe dem Rettungspunkt "KB-245" alarmiert.

Bei Ankunft am Rettungspunkt brannte ein bereits zusammengestürzter Hochsitz lichterloh. Mit zwei Schnellangriffseinrichtungen und dem Einsatz von 1000 Liter Löschwasser leiteten die Ehrenamtlichen zügig die Brandbekämpfung ein, sodass das Feuer schnell gelöscht und eine Ausbreitung auf den angrenzenden Wald verhindert werden konnte. Um alle Glutnester abzulöschen, mussten die verbleibenden Reste des Hochsitzes mit Einreißhaken auseinandergezogen werden.

Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit leuchteten die Ehrenamtlichen die Einsatzstelle aus. Nachdem alles mittels Wärmebildkamera kontrolliert worden war, konnte "Feuer aus" an die Leitstelle durchgegeben werden. Nach insgesamt 45 Minuten wurde der Heimweg in die Standorte angetreten und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Fest steht, dass der Hochsitz nicht an dieser Stelle stand, sondern dort hingefahren und angezündet wurde. Bleibt zu hoffen, dass sich der Verursacher bei der Feuerwehr meldet, um den Einsatz zu bezahlen.

-Anzeige-

ALLENDORF. Am Donnerstag (3. November 2022) entwendete ein Unbekannter zwischen 16.20 Uhr und 22.40 Uhr ein Pedelec von einem Firmenparkplatz in der Viessmannstraße in Allendorf (Eder).

Das Bike war mit einem Schloss gesichert, dieses wurde ebenfalls vom Täter gestohlen. Es handelt sich um ein rotes Pedelec der Marke Kreidler (Typ Las Vegas 6.0) im Wert von etwa 4500 Euro. 

Hinweise nehmen die Beamten der Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)

- Anzeige -

BERGHEIM. In der Nacht von Donnerstag (3. November 2022) auf Freitag (4. November 2022) brachen unbekannte Täter in ein Jagdhaus in der Wellener Straße in Edertal-Bergheim ein.

Die Täter zerstörten die Außenbeleuchtung, hebelten eine Tür auf und konnten so in das Gebäude eindringen. Hier durchsuchten sie sämtliche Räume und Schränke, außerdem öffneten sie gewaltsam eine Gartenhütte.

Zwei Schlagbohrmaschinen der Marke Hilti konnten die Unbekannten nach derzeitigem Kenntnisstand erbeuten.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten der Polizeistation in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)

- Anzeige -

WEGA. Ein Alleinunfall sorgte am Donnerstagabend (3. November 2022) dafür, dass der Bahnverkehr zwischen zwischen Bad Wildungen und Fritzlar für mehrere Stunden ausfiel.

Gegen 18.20 Uhr wollte eine 60-Jährige in Wega mit ihrem Ford C-MAX von der Bundesstraße 253, die sie aus Richtung Fritzlar kommend befahren hatte, in die Ederstraße einbiegen. Hierbei schätzte die Fahrerin den Straßenverlauf falsch ein und stieß in die Gleisanlage. Am Fahrzeug entstand dabei Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Da das Fahrzeug vom Unfallort entfernt und die Gleisanlage auf Schäden untersucht werden musste, fiel der Zugverkehr zwischen Bad Wildungen und Fritzlar für mehrere Stunden aus.

Schlussendlich konnte aber Entwarnung gegeben werden - die Gleisanlage überstand den Unfall ersten Informationen zufolge unbeschadet, ebenso wie die Fahrerin aus einem Bad Wildunger Ortsteil.

- Anzeige -

Freitag, 04 November 2022 05:26

Rauchwarnmelder ruft Feuerwehr auf den Plan

KORBACH. Wieder hat ein funktionierender Rauchwarnmelder großen Schaden vermieden und Menschenleben geschützt. Um kurz vor 16 Uhr rückte der Löschzug der Kernstadtwehr am Donnerstag in die Louis-Peter-Straße aus.

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses schlug der Alarmton an, auf dem Flur war zudem Brandgeruch wahrnehmbar. Unter Atemschutz drang der Angriffstrupp in die Wohnung ein und konnte den Grund der Verrauchung schnell ausmachen. Im Backofen waren Essensreste am verkohlen, da vergessen wurde, diesen abzustellen. Die Bewohner waren zu der Zeit nicht anwesend. Alle anderen Wohnungen wurden während des Einsatzes sicherheitshalber geräumt.

Nach Lüftungsmaßnahmen konnte die Wohnung an den Eigentümer übergeben werden. Ein Rettungswagen sowie die Polizei Korbach waren ebenfalls vor Ort. Die Louis-Peter-Straße war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Nach ca. 45 Minuten konnten die ehrenamtlichen Kräfte die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

- Anzeige -

Donnerstag, 03 November 2022 17:15

Feuer in Rhoden - Wehren retten Menschen

DIEMELSTADT. Einmal mehr durften die Feuerwehren aus Diemelstadt ihr Können unter Beweis stellen - vier Menschen wurden am Mittwochabend aus einem brennenden Mehrfamilienhaus in Rhoden geholt und dem Rettungsdienst übergeben.

Gegen 20.50 Uhr schrillten die Pager der Feuerwehrleute aus Rhoden und Herbsen. Mit dem Einsatzstichwort "F2 - Dachstuhlbrand" rückten die Freiwilligen Kräfte in die Straße Hoher Stein aus. Dort strömte dichter schwarzer Rauch aus dem Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ins Freie. Unter Atemschutz drangen zwei Trupps mit C-Rohren in das Gebäude ein. Nur mit Taschenlampen konnte der dichte Rauch durchdrungen werden. Umgehend wurde dem Einsatzleiter gemeldet, dass sich noch Personen, eine Frau und drei Männer, in dem Gebäude aufhalten. Da Menschenleben in Gefahr waren, ließ der Einsatzleiter sämtliche Personen aus dem Haus begleiten und dem Rettungsdienst übergeben.

Parallel dazu wurde mit zwei C-Rohren das Feuer gelöscht. Auch die Besatzung der Bad Arolser Drehleiter war inzwischen eingetroffen, hier entschied die Einsatzleitung, das Dach mit der Wärmebildkamera zu überprüfen und im Falle einer weiteren Brandausbreitung Löschangriffe durchzuführen. Weil die Atemschutzgeräte nicht ausreichten, rückte die Feuerwehr Wethen mit dem Atemschutz-Gerätewagen an. Insgesamt waren fünf RTW vor Ort, dazu der organisatorische Leiter Rettungsdienst, ein leitender Notarzt und ein weiterer Arzt. Vier Personen hatten giftige Gase eingeatmet und mussten behandelt werden. Die Frau wurde vor Ort behandelt, die drei Männer mussten ins Krankenhaus transportiert werden.

Noch am Abend hatte die Kripo ihre Arbeit aufgenommen. Wie hoch der Schaden ist, darüber liegen noch keine Informationen vor. Auch zur Brandursache konnten die Brandermittler bislang keine Angaben machen. Bis zwei Uhr Nachts liefen die Arbeiten von Feuerwehr und Kripo, dann konnte, nachdem die Wohnungen mit der Wärmebildkamera überprüft worden waren, Entwarnung gegeben werden. 

-Anzeige-

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige