DIEMELSEE. Hoher Sachschaden und eine leichtverletzte Person sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagvormittag im Raum Diemelsee, im Nahbereich der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen ereignet hat.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein polnischer Staatsbürger mit einem im Schwalm-Eder-Kreis zugelassenen Lastkraftwagen vom Diabaswerk kommend den Verbindungsweg in Richtung Bredelarer Straße. Gegen 10.40 Uhr kam dem 36-Jährigen ein Traktor mit Gespann und dahinter ein Lkw entgegen. Freundlicherweise wich der 36-Jährige nach rechts aus, übersah dabei aber den Böschungshang und die aufgeweichte Bankette. Mit dem Gewicht von 27 Tonnen Kies rutschte der Lkw den Hang hinab und blieb in einem Rapsfeld auf der Seite liegen. Mit leichten Verletzungen kam der Fahrer ins Krankenhaus nach Korbach, der MAN musste von einer Spezialfirma aus Kassel geborgen werden.
Die Feuerwehr
wurde umgehend alarmiert, um Umweltschäden zu vermeiden. Die beiden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle waren mit etlichen Kameradinnen und Kameraden vor Ort und retteten den verletzten Fahrer aus der Kabine. Im Anschluss konnte der 36-Jährige dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr Bad Arolsen, die bei solchen Einsätzen überörtlich alarmiert wird, traf zügig mit ihrem Gerätewagen Gefahrgut ein und unterstützte die Diemelseer Feuerwehr. Ausgelaufene Betriebsstoffe mussten abgestreut und das kontaminierte Ölbindemittel wieder aufgenommen werden. Weiterhin kam eine Saugpumpe zum Einsatz, um den Dieseltank des Lkws zu leeren. Mehrere Stunden dauerte dann die Bergung des MAN - bis 16.30 Uhr waren die Feuerwehrkräfte im Einsatz.
Der Schaden
wird von der Polizei auf 50.500 Euro geschätzt. Nicht absehbar ist derzeit, ob Kraftstoff ins Erdreich gelangen konnte. Hierzu wird die Wasserschutzbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg morgen weitere Untersuchungen durchführen.
TWISTE. In der Nacht von Sonntag (30. Oktober) auf Montag (31. Oktober) brach ein unbekannter Täter in einen Verkaufsladen einer Bäckerei in Twiste ein.
Der bislang Unbekannte hebelte eine Tür zu dem Geschäft in der Hauptstraße auf und konnte so in das Gebäude eindringen. Aus einer Kasse entwendete er eine geringe Menge Bargeld. Den Sachschaden schätzten die aufnehmenden Polizeibeamten auf etwa 200 Euro.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990. (ots/r)
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BAD AROLSEN. In der Nacht von Donnerstag (27. Oktober) auf Freitag (28. Oktober) richteten Unbekannte hohen Sachschaden durch zahlreiche Farbschmierereien in der Großen Allee in Bad Arolsen an.
Die Täter beschmierten Wände und Türen an zwei Schulen in der Großen Allee, einen Baucontainer auf einem der Schulgelände sowie die Rückseite einer Fahrplanvitrine an einer Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe. Sie brachten verschiedene Schmierereien auf, unter anderem auch die Buchstaben und Worte "ADHS", "SHRILL" und "DINGS" - dafür benutzten sie die Farben weiß, silber, grün und violett.
Den entstandenen Gesamtsachschaden schätzen die Ermittler der Polizeistation Bad Arolsen auf etwa 5000 Euro. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegengenommen. (ots/r)
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WALDECK. Am vergangenen Samstag konnten durch verschiedene Angler und die Fischereiaufsicht Edersee insgesamt vier illegale Stellnetze im Edersee festgestellt werden. Die Netze mit einer Länge von bis zu 50 Meter waren im Bereich Wasserskizone und Sperrmauer Richtung Waldecker Bucht am Steilufer aufgestellt. In allen vier Netzen zusammen hatten sich weit über 100 Fische verschiedener Arten verfangen, u.a. große Barsche und ein Zander von 80 Zentimeter Länge.
Die Fische waren zum Teil schon verendet, andere lebten aber noch. Lebenden Fische wurden soweit möglich in den Edersee zurückgesetzt, entsorgt werden mussten die toten Fische. Die beiden eingesetzten Fischereiaufseher zeigten bei dieser äußerst unangenehmen Tätigkeit großes Engagement. Im Anschluss an die Beweisaufnahme wurden die Netze durch die Wasserschutzpolizei sichergestellt, von dort laufen auch die weiteren Ermittlungen wegen Fischwilderei und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Es wird um sachdienliche Hinweise gebeten. Aufgrund der großen Stellnetze geht die Polizei von mindestens zwei Tätern in einem Boot aus. (ots/r)
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BAD WILDUNGEN. Schwerverletzt musste am Sonntag eine dänische Staatsbürgerin mit einem Helikopter nach Kassel geflogen werden - zuvor war die im Schwalm-Eder-Kreis gemeldete Frau mit seinem Motorrad gestürzt.
Nach Angaben der Polizei befuhr die Frau aus Wabern mit ihrer Harley-Davidson gegen 15.50 Uhr die Kreisstraße 41 aus Richtung Alt-Wildungen in Richtung Anraff. In einer scharfen Rechtskurve muss die Bikerin die Kontrolle über ihre Maschine verloren haben. Sie geriet nach links von der Fahrspur ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Dabei zog sich die Fahrerin schwere Beinverletzungen zu.
Der Notarzt forderte den Rettungshubschrauber Christoph 7 an, dessen Besatzung unweit der Unfallstelle landen konnte. Kurze Zeit später hob der Helikopter in Richtung Kassel ab. An der Harley entstand Sachschaden.
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HÖXTER. Am Freitag ist gegen 12.50 Uhr einer Zivilstreife in Warburg-Germete, Nähe der Rottheimer Straße an der Abfahrt zur B 252, ein unbekanntes Gelände-Motorrad aufgefallen, an dem das Kennzeichen nicht angebracht war.
Auf Anhaltezeichen reagierte der bislang unbekannte Kradfahrer, in dem er die Geschwindigkeit extrem erhöht hat und in einen Feldweg vor Germete abgebogen ist. Er fuhr in Richtung Warburg-Rimbeck querfeldein davon. Auf dem Segelflugplatz an der Wethener Straße in Warburg-Ossendorf wird er aus den Augen verloren. Passanten haben ihn nochmal auf der Werkstraße in Warburg-Scherfede gesehen. Auffällig war sein schwarzer Helm mit der sehr großen Zahl 46 in gelber Aufschrift. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Höxter unter der Telefonnummer 05271-9620 entgegen. 8ots/r)
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LICHTENFELS. Ein Feuer hat am frühen Sonntagmorgen fünf Wehren aus Lichtenfels auf den Plan gerufen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand schrillten bei den Einsatzkräften die Pager um 2.58 Uhr. Umgehend rückten die Wehren aus Münden, Rhadern, Dakwigksthal, Sachsenberg und Neukirchen zur Landesstraße 617 zwischen den Ortsteilen Münden und Dalwigksthal aus. Dort waren auf einem landwirtschaftlichen Anwesen eine Futtermittelanlage und ein Technikraum in Brand geraten. Einsatzleiter Klaus Debus erkannte die Gefahr sofort und ließ eine Riegelstellung zu einem Maschinenschuppen und einem Strohlager aufbauen. Mit drei C-Rohren konnte so ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.
Parallel dazu ließ Stadtbrandinspektor Debus mit zwei Schwerschaumrohren den Technikraum und die Futtermittelanlage eindecken. Abgesichert wurde der Einsatz von einer RTW-Besatzung der Johanniter Unfallhilfe, die in Dalwigksthal stationiert ist. Verletzte Personen sind nicht zu beklagen, hieß es. Gegen 5.30 Uhr rückten die Wehren nach erfolgreicher Arbeit wieder ab.
Wie der Brand entstanden ist, darüber liegen noch keine Informationen vor. Auch über die Sachschadenshöhe ist nichts bekannt. Brandermittler haben die Arbeit aufgenommen - frühestens am Montag ist mit einem Ergebnis zu rechnen. (Weitere Informationen folgen)
WILLINGEN. Eine neue Aufgabe für Polizeioberkommissarin Bettina Stippich von der Dezentralen Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach - am Mittwoch (26. Oktober 2022) wurde sie offiziell als "Schutzfrau vor Ort" (SvO) in Willingen vorgestellt. Sie nimmt diese Aufgabe im Nebenamt schon seit einigen Monaten wahr und hat bereits Bürgersprechstunden durchgeführt. Das zukunftsorientierte und bürgernahe Konzept der Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort wird im gesamten Polizeipräsidium Nordhessen verfolgt.
Als Ansprechpartner in den Kommunen kümmern sie sich um die persönlichen Anliegen der Bürger und Bürgerinnen, arbeiten eng und vertrauensvoll mit kommunalen Behörden und Einrichtungen zusammen und unterstützen die örtliche Präventionsarbeit. Bettina Stippich folgt Polizeioberkommissar Michael Sabisch, der das Amt des "SvO" in Willingen mehr als drei Jahre erfolgreich ausgeübt und nun eine neue Aufgabe in der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach übernommen hat.
Die erfahrene Schutzfrau ist seit 1987 bei der Hessischen Polizei. Im Hauptamt ist sie seit drei Jahren als Ermittlerin bei der Polizeistation Korbach tätig und verfügt daher über umfangreiche Erfahrungen in der Ermittlungs- und Präventionsarbeit. Die Polizeioberkommissarin möchte das bürgernahe Konzept in Willingen fortsetzen. Für sie sind die persönliche Kontakte zu den Bürgerinnen und Bürgern, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, den Geschäftsleuten sowie den Vereinen und Organisationen besonders wichtig. Sie möchte auch gerade den Menschen, die nicht mehr so mobil sind, die Möglichkeit bieten, wohnortnah mit der Polizei in Kontakt zu treten.
Stippich: "Ich sehe mich als Bindeglied zwischen der Bevölkerung, der Stadt und der Polizei und werde ein offenes Ohr für die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger haben, um so frühzeitig Probleme erkennen und lösen zu können." Zur Pflege der persönlichen Kontakte mit den Menschen vor Ort werden die wöchentlichen Bürgersprechstunden auch weiterhin durchgeführt. Diese finden jeden Montag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung in Willingen statt.
Als Schutzfrau vor Ort wird sie auch in verschiedenen Gremien wie dem Präventionsrat mitwirken. Auch in das KOMPASS-Programm der Gemeinde Willingen ist sie eingebunden. Willingen hat als erste nordhessische Kommune am 18. Oktober 2022 das KOMPASS-Sicherheitssiegel aus den Händen von Innenminister Peter Beuth erhalten. Der Leiter der Polizeistation Korbach, Erster Polizeihauptkommissar Manfred Bergener, der Bürgermeister der Gemeinde Willingen, Thomas Trachte, sowie der Leiter des Ordnungsamtes, Sven Kesper, begrüßten die neue Schutzfrau vor Ort. Sie wünschten ihr gutes Gelingen bei der neuen Aufgabe und waren sich sicher, dass die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Willingen und Polizei Korbach fortgesetzt wird.
Manfred Bergener erklärte dazu: "Wir nehmen wohl wahr, dass die Menschen in der heutigen Zeit ein großes Verlangen nach Sicherheit und einer bürgernahen, präsenten Polizei haben. Mit Bettina Stippich als Schutzfrau vor Ort haben wir eine erfahrene, kompetente Ansprechpartnerin. Mit dem Ziel, der Vertrauen schaffenden Kontaktpflege zu Bürgern, Einrichtungen und Organisationen in enger Abstimmung mit den Gremien der Gemeindeverwaltung wird sie ihre Tätigkeit als Schutzfrau vor Ort wahrnehmen." (ots/r)
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BAD WILDUNGEN. Mit Blaulicht ist am Freitag ein 61 Jahre alter Radfahrer in Bad Wildungen gestürzt - Aufgrund seiner Verletzungen musste der Mann stationär aufgenommen werden.
Eine Trunkenheitsfahrt mit Folgen hat sich am Freitag um 18 Uhr in der Odershäuser Straße ereignet. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr der Bad Wildunger die abschüssige Odershäuser Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe Schlesier Straße stürzte der Mann ohne Fremdeinwirkung und zog sich Verletzungen zu. Passanten leisteten Erste Hilfe und riefen die Rettungsleitstelle an.
Polizei, Notarzt und Krankenwagen waren schnell vor Ort. Weil starker Alkoholgeruch in der Atemluft des 61-Jährigen wahrgenommen wurde, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Den Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen, der Bad Wildunger besitzt keinen.
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KORBACH. Einen zu geringen Sicherheitsabstand zum "Vordermann" wird einer Frau aus Korbach vorgeworfen - mit ihrem Smart war die 47-Jährige ins Heck eines Audi A8 gekracht.
Nach bisheriger Darstellung passierte der Auffahrunfall am Freitag, um 14.45 Uhr, als zwei Personenkraftwagen auf der Solinger Straße unterwegs waren. In Höhe der Einmündung zum Langemarckweg setzte die Vorausfahrende (39) im Audi ordnungsgemäß den Blinker und verlangsamte ihre Fahrt, um links abzubiegen. Dies erkannte die Fahrerin des Smart zu spät und stieß ins Heck des A8. Während die Unfallverursacherin leichte Verletzungen davontrug, blieb die 39-jährige Korbacherin unverletzt.
Der Heckschaden am Audi wird auf 3500 Euro geschätzt, rund 2000 Euro kostet die Reparatur am Smart.
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