Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Personensuche

KORBACH. Mit einem in Frankfurt (F) zugelassenen Fiat Doblo ist am Samstag ein Mann aus Waldeck verunglückt - mutmaßlich war Alkohol im Spiel.

Gegen 16 Uhr erreichte die Polizeistation Korbach eine Unfallmeldung auf der Kreisstraße 15 zwischen Korbach und Strothe. Tatsächlich konnten die Beamten etwa 200 Meter hinter dem Abzweig nach Ober-Waroldern einen weißen Fiat erkennen, der mehrere Bäume gegriffen hatte und schließlich an einem Ahornbaum zum Stehen gekommen war. Auch ein Leitpfosten wurde aus dem Boden gerissen - vom Fahrer fehlte indes jede Spur.

Nachdem ein Absuchen im Nahbereich des Unfallwagens zu keinem Erfolg geführt hatte, leisteten die um 16.30 Uhr angeforderten Feuerwehren aus Strothe und Korbach Hilfe. Hinzugezogen wurde auch der Rettungsdienst, um dem Fahrer bei einer Verletzung schnell helfen zu können. Neben dem Absichern der Unfallstelle machten sich im Waldgebiet mehrere Trupps auf die Suche nach dem Fahrer. Gegen 16.15 Uhr konnte der Leichtverletzte aufgefunden werden.

Bei der Überprüfung durch die Polizei ergaben sich Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt bei dem 40-Jährigen. Einen Atemalkoholtest lehnte der Mann aus Waldeck ab, das hinderte die Ordnungshüter aber nicht daran, eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, war der Fahrer mit seinem Fiat von Korbach in Richtung Strothe unterwegs gewesen. Gegen den Fahrer wird nun wegen einer Trunkenheitsfahrt und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 10.000 Euro.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 23 März 2022 15:30

Polizei sucht Alexander M. (30) aus Kassel

KASSEL. Die Polizei sucht aktuell nach dem 30-jährigen Alexander M. aus Kassel und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Letztmalig hatten Angehörige am Wochenende Kontakt zu dem Vermissten, der sein gewohntes Lebensumfeld plötzlich und mit unbekanntem Ziel verlassen hat. Da er bisher nicht wieder nach Hause gekommen ist, erstatteten die Angehörigen am gestrigen Dienstag in Sorge eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er möglicherweise ärztliche Hilfe benötigt. Zuletzt gesehen wurde Alexander M. in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich des Sterns in Kassel. Wo er sich momentan aufhalten könnte, ist nicht bekannt. Der Vermisste ist etwa 1,80 Meter groß, schlank, hat dunkelbraune Haare, trägt eine Brille und hat ein slawisches Äußeres. Welche Bekleidung er trägt, ist nicht bekannt.

Mit der Suche nach dem 30-Jährigen sind nun die Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo betraut. Wer Alexander M. seit dem Wochenende gesehen hat oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben kann, meldet sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Polizei Kassel oder jeder anderen Polizeidienststelle. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK. Polizei und Feuerwehrkräfte waren am Dienstag und Mittwoch im Einsatz, um einen orientierungslosen Mann (81) aus Waldeck zu retten.

Zuletzt war der 81-Jährige am 22. März (15 Uhr) in Sachsenhausen auf dem Parkplatz eines Discounters im Bereich der Wildunger Straße gesehen worden. Gegen 21.30 Uhr wurde deshalb die Freiwillige Feuerwehr Waldeck alarmiert, um bei der Suche zu helfen. Trotz intensiver Bemühungen der Wehren und der Polizei konnte der Gesuchte nicht ermittelt werden.

Um 4.15 Uhr hatte ein Verkehrsteilnehmer den Mann auf der Straße zwischen Korbach und Meineringhausen gesehen, den Gesuchten in seinem Wagen geholt und der  Polizei wohlbehalten übergeben.

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 02 November 2021 06:38

Polizei sucht vermissten 65-jährigen Mann

HAINA (KLOSTER).  Seit Montagabend, (1. November) sucht die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg den 65-jährigen Herbert R.

Herbert R. ist aus einem Wohnpflegeheim in Haina (Kloster) abgängig. Er ist ca. 175 cm groß, stämmig, trägt eine schwarze Jacke, eine dunkle Hose und blau-graue Crocks. Herbert R. ist orientierungslos und vermutlich zu Fuß unterwegs. Er führt kein Handy mit. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen durch mehrere Polizeistreifen, den Einsatz des Polizeihubschraubers und der Rettungshundestaffel (Mantrailer), konnte Herbert R. bisher nicht aufgefunden werden.

Daher wendet sich die Polizei nun an die Bevölkerung und bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem Vermissten. Die Polizei erbittet Hinweise an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Rufnummer 0561/9100, an die Polizeistation in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei

OSSENDORF/WETHEN. Ein Unfall auf der Wethener Straße (K14) zwischen dem Warburger Ortsteil Ossendorf und Diemelstadt-Wethen am späten Sonntagnachmittag, rief Polizeikräfte aus dem Kreis Höxter und aus Waldeck-Frankenberg auf den Plan. Während die schwerverletzte Fahrerin (49) des Volkswagens in eine Klinik geflogen wurde, suchte der Beifahrer sein Heil in der Flucht.

Wie es zu dem Unfall auf der Kreisstraße 14 kam, darüber machte die Pressestelle der Polizei in Höxter zunächst keine Angaben. Fest steht, dass die Feuerwehr Warburg um 18.41 Uhr alarmiert wurde, um auslaufende Betriebsstoffe bei einem verunfallten Pkw im Nahbereich der Diemel aufzunehmen - auch eine Personensuche wurde angekündigt. Die Kameraden der Feuerwehr Diemelstadt erreichte um 19.28 Uhr die Alarmierung. Unter der Leitung von Volker Weyman (SBI Diemelstadt) stießen die Kameraden aus Wethen zum Einsatzleitstand, der auf Ossendorfer Gebiet aufgebaut worden war hinzu. Hauptaufgabe war es, die vermisste Person zu suchen.

Was war passiert?

Nach ersten Erkenntnissen befuhr die Fahrerin eines schwarzen Golf V die K 14 von Ossendorf in Richtung Wethen. Etwa 80 Meter vor der Diemelbrücke kam der GTI nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der vorderen, linke Seite gegen einen massiven Straßenbaum. Dabei wurde der in Litauen zugelassene Pkw nach rechts in den Wiesengrund geschleudert, wo er völlig demoliert stehen blieb. Scheinbar unverletzt konnte der Beifahrer flüchten - wohin, sollte sich erst später klären. Die Fahrerin selbst gilt als schwerverletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.   

Hundestaffel, Polizeikräfte, Feuerwehr, DRK und Hubschrauber im Einsatz

Während ein Polizeihubschrauber über der Unfallstelle kreiste und auch die nähere Umgebung mit technischem Gerät absuchte, koordinierte Stadtbrandinspektor Jürgen Rabbe und der stellvertretende Leiter der Warburger Feuerwehr Markus Müller den Rettungseinsatz. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK suchten die Umgebung ab, sichteten Brücken und Feldholzinseln entlang der Diemel, um die Person zu finden - leider ohne Ergebnis. Auch die Rettungshundestaffel des DRK, die eigens aus Ober-Waroldern zum Einsatz gerufen wurde, war vor Ort. Um auch den hessischen Teil von der Landesgrenze über Wethen bis nach Diemelstadt abzusuchen, baten die Kollegen aus Höxter die Bad Arolser Beamten um Unterstützung, jedoch konnte der Flüchtige zunächst nicht angetroffen werden. Fündig wurden die Beamten allerdings in der Wohnung des Gesuchten in Rhoden - dort klickten dann auch die Handschellen.

Fahrzeug sichergestellt

Mit einsetzender Dämmerung begann der Abschlepper mit der Bergung des Unfallwagens, der Golf wurde auf Anweisung der Polizei sichergestellt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Wethener Straße am 19. Mai 2019

Publiziert in Polizei

BRILON. Zu einem Feuer in einem Gewerbebetrieb ist die Feuerwehr am späten Montagvormittag in die Straße Hinterm Gallberg ausgerückt. Neben der Brandbekämpfung suchten die Freiwilligen auch einen zeitweise vermissten Mitarbeiter.

Der Löschzug Brilon wurde um 11.50 Uhr alarmiert und rückte mit vier Fahrzeugen aus. Laut erster Meldung sollte es sich um eine unklare Rauchentwicklung handeln. Vor Ort stellte sich Feuerwehrangaben zufolge heraus, dass es am Motor einer Absauganlage zu einem Feuer gekommen war.

Da zunächst nicht sichergestellt war, dass alle Mitarbeiter die stark verrauchte Halle verlassen hatten, wurde eine Personensuche unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Eine Person, die als vermisst galt, meldete sich kurze Zeit später bei der Einsatzleitung.

Im Anschluss wurde die Brandbekämpfung mit einem Kohlendioxidlöscher eingeleitet. Nachdem der entsprechende Maschinenteil geöffnet worden war, konnten letzte Glutnester abgelöscht werden. Zur Entrauchung der Hallen öffnete die Feuerwehr die Dachluken und setzte einen Hochleistungslüfter ein.

Der Einsatz war gegen 13 Uhr beendet, die 15 ehrenamtlichen Feuerwehrmänner traten den Rückweg zur Wache an. Über Brandursache und Schadenshöhe lagen der Feuerwehr keine Angaben vor. (r/pfa/Quelle: Feuerwehr Brilon)


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

SCHMALLENBERG. Zwei 20 und 21 Jahre alte Männer sind bei einem Verkehrsunfall am frühen Samstagmorgen bei Latrop ums Leben gekommen. Ein 18-Jähriger kam leicht verletzt davon. Bei ihm könnte es sich um den Fahrer handeln. Ein Gutachter soll die Umstände im Auftrag der Staatsanwaltschaft klären.

Die Rettungskräfte wurden gegen 4 Uhr früh auf die Strecke zwischen Fleckenberg und Latrop gerufen. Im Fahrzeug waren zwei junge Männer aus dem Schmallenberger Stadtgebiet ums Leben gekommen, nachdem der in Richtung Latrop fahrende VW Golf in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen war. Das Auto gegen eine Schutzplanke.

Die Umstände deuteten darauf hin, dass sich möglicherweise der Fahrer noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte von der Unfallstelle entfernt hatte. Aufgrund einer möglichen Hilflosigkeit dieser Person wurde das Gebiet um die Unfallstelle herum gemeinsam mit Kräften der Schmallenberger Feuerwehr ohne Erfolg abgesucht. Zu der Suche wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Umfangreiche Ermittlungen zu dem fehlenden Insassen führten die Polizei schließlich zu einem leicht verletzten 18-jährigen Mann aus Schmallenberg. Der alkoholisierte Mann wurde zur Durchführung der weiteren polizeilichen Ermittlungen zur Polizeiwache Meschede gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der anschließenden Aufräumarbeiten war die Straße komplett gesperrt. Durch die Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

LELBACH. Eine Alarmübung in Lelbach hat am Dienstagabend spontan auch mehrere Ersthelfer auf den Plan gerufen, die hervorragend reagierten. "Eine solche Zivilcourage ist leider nicht mehr selbstverständlich", zollten die Übungsbeobachter den Nachbarn und Passanten größten Respekt.

Das realistische Szenario führte dazu, dass noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zufällig vorbeifahrende Fahrzeuge anhielten und die Insassen sofort ihre Hilfe anboten. Auch Nachbarn waren sofort zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten - ein vorbildliches Verhalten, das größte Anerkennung verdient.

Die Wehren aus Lelbach, Lengefeld und Rhena trafen nur wenige Minuten später an der angenommenen Einsatzstelle im Stadtweg ein. Simuliert wurde ein Brand in einem Gebäude, in dem sich im Obergeschoss ein lockerer Jugendtreff befindet. Sofort rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus, um fünf vermisste Kinder aus dem ersten Stockwerk zu retten. Innerhalb von nur 15 Minuten nach der Alarmierung erfolgte bereits die Rückmeldung "alle Personen dem Rettungsdienst übergeben." Da das Treppenhaus in dem Übungsszenario nicht mehr begehbar war, mussten alle Jugendlichen über Steckleitern gerettet werden. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung durchgeführt und insbesondere eine sogenannte Riegelstellung zu den benachbarten Gebäuden aufgebaut - damit soll im Ernstfall ein Übergreifen des Feuers verhindert werden.

Schlagkraft bewiesen - nichts zu beanstanden
Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt sowie seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich hatten bei der anschließenden Manöverkritik somit nichts zu beanstanden. Eine solch schnelle Hilfe sei Gewähr dafür, dass schwere Verletzungen, insbesondere durch eine Rauchgasvergiftung, verhindert werden können. Mit insgesamt 35 eingesetzten Kräften haben die drei Wehren ihre Schlagkraft eindrucksvoll bewiesen. Das Korbacher Führungstrio bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und schloss dabei ausdrücklich die Ersthelfer aus den Reihen der Passanten und der Nachbarschaft mit ein. (r/pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr

GUDENSBERG. Schwere Verletzungen hat ein 29 Jahre alter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der Autobahn 49 bei Gudensberg im Schwalm-Eder-Kreis erlitten. Der Mann hatte vermutlich durch nicht angepasstes Tempo auf regennasser Straße die Kontrolle über seinen VW Polo verloren.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr suchten nach dem Unfall zunächst rund eine Stunde mit Suchscheinwerfern und einer Wärmebildkamera nach einem möglichen Mitfahrer, da der Autofahrer dies gegenüber dem Rettungsdienst angedeutet hatte. Wie sich später im Kasseler Krankenhaus herausstellte, hatte der 29-Jährige dies womöglich im Schockzustand geäußert - einen Mitfahrer hatte es jedenfalls nicht gegeben.

Der Alleinunfall war gegen 21.30 Uhr passiert. Zu dieser Zeit war der 29-Jährige mit seinem Polo auf der A 49 in Richtung Kassel unterwegs. Vermutlich aufgrund seiner den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit kam der Homberger hinter der Anschlussstelle Gudensberg, unweit des Parkplatzes "Am Sonnenborn", auf regennasser Fahrbahn ins Rutschen und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort durchfuhr er zunächst den Flutgraben, wurde aus diesem herauskatapultiert und krachte in knapp zwei Metern Höhe gegen die dortigen Bäume.

Ein Verkehrsteilnehmer, der an der Unfallstelle vorbeikam, setzte schließlich den Notruf ab. Ein Rettungswagen brachte den Fahrer in ein Kasseler Krankenhaus, ein Abschleppfahrzeug barg den völlig demolierten Kleinwagen. Der wirtschaftliche Totalschaden beläuft sich auf rund 6000 Euro.

Der rechte Fahrstreifen war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 23 Uhr wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Personensuche voll gesperrt. Zu erwähnenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dabei aber nicht. (ots/pfa)

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Publiziert in HR Polizei

KIRCHHAIN/STADTALLENDORF. Während sich die Besatzung eines Polizeihubschraubers an einer Personensuche beteiligte, hat ein 36-Jähriger den Piloten am späten Abend mit einem Laserpointer geblendet. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann aufzuspüren - er muss sich nun strafrechtlich verantworten.

Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr, so lautet der Vorwurf, den die Behörden dem 36 Jahre alten und polizeibekannten Mann aus dem Ostkreis machen. Den Laserpointer stellte die Besatzung eines Streifenwagens bei dem Verdächtigen sicher und leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen der begangenen Straftat ein.

Anlass für den Einsatz des Polizeihubschraubers war eine Personensuche, nachdem eine Lokführerin in der Nähe des Bahnhofs von Kirchhain am Montagabend gegen 22 Uhr ein Kind mit einem braunen Rucksack und eine weitere Person in Gleisnähe gesehen hatte. Rettungskräfte, Bundespolizei und Polizei konnten trotz intensiver Suche niemanden finden. Die Bahnstrecke wurde erst um kurz vor 23.30 Uhr wieder freigegeben.

Während der Suche kam es zu dem beschriebenen und durchaus gefährlichen Vorfall: Der später ermittelte 36-Jährige soll einen in die Suche eingebundenen Polizeihubschrauber über einen längeren Zeitraum gezielt und bewusst mit einem Laserpointer anvisiert haben. "Er hat das auch geschafft, denn die Piloten waren durch die Blendung gezwungen, abzudrehen und die Positionslichter auszuschalten, um das Zielen zu erschweren", sagte am Dienstag der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich. Die Kollegen im Helikopter hätten Schutzbrillen aufsetzen müssen. "Durch den Einsatz des Lasers bestand eine erhebliche Gefahr für die Maschine und deren Besatzung", unterstrich Ahlich.

Trotz der notwendigen Gegenmaßnahmen schaffte es die Besatzung, den mutmaßlichen Standort des Lasers zu lokalisieren und einen verdächtigen Mann dort auszumachen. Sollte es zur Ankklage kommen, droht dem 36-Jährigen eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. (ots/pfa)

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Publiziert in MR Polizei
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