Warburg. Am Samstagabend, dem 17. August, gegen 22.39 Uhr, meldete eine 35-jährige Zeugin aus Warburg der Polizei einen Sprinter, der die B 7 in Richtung Scherfede in äußerst unsicherer Fahrweise befuhr. Das Fahrzeug zog Schlangenlinien, die teilweise auf den Gegenfahrstreifen führten. Ein entgegenkommender PKW musste sogar abbremsen und ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.
Die Zeugin folgte dem Sprinter, bis die Polizei das Fahrzeug schließlich anhalten konnte. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 36-jährige Fahrer aus Breuna offenbar unter Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, und es wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
WILLINGEN. Am Freitag, dem 16. August, gegen 15.40 Uhr kam es auf dem Parkplatz des REWE-Getränkemarktes in der Korbacher Straße im Willinger Ortsteil Usseln zu einem Unfall mit Sachschaden.
Ein weißer Mercedes mit auswärtigem Kennzeichen touchierte beim Ein- oder Ausparken einen parkenden blauen Mercedes. Nach dem Zusammenstoß entfernte sich der Fahrer des weißen Fahrzeugs in unbekannte Richtung, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
An beiden Fahrzeugen entstanden leichte Schäden an der Frontpartie.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeidienststelle in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.
FRANKENBERG. Am Samstag, dem 17. August, gegen 12.30 Uhr, stürzte ein Motorrad der Marke Triumph auf einem Feldweg im Bereich des Brückenwegs in Willersdorf. Der Unfall geschah nach einer Linkskurve aus bisher ungeklärten Gründen, wobei das Motorrad im angrenzenden Graben landete.
Der 46-jährige Motorradfahrer aus einem Frankenberger Ortsteil verletzte sich und wurde nach einer Erstbehandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. An dem Einsatz waren ein Rettungswagen und die Polizei beteiligt. Der Schaden am Motorrad, das nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste, wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.
Link: Unfallstandort vom 17. August 2024
KORBACH. Am Freitag, dem 16. August, gegen 13.10 Uhr, befuhr eine Fahrzeugführerin aus Bad Arolsen mit ihrem Mercedes Viano die Landstraße 3083 von Korbach in Richtung Ober-Waroldern. Kurz vor dem Abzweig nach Strothe kam es zu einem Spiegelunfall im Begegnungsverkehr mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Das entgegenkommende Fahrzeug setzte seine Fahrt in Richtung Korbach fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Durch den Anstoß wurde das Gehäuse des linken Außenspiegels des Mercedes in einer Höhe von 120 cm beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt. Das unfallflüchtige Fahrzeug wurde als weißer Transporter oder Kastenwagen beschrieben.
Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizeidienststelle in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 entgegen.
KORBACH. Die Baustelle auf der Ortsumgehung Korbach ist abgeschlossen und die Strecke wieder freigegeben. Hessen Mobil hat das Teilstück zwischen dem Abzweig Ober-Waroldern und dem Abzweig Meineringhausen in zwei Abschnitten erneuert. Dabei wurde der alte Asphalt abgetragen und durch eine neue Asphaltbinderschicht von 8 cm und eine Asphaltdeckschicht von 4 cm ersetzt.
Zunächst war die linke Fahrspur aus Richtung Frankenberg gesperrt, während der Verkehr halbseitig vorbeigeleitet wurde. Nach Abschluss dieser Arbeiten wurde der andere Fahrstreifen saniert. Die Strecke war vom 15. Juli bis zum 16. August für den Verkehr aus Richtung Frankenberg vollständig gesperrt.
Die Bundesrepublik hat rund 1.090.000 Euro in die Erneuerung dieses Teilstücks investiert.
FRANKENBERG. Zu einem gemeldeten Wohnwagenbrand rückte die Feuerwehr Frankenberg am Freitag, gegen 10.15 Uhr, in die Marburger Straße aus. Ersthelfer hatten bereits mit Feuerlöschern eingegriffen, wodurch ein größerer Brand verhindert werden konnte. Die Feuerwehr musste lediglich noch kleinere Lösch- und Kontrollmaßnahmen durchführen.
Glücklicherweise blieb der Wohnwagen bei dem schnellen Eingreifen der Ersthelfer und der Feuerwehr weitgehend erhalten.
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EDERTAL. Am Sonntag, dem 11. August, parkte die Geschädigte ihren schwarzen Opel Astra zwischen 12.45 Uhr und 15.40 Uhr auf dem Parkstreifen an der Ederseerandstraße in Waldeck-See.
Bei ihrer Rückkehr stellte sie Beschädigungen am vorderen Stoßfänger und am vorderen Kennzeichen fest. Die Schäden scheinen durch eine Anhängerkupplung verursacht worden zu sein. Hinweise auf den Verursacher liegen bisher nicht vor.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Wildungen, Tel. 05621/70900. (ots/r)
WALDECK. In der Nacht von Mittwoch, dem 14. August, auf Donnerstag versuchte ein Unbekannter, in den Kindergarten in der Straße "An der Stadthalle" in Freienhagen einzubrechen.
Der Täter versuchte erfolglos, ein Fenster aufzuhebeln. Er gelangte nicht in das Gebäude und musste daher ohne Beute flüchten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Wildungen, Tel. 05621/70900.
BRAKEL. Am Donnerstag, dem 15. August, kam es auf der Straße "Am Galgenberg" in Brakel zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Rettungshubschrauber angefordert wurde.
Gegen 18.25 Uhr fuhr ein 27-jähriger Mann aus Brakel mit seinem Fahrrad stadteinwärts, als er auf der abschüssigen Straße die Kontrolle verlor und stürzte. Dabei zog er sich schwere Gesichtsverletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Spezialklinik. Am Fahrrad entstand kein Schaden. (ots/r)
KASSEL. Am Mittwochabend, dem 14. August, kam es am Stern in Kassel zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Mutmaßlich wurden dabei Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben, was zu einem größeren Polizeieinsatz führte. Bei dem Streit erlitt ein unbeteiligter 19-jähriger Passant aus Kassel eine leichte Kopfverletzung durch einen Faustschlag, die vor Ort von Rettungskräften behandelt wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und den beteiligten Personen dauern an.
Gegen 20:30 Uhr ging der erste Notruf einer besorgten Passantin bei der Kasseler Polizei ein. Sie berichtete von einem handfesten Streit zwischen zwei Gruppen, bei dem ein Messer gezeigt und Schüsse abgefeuert worden sein sollen. Zahlreiche Streifenwagen waren schnell vor Ort, trafen jedoch nur auf den verletzten 19-Jährigen. Nach dessen Angaben und denen weiterer Zeugen waren zwei Gruppen, bestehend aus sechs und zwei Männern, an der Straßenbahnhaltestelle aufeinandergetroffen und zunächst verbal in Streit geraten.
Im weiteren Verlauf soll die sechsköpfige Tätergruppe die beiden Unbekannten mit einem Messer bedroht und mehrere Schüsse mit einer Pistole abgegeben haben, bevor alle Beteiligten in verschiedene Richtungen flüchteten. Die sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nach den geflüchteten Tätern verliefen ohne Erfolg. Am Tatort fanden die Polizisten mehrere Knallpatronenhülsen, was darauf hindeutet, dass eine Schreckschusswaffe verwendet wurde. Nach bisherigem Kenntnisstand blieben alle Personen, mit Ausnahme des 19-Jährigen, unverletzt.
Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung werden von der EG 1 der Kasseler Polizei geführt. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden und Hinweise zu den flüchtigen Tätern oder dem Geschehen zu geben. (ots/r)