BRILON. Über das Wochenende zwischen dem 30. August und dem 1. September hatten die Einsatzkräfte der Briloner Feuerwehr alle Hände voll zu tun.
Ölspur auf der Hoppecker Straße
Am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr begann das arbeitsreiche Wochenende für die Feuerwehr Brilon mit einer Ölspur. Auf der Hoppecker Straße, Ecke „Am Hohlen Wege“, kam es zu einem Unfall, bei dem die Ölwanne eines Pkw beschädigt wurde. Sechs Einsatzkräfte rückten aus, um die etwa 50 Quadratmeter große Ölspur abzubinden. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Einige Mitglieder des Löschzugs Brilon übernahmen im Anschluss die Verkehrsabsicherung beim Firmenlauf des Altstadtfestes.
Einsatz für die Drohnengruppe in Messinghausen
Am Samstag um 14.12 Uhr wurde die Drohnengruppe der Feuerwehr Brilon zur Unterstützung bei einer Vermisstensuche nach Messinghausen gerufen. Mit der Wärmebildkamera der Drohne halfen sie der Polizei bei der Suche. Zusätzlich wurde eine Drohne des THW Bad Wünnenberg hinzugezogen. Trotz intensiver Suche konnte die vermisste Person nicht gefunden werden, sodass die Maßnahmen der Feuerwehr gegen 20 Uhr eingestellt wurden.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Wülfte und Alme
Am Samstagabend um 22.45 Uhr wurden die Einheiten aus Wülfte und Alme zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Eine Person war auf der Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften von einem Pkw angefahren worden. Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst und betreuten die am Unfall beteiligten Personen. Trotz aller Bemühungen verstarb der Schwerverletzte noch am Unfallort. Ein Team von Notfallseelsorgern wurde zur Betreuung der Einsatzkräfte und der Betroffenen hinzugezogen. Der Einsatz endete gegen 4.30 Uhr am Sonntagmorgen.
Erneute Vermisstensuche in Messinghausen
Am Sonntagmorgen um 8 Uhr wurde die Löschgruppe Messinghausen zusammen mit der Bergwacht Winterberg erneut zur Vermisstensuche alarmiert. Die Polizei bat um Unterstützung durch die Spezialkräfte der Höhenrettung, die Höhlen im Suchgebiet durchsuchten. Trotz intensiver Bemühungen konnte die vermisste Person nicht gefunden werden. Die Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle gegen 15 Uhr.
Zimmerbrand in Rösenbeck
Am Sonntagnachmittag wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Brilon zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr nach Rösenbeck alarmiert. Gegen 15 Uhr wurde eine Rauchentwicklung in der Altenfilsstraße gemeldet. In einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses war ein Entstehungsbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Es wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, um das Gebäude zu entrauchen. Im Einsatz waren 38 Einsatzkräfte aus Rösenbeck, Thülen, Madfeld und Brilon.
Schlachtabfälle im Lühlingsbach (Alme)
Kaum war der Einsatz in Rösenbeck beendet, wurden die Feuerwehrkräfte aus Alme um 16.43 Uhr zum Lühlingsbach gerufen. Ein Spaziergänger hatte dort einen Tierkadaver im Gewässer entdeckt. Der Gerätewagen Logistik aus Brilon lieferte Wathosen und Fässer. Das Ordnungsamt übernahm die Einsatzstelle und organisierte den Abtransport des Kadavers durch eine Spezialfirma. Der Einsatz dauerte 2,5 Stunden.
Brennender Baumstumpf auf dem Borberg
Zum letzten Einsatz des Wochenendes wurde am Sonntagabend um 19.26 Uhr eine Einheit des Löschzugs Brilon alarmiert. Ein brennender Baumstumpf wurde der Rettungsleitstelle gemeldet. Mit zwei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften rückte die Feuerwehr aus. Der glimmende Baumstumpf wurde abgelöscht und mit einer Axt zerkleinert, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Einsatz dauerte knapp eine Stunde.
KORBACH. Am Montag, dem 2. September, gegen 19.20 Uhr wurden die Feuerwehr Rhena und der Löschzug der Kernstadtwehr zu einem Wohnhaus in der Straße Am Kleppesberg gerufen. Aufmerksame Nachbarn hatten einen ausgelösten Rauchwarnmelder bemerkt, während die Bewohner des Hauses nicht anwesend waren.
Zunächst konnte bei einer Erkundung von außen keine Ursache festgestellt werden. Da der Alarmton weiterhin zu hören war, verschafften sich die Einsatzkräfte mit Spezialwerkzeug schadfreien Zugang zum Gebäude. Nach einer gründlichen Kontrolle des Hauses konnte schließlich Entwarnung gegeben werden, und die Rauchwarnmelder wurden außer Betrieb genommen.
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bereiteten vorsichtshalber einen Löschangriff vor, um im Notfall schnell reagieren zu können, und auch die Drehleiter wurde vor dem Gebäude in Stellung gebracht. Eine Streife der Korbacher Polizeistation war ebenfalls vor Ort. Der Einsatz konnte nach etwa einer halben Stunde beendet werden, und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde wiederhergestellt.
Bereits am Nachmittag, gegen 16.45 Uhr, war der Löschzug der Kernstadtwehr im Einsatz. In der Straße Auf Lülingskreuz war eine Hecke in Brand geraten, die jedoch von Anwohnern selbst gelöscht werden konnte. Die Einsatzkräfte führten mit einer Wärmebildkamera eine Brandnachschau durch. Weitere Tätigkeiten waren nicht erforderlich.
FRANKENBERG. Die Polizei Frankenberg ermittelt in einem Fall von Sachbeschädigung, bei dem zwei Fahrzeuge auf dem Parkplatz beim BMW-Autohaus in der Röddenauer Straße beschädigt wurden.
In der Nacht von Montag (2. September) auf Dienstag (3. September) verschafften sich unbekannte Täter Zugang zum frei zugänglichen Außengelände der Wahl-Group. Dort zerkratzten sie mit einem unbekannten Gegenstand zwei der abgestellten Fahrzeuge, bevor sie unerkannt entkamen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1500 Euro geschätzt.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06451/72030 bei der Polizeistation Frankenberg zu melden.
-Anzeige-
BAD WILDUNGEN. Die Polizei Bad Wildungen sucht Zeugen eines Vorfalls, der sich am Montag, dem 2. September, zwischen 15.15 Uhr und 15.20 Uhr auf der B 485 ereignet hat.
Eine 49-jährige Frau aus Giflitz war mit ihrem roten Ford Fiesta den Giflitzer Berg in Richtung Baustelle unterwegs, als ihr ein weißer LKW oder Transporter entgegenkam. Der LKW, der offenbar ungesicherte Fracht auf seiner Ladefläche transportierte, verlor beim Vorbeifahren eine Kiste oder einen Karton, der die Frontstoßstange des Fords traf. Der genaue Schaden am Fahrzeug konnte bisher noch nicht beziffert werden.
Der Fahrer des LKW setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die Geschädigte konnte sich das Kennzeichen des Fahrzeugs nicht merken, da es sich schnell entfernte. Die Kiste oder der Karton wurde nach dem Vorfall von der Straße oder aus dem Graben entfernt, sodass auch eine Nachschau durch die Polizei erfolglos blieb.
Die Polizei Bad Wildungen fordert den Fahrer des weißen LKW/Transporters auf, sich umgehend zu melden. Ebenso werden Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, gebeten, sich unter der Telefonnummer 05621/70900 zu melden.
FRANKENBERG. Am Montagmorgen, dem 2. September, ereignete sich um 7.30 Uhr auf der L 3073 zwischen Friedrichshausen und Frankenberg ein Verkehrsunfall. An dem Unfall waren ein BMW 520 und ein 40-Tonner-LKW beteiligt.
Der LKW, der aus Richtung Friedrichshausen unterwegs war, streifte aus bislang unbekannten Gründen den BMW, der aus der Gegenrichtung kam. Dabei wurde der Seitenspiegel des BMWs beschädigt, der Schaden wird auf etwa 1500 Euro geschätzt.
Die 41-jährige Fahrerin des BMWs und der LKW-Fahrer blieben unverletzt. Die Polizei nahm den Unfall vor Ort auf, um den genauen Hergang zu ermitteln.
-Anzeige-

BRILON. Auf der Verbindungsstraße zwischen Oberalme und Wülfte im Stadtgebiet Brilon ereignete sich am Samstag, dem 31. August, gegen 22.40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 31-jähriger Mann aus Brilon war mit seinem Pkw auf der Straße von Oberalme nach Wülfte unterwegs, als er beim Vorbeifahren an einem stehenden Fahrzeug einen 66-jährigen Mann erfasste.
Der 66-jährige Mann aus Brilon stand zum Unfallzeitpunkt neben dem geparkten Auto eines 22-jährigen Zeugen, ebenfalls aus Brilon, auf der Fahrbahn. Der 66-Jährige erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. (ots/r)
-Anzeige-
ROTENBURG. Am Sonntagmittag, dem 01. September, kam es gegen 11.25 Uhr auf der K 50 bei Rockensüß zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad- und einem Radfahrer.
Wie die Polizei mitteilte, erlag der 57-jährige Radfahrer aus Melsungen noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der 53-jährige Motorradfahrer aus dem Frankenberger Raum wurde schwer verletzt, aber nicht lebensbedrohlich, und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Zur Klärung der Unfallursache wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und ein Gutachter beauftragt.
Neben den örtlichen Feuerwehrkräften und der Polizei war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Die K 50 blieb bis zur Beendigung der polizeilichen Maßnahmen vollständig gesperrt; die Sperrung wurde voraussichtlich gegen 17 Uhr aufgehoben. (ots/r)
BRILON. Seit Samstag, dem 31. August 2024, gegen 11 Uhr, wird eine 66-jährige Frau aus Brilon-Messinghausen vermisst. Die Frau leidet an Demenz und ist zu Fuß unterwegs, jedoch nicht ortskundig.
Personenbeschreibung:
Ein Lichtbild sowie weitere Informationen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter folgendem Link verfügbar: Link zur Personenfahndung.
EDERTAL. Am Samstag, dem 31. August, ereignete sich um 15.18 Uhr auf der L 3388 zwischen Wellen und Geismar ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem insgesamt elf Personen und drei PKW beteiligt waren. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 33.000 Euro.
Ein 20-jähriger Fahrer aus Bad Wildungen war mit seinem Opel Corsa in Richtung Geismar unterwegs. Er bemerkte zu spät, dass der vor ihm fahrende VW Golf, gesteuert von einem 32-jährigen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis, verkehrsbedingt abbremsen musste. Der Opel prallte auf das Heck des Golfs, wodurch dieser in den Gegenverkehr geschoben wurde. Dort kollidierte der Golf frontal mit einem entgegenkommenden Audi Q4, in dem sich eine 40-jährige Frau aus Waldeck mit vier weiteren Mitfahrern befanden.
Von den elf beteiligten Personen wurden sieben verletzt, darunter der Fahrer des VW-Golfs. Im Audi saßen fünf Personen. Die 40-Jährige und zwei Kinder im Q4 trugen Verletzungen davon. Drei Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die restlichen Personen wurden vor Ort behandelt.
Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.
Die Landesstraße war während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Vor Ort waren insgesamt 4 Rettungswagen (RTW), 2 Polizeistreifenfahrzeuge, 1 Notarztfahrzeug und 4 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Neben der Feuerwehr Edertal, die mit 30 Einsatzkräften aus den Ortsteilen Wellen und Bergheim-Giflitz im Einsatz war, waren auch der Rettungsdienst aus Fritzlar, Edertal und Bad Wildungen vor Ort. Unterstützt wurden sie durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) und den Leitenden Notarzt, die bei mehreren Verletzten die Koordination der Maßnahmen übernahmen. Die Feuerwehr Hemfurth-Edersee, die ebenfalls alarmiert worden war, konnte die Einsatzfahrt abbrechen, nachdem klar war, dass glücklicherweise keine Personen eingeklemmt waren.
FRANKENBERG. Am Freitag, den 30. August, wurde die Feuerwehr um 19.04 Uhr zu einem Einsatz in den Wald bei Rodenbach alarmiert, nachdem ein Baum durch einen Blitzeinschlag in Brand geraten war. Der Baum, mit einem Durchmesser von mehr als 80 cm, stand in etwa 20 Metern Höhe bis zur Krone in Flammen. Die Feuerwehr brachte das Feuer von zwei Seiten unter Kontrolle, unterstützt durch die Kameraden aus Rodenbach.
Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, pendelte ein Tanklöschfahrzeug zwischen dem Ortskern und der Einsatzstelle. Dank der fachkundigen Unterstützung von Hessen Forst konnte die Lage umfassend beurteilt werden.
Unter der Leitung des stellvertretenden Einsatzleiters Stefan Stroß waren insgesamt 30 Einsatzkräfte an der Bekämpfung des Feuers beteiligt. Im Anschluss wurde eine Brandwache eingerichtet, die von 23 Uhr bis 8 Uhr am nächsten Morgen von fünf Einsatzkräften durchgeführt wurde, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.