FRANKENBERG. In der Sachsenberger Straße im Stadtteil Schreufa ist es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fahrradfahrer und einem Auto gekommen. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 17. Juni, gegen 11.10 Uhr auf Höhe der Hausnummer 26.
Ein 62-jähriger Niederländer war mit seinem Fahrrad der Marke Cube aus Richtung Sachsenberg kommend in Fahrtrichtung Frankenberg unterwegs. Nach bisherigem Kenntnisstand bremste er stark ab und wendete plötzlich auf der Fahrbahn. Dabei kam er dem nachfolgenden blauen VW Tiguan entgegen, den ein 38-jähriger Mann aus Medebach fuhr. Trotz Vollbremsung konnte der Autofahrer eine Kollision nicht mehr verhindern.
Der Radfahrer erlitt Prellungen und Schürfwunden. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von rund 500 Euro – die Motorhaube wurde eingedellt.
ALLENDORF (EDER). Vermutlich hat ein Autofahrer aus dem Siegerland die Entfernung eines herannahenden Fahrzeugs auf der B 253 falsch eingeschätzt.
Zu dem Unfall kam es am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr an der Einmündung der K 118 zur Bundesstraße 253. Der 29-jährige Mann aus Siegen befuhr mit einem silbergrauen Ford die Kreisstraße von Birkenbringhausen in Richtung Bundesstraße. Zunächst hielt der Mann an der Einmündung an, entschloss sich dann aber, auf die B 253 in Richtung Allendorf aufzufahren.
Dort kam es zur Kollision mit einem schwarzen VW Polo, den ein 30-Jähriger aus Frankenberg in Richtung Frankenberg steuerte. Der Polo krachte mit der Front in die Seite des Ford, etwa hinter der Fahrertür.
Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Am Ford entstand ein Schaden in Höhe von etwa 6000 Euro, am Polo wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 11.000 Euro.
BAD AROLSEN. In der Zeit von Sonntagabend, 15. Juni, bis Dienstagabend, 17. Juni, versuchten bisher unbekannte Täter, in das Feuerwehrgebäude im Ortsteil Helsen einzubrechen. Die Polizei bittet um Hinweise.
Die Unbekannten wollten eine Kellertür in der Rauchstraße aufhebeln. Da dies misslang, gelangten sie nicht ins Gebäude und flüchteten ohne Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Telefonnummer 05691/97990.
BAD WILDUNGEN. Ein Experte informiert über Vorsorge, Warnzeichen und moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs: Im Rahmen der Gesundheitsakademie der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen findet ein öffentlicher Fachvortrag statt.
Fachvortrag über Darmkrebs: Was Sie wissen sollten
Am Mittwoch, 25. Juni, lädt die Stadtklinik zu einem kostenlosen Vortrag mit Chefarzt Hussein Al-Muddaeai ein. Beginn ist um 18 Uhr im neuen Eventraum der Asklepios Kliniken, Langemarckstraße 2 – in den Räumen der ehemaligen Tanzschule Mundhenke, direkt neben der Asklepios Fachklinik Fürstenhof.
Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland – jedes Jahr erkranken rund 60.000 Menschen neu. „Die gute Nachricht: Darmkrebs ist in vielen Fällen heilbar, vor allem wenn er früh erkannt wird“, betont Chefarzt Al-Muddaeai.
In seinem Vortrag erklärt der Mediziner, wie Darmkrebs entsteht und warum er oft lange unentdeckt bleibt. Er erläutert typische Warnzeichen, sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen und die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten – von minimalinvasiven Eingriffen bis zur Operation. Auch die Rolle der modernen Robotik in der Stadtklinik Bad Wildungen wird vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
FRANKENBERG. In einem kurzweiligen Vortrag gab Dr. med. Dr. theol. Matthias M. Gernhardt, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Kreiskrankenhaus Frankenberg, dem Publikum einen anschaulichen Einblick in die Altersmedizin. Dabei betonte er: „Altwerden ist nichts für Feiglinge.“
Lebenserwartung im Wandel
Ein Blick auf die Lebenserwartung in Deutschland machte die Entwicklung deutlich. Im Jahr 1900 lag sie bei Frauen im Schnitt bei 48,3 Jahren und bei Männern bei 44,8 Jahren. Heute erreichen Frauen im Durchschnitt 83,4 Jahre, Männer 78,5 Jahre. In Deutschland leben aktuell 26.615 Menschen, die über 100 Jahre alt sind. Die älteste bekannte Deutsche wurde 113 Jahre alt, Jeanne Calment aus Frankreich sogar 122 Jahre und 164 Tage. Entscheidend sei aber nicht allein die Anzahl der Lebensjahre – vielmehr komme es auf die körperliche und geistige Fitness an, so Gernhardt.
Herausforderungen im Alter
Mit dem Alter nehmen gesundheitliche Beschwerden zu. Bewegung fällt schwerer, Gelenke und Wirbelsäule verursachen Schmerzen, Prothesen ersetzen oft verschlissene Gelenke. Auch Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen treten vermehrt auf – etwa Bluthochdruck, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Diabetes. Allein die Zahl der Diabetes-Erkrankten hat sich in Deutschland seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt und liegt mittlerweile bei über 9 Millionen. Hinzu kommen kognitive Einschränkungen – von leichter Vergesslichkeit bis hin zu Demenz. Aktuell sind etwa 1,8 Millionen Menschen betroffen. Bis 2050 wird mit bis zu 2,8 Millionen Demenzkranken gerechnet.
Viele Krankheiten, viele Medikamente
Typisch für ältere Patienten ist die sogenannte Multimorbidität – also das gleichzeitige Auftreten mehrerer Erkrankungen. Daraus ergibt sich oft eine sogenannte Polypharmazie: die dauerhafte Einnahme von fünf oder mehr Medikamenten. In der Geriatrie wird daher jeder Fall individuell geprüft. Ziel ist es, Behandlungen zu priorisieren und unnötige oder riskante Medikamente zu reduzieren.
Geriatrische Frührehabilitation
Ein zentrales Element der Altersmedizin ist die Frührehabilitation. Hier arbeiten Mediziner, Therapeuten, Psychologen und Pflegekräfte eng zusammen. Patienten sollen aktiv in die Behandlung einbezogen werden, zum Beispiel durch „aktivierende Pflege“. Ziel ist, Körperpflege, Ernährung und Mobilität wieder selbstständig zu bewältigen, um möglichst bald in die gewohnte häusliche Umgebung zurückkehren zu können.
FRANKENBERG. Zwischen dem Kreisverkehr Röddenau und der Ruhrstraße wird die Fahrbahn der L 3073 abschnittsweise saniert. Eine halbseitige Sperrung wird eingerichtet, der Verkehr wird per Ampel geregelt.
Die Arbeiten finden vom 23. bis 27. Juni statt. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und Rücksicht.
KORBACH. Ein ausgelöster Feueralarm hat zur Räumung eines Lebensmittelmarktes in der Briloner Landstraße geführt.
Wie sich herausstellte, hatte am Dienstag, 17. Juni, gegen 10.50 Uhr die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Dachdeckerarbeiten auf dem Gebäude waren offenbar der Auslöser für die Alarmauslösung. Der Löschzug der Kernstadtwehr war nur wenige Minuten später vor Ort. Nach der ersten Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden.
Ein großes Lob sprachen die Einsatzkräfte dem Marktpersonal aus: Die Mitarbeitenden hatten das Gebäude zügig und vollständig geräumt sowie die Zufahrtswege für die Feuerwehr freigehalten.
Für die ehrenamtlichen Kräfte war es bereits der vierte Einsatz innerhalb von 24 Stunden. Am Vortag mussten zwei Ölspuren beseitigt werden. In der Nacht zu Dienstag rückten Feuerwehr und Rettungsdienst zudem in die Lengefelder Straße aus. Dort hatte gegen 1.20 Uhr ein Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Ursache war angebranntes Essen auf einem Herd. Die betroffene Wohnung war stark verraucht und musste technisch belüftet werden. Der defekte E-Herd wurde von der Stromversorgung getrennt. Ein Bewohner wurde vom Rettungsdienst betreut.
FRANKENBERG. Unbekannte haben an der Grillstation in Willersdorf einen Sachschaden von rund 500 Euro verursacht. Die Polizei bittet um Hinweise.
Die Täter suchten die Grillhütte in der Verlängerung der Straße „Neue Brücke“ auf und warfen mehrere Backsteine auf das Dach der Grillstation. Etwa 20 Dachziegel wurden dabei zerstört. Die Beschädigung wurde am Dienstagmorgen festgestellt, zur genauen Tatzeit liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Stadt Frankenberg hat Anzeige erstattet.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.
KASSEL. Einmal hinter die großen Rolltore der Feuerwache 1 blicken und die Einsatzkräfte in Aktion erleben – diese Möglichkeit haben Interessierte am kommenden Sonntag.
Am 22. Juni öffnet die Berufsfeuerwehr Kassel von 10 bis 18 Uhr ihre Türen auf der Feuer- und Rettungswache 1 in der Wolfhager Straße 25. Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannendes und abwechslungsreiches Programm.
„Die Frauen und Männer der Feuerwehr sind mehr als nur eine Einsatztruppe – sie sind unsere Helden, die Leben retten und Gefahren von der Stadt abwenden. Dieser Tag bietet nicht nur die Möglichkeit, diesen spannenden Beruf, sondern auch die Menschen in der Uniform kennenzulernen“, drückt Brandschutzdezernent Heiko Lehmkuhl seine Wertschätzung für die Brandschützer aus.
In einer Einsatzübung wird ein Zimmerbrand nachgestellt, der durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht wird. Die Sondereinheit der Höhenretter zeigt ihre Fähigkeiten in luftiger Höhe, wogegen die Taucher sich beim Einsatz unter Wasser präsentieren. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge des umfangreichen Fuhrparks können von den Besucherinnen und Besuchern genau inspiziert und entdeckt werden. In einer „Modenschau“ werden verschiedene Dienst- und Schutzkleidungen der Feuerwehr anschaulich vorgeführt und ihre Funktion erläutert.
Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Kassel sorgt für ein spannendes Programm für kleine Gäste. So können sich die Kinder in einer nachgebauten Atemschutzstrecke wie ein echter Feuerwehrmann fühlen.
Einen besonders spannenden Einblick in das Wachleben der Einsatzkräfte geben die Führungen durch die Feuer- und Rettungswache 1. Hier erhält man tiefe Einblicke in die Funktions- und Aufenthaltsräume, die Werkstätten und insbesondere in die integrierte Leitstelle. Dort gehen alle Notrufe aus Stadt und Landkreis Kassel ein und alle Einsätze der Feuerwehren und des Rettungsdienstes werden von hier aus koordiniert.
Des Weiteren gibt es wichtige Tipps und Verhaltensweisen bei Gefahrensituationen und im Umgang mit Feuer sowie die Möglichkeit, einen modernen Rettungswagen von innen zu erleben – ohne selbst verletzt zu sein. Beim Reanimationstraining lassen sich die wichtigsten Handgriffe bei der Ersten Hilfe auffrischen.
Die Besuchenden können sich zudem über die wichtige, ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in Kassel informieren und erfahren vom Social-Media-Team, welche Bedeutung Instagram und Facebook für die Feuerwehr haben.
„An diesem Tag ist es für alle möglich, einen tieferen Einblick in den spannendsten und abwechslungsreichsten Beruf der Welt zu erhalten“, beschreibt Feuerwehrchef Tobias Winter das vielfältige Programm und freut sich auf viele Besucher.
Wer nach so vielen interessanten Eindrücken eine Stärkung benötigt, kann sich im Gastrobereich versorgen. Um diesen besonderen Tag niemals zu vergessen, besteht die Möglichkeit, an einer Fotobox einen Erinnerungsschnappschuss in echter Feuerwehrkleidung zu schießen.
WALDECK-FRANKENBERG. Eine Tierseuchenverfügung aus dem benachbarten Kreis Olpe hat Auswirkungen auf Jagdbezirke im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Das Veterinäramt informierte am Dienstag über erste Maßnahmen zur Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). In den kommenden Tagen ist mit Kadaversuchhunden des TCRH (Training Center Retten und Helfen) im Upland zu rechnen. Ein etwa zehn Kilometer breiter Streifen entlang der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen wird systematisch abgesucht.
Jägerinnen und Jäger sowie Flächeneigentümer werden gebeten, die empfohlenen Schutzmaßnahmen umgehend umzusetzen. Auffällige Funde oder verdächtige Tierkadaver sind unverzüglich dem Veterinäramt zu melden.
Weitere Informationen und Verhaltensempfehlungen gibt es unter:
👉 www.landkreis-waldeck-frankenberg.de → Tierseuchenbekämpfung (ASP)