Michael Fränkel

Michael Fränkel

Samstag, 01 Februar 2025 17:56

Ruhiger Auftakt zum Weltcup in Willingen

WILLINGEN. Aus polizeilicher Sicht verlief der erste Tag des Weltcupwochenendes in Willingen erfreulich ruhig und störungsfrei.

Am Freitag strömten mehr als 7600 Skisprungfans nach Willingen. Der Mixed-Team-Wettbewerb endete gegen 17.45 Uhr, gefolgt von der offiziellen Eröffnungsfeier mit der Präsentation aller Mannschaften. Das Festzelt war gut besucht.

Die Verkehrslage zeigte sich entspannt, und die Anreise der Besucher verlief problemlos. Auf den Parkplätzen in und um Willingen zählte die Polizei rund 600 Pkw, 3 Reisebusse und 130 Wohnmobile. Die Angebote des öffentlichen Nahverkehrs wurden gut genutzt, und mehr als 1000 Besucher reisten mit der Bahn an. Auch bei der Abreise gab es keine nennenswerten Probleme.

Der Eröffnungstag verlief weitgehend ruhig. Einzig ein Vorfall wurde gemeldet: Ein stark alkoholisierter Mann randalierte im Festzelt, erhielt einen Platzverweis und leistete bei der Durchsetzung des Verweises Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (Stand: 20.00 Uhr).

Polizeidirektor Tino Hentrich, Einsatzleiter der Polizei, zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf des ersten Veranstaltungstags. Für die Nacht auf Samstag kündigte er eine verstärkte Polizeipräsenz an: „Wir werden auch heute Nacht mit zahlreichen Einsatzkräften in und um Willingen für die Sicherheit sorgen.“

Für den Samstag werden über 20.000 Zuschauer erwartet. Polizei und Veranstalter raten dazu, frühzeitig anzureisen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Zuschauer, die mit dem Auto anreisen, sollten der Beschilderung und den Hinweisen der Polizei folgen.
(ots/r)

FRANKENBERG. Auf der B 253 ereignete sich am Samstag, den 1. Februar, gegen 13 Uhr ein Wildunfall. Ein 32-jähriger Audi-Fahrer war zwischen Geismar und der Mülldeponie unterwegs, als plötzlich ein Reh von links auf die Fahrbahn sprang. Ein Ausweichen war nicht mehr möglich, und das Tier wurde vom Fahrzeug erfasst. Es verendete noch an Ort und Stelle und lag im Straßengraben.

Der Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei protokollierte den Wildunfall, während der Abschleppdienst AVAS den beschädigten Audi abtransportierte. Die Höhe des Sachschadens konnte vor Ort noch nicht bestimmt werden.

FRANKENBERG. Am Donnerstag, dem 30. Januar, ereignete sich gegen 15.30 Uhr ein Verkehrsunfall im Kreisverkehr an der Uferstraße. Eine 72-jährige Fahrerin aus Medebach (HSK) war mit ihrem VW Golf in Richtung Stadtmitte unterwegs, als sie beim Einfahren in den Kreisverkehr einen vorfahrtsberechtigten BMW übersah.

Die 36-jährige BMW-Fahrerin aus Frankenberg konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden: rund 800 Euro am VW Golf und etwa 1000 Euro am BMW. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

ARNSBERG. Ein größerer Polizeieinsatz sorgte am Freitagabend (31. Januar) in Arnsberg für Aufsehen. Gegen 19.10 Uhr wollte ein 38-jähriger Mann seine Kinder in einem Kinderheim besuchen. Aufgrund einer Änderung im Besuchsrecht wurde ihm der Zutritt jedoch verweigert.

Daraufhin geriet der Mann in eine psychische Ausnahmesituation und drohte mit Gewalttaten. Die Polizei leitete umgehend Maßnahmen ein und verfolgte den Mann zu seiner Wohnanschrift. Gegen 22.30 Uhr konnte ein Sondereinsatzkommando (SEK) ihn dort widerstandslos festnehmen.

Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an. Der 38-Jährige bleibt zunächst im Polizeigewahrsam. (ots/r)

KASSEL. Beamte des Polizeireviers Nord führten am Donnerstag in der Wiener Straße Verkehrskontrollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit durch. Zwischen 14 und 17 Uhr wurden insgesamt 27 Fahrzeuge angehalten und 34 Personen – Fahrer und Insassen – überprüft. Dabei stellten die Beamten mehrere Verstöße fest.

In vier Fällen leiteten die Polizisten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, darunter wegen Handynutzung am Steuer und Missachtung der Gurtpflicht. Ein 40-jähriger Autofahrer aus Gudensberg, der nicht angeschnallt war, beleidigte die Beamten während der Kontrolle verbal. Neben dem Verstoß gegen die Gurtpflicht erwartet ihn nun auch eine Anzeige wegen Beleidigung.

Besonders auffällig war ein Audi A4, dessen Reifen erhebliche Schäden aufwies. Die Beamten untersagten dem 50-jährigen Kasseler die Weiterfahrt, bis er den beschädigten Reifen gewechselt hatte.

Gegen 15 Uhr kontrollierten die Polizisten einen Peugeot-Fahrer aus dem Landkreis Kassel. Beim Öffnen der Fahrertür entdeckten sie ein griffbereit im Ablagefach liegendes Springmesser – ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz. Das Messer wurde sichergestellt, und gegen den 33-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Polizei betont die Wichtigkeit solcher Kontrollen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gefährliche Verstöße konsequent zu ahnden. (ots/r)

WARBURG. Am Freitag, dem 24. Januar, zwischen 14 und 18 Uhr, beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer ein Verkehrszeichen auf der Hauptstraße in Höhe der Marktstraße in der Warburger Innenstadt und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich unter der Rufnummer 05271/962-0 melden. (ots/r)

FRANKENBERG. Am Donnerstag, dem 30. Januar, zwischen 15.30 und 18.25 Uhr sind unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Michael-Thonet-Straße in Frankenberg eingebrochen. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Einbrecher zerstörten mit einem Gegenstand eine Terrassentür und verschafften sich so Zutritt zum Haus. Sie durchsuchten mehrere Räume, fanden jedoch keine Wertgegenstände und verließen das Gebäude ohne Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Korbach bittet um Hinweise unter Tel. 05631-9710. (ots/r)

WILLINGEN. Am kommenden Wochenende werden erneut tausende Skisprungfans zum FIS Skisprung Weltcup in Willingen erwartet. Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg ist bestens vorbereitet und sorgt mit einem abgestimmten Sicherheitskonzept für eine reibungslose und sichere Veranstaltung.

Sicherheitskonzept: Enge Zusammenarbeit für ein sicheres Event

In enger Abstimmung mit der Gemeinde Willingen (Upland), dem Ski-Club Willingen e.V. und weiteren Sicherheitspartnern wurde ein umfangreiches Konzept entwickelt. Ziel ist ein friedliches und sicheres Wochenende für alle Besucher der Mühlenkopfschanze.

Erhöhte Polizeipräsenz in Willingen

Während der gesamten Veranstaltung sind zivile und uniformierte Polizeikräfte im Stadion und in der Umgebung präsent. Zudem wird im Skisprungstadion eine Polizeiwache als feste Anlaufstelle eingerichtet.

Verkehrskonzept: Sicher und stressfrei anreisen

Das bewährte Verkehrskonzept sorgt für eine möglichst reibungslose An- und Abreise. Die Polizei empfiehlt dringend die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Der Weltcup-Bahnhof Stryck ist bequem per Bus und Bahn erreichbar – von dort sind es nur wenige Gehminuten zur Mühlenkopfschanze.

Autoanreise:

  • Der Verkehr wird gezielt gelenkt, um Staus zu minimieren.
  • Folgen Sie der Beschilderung und nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze.
  • Vor Ort weisen Feuerwehr, Sicherheitsdienste und Polizei den Weg.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Sicherheitsbestimmungen: Einlasskontrollen & Drohnenverbot

  • Frühe Anreise empfohlen! Einlasskontrollen können Wartezeiten verursachen.
  • Rucksäcke & Taschen werden gründlich kontrolliert – verzichten Sie möglichst darauf.
  • Pyrotechnik ist verboten.
  • Drohnenflug über dem Veranstaltungsgelände ist untersagt und wird überwacht.
  • Die Hängebrücke „Skywalk“ bleibt an den Veranstaltungstagen geschlossen.

Weitere Infos finden Sie in den AGBs des Veranstalters  www.weltcup-willingen.de.

Achtung Taschendiebe!

Großveranstaltungen ziehen Langfinger an – auch wenn in den letzten Jahren kaum Vorfälle gemeldet wurden. Die Polizei rät:

  • Geld & Wertsachen in verschlossenen Innentaschen eng am Körper tragen.
  • Taschen stets geschlossen und mit dem Verschluss zum Körper tragen.
  • Portemonnaie nicht in der Handtasche aufbewahren.

Wurden Sie Opfer einer Straftat?

Wenden Sie sich sofort an die Polizei oder den Sicherheitsdienst im Stadion!

Aktuelle Infos über Social Media & Presse

Während des Weltcups informiert die Polizei über aktuelle Entwicklungen und Verkehrslage in den sozialen Medien.
(ots/r)

FRANKENBERG. Die Vorschulkinder aus Haina und Löhlbach wagten einen spannenden Ausflug in die Welt der Medizin. Bei ihrem Besuch im Kreiskrankenhaus Frankenberg am 29. Januar durften sie die Notaufnahme und die Röntgenabteilung erkunden und sammelten viele neue Eindrücke. Alles durfte ausprobiert werden: Blutdruckmessen, sich einen Arm eingipsen lassen, Rollstuhl fahren oder eine Röntgenschürze anlegen. Kindgerecht und lebendig erklärten die Mitarbeiterinnen des Krankenhauses den Kindern, was in der Notaufnahme gemacht wird.

Ein Highlight war die Besichtigung eines Krankenwagens des Roten Kreuzes, bei der die Rettungssanitäter ihnen die Ausrüstung zeigten und natürlich auch mal das Blaulicht anstellten. Ein Sanitäter fragte die Kinder, welche Telefonnummer man im Notfall anrufen sollte. Viele der Kinder wussten die richtige Lösung: natürlich die 112. Der Sanitäter erklärte dann, was man am Telefon gefragt wird, nämlich: „Was ist passiert?“, „Wie heißt du?“ und „Wo wohnst du?“.

Dieser besondere Tag im Krankenhaus hat den Kindern gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte ist. Sie haben viel Neues gelernt und ihre Ängste vor einem Besuch in der Notaufnahme oder der Fahrt mit einem Krankenwagen abgebaut. Vielleicht hat dieser Besuch ja den einen oder anderen dazu inspiriert, später einmal selbst einen medizinischen Beruf zu ergreifen.

TWISTETAL. Am Dienstagnachmittag (28. Januar) wurde die Lichtzeichenanlage am Bahnübergang zwischen Berndorf und Twiste erheblich beschädigt. Zudem kamen ein Verteilerkasten, ein Andreaskreuz sowie eine Leitplanke zu Schaden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall um 16.59 Uhr auf der Bundesstraße 252. Eine 70-jährige Frau aus der Gemeinde Diemelsee war mit ihrem blauen Mercedes-Benz in Richtung Twiste unterwegs, als sie plötzlich das Bewusstsein verlor. Dadurch verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das daraufhin mit der Lichtzeichenanlage und der Leitplanke kollidierte.

Die Fahrerin wurde schwer verletzt und nach notärztlicher Versorgung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 18.000 Euro.

Das beschädigte Fahrzeug wurde von der Firma Gäbler abgeschleppt.

Neustes 112-Video

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