KASSEL. Sprichwörtlich den richtigen Riecher hatten am gestrigen Montag Zivilfahnder der OE City, uniformierte Beamte der Bereitschaftspolizei und Diensthund Janko mit seinem Hundeführer bei einer Kontrolle in der Kasseler Innenstadt.
Zunächst beobachteten die zivilen Polizisten gegen 13.30 Uhr ein Drogengeschäft am Landgraf-Philipps-Platz. Anschließend gingen die beiden mutmaßlichen Verkäufer in Richtung Pferdemarkt davon und konnten bei ihrer Rückkehr durch die inzwischen hinzugeeilten uniformierten Bereitschaftspolizisten in der Mittelgasse gestellt werden.
Eine Durchsuchung der 25 und 28 Jahre alten Männer mit afghanischer Staatsangehörigkeit, die beide in Kassel wohnen, förderte mehrere Hundert Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung und vier Plomben Marihuana zutage.
Da die Vermutung bestand, dass die beiden Tatverdächtigen weitere Drogen deponiert hatten, suchten die Polizisten deren Laufweg ab, fanden aber zunächst keine weiteren Betäubungsmittel. Dies rief Diensthund Janko auf den Plan, der den Bereich, in dem sich die beiden Männer zuvor kurz aufgehalten hatten, genauer unter die Lupe nahm.
Am Nebeneingang eines Hauses schlug der Hund schließlich an und spürte ein Drogenversteck zwischen mehreren abgelegten Paletten auf. Insgesamt fanden die Beamten jeweils sieben verkaufsfertige Plomben Kokain und Haschisch sowie 35 Gramm Marihuana, die mutmaßlich von den Tatverdächtigen dort deponiert worden waren.
Die Betäubungsmittel und das Bargeld wurden sichergestellt. Die beiden Festgenommenen müssen sich nun wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Cannabis und Kokain verantworten. (ots/r)