VÖHL. Unverletzt konnte am Samstag der Fahrer (60) eines Hyundai sein völlig zerstörtes Fahrzeug verlassen - der PKW hat allerdings nur noch Schrottwert.
Ereignet hat sich der Unfall auf der Bundesstraße 252 gegen 16 Uhr, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt. Zum angegeben Zeitpunkt war der Marburger mit seinem Hyundai zwischen Schmittlotheim und Frankenberg unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit geriet der Hyundai auf die rechte Bankette, dadurch steuerte der 60-Jährige gegen und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Zunächst schoss der PKW über die Gegenfahrbahn, danach durch den Flutgraben, überschlug sich und landete an einer Felswand. Wie durch ein Wunder blieb der Marburger unverletzt. Der Hyundai musste abgeschleppt werden.
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GEMÜNDEN. Ein leichtverletzter Fahrgast und ein beschädigter Linienbus sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag bei Grüsen ereignet hat.
Eine schneeglatte Fahrbahn und nicht angepasste Geschwindigkeit führten am 4. Januar 2025 gegen 9.30 Uhr zu einem Unfall mit Personen- und Sachschaden. Nach Angaben von Zeugen befuhr der Naubus die Gemündener Straße in Richtung Gemünden. Auf schneeglatter Fahrbahn geriet der IVECO außer Kontrolle, durchfuhr einen Flutgraben und landete ausgerechnet vor dem einzigen Baum, der dort am Straßenrand steht. Während der 45-jährige Fahrer aus Kirchhain unverletzt blieb, wurde ein Mitfahrer (26) aus Koblenz leicht verletzt. Die Firma selbst kümmerte sich um die Bergung des IVECO.
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BAD AROLSEN. Ein Expertenteam aus hoch motivierten Polizeikräften, ein Pressaufruf und ein Zufallsfoto haben zur Klärung einer Verkehrsunfallflucht beigetragen.
Nachdem die Arolsen Polizei eine Verkehrsunfallflucht über die Presse herausgegeben hatte, meldetet sich wenige Minuten nach der Veröffentlichung eine Person bei der Polizei und berichtete von einem beschädigten, silbergrauen Volvo, mit Korbacher (KB) Ortskennung, das in Adorf abgestellt worden sei. Das Schadensbild würde zum Unfallhergang in der Bahnhofstraße in Bad Arolsen passen, so der Anrufer. Mit diesem Wissen setzte sich die Streife in Bewegung, konnte in Adorf aber keinen beschädigten Volvo antreffen - wie sich später herzustellen sollte, hatte jemand das Fahrzeug "entsorgt".
Was war passiert?
Gegen 22.30 Uhr am Freitagabend (3. Januar) hatte die Besitzerin ihren blauen VW in der Bahnhofstraße, gegenüber der EWF, in Fahrtrichtung Kirchplatz geparkt. Hinter dem Fahrzeug stand ein silbergrauer Fiat Tipo, ebenfalls in Höhe der Hausnummer 93 geparkt. Am Folgetag (4. Januar) kehrte die Fahrerin um 11 Uhr zu ihrem VW zurück und musste mit Entsetzen feststellen, dass ihr Auto nur noch Schrottwert hat. Auch der geparkte Fiat hatte Unfallspuren aufzuweisen. Die hinzugerufene Polizei nahm den Unfall auf und konnte vom Verursacherfahrzeug (Volvo) eine Radkappe und eine Zierleiste sicherstellen. Anhand der Spurenlage muss der Fahrer des Volvo aus Richtung Rauchstraße gekommen sein und war auf dem Weg in Richtung Bahnhof nach links über die Gegenfahrbahn geschossen, hatte dort die beiden Fahrzuge beschädigt, um anschließend auf der Bahnhofstraße in Richtung Diemelsee zu flüchten.
Fahndungsdruck zu hoch.
Wahrscheinlich war der Fahndungsdruck zu hoch. Das mitgeteilte Kennzeichen des silbergrauen Volvo konnte der Polizei mitgeteilt werden, sodass die Halteradresse zügig ermittelt wurde. Noch während der Fahrt zur Halteradresse meldete sich am späten Abend der Fahrer des Volvo bei der Polizei und gab an, den Unfall in der Bahnhofstraße verursacht zu haben. Auch räumte der die Verkehrsunfallflucht ein. Zumindest die Schäden am blauen VW und am Fiat Tipo werden nun von der Versicherung übernommen.
Link: VW und Fiat angefahren - Volvo gesucht. (4. Januar 2025)
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KORBACH. Auf dem Parkplatz eines Logistikunternehmens wurde ein weißer BMW, vermutlich beim Rangieren, beschädigt. Vom Verursacher fehlt jede Spur.
Abgestellt hatte der Besitzer seinen BMW am 25. Dezember 2024 auf dem Parkplatz "Am Hauptbahnhof" in Korbach gegen 1 Uhr in der Nacht. Bei seiner Rückkehr am 28. Dezember um 17.15 Uhr zum Fahrzeug stellte der Besitzer erhebliche Beschädigungen im Frontbereich des E-Autos fest. Der Schaden wird auf mindestens 5000 Euro geschätzt. Um Licht ins Dunkle zu bringen, sucht die Polizei Zeugen dieser Verkehrsunfallflucht. Die Rufnummer lautet 05631/9710.
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VOLKMARSEN. Schmuck und Bargeld waren das Ziel unbekannter Täter, die die Abwesenheit der Bewohner ausnutzten, um in ein Einfamilienhaus in Volkmarsen einzubrechen.
Nach Angaben von Polizeisprecherin Annika Heuschneider gelangten die Täter im Zeitraum zwischen dem 28. Dezember bis zum 2. Januar in das Einfamilienhaus in der Benfelder Straße, indem sie die Terrassentür mit einem unbekannten Werkzeug aufhebelten. Anschließend durchsuchten sie das gesamte Gebäude und fanden schließlich in einem Schrank einen Möbeltresor, den sie an sich nahmen. Durch den Einbruch entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Der Wert der Gegenstände im Tresor beläuft sich auf einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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BAD AROLSEN. Ein Stoppschild nicht beachtet hat eine 31-jährige Frau aus dem Emsland am Donnerstag im Kreuzungsbereich des Braunser Weg zur Königsbergallee - es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge.
Ereignet hat sich der Unfall am 2. Januar 2025 um 6.45 Uhr, als die Fahrerin eines weißen Opels auf dem Braunser Weg unterwegs war. Vermutlich war die Frau aus Meppen in Gedanken, sodass sie das Stoppschild nicht wahrnahm. Beim Abbiegen übersah die 31-Jährige einen roten Caddy, dessen Fahrerin (38) auf der Königsbergallee in Richtung Reithalle unterwegs war, als sie von dem Opel in der Seite gepackt und aufs Dach geschmissen wurde. Bis auf eine blutige Lippe kam die Fahrerin unverletzt davon. An dem Caddy mit Friedberger (FB) Ortskennung entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auch der Opel (EL) musste abgeschleppt werden. Die Firma Gäbler war vor Ort und entsorgte den "Fuhrpark" sodass der Kreuzungsbereich wieder befahrbar war.
Link: Unfallstandort am 2. Januar 2025 in Bad Arolsen.
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FRANKENBERG. In der Silvesternacht wurde eine junge Frau von einem Fußgänger gegen den Helm geschlagen, als diese auf ihrem Motorrad an dem Mann vorbeifuhr.
Glücklicherweise kam es nicht zum Unfall. Die Polizei hofft nun auf Hinweise zur Identität des Mannes. Am 1. Januar gegen 1.15 Uhr wandte sich eine junge Frau aus Frankenberg an eine Polizeistreife und berichtete, sie sei soeben in der Berleburger Straße in Höhe des Katastrophenschutzzentrums von einem Mann geschlagen worden. Sie sei mit ihrem Motorrad an dem Mann vorbeigefahren, der unvermittelt auf die Straße trat und gegen ihren Helm schlug.
Da die Frau Angst bekam, gab sie Gas und fuhr davon. Glücklicherweise kam es durch den Schlag nicht zum Unfall, sodass die Frau unverletzt blieb. Die Polizei eröffnete ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter Körperverletzung und sucht jetzt nach dem Täter. Dieser ist männlich, hat eine normale Figur, trug zur Tatzeit schwarze Oberbekleidung und eine helle Jeans und hatte eine Sektflasche in der Hand. Zum Alter der Person können keine Angaben gemacht werden. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen. (ots/r)
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EDERTAL. Für die Feuerwehr Edertal endete der Jahreswechsel am 1. Januar bereits um 0.20 Uhr mit einer Alarmierung durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.
Ein "Böschungsbrand" neben einer Appartmentanlage im Nahbereich der Edertalsperre hatte für Aufsehen gesorgt. Als die 14 ausgerückten Kameradinnen und Kameraden an der Einsatzstelle eintrafen, stellte sich nach der Erkundung heraus, dass es sich um ein unangemeldetes Feuer handelte, der Besitzer hatte Bauholz verbrannt. Aufgrund des starken Windes und einem entsprechenden Funkenflug wurde der Brand abgelöscht. Mehrere Anrufer, die sich zurzeit zum Silvesterfeiern an der Edertalsperre aufgehalten hatten, haben den starken Feuerschein gesehen und die Leitstelle informiert. „Bei unserem Eintreffen sah es - in der Lage auf Sicht - so aus, als ob es sich um einen Böschungsbrand handelt und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden muss", so Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam.
Nach dem Ablöschen konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Der Eigentümer wurde nochmals auf die einzuhaltenden Regeln beim Verbrennen von Baumschnitt hingewiesen, hierzu gibt es auf den kommunalen Webseiten entsprechende Informationen und teils auch Anmeldeformulare – zudem kann man sich an die jeweiligen Bürgerbüros oder Ordnungsämter der Kommunen wenden.
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BAD WILDUNGEN. In der Silvesternacht kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Bad Wildunger und vier unbekannten Personen in der Parkanlage "Alter Friedhof" in Bad Wildungen.
Wie die Polizei mitteilt, wurde der Mann von unbekannten Tätern durch Schläge und Tritte verletzt. Am 1. Januar gegen 00.50 Uhr kam es zu einem Streit zwischen einem 37-jährigen Bad Wildunger und mehreren jüngeren Personen am Spielplatz in der Parkanlage "Alter Friedhof" in Bad Wildungen. Der Mann fühlte sich gestört, da die jungen Leute Pyrotechnik gezündet hatten. Als der Mann die Gruppe ansprach, bekam er unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht und fiel zu Boden. Daraufhin wurde er von den unbekannten Tätern getreten und geschlagen, möglicherweise auch mit einer Glasflasche.
Schließlich konnte der Bad Wildunger entkommen und flüchtete durch eine kleine Gasse in die Kornstraße, wobei ihm die Täter noch Flaschen hinterherwarfen. Der 37-Jährige erlitt zahlreiche Verletzungen, darunter eine Platzwunde am Kopf, und musste im Krankenhaus behandelt werden. Zu den Tätern ist nur bekannt, dass es sich um eine Gruppe von vier Personen handelte, die unter 20 Jahre alt gewesen sein sollen. Nach Angaben des Opfers waren es drei Männer und eine Frau, einer der Männer war dunkelhäutig. Nach der Tat sollen die Personen vom Tatort geflohen sein. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)
KORBACH. Übel mitgespielt wurde zum Jahreswechsel einem Audi-Besitzer in Korbach - jetzt sucht die Polizei Zeugen.
Am Dienstag (31. Dezember 2024) hatte der Besitzer gegen 12 Uhr seinen schwarzen Audi A3 in der Stechbahn auf dem Hotelparkplatz Goldflair abgestellt. Bei seiner Rückkehr am Neujahrsmorgen, um 9.45 Uhr, stellte der Fahrer am hinteren linken Radkasten eine Beschädigung fest. Vom Verursacher fehlt jede Spur. Die Polizei nimmt an, dass der Verursacher beim Rangieren den A3 beschädigt hat. Rund 1500 Euro kostet die Reparatur des A3.
Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.
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