BAD WILDUNGEN. Den vermutlich skurrilsten Unfall im Jahr 2025 hat ein MINI-Fahrer aus Bad Wildungen hingelegt. Die Feuerwehr war mehrere Stunden mit dem Bergen von zwei Fahrzeugen beschäftigt.
Ereignet haben muss ich der Unfall am 1. Januar 2025 gegen 3 Uhr in der Gemarkung Odershausen zwischen Stahlquelle und Talquelle. Dort war der 34-Jährige fast zwei Kilometer auf einem verschlammten Waldweg mit seinem MINI unterwegs gewesen. Dass sich auf dem Weg Bäume und Sträucher befanden, schien den Mann nicht zu beeindrucken, sämtliche Hindernisse konnte der Fahrer meistern. Im Verlauf der Zuwegung verjüngt sich der Waldweg, sodass der MINI auf schmierigem Untergrund in den wasserführenden Sonderbach rutschte und dort hängen blieb. Allein kam der MINI nicht aus dem Schalmassel heraus, also musste Hilfe herbei.
Fußläufig rannte der 34-Jährige zur Heimatadresse und fuhr mit einem Transporter denselben Weg noch einmal. Auch hier endete die Fahrt im Böschungshang des Talgrabens. Nun wurde ein Landwirt mit ins Boot geholt, der Helfen sollte. Es brachte alles nichts, auch die Feuerwehr rückte um 11.30 Uhr aus, um mit vereinten Kräften die beiden Fahrzeuge zu bergen. Was den 34-Jährigen bewegte, diese Streckenführung zu wählen, bleibt sein Geheimnis. An dem MINI entstand Sachschaden - die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
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BAD WILDUNGEN. Mit welchen guten Vorsätzen eine 40-jährige Frau aus Bad Wildungen ins neue Jahr gestartet war, ist nicht bekannt. Zumindest das Führen eines PKWs unter Alkoholeinwirkung wird nicht dabeigewesen sein.
Um 7.30 Uhr am Neujahrsmorgen befuhr die 40-Jährige mit ihrem Skoda Fabia die Alte Friedhofstraße in Richtung Lindenstraße. Auf der Straße an der Mauer übersah die Fahrerin einen Poller, den sie touchierte und den sie aus der Verankerung riss, um anschließend einen abgestellten PKW zu rammen. Die hinzugeeilten Beamten nahmen Alkoholgeruch in der Atemluft der Wildungerin wahr und begleiteten die Frau zur Blutentnahme. Anschließend musste die 40-Jährige ihren Führerschein aushändigen.
Die Höhe des Sachschadens wird auf 2500 Euro geschätzt.
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KORBACH. Der Jahreswechsel in der Großgemeinde Korbach verlief aus Feuerwehrsicht sehr ruhig. Weder in der Kernstadt noch in den Ortsteilen waren Einsatztätigkeiten erforderlich.
Der Neujahrsmorgen brachte dann für die Kernstadtwehr jedoch schon wieder den ersten Einsatz in 2025. Einer aufmerksamen Passantin ist es am Neujahrsmorgen zu verdanken, dass bei einem Mülltonnenbrand in der Rosenstraße eine Ausbreitung des Feuers auf das Gebäude verhindert werden konnte. Sie hatte gegen 8 Uhr im Vorgarten drei in Vollbrand stehende Mülltonnen und ein Übergreifen der Flammen auf eine Hecke entdeckt und die Hausbewohner heraus geklingelt.
Während der Hauseigentümer zuerst mit einem Pulverlöscher und dann mit Wassereimern den Brand bekämpfte, wurde der Notruf abgesetzt und der Löschzug der Feuerwehr Korbach alarmiert. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen des Eigentümers konnten sich die wenige Minuten später eintreffenden ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Brandherdes beschränken. Da der Verdacht bestand, dass der Hauseigentümer bei den Löscharbeiten eine erhebliche Menge an Rauchgas und vermutlich auch Löschmittel aus dem Pulverlöscher eingeatmet hatte, ließ der Einsatzleiter vorsorglich einen Rettungswagen nachalarmieren. Eine genaue Brandursache konnte nicht feststellt werden. Allerdings liegt der Verdacht nahe, dass sich durch den starken Wind Reste eines Feuerwerkskörpers wieder entzündet und den Brand auslöst haben.
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USSELN/RÖDDENAU. Am vergangenen Wochenende ereigneten sich zwei Wohnungsbrände, die sehr wahrscheinlich durch überhitzte Geräte beim Ladevorgang ausgelöst wurden. In einem Fall wurde eine Person leicht verletzt.
Am Samstagabend (28. Dezember) gegen 17.25 Uhr wurde ein Brand in einem Einfamilienhaus in der Rosenstraße in Röddenau gemeldet (112-magazin.de berichtete, hier Klicken). Ein Familienmitglied hatte einen Akku, der zum Laden mit einem Ladegerät verbunden war, auf einem Sofa im Hobbyraum im Keller abgelegt und das Haus danach verlassen. Als die Bewohner um 17.25 Uhr nach Hause kamen, bemerkten sie Qualm, der aus dem Hobbyraum im Keller drang. Die Feuerwehr entfernte das qualmende Sofa aus dem Raum und musste auch die Holzverkleidung an den Wänden entfernen. Da der Akku am Ladegerät als Brandherd identifiziert werden konnte, ist davon auszugehen, dass sich dieser beim Ladevorgang überhitzte und so den Brand verursacht hat. Es entstand ein Sachschaden von etwa 4000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.
Weiters Akku fängt Feuer
In der Nacht von Samstag aus Sonntag (29. Dezember) kurz nach 0 Uhr entstand ein Brand in einer Wohnung in der Straße "Auf der Höhe" in Usseln. Die Bewohnerin hatte ihr Handy zum Laden auf dem Bett abgelegt und hielt sich dann für etwa 30 Minuten im Bad auf. Als der Qualm aus dem Schlafzimmer durch die Badezimmertür drang, bemerkten die Bewohner den Brand der Matratze. Der 24-jährige Lebensgefährte der Handybesitzerin versuchte das Schlimmste zu verhindern, indem er die brennende Matratze über die Terrasse in den Garten trug. Dabei zog er sich leichte Verbrennungen zu, die vor Ort behandelt wurden. Die Feuerwehr löschte die Matratze und lüftete das Haus. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro durch Qualm und Ruß.
Link: Kellerbrand in Röddenau (28.12.2024)
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HÖXTER. Am 29. Dezember um 21.45 Uhr wurden die Feuerwehr und die Polizei zu einem Fahrzeugbrand an der Kreisstraße 19 bei Altenheerse gerufen.
Vor Ort konnten vier Jugendliche aus Willebadessen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren angetroffen werden. Ein Golf stand in Vollbrand. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung wurde ermittelt, dass die vier Jugendlichen zuvor verbotswidrig Feuerwerksbatterien vor Ort gezündet hatten. Dabei gerieten Funken bzw. Fontänen durch die geöffnete Tür des Pkw in dessen Innenraum. Dieser Vorgang wurde von den Anwesenden zu spät bemerkt, sodass der aufkeimende Brand im Pkw nicht mehr eigenständig gelöscht werden konnte. Daraufhin brannte der VW komplett aus. Die Polizei geht von einem Schaden von etwa 2000 Euro aus. Die Feuerwehr Willebadessen und die Löschgruppe Altenheerse löschten den Brand des Volkswagens. Gegen die vier Jugendlichen wurden Anzeigen erstattet. Das Abbrennen bzw. Zünden von Raketen, Feuerwerksbatterien oder normalen Knallkörpern ist erst ab dem 31. Dezember bis zum 1. Januar gestattet. Dazu muss man mindestens 18 Jahre alt sein, darüber hinaus ist ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten.
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KORBACH. Am Donnerstagabend drangen unbekannte Täter in den Steinmetzbetrieb Winter in Korbach ein. Trotz Manipulation des Stromkreises wurden sie durch die Alarmanlage vertrieben.
Am Donnerstag (26. Dezember) gegen 20.30 Uhr drangen unbekannte Täter in einen Steinmetzbetrieb im Nordring in Korbach ein. Die Täter klemmten zunächst einen Elektroanschluss an der rückwärtigen Gebäudeseite ab, vermutlich, um so die Alarmanlage außer Betrieb zu setzen. Anschließend verschafften sie sich Zugang zum Gebäude, indem sie ein Fenster einschlugen. Im Gebäude öffneten sie mehrere verschlossene Türen gewaltsam und gelangten so ins Hauptbüro. Dort fanden die Täter eine Geldkassette auf und entwendeten das Bargeld. Als trotz der Manipulation an der Elektronik ein Alarm einsetzte, traten die Täter die Flucht durch ein Fenster im hinteren Gebäudeteil an. Die Täter erbeuteten einen niedrigen dreistelligen Betrag. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 700 Euro. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. (ots/r)
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MARSBERG. Ein Hilfeleistungseinsatz mit tragischem Ausgang ereignete sich im Marsberger Ortsteil Beringhausen in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2024. Eine vermisste Person wurde in der Hoppecke gefunden, für den 60-Jährigen kam jeder Hilfe zu spät.
Bei dem Toten handelt es sich um einen 60-jährigen Mann, die Polizei geht nach derzeitigem Stand von einem tragischen Unfall aus. Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst, DRK, Polizei und Notfallseelsorge waren vor Ort. Kurz vor Mitternacht wurden die Feuerwehren aus Beringhausen, Bredelar, Padberg, Helminghausen und Marsberg alarmiert, zusätzlich die Fachgruppe Drohne aus Westheim. Ebenso alarmiert waren Rettungstaucher und Strömungsretter des DLRG aus Arnsberg, Neheim und Meschede sowie Rettungsdienste und das Deutsche Rote Kreuz.
Im Laufe des Einsatzes wurde die Drohneneinheit der Feuerwehr Brilon angefordert; auch das PSU-Team des HSK zwecks Notfallseelsorge rückte aus. Ebenso wurden auf Wasserunfälle spezialisierte Suchhunde angefordert, die aus den Kreisen Recklinghausen und Soest anrückten. Ausgehend von der gemeldeten Einsatzstelle wurde umgehend die Personensuche in Angriff genommen. Dazu wurden drei Einsatzabschnitte gebildet: Die Suche wurde per Booten auf dem Wasser, entlang des Flusses uferseitig und per Drohnen aus der Luft durchgeführt. Die Einsatzkräfte vor Ort wurden bedarfsgerecht in die drei Abschnitte eingeteilt, wobei das DLRG die Suche auf dem Wasser übernahm. Die Suche gestaltete sich als schwierig aufgrund der Dunkelheit, der kalten Außentemperatur und der recht hohen Fließgeschwindigkeit des Flusses Hoppecke an einigen Stellen. Im Laufe der Nacht kam dann die traurige Nachricht: Einige Kilometer flussabwärts der gemeldeten Einsatzstelle entfernt, wurde die Person durch die Rettungskräfte gefunden, Einsatzkräfte des DLRG bargen den leblosen Körper aus dem Wasser. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 60-Jährigen feststellen. Die hinzugezogene Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht derzeit von einem tragischen Unglück aus. Mitglieder der Psycho-Sozialen-Unterstützung (PSU) des HSK kümmerten sich um die Angehörigen und standen auch den eigenen Einsatzkräften zur Verfügung.
Gegen 4.30 rückten die letzten Einsatzkräfte wieder ein, zuvor gab es eine kurze Einsatznachbesprechung für alle Einsatzkräfte im Bredelarer Gerätehaus. Im Einsatz waren knapp 80 Rettungskräfte aus den genannten Organisationen zuzüglich Polizei und Kriminalpolizei. Die Einsatzleitung lag bei der Leitung der Feuerwehr Marsberg.
BAD AROLSEN. In der Nacht von Dienstag (24. Dezember) auf Mittwoch (25. Dezember) haben zwei Männer zwei Fahrzeuge in Helsen aufgebrochen. Bei der anschließenden Fahndung konnten beide Tatverdächtige durch die Bad Arolser Polizei festgenommen werden.
Am Mittwoch gegen 2.30 Uhr meldete eine Zeugin über Notruf einen Einbruch in die Autos ihrer Nachbarn. Die Zeugin konnte beobachten, dass die Täter sich an zwei Autos zu schaffen machten, die unter einem Carport in der Helser Straße abgestellt waren. Nach der Tat flüchteten die Ganoven, mit Taschen bepackt in Richtung Rauchstraße. Sofort wurden mehrere Streifenwagen entsandt, die die Fahndung nach den Tätern aufnahmen. Die Tatverdächtigen konnten durch die Bad Arolser Streifen in einem Fußweg festgestellt und angesprochen werden.
Einer der Männer leistete bei der Festnahme Widerstand und verletzte einen Beamten durch einen Biss in die Hand, der behandelt werden musste. Der andere Täter versuchte erst zu fliehen, konnte aber dann durch die zweite Streife widerstandslos festgenommen werden. Die beiden Tatverdächtigen, ein 35-Jähriger und ein 21-Jähriger aus Mengeringhausen, wurden für die polizeilichen Maßnahmen zur Polizeistation Bad Arolsen verbracht. Bei ihrer Durchsuchung konnte Diebesgut aus den beiden aufgebrochenen Fahrzeugen aufgefunden werden. Die Männer müssen sich nun wegen der Einbrüche in die beiden Fahrzeuge verantworten. Zusätzlich wurde gegen den 21-Jährigen ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Polizeistation Bad Arolsen geführt. (ots/r)
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KORBACH. An Heiligabend, gegen 18 Uhr, wurde der Löschzug der Kernstadtwehr durch die automatische Brandmeldeanlage in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße (Fußgängerzone) alarmiert.
Nach erster Erkundung konnte Brandgeruch und eine leichte Verrauchung im Treppenhaus festgestellt werden. Die Brandursache lag in einer Wohneinheit im dritten Obergeschoss. Ein Kohlefeuer zur Warmhaltung von Speisen wart außer Kontrolle geraten und auf die Arbeitsplatte sowie auf die Wandverkleidung der Küche übergesprungen. Die Bewohner haben erfolgreich eigene Löschmaßnahmen durchgeführt. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte kontrollierten den Brandbereich mit der Wärmebildkamera und führten weitere Lüftungsmaßnahmen durch.
Im gleichen Objekt wurden in den letzten Tagen zweimal mutwillig Fehlalarme ausgelöst. Diese kriminellen Handlungen hätten bei dem heutigen Realeinsatz schnell zu einer zusätzlichen Gefährdung der Bewohner führen können. Dank des raschen Eingreifens der ehrenamtlichen Kräfte konnten weitere Schäden verhindert werden.
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WILLINGEN. Der 1. Weihnachtstag 2024 wird für einen 28-Jährigen aus Willingen wohl in Erinnerung bleiben. Sein in die Jahre gekommener Volkswagen landete auf der Bundesstraße 251 im Straßengraben. Wer den silbergrauen Polo gefahren hat, muss noch geklärt werden.
Nach bisheriger Kenntnislage wurde die Polizeistation Korbach um 3.26 Uhr am Mittwochmorgen zu einem Unfall auf der B 251 zwischen Willingen und Brilon Wald gerufen. Dort traf die Polizei auf den 28-jährigen Halter des Polos. Dieser gab an, den Wagen nicht gefahren zu haben, schon allein deshalb nicht, weil er nicht im Besitz der dazu benötigten Fahrerlaubnis ist. Leichte Blessuren bei dem Willinger zeichneten zwar ein anderes Bild, sodass es aufgrund einer Alkoholfahne zur Blutentnahme nach Korbach ins Krankenhaus ging. An dem Polo entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 1500 Euro. Hinzu kommt ein Fremdschaden von 75 Euro.
Hinweis zum Unfall und zum Fahrzeugführer nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.
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