HÖXTER. Nach einem Unfall am Bahnübergang zwischen Höxter und Godelheim ist ein Auto im Gleisbett gelandet.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 1. Februar, gegen 20.30 Uhr. Eine 49-Jährige war mit ihrem Opel Agila auf der B64 von Höxter kommend in Richtung Godelheim unterwegs. Auf dem Bahnübergang geriet ihr Auto ins Rutschen. Sie verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Lichtzeichenanlage. Das Fahrzeug kam schließlich auf den Bahnschienen zum Stehen. Die Fahrerin verletzte sich leicht, der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke musste während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa 22 Uhr gesperrt bleiben.
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KORBACH. Einem Dacia-Fahrer aus der Gemeinde Willingen wurde am Mittwoch übel mitgespielt - während seiner Abwesenheit hat ein anderer Verkehrsteilnehmer den geparkten Pkw am Heck beschädigt und sich unerlaubt und unerkannt aus dem Staub gemacht.
Nach bisherigen Ermittlungen durch Beamte der Polizeiwache Korbach wurde der Dacia um 10 Uhr in der Waltershäuser Straße auf dem Parkplatz bei Möbel Schaumann ordentlich abgestellt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine weiteren Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe des Dacia. Es wird vermutet, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer beim Ein- oder Ausparken das Heck des roten Pkw beschädigt hat. Den Tatzeitraum grenzt die Polizei von 10 bis 11.45 Uhr ein. Geschätzt wird der entstandene Schaden auf 1500 bis 2000 Euro.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.
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GIESSEN. Wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz kontrollierten Bundespolizisten am 29. Januar einen 20-jährigen Asylbewerber im Bahnhof Gießen.
Bei der Identitätsfeststellung im Bundespolizeirevier fing der Mann an zu randalieren. Er schlug permanent auf Stühle und Tische und drohte damit, sich selber zu verletzen. Zudem urinierte er in einen Papierkorb. Zum Schutz des Mannes sollte er bis zum Ende der polizeilichen Maßnahmen in einer Gewahrsamszelle untergebracht werden. Auf dem Weg dorthin ging er auch auf die Beamten los. Verletzt wurde niemand.
Falsche Personalien angegeben
Die Aufnahmeeinrichtung für minderjährige Flüchtlinge hatte den jungen Mann bereits als vermisst gemeldet. Nach einem Kurzaufenthalt in der Schweiz meldete er sich als 16-Jähriger und mit anderem Namen bei der Gießener Aufnahmeeinrichtung zurück. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den algerischen Asylbewerber ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der 20-Jährige wieder in die Aufnahmeeinrichtung für minderjährige Flüchtlinge in Gießen.
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WILLINGEN. Auch in diesem Jahr werden am Wochenende mehrere Tausend Skisprungfans an allen drei Veranstaltungstagen in Willingen erwartet. Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg ist auf den Einsatz beim FIS Skisprung Weltcup gut vorbereitet, so Polizeisprecher Manuel Luxenburger.
Gemeinsam mit dem Veranstalter und weiteren Beteiligten, die mit Sicherheits- und Ordnungsaufgaben befasst sind, wird die Polizei ein sicheres und friedliches Wochenende für die Besucher und Besucherinnen rund um die Mühlenkopfschanze gewährleisten. Bereits bei den Vorbereitungen erfolgen enge Absprachen mit der Gemeinde Willingen (Upland) und dem Ski-Club Willingen e.V. Hieraus resultiert ein umfangreiches Sicherheitskonzept, das mit allen zuständigen Behörden abgestimmt worden ist. Die Polizei ist an allen drei Veranstaltungstagen mit zivilen und uniformierten Beamten in der Uplandgemeinde präsent und ansprechbar. Eine Polizeiwache ist im Skisprungstadion eingerichtet.
Für eine reibungslose An- bzw. Abfahrt sowie ausreichend Parkmöglichkeiten sorgt das umfangreiche Verkehrskonzept, durch welches Verkehrsströme gelenkt und Verkehrsbehinderungen minimiert werden. Die zur Verfügung gestellten Parkplätze sind frühzeitig und gut sichtbar ausgeschildert. Außerdem gibt die Polizei vor Ort Hinweise zur aktuellen Parkplatzsituation. Diesen Hinweisen ist Folge zu leisten. Generell empfiehlt die Polizei die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Weltcup-Bahnhof Stryck ist mit Bus und Bahn bequem zu erreichen. Weitere Informationen über die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die gültigen Fahrpläne werden auf der Homepage www.nvv.de/skispringen-willingen.de des NVV online gestellt. Rucksäcke und Taschen werden an den Eingängen gründlich kontrolliert. Um lange Wartezeiten an den Einlassstellen zu vermeiden, sollten sie möglichst nicht mit ins Stadion genommen werden. Eine frühzeitige Anreise ist empfehlenswert. Pyrotechnik ist verboten. Die Polizei weist insbesondere darauf hin, dass es verboten ist, Drohnen ohne Genehmigung über dem Veranstaltungsgelände fliegen zu lassen. Weitere Hinweise finden sich in den AGBs des Veranstalters. www.weltcup-willingen.de .
Großveranstaltungen ziehen Taschendiebe an. Die Polizei rät: Nur so viel Bargeld wie nötig mitnehmen. Wertgegenstände und Geld in verschlossenen Innentaschen und eng am Körper tragen. Taschen sollten mit dem Verschluss zum Körper und stets verschlossen getragen werden. Portemonnaies gehören nicht in die Handtasche. Besucher und Besucherinnen die Opfer eines Taschendiebstahls geworden sind, wenden sich bitte sofort an die Polizei oder den Sicherheitsdienst im Stadion.
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WILLEBADESSEN. Nachdem ein PKW-Anhänger am Dienstagabend (31. Januar 2023) von einer Windböe erfasst und das Gespann ins Schleudern geraten war, stieß das Zugfahrzeug mit einem entgegenkommenden Transporter zusammen. Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen den Ortschaften Peckelsheim und Niesen.
Ein 44-Jähriger aus dem Kreis Lippe fuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Geländewagen der Marke Ford, an dem ein leerer Autoanhänger angekoppelt war, in Richtung Brakel. Ihm entgegen kam ein weißer Transporter, der von einem 32-jährigen Borgentreicher gefahren wurde. Nachdem das Gespann von einer Windböe erfasst wurde, kam es ins Schleudern, sodass das Zugfahrzeug beim Bremsmanöver auf dem Gegenfahrstreifen zum Stehen kam. Der Transporter kollidierte anschließend mit dem Geländewagen.
Beide Fahrer wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt und mit Rettungswagen in örtliche Krankenhäuser gebracht. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie mit örtlichen Abschleppunternehmen von der Unfallstelle abtransportiert. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Bundesstraße 252 war während der Unfallaufnahme für zwei Stunden voll gesperrt. (ots/r)
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ALLENDORF/EDER. Vermutlich war Unachtsamkeit ursächlich für einen Verkehrsunfall, der sich am Montag auf der Bundesstraße 236 bei Allendorf ereignet hat.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein mit drei Personen besetzter Golf von Allendorf kommend gegen 17.20 Uhr in Fahrtrichtung Bromskirchen unterwegs. Der 37-jährige Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis muss in Höhe des Kreisverkehrs die Kontrolle über seinen Volkswagen verloren haben. Das Auto kam nach links von der Straße ab, beschädigte zwei Verkehrszeichen und kam in einer angrenzenden Wiese zum Stehen. Auf etwa 25.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt, so ein Beamter der Polizeistation Frankenberg. Weil das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste die Firma AVAS den Golf abschleppen. Sämtliche Insassen blieben unverletzt.
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FÜRSTENBERG/IMMIGHAUSEN. Auf der Kreisstraße 50 ereignete sich am Dienstagmorgen (31. Januar 2023) ein Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr - die Polizei sucht Zeugen.
Gegen 7.15 Uhr befuhr eine 62-Jährige aus Frankenau mit ihrem Volvo V70 die Strecke von Fürstenberg in Richtung Immighausen. In einer Linkskurve kam es dann zur Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, bei der die Außenspiegel beschädigt wurden. Der bislang Unbekannte setzte seine Fahrt in Richtung Fürstenberg fort und kümmerte sich nicht um den entstandenen Schaden. Den Sachschaden am Volvo schätzen die Beamten der Korbacher Polizei auf rund 200 Euro.
Hinweise zum flüchtigen Fahrzeugführer oder dessen Fahrzeug werden unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegengenommen.
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KORBACH. Am frühen Montagmorgen war bereits zweimal die Hilfe der Feuerwehr gefragt. Um 8.15 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Kreditinstitut in der Altstadt aus. Der Löschzug der Kernstadtwehr wurde alarmiert, nach der ersten Erkundung konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Vermutlich löste Zigarettenrauch die Alarmierung aus. Eine weitere Tätigkeit war somit nicht mehr erforderlich.
Kurze Zeit später, gegen 9.40 Uhr, war dann schnelle Hilfe im Ortsteil Goldhausen gefragt. Der Rettungsdienst musste bei einem medizinischen Notfall mit technischem Gerät unterstützt werden. Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Goldhausen übernahmen gemeinsam mit der Drehleiter aus der Kernstadt diese Aufgabe. Die widrigen Wetterverhältnisse sowie das enge und abschüssige Gelände an der Einsatzstelle waren dabei eine besondere Herausforderung, die jedoch problemlos gemeistert wurde. Der Transport aus dem 2. Obergeschoss zum vor dem Haus wartenden Rettungstransportwagen erfolgte sicher und schnell. Nach gut 45 Minuten war auch dieser Einsatz beendet und die Einsatzbereitschaft wurde wieder hergestellt.
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HATZFELD. Vermutlich führte Unachtsamkeit am Montag zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr - ein Ford und ein Opel waren auf der Landesstraße 3382 zusammengestoßen. Beide Fahrzuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr am Montagvormittag eine 26 Jahre alte Frau die Landesstraße von Dodenau in Fahrtrichtung Reddighausen. Der mit drei Personen besetzte Ford kam zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Opel. Bei dem Crash brach die Achse des Opels, sodass das Fahrzeug des Reddighäusers abgeschleppt werden musste. Der 59-Jährige wurde nicht verletzt. Ebenfalls unverletzt blieben die drei Personen im Tourneo. Auch dieser Transporter musste durch die Firma AVAS abgeschleppt werden.
Insgesamt waren zwei RTW, ein Notarzt und eine Polizeistreife im Einsatz. Für etwa 45 Minuten blieb die Strecke für den Verkehr gesperrt.
KORBACH. Neugierde und Abenteuerlust einer Rauhaardackeldame aus Dorfitter löste am Sonntagvormittag den Einsatz der Feuerwehr Korbach an der Bundesstraße 252 am Abzweig nach Dorfitter aus.
Nach Angaben der Feuerwehr war ein Ehepaar aus Dorfitter mit ihren beiden Rauhaardackeln "Emil" und "Luise" zu einem Sparziergang im Feld zwischen der Bundesstraße 252 und Rammelsberg bei Dorfitter unterwegs gewesen. Das Ableinen nutzte die zehnjährige Dackel-Dame Luise dann aus, um ihrer Abenteuerlust freien Lauf zulassen. In der Nähe der Bundesstraße kroch sie auf der linken Seite in einen Wasserdurchlass, der nach zirka 30 Meter auf der anderen Seite des Feldweges endete. Herrchen und Frauchen hörten zwar das Bellen ihrer neugierigen Hündin, die aber trotz mehrfachen Rufens den Wasserdurchlass nicht verließ. Die Besitzer hatten den Eindruck, dass Luise irgendwie festhing. Da sich das Bellen später in ein leichtes Winseln veränderte, entschloss sich das Ehepaar, die Feuerwehr zur Hilfe zu holen.
Nach der Alarmierung durch die Leitstelle rückte die Feuerwehr mit dem Rüstwagen und weiteren Fahrzeuge an, um auf Spurensuche nach Luise zu gehen. Schnell hatte man festgestellt, dass sich Luise nur rund zwei Meter vom Ende des Betonrohrs befinden musste und wahrscheinlich irgendwie festhing. Nach kurzer Beurteilung der Lage, entschlossen sich die Feuerwehrleute das Betonrohr in dem Bereich freizulegen, um Luise so zu befreien. Während sich alle darauf konzentrierten, so schnell wie möglich das Rohr freizuschaufeln, wunderte sich einer der Anwesenden verdutzt, wo denn auf einmal der zweite Hund neben "Emil" herkam. Es war Luise. Sie hatte sich inzwischen selbst aus der unangenehmen Situation befreien können, war ausgeschlieft und gut gelaunt wieder zu ihren Besitzern und den Feuerwehrleuten zurückgelaufen. Etwas verdreckt und nass wurde sie dann in eine Decke der Feuerwehr eingewickelt und von Frauchen glücklich nach Hause getragen.
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