Unwetter fordert Feuerwehr Waldeck in zwei Orten

Donnerstag, 07. Mai 2026 04:23 geschrieben von  Michael Fränkel
Am 5. Mai 2026 rückte die Feuerwehr im Waldecker Stadtgebiet zu mehreren Unwettereinsätzen aus. Am 5. Mai 2026 rückte die Feuerwehr im Waldecker Stadtgebiet zu mehreren Unwettereinsätzen aus. Fotos: Feuerwehr Waldeck

WALDECK. Auch das Waldecker Stadtgebiet ist am Dienstagabend von einem Unwetter nicht verschont geblieben. In Sachsenhausen und Alraft rückte die Feuerwehr zu mehreren Einsatzstellen aus, um überflutete Bereiche zu sichern und Wasserschäden abzuwenden.

Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr am Dienstag, 5. Mai, in Sachsenhausen. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing wurde die Werbaer Straße nach größeren Regenfällen von Geröll überspült. Die Einsatzkräfte reinigten die Fahrbahn, kontrollierten einen möglicherweise betroffenen Keller und sorgten für freien Ablauf an einem verstopften Kanaldeckel.

Parallel ging eine Einsatzlage aus Alraft ein, die sich nach erster Erkundung zu einem größeren Einsatz entwickelte. Da das weitere Geschehen im Stadtgebiet zunächst nicht absehbar war, wurde frühzeitig das Führungsteam zur Besetzung des Funkraums im Feuerwehrhaus nachalarmiert, um gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen die Einsätze zu koordinieren.

Drei Einsatzstellen in Alraft

In Alraft arbeiteten die Einsatzkräfte drei Einsatzstellen ab.

Am Dorfgemeinschaftshaus lief Wasser in Richtung Keller. Mit einer Tauchpumpe und Sandsäcken konnte verhindert werden, dass Wasser in das Gebäude eindrang.

Die Fahrbahn Alraftsgraben wurde durch Wasser aus dem angrenzenden Bach überspült. Dort entfernte die Feuerwehr Geröll und reinigte die Straße mit Wasser über die Schnellangriffseinrichtung.

Zudem waren Bachdurchläufe verstopft, weshalb übergetretene Bäche mehrere Straßenzüge in Bachläufe verwandelten. Hier kontrollierten die Einsatzkräfte die Lage, während ein landwirtschaftliches Unternehmen Erdarbeiten zur Abwendung weiterer Schäden durchführte.

Zur großflächigen Ausleuchtung der Arbeitsbereiche brachte die Feuerwehr neben dem Abrollbehälter für Technische Hilfe auch den Abrollbehälter Flutlicht mit dem Wechsellader nach Alraft. Bürgermeister und Anwohner machten sich vor Ort ebenfalls ein Bild der Lage.

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Während der gesamten Maßnahmen arbeiteten die Einsatzkräfte überwiegend im strömenden Regen.

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