KORBACH. Neugierde und Abenteuerlust einer Rauhaardackeldame aus Dorfitter löste am Sonntagvormittag den Einsatz der Feuerwehr Korbach an der Bundesstraße 252 am Abzweig nach Dorfitter aus.
Nach Angaben der Feuerwehr war ein Ehepaar aus Dorfitter mit ihren beiden Rauhaardackeln "Emil" und "Luise" zu einem Sparziergang im Feld zwischen der Bundesstraße 252 und Rammelsberg bei Dorfitter unterwegs gewesen. Das Ableinen nutzte die zehnjährige Dackel-Dame Luise dann aus, um ihrer Abenteuerlust freien Lauf zulassen. In der Nähe der Bundesstraße kroch sie auf der linken Seite in einen Wasserdurchlass, der nach zirka 30 Meter auf der anderen Seite des Feldweges endete. Herrchen und Frauchen hörten zwar das Bellen ihrer neugierigen Hündin, die aber trotz mehrfachen Rufens den Wasserdurchlass nicht verließ. Die Besitzer hatten den Eindruck, dass Luise irgendwie festhing. Da sich das Bellen später in ein leichtes Winseln veränderte, entschloss sich das Ehepaar, die Feuerwehr zur Hilfe zu holen.
Nach der Alarmierung durch die Leitstelle rückte die Feuerwehr mit dem Rüstwagen und weiteren Fahrzeuge an, um auf Spurensuche nach Luise zu gehen. Schnell hatte man festgestellt, dass sich Luise nur rund zwei Meter vom Ende des Betonrohrs befinden musste und wahrscheinlich irgendwie festhing. Nach kurzer Beurteilung der Lage, entschlossen sich die Feuerwehrleute das Betonrohr in dem Bereich freizulegen, um Luise so zu befreien. Während sich alle darauf konzentrierten, so schnell wie möglich das Rohr freizuschaufeln, wunderte sich einer der Anwesenden verdutzt, wo denn auf einmal der zweite Hund neben "Emil" herkam. Es war Luise. Sie hatte sich inzwischen selbst aus der unangenehmen Situation befreien können, war ausgeschlieft und gut gelaunt wieder zu ihren Besitzern und den Feuerwehrleuten zurückgelaufen. Etwas verdreckt und nass wurde sie dann in eine Decke der Feuerwehr eingewickelt und von Frauchen glücklich nach Hause getragen.
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BRILON. Die Feuerwehr Brilon wurde am Samstagabend (28. Januar 2023) zu einem Verkehrsunfall auf der Hoppecker Straße oberhalb des Krankenhauses alarmiert. Im Bereich der Kurven am Hölsterloh war gegen 22.30 Uhr ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und mit der Leitplanke und einem Baum kollidiert.
In der Erstmeldung wurde eine eingeklemmte Person gemeldet. Der Fahrer (18) des PKW wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr befreit und vom Rettungsdienst schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle zur Unfallaufnahme aus und räumte Trümmerteile von der Fahrbahn. Daneben wurden auslaufende Betriebsmittel aufgenommen.
19 Feuerwehrleute waren rund 1,5 Stunden im Einsatz. Zur Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Hoppecker Straße war bis 0 Uhr voll gesperrt.
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KASSEL. Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel ereignete sich am Samtagabend (28. Januar 2023) ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 20.30 Uhr erreichten gleich mehrere Notrufe die Leitstelle Kassel und meldeten einen Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einer Person. Daraufhin wurde sofort der Rüstzug der Feuerwache 1 sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Unfallstelle entsendet.
Zwischen Querallee und Friedenskirche war eine Person in Höhe eines Lebensmittelmarktes von einer Straßenbahn erfasst worden - dabei wurde die Person schwer verletzt und unter der Straßenbahn eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Kassel konnten die Person mit schwerem technischen Gerät schnell befreien, sodass sie unverzüglich von den Rettungskräften versorgt werden konnte.
Anschließend wurde die schwerletzte Person in ein Kasseler Krankenhaus verbracht. Für die Zeit der Rettungsarbeiten war die Friedrich-Ebert-Straße in beide Richtungen voll gesperrt. Der Einsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes dauerte rund 45 Minuten.
KORBACH. Da sich mehrere Kunden einer Drogerie in der Bahnhofstraße gleichzeitig über einen "komischen" Geruch verbunden mit einer Atemwegsreizung beklagten, setzten die Mitarbeiter am Samstag vorsorglich einen Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab - Der Gefahrgutzug der Kernstadtwehr wurde daraufhin durch die Leitstelle alarmiert.
Gegen 13 Uhr rückten die ehrenamtlichen Kräfte mit mehreren Fahrzeugen in die Fußgängerzone aus. Ein Trupp unter Atemschutz ging unmittelbar zur Erkundung in das Gebäude vor. Während der Einsatzmaßnahme wurde der Zugang zum Gebäude gesperrt, die noch im Laden befindlichen Kunden ließen die Einsatzkräfte geordnet abfließen. Verletzte Personen konnten nicht festgestellt werden. Der betroffene Ladenteil sowie die angrenzenden Lager- und Nebenräume wurden mittels Messtechnik kontrolliert. Da keine Feststellungen erfolgte, wurde das Geschäft wieder freigegeben. Die Ursache für die beklagte Atemwegsreizung bleibt unklar. Nach ca. 30 Minuten war der Einsatz der Feuerwehr beendet.
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WALDECK. Derzeit wird auf der Bundesstraße 485 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Das Blitzgerät steht in Netze, etwa in Höhe des Sportplatzes am Abzweig nach Freienhagen im Bereich der Edertalstraße. An der Messstelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, geblitzt wird in beiden Richtungen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.
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MARSBERG. Zu einem größeren ABC-Einsatz wurden am Morgen des 28. Januar 2023 Einheiten aus dem gesamten Stadtgebiet nach Essentho alarmiert. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen war eine größere Menge Gülle ausgetreten und hatte sich über einen Feldweg in Richtung Ortsmitte ausgebreitet. Gefahr für Bevölkerung und Umwelt bestand nicht. Unter Beteiligung der unteren Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises konnten zügig die erforderlichen Einsatzmaßnahmen eingeleitet werden.
Gegen 8.30 Uhr gab es den ersten Einsatzalarm, zunächst für die Löschgruppe Essentho. Gülleaustritt auf einem einem landwirtschaftlichen Anwesen wurde gemeldet. Als sich bei der ersten Erkundung zeigte, dass mehrere Kubikmeter Gülle ausgetreten waren, entschied Einsatzleiter Cyrill Stute, weitere Einsatzkräfte anzufordern. Die Alarmierung als ABC-Einsatz stellte dabei sicher, dass ausreichend Personal und die notwendigen Fahrzeuge und Geräte zeitnah und zielgerichtet zur Verfügung stehen - alarmiert wurden die Löschgruppen aus Westheim und Oesdorf sowie die kommunale ABC-Komponente mit Einsatzkräften aus Marsberg, Giershagen, Bredelar und Beringhausen. Auch die Fachgruppe Drohne und der Führungsstab wurden mitalarmiert. So konnte vor Ort die Einsatzstelle schnell strukturiert und passende Maßnahmen eingeleitet werden.
Nach ersten Schätzungen waren etwa 10.000 Liter Gülle ausgetreten. Der Vorfall ereignete sich beim Umpumpen der Gülle - hierbei hatte sich ein Schlauch gelöst, sodass einige Minuten lang unkontrolliert Gülle austrat. Bei Eintreffen der Feuerwehr trat keine weitere Gülle aus, der Eigentümer hatte die Pumpe bereits abschalten können. Ein Großteil der Gülle blieb in der unmittelbaren Umgebung des landwirtschaftlichen Betriebs, ein Teil erstreckte sich allerdings über zwei Feldwege bis in den Ortseingang von Essentho. Rund 400 Meter Feldweg waren betroffen sowie ein Teil der Fahrbahn in Richtung Meerhof. Der Einsatz der Drohne zeigte sich als sehr effektiv, da sehr schnell ein Überblick über die gesamte Einsatzstelle vorlag. Um die ausgetretene Gülle aufzunehmen, wurden Sägespäne eingesetzt, das aus örtlichen Sägewerken zur Einsatzstelle gebracht worden war. Dieses wurde auf die Güllespur aufgebracht. Die Einsatzkräfte legten dafür leichte Chemikalienschutzanzüge an, um sich vor Verunreinigungen zu schützen. Ferner wurden zwei Gullischächte abgedichtet, um den Eintritt der Gülle in die Kanalisation zu unterbinden.
Mit der unteren Wasserbehörde des HSK wurde dann das weitere Vorgehen unmittelbar vor Ort abgestimmt - nachdem der gesamte betroffene Bereich kontrolliert worden war und sichergestellt werden konnte, dass keine Gülle in die Kanalisation gelangt war, wurde entschieden, den gesamten verschmutzten Bereich mit Sägemehl abzustreuen. Für die Aufnahme und Entsorgung des Sägemehls zeigte sich der Eigentümer verantwortlich. Das Ordnungsamt der Stadt Marsberg sowie Stadtwerke und Wasserwerk wurden ebenfalls zur Einsatzstelle geschickt und klärten mit Einsatzleitung und der unteren Wasserbehörde das weitere Vorgehen ab. Auch von der Feuerwehr Paderborn kam ein Fahrzeug mit Sandsäcken zur Einsatzstelle, diese wurden aber nicht mehr benötigt. Da Gülle nicht als Gefahrstoff eingestuft ist, mussten keine besonderen Maßnahmen mehr eingeleitet werden. Mit Messgeräten wurde der unmittelbare Bereich der Austrittsstelle sicherheitshalber kontrolliert, es konnten aber keine Atemgifte festgestellt werden. So konnten um die Mittagszeit die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach und nach abrücken und die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.
Durch das Deutsche Rote Kreuz wurde die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Heißgetränken und belegten Brötchen sichergestellt. Knapp 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK waren unter der Leitung des Wehrleiters Cyrill Stute (Essentho) im Einsatz.
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DIEMELSEE. Am Samstagvormittag (28. Januar 2023) ereignete sich zwischen Flechtdorf und Wirmighausen ein Verkehrsunfall - zwei Personen wurden verletzt.
Gegen 9.35 Uhr befuhr eine 24-Jährige die Kreisstraße 74 von Flechtdorf in Richtung Wirmighausen. Auf gerader Strecke geriet der rote Peugeot 207 aus bislang ungeklärter Ursache zunächst auf die Bankette rechts der Straße - die Frau aus der Gemeinde Diemelsee versuchte gegenzulenken, übersteuerte dabei allerdings, sodass der Wagen über die Fahrbahn schleuderte und im folgenden Straßengraben seitlich gegen einen Baum prallte.
Am Peugeot entstand Totalschaden, das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Sowohl die Fahrerin als auch ihr Beifahrer (28) wurden bei dem Unfall nach ersten Informationen leicht verletzt.
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FRANKENAU. Nachdem am Morgen des 26. Januar eine 58-Jährige in Frankenau tot aufgefunden worden war, wurde der vorläufig festgenommene Beschuldigte (18) am 27. Januar dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Im Zuge der am 27. Januar durchgeführten Obduktion konnten bei der 58-jährigen Frau Schnitt- und Stichverletzungen festgestellt werden. Durch die ihr beigefügten Stiche wurden auch innere Organe verletzt. Diese Verletzungen waren mit dem einhergehenden Blutverlust todesursächlich. Nach den bislang durchgeführten Ermittlungen kannten sich der Beschuldigte und die Getötete, sie waren jedoch nicht miteinander verwandt. Die Ermittlungen zum Tatablauf und insbesondere zu den Hintergründen der Tat dauern an. Weitere Angaben hierzu können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erfolgen.
Die Ermittler suchen weiterhin dringend nach etwaigen Zeugen. Wer am Morgen des 26. Januar zwischen 6 Uhr und 8 Uhr im Bereich des Nußbaumweges in Frankenau und der näheren Umgebung etwas gesehen oder gehört hat oder anderweitige Hinweise zu dem Geschehen geben kann, wendet sich bitte an die Kriminalpolizei in Korbach (Telefonnummer 05631/9710). (ots/r)
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NAUMBURG. Jede zusätzliche Blutspende hilft Leben zu retten. "Fassen Sie sich ein Herz und kommen Sie bitte zum Blutspenden", lautet der Apell von Timo Jassmann.
Zum Leben retten lädt das freundliche Team der DRK-Bereitschaft Naumburg am 29. Januar 2025 in die Elbetalschule ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch an der Adresse "Am Kuhberg 13" Blut spenden.
Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Spenderinnen und Spender werden gebeten, sich online unter diesem Link (hier klicken) einen Termin zu reservieren.
Mit Anmeldung und Untersuchung sollte etwa eine gute Stunde Zeit eingeplant werden. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.
Link: Anmeldeformular für die Blutspende am 29. Januar 2025 in Naumburg
DIEMELSEE. In Rhenegge wurde am 26. Januar 2023 ein gelber Audi A4 beschädigt - die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen.
Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall um 10.55 Uhr im Nelkenweg in Höhe der Hausnummer 10. Ein bislang Unbekannter war dort mit einem abgestellten Audi A4 kollidiert und anschließend geflüchtet. Beschädigt wurde die linke Fahrzeugseite.
Trotz Zeugenaussagen konnte der Täter bislang nicht ermittelt werden, daher suchen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen nach weiteren Hinweisgebern. Diese können sich unter der Telefonnummer 05691/97990 bei der Polizei melden.
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