HAINA. Auf einem Feld an der L 3077 zwischen Haina und Sehlen hat eine Ballenpresse während der Feldarbeit Feuer gefangen.
Am Donnerstag, 10. Juli, gegen 16.34 Uhr wurde der Brand einer Ballenpresse auf einem Feld entlang der L 3077 zwischen Haina und Sehlen gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage: Die Ballenpresse war während der Feldarbeit in Brand geraten.
Den Mitarbeitern ist es zu verdanken, dass der Brand glimpflich verlaufen ist. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr wurde die Ballenpresse vom Feld gezogen und die Zugmaschine abgekoppelt. Sofort wurde unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Thomas Bahr ein Löschangriff unter Atemschutz gestartet, der zeitnah Erfolg zeigte. Nachdem die ersten Flammen niedergeschlagen waren, wurden mit einer Wärmebildkamera Glutnester ausfindig gemacht und gezielt abgelöscht. Im Verlauf musste das restliche Stroh aus der Ballenpresse entladen und ebenfalls abgelöscht werden.
Der Einsatz mit rund 50 Einsatzkräften dauerte etwa zweieinhalb Stunden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Haina, Löhlbach, Halgehausen, Oberholzhausen, Römershausen, Battenhausen und Gemünden.
EDERTAL. Derzeit wird in Emdenau, auf der Durchfahrtstraße L 3332 zwischen Kleinern und Gellershausen, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dort gilt Tempo 50.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.
KORBACH. Ein Vorfahrtsfehler hat auf der B 251 bei Korbach zu einem Unfall mit mehreren Verletzten und Totalschäden geführt.
Am Donnerstag, 10. Juli, gegen 14.55 Uhr fuhr eine 23-jährige Frau aus Guxhagen mit ihrem Ford Eco Sport von Meineringhausen kommend auf die B 251 in Richtung Korbach auf. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines Mazda, der von einem 58-jährigen Mann aus Dorfitter gesteuert wurde und auf der B 251 aus Richtung Thalitter kommend in Richtung Willingen unterwegs war.
Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrerin im Ford leicht verletzt und ins Krankenhaus nach Korbach gebracht. Die beiden Beifahrer im Mazda wurden ebenfalls leicht verletzt, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, sie wurden von der Firma Gäbler abgeschleppt.
WILLEBADESSEN. Bei einer Verkehrskontrolle in Willebadessen hat die Polizei einen Mann ohne Führerschein und Versicherungsschutz aus dem Verkehr gezogen.
Am Mittwoch, 9. Juli, um 9.25 Uhr hielten Beamtinnen und Beamte des Verkehrsdienstes einen Ford zur Überprüfung an und stellten fest, dass der Wagen ohne gültige Versicherung geführt wurde. Der Versicherungsschutz war bereits am 16. Juni erloschen.
Der 43-jährige Fahrer, der sich das Fahrzeug von einem Freund ausgeliehen hatte, konnte zudem vor Ort keinen Führerschein vorweisen. Recherchen ergaben, dass ihm bereits im Jahr 2024 die Fahrerlaubnis aufgrund mangelnder Eignung durch Betäubungsmittelkonsum entzogen worden war. Bei der Kontrolle gab er gegenüber den Beamten vehement an, dass er seinen Führerschein vor zwei Wochen zurückerhalten habe. Bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde konnte jedoch überprüft werden, dass dies nicht der Wahrheit entsprach.
Außerdem zeigte der 43-Jährige während der Kontrolle akute drogentypische Auffälligkeiten, sodass ein Vortest durchgeführt wurde. Dieser verlief positiv auf Amphetamine. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Weitere Überprüfungen ergaben, dass dies bereits der vierte Verstoß hinsichtlich der Einnahme von Amphetaminen bei Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr war.
Somit wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen für 24 Stunden untersagt, mindestens bis zur Beendigung des berauschenden Zustandes. Da die körperlichen Auffälligkeiten auf eine relative Fahruntüchtigkeit hindeuteten, erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr durch Betäubungsmittelkonsum in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Auch der Fahrzeughalter muss sich für das Zulassen von Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren ohne Versicherungsschutz verantworten. (ots/r)
BRAKEL. Ein Autofahrer hat bei einem Unfall auf der L 863 bei Erkeln schwere Verletzungen erlitten.
Am Mittwoch, 9. Juli, gegen 16.10 Uhr verlor ein 55-Jähriger aus Beverungen die Kontrolle über seinen Wagen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit einem Kia Soul auf der L 863 von Erkeln in Richtung Tietelsen unterwegs, als er kurz hinter dem Ortsausgang Erkeln nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug durchfuhr den Straßengraben, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Dabei erlitt der Fahrer schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen transportierte ihn in ein Krankenhaus. Der Kia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Landstraße voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (ots/r)
BRAKEL. Eine Autofahrerin ist bei einem Unfall auf der K 18 schwer verletzt worden und musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
Am Mittwoch, 9. Juli, fuhr die 36-Jährige gegen 8 Uhr mit ihrem Nissan die K18 aus Richtung Bad Driburg kommend in Fahrtrichtung Brakel. Auf der mit Rollsplitt versehenen Straße, auf der aktuell eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h gilt, geriet sie im Bereich Emder Höhe ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen.
Die alarmierte Feuerwehr musste die Windschutzscheibe zerschneiden und das Dach abtrennen, um die Frau aus ihrer Sitzposition am Steuer befreien zu können. Lebensgefahr bestand nach ärztlicher Einschätzung vor Ort nicht. Aufgrund ihrer Verletzungen wurde jedoch ein Rettungshubschrauber alarmiert, der sie in eine Klinik flog. Während der Bergung war die K18 für den Verkehr für gut zwei Stunden gesperrt. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden, es musste abgeschleppt werden. (ots/r)
LICHTENFELS. Unbekannte Täter haben in Rhadern hochwertige Teile von Sattelaufliegern gestohlen.
In der Zeit von Donnerstag, 3. Juli, bis Mittwoch, 9. Juli, gelangten die Täter auf das Gelände einer Firma für LKW-Vermietung in der Lichtenfelser Straße. Dort entwendeten sie mehrere Achsmodulatoren, die sie zuvor aus Sattelaufliegern ausgebaut hatten. Der Wert des Stehlguts liegt im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach, Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)
KASSEL. Auf einem Spielplatz in Kassel ist in der Nacht eine Hütte vollständig ausgebrannt.
Am Dienstag, 8. Juli, gegen 1.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zum Brand einer Hütte auf einem Spielplatz zwischen dem Struthbachweg und der Josef-Fischer-Straße gerufen. Das auf dem Gelände „4-Tore-Platz“ stehende offene und frei zugängliche Häuschen, das einer Schutzhütte ähnelt, war im weiteren Verlauf zwar schnell gelöscht worden, brannte aber dennoch vollständig aus. Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen der an der Brandstelle eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord auf ca. 5000 Euro. Nach bisherigen Ermittlungen spricht alles dafür, dass die Hütte vorsätzlich in Brand gesetzt wurde. Eine noch in der Nacht eingeleitete Fahndung nach möglichen Tätern verlief ohne Erfolg.
Die weiteren Ermittlungen werden bei der EG 4 der Regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei geführt. Zeugen, die in der Nacht zum heutigen Mittwoch verdächtige Personen im Bereich der Brandstelle gesehen oder andere Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brand gemacht haben, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen. (ots/r)
WIESBADEN. Bei einem großangelegten Einsatz der hessischen Polizei wurden zahlreiche Wohnungen und Häuser durchsucht, Beschuldigte vernommen und Beweismittel sichergestellt.
Insgesamt wurden 59 Wohnungen und Häuser durchsucht, neun Beschuldigtenvernehmungen durchgeführt und 460 Sicherstellungen vorgenommen – das ist die vorläufige Bilanz des Einsatzes zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie. Die Schwerpunktmaßnahme der hessischen Polizei fand in der vergangenen Woche zwischen Montag und Freitag, 30. Juni und 4. Juli, im Auftrag der hessischen Staatsanwaltschaften statt. Das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) koordinierte den Einsatz.
Den 57 Beschuldigten – 52 Männer und 5 Frauen im Alter von 15 bis 71 Jahren – werden überwiegend Herstellung, Besitz und Verbreitung von Kinder- beziehungsweise Jugendpornografie zur Last gelegt. In zwei Fällen steht der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von unter 18-Jährigen im Raum.
Neun Beschuldigte mussten die Ermittlerinnen und Ermittler im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchung zwecks Vernehmung auf die nächstgelegene Dienststelle begleiten. Bei den Beschuldigten wurden insgesamt 460 deliktsspezifische Gegenstände – darunter sind unter anderem Speichermedien aller Art zu verstehen – sichergestellt. Diese werden im nächsten Schritt ausgewertet. Festgenommen wurde niemand. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen stehen die Beschuldigten untereinander nicht im Austausch.
Die Durchsuchungen fanden in den Städten Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Hanau, Kassel, Offenbach am Main und Wiesbaden statt, außerdem in den Landkreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Gießen, Groß-Gerau, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunus, Kassel, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Main-Taunus, Marburg-Biedenkopf sowie Offenbach.
Viele junge Tatverdächtige
Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche geht nicht nur von Erwachsenen aus; auch Kinder, Jugendliche und Heranwachsende üben sexuelle Gewalt aus oder zeigen übergriffiges Verhalten. Unabhängig von der tatsächlichen Schuldfähigkeit von jungen Menschen, die im Alter von 14 Jahren beginnt, werden Straftaten, selbst wenn sie von Kleinkindern begangen werden, in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfasst; eine Altersgrenze existiert hier nicht.
Für das Jahr 2024 wurden in Hessen insgesamt 5.270 Fälle von Erwerb, Besitz und/oder Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie in der PKS registriert. 52,9 Prozent der Tatverdächtigen in diesem Deliktsfeld waren jünger als 21 Jahre (16,7 Prozent Kinder, 26,4 Prozent Jugendliche, 9,8 Prozent Heranwachsende). Auch bei den 1.159 in 2024 in der PKS registrierten Fällen von sexuellen Missbrauchsdelikten zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen lag die Anzahl der erfassten Tatverdächtigen, die jünger als 21 Jahre waren, bei 35,2 Prozent (10,3 Prozent Kinder, 17 Prozent Jugendliche, 7,9 Prozent Heranwachsende).
Minderjährige Tatverdächtige handeln teilweise aus Unwissenheit, etwa wenn sie strafrechtlich relevante kinderpornografische Inhalte über soziale Medien oder Messenger unreflektiert verbreiten. Das Strafrecht unterscheidet allerdings nicht, wer die Inhalte versendet: Auch Jugendliche und Heranwachsende, die in der digitalen Welt ihre Sexualität entdecken, sexualisierte Fotos und Videos aus freien Stücken aufnehmen bzw. sie herunterladen und teilen, können sich strafbar machen.
Im Jugendstrafverfahren ist es besonders wichtig, dass eine schnelle Reaktion auf strafrechtlich relevantes Verhalten erfolgt, da der Erziehungsgedanke im Vordergrund steht. Ziel ist es, den jungen Menschen das Fehlverhalten vor Augen zu führen, sie zu sensibilisieren und von der Begehung gleichgelagerter Straftaten abzuhalten. Beim Vorwurf des Umgangs mit kinderpornografischen Inhalten kann daher bei einsichtigen und kooperativen Jugendlichen regelmäßig bereits ein Erziehungsgespräch und die Pflicht zur Löschung der strafrechtlich relevanten Inhalte von den eigenen Geräten ausreichen. Je nach Fallgestaltung können aber auch Ermittlungsmaßnahmen wie Durchsuchungen zum Zwecke der Sicherstellung von Beweismitteln und schärfere Sanktionen erforderlich werden.
Die hessische Polizei hat eine hessenweite Beratungs- und Hilfehotline zur Prävention und Aufklärung über die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie eingerichtet. Seit Anfang 2022 können sich hilfesuchende Eltern und junge Menschen unter der Telefonnummer 0800/5522200 an die Präventionsexperten der hessischen Polizei wenden. Hintergrund ist vor allem, dass immer häufiger – meist unbedarft – einschlägige Bilder und Videos von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden über soziale Netzwerke sowie Messenger-Dienste verbreitet werden.
Hintergrund FOKUS
Der Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Kinderpornografie bildet einen Schwerpunkt der hessischen Polizei. Die Einheit „FOKUS“ (Fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern), die im Oktober 2020 unter anderem aufgrund stetig steigender Fallzahlen zunächst als Besondere Aufbauorganisation (BAO) ihre Arbeit aufgenommen hat, ist seit Februar 2024 fester Bestandteil der Regelorganisation der sieben hessischen Polizeipräsidien und des Hessischen Landeskriminalamts. Mit dem Ziel, polizeiliche Maßnahmen gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie in Hessen zu bündeln und zu intensivieren, verfolgt die hessische Polizei mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 170 Ermittlerinnen und Ermittler, gezielt Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen. Bei allen hessischen Staatsanwaltschaften sind Sonderdezernate für die Verfolgung von Kinderpornografie und Kindesmissbrauch eingerichtet. Allein in diesem Jahr wurden bislang rund 960 Durchsuchungsbeschlüsse sowie 29 Haftbefehle gegenüber knapp 970 Beschuldigten vollstreckt und mehr als 9.000 Datenträger sichergestellt.
WALDECK. Derzeit wird im Waldecker Stadtteil Freienhagen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird am Ortsausgang in Richtung Netze, auf beiden Seiten. Es gilt Tempo 50 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit verhindern. Insbesondere auf Landstraßen kann zu schnelles Fahren ein hohes Risiko darstellen.
Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Fahrer, die geltenden Tempolimits grundsätzlich einzuhalten – auch dann, wenn keine Blitzer gemeldet werden.