ALLENDORF. In der Marktstraße in Battenfeld brannte eine Wiesenfläche; Nachlöscharbeiten wurden mit einem C-Rohr durchgeführt.
Alarmierung und Lage
Um 16.48 Uhr wurden die Feuerwehren Battenfeld und Allendorf mit dem Stichwort „F 1, Flächenbrand“ alarmiert.
Einsatzstelle und Maßnahmen
Wie Gemeindebrandinspektor Christian Henkel Strieder 112-Magazin mitteilte, standen vor Ort etwa 25 bis 30 Quadratmeter Wiese in Brand. Rund 20 Einsatzkräfte arbeiteten die Einsatzstelle ab; erforderlich waren lediglich Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr.
Ursache und Dauer
Die Brandursache ist unbekannt. Nach 30 Minuten war der Einsatz beendet.
WALDECK. Während eines Überholvorgangs in der Doktor-Mauser-Straße prallte ein Wagen gegen eine Mauer; Betriebsstoffe liefen aus und mussten großflächig gebunden werden.
Alarmierung und Einsatzbeginn
Am Samstag, 4. Oktober, um 10.57 Uhr wurden Kräfte der Waldecker Feuerwehr wegen einer durch einen Verkehrsunfall verursachten Ölspur alarmiert. Der Einsatz dauerte 53 Minuten.
Hergang des Unfalls
Auf der Doktor-Mauser-Straße fuhren zwei Personenkraftwagen hintereinander in Richtung Sachsenhäuser Straße. Der vorausfahrende Audifahrer (57) aus Rödermark blinkte ordnungsgemäß und wollte nach links in die Gartenstraße abbiegen, während der nachfolgende rote Golf 3 (Fahrer 20, Edertal) zum Überholen ansetzte. In der Folge wich der VW aus und kollidierte mit einer Mauer. Ob es zu einer direkten Berührung der Fahrzeuge kam, blieb zunächst offen.
Maßnahmen der Feuerwehr
Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing wurde der betroffene Bereich ausgeleuchtet. Ausgelaufene Betriebsstoffe hatten sich durch Regen großflächig verteilt; die Einsatzkräfte streuten die Fläche mit Bindemittel ab und beseitigten die Ölspur.
Verletzte, Fahrzeuge und Schaden
Verletzt wurde der 20-jährige Fahrer im Golf; der Rettungsdienst brachte ihn in das Krankenhaus Bad Wildungen. Am Golf entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
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WARBURG. An der Kreuzung der B 252 mit der K 11 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall; der Kreuzungsbereich war zeitweise eingeschränkt.
Unfallzeit und Kreuzung
Am Donnerstag, 2. Oktober, gegen 8.50 Uhr fuhr eine 78-Jährige bei herbstlichem Nebel auf der K 11 in Fahrtrichtung Warburg. An der Kreuzung mit der B 252 wollte sie die Bundesstraße queren und geradeaus weiterfahren.
Vorfahrt missachtet
Trotz Wartepflicht am Stop-Zeichen fuhr die Fahrerin in den Kreuzungsbereich ein und kollidierte dort mit dem Wagen eines 28-Jährigen aus Marsberg, der auf der bevorrechtigten B 252 in Richtung Brakel unterwegs war.
Folgekollision
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug der 78-Jährigen mit dem Heck herumgeschleudert. In der Folge stieß es noch mit dem Personenkraftwagen eines 32-Jährigen aus Vechta zusammen, der am Stop-Zeichen in Gegenrichtung hielt.
Verletzte und Transport
Leicht verletzt wurde die 78-Jährige; der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die beiden weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Bergung, Sperrung und Schaden
Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Ersten Schätzungen zufolge entstand Sachschaden im deutlich fünfstelligen Bereich. Für die Unfallaufnahme war die B 252 halbseitig für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
WALDECK. Zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn; die Strecke wurde zügig freigeräumt.
Alarmierung und Einsatzort
Am Samstag, 4. Oktober, gegen 6.55 Uhr wurden die Feuerwehr Höringhausen sowie eine Teileinheit aus Sachsenhausen in Richtung Nieder-Waroldern alarmiert.
Maßnahmen unter Einsatzleitung
Unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Andreas Lamotte leuchteten die Kräfte den Arbeitsbereich aus und zerlegten mit der Kettensäge den dicken Fichtenstamm, der die gesamte Fahrbahn versperrte.
Reinigung und Kontrolle
Nach der Beseitigung des Stamms wurden die schmierigen Laubblätter von der Fahrbahn entfernt, sodass der Weg wieder frei war. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Streckenverlauf auf weitere durch den Wind angeschlagene Bäume. Nach 36 Minuten war der Einsatz beendet.
LAHNAU. Auf der B 49 kam es nach einer kurzen Falschfahrt zu einem Frontalzusammenstoß; drei Menschen wurden leicht verletzt und kamen in Krankenhäuser.
Unfallzeit und Strecke
Am Samstag, 4. Oktober 2025, gegen 1.20 Uhr fuhr eine 50-Jährige mit ihrem VW Golf an der Anschlussstelle Dorlar in Fahrtrichtung Gießen auf. Wenige Meter später wendete sie mutmaßlich wegen mangelnder Ortskenntnis und befuhr die B 49 kurzzeitig entgegen der Fahrtrichtung.
Hergang
Beim Überfahren der ersten Meter als Falschfahrerin stieß der VW frontal mit dem Ford Transit eines 35-Jährigen zusammen.
Verletzte
Leicht verletzt wurden beide Fahrer sowie der 53-jährige Beifahrer im Golf. Alle kamen zur weiteren Abklärung in Krankenhäuser.
Sperrung und Schaden
Für Unfallaufnahme und Bergung blieb die B 49 in Fahrtrichtung Gießen bis 3.50 Uhr voll gesperrt. Auf 30.000 bis 40.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
KAUFUNGEN. Auf der A 7 löste sich ein Anhänger mit einem Tiny House vom Zugfahrzeug und stieß gegen einen Wagen; verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen bis in den Berufsverkehr.
Unfallzeit und Abschnitt
Am Donnerstag, 2. Oktober, gegen 1.50 Uhr ereignete sich der Unfall auf der A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Kassel-Mitte und der Anschlussstelle Kassel-Ost. Unterwegs war ein 53-jähriger Mann aus Frankreich mit einem Mercedes Sprinter und angehängtem Tiny House.
Hergang auf der Autobahn
Gerade als der Sprinter einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden VW Tiguan überholte, löste sich aus bislang ungeklärten Gründen der Anhänger. Der Hänger scherte nach rechts aus und prallte gegen den VW, der durch die Wucht des Aufpralls nach rechts abgedrängt wurde und gegen die Betonschutzplanke stieß. Das Mini-Haus auf Rädern rollte anschließend auf dem linken Fahrstreifen noch mehrere hundert Meter weiter und kam in Höhe der Anschlussstelle Kassel-Ost zum Stehen; das Zugfahrzeug hielt ebenfalls dort an.
Folgen und Beteiligte
Unverletzt blieben der Fahrer des VW, die Fahrerin eines Sattelzuges sowie der Fahrer eines Transporters, die in der Folge über auf der Fahrbahn liegende Trümmerteile fuhren. Insgesamt wird der Sachschaden auf rund 20.000 Euro geschätzt. Wegen der komplizierten Bergung des Anhängers kam es zu erheblichen Staus bis in den morgendlichen Berufsverkehr.
Ermittlungen
Geklärt wird, ob sich der Anhänger aufgrund eines Bedienungsfehlers oder wegen eines technischen Defekts löste; die Ermittlungen dauern an.
BRILON. Nach einer Kollision im Bereich Derkerborn/Döselsberg setzte der Fahrer eines roten Audi A1 seine Fahrt fort; die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.
Unfallzeit und Ort
Am Sonntag, 28. September, gegen 17.35 Uhr kam es auf der Straße Derkerborn/Döselsberg in Brilon zu dem Zusammenstoß. Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde die Mauer eines Eckgrundstücks beschädigt.
Fahrzeug und Ermittlungen
Beschrieben wird ein roter Audi A1 mit HSK-Kennzeichen. Der bislang unbekannte Fahrer entfernte sich vom Unfallort. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen; weitergehende Hinweise zum Fahrer liegen derzeit nicht vor.
Möglicher Zeuge gesucht
Laut Melderin befand sich im Nahbereich ein weißer Kleinwagen. Dessen Insasse könnte das Geschehen beobachtet haben und ergänzende Angaben machen.
Hinweise
Hinweise bitte an die Polizeiwache Brilon unter der Telefonnummer 02961-90200.
WALDECK. Zwischen Hof Heide und Höringhausen verunglückte ein Wohnmobil; der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt.
Unfallzeit und Strecke
Am Donnerstag, 2. Oktober, gegen 7.25 Uhr wurde der Einsatz gemeldet. Laut Polizei befuhr der Fahrer die L 3118 von Sachsenhausen in Richtung Höringhausen.
Hergang laut Polizei
In einer leichten Linkskurve geriet das Fahrzeug aus ungeklärter Ursache ins Schleudern, prallte frontal in den rechten Straßengraben, wurde zurück auf die Fahrbahn katapultiert, überschlug sich und kam anschließend im Graben zum Liegen. Beim Aufprall wurde der 35-Jährige aus Waldeck im Fahrzeug eingeklemmt.
Technische Rettung
Wie Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing gegenüber 112-Magazin mitteilte, führten die Feuerwehren Höringhausen und Sachsenhausen in Absprache mit dem bereits behandelnden Rettungsdienst eine patientenschonende Rettung durch. Mit dem Spreizgerät wurde die Fahrertür herausgedrückt, die Befreiung erfolgte über das Rettungsbrett. Parallel liefen Absperrmaßnahmen im Auftrag der Polizei, der Brandschutz wurde sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Batterien abgeklemmt. Rund 25 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Transport und Abschluss
Schwer verletzt brachte der Rettungsdienst den Fahrer in das Klinikum Kassel. Am verunfallten Fiat Scudo (weiß) entstand Totalschaden. Nachdem der Abschleppdienst das Wohnmobil verladen hatte, war der Einsatz beendet.
WILLINGEN. An der B 251 zwischen Neerdar und dem Abzweig nach Welleringhausen stehen Gehölzarbeiten an; der Verkehr wird halbseitig per Ampel geregelt.
Zeitraum und Abschnitt
Von Montag, 6. Oktober, bis Mittwoch, 8. Oktober, arbeitet Hessen Mobil an der B 251 zwischen Neerdar und dem Abzweig nach Welleringhausen auf Höhe des Gasthauses Ohlenbeck. Es handelt sich um turnusmäßige, jährliche Gehölzarbeiten.
Verkehrsführung
Während der Maßnahme ist die Strecke halbseitig gesperrt; eine Ampelanlage regelt den Verkehr.
Hinweis von Hessen Mobil
Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die erforderliche Baumaßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen.
WILLEBADESSEN. Beharrlicher Einsatz von Polizei, Feuerwehr und weiteren Hilfsorganisationen führte zur Rettung einer seit mehreren Tagen vermissten 80-jährigen; die Frau wurde lebend gefunden und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
Vermisstenmeldung und erste Maßnahmen
Am Dienstag, 30. September, meldeten Angehörige bei der Polizei, dass seit mehreren Tagen kein Kontakt mehr zu der in einem Ortsteil von Bad Driburg lebenden Frau bestand. Kräfte der Polizei Höxter fuhren die Wohnanschrift an, trafen die Frau dort jedoch nicht an; auch ihr Auto war nicht vor Ort. Da bekannt war, dass sie sich gern in der Natur der Umgebung aufhält, wurden mehrere mögliche Anlaufstellen überprüft. Am Nachmittag entdeckten Beamte am Fernsehturm im Eggegebirge bei Willebadessen das abgestellte Auto der Vermissten. Anschließend leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen in der näheren Umgebung ein: Der Polizeihubschrauber „Hummel“, ein Zug der Hundertschaft sowie Spürhunde kamen zum Einsatz, unterstützt von der Feuerwehr Willebadessen. Wegen einbrechender Dunkelheit musste die Suche zunächst unterbrochen werden.
Suche am Folgetag – Ortung aus der Luft
In den Morgenstunden am Mittwoch, 1. Oktober, wurde die Suche fortgesetzt. Erneut waren Hubschrauber, ein Zug der Hundertschaft und mehrere Suchhunde im Einsatz. Aus der Luft ließ sich schließlich eine Stelle im Unterholz lokalisieren; Einsatzkräfte am Boden wurden dorthin dirigiert. In einem steilen, abschüssigen Bereich etwa 250 Meter abseits eines Wanderweges fanden die Kräfte die 80-Jährige. Sie war sehr stark unterkühlt, lebte jedoch und war ansprechbar. Eingeklemmt unter einem umgestürzten Baum konnte sie sich nicht mehr selbst befreien. Ermittlungen ergaben, dass sie sich womöglich seit Samstag, 27. September, in dieser Lage befand.
Befreiung und medizinische Versorgung
Feuerwehr Willebadessen rückte mit Motorsägen und weiteren technischen Hilfsmitteln an, befreite die Frau aus der Situation und räumte den Weg für nachrückende Rettungskräfte. In lebensgefährlichem Zustand ging es in eine Klinik, wo weitere medizinische Versorgung erfolgte. Inzwischen befindet sich die 80-Jährige auf dem Weg der Besserung; nach ärztlicher Einschätzung besteht keine Lebensgefahr mehr.
Dank an Beteiligte
Behördenleiter Michael Stickeln, Landrat der Kreispolizeibehörde Höxter, dankt allen beteiligten Einsatzkräften für die Unterstützung und zeigt sich erleichtert über den glücklichen Ausgang der Suchmaßnahmen.