BAD WILDUNGEN. Infolge eines gefährlichen Ausweichmanövers nach dem Fehlverhalten eines bislang unbekannten Verkehrsteilnehmers hat sich ein Pkw auf der Kreisstraße 43 überschlagen und ist schließlich im Straßengraben gelandet.
Befahren hat ein 25-jähriger Mann aus Bad Wildungen mit seinem Audi A4 am Montagnachmittag gegen 16 Uhr die Kreisstraße 43 aus Richtung der Bundesstraße 253 kommend in Fahrtrichtung Reinhardshausen. Im Bereich der sogenannten Rummelskoppe geriet ein entgegenkommender weißer BMW auf der schneeglatten Fahrbahn auf die Gegenfahrspur, woraufhin der Audi-Fahrer zur Vermeidung einer Kollision ausweichen musste.
Überschlagen hat sich der Audi infolge des Ausweichvorgangs im angrenzenden Straßengraben, wobei an dem Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Glücklicherweise bestätigte sich die erste Alarmierung der Feuerwehren unter dem Stichwort „H KLEMM 1 Y“ nicht, da der leicht verletzte Fahrer den Wagen eigenständig verlassen konnte, bevor er mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert wurde.
Eingesetzt waren neben dem Rettungsdienst mit Notarzt auch die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Reinhardshausen, die die Einsatzstelle jedoch zeitnah wieder verlassen konnten, da keine Betriebsstoffe ausgetreten waren.
Gesucht wird nun nach dem Fahrer des weißen BMW, der seine Fahrt in Richtung der Bundesstraße 253 fortsetzte, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder dessen Fahrer nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70909 entgegen.
VÖHL. Umfangreiche polizeiliche Ermittlungen hat ein versuchter Einbruchdiebstahl in das Lager des Fahrradhauses Jähn in Thalitter nach sich gezogen, wobei die installierte Sicherheitstechnik einen Erfolg der Täter verhinderte.
Alarmiert wurden der zuständige Wachdienst sowie die Polizei unmittelbar nach der Auslösung der Alarmanlage am frühen Montagmorgen (26. Januar 2026) gegen 1.24 Uhr. Unverzüglich leiteten die Beamten nach ihrem Eintreffen eine Absuche des gesamten Tatortes im Bereich der Parkstraße ein, nachdem Unbekannte versucht hatten, gewaltsam in das Objekt einzudringen.
Standgehalten hat die betroffene Tür den massiven Hebelattacken, woraufhin die Täter versuchen, ein weiteres Tor zu öffnen. Aufgrund der sofortigen Alarmauslösung und der schnellen Präsenz der Einsatzkräfte mussten die Unbekannten jedoch ohne Beute flüchten, sodass nach jetzigem Stand nichts aus dem Lager gestohlen wurde.
Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Fahrradhauses beobachtet haben, nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.
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LANDLREIS WALDECK-FRANKENBERG. Das Tiefdruckgebiet Leonie hat in der vergangenen Nacht im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg für nennenswerte Schneefälle gesorgt. In Verbindung mit den winterlichen Temperaturen führt dies aktuell zu einer erheblichen Glättegefahr auf den Straßen der Region.
Verkehrsteilnehmer werden dringend um eine vorausschauende Fahrweise gebeten. Da die Fahrbahnen vielerorts rutschig sind, ist mit längeren Bremswegen und Beeinträchtigungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Räum- und Streudienste sind bereits im Einsatz, um die Verkehrssicherheit auf den Hauptverkehrswegen zu gewährleisten, dennoch ist auf Nebenstrecken weiterhin mit Glätte zu rechnen.
Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit:
Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie deutlich langsamer als gewohnt und vermeiden Sie abrupte Lenkbewegungen oder starkes Bremsen.
Abstand halten: Vergrößern Sie den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, um bei unvorhergesehenen Rutschpartien reagieren zu können.
Fahrzeugcheck: Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit ist (insbesondere Scheiben, Spiegel und das Dach).
Vorsicht an Gefahrenstellen: Brücken, Waldstücke und exponierte Lagen können besonders tückisch glatt sein.
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FRANKENBERG. In der Gemarkung Röddenau hat ein nicht angemeldetes Abraumfeuer am späten Samstagnachmittag einen Einsatz der Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau sowie polizeiliche Ermittlungen ausgelöst, nachdem die Flammen auf eine Grünfläche übergegriffen hatten und die Sicht auf einer Landesstraße massiv beeinträchtigten.
Gemeldet wurde um 17.18 Uhr am Samstag (24. Januar 2026) zunächst ein Feuerschein sowie eine unklare Rauchentwicklung im Bereich der Kreisstraße 125 durch eine aufmerksame Anwohnerin aus Röddenau, die die Beobachtung vom Dorf aus gemacht hatte. Festgestellt wurde der eigentliche Brandort während der Anfahrt an der Landesstraße 3073 in der Nähe der Meiserburg. Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte fest, dass es sich um ein nicht angemeldetes Abraumfeuer in einer Feuertonne handelte, welches jedoch ein wenig aus dem Ruder gelaufen war und sich bereits auf der Grünfläche ausgebreitet hatte.
Da nicht nur Grünschnitt und normales Brennholz verbrannt wurde und aufgrund der unmittelbaren Nähe zu einer Thuja-Hecke, wurde das Feuer unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Philip Windisch mit einem C-Rohr unter Atemschutz gelöscht. Sichergestellt wurde während der Löscharbeiten die Verkehrssicherung der Landesstraße 3073, da die Sicht dort durch die starke Rauchentwicklung stark eingeschränkt war.
Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Frankenberg und Röddenau mit insgesamt fünf Fahrzeugen sowie rund 20 Einsatzkräften, wobei der Einsatz nach etwa 45 Minuten beendet war.
Erneut gefordert waren die Einsatzkräfte um 21.28 Uhr im Wolfspfad, wo zunächst eine Rauchentwicklung an einem Gebäude gemeldet worden war und aufgrund der unklaren Lage die Befürchtung bestand, dass sich noch Menschen im Inneren aufhalten könnten. Glücklicherweise stellte sich vor Ort heraus, dass lediglich eingebranntes Kochgut für eine leichte Verrauchung gesorgt hatte, sodass sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf Belüftungen und eine CO-Messung beschränkten. Auch dieser Einsatz konnte nach einer Dauer von rund 45 Minuten erfolgreich abgeschlossen werden.
BURGWALD. Infolge einer erheblichen Alkoholisierung hat ein Kleintransporter-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist nach dem Überfahren eines Verkehrsschildes frontal gegen die Wand einer Garage geprallt.
Wie die Polizei gegenüber 112-Magazin berichtet, befuhr der 39-jährige Mann aus Hatzfeld mit seinem weißen Ford Transit am Freitagabend gegen 21.15 Uhr die Hauptstraße aus Richtung Birkenbringhausen kommend in Fahrtrichtung Frankenberg. Auf der Höhe des Steinwegs, im Bereich des alten Wasserhäuschens, kam der Fahrer in einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab. Ungebremst überfuhr der Wagen ein Straßenschild und prallte schließlich frontal gegen die Garagenwand eines dortigen Hauses.
Festgestellt wurde durch die hinzugerufenen Polizeibeamten vor Ort eine deutliche Alkoholisierung des Fahrers, was die Anordnung einer Blutentnahme sowie die unmittelbare Sicherstellung seines Führerscheins zur Folge hatte.
Totalschaden entstand an dem Ford Transit, der mit rund 13.000 Euro beziffert wird, während der Schaden am überfahrenen Verkehrsschild bei etwa 2.000 Euro liegt. Hinzu kommen die noch nicht abschließend ermittelten Instandsetzungskosten für die beschädigte Garagenwand. Auf mindestens 15.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.
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BIELEFELD / MARSBERG / LICHTENAU / DIEMELSTADT. Eine verheerende Serie von insgesamt 18 Glätteunfällen infolge von plötzlichem Blitzeis hat auf der Autobahn 44 zwischen der Anschlussstelle Diemelstadt und dem Kreuz Wünnenberg-Haaren ein kilometerlanges Trümmerfeld hinterlassen und drei Menschenleben gefordert.
Gemeldet wurde der erste folgenschwere Zusammenstoß gegen 01.30 Uhr am Freitag (23. Januar 2026) in Fahrtrichtung Dortmund, als ein 48-jähriger Bielefelder mit einem 3,5-Tonnen-Lkw auf einen am Seitenstreifen abgestellten Sattelauflieger auffuhr. Infolge der massiven Kollision geriet der mit Papier beladene Sattelzug unmittelbar in Vollbrand, wobei der 48-jährige Fahrer des auffahrenden Lastwagens noch an der Unfallstelle verstarb.
Hinzugezogen wurden nach der ersten Alarmierung um 01.45 Uhr zunächst Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Warburg, da der brennende Lkw in Fahrtrichtung Kassel gemeldet worden war. Einheiten der Feuerwehr Marsberg folgten um 02.15 Uhr mit der Alarmierung in Fahrtrichtung Kassel, um die Brandbekämpfung und Absicherung zu unterstützen.
Ereignet hat sich ein weiterer tragischer Unfall gegen 02.30 Uhr ebenfalls in Fahrtrichtung Kassel, bei dem zwei weitere Personen ihr Leben verloren. Ein Lkw-Fahrer beabsichtigte, vom rechten auf den linken Fahrstreifen zu wechseln, um einen in Schrittgeschwindigkeit fahrenden Pkw zu überholen, wobei der Lastwagen zunächst den Pkw leicht touchierte und anschließend auf dem linken Fahrstreifen auf einen anderen Lkw aufprallte. In dem auffahrenden Fahrzeug, das zunächst fälschlicherweise als Pkw gemeldet worden war, erlitten der 60-jährige Fahrer und sein 63-jähriger Beifahrer – beide italienische Staatsangehörige – tödliche Verletzungen.
Spiegelglatte Fahrbahnen auf der Autobahn sowie auf den Zufahrtswegen über Essentho, Meerhof und Oesdorf erschwerten die Anfahrt der Rettungskräfte massiv und machten das Vordringen zu den 18 Unfallstellen zeitweise extrem schwierig. Insgesamt forderte die Unfallserie neben den drei Todesopfern laut Polizei elf Leichtverletzte, während die Feuerwehr von insgesamt 18 Verletzten berichtet, die durch den leitenden Notarzt und den organisatorischen Leiter Rettungsdienst des Kreises Höxter gesichtet und auf Krankenhäuser verteilt wurden.
Sicherung der Einsatzstelle sowie die Brandbekämpfung hatten für die Feuerwehr und den Rettungsdienst oberste Priorität. Zur Brandbekämpfung wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet, während mehrere Trupps unter Atemschutz gegen die Flammen des brennenden Lastwagens vorgingen.
Errichtet haben die Hilfsorganisationen wie das DRK aus Brilon und Warburg sowie die Johanniter aus Altenbeken Wärmezelte direkt auf der Fahrbahn, um die im Stau stehenden Menschen zu versorgen. Insgesamt 720 Mahlzeiten sowie Heißgetränke wurden im Verlauf des Einsatzes an Betroffene und Einsatzkräfte ausgegeben.
Unterstützung bei der Erkundung des unübersichtlichen Trümmerfeldes lieferte zudem eine Fachgruppe Drohne, deren Bilder wertvolle Hilfe bei der Koordination der zahlreichen beteiligten Fahrzeuge leisteten. Aus dem ZFR Meschede rückte zusätzlich ein Sonderfahrzeug für umfangreiche technische Rettung an, um die komplexen Bergungsmaßnahmen zu unterstützen.
Geborgen werden mussten die drei Verstorbenen schließlich durch die Feuerwehr unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät. Parallel dazu kümmerten sich Polizeibeschäftigte um Zeugen und Angehörige, wobei auch ein Team der Psycho-Sozialen-Notfallversorgung (PSNV) für die Betreuung nachgefordert wurde.
Ableitungen im Bereich der Anschlussstelle Diemelstadt und am Kreuz Wünnenberg-Haaren sorgten für eine weiträumige Umfahrung des gesperrten Abschnitts. Während die Fahrbahn in Richtung Dortmund gegen 17.10 Uhr wieder komplett freigegeben werden konnte, dauerten die intensiven Arbeiten in Fahrtrichtung Kassel bis in den späten Nachmittag an.
Beteiligt waren an den umfangreichen Maßnahmen zudem die untere Wasserbehörde, die Straßenmeisterei mit speziellen Reinigungsfahrzeugen sowie kommunale Streudienste auf den Zuwegen. Spezialfirmen mit Kränen und Baggern unterstützten die Einsatzkräfte bei der Bergung der teils umgestürzten oder überschlagenen Lkw.
Geleitet wurde der über 14 Stunden dauernde Großeinsatz vom stellvertretenden Wehrleiter Michael Hüwel und Wehrleiter Cyrill Stute, wobei insgesamt 50 Einsatzkräfte der Marsberger Einheiten aus Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim, Giershagen, Marsberg und Leitmar vor Ort waren.
Aktuell dauern die Ermittlungen der Unfallaufnahme-Teams aus Bielefeld und Münster an, wobei Zeugen gebeten werden, sich unter dem Hinweistelefon 0521-545 5149 zu melden. (ots/r & Fw Marsberg)
FELSBERG. Ausgerechnet ein Zivilfahrzeug der Autobahnpolizei hat ein niederländischer Autofahrer auf der Autobahn 7 bei Felsberg mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit rechts überholt und damit eine Kontrolle provoziert, die gleich eine ganze Serie schwerwiegender Delikte ans Tageslicht brachte.
Gegen 14 Uhr am Mittwoch (21. Januar 2026) war eine Zivilstreife der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste in ihrem mit Videokamera und Geschwindigkeitsmesstechnik ausgestatteten Wagen zwischen den Anschlussstellen Guxhagen und Melsungen unterwegs. Während die Beamten gerade die Geschwindigkeitsüberschreitung eines anderen Autofahrers dokumentieren wollten, wurden sie von dem deutlich zu schnellen Audi rechts überholt. Da dessen Fahrer gleich darauf in gefährlicher und rücksichtsloser Weise noch weitere Verkehrsteilnehmer rechts überholte und dabei sogar den Seitenstreifen nutzte, holte die Streife auf und stoppte den Audi auf dem Autohof Malsfeld.
Erstaunt waren die Beamten bei der anschließenden Kontrolle gleich ein weiteres Mal, denn die Seitenscheibe des Audis war eingeschlagen und der Fahrer sowie sein 29-jähriger Beifahrer saßen bei frostigen Temperaturen mit dicken Winterjacken im Fahrzeug. Bei der Überprüfung des 27-Jährigen zeigte sich dann schnell der Grund für dessen enthemmte Fahrweise, da ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,8 Promille ergab und ein Drogentest positiv auf Kokain sowie Amphetamine im Urin reagierte. Zur Blutentnahme musste der Mann die Polizisten deshalb auf die Dienststelle begleiten.
Zutage kam im weiteren Verlauf zudem, dass der 27-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und den Audi offenbar kurz zuvor in den Niederlanden von einer Familienangehörigen gestohlen hatte, weshalb auch die Fensterscheibe zerstört war. Sichergestellt wurde das Fahrzeug daraufhin durch die Polizei; die Ermittlungen zum Diebstahl und den zahlreichen Verkehrsverstößen dauern derzeit noch an. (ots/r)
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KORBACH. In der Korbacher Innenstadt hat die Auslösung einer automatischen Brandmeldeanlage in einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus am Freitagnachmittag des 23. Januar einen Einsatz der hiesigen Brandschützer sowie polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache nach sich gezogen.
Alarmiert wurde der Löschzug der Kernstadtwehr gegen 13.20 Uhr nachdem die Leitstelle über das Alarmsystem des Gebäudes über eine mögliche Gefahr informiert worden war. Festgestellt wurde durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unmittelbar nach dem Eintreffen vor Ort eine leichte Verrauchung, die ihren Ursprung im Kellergeschoss des Objekts hatte.
Unter Atemschutz kontrollierte ein Trupp den betroffenen Bereich im Untergeschoss gründlich und sorgte anschließend für eine umfassende Belüftung der Räumlichkeiten mittels technischem Gerät. Erloschen war das ursächliche Feuer glücklicherweise bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr, sodass keine aktiven Löscharbeiten mehr eingeleitet werden mussten.
Übernommen hat die Polizei die weiteren Ermittlungen, um die genaue Entstehung des Brandes sowie mögliche Hintergründe zu klären. Wieder hergestellt werden konnte die vollständige Einsatzbereitschaft im Stützpunkt nach einer Einsatzdauer von knapp 40 Minuten.
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MESCHEDE. Mit der feierlichen Unterzeichnung des Mietvertrags für ein neues Polizei-Dienstgebäude haben Landrat Thomas Grosche und die Weser Wohnbau Gruppe einen entscheidenden Schritt zur Schaffung eines modernen und zukunftsfähigen Standorts für die Polizei im Hochsauerlandkreis vollzogen.
Entstehen soll der Neubau auf dem sogenannten „Erdbeerfeld“ an der Hückeler Höhe / Galiläa. Nach mehreren Jahren intensiver Planung und einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren erhielt die Weser Wohnbau Gruppe den Zuschlag für das Großprojekt. Gesellschafter Dr. Matthias Zimmermann unterzeichnete am Montag (19. Januar 2026) den Mietvertrag gemeinsam mit Landrat Thomas Grosche, wobei auch Geschäftsführer Lars Röben sowie Vertreter der Kreispolizeibehörde an der Vertragsunterzeichnung teilnahmen.
Geschaffen werden soll das erforderliche Baurecht im Rahmen der anstehenden Planungsverfahren durch den Rat der Stadt Meschede. Vorgesehen ist der Baubeginn für das Jahr 2028, während die Fertigstellung des neuen Dienstgebäudes für 2031 geplant ist.
Abteilungsleiter Thomas Vogt bezeichnete die Vertragsunterzeichnung als Meilenstein für die Entwicklung der Polizei im Hochsauerlandkreis und betonte, dass Meschede der Hauptsitz der Behörde bleibe. Nach sieben Jahren Planung zeigte er sich erfreut über das erreichte Etappenziel und dankte allen Beteiligten für die engagierte Begleitung des Prozesses.
Hervor hob Vogt dabei besonders die Arbeit von Projektgruppen-Geschäftsführer Lukas Kaufmann sowie Haushälter Klaus Mast, der für Vertragsangelegenheiten und polizeiliche Liegenschaften zuständig ist und das Verfahren maßgeblich vorangetrieben hat.
Entwickelt, geprüft und teilweise verworfen wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Ideen und Standortvarianten. Letztlich entstand ein tragfähiges sowie zukunftsorientiertes Gesamtkonzept, welches nun Schritt für Schritt zur Umsetzung kommen soll.
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BAD WILDUNGEN / BAD ZWESTEN. Umfangreiche Gehölzpflegearbeiten führen an der Kreisstraße 61 zwischen Bergfreiheit und Oberurff-Schiffelborn zu einer vorübergehenden Vollsperrung des Streckenabschnitts für den gesamten Fahrzeugverkehr.
Hessen Mobil plant die erforderlichen Maßnahmen zur Vegetationspflege für den 28. Januar 2026 ein. Erforderlich ist die Sperrung der Verbindung im Zeitraum von 07.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Verkehrsteilnehmer müssen während der Arbeiten eine ausgeschilderte Umleitung nutzen. Geführt wird diese in beiden Fahrtrichtungen über die Bundesstraße 3 und die Bundesstraße 485 durch Bad Zwesten sowie die Landesstraße 3296.
Linienbusse können den Bereich trotz der laufenden Pflegemaßnahmen passieren, sodass der Busverkehr ohne Unterbrechung aufrechterhalten bleibt. Um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen bittet die zuständige Straßenbaubehörde.
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