Großeinsatz nach Reizgasaustritt

Samstag, 17. Januar 2026 10:56 geschrieben von  Michael Fränkel
Nach dem Austritt einer stechenden Substanz im Quellenweg mussten zahlreiche Einsatzkräfte das Schulgelände weiträumig absperren, um die Sicherheit der Beteiligten zu gewährleisten. Nach dem Austritt einer stechenden Substanz im Quellenweg mussten zahlreiche Einsatzkräfte das Schulgelände weiträumig absperren, um die Sicherheit der Beteiligten zu gewährleisten. Symbolbild: Michael Fränkel / 112-magazin.de

OLPE. Eine verdächtige Substanz in einer Sekundarschule hat am Freitagvormittag für einen Großeinsatz von Rettungskräften und Polizei gesorgt.

Gemeldet wurde die Feststellung einer Substanz mit stechendem Geruch im Quellenweg in Lütringhausen gegen 11.42 Uhr am Freitag (16. Januar). Einsatzkräfte vor Ort sperrten das Schulgelände umgehend weiträumig ab. Insgesamt 20 Kinder sowie zwei Hausmeister klagten infolge des Vorfalls über Reizungen ihrer Atemwege.

Beide Hausmeister und zwei der betroffenen Kinder wurden durch den Rettungsdienst unmittelbar vor Ort behandelt. Weitere 18 Kinder mussten zur eingehenden Untersuchung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen handelte es sich bei der Substanz offenbar um Pfefferspray.

Beamte der Kreispolizeibehörde Olpe prüfen nun intensiv, wie das Spray in die Schule gelangen konnte. In diesem Zusammenhang betont die Polizei ausdrücklich, dass Pfefferspray in Deutschland lediglich als Tierabwehrspray verkauft und ausschließlich zu diesem Zweck oder in einer Notwehrsituation eingesetzt werden darf. Ein Gebrauch lediglich aus vermeintlichem Spaß ist streng verboten, wird konsequent verfolgt und zieht in der Regel empfindliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich. (ots/r)

Zuletzt bearbeitet am Samstag, 17. Januar 2026 11:00

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