HÖVELHOF. Ein Alleinunfall auf der Schloßstraße hat am Freitagvormittag einen tödlichen Ausgang genommen. Ein 68 Jahre alter Mann prallte mit seinem Hyundai gegen einen Baum und anschließend gegen die Hauswand eines Gebäudes.
Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 9 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen bog der Wagen aus dem Kreisverkehr in die Schloßstraße in Richtung Sennelager ein. Auf der Schloßstraße kam das Auto aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Begrenzungspoller und stieß gegen einen Baum. Danach prallte der Hyundai gegen die Hauswand eines Gebäudes an der Schloßstraße.
Ersthelfer kümmerten sich sofort um den Mann und setzten den Notruf ab. Der Fahrer verletzte sich zunächst lebensgefährlich. Nach einer späteren Mitteilung der Polizei ist der Mann jedoch verstorben.
Nach Angaben der Polizei wird derzeit von einem medizinischen Notfall ausgegangen. Das Auto hatte kurzzeitig Feuer gefangen, war aber von der Feuerwehr sofort gelöscht worden.
Die Schloßstraße war ab dem Kreisverkehr in Richtung Ortsmitte und in Richtung Sennelager gesperrt. Das Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei Bielefeld war für die Unfallaufnahme im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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VOLKMARSEN. Die Drohnenstaffel der Feuerwehr ist am Donnerstagvormittag zur Unterstützung auf die Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert worden. Hintergrund war die Meldung über einen Motorradunfall durch ein automatisches eCall-System.
Die Alarmierung erfolgte am 14. Mai um 9.15 Uhr unter dem Stichwort „H 1 - Anforderung Drohne, Motorradunfall BAB 44 Fahrtrichtung Kassel“. Die Feuerwehr Volkmarsen wurde durch die Feuerwehr Warburg nachgefordert.
Da die Einsatzkräfte vor Ort trotz intensiver Erkundung kein verunfalltes Motorrad feststellen konnten, wurde die Drohnenstaffel eingesetzt, um die angrenzenden Wege sowie Wald- und Böschungsbereiche entlang der Autobahn aus der Luft abzusuchen.
Mithilfe der Drohne konnten mehrere Wärmesignaturen festgestellt werden, die anschließend durch die Einsatzkräfte aus Warburg kontrolliert wurden. Weitere Auffälligkeiten oder Hinweise auf einen Unfall konnten jedoch nicht festgestellt werden.
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BAD AROLSEN. Qualm aus einer Steckdose hat am Freitagnachmittag (15. Mai) einen Feuerwehreinsatz im Stadtteil Helsen ausgelöst. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
Die Alarmierung erfolgte um 14.16 Uhr unter dem Stichwort „F 2 – Feuer und Qualm aus Steckdose“ in das Luisenthal. Vor Ort bestätigte sich die Lage.
Die Feuerwehr Helsen reagierte schnell. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den Innenangriff vor und löschte den Brand gezielt mit einem CO2-Löscher ab. Während des gesamten Atemschutzeinsatzes besetzten weitere Einsatzkräfte den Sicherheitstrupp, um im Notfall sofort eingreifen zu können.
Die Bewohnerin wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Dank des schnellen Eingreifens aller Kräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
Bürgermeister Marko Lambion machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.
Neben der Feuerwehr Helsen waren auch die Feuerwehr Bad Arolsen, die Feuerwehr Schmillinghausen, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Mario Sek.
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WILLINGEN. In der Nacht kam es auf dem Parkplatz der Lebensmittelmärkte in der Briloner Landstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, die sich dann auf die gegenüberliegende Straßenseite vor das dortige Hotel verlagerte. Mehrere Unbekannte schlugen auf zwei Opfer ein und flohen anschließend in einem T 4 oder T 5 Bulli in Richtung Brilon.
Nach den bisherigen Ermittlungen soll es am Freitag, 15. Mai, gegen 1.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Die Gruppe der Geschädigten befand sich im Bereich der Zufahrt des Parkplatzes der Lebensmittelmärkte in der Briloner Landstraße in Willingen und wartete dort auf ein Taxi.
Die bislang unbekannten Täter fuhren mit einem dunklen VW T 4 oder T 5 vom Parkplatz herunter und sprachen die Gruppe der Geschädigten an. Aus dem Gespräch heraus entstand ein Streit. Die Täter stiegen mit acht Personen aus dem Kleinbus aus und schlugen auf zwei Männer aus der Gruppe der Geschädigten ein.
Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf die andere Straßenseite vor das dortige Hotel. Dort versuchten ein Security-Mitarbeiter des Hotels und ein Passant einzuschreiten, wobei auch diese geschlagen wurden. Nach der Tat entfernten sich die Täter mit dem Fahrzeug in Richtung Brilon-Wald.
Zu einem der Täter liegt eine Beschreibung vor. Es handelt sich um einen etwa 180 Zentimeter großen, dicklichen Mann mit Glatze, Bart und einem runden Gesicht. Er hatte ein lilafarbenes Muttermal an der linken Schläfe und trug ein weißes T-Shirt mit Logo sowie eine dunkelblaue Steppjacke. Alle Täter waren zwischen 40 und 50 Jahre alt und sprachen mit russischem Akzent.
Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Hinweise zu den Tätern oder dem Fahrzeug bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)
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KASSEL. Die Fachberaterinnen und Fachberater der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen bieten am Mittwoch, 20. Mai 2026, von 10 bis 13 Uhr einen Infostand zum Thema Einbruchschutz am Bauhaus in der Holländischen Straße 203a in Kassel an.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dort kostenlos unter anderem über technische und elektronische Sicherheit zu informieren. Neben wirkungsvollen Tipps, wie man sich vor einem Einbruch schützen kann, stehen die Präventionsexperten an dem Infostand auch bei Fragen zu anderen aktuellen Präventionsthemen gerne zur Verfügung. (ots/r)
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KASSEL. Fast ein Kilogramm Haschisch hat eine Streife des Polizeireviers Mitte in der Nacht auf Freitag im Auto einer 24-Jährigen gefunden. Die Frau aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg soll zudem unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen haben.
Wie die Beamten berichten, waren sie gegen 1 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße wegen der auffälligen und unsicheren Fahrweise auf die 24-Jährige aufmerksam geworden. Unter anderem fuhr sie starke Schlangenlinien, bremste mehrfach ohne erkennbaren Grund ab und war bei erlaubten 50 km/h nur mit etwa 25 Stundenkilometern unterwegs.
Die Anhaltesignale des Streifenwagens beachtete die Frau erst nach einiger Zeit und stoppte schließlich in der Wilhelmshöher Allee. Ein Drogenvortest zeigte dann den Grund für ihre Fahrweise und reagierte positiv auf den Wirkstoff Kokain.
Als sei das noch nicht genug, fanden die Polizisten bei der 24-Jährigen dann auch noch die größere Menge Betäubungsmittel in einem Rucksack. Für sie führte der weitere Weg daraufhin zunächst zwecks Blutentnahme auf die Dienststelle.
Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung der 24-Jährigen konnten indes keine weiteren Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Frau muss sich nun wegen der Drogenfahrt und dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
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GIESSEN. Einnahmen in Milliardenhöhe, Schutz vor Produktfälschungen und Drogen in Paketen, Vollstreckung von offenen Forderungen, Kontrollen in Zügen und auf den Autobahnen sowie Bekämpfung illegaler Beschäftigung. So unterschiedlich die einzelnen Aufgaben auch sind, stehen sie beispielhaft für das vielfältige Arbeitsspektrum der Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamtes Gießen im Jahr 2025, mit ihren Zuständigkeiten in Nord-, Ost- und Mittelhessen.
„Der Zoll ist viel mehr als eine Behörde an der Grenze. Er ist eine der wichtigsten Säulen der staatlichen Sicherheits- und Finanzarchitektur. Mit seinen vielfältigen Aufgaben sorgt er dafür, dass der internationale Warenverkehr funktioniert, Steuern korrekt erhoben werden und Kriminalität konsequent bekämpft wird“, betont die Leiterin des Hauptzollamtes Gießen, Uta Ruge.
Einige Schwerpunkte der Jahresbilanz 2025 im Einzelnen:
Insgesamt konnte das Hauptzollamt Gießen Steuereinnahmen von rund 2,4 Milliarden Euro verzeichnen. Hierunter fallen nicht nur die Einfuhrumsatzsteuer, Zölle und Verbrauchsteuern, sondern auch die Kfz-Steuer.
Zu den zentralen Aufgaben der Zollverwaltung zählt die Warenabfertigung - von der Containerladung bis zum Postpaket. Beim Hauptzollamt Gießen sorgen die Beschäftigten an den Zollämtern in Oberursel, Wetzlar, Marburg, Kassel, Fulda und Bad Hersfeld täglich dafür, dass grenzüberschreitende Warenströme möglichst reibungslos fließen. Im Jahr 2025 fertigten sie rund 13 Millionen Warensendungen im Bereich Einfuhr, Ausfuhr und Versand ab. Hierunter fallen auch die zahlreichen Paketsendungen des internationalen Postverteilzentrums in Niederaula.
Dabei überwachen die Bediensteten an den Zollämtern neben der Erhebung von Einfuhrabgaben auch die Einhaltung von Verboten und Beschränkungen nach anderen Gesetzen sowie den Zollvorschriften, wie z. B. dem Lebensmittel-, Marken- oder Waffenrecht sowie dem Produktsicherheits- und dem Betäubungsmittelgesetz.
Aufgrund von Verstößen gegen das Markenrecht wurden im Jahr 2025 insgesamt allein 5.578 Warensendungen im Wert von rund 1,8 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen.
Die Beschäftigten beim Zollamt Wetzlar stoppten eine Sendung aus Großbritannien mit 480 Stück Kopfhörern eines bekannten Herstellers. Die Prüfung ergab eindeutig: Es handelte sich um Fälschungen, die die Markenrechte des Herstellers verletzten.
Beim Zollamt Kassel führte bereits der Geruch einer Sendung mit der Deklaration „Kräutermischung und Pflanzenölen“ auf die richtige Spur. Der Verdacht bestätigte sich beim Öffnen des Pakets: 520 g Cannabissamen, 140 g Cannabismischung und fünf Liter Cannabisöl wurden sichergestellt – ein Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz.
Auch beim Zollamt Oberursel griff der Zoll ein: Zwei aus China importierte Hubwagen wiesen gefälschte Prüfkennzeichen auf und erfüllten nicht die Anforderungen an die Produktsicherheit. Die Geräte wurden aus dem Verkehr gezogen und vernichtet.
Mit dem wachsenden E-Commerce-Boom steigt auch das Abfertigungsvolumen im privaten Postverkehr kontinuierlich. Dabei gilt: Pakete aus Nicht-EU-Ländern darf der Zoll öffnen und prüfen – auch wenn der Absender beim Online-Kauf nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Vor der Bestellung lohnt es sich daher, zu prüfen, ob die gewünschte Ware überhaupt eingeführt werden darf. Im Internet bestellte Waren (vor allem Elektronik), die die Voraussetzungen des Produktsicherheitsgesetzes nicht erfüllen, werden vernichtet oder zurückgesandt.
Auch im Bereich Artenschutz kam es 2025 im Internationalen Postzentrum Niederaula zu mehreren außergewöhnlichen Aufgriffen:
So wurden bei 21 Sendungen aus der Schweiz insgesamt 6.840 Tabletten des Medikaments „Padma 28 N“ sichergestellt. Neben der unzulässigen Einfuhr stellte sich hier heraus, dass das Präparat die streng geschützte Himalayaschartenwurzel enthielt.
Es wurde außerdem versucht, eine in Formaldehyd präparierte Königspython in einer Glaskugel sowie einen Bilderrahmen mit einem präparierten Schwalbenschwanz aus Großbritannien einzuführen. Auch diese Sendung stoppte der Zoll.
Zudem wurde der Versuch, 40 lebende und geschützte Kakteen aus Israel einzuführen, unterbunden.
Die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) mit den Standorten in Gießen und Kassel überwacht den kompletten Zuständigkeitsbereich des HZA Gießen von 15.500 Quadratkilometern.
Ihr Auftrag: mobile zoll- und verbrauchsteuerrechtliche Kontrollen. Dabei überwacht sie nicht nur den grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr, sondern auch die Einhaltung von Verbrauchsteuervorschriften im Inland.
10.701 Kontrollen ergaben Steuerfestsetzungen in Höhe von 184.165,00 Euro und zahlreiche Sicherstellungen im Rahmen von eingeleiteten Ordnungswidrigkeiten- und Steuerstrafverfahren. Allein bei Tabaksteuerwaren wurden rund 675 kg Tabak, rund 654.704 Stück Zigaretten, Zigarren, Zigarillos und Heets sowie rund 870 Liter Liquide sichergestellt. Darüber hinaus stellten die Kontrolleure fast 1,7 Tonnen Betäubungsmittel sowie 25.601 Stück und 4.846 ml Arznei- und Dopingmittel sicher. Auch 20 Waffen und 66 kg Sprengstoff/Feuerwerkskörper wurden aus dem Verkehr gezogen.
Zusatz für die Medien in Bad Hersfeld/Osthessen
Mit rund 180 Beschäftigten gehört die Vollstreckungsstelle Bad Hersfeld des Hauptzollamtes Gießen zu den größten des Zolls in Deutschland. Sie ist für ganz Hessen zuständig und kümmert sich nicht nur um die offenen Forderungen des Zolls,
sondern auch um Ansprüche der Bundesagentur für Arbeit, der Sozialversicherungen und weiterer Bundesbehörden.
Im Jahr 2025 wurden dort etwa 422.000 Vollstreckungsfälle bearbeitet und über 213 Millionen Euro beigetrieben – ein Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Ein Teil der gepfändeten Gegenstände landet in der bundesweit einzigartigen Zoll-Auktion, die ebenfalls in Bad Hersfeld betrieben wird. Die Plattform war auch im vergangenen Jahr sehr gefragt: Neben Fahrzeugen, Schmuck und Alkoholika wurde sogar ein komplettes Holzhaus angeboten.
Insgesamt erzielte die Auktion des Zolls einen Umsatz von 123 Millionen Euro. Damit kann der Zoll nicht nur seine Vollstreckungsaufträge im Sinne der Gläubiger und auch der Schuldner effizient umsetzen, sondern auch zahlreichen anderen Behörden und Institutionen steht die Nutzung der Online-Versteigerung über die Zoll-Auktion offen. 170.673 registrierte Bieter sowie 5.071 Anbieter nutzten das Angebot des Zolls.
„Auch im vergangenen Jahr war das HZA Gießen von Oberursel bis Kassel und Limburg bis Fulda und Bad Hersfeld wieder ein verlässlicher Partner der Wirtschaft, der Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Zusammenarbeitsbehörden. Gerade in unsicheren Zeiten und angesichts globaler Krisen zeigt sich, wie wichtig unsere Arbeit ist“, betont die Leiterin.
„Der Zoll schützt die Wirtschaft vor unfairen Wettbewerbsbedingungen und sorgt gleichzeitig dafür, dass Menschen in unserem Land vor gefährlichen, illegalen oder unsicheren Produkten geschützt werden“, so die Gießener Zollchefin angesichts des Jahresergebnisses ihrer Behörde abschließend.
Zusatzinformation:
Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder auf eine ausgewählte Darstellung der Ergebnisse in der Jahresstatistik konzentriert. Alle weiteren Zahlen sind jedoch verfügbar und können bei Bedarf gerne bereitgestellt werden.
Die bundesweiten Daten der Zollverwaltung sind unter www.zoll.de einsehbar.
Neben seinen hoheitlichen Aufgaben ist der Zoll auch ein moderner Arbeitgeber. Bundesweit arbeiten mehr als 48.000 Beschäftigte bei der Zollverwaltung. Das Hauptzollamt Gießen bietet mehr als 1.000 Arbeitsplätze. Derzeit absolvieren 117 Menschen eine Ausbildung oder ein duales Studium in der Bundesbehörde. 49 von ihnen werden im Sommer ihre Ausbildung abschließen.
„Der Zoll bietet sichere Arbeitsplätze, spannende Aufgaben und echte Perspektiven“, sagt die Behördenleiterin weiter. „Wir suchen engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.“
Als Arbeitgeber bietet der Zoll eine fundierte Ausbildung oder ein duales Studium, ein breites Aufgabenspektrum, flexible Arbeitszeitmodelle, eine gute Bezahlung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Krisensicherheit. Auch für das kommende Jahr sucht das Hauptzollamt Gießen Nachwuchskräfte.
Interessierte Bewerber und Bewerberinnen können sich direkt beim Hauptzollamt Gießen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden oder sich auf der Internet- und Karriereseite des Zolls auch via Instagram informieren.
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HATZFELD. Ein Alarm in einer Metzgerei in der Oberau hat am Donnerstagvormittag (14. Mai) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Lüfter in einem Kühlraum verschmort war.
Die Alarmierung erfolgte um 9.12 Uhr unter dem Stichwort „F 2 Brand in Metzgerei“. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hatzfeld, Eifa, Holzhausen und Reddighausen.
Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Peter Haffner machten die Einsatzkräfte den betroffenen Raum stromlos und kontrollierten die Anlage mit einer Wärmebildkamera.
Vor Ort waren 40 Einsatzkräfte sowie die Polizei und ein Rettungswagen. Der Einsatz konnte nach etwa 30 Minuten beendet werden, wie Peter Haffner uns berichtet.
FRANKENBERG. Ein Brand in einem Lagergebäude an der Ecke Berleburger Straße/Friedrichstraße hat am frühen Donnerstagmorgen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits Rauch aus dem Gebäude.
Die Alarmierung erfolgte gegen 5.45 Uhr unter dem Stichwort „F 3 - Rauch aus Lagerhalle“. Nach Angaben der Feuerwehr brannten im Bereich des Lokschuppens Teile des Daches auf einer Fläche von etwa fünf bis zehn Quadratmetern sowie Abraum in einem ansonsten leeren Raum.
Zur Brandbekämpfung gingen Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost mit einem C-Rohr über die Drehleiter sowie mit einem weiteren C-Rohr im Innenangriff vor. Beide Trupps arbeiteten unter Atemschutz. Zudem wurde Netzmittel beigemischt. Die Wasserversorgung stellten Tanklöschfahrzeuge sicher.
Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren insgesamt 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Frankenberg, Röddenau, Rodenbach und Schreufa. Weitere Stadtteilfeuerwehren standen in der Berleburger Straße in Bereitschaft und wurden nach und nach aus dem Einsatz entlassen, berichtet Martin Trost.
Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen zur Absicherung der Brandstelle, die Polizei sowie der Brandschutzaufsichtsdienst.
Nach Angaben der Polizei war ein Lagerfeuer ursächlich für den Brand. Der Verursacher ist bislang unbekannt.
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FRANKENBERG. Ein Küchenbrand im Dachgeschoss eines mehrstöckigen Hauses in der Bremer Straße hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus dem Fenster einer Dachgaube.
Am Mittwoch, 13. Mai, erfolgte um 11.40 Uhr die Alarmierung unter dem Stichwort eines Brandes mit Gefahr für Menschenleben. Gemeldet worden war ein Brand in der Küche im Dachgeschoss.
Rettungsdienst und Polizei räumten das Gebäude umgehend. Personen befanden sich nach Angaben der Brandschützer zum Zeitpunkt des Eintreffens nicht mehr in der betroffenen Wohnung.
Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Martin Trost gingen Teams mit einem C-Rohr unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Anleiterbereitschaft positioniert. Ein Überflurhydrant in der Fußgängerzone diente zur Sicherstellung der Wasserversorgung.
Nach dem Brand folgten Nachlöscharbeiten sowie eine Kontrolle der Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera. Zudem wurde das Gebäude gelüftet und eine Schadstoffmessung durchgeführt. Diese verlief negativ, wie Martin Trost gegenüber 112-Magazin berichtet.
Insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau waren an den Maßnahmen beteiligt. Ebenfalls vor Ort befanden sich die Polizei sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.
Als Ursache für den Ausbruch des Feuers kommt nach ersten Erkenntnissen vermutlich entzündetes Öl in Betracht.
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