Michael Fränkel

Michael Fränkel

Samstag, 31 Januar 2026 12:44

Zwei Autos krachen gegen Baum

DIEMELSEE. Infolge winterlicher Witterungsbedingungen und einer schneebedeckten Fahrbahn kam es auf der Kreisstraße 67 zwischen Schweinsbühl und Benkhausen zu zwei folgenschweren Kollisionen, nachdem ein massiver Baum umgestürzt war und beide Fahrstreifen blockierte.

Befahren hatte ein 25-jähriger Mann aus Schweinsbühl am Freitag die Strecke mit seinem schwarzen Mazda, als er gegen 6.20 Uhr ausgangs einer Linkskurve von dem Hindernis überrascht wurde. Dabei prallte der Wagen frontal gegen den Baumstamm, was zu einem Sachschaden in Höhe von rund 4000 Euro führte.

Ereignet hat sich nur zwanzig Minuten später an exakt derselben Stelle ein beinahe identischer Vorfall. Hierbei steuerte ein 57-jähriger Mann aus Oberschledorn seinen Renault Captur ebenfalls in Fahrtrichtung Benkhausen, bevor er gegen 6:40 Uhr mit dem im Weg liegenden Baum kollidierte. Auf rund 3000 Euro wird der Gesamtsachschaden an diesem Fahrzeug geschätzt.

Einsatz der Straßenmeisterei

Ausgerückt waren im Anschluss Mitarbeiter der Straßenmeisterei, um das Hindernis zu zersägen und die Fahrbahn der K 67 wieder für den Verkehr freizugeben. Glücklicherweise blieben beide Fahrzeugführer bei den Zusammenstößen unverletzt.

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Samstag, 31 Januar 2026 09:34

Vollsperrung auf der L 763 nach Unfall

HÖXTER. Infolge extremer Witterungsverhältnisse ereignete sich an der Einmündung der Kreisstraße 26 zur Landesstraße 763 bei Willebadessen ein Verkehrsunfall, bei dem ein Lastkraftwagen in einen Straßengraben rutschte und umfangreiche Bergungsmaßnahmen erforderte.

Befahren hatte ein 26-jähriger Mann aus Rheda-Wiedenbrück am Freitag die Strecke, als das schwere Fahrzeug aufgrund der winterlichen Glätte die Bodenhaftung verlor. Erlitt der Fahrer bei dem Unfall leichte Verletzungen, welche eine medizinische Versorgung notwendig machten. Beauftragt wurde eine Abschleppfirma mit der Bergung unter Einsatz von Kränen, weshalb der betroffene Streckenabschnitt bis in die Mittagsstunden voll gesperrt blieb.

Verzeichnete die Polizei im Kreis Höxter innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 26 witterungsbedingte Einsätze. Kam es neben drei gemeldeten Gefahrenstellen zu 22 Verkehrsunfällen, bei denen glücklicherweise ausschließlich Sachschäden entstanden.

Ereignet hat sich ein weiterer Unfall auf der Kreisstraße 11 bei Warburg, wo ein 22-jähriger Mann aus Diemelstadt die Kontrolle über seinen VW Polo verlor. Prallte der Wagen im weiteren Verlauf gegen einen Baum, wobei sich der Fahrer ebenfalls leichte Verletzungen zuzog. Abgeschleppt werden musste das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug im Anschluss. Auf rund 5.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt. Appelliert die Polizei Höxter abschließend an alle Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen und besondere Vorsicht walten zu lassen.(ots/r)

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Samstag, 31 Januar 2026 09:27

Unfallflucht auf winterlicher Straße

KASSEL. Infolge winterlicher Straßenverhältnisse kam es in der Nacht zu Dienstag im Stadtteil Bettenhausen zu einer folgenschweren Unfallflucht, bei der ein bislang unbekannter Fahrzeugführer zwei am Fahrbahnrand geparkte Pkw massiv beschädigte und sich anschließend unerlaubt von der Örtlichkeit entfernte.

Ereignet hat sich der Zusammenstoß nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Ermittlungen in der Pfarrstraße zwischen Mitternacht und 0.30 Uhr. Vermutet wird, dass der Unbekannte von der Leipziger Straße kommend in Richtung Eichwaldstraße unterwegs war, als er kurz nach dem Dormannweg die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen einen am rechten Rand abgestellten Peugeot rutschte.

Eingedrückt wurde durch die Wucht des Aufpralls die Kofferraumklappe des Kleinwagens vollständig, wobei zusätzlich die Heckscheibe zerbrach. Geschoben wurde der Peugeot durch die Kollision auf einen weiteren, davor parkenden Pkw. Auf mehrere tausend Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt, um den sich der Unfallverursacher jedoch nicht kümmerte.

Ermittlungen wegen Unfallflucht

Gesucht werden nun Zeugen, die Hinweise auf den Flüchtigen oder dessen ebenfalls beschädigtes Fahrzeug geben können. Entgegengenommen werden sachdienliche Informationen von den Ermittlern der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei unter der Telefonnummer 0561-9100. (ots/r)

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Samstag, 31 Januar 2026 09:20

Mann ohrfeigt Zeugen nach Diebstahl

MARBURG. Nach einem beobachteten Ladendiebstahl in einem Geschäft im Marburger Bahnhof kam es zu einer verbalen und körperlichen Eskalation, in deren Verlauf ein Zeuge tätlich angegriffen und der Verkäufer massiv bedroht wurde.

Festgestellt wurde durch zwei anwesende Männer am Donnerstag gegen 16.15 Uhr, wie ein bislang unbekannter Täter eine Dose Bier sowie zwei Feuerzeuge aus dem Sortiment entwendete. Informiert wurde daraufhin ein Mitarbeiter des Ladens, welcher dem Mann das Diebesgut unmittelbar wieder abnahm. Reagiert hat der Unbekannte auf die Konfrontation mit heftigen Beschimpfungen und Drohungen gegenüber den couragierten Zeugen.

Eskalation nach Rausschmiss

Gedrängt wurde der Aggressor schließlich von den beiden Männern aus dem Ladenlokal, wobei einer der Helfer im Zuge der Auseinandersetzung eine Ohrfeige erhielt. Kehrte der Tatverdächtige kurze Zeit später noch einmal in das Geschäft zurück, um den Verkäufer erneut zu bedrohen, bevor er endgültig die Flucht antrat. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen einer Streife des Bundespolizeireviers Gießen führten im Umfeld des Bahnhofs nicht zum Antreffen der Person.

Eingeleitet hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren und bittet nun um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, welche Angaben zu dem flüchtigen Mann oder der Tathandlung machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 816 160 zu melden. (ots/r)

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Samstag, 31 Januar 2026 09:12

Winterreifen im Visier der Polizei

FRIEDBERG. Zur Überprüfung der Verkehrssicherheit und der Einhaltung gesetzlicher Ausrüstungsvorschriften bei winterlicher Witterung führte der Regionale Verkehrsdienst Wetterau im Stadtgebiet umfangreiche Kontrollen durch, bei denen insbesondere die Bereifung der Fahrzeuge im Fokus der Ordnungshüter stand.

Festgestellt wurden während der Maßnahme am Donnerstagvormittag mehrere Verstöße, die neben mangelnder Ladungssicherung auch die Missachtung der Gurtpflicht sowie Verstöße gegen die Sozialvorschriften umfassten. Insgesamt sieben Pkw entsprachen hinsichtlich ihrer Bereifung nicht den gesetzlichen Anforderungen, wobei die Polizeibeamten die Kennzeichnung der Reifen genau unter die Lupe nahmen.

Seit dem 1. Oktober 2024 reicht die reine „M+S“-Kennzeichnung für Matsch und Schnee bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mehr aus, um den Vorschriften zu genügen. Zulässig sind ausschließlich Reifen mit dem „Alpine“-Symbol, einem Bergpiktogramm mit Schneeflocke, welches nachweist, dass die Reifen spezifische Mindestanforderungen an die Griffigkeit auf Schnee erfüllen. Montiert waren bei den beanstandeten Fahrzeugen entweder Sommerreifen oder veraltete Modelle, die lediglich über die nicht mehr ausreichende Kennzeichnung verfügten.

Konsequenzen bei Verstößen dieser Art richten sich sowohl gegen die Fahrzeugführer als auch gegen die Halter der betroffenen Wagen. Gegen die Fahrer leiteten die Verkehrsexperten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, die ein Bußgeld von mindestens 60 Euro sowie einen Punkt nach sich ziehen. Gemäß dem geltenden Bußgeldkatalog müssen Halter mit einem Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ebenfalls einem Punkt in Flensburg rechnen, da sie die Inbetriebnahme des Fahrzeugs mit unzulässiger Bereifung zugelassen haben. (ots/r)

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Freitag, 30 Januar 2026 20:54

Ruhiger Auftakt beim Weltcup-Wochenende

WILLINGEN. Äußerst positiv fällt das Fazit der polizeilichen Einsatzkräfte nach dem ersten Veranstaltungstag des Weltcup-Wochenendes an der Mühlenkopfschanze aus, da das Sportevent mit mehreren Tausend Skisprungfans ohne nennenswerte Störungen über die Bühne ging.

Gezählt wurden am Freitag etwa 6.850 Besucher, die für eine entspannte Atmosphäre im Weltcuport sorgten. Reibungslos gestaltete sich zudem die Verkehrssituation, wobei die Anreise der Gäste ohne größere Verzögerungen erfolgte. Auf den bereitgestellten Parkflächen in und um Willingen registrierte die Polizei rund 600 Personenkraftwagen, 5 Reisebusse sowie 120 Wohnmobile. Gut angenommen wurden zudem die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs, da über 800 Besucher die Anreise mit der Bahn wählten. Ebenso problemlos verlief im Anschluss die Abreise der Fans nach den ersten Wettbewerben.

Bekannt wurden am Eröffnungstag bis 19.50 Uhr keinerlei Straftaten. Zufrieden mit dem bisherigen Verlauf zeigte sich Einsatzleiter Peter Basteck, Erster Polizeihauptkommissar, der die ruhige Lage vor Ort ausdrücklich lobte. Angekündigt wurde für die Nacht auf Samstag eine weiterhin starke polizeiliche Präsenz, um für die Sicherheit in und um Willingen zu sorgen. Viele Einsatzkräfte werden laut Basteck auch in den Nachtstunden im Ort unterwegs sein, um als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Erwartet werden für den morgigen Samstag über 20.000 Zuschauer an der Schanze. Geraten wird seitens der Polizei und der Veranstalter zu einer frühzeitigen Anreise sowie der konsequenten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Werden für die Fahrt zur Veranstaltung dennoch Kraftfahrzeuge genutzt, sollten die Fahrer unbedingt der ausgeschilderten Wegführung und den Hinweisen der Polizeikräfte vor Ort Folge leisten. (ots/r)

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Freitag, 30 Januar 2026 20:32

Stromausfall: Feuerwehr im Einsatz

KORBACH. Infolge eines flächendeckenden Stromausfalls in der gesamten Kernstadt alarmierte die Leitstelle vorsorglich den Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr zur Besetzung des mit einer Notstromversorgung ausgestatteten Stützpunkts am Südring als zentralen Anlaufpunkt für die Bevölkerung.

Ereignet hat sich die Sonderlage am Donnerstag (29. Januar) gegen 21.20 Uhr, woraufhin aufgrund eingehender Hilfeersuchen das Personal zügig aufgestockt und die örtliche technische Einsatzleitung (ÖTEL) zur Koordination der Maßnahmen eingerichtet wurde. Weitergeleitet wurden mehrere Einsätze von der Leitstelle an die ÖTEL, welche die ehrenamtlichen Einsatzkräfte anschließend nach ihrer jeweiligen Priorität abarbeiteten. Unterstützung leisteten die Feuerwehrleute in erster Linie dem Rettungsdienst, wobei beispielsweise mobile Aggregate zur Sicherstellung der Stromversorgung von Heimbeatmungsgeräten zum Einsatz kamen. Vorbereitet wurde aufgrund eines manuell ausgelösten Hausnotrufes zudem eine Türöffnung.

Nachdem der Energieversorger die Stromversorgung schrittweise wieder herstellen konnte, entspannte sich die allgemeine Lage rasch. Beendet werden konnte die Einsatztätigkeit um kurz nach 23 Uhr, nachdem die Vollversorgung wieder realisiert war und ein stabiler Netzbetrieb gemeldet wurde.

Reibungslose Abläufe während der Sonderlage

„Alle Abläufe haben hervorragend funktioniert, die frühzeitige Einbeziehung der Feuerwehr sowie der ÖTEL war eine gute Entscheidung. Die Sonderlage war zu jeder Zeit kontrolliert“, resümiert Stadtbrandinspektor Vahland das Geschehen. Eingebunden war von Beginn an auch Bürgermeister Stefan Kieweg, welcher seit vielen Jahren als aktives Mitglied der ÖTEL fungiert und bei einer möglichen Lageausweitung unmittelbar den städtischen Krisenstab hätte einbinden können. Vordefiniert sind hierfür ebenfalls die notwendigen Abläufe.

Freitag, 30 Januar 2026 20:16

Junge unter Straßenbahn gerettet

KASSEL. Nach einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einer herannahenden Straßenbahn und einem Kind im Bereich der Wilhelmshöher Allee kam es zu einem großangelegten Rettungseinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, bei dem ein Junge unter dem Schienenfahrzeug befreit werden musste.

Alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Donnerstag gegen 15.30 Uhr zu dem Unfallort, nachdem der Junge aus bislang ungeklärter Ursache von der Bahn erfasst und ein Stück mitgerissen worden war. Sofort leitete das Personal der Verkehrsbetriebe eine Notbremsung ein, um Schlimmeres zu verhindern.

Vorgefunden wurde das Kind beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte glücklicherweise ansprechbar unter dem Wagenkasten der Straßenbahn. Um eine möglichst schonende Rettung zu gewährleisten, schafften die Feuerwehrleute zunächst einen Zugang von der Vorderseite des Schienenfahrzeugs aus. Anschließend gelang es, den Jungen vorsichtig nach vorne unter der Bahn hervorzuziehen und für die weitere medizinische Versorgung an das Rettungsdienstpersonal zu übergeben.

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen bereitete die Feuerwehr vorsorglich den Einsatz eines schweren Kranwagens vor, welcher jedoch aufgrund der erfolgreichen Bergung letztlich nicht mehr zum Einsatz kommen musste. Davon gekommen ist der Junge nach ersten Erkenntnissen mit lediglich leichten Verletzungen, während sich der betroffene Straßenbahnfahrer sichtlich erschüttert von dem Ereignis zeigte. Vorsorglich erfolgte der Transport beider Personen zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Gesperrt blieb während der gesamten Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen der Straßenbahnverkehr in beide Fahrtrichtungen vollständig. Aufgrund des umfangreichen Aufgebots an Einsatzfahrzeugen mussten zudem die stadtauswärts führenden Fahrbahnen der Wilhelmshöher Allee für den restlichen Verkehr gesperrt werden. Freigegeben wurden die Bahnstrecken sowie die betroffenen Fahrstreifen erst nach dem vollständigen Abschluss aller Maßnahmen vor Ort. (ots/r)

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Freitag, 30 Januar 2026 20:04

Klinik-Qualität zweifach bestätigt

BAD WILDUNGEN. Erzielte Fortschritte in der medizinischen Versorgungsqualität der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen führten nun zur erfolgreichen Erstzertifizierung des AltersTraumaZentrums sowie zur bestätigten Re-Zertifizierung des bereits etablierten lokalen Traumazentrums durch unabhängige Fachexperten. Gleichzeitig erhielt das bestehende lokale Traumazentrum der Stadtklinik Bad Wildungen eine erneute Zertifizierung für die kommenden drei Jahre. Diese Auszeichnungen bestätigen die hohe Behandlungsqualität der unfallchirurgischen Versorgung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit in beiden Bereichen.

Durchgeführt wurden die Audits von einem akkreditierten Zertifizierungsunternehmen auf Basis strenger Kriterien, wobei sowohl die fachliche als auch die organisatorische Qualität der Versorgung im Fokus standen. Am Ende des Verfahrens wurde bestätigt, dass alle Mitarbeitenden der interdisziplinären Teams mit großem Engagement und Professionalität zusammenarbeiten, ihre Fachkenntnisse bündeln und so die bestmögliche Versorgung für beide Patientengruppen sicherstellen.

AltersTraumaZentrum: Erstzertifizierung bestätigt hervorragende Behandlungsqualität

Verfolgt wird mit dem AltersTraumaZentrum (ATZ) das Ziel, ältere Patienten nach Unfällen in allen Phasen der Behandlung bestmöglich zu versorgen – von der Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitationsphase. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Vermeidung von verletzungsbedingter Pflegebedürftigkeit und der schnellen Rückkehr in das vertraute Umfeld. Durch die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unfallchirurgie, Geriatrie, Physiotherapie, Pflege sowie weiteren Fachbereichen wird eine umfassende, altersgerechte Versorgung sichergestellt. Denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten Knochenbrüche erleiden – oft durch Stürze, die in diesem Lebensabschnitt besonders gefährlich sind. Die Knochensubstanz wird brüchiger und die Muskelmasse nimmt ab, wodurch selbst alltägliche Stürze schwerwiegende Verletzungen verursachen können. Ganzheitlich geht es nicht nur um die medizinische/unfallchirurgische Versorgung, sondern auch um die Berücksichtigung des sozialen Umfelds der Patienten. Ein engagiertes Team aus Fachärzten, Pflegekräften, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitenden sorgt individuell für das Wohl jedes einzelnen Patienten. „Die Erstzertifizierung unseres AltersTraumaZentrums ist ein wichtiger Schritt, um älteren Patienten mit unfallbedingten Verletzungen eine optimale Versorgung zu bieten. Unser Fokus liegt auf einer frühzeitigen, interdisziplinären Zusammenarbeit, die sowohl medizinische als auch persönliche Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt“, erklärt Prof. (Kairo) PD Dr. med. Khaled Salem, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. So stellen die Verantwortlichen sicher, dass die Lebensqualität der Patienten bestmöglich erhalten oder wiederhergestellt wird.

Erneute Zertifizierung des lokalen Traumazentrums

Seit Jahren gehört das Traumazentrum der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen dem Traumanetzwerk Mittelhessen an. Es ist auf die primäre Versorgung und Behandlung von Menschen mit schweren Verletzungen (Polytrauma) nach Unfällen, Stürzen oder anderen schweren Ereignissen spezialisiert und gewährleistet eine sofortige Stabilisierung der Vitalfunktionen sowie die Durchführung notwendiger diagnostischer und operativer Behandlungsmaßnahmen. Eine regelmäßige Re-Zertifizierung sorgt für die kontinuierliche Optimierung der organisatorischen Abläufe und sichert die hohe Qualität der Notfallversorgung. „Die erneute Auszeichnung unseres Traumazentrums bestätigt die hohen Standards, die wir in der Notfallversorgung bieten. Durch eine strukturierte Organisation, enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche und Verwendung moderner OP-Techniken und Osteosynthese-Methoden gewährleisten wir eine zeitgerechte und effiziente Behandlung von Notfallpatienten“, so Prof. Dr. Salem. Die schnelle Stabilisierung und erfolgreiche Behandlung von Trauma-Patientinnen und Patienten stellt das oberste Ziel dar.

Erfreut über die Auszeichnungen zeigt sich auch Fabian Mäser, Geschäftsführer der Asklepios Kliniken Bad Wildungen, welcher betont, dass beide Zertifizierungen die exzellente Arbeit und das Engagement aller Beteiligten widerspiegeln und bestätigen, dass die Klinik höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird, um den Patienten eine hervorragende medizinische Versorgung zu bieten.

Freitag, 30 Januar 2026 19:36

Spende für örtlichen Hospizverein

BAD WILDUNGEN. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Aktion der Belegschaft während des hausinternen Weihnachtsmarktes engagierten sich die Mitarbeitenden der Asklepios Kliniken in Bad Wildungen für den guten Zweck und sammelten einen beachtlichen Betrag zur Unterstützung der regionalen Hospizarbeit. Insgesamt kamen durch die Spendenbereitschaft des Personals über 1.200 Euro zusammen, welche im Anschluss durch die Klinikgeschäftsführung auf eine Summe von insgesamt 2.000 Euro aufgestockt wurden.

Begleitet werden sterbende Menschen durch den Hospizverein sowohl in ihrem häuslichen Umfeld als auch in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern. Mithilfe der Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro fördern die Asklepios Kliniken in Bad Wildungen die Arbeit des örtlichen Hospizvereins, welcher bereits seit 2018 schwerstkranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie deren Angehörigen zur Seite steht. Würdevolles und möglichst selbstbestimmtes Leben bis zum Schluss zu ermöglichen, stellt dabei das zentrale Ziel der Bemühungen dar.

„Wenn nichts mehr zu machen ist, kann man noch viel machen“, konstatiert Erhard Hain als 1. Vorsitzender des Hospizvereins. Angeboten werden neben der persönlichen Begleitung auch Beratung, Unterstützung für Angehörige sowie Trauerbegleitung. Aufklärungsarbeit und die Förderung eines offenen Umgangs mit den Themen Sterben, Tod und Trauer gehören ebenfalls zum festen Aufgabenbereich der zumeist ehrenamtlichen Helfer. „Sterben gehört zum Leben dazu und betrifft uns alle – früher oder später, direkt oder indirekt“, erklärt Vorstandsmitglied Michael Maerz und betont, dass die Unterstützung durch Spenden eine verlässliche Begleitung in dieser sensiblen Phase erst möglich mache.

Angewiesen ist der Verein zur Finanzierung seiner Dienste auf Spenden. Klinikgeschäftsführer Fabian Mäser brachte bei der Übergabe seine Freude über die Zuwendung von 2.000 Euro an den Verein zum Ausdruck und unterstrich damit die Wertschätzung für diese wichtige Arbeit.

Weitergehende Informationen für Personen, welche die Hospizarbeit unterstützen möchten oder eine Begleitung wünschen, stehen auf der Webseite des Hospizvereins unter der Adresse https://hospizverein-badwildungen.de zur Verfügung.

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