
FRANKENBERG. Zwei Auszubildende des Kreiskrankenhauses Frankenberg haben ihre Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) erfolgreich abgeschlossen und die Abschlussprüfungen bestanden. Emma Kölbl und Michelle Saß absolvierten in den vergangenen drei Jahren 3000 praktische Stunden im OP des Kreiskrankenhauses Frankenberg.
Die theoretische Ausbildung fand im Blockunterricht am Bildungszentrum Bad Wildungen statt. Darüber hinaus waren die ehemaligen Auszubildenden in der Notaufnahme, der Endoskopie, der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung sowie in der Chirurgie und Wirbelsäulenchirurgie im Einsatz. Während ihrer Ausbildung wurden sie gezielt auf eine verantwortungsvolle und hochqualifizierte Aufgabe vorbereitet. Operationstechnische Assistenten sorgen dafür, dass alle benötigten Instrumente und Materialien bereitstehen, assistieren während der Operationen und gewährleisten einen reibungslosen Ablauf im OP-Saal. Sie sind Teil eines Teams aus Operateuren, Anästhesisten und Pflegekräften, die die Patienten vor, während und nach dem Eingriff betreuen.
Michelle Saß, die aus dem Saarland stammt und während ihrer Ausbildung ein Apartment im Schulzentrum für Pflegeberufe nutzte, kehrt nach bestandener Prüfung in ihre Heimat zurück und tritt ihren Dienst in einer Klinik in Völklingen an. Emma Kölbl bleibt dem Kreiskrankenhaus erhalten: Sie ist ab dem 1. April als Operationstechnische Assistentin im Einsatz.
Die Gratulanten dankten beiden für ihre Lernbereitschaft und engagierte Arbeit während der Praxiseinsätze und wünschten ihnen einen guten Start mit der gestiegenen Verantwortung im Berufsleben. Die Absolventinnen zeigten sich mit der Qualität ihrer Ausbildung und der guten Atmosphäre im OP-Team sehr zufrieden. Sie betonten, dass sich die Wahl des Kreiskrankenhauses als Ausbildungsstätte für beide als richtige Entscheidung erwiesen habe und dankten ihren Ausbildern für die Unterstützung.
Pflegedienstleiterin Silvia Vesper stellte fest, dass sich die Ausbildung zur OTA mit dem zweiten Abschlussjahrgang am Kreiskrankenhaus erfolgreich etabliert hat. Für den Ausbildungsstart im Oktober sind die Plätze bereits vergeben. Interessierte für den Herbst 2026 können sich jedoch bereits bewerben.
KASSEL. In der Nacht zum Mittwoch (2. April) wurde ein 38-jähriger Minicar-Fahrer im Stadtteil Forstfeld Opfer eines grundlosen Angriffs mit Pfefferspray. Gegen 2.10 Uhr stiegen zwei Männer am Entenanger in das Fahrzeug ein und nannten als Ziel die Wißmannstraße, nahe der Togostraße.
Dort angekommen, bezahlte der Beifahrer zunächst den Fahrpreis. Doch nach Erhalt des Wechselgeldes öffnete er plötzlich die Tür, drehte sich um und sprühte dem Fahrer unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend flüchteten er und sein Begleiter zu Fuß in Richtung Forstbachweg.
Der verletzte Fahrer alarmierte sofort den Rettungsdienst und wurde ins Krankenhaus gebracht, wodurch er seine Nachtschicht nicht fortsetzen konnte. Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.
Laut Beschreibung des Opfers sind beide Tatverdächtigen etwa 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Sie unterhielten sich in einer unbekannten Sprache, möglicherweise Paschtu oder Dari. Der Angreifer hatte blonde Haare, einen blonden Bart und trug eine dunkle Weste, ein T-Shirt sowie eine blaue Jeans.
Die Ermittlungen führt die EG 1 der Kasseler Polizei. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden. (ots/r)
KASSEL. Ein 25-jähriger mutmaßlicher Drogendealer hat am Montagmittag (31. März) in der Kasseler Innenstadt selbst für seine Festnahme gesorgt. Gegen 12.30 Uhr fiel er Beamten der Bereitschaftspolizei und Zivilpolizisten der OE City am Landgraf-Philipps-Platz auf, als er plötzlich in Richtung Stern davonrannte – offenbar in der irrigen Annahme, kontrolliert zu werden.
Seine auffällige Flucht machte die Polizisten tatsächlich auf ihn aufmerksam, woraufhin sie die Verfolgung aufnahmen. Während der Flucht warf der 25-Jährige ein größeres Stück Haschisch an eine Mauer. Wenig später klickten in der Kurt-Schumacher-Straße die Handschellen.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten insgesamt 115 Gramm Haschisch, rund 1500 Euro mutmaßliches Drogengeld in szenetypischer Stückelung sowie zwei Handys. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Der Mann aus Kassel muss sich nun wegen Handels mit Cannabis in nicht geringer Menge verantworten. (ots/r)
KORBACH. Am Dienstagnachmittag gegen 14.30 Uhr geriet in der Schweinsbühler Straße in Rhena eine Hecke zwischen zwei Wohnhäusern in Brand. Neben der örtlichen Feuerwehr wurde auch der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert.
Dank des schnellen Eingreifens aufmerksamer Nachbarn, die sofort mit eigenen Löschmaßnahmen begannen, konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rhena übernahmen die Nachlöscharbeiten und kontrollierten die betroffene Stelle mit einer Wärmebildkamera.
Die Feuerwehr Korbach konnte den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen. Auch ein Rettungswagen des DRK war vorsorglich vor Ort, jedoch wurde niemand verletzt. Die Polizei Korbach nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
KORBACH. Bei einer Alarmübung am Dienstagabend (1. April) im Ortsteil Nordenbeck haben insgesamt fünf Feuerwehren ihre hervorragende Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Alle Aufgabenstellungen konnten schnell und zielgerichtet abgearbeitet werden, und die Einsatzkräfte zeigten eine beeindruckende Teamarbeit.
Simuliert wurde ein Brand in einem landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude, bei dem mehrere Personen vermisst wurden. Die Wehren aus Nordenbeck, Nieder-Ense, Ober-Ense und Goldhausen stellten die Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz sicher und gingen mit mehreren Trupps unter Atemschutz zum Innenangriff vor. Eine vermisste Person konnte über die Steckleiter gerettet werden. Die Feuerwehr Lelbach war als Atemschutznotfallteam im Einsatz und sorgte im simulierten Notfall einer Einsatzkraft unter Atemschutz für kompetente Hilfe.
Zur Entrauchung des Gebäudes wurde die hydraulische Ventilation angewendet, bei der mit dem Sprühstrahl des Strahlrohres am Gebäudezugang der Rauch aus dem Objekt gezogen wird – eine einfache, aber effektive Methode, wenn technische Belüftungsgeräte nicht zur Verfügung stehen.
In der abschließenden Besprechung betonten die drei Stadtbrandinspektoren Carsten Vahland, Sascha Franken und Arno Zenke nochmals die Übungsschwerpunkte. Ein besonderer Dank ging an die Feuerwehr Nordenbeck, die für die Vorbereitung der Übung verantwortlich war, sowie an die Eigentümer des Übungsobjekts.
WIESBADEN. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) unterstützen das Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg sowie das Bayerische Landeskriminalamt bei ihren Ermittlungen gegen die Streaming-Plattform "KidFlix", die im Darknet betrieben wurde und der Verbreitung von kinder- und jugendpornografischen Inhalten diente. Ziel der Aktion "Operation Stream" war es, die Nutzer dieser Plattform zu identifizieren.
Die Ermittlungen fanden zwischen dem 10. und 23. März statt, wobei 38 Staaten international zusammenarbeiteten. Europol koordinierte die weltweiten Maßnahmen auf Ersuchen des Bayerischen Landeskriminalamts.
"KidFlix" war ausschließlich im Darknet zugänglich und bot nach der Registrierung rund 54.000 inkriminierte Inhalte zum Streamen an. Nutzer konnten entweder kostenfrei auf diese Inhalte zugreifen oder durch die Zahlung einer Gebühr, das Hochladen eigener Inhalte oder das Bewerten bereits vorhandener Inhalte Premiumzugänge erwerben. Auf der Plattform konnte man zudem über den Chat kommunizieren und Verlinkungen zu weiteren illegalen Inhalten posten.
Die Ermittlungen in Hessen richteten sich gegen insgesamt sieben Beschuldigte, die im Verdacht stehen, Nutzer der Streaming-Plattform zu sein. Die Verdächtigen sind Männer im Alter von 22 bis 42 Jahren aus Wiesbaden, Darmstadt sowie aus den Landkreisen Groß-Gerau, Main-Kinzig, Offenbach und Kassel. Ihnen wird vorgeworfen, kinder- und jugendpornografische Inhalte verbreitet, erworben und besessen zu haben. Bei den Durchsuchungen wurden 141 deliktsspezifische Gegenstände sichergestellt, darunter Laptops, Tablets, USB-Sticks, Speicherkarten und Smartphones.
Die an den Maßnahmen beteiligten Polizeikräfte gehören zur Einheit FOKUS des HLKA, die speziell auf die Bekämpfung von Sexualdelikten zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist.
Weitere Informationen zur Beschlagnahme der Plattform werden auf dem Sperrbanner der ZKI der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und des Bayerischen Landeskriminalamts veröffentlicht. (ots/r)
WALDECK. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochvormittag (2. April) gegen 10.45 Uhr auf der Bundesstraße 485 zwischen Netze und Sachsenhausen ereignet. Die Straße ist derzeit voll gesperrt, eine weiträumige Umfahrung wird dringend empfohlen.
Nach ersten Informationen waren zwei Rettungshubschrauber sowie insgesamt 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Waldeck, 16 Rettungskräfte und die Polizei Bad Wildungen im Einsatz. Die Feuerwehr musste bei beiden Unfallfahrzeugen hydraulisches Rettungsgerät einsetzen.
Tragischerweise kam eine Person bei dem Unfall ums Leben. Zwei weitere wurden mit Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. Die Sperrung der B485 wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.
Link: Unfallstandort auf der B 485 am 2. April 2025.
BRILON. Die Polizei bittet um Hinweise zu drei unbekannten Tatverdächtigen, die am Sonntag, 25. August 2024, um 18:50 Uhr versucht haben, einen Snackautomaten in der Warenbergstraße in Brilon gewaltsam zu öffnen.
Ein Foto einer Überwachungskamera zeigt einen der Tatverdächtigen. Dieses ist im Fahndungsportal der Polizei unter folgendem Link einsehbar: https://polizei.nrw/fahndung/164231.
Wer kann Angaben zu dem Tatverdächtigen machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0291/90200, per E-Mail an poststelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de oder direkt über das Fahndungsportal entgegen.
KASSEL. Zerstört wurde am Montagabend, 31. März, ein Hyundai i30 bei einem mutmaßlichen Alleinunfall am Hegelsberg in Kassel. Ein zunächst unbekannter Fahrer war auf der Straße "Am Sandkopf" in Richtung "Schwarzer Stein" unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst über die Einmündung hinweg auf eine Grünfläche gefahren. Dort kollidierte der Pkw mit einem Findling und überfuhr diesen, bevor das Fahrzeug zum Stehen kam. An dem schwarzen Hyundai entstand ein Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro.
Die Meldung über den Unfall ging per E-Call um 20:42 Uhr bei der Feuerwehrleitstelle ein. Bei Eintreffen des hinzugeeilten Rettungsdienstes waren der Fahrer und mögliche Insassen bereits geflüchtet. Allerdings konnten die Streifen des Polizeireviers Nord einen verletzten 19-Jährigen in der Nähe des Unfallorts antreffen, der als Fahrzeugführer in Betracht kommt. Zur Aufklärung des Falls suchen die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall, dem Fahrer und möglichen Insassen geben können.
Der Unfall hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand kurz vor Eingang des automatischen Unfallnotrufs ereignet. Anhand der am Fahrzeug ausgelösten Airbags ist davon auszugehen, dass zum Unfallzeitpunkt neben dem Fahrer auch eine Person auf dem Beifahrersitz gesessen hat. Die am Abend angestellten Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug auf einen Mann in der Uckermark zugelassen und aktuell nicht versichert ist. Ob der Pkw möglicherweise gestohlen wurde, ist bislang noch ungeklärt. Der Hyundai wurde sichergestellt und für die Spurensicherung abgeschleppt.
Auf den als Fahrer in Frage kommenden 19-Jährigen aus Kassel waren die Polizisten in der Mommenröder Straße getroffen. Dorthin hatte ein Freund des Mannes gegen 21 Uhr einen Rettungswagen gerufen. Zu seinen blutenden Gesichtsverletzungen gab der 19-Jährige wenig glaubhaft an, dass er zuvor in der Straße "Am Hegelsberg" Opfer einer Körperverletzung durch zwei unbekannte Täter geworden sei. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige auf, ließen bei dem 19-Jährigen aber auch wegen des Verdachts, dass er unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein gefahren war, im Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen. Auch seine Kleidung und sein Mobiltelefon wurden für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt.
Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder der Flucht des Fahrers und möglicher Insassen geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.