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Donnerstag, 16 September 2021 09:49

Handy geht in Flammen auf - Wehr rückt aus

KORBACH. Am Mittwoch, um kurz nach 19 Uhr, wurde der Löschzug der Kernstadtwehr durch die automatische Brandmeldeanlage zu einem Wohnheim des Lebenshilfewerkes in die Ludwig-Curtze-Straße gerufen.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Gebäude bereits geräumt und die Bewohner befanden sich vor dem Haus auf einem Sammelplatz. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass in einem der Bewohnerzimmer ein Handy beim Ladevorgang komplett in Flammen aufgegangen war. Durch die starke Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage sofort den Alarm aus. Der Bewohner reagierte schnell und brachte das brennende Handy mithilfe einer Tragetasche aus dem Haus heraus, wo es vollständig von der Feuerwehr abgelöscht werden konnte.

Die Einsatzkräfte sorgten für eine Querlüftung und kontrollierten das komplette Zimmer mit der Wärmebildkamera, um weitere Glutnester auszuschließen. Der betroffene Bewohner wurde vorsichtshalber von der Besatzung eines Rettungswagen medizinisch versorgt, da der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand. Dank der schnellen Reaktion des Bewohners und der sofortigen Alarmierung der Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage konnte ein größerer Schaden vermieden werden und die weiteren Bewohner konnten nach Einsatzende ihre Zimmer wieder beziehen.  

Immer wieder entstehen Brände durch akkubetriebene Geräte während oder direkt nach dem Ladevorgang. Nicht nur Handys, sondern auch z.B. E-Bikes werden sehr oft als Brandursache ermittelt. Es wird daher dringend empfohlen, darauf zu achten, dass im Nahbereich solcher Geräte keine leicht brennbaren Gegenstände gelagert werden. Insbesondere Handys sollten beim Laden nicht durch Zeitungen oder Kissen abgedeckt sein. Der entstehende Wärmestau kann dann schnell zu einem Brandausbruch führen.

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Am Dienstagabend wurde der Löschzug der Feuerwehr Korbach gegen 20.15 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage zu einem großen Gewerbebetrieb in der Industriestraße gerufen. Zunächst lagen vor Ort keine näheren Erkenntnisse vor, die Lage war unklar.

Bei zunächst noch laufender Produktion erfolgte eine erste Erkundung bei der sich der Auslösegrund für die Anlage bestätigte. Im Bereich der Lüftungsanlage wurde eine deutlich sichtbare Verrauchung festgestellt - sofort wurde in Abstimmung mit den Werksverantwortlichen die Produktion eingestellt und die Gebäude komplett geräumt. Die weitere Erkundung ergab einen technischen Defekt an einer Druckluftkompressor-Anlage. Ölaustritt in Verbindung mit sehr hohen Temperaturen waren ursächlich für die Verrauchung, es bestand die akute Gefahr einer Durchzündung.

Ein Trupp unter Atemschutz setzte die Anlage zunächst außer Betrieb und überwachte die weitere Entwicklung mit der Wärmebildkamera. Zeitgleich wurde vorsorglich ein umfangreicher Löschangriff im Innenbereich vorbereitet. Parallel wurde die Drehleiter im Außenbereich in Stellung gebracht, um im Bedarfsfall von der Dachseite eingreifen zu können. Ein weiterer Zug der Kernstadtwehr wurde zur Unterstützung nachalarmiert, außerdem wurde die benachbarte Wehr aus Lelbach in den Einsatz einbezogen, um bei Bedarf über ausreichend Atemschutzgeräteträger zu verfügen.

Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort, die Besatzung eines Rettungswagens sorgte für die Absicherung der eingesetzten Kräfte. Nachdem die Anlage durch werkseigenes Fachpersonal überprüft und wieder in einen sicheren Zustand verbracht werden konnte, wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Gegen 22 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden. Bei diesem Einsatz hat sich gezeigt, wie wertvoll eine automatische Brandmeldeanlage ist. Die frühzeitige Detektion der Gefahrenlage sowie das umsichtige Handeln der Einsatzkräfte hat den Betrieb vor größeren Schaden bewahrt. Ein längerer Betriebsausfall konnte vermieden werden, Personen kamen nicht zu Schaden.

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 28 November 2018 14:23

Defekter Kondensator löst Feuerwehreinsatz aus

BAD BERLEBURG. Ein defekter Kondensator einer Lüftungsanlage hat am späten Dienstagabend zu einem Feuerwehreinsatz an einer Rehaklinik Am Schlosspark geführt. Zunächst wurden die Kameraden des Bad Berleburger Löschzuges wegen der Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass in der Klinik – im Bereich des Schwimmbades und der Damendusche zwei Rauchmelder ausgelöst hatten. Außerdem konnten sie Schmorgeruch und eine leichte Rauchentwicklung wahrnehmen.

Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte des Löschzuges 1, der Löschgruppe Berghausen, des DRK Rettungsdienstes aus Bad Berleburg, ein ehrenamtlicher Rettungswagen aus Siegen und die Polizei zur Einsatzstelle beordert.

Unter schwerem Atemschutz begaben die Feuerwehrkräfte sich in das Gebäude, um mit der Wärmebildkamera mehrere Etagen nach dem eigentlichen Brandherd zu überprüfen. Auch von der Drehleiter aus begab man sich auf die Suche nach einem Brandherd. Außerdem wurde die Deckenverkleidung entfernt, doch ein Brandherd konnte auch spät in der Nacht nicht ausgemacht werden – alle Anzeigen der Wärmebildkamera waren unauffällig, auch unter der Deckenverkleidung war kein Schwelbrand zu sehen.

Die Kameraden lüfteten schließlich die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter und rückten dann von der Einsatzstelle ab. Am Morgen entdeckte ein Hausmeister der Klinik einen defekten Kondensator einer Lüftungsanlage, die nach Angaben des Personals vor Ort eigentlich aus sein sollte.

Es entstand zum Glück kein Brandschaden und verletzt wurde auch niemand.

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Publiziert in SI Feuerwehr

KORBACH. Ein bei Wartungsarbeiten ausgelöster Feueralarm auf dem Gelände eines Gaslagers im Industriegebiet hat am Dienstagmittag Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Plan gerufen.

Der Alarm lief kurz nach 11.30 Uhr in der Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus auf, daraufhin wurden die Korbacher Feuerwehr und laut Alarmplan auch die Besatzung eines Rettungswagens alarmiert. Feuerwehrleute unter der Leitung von Wehrführer André Casper trafen wenig später an dem Gaslager im Elfringhäuser Weg in Höhe der Firma Weidemann ein und gingen dem Alarm auf den Grund. Dabei stellte sich heraus, dass Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage vorgenommen worden waren. Hierbei  hatte ein Techniker einen Feueralarm ausgelöst.

Noch ehe der Techniker bei der Leitstelle telefonisch Entwarnung geben konnte, war bereits die Feuerwehr alarmiert und rückte aus. RTW und Feuerwehr rückten nach etwa 15 Minuten wieder ab.

Hintergrund
Im Raum Korbach sind aktuell etwa 60 Gebäude - Behörden, Krankenhaus, Altenheime, größere Firmen oder Lagerhallen - mit Brandmeldeanlagen ausgestattet. Läuft von dort ein Feueralarm bei der Leitstelle auf, müssen die Disponenten stets von einem Ernstfall ausgehen. Auch wenn es sich herausstellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelt, muss die Feuerwehr anrücken: Nur die Brandschützer sind berechtigt, die Brandmeldeanlage wieder in einen einsatzbereiten Zustand zurückzuversetzen. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Ein Feueralarm auf dem Gelände eines Gaslagers hat am Freitagmittag dazu geführt, dass Feuerwehr und Rettungsdienst ins Korbacher Industriegebiet ausrückten. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Was genau gegen 13.30 Uhr den Alarm ausgelöst hatte, stand zunächst nicht fest. Da Leitstelle und Feuerwehr bei Eingang eines solchen Alarms stets von einem Ernstfall ausgehen müssen, rückte die Kernstadtwehr umgehend mit mehreren Fahrzeugen aus. Dass die Brandschützer während der Erkundung zunächst aus Sicherheitsgründen das Gelände abschirmten und dazu die Zufahrtsstraßen abriegelten, stieß bei so manchem Verkehrsteilnehmer auf Unverständnis. Nach der Entwarnung wurden die Straßen sofort wieder freigegeben.

Die Besatzung eines DRK-Rettungswagens war vorsorglich ebenfalls in die Verlängerung des Elfringhäuser Weges ausgerückt - auch der RTW stand aus Gründen der Sicherheit zunächst einige hundert Meter entfernt in Bereitschaft. Alle Kräfte rückten nach kurzer Zeit wieder ab. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Ein Kellerbrand, eine in angesammeltem Regenwasser feststeckende Straßenbahn sowie weitere Einsätze haben die Berufsfeuerwehr Kassel am Samstag gefordert. Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand, Kinder retteten eine Katze aus einer Wohnung. 

Bei aufkommendem Unwetter über der Stadt und dem Landkreis Kassel gingen Meldungen über Brände in der Heinrich-Hertz-Straße und der Kölnischen Straße ein, woraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr zu beiden Einsatzstellen ausrückten. Außerdem steckte eine Straßenbahn der KVG durch das Unwetter im Wasser fest. Hier mussten Tauchpumpen eingesetzt werden. Zusätzlich löste die automatische Brandmeldeanlage im Klinikum Kassel aus, woraufhin ein Löschzug nach dort ausrückte. Ein weiterer Löschzug fuhr zu einer Kindertagesstätte, wo der Hausfeueralarm ausgelöst hatte. In keinem der Fälle brannte es jedoch.

Anders stellte sich dies in der Heckerstraße dar, wo aus unbekannten Gründen ein Kellerbrand in der Heckerstraße ausgebrochen war. Da es sich um ein Wohnhaus handelte, entsandte die Leitstelle Kassel nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den öffentlichen Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und Notarzt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dichter Rauch aus dem Erdgeschoss, der Eingangstüre und dem Keller. Weil nicht eindeutig feststand, ob sich alle Bewohner hatten ins Freie retten können, suchten drei Trupps unter Atemschutz die Treppenräume und den Keller über beide Gebäudeeingänge nach Personen ab.

Glücklicherweise war niemand zu Schaden gekommen. Kinder, die im Erdgeschoss wohnen, hatten sogar ihre Katze ins Freie gerettet. Den Brand im Keller brachte die Berufsfeuerwehr schnell unter Kontrolle. Es folgten aufwendige Lüftungsarbeiten mit speziellen Ventilatoren. Auch die Wohnung im Erdgeschoss war verraucht.

Durch den Brand wurde eine wichtige Elektroleitung derart beschädigt, dass die Städtischen Werke die Heckerstraße stromlos schalten mussten. Die Feuerwehr Kassel bedankt sich bei den Anwohnern, die für den Einsatz der Feuerwehr sofort ihre geparkten Fahrzeuge wegfuhren. (r/pfa) 

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Publiziert in KS Feuerwehr

KASSEL/LOHFELDEN. Eine über Kassel hinweg ziehende Gewitterzelle mit heftigem Starkregen und Hagel hat am Dienstagnachmittag für zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Polizei gesorgt. So kam es unter anderem zu Verkehrsbehinderungen, auslösenden Alarm- und Brandmeldeanlagen, hochgespülten Gullideckel und voll gelaufenen Kellern.

Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel standen nach einem Stromausfall die Straßenbahnen still. Techniker der Kasseler Verkehrsbetriebe waren dort im Einsatz und sorgten dafür, dass der Tramverkehr ab etwa 15.40 Uhr wieder rollte. Brandmeldeanlagen von Gewerbebetrieben in Waldau und Bettenhausen lösten aus. Es handelte sich jedoch um unwetterbedingte Fehlalarme.

In Lohfelden melden Passanten in der Hauptstraße überflutete Fahrbahnen und hochgespülte Kanaldeckel. Darüber hinaus war eine Vielzahl von Kellern vollgelaufen. Auch in der Ochshäuser Straße in Kassel drückten die Wassermassen die Gullideckel hoch.

Die Einsätze der Feuerwehren dauerten bis in den Nachmittag hinein an. Laut Polizei traf das Unwetter die Gemeinde Lohfelden offenbar am heftigsten. Wehrleute der freiwilligen Feuerwehren Lohfelden, Söhrewald und Fuldabrück waren dort vor allem wegen vollgelaufener Keller im Einsatz.

Die Gewitterzelle mit Starkregen und Hagel war etwa zwischen 13.55 Uhr und 14.15 Uhr über die Stadt und Teile des Kreises Kassel hinweg gezogen. Hinweise auf Verletzte lagen der Kasseler Polizei nicht vor. Die Schadenshöhe ließ sich zunächst nicht beziffern. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Ein piepender Rauchmelder in einem derzeit unbewohnten Haus hat am Freitagnachmittag die Korbacher Feuerwehr ins Spiel gebracht. In dem Gebäude brannte es allerdings nicht, der Grund für den Alarm ließ sich nicht herausfinden.

Ein Anwohner der Breslauer Straße, der selbst aktives Mitglied in der Korbacher Feuerwehr ist, hörte am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr das Signal eines Rauchmelders aus dem Nachbarhaus. Er informierte die Leitstelle, die umgehend die Korbacher Feuerwehr alarmierte. Mit mehreren Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, rückten die freiwilligen zur angegebenen Adresse aus.

Die Einsatzkräfte unter der Leitung des neuen Wehrführers André Casper fanden zwar den piependen Rauchmelder, konnten aber keinen Grund für das Auslösen finden. Nach etwa 15 Minuten rückten die Brandschützer und auch eine Polizeistreife wieder ab. Der Hauseigentümer sollte verständigt werden, um der Sache auf den Grund zu gehen, hieß es. Vermutlich sei der Rauchmelder defekt.

Bereits am Freitagmorgen war die Korbacher Feuerwehr alarmiert worden, nachdem die Automatische Brandmeldeanlage des Altenheims in der Enser Straße ausgelöst hatte. Auch in diesem Fall hatte es keinen ersichtlichen Grund gegeben, warum der Feueralarm ausgelöst worden war. Die Einsatzkräfte stellten die Anlage wieder "scharf" und rückten ab. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

MEDEBACH. Ein trockenes Weihnachtsgesteck ist in einem Medebacher Seniorenheim in Brand geraten. Ein Rauchmelder verhinderte Schlimmeres, der Bewohner kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus nach Korbach.

Laut Polizeibericht von Freitag fing am Donnerstag gegen 10.15 Uhr in einem Zimmer ein Weihnachtsgesteck Feuer - vermutlich hatte eine heruntergebrannte Kerze das trockene Gesteck in Brand gesetzt. Durch den Rauchmelder wurden der Zimmerbewohner und das Personal auf den Brand aufmerksam, gleichzeitig lief über die automatische Brandmeldeanlage (BMA) der Einrichtung ein Alarm bei der Rettungsleitstelle auf. Daraufhin wurde sofort die Feuerwehr alarmiert.

Die Feuerwehren aus Medebach und Medelon rückten mit insgesamt sechs Fahrzeugen aus, außerdem eilten die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Medebach und Dalwigksthal zu dem Seniorenheim. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten der Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung den Brand bereits gelöscht. Der Bewohner wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, weil der Verdacht auf eine Rauchvergiftung bestand. In dem Zimmer war laut Polizei nur ein geringer Sachschaden entstanden.

Die Feuerwehr kontrollierte das betroffene Zimmer und stellte die Brandmeldeanlage zurück, wie auf der Homepage der Feuerwehr Medebach zu lesen ist. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Medebach

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Publiziert in HSK Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vermutlich durch eine Silvesterrakete ist in der Neujahrsnacht ein Brand in einer Lagerhalle auf dem Gelände eines Malerbetriebs in Korbach ausgebrochen. Etwa eine Stunde später brannte es auch in Frankenberg: Hier wurden ein Carport und ein Auto von den Flammen beschädigt.

Nach Auskunft des Korbacher Stadtbrandinspektors und Einsatzleiters Friedhelm Schmidt war vermutlich eine Rakete durch ein offenes Tor in die an der Herbstbreite gelegene Halle der betroffenen Malerfirma geflogen. Dort geriet auf zwei Anhängern gelagerter Abfall in Brand - Tapeten- und Teppichreste und weiterer Müll fingen Feuer. Nach dem Alarm, der gegen 0.30 Uhr am frühen Neujahrsmorgen auflief, rückte die Korbacher Feuerwehr mit fast 50 freiwilligen Einsatzkräften zur Einsatzstelle in der Nähe der Esso-Tankstelle aus. Beim Eintreffen war offenes Feuer in der Lagerhalle zu sehen.

Die Brandschützer bauten eine Wasserversorgung auf, zunächst ein Trupp unter Atemschutz ging in die Halle vor und bekämpfte den Brand. Weitere Brandschützer brachten eine im Rollstuhl sitzende Frau in Sicherheit, die in einer angrenzenden Wohnung lebt. Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau, die mit dem Schrecken davon gekommen war und später wieder in ihre Wohnung zurückgebracht wurde.

Nach dem ersten Ablöschen rollten die Feuerwehrleute die beiden betroffenen Anhänger ins Freie und löschten den Abfall nochmals gründlich ab. Außerdem belüfteten die Einsatzkräfte die Lagerhalle mit einem leistungsstarken Elektrolüfter. Die Polizei nahm erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Schadenshöhe könnte nach einer ersten Einschätzung des Stadtbrandinspektors bei 25.000 Euro liegen.

Weitere Einsätze im Landkreis
Der Feuerwehreinsatz beim Brand in Korbach war nicht der einzige Alarm für Brandschützer in der Neujahrsnacht: In Mengeringhausen war gegen 0.20 Uhr in der Straße Auf der Schanze ein Heckenbrand ausgebrochen, mit demselben Einsatzstichwort wurden 20 Minuten später die Kameraden der Feuerwehr Lengefeld in die Straße Zum Wipperberg gerufen. Innerhalb von nur zehn Minuten gab es dann zwei Einsätze für die Feuerwehr Frankenberg: In der Siegener Straße wurde gegen 1.20 Uhr der Brand einer Hütte gemeldet, gegen 1.30 Uhr lief die Brandmeldeanlage des Ederberglandbades im Teichweg auf. Der gemeldete Hüttenbrand entpuppte sich als Feuer in einem Carport. Der Brand, der möglicherweise von dort untergestellten Mülltonnen ausgegangen war, griff auf den hölzernen Unterstand und das geparkte Auto über. Der Schaden beträgt nach einer ersten Schätzung etwa 30.000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch unklar. (pfa)  


Links:
Feuerwehr Korbach
Feuerwehr Mengeringhausen
Feuerwehr Lengefeld
Feuerwehr Frankenberg

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Publiziert in Feuerwehr
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